Bildwissen in Musterbücher und noch zwei Akte – Aquarelle von Susanne Haun
Erst seit letzter Woche weiss ich, dass Dürer und Da Vinci sowie all die anderen bedeutenden und unbedeutenden Maler und Zeichner ”Musterbücher” pflegten.
Mit Bedacht schreibe ich nicht Künstler, denn zu Zeiten Dürers waren die Maler noch Handwerker in Zünften organisiert. Erst im späten 18.Jahrhundert, Anfang des 19.Jahrhundert begann sich der Begriff des Künstlers herauszukristallisieren. Im November setzte ich mich beginnend mit diesem Beitrag hier (siehe Link) mit dem Kunstbegriff auseinander.
In Musterbüchern wird Bildwissen festgehalten. Bildwissen kann auch abgezeichnet werden, d.h. die Skizze von der Skizze von der Skizze abzeichnen. So entstand Dürers Rhinozerus, von dem ich hier berichtete. Es passierten aber auch Fehler. Dürer zeichnete z.B. eine Skeletthand aus Da Vincis Skizzenbuch ab und gab diese als Menschenhand aus. Hätte er italienisch gekonnt, so hätte er gewusst, dass es sich um eine Skeletthand vom Affen handelt.
Natürlich ist es auch sehr viel einfacher, Zeichnungen zu kopieren als sie nach der Natur zu zeichnen. Der Zeichner nach der Natur muss die Linien erst finden!
Nichtsdestotrotz war Dürer der erste der ein Lehrbuch mit geometrischen Problemen kombiniert mit der Zeichnung geschrieben hat. Dazu kamen vier Bücher von der menschlichen Proportion, die sich mit dem Schwerpunkt beschäftigen. Bemerkenswert ist auch, dass Dürer seine Lehrbücher zweisprachig in Deutsch und Latein schrieb.
In den ersten Jahren (so um 1995) habe ich mich viel mit den Künstler Anatomie Büchern Gottfried Bammes beschäftigt und so gelernt, wie der Körper funktioniert, wie der Zeichner den Schwerpunkt ermittelt kann usw. Ich kann allen nur die Bücher von ihm empfehlen.
For my english speaking reader:
I know since last week, that Dürer and da Vinci and all the other major and minor painter and draftsman owned ”pattern books”.
In pattern books contains pictures - image knowledge. It can be initialed, i.e. the initial sketch of the sketch of the sketch. The result was Dürer’s Rhinoceros, which I reported here. But it also happened error. Dürer drew a skeleton hand from Da Vinci’s sketchbook and sign it as a human hand. Had he know the Italian language, he would have known that there is a skeleton hand from a monkey.
Das lila Kissen – Aquarell von Susanne Haun
Schon immer zeichneten und malten Künstler den nakten menschlichen Körper.
Ich zeichne ausgesprochen gerne Akt und freue mich nun wieder regelmäßig die Möglichkeit zu haben, das in der Popart Galerie in Berlin Friedenau zu tun. Ich berichtete hier schon vom ersten Termin.
Das gestrige Modell hat eine disziplinierte und wunderschöne Körperhaltung eingenommen. Die einzige Vorgabe zu den beiden Sitzungen war, dass sie sitzen sollte. Ein Lila Kissen gabe es nicht, sie saß auf einem Klappstuhl mit rosa Decke.
Aber nachdem Petra auf Philea’s Blog die Manesse-Ausgabe des Kopfkissenbuchs oder auch „Makura no Sôshi“, was soviel wie „Skizzenbuch unterm Kopfkissen“ bedeutet, vorgestellt hat, zeichnete sich mein lila Kopfkissen von alleine.
For my english speaking readers:
The human body is always drew and painted from all artist over the world.
I am happy to have the possibility drawing the human body again regulary. I reported here from the very first appointment.
Yesterday’s model has taken a disciplined and beautiful posture. The only indication of both sits was that they should sit
. There weren’t a purple pillow, she sat on a folding chair with a pink blanket.
But after Petra was talk on her blog Philea’s Blog about the issue of the pillow book or “Makura no Soshi”, which means “sketch book under the pillow” , my purple pillow drew on their own.
Der Rhythmus des Körpers – Aquarelle von Susanne Haun
Ich zeichne sehr gerne Akt. Ich mag es, den Rhythmus des Körpers mit Farbe festzuhalten und dann die Linien in einem Fluss zu zeichnen.
Gestern war ich das erste Mal beim gemeinsamen Aktmalen in der Pop Art Galerie. Der Galerist Utz Benkel lädt dazu einige Künstler ein, bestellt ein Modell und alle Künstler beteiligen sich an den Kosten.
Das wichtigste am Akt zeichnen ist das Schauen. Ich erzähle es immer wieder, Matisse schaute sich sein Modell erst mindestens eine Stunde an, bevor er den ersten Strich setzte.
Je nachdem, wie viel Platz ich zum Malen habe, suche ich mir die Materialien aus, mit denen ich arbeite. Alleine malend in meinem Atelier benutze ich Acryl und Ölkreide. Im Kleinen entspricht dem Aquarell und Buntstifte. Wichtig ist, dass ich für den Rhythmus eine Farbe verwende, die ich schnell auftragen kann. Mein Ziel ist es, nie länger als 5 Minuten für eine gute Aktdarstellung zu benötigen, wenn dann noch Zeit da ist, kann ich die Füße oder Hände ausarbeiten.
Male ich Akt, gibt es keine Gesichter. Ein Akt soll durch seinen Körper überzeugen, durch die Spannung der einzelnen Körperelemente und der Balance derselben. Möchte ich Gesichter zeichnen, dann zeichne ich Portrait.
For my English-speaking readers:
I like to draw act. I like it to capture the rhythm of the body with color, and then I draw lines with a crayon in the color.
Yesterday I was the first time at the Pop Art Gallery to draw in a artist group act.
The main theme is the act of looking. I tell it again and again, Matisse only looked at his mode the first hour before he put the first stroke.
Depending on how much space I have to paint, I select the materials with which I work. Alone painting in my studio I use acrylic and oil pastel. On a small place I use watercolor and crayons. It is important to use for the rhythm of the body a color that I can apply quickly. Never need more than 5 minutes for a good nudes – that’s my aim!
Drawing Nudes I need no faces. An act intended to convince through his body, by the power of the individual body parts and the balance thereof. Faces, I would like to draw when I draw portraits.
- Akt sitzend mit aufgestütztem Gesicht – 40 x 30 cm (c) Aquarell von Susanne Haun
- Akt sitzend auf Stuhl – 30 x 40 cm (c) Aquarell von Susanne Haun
- Akt kauernd – 30 x 40 cm (c) Aquarell von Susanne Haun
- Akt sitzend schräg – 30 x 40 cm (c) Aquarell von Susanne Haun
- Akt sitzend an der Wand gelehnt – 30 x 40 cm (c) Aquarell von Susanne Haun
Moderne Architektur – eine Hafenrundfahrt in Kopenhagen – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun
Kopenhagen ist eine Weltstadt, keine Frage.
Ich bin beeindruckt von der modernen Architektur wie zum Beispiel die Oper, das Schauspielhaus und die neue Bibliothek. Auch das Wohnhaus, das aus deinem alten Dock auf dem Navygelände gebaut wurde ist fantastisch.
Diese Eindrücke habe ich auf der Kanalfahrt, die mir die Autorin Petra Bauer empfohlen hat, gewonnen. Es ist ein wirklich gute Art und Weise einen ersten Eindruck von Kopgenhagen zu erhalten. An zwei Punkten kann der Besucher die Fahrt unterbrechen und das nächste Boot, dass in 70 Minuten anlegt zur Weiterfahrt benutzen.
Die erste Stelle ist die kleine Meerjungfrau, für die Kopenhagen so berühmt ist. Vom Boot aus sieht man sie nur von Hinten. Ich dachte, ein schöner Rücken kann auch entzücken und verspürte keine große Lust, dort auszusteigen. Kopenhagen ist voller anderer sehenswerter Orte, dass die Zeit nicht für alles reicht.
Das Opernhaus ist eine Schenkung von Mærsk Mc-Kinney Møller, dem größten Unternehmen Dänemarks. Ich finde diese Schenkung sehr großzügig. Der Bau wurde 2004 vollendet und 2005 wurde die Oper eröffnet.
Gerade über liegt das Schauspielhaus Kopenhagen, das 2008 eröffnet wurde. Zusammen mit der neuen Bibliothek, genannt der “Schwarze Diamant”, gelten die Gebäude als architektonische Aushängeschilder der Stadt Kopenhagen. So habe ich es auch empfunden. Die mordernen Gebäude sind eindrucksvoll in meinem Kopf, mir hat auch der alte Hafen, Nyhavn, gefallen, aber es ist nicht so, dass er gemessen an den anderen Häfen, die ich schon in anderen Städten gesehen habe, heraussticht. Die neuen Gebäude waren herausstechend, wahrscheinlich weil sie neu und ungewöhnlich sind. Vor den Gebäuden ist Platz, um im Sommer den Besuchern Sonnenbäder zu ermöglichen. Ich denke, es werden Plätze des gedanklichen Austausches der Gemeinsamkeit sein.
Zu dem Appartementhaus, das in einem alten Dock gebaut wurde, finde ich gar nichts im Netz. Wenn ich die Fremdenführerin der Kanaltour richtig verstanden habe, wurden ehemalige Navygebäude zu Wohnungen umgebaut. Sie sehen einmalig aus und bieten den Bewohnern sicher einen fantastischen Ausblick, es liegt genau geradeüber von Oper und Schaupielhaus.
Ich habe mir heute als Aufgabe gesetzt, die Gebäude mit wenigen Linien oder Flächen festzuhalten. Das erschien mir sehr einfach, bis ich dann begann. Obwohl die Gebäude ohne Schnörke gerade und sachlich am Wasser stehen, ist es genau dieses, was es auch schwer macht, sie wieder zu geben. Ich brauchte zwischen den Skizzen einen Strandspaziergang zum Nachdenken über den Minimalismus.
For my english reader:
Copenhagen is a cosmopolitan city, no doubt. I am impressed by the modern architecture such as the opera, the theater and the new library. Also, the house, which was built from your old dock on the Navy area is fantastic. The Opera House was donated by Mærsk Mc-Kinney Møller, the largest company in Denmark. I find this very generous donation. The construction was finished in 2004 and 2005, the opera was opened.
I have now set me the task to capture the building with a few lines or surfaces.
- Route der Kanalrundfahrt Kopenhagen
- Einer der Startpunkte der Rundfahrt Gammel Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Noch ein schöner Rücken Neptun vor der Börse (c) Foto von Susanne Haun
- Beginn der Hafenrundfahrt (c) Foto von Susanne Haun
- Schauspielhaus und Oper Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Schauspielhaus Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Schauspielhaus Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Oper Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Eingang zum Nyhavn (c) Foto von Susanne Haun
- Nyhavn (c) Foto von Susanne Haun
- Wohnhäuser im Navygelände Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Die Wohnhäuser von der Seite (c) Foto von Susanne Haun
- Auch in Kopenhagen liegen die riesigen Kreuzfahrtschiffe (c) Foto von Susanne Haun
- Der schöne Rücken der Meerjungfrau von Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Die neue Bibliothek der schwarze Diamant von Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Sehenswertes während der Kanalfahrt (c) Foto von Susanne Haun
- Sehenswertes auf der Kanaltour in Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Amaliehaven – das historische Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Niedrige Brücken auf der Kanaltour in Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Sehenswertes auf der Kanaltour in Kopenhagen (c) Foto von Susanne Haun
- Oper Kopenhagen (c) Aquarell von Susanne Haun
- Oper Kopenhagen (c) Aquarell von Susanne Haun
- Schauspielhaus Kopenhagen (c) Aquarell von Susanne Haun
- Schauspielhaus Kopenhagen (c) Aquarell von Susanne Haun
- Bibliothek Kopenhagen (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Oper und Schauspielhaus Kopenhagen (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Wohnhäuser Kanalrundfahrt (c) Zeichnung von Susanne Haun
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Quelle: Art Magazin, 16.1.2008, Neues Schauspielhaus in Kopenhagen von Clemens Bomsdorf, http://www.art-magazin.de/architektur/3354.html, Fremdenführerin von Sightseeing by Boat (Kanaltour) http://www.stormma.dk
Der Wasserfall am Montone bei Portico di Romagna – Zeichnungen von Susanne Haun
Vor Antritt der Reise habe ich mich köstlich über die Formulierung der FeWo Besitzer im Internet amüsiert, in der es heißt, „mit den Einheimischen von Portico im Fluss schwimmen“.
Nun weiß ich, was gemeint ist! In Portico gibt es wenig Touristen. Der Wasserfall des Montone fließt in ein natürliches „Swimmingpool-Becken“ und am Nachmittag und Wochenende gehen auch die Bewohner von Portico sich im Pool erfrischen. Bei der konstanten Hitze von 30 – 35 Grad ist das auch kein Wunder!
Ich bin kein Schwimmfreund aber es ist für mich auch sehr erfrischend, den Flusswind zu spüren und die Steine und das Wasser zu betrachten. Die Schatten werfen natürliche Zeichnungen auf mein Aquarellpapier.
Ich habe mir die Aufgabe gestellt, mit wenigen Linien Steine und Wasser mit den Aquarellfarben zu bannen.
Helen Königs zeigt im Facebook oft Schattengebilde und ich muss sagen, mich interessieren die Schatten der Dinge auch sehr!
Wenn ihr die vorherigen Berichte meiner Reise lesen und sehen möchtet, könnt ihr das hier !
- Wasserfall in Porto di Romanica (c) Foto von Susanne Haun
- Steine im Montone (c) Foto von Susanne Haun
- Am Montone (c) Foto von A.Haun
- Heute habe ich meinen Aquarellkasten mitgenommen (c) Foto von Susanne Haun
- Die Aussicht vom Montone ist atemberaubend (c) Foto von Susanne Haun
- Ich will mit minimalen Mitteln das Wasser darstellen (c) Foto von Susanne Haun
- Ich nehme das Blau vom Wasserfall auf (c) Foto von Susanne Haun
- Mir kommt es auf die Formen an (c) Foto von Susanne Haun
- Mir gefällt das Schattenspiel auf dem leeren Blatt (c) Foto von Susanne Haun
- Schattenspiel (c) Foto von Susanne Haun
- Schattenspiel (c) Foto von Susanne Haun
- Schattenspiel (c) Foto von Susanne Haun
Der Wasserfall am Montone bei Portico di Romagna – Zeichnungen von Susanne Haun
Blumen und der Kontrast von hell und dunkel – Zeichnungen von Susanne Haun
Letztes Jahr bekam ich zum Geburtstag pechschwarze Chinatusche.
Ich benutze sie in der Regel für meine 80 x 60 cm großen Tuschezeichnungen aber neulich wollte ich in meinen kleinen Blumenzeichnungen den stärksten hell/dunkel Kontrast erreichen, den es gibt und das ist für mich schwarz und weiß.
Vor bestimmt 20 Jahren habe ich mich mit der chinesischen Tuschemalerei beschäftigt und für ein Jahr ganz auf Farbe verzichtet und nur schwarz gezeichnet. In diesem Jahr - ich glaube es war 1994 – habe ich sehr viel gelernt.
Zur chinesischen Malerei gehört Pinsel, Tusche, Papier und Reiber, diese vier Arbeitsmittel sind nicht passiv in China sondern sie bedeuten den Chinesen so viel wie die Malerei selber (aus “Chinesische Aquarelle der Shanghaier Malerschule” von Josef Hejzlar) und gehören in jedes Studierzimmer. Übersetzt heißen sie pi, mo, chih, yen.
Es sei nur soviel gesagt, dass ein einziger Pinsel eines wahren Meisters ein Leben lang hält. Dadurch, dass er diesen einen Pinsel benutzt, ist sein Werk von natürlicher Formgebung und einheitlichem Ausdruck.
Das sind alles Dinge, die mich schon vor 20 Jahren beeindruckten und die mir in der Anwendung meiner Zeichnung sehr helfen und mich vorwärts bringen.
Meinen ersten Pinsel besitze ich noch genauso wie meinen ersten Aquarellkasten. Beides erhielt ich zum Abitur von meiner Großmutter. Mein erster Pinsel ist ein Rotmaderpinsel der Stärke 20. Er hat immer noch eine hervorragende Spitze.
Ich gebe lieber richtig viel Geld für einen Pinsel aus als das ich mir jeden Monat neue Pinsel kaufe. Die Echthaarpinsel halten das Wasser gut im Pinselbauch und geben es sehr gleichmäßig ab. Das alles trägt natürlich auch zum gelingen der Zeichnung bei. Es ist schon wieder Jahre her, dass ich einen neuen Pinsel benötigte und wenn dann meistens, weil ich einen verschluse.
- Tulpe 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun
- Tulpe 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun
- Tulpe 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun
Blumen und der Kontrast von hell und dunkel – Zeichnungen von Susanne Haun
Steinbock und Waage – Aquarelle von Susanne Haun
Die Ausstellungseröffnung Sternzeichen in der Galerie Faszination Art läuft zur Zeit und wer Lust hat, kann vorbei kommen.
Galerie Faszination Art
Ansprechpartner: Karsten Peters
Frahmredder 16 22393 Hamburg Germany
phone: +49(0) 40 / 53 25 39 16
mobil: +49 (0) 172 / 51 61 869
Ich habe am Freitag zu meinem Aquarellkasten gegriffen und mit Mischtönen Steinbock und Waage gemalt.
- Steinbock 25 x 25 cm (c) Aquarell von Susanne Haun
- o.T. 20 x 20cm (c) Leinwand von Susanne Haun
- Waage 25 x 25 cm (c) Aquarell von Susanne Haun
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Steinbock und Waage – Aquarelle von Susanne Haun
Farbkonzepte – Bericht von Susanne Haun
Seit Jahren quäle ich SchülerInnen mit Farbkarten.
Zu Weihnachten schenkte ich meinem Patenkind Fabian einen Aquarellkasten und nun zu Ostern erklärte ich ihm die Farben in seinem Kasten.
Marie Claire Feltin, eine mir bekannte Künstlerin (wir stellten 2005 zusammen aus, siehe hier), bezeichnete die Verwendung der Mischfarben in Bildern als “die Raffinesse der Farben” und genau das ist es auch.
Mit der Farbkarte kann Fabian nun z.B. Landschaften arbeiten und genau die Farben aus der Tabelle heraussuchen, die er benötigt. Wir haben uns Fotos angeschaut und er hat dann die Farbtöne zu den Fotos herausgesucht.
- Treffen der Auswahl blau (c) Foto von Susanne Haun (2)
- Auswahl blau und rot (c) Foto von Susanne Haun
- Erstes Mischkaro (c) Foto von Susanne Haun (4)
- Sechs mal Sechs Farben (c) Foto von Susanne Haun
- Gemischt wird auf einem Teller orange und blau (komplementär) = grau (c) Foto von Susanne Haun (6)
- Die Kästchen werden sorgsam ausgefüllt (c) Foto von Susanne Haun (7)
- Rot und Blau = Lila (c) Foto von Susanne Haun (8)
- Auf einem extra Blatt werden Helligkeitsstufen geübt (c) Foto von Susanne Haun (9)
- Die Diagonale ist fertig (c) Foto von Susanne Haun (10)
- Vier Rottöne (c) Foto von Susanne Haun (11)
- Die Farbkarte füllt sich (c) Foto von Susanne Haun (12)
- Auch die der Helligkeitsstufen (c) Foto von Susanne Haun (13)
- von rot zu grün (c) Foto von Susanne Haun (14)
- Gelb und Blau = Grün (c) Foto von Susanne Haun (15)
- Bald ist die Farbkarte geschafft (c) Foto von Susanne Haun (16)
- Noch zwei mal mischen (c) Foto von Susanne Haun (17)
- Es muss sehr sorgsam gearbeitet werden (c) Foto von Susanne Haun (18)
- Ein schönes Violett (c) Foto von Susanne Haun (19)
- Mit der fertigen Farbkarte kann Fabian zu Hause gut Arbeiten (c) Foto von Susanne Haun (20)
- Die Farbkarten, die nebenbei entstehen (c) Foto von Susanne Haun (21)
- Fabian R. freut sich auf seine Farbstudie (c) Foto von Susanne Haun
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Farbkonzepte – Bericht von Susanne Haun
Die Newsletter von Gabi und die Verlosung eines Buches von mir – Susanne Haun
Gabi Stark habe ich am Schloss Charlottenburg kennengelernt.
Sie hatte einen Malkurs bei Andreas belegt und ich habe Andreas begleitet. Siehe hier.
Einmal im Monat versendet Gabi ihren Newsletter, der Informationen zur Aquarellmalerei enthält.
Mehr über den Newsletter erfahrt ihr hier auf ihrem Blog.
Oft schreibt sie in ihrem Newsletter über mich, wie auch dieses mal.
Und dieses mal haben wir uns auch etwas besonderes einfallen lassen:
Wir verlosen ein signiertes Buch “Mit Tusche zeichnen und kolorieren” mit einer kleinen Blütenzeichnung der Größe 10 x 10 cm von mir!
Gabi hat sich die Frage ausgedacht:
In welcher Stadt lebt und arbeitet Susanne Haun (also ich
)?
A Berlin
B Wien
C Paris
Um an der Verlosung teilzunehmen, schickt eine E-Mail mit der richtigen Antwort an:
info@susannehaun.de
Einsendeschluss: 31. Oktober 2011. Der Gewinner wird unter den richtigen Einsendungen von Susanne gezogen. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)
Eine ausführliche Produktbeschreibung meines Buches erhaltet ihr einmal direkt beim Edition Michael Fischer Verlag (hier) oder bei Amazon (hier).
Heute habe ich die Ruhe in meinem Atelier genossen, mir einen Blumenstrauß zur Freude gekauft und klein gezeichnet.
- Hibiskus Vers. 1 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Silberburg – 10 x 10 cm
- Hibiskus Vers. 2 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Silberburg – 10 x 10 cm
- Hibiskus Vers. 3 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Silberburg – 10 x 10 cm
- Entstehung Hibiskus Vers. 1 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Silberburg – 10 x 10 cm
- Entstehung Hibiskus Vers. 2 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Silberburg – 10 x 10 cm
- Entstehung Hibiskus Vers. 3 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Silberburg – 10 x 10 cm
- Gabi Stark bei der Arbeit fotografiert von ihrem Bruder
- Hibiskus – Foto von Susanne Haun
- Hibiskus – Foto von Susanne Haun
- Cover “Mit Tusche zeichnen und kolorieren” von Susanne Haun
- Kurzer Überblick über den Inhalt “Mit Tusche zeichnen und kolorieren” von Susanne Haun
- Zeitungsartikel Mittelahrbote von Ausstellung und kurze Buchvorstellung Kulturverein Mittelahr
Rote Blätter in der Sonne und die Villa Jaus – Zeichnung von Susannne Haun
Natürlich gibt es auch im Allgäu Kunst, zur Zeit wird in der Villa Jaus ein kleiner Teil der Sammlung Olbricht unter dem Titel “Welt-(er)-findung, zeitgenössische Photographie” gezeigt.
Thoams Olbricht zeigt schon seit 2010 Teile seiner Sammlung im me Collectors Room in der Augutstraße in Berlin. Ich habe es bisher noch nicht geschafft, sie dort zu betrachten! Olbricht sammelt nicht nur Namen sondern entdeckt auch gerne junge neue Positionen. Im Spiegel Artikel von 2010 gibt sich Olbricht selbstbewusst:
“Ich habe eine Position und muss mich nicht positionieren.”
Die Ausstellung in der Villa hat mich aniemiert vor dem “Titelbild” Xteriors V 2001 – 2009 von Desiree Dolron mit der Kamera zu experimentieren. Es ist eine Serie entstanden, von der ich euch eines oben zeige. Es lohnt sich auf die Homepage von Desiree Dolron zu schauen, die Fotos sind für mich einfach fantastisch.
Gezeichnet habe ich natürlich auch! Das rot der Blätter im Herbst läßt mich zur blutroten Tusche greifen. Da ich selten im Urlaub alle Tuscheflaschen mitnehme, habe ich heute mit Aquarellgelb kombiniert.
- Villa Jaus – Foto von Susanne Haun
- Die oberste Etage der Villa Jaus – Foto von Susanne Haun
- Man ist versucht, sich in der Villa Jaus auch in der Fotokunst zu üben – Foto von Susanne Haun
- Schnell welken die gefundenen Blätter – Foto und Skizze von Susanne Haun
- Ein einstmals rotes Blatt – Foto von Susanne Haun
- Skizzen, Fundstücke und Prospekte – Foto von Susanne Haun
- Und wieder der Blick aus dem Balkon – Foto von Susanne Haun
- Der heutige Tag – Foto und Skizze von Susanne Haun
- Rote Blätter – Foto von Susanne Haun
- Ich habe meinen Arbeitsplatz auf dem Balkon eingerichtet – Foto von Susanne Haun
- Motiv und Zeichnung von Susanne Haun
- Rotes Blatt – Zeichnung von Susanne Haun – 24 x 17 cm – Tusche auf Bütten




























































































































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