Künstlerbücher und Mind Maps – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun
Vorgestern war ich in einem Buchladen der besonderen Art in Kreuzberg.
Im Motto (siehe hier), Skalitzer Str. 68 im Hinterhof werden Kunst- und Künstlerbücher vertrieben. Zwei Stunden unterhielten wir uns in einer kleinen Gruppe mit dem Besitzer und Barbara, die über den bbk eine kleine Einführung zu Kunst-Buch-Zeitschriften hielt.
Natürlich konnte ich nicht widerstehen, einen kleinen Katalog zu kaufen. Es war nicht einfach bei der großen Auswahl aber ich entschied mich für “Secret Language, The Code Breakers” von Stephen Willats.
Ich mochte gleich den ersten Satz im Katalog von Willats: “Jeden Tag, wenn ich aufwache und aufstehe, begegnet mir die Welt – die zeitgenössische Wirklichkeit, in der ich meinen Tag verbringe; sie hat eine unmittelbare Bedeutung, eine unmittelbare Relevanz.”
Seine Konzepte finde ich sehr interessant und mit diesem ersten Satz erschliesst sich mir auch seine Arbeit.
Nach dem Besuch im Motto war ich sofort inspiriert, eine Mindmap zu erstellen. An Mindmaps mag ich am liebsten die Pfeile. Ein Pfeil ist ein Element mit enormer Aussagekraft. Genauso viel Aussagekraft hat der Titel eines Werks.
Den heutigen Titel habe ich mir aus einer Nachricht an mich geliehen:
“Die Zeit verfliegt und verfliegt auch nicht.” Ich wollte das Wort “Fliegen” erst mit dem Wort “Gehen” austauschen. “Die Zeit vergeht und vergeht auch nicht.” Aber verfliegen ist einfach ein schöneres Wort als vergehen. Vergehen hat etwas von verblühen, vergehen ist morbide. Das Wort “fliegen” birgt jedoch viele Menschheitsträume.
Es dauerte 4 Blätter lang bis ich meine Mindmap zum Titel gefunden habe.
Sobald dieser von mir in WordPress eingeplante Artikel erscheint, ist die Zeit verflogen.
For my English-speaking readers:
I borrowed today’s title of work from a message to me:
“Time flies and flies neither.” I wanted the word “fly” only with the word “Pass” exchange. “Time passes and does not pass.” But simply “fly” is a nicer word than pass. Pass has something wither, fade is morbid. The word “Fly” carries many human dreams.
It took 4 pages long until I find my mind map to the title.
Soon as you will see this report in WordPress, the time has flown.
- Blatt 2 Die Zeit vergeht und vergeht auch nicht (c) Mindmap von Susanne Haun
- Blatt 1 Die Zeit vergeht und vergeht auch nicht (c) Mindmap von Susanne Haun
- Blatt 4 Die Zeit vergeht und vergeht auch nicht (c) Mindmap von Susanne Haun
- Blatt 5 Die Zeit verfliegt und verfliegt auch nicht (c) Mindmap von Susanne Haun
- Eingang von der Skalitzer, Motto Buchhandlung (c) Foto von Susanne Haun
- Motto Buchhandlung (c) Foto von Susanne Haun
“Erinnern heißt Vergessen” – Zeichnungen von Susanne Haun
In meinem Kopf hat sich eine Gedankenkette inklusive Reizüberflutung gebildet.
In einer solchen Kette fliessen viele meiner Gedanken, die ich aktuell habe, vom Kopf in die Bilder.
Heute vermischt sich Christoph Schlingensief mit Seele und Gehirn.
In der Bücherei habe ich mir “Christoph Schlingesief, Deutscher Pavillion 2011, 54. Internationale Kunstausstellung La Biennale Di Venezia”, ausgeliehen.
Im Buch schreiben Kollegen, Historiker, Jounalisten und Sammler über Schlingensief.
Der theaterschaffenden Carl Hegemann schrieb das Kapitel “Erinnern heißt Vergessen” und zitiert gleich im ersten Absatz Boris Groys:
“Wenn eine Kunst wie Kunst aussieht, gilt sie nicht als Kunst, sondern als Kitsch. Wenn die Kunst wie Nicht-Kunst aussieht, ist sie einfach Nicht-Kunst.”
“Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir” hat Schlingensief sein Fluxus-Oratorium (Bühneninstallation) genannt. Riesige Röntgenbilder seiner Lunge, seines Geschwürs, werden gezeigt, zusammen mit einem Hasen und Bilder von Menschen, die alle verzweifelt und gequält aussehen. Am besten ihr geht hier auf die Homepage des Projekts.
Versteht ihr mich jetzt?
Wie bin ich zu meinen heutigen Bildern gekommen? Wie kann die Erinnerung gleichzeitig Vergessen sein und was sagt der Satz von Groys aus?
In den letzten 5 Jahren sind wiederholt Angiografie Aufnahmen von meinem Gehirn gefertigt worden.
Wenn ich davon ausgehe, dass die Seele das Gehirn ist, dann habe ich Fotos meiner Seele.
Ich nahm die Bilder von meinem Gehirn, schaute sie mir an und fragte mich, ob das wirklich ein Abbild meiner Seele sein soll?
Ich brauchte eine Woche, um mich zu entscheiden diese intimen Bilder meiner selbst zu überlagern und dann hier zu zeigen.
Und ich brauchte eine weitere Woche, um diese Überlagerungen mit den Portraits technisch zu meiner Zufriedenheit zu realsisieren.
Was bedeutet erinnern? Mein Blog ist ein großer Teil meiner Erinnerung, meiner zeichnerisch, künstlerischen Erinnerung. Bildung basiert auch auf Erinnerung. Das ist aber eine “innere Erinnerung” eine Erinnerung auf uns selbst bezogen. Nach außen bezogen lautete die Frage, wie erinnern wir uns an Verstorbene? Schlingensief hat eine breite Spur für uns zur Erinnerung hinterlassen. Wan verblaßt die Erinnerung? Und ist das, an was wir uns in Bezug auf Schlingensief erinnern, wirklich auch das, was er sagen wollte.
Zur Erinnerung kommt immer die Wahrnehmung hinzu und schon haben wir wieder tausende von Wahrheiten.
Lassen sich diese Wahrheiten mit den Verästelungen des Gehirns erklären? Was sehe ich auf den Bildern meines Gehirns nun wirklich … ich bin skeptisch, dass diese Fotos meine Seele darstellen sollen. Muss da nicht mehr sein?
Nun kommen wir zu Groys. Er ist generell schwer zu verstehen und so ein einziger Satz aus dem Kontext genommen ist natürlich immer problematisch. Ist ein Röntgenbild Kunst? Und wenn ja, wer ist dann der Künstler? Die Radiologin? Es ist ein Abbild wie ein Foto wie ein Portrait!
Denken wir an Duchamps readymades, das Pissoir. Der Künstler ist der, der die Arbeiten in die Galerie bringt, sie zum Kunstwerk erhebt. Duchamps schrieb übrigens noch auf dem Pissoir.
Es war nicht einfach, die Röntgen – Bilder zu bearbeiten. Das erste Bild sieht auf dem ersten Blick unbearbeitet aus, ist es aber nicht. Ein Teil der Verästelungen entstand schon durch Überlagerung beim Fotografieren. Ich musste die Bilder an meiner Balkontür anbringen, um genügend Licht zum fotografieren zu haben. Dabei habe ich gemerkt, dass die Bilder sich überlagern. Ich habe probiert und entscheiden, die kahlen Äste der Linde vor meinem Balkon sind perfekt in meinem Gehirnfoto. Die Unruhe um den Kopf habe ich einfach geschwärzt.
For my English-speaking readers:
In my head there is a chain of thoughts were completely overwhelmed has formed.
In such a chain flow many of my thoughts that I have known, from the head to the images. I took the pictures of my brain, she looked at me and asked me if it should really be a reflection of my soul? I work with them.
- Ich und der Baum (c) Fotoüberlagerung von Susanne Haun
- Ich (c) Foto und Zeichnungsüberlagerung von Susanne Haun
- Ich und meine Seele (c) Fotoüberlagerund und Zeichnung von Susanne Haun
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Gaensheimer, Susanne. Hrsg. Christop Schlingesief, Deutscher Pavillion 2011, 54. Internationale Kunstausstellung La Biennale Di Venezia. Venedig 2011.
Mindmaps und Fragen stellen –> Rosseau und Flaubert – Mindmap von Susanne Haun
“Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können.” (Jean-Jacques Rousseau)
Ich weiss nicht mehr, wo ich das Zitat las, ich wollte es mir aber unbedingt merken. Alles was ich mir unbedingt merken möchte, wandert in meinem Blog. Jean-Jacques Rousseau lebte von 1712 bis 1778. Was will dieser große Denker seiner Zeit uns mit seinem Satz sagen? Was hat mich persönlich an dem Zitat angesprochen?
Google ich das Zitat, dann erhalte ich 9.960.000 Ergebnisse und ich erfahre, dass dieses Zitat ein “Klassiker” ist.
Aber ich finde nicht, aus welcher Quelle das Zitat stammt. Nach fünf Google-Seiten forschen und anklicken gebe ich erst einmal auf.
Es ist erstaunlich. Offensichtlich benutzt jeder dieses Zitat aber keiner scheint zu wissen, in welchem Zusammenhang es Rosseau benutzte. Vielleicht interessiert es auch keinen.
Wikipedia gibt einen Überblick über Rosseaus Leben und werken. Ich erkenne, dass ich mir nicht die Zeit nehmen möchte, mich mit Rosseau zu beschäftigen. Das wäre fast eine Lebensaufgabe.
Ich gebe mir selber eine Antwort auf meine Frage nach der Quelle des Zitats. Die Antwort heißt: “Suche abbrechen!”
Ich möchte lieber weiter über Mindmaps und deren Umgang in der konzeptinonellen und situationistischen Kunst nachdenken.
Ich fand Hans-Jürgen Küsters Antwort auf meine Frage zur Präsentation in der Kunst mit einer Mindmap gelungen.
Der Zufall wollte es, dass ich an der Uni mit Peter Wollens Text zur Mindmap konfrontiert wurde.
Die Mindmap kommt mir gerade recht, bei meinem nächsten Zitat aus Flauberts heiligen Antonius, dass ich auswählte:
“Denn die Welt – hat mir ein Philosoph erklärt – ist ein Ganzes, dessen Teile sich wie die Organe eines Körpers gegenseitig beeinflussen.”
Es wird in dem Zitat von Beziehungen und Einlüssen geredet und eignet sich somit perfekt für eine Mindmap. Mit einer Mindmap ist es sogar einfacher darzustellen. Wichtig ist mir dabei, dass diese Mindmap auch wirklich aussieht wie MEINE Mindmap!
Wenn ihr mehr von dem Projekt lesen wollt, dann könnt ihr das hier.
For my English-speaking readers:
“You have learned a lot in order to ask about what you not to know” (Jean-Jacques Rousseau)
I do not remember where I read that quote but I didn’t wanted to forget it. All important things I want to remember I make a note in my blog. Jean-Jacques Rousseau lived from 1712 to 1778. What does this great thinker of his time to tell us with his statement? What appealed to me personally in the quote?
- Blatt 34 Die Welt ist ein ganzes (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Blatt 35 Ein Philosoph erklärt (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Blatt 36 Die Teile beeinflussen sich(c) Zeichnung von Susanne Haun
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Bibliographie:
Flaubert, Gustave, “Die Versuchung des heiligen Antonius, aus dem Französischen von Barbara und Robert Picht,insel Taschenbuch 1868, Erste Auflage 1996
Wollen, Peter, Mappings: Situationist and/or Consptualists. In Newman, Michael; Bird, John (HG.), Rewriting Conceptual Art, London, Reaktion Books, 1999, S. 27-47
Präsentation und Gegenüberstellungen im Museum – Bericht von Susanne Haun
Schon im August war ich im Hamburger Bahnhof, DEM Museum in Berlin für Gegenwartskunst und habe mir die Ausstellung Cy Twombly und die Schule von Fontainebleu angeschaut. Leider ist die Ausstellung schon beendet.
Aber im Hamburger Bahnhof sind immer wieder neue interessante Ausstellungen und Events.
Besonders angesprochen hat mich die folgende Veranstaltungsserie:
Robert Rauschenberg und 9 Evenings, Theatre & Engineering, 13. Oktober 2012 – 30. Juni 2013
1996 wurde der Hamburger Bahnhof nach Umbau mit der Sammlung Erich Marx wieder eröffnet. Im Jahr 2004 wurde das Museum um weitere 6000 qm auf insgesamt 13.000 qm Ausstellungsfläche erweitert. Ich war damals kurz nach der Eröffnung dort und sah mir die Sammlung Flick an. Ich mag den Übergang und die “neue” Präsentationsfläche.
Die Institution des Kunstmuseums ist noch sehr jung. Eines der ersten Museen, die einer begrenzten Öffentlichkeit zugänglich waren, ist das uns von der documenta bekannte Fridericianum in Kassel, dass 1779, also in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, fertig gestellt wurde.
Vorher wurden Sammlungen nur im privaten Bereich präsentiert. Im 15. Jahrhundert fanden zum Beispiel Veranstaltungen der Medici zur Präsentation ihrer Sammlung in der Tribuna, den heutigen Uffizien statt. Heute kann jeder, der genug Zeit zum Anstehen mitbringt, die Uffizien besichtigen.
Erst im 19. Jahrhundert gibt es die ersten öffentlichen Museen, die Kunst wird zum Bildungsinstrument und erst ab diesem Zeitpunkt an der Uni gelehrt.
Nach diesem Exkurs zum Thema Museum zurück zur Cy Twombly Ausstellung.
Es wurden Arbeiten aus der Sammlung Marx von Twombly gezeigt, die in einem Dialog mit Arbeiten von Künstlern der Schule von Fontainebleu standen. Die Arbeiten könnten unterschiedlicher nicht sein und ich war völlig faszinert von den Gegensätzen und doch wieder Ähnlichkeiten.
Da ich wie immer erfahren wollte, was Twombly so faszinierte, habe ich mir Stiche nach Possins Reich der Flora angeschaut und meinen Füller über das Papier gleiten lassen und Ausschnitte immer wieder in kleine 15 x 15 cm Zeichnungen festgehalten.
Twombly arbeitete sein Bild Empire of Flora inspiriert von Poussins Reich der Flora.
Dieser Ausstellungsbesuch und die Kommunikation der beiden Maler über die Jahrhunderte und den Tod hinweg inspirierte mich so, dass ich mich Ihnen anschloss und das Reich der Flora selber auch interpretierte.
For my english reader:
Already in August, I was at the Hamburger Bahnhof, the Museum in Berlin for contemporary art and had a look at the exhibition Cy Twombly and the School of Fontainebleau. Unfortunately, the exhibition has ended. Because I wanted to learn as always, what Twombly so fascinated on Fontainbleau, I have looked after Possins kingdom of flora and my pen glide across the paper and cut Flora into small 15 x 15 cm recorded drawings.
- Der Hamburger Bahnhof Berlin im Juli (c) Foto von Susanne Haun
- Zu dieser Zeit ist der Hamburger Bahnhof Begegnungsstätte (c) Foto von Susanne Haun
- Ich kam wegen Cy Twombly ins Museum (c) Foto von Susanne Haun
- Auf dem Weg traf ich Warhol (c) Foto von Susanne Haun
- Wie anders und größer sind Origniale als Poster (c) Foto von Susanne Haun
- Am Ziel angelangt, Cy Twombly (c) Foto von Susanne Haun
- Detail von Cy Twombly (c) Foto von Susanne Haun
- Die Gänge des Hamburger Bahnhofs (c) Foto von Susanne Haun
- Die Gänge des Hamburger Bahnhofs (c) Foto von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die geteilte Flora (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Flora, Cy, Possin und ich Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Flora, Cy, Possin und ich Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun
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Quelle: http://www.hamburgerbahnhof.de/text.php
Erfinder und Gründer der Industriegeschichte – Bilder der Ausstellung Museum Steglitz
Am Sonntag war die Ausstellungseröffnung im Museum Steglitz zum Thema “Erfinder und Gründer der Industriegeschichte”.
Frau Schuster, die Museumsdirektorin und Vorsitzende des Heimatvereins Steglitz hat die Ausstellung konzipiert und die Ausstellungsstücke sind wirklich sehr gut gewählt. Das sage ich nicht nur, weil auch meine Arbeiten zu den Gebrüdern Lilienthal gezeigt werden. Auf jeden Fall lohnt sich die Besichtigung der Ausstellung im
Museum Steglitz, Drakestraße 64 A, 12205 Berlin, Öffnungszeiten: Di – Fr und So 15 – 18 Uhr
Gabriele Schuster sagt im Vorwort der Ausstellung (Katalog):
“Die Ausstellung untersucht jene geistigen Triebfedern eines Aufbruchs in der Moderne, welche im Bezirk Steglitz ihre Anfänge hatten.Es war ein unerschütterlicher Fortschrittsglaube und Efindergest, deer einer neuen Gesellschaft Prägung verschaffte. Dampfkraft, Stahl und Eisen rückten in den Mittelpunkt des Lebens, und so mancher kühne Geist versuchte die aufstrebende Welt im Flug zu erklimmen.”
Ich bin auch immer wieder erstaunt, was in den letzten 100 Jahren an menschlicher Entwicklung passiert ist. Fliegen, Hochleistungszüge, Tunnel unter den Meeren, Brücken und die Computer mit der gesamten Weltweiten Vernetzung. Der Mensch strebt vorwärts.
Aus diesen Erfindern habe ich mir die Geschwister Lilienthal mit ihrem Traum vom Fliegen herausgegriffen (seht hier meine vorigen Beiträge dazu). Heute ist das Fliegen eine Selbstverständlichkeit und die Flüge werden immer preiswerter.
Ich mag es in der Heimat in das Flugzeug einzusteigen und an einem fremden Ort auszusteigen. Oft ist das Klima schon ein völlig anderes. Als ich vor 18 Jahren im Februar nach Thailand flug, war der hier in Berlin Winter und Schnee und in Bangkok schien die Sonne, die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch und alles war sehr fremd und neu. In Bangkok ist mir wie in keiner anderen Stadt aufgefallen, wie Tradition und Fortschritt aufeinander knallen. An sechsspurigen Straßenkreuzungen sind alte Tempelanlagen mit Opfergaben wie Schweineköpfe und Blumengirlanden.
Vieles an Problemen unserer Welt liegt für mich an den unterschiedlichen zeitlichen Stände des Fortschritts der Industralisierung. Das verstärkt die Schere zwischen arm und reich.
For my english reader:
On Sunday was the opening of the exhibition “Inventor and founder of Industrial History” at the Museum Steglitz in Berlin.
Ms. Schuster, the museum’s director and chairman of the Homeland Association Steglitz conceived the exhibition. The exibistion items are really well chosen. I say this not only because my work with the brothers Lilienthal shown. In any case, the exhibition is well worth to visit the Museum Steglitz in Berlin.
- Ausstellungseröffnung Museum Steglitz (c) Susanne Haun
- Ausstellungseröffnung Museum Steglitz – viele Menschen sind gekommen (c) Foto von Susanne Haun
- Frau Schuster präsentiert informativ die Arbeiten (c) Foto von Susanne Haun
- Christiane war auch zur Eröffnung (c) Susanne Haun
- Eröffnungsrede von Frau Schuster (c) Foto von Susanne Haun
- Auch der Steglitzer Bürgermeister spricht ein paar Worte (c) Foto von Susanne Haun
- Ausstellungseröffnung Museum Steglitz (c) Susanne Haun
- Auch im Nebenraum ist es voll (c) Foto von Susanne Haun
- Blatt 39 (c) Susanne Haun Der Traum vom Fliegen (40)
- Blatt 41 (c) Susanne Haun Der Traum vom Fliegen (42)
- Blatt 49 (c) Susanne Haun Der Traum vom Fliegen (48)
- Blatt 50 (c) Susanne Haun Der Traum vom Fliegen
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Quelle:
Erfinder und Gründer der Industriegeschichte, Ausstellung 14.10.2012 bis 28.4.2013, Katalog, Heimatverein Steglitz
Marielyst und Erdkünstler – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun
Das kleine gelbe Holzhaus, was ich euch vorgestern zeigte, steht in Marielyst, Dänemark.
Im Sommer beherbergt das knapp 700 Einwohner zählende Marielyst ca. 50.000 Touristen. Die wohl berühmtesten Gäste waren Kafka und sein Freund Weiss.
Jetzt im Herbst ist es sehr ruhig hier und so kann ich den neuen Spiegel, den ich im Kiosk kaufte, draußen auf einer Parkbank lesen. Der Weg zum Zeitungskiosk führt am Strand oder auf dem Deich entlang. Ebenfalls habe ich als Reiselektüre einige Kunstforum Hefte im Gepäck.
Das Seegras auf dem Hinweg am Strand sieht aus wie gezogene Tuschelinien auf Papier. Es macht mir Freude, immer wieder neue Konstellationen zu entdecken und zu fotografieren, durch das Anschneiden des Grases auf dem Foto, teile ich es auf und schaffe Kompositionen. Interessant ist die Frage, ob das, was ich draußen finde und fotografiere auch schon Kunst ist! Also nicht das Foto selber sondern das, was wir auf dem Foto sehen.
Ich habe im Kunstforum von 1985, Band 81 ein schönes Zitat von Dan Graham in einem Artikel über Gordon Matta-Clark gefunden:
“Die Erdkünstler konnten auf die Galerie als Dokumentationsort für ihre Arbeiten keineswegs verzichten. Darüberhinaus liefen sie Gefahr, einfach ein Stück aus der Natur als “vorgefundenes Objekt” auszustellen.”
Genau dieses ging mir beim Fotografieren des Seetanks durch den Kopf. Wenn ich mir die Fotos anschaue, wüsste ich allerdings auch nicht, warum ich sie nochmals in Tusche umsetzen sollte. Sie stehen gut für sich dar und brauchen keine erneute Umsetzung. Auf dem Papier kann ich meine eigene Seetanklinien und Kompositionen entwickeln.
Auch im neuen Spiegel wird über das Geheimnis Kunst nachgedacht. Der Nobelpreisträger und Neurologe Eric Kandel erklärt, dass Indizien dafür sprechen, dass dem rechten Frontalhirn eine zentrale Rolle im kreativen Prozeß zukommen, während die linke Hirnhälfte die Kreativität sogar aktiv hemmt.
Erkennen also nur die, die eine wenig ausgeprägte linke Hirnhälfte haben, in dem Seetank Kunst?
Es ist schön, einfach in Ruhe, ungehetzt Zeitungsartikel zu lesen. Ich sollte mir dafür auch mehr Zeit zuhause nehmen. Aber neben dem Tagesspiegel und den Kunstbüchern bleibt da nicht viel Zeit übrig, ich will ja realistisch bleiben.
Zu den einfachen Linien Zeichnungen von gestern habe ich heute nochmals eine Kreideküste mit mehr Linien gezeichnet – nach jedem Foto habe ich überlegt, aufzuhören und das Bild stehen zu lassen.
For my english reader:
In the summer Marielyst has about 50,000 tourists in town, but Marielyst has only the nearly 700 inhabitants. The most famous guests were Kafka and his friend Weiss. Now in the autumn it is very quiet here and so I can use the new Spiegel that I bought in the kiosk, read out on a park bench. The shop sells newspaper stands on the beach along the dike. Also I have some reading material as Art Forum magazines in luggage.
- Der Strand von Marielyst (c) Foto von Susanne Haun
- Der Strand von Marielyst (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Seetank am Strand (c) Foto von Susanne Haun
- Entstehung Kreisdefelsen (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Entstehung Kreisdefelsen (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Kreisdefelsen 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
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Quellen: Kunstforum Band 81 von 4/1985, www.marielyst.dk, Spiegel Nr. 40 1.10.2012
Präsentation des Prometheus und Aischylos – Zeichnungen auf Rolle und Papier von Susanne Haun
Die Präsentation der von mir erstellten Zeichnungen und Objekte ist mir genauso wichtig wie der kreative Prozeß selber!
Ich komponiere mit meinen Arbeiten für die Ausstellungen ein Gesamtbild und überlege mir jedes Mal genaustens, in welchen Anordnungen ich hängen möchte, wie ich die Objekte plaziere und nun auch, wie ich meine frei hängenden Objekte anordne. Bei meiner Ausstellung in der Galerie Komet in Berlin Kreuzberg (siehe hier die Fotos von der Vernissage) hatte ich das Glück, meine Zeichnungen an die Wand nageln zu dürfen. Das geht viel einfacher und läßt mir einen größeren Künstlerischen Freiraum als wenn ich gezwungen bin meine Arbeiten an Schnüre zu hängen.
In der Galerie Faszination Art werde ich die zweite Rolle zum Buch Henoch (siehe hier) ungerahmt und ohne Glaskasten präsentieren. Der Galerist Karsten Peters und ich wollen sie mit schwarzen klammern über Eck die Galeriewand entlang führen. Auch die erste Rolle im Glaskasten kommt mit nach Hamburg (siehe hier). Morgen im Atelier werde ich mir überlegen, wie ich die Glasobjekte Mars, Pluto und Venus dazu stelle, ob ich doch noch das Glasobjekt Storch mit dem Prometheus mitnehme oder ob ich diese Ausstellung der Farbe Rot widme, das ist ein schöner Kontrast zum Grün der Rolle im Glaskasten.
Die Prometheus Rolle habe ich heute “präsentabel” gemacht. Sie ist wie dafür geschaffen als Zeichnung frei im Raum zu schweben. Ich habe dazu eine interessanten Videoclip gedreht. Schon bevor es für “Jedermann” unkompöiziert möglich war Filme der eigenen Kunst digital zu drehen und auf youtube hochzuladen wurde der Film ein immer wichtigeres Instrument zur Präsentation von Kunst. Die Landart beruht auf das festhalten der Werke in Filmen und Fotos, den die Kunst der Landart ist vergänglich und bleibt nur durch die Filme und Fotos bestehen. Ich berichtete schon von der Spiral Jetty von Robert Smithson (siehe hier).
Hier also die Fotos und der Film zu meinem Prometheus. Ich habe vor lauter Freude über das Ergebnis gleich mit der zweiten Rolle begonnen. Dieses Mal habe ich kein kleines Stück abgetrennt sondern bin mutiger und zeichne auf 100 cm x 15 cm Durchmesser!
Da die Grundierung der Rolle trocknen muss, habe ich meine Vorstellung von Aischylos, dem Autor der Tragödie des gefesselten Prometheus gezeichnet. Ich habe mich dabei an Fotos von alten grieschischen Büsten von ihm orientiert. Interessant finde ich, dass die Zeichnung durch das Größer werden mit jedem Portrait eine schiefe Dreidimensionalität erhält. Ich kann euch aber versichern, das Bild ist 20 x 50 cm, ganz gerade, Papier vom Block. Morgen beginne ich mit der großen Rolle, aber ich werde mir wohl eine andere Tragödie für sie als Inspirationsquelle suchen.
For my english speaken reader:
The presentation of my art is to me just as important as the creative process itself.
I compose the images for individual exhibitions long before that in my head. If I can nail them to the walls, it’s easier than with gallery rails, because I am so free in hanging them.
On Friday, I bring my work to the fascination kind to Hamburg.
- Aufgehängte Prometheus Rolle im Raum (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Aufgehängte Prometheus Rolle im Raum (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Meine Vorstellung von Aischylos 20 x 50 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die zweite Rolle nach der 1. Grundierung (c) Foto von Susanne Haun
- Ich bin bei der zweiten Grundierung (c) Foto von Susanne Haun
- Auch von Innen grundiere ich (c) Foto von Susanne Haun
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Quelle: “Der gefesselte Prometheus”, Aischylos, Kindle Edition, Amazon Media EU S.à r.l.
Der Traum vom Fliegen im Museum Steglitz und ein Vogel – Zeichnungen von Susanne Haun
Gestern habe ich meine Arbeiten “Otto Lilienthal – der Traum vom Fliegen” im Museum Steglitz eingeliefert.
Die Ausstellungseröffnung “Erfinder und Gründer der Industriegeschichte” ist am Sonntag, den 14.10.2012 ab 14 Uhr im Museum Steglitz, Drakestraße 64 a in 12205 Berlin Steglitz.
Seit einiger Zeit können auch Arbeiten von mir im Museumsladen erworben werden, ebenso die meiner Kollegin Maike Josupeit (siehe hier ihren Blog).
Frau Schuster, die Museumsdirektorin, hat ein breites Spektrum an Exponaten für die Ausstellung zusammengestellt. Darunter stehen für die Gebrüder Lilienthal nicht nur meine Zeichnungen sondern auch ein Modell eines Fluggleiters von Otto Lilienthal aus dem Lilienthal Museum in Anklam. Es ist erstaunlich, wieviel Industrie sich in Steglitz ansiedelte. Steglitz selber existiert seit fast 600 Jahren und beherbert Firmen wie Telefunken, Dehomag/IBM, die BAM (Bundesanstalt für Materialprüfung) und viele mehr. 17 Erfinder, Unternehmer und Großkonzerne stellt das Museum aus.
Um Bezug auf den Wohnort der Lilienthal in Lichterfelde, Steglitz zu nehmen, überzeichnete ich heute die Baupläne der Häuser der Familie. Sie haben nicht nur ihre Wohnhäuser in Lichterfelde gebaut sondern auch der Fliegeberg wurde 1894 aus der Abraumhalde einer Lehmgrube gebaut. Dadurch, dass der Fliegeberg so Nahe an seinem Wohnort war, konnte Lilienthal nun jede freie Minute zum Fliegen nutzen. Hier könnt ihr meine weiteren Artikel zum Fliegeberg und Lilienthal lesen.
Was mir beim Lesen der Bücher über Lilienthal immer wieder auffällt ist der starke Zusammenhalt der Familien. Ich denke, viele Erfindungen der Lilienthals waren erst durch diesen Zusammenhalt und durch die Zusammenarbeit möglich!
For my english reader:
Yesterday I deliver my works about “Otto Lilienthal and the dream to fly” at the museum of Berlin Steglitz. In october there is an exibition with 17 inventors and company owners and his old machines. Ms. Schuster, the museum director, has put together a wide range of things for the exhibition. For the Lilienthal brothers are not only standing my drawings but also a model of a glider flight by Otto Lilienthal from the museum in Anklam.
- Der Eingang zum Museum Steglitz (c) Foto von Susanne Haun
- Der Eingang zum Museum Steglitz (c) Foto von Susanne Haun
- Vorne gleich der Museumsladen (c) Foto von Susanne Haun
- Es gibt im Museum Steglitz ein breites Angebot an Literatur (c) Foto von Susanne Haun
- Im Museumshop können meine Arbeiten erworben werden (c) Foto von Susanne Haun
- Das Modell vom Lilienthal Flieger ist im Moment an der Decke geparkt (c) Foto von Susanne Haun
- Ich in der Eingangstür mit den Öffnungszeiten des Museums (c) Foto von Susanne Haun
- Beschreibung Industrie Museum Steglitz
- Für das Museum Steglitz habe ich alle Arbeiten ausgerahmt (c) Foto von Susanne Haun
- Heimat Lichterfelde – Der Traum vom Fliegen Blatt 51 (c) Überzeichnung von Susanne Haun
- Heimat Lichterfelde – Der Traum vom Fliegen Blatt 52 (c) Überzeichnung von Susanne Haun
- Heimat Lichterfelde – Der Traum vom Fliegen Blatt 53 (c) Überzeichnung von Susanne Haun
Otto Lilienthal – der Traum vom Fliegen im Museum Steglitz und ein Vogel – Zeichnungen von Susanne Haun
Zurück in die Vergangenheit zum heute – Zeichnungen von Susanne Haun
Bei meiner Suche nach Texten von Robert Smithson (siehe hier meine Beitrag dazu) habe ich einen Beitrag von ihm im Kunstforum Bd. 81, 4/85 entdeckt.
1985 ist erst knapp 30 Jahre her, aber wenn ich das Kunstforum durchblättere, dann ist mir, als ob Welten zwischen dieser Vergangenheit und dem heute liegen. Keine Homepages, 4stellige Postleitzahlen, seitengroße Anzeigen von Galerien und irgendwie strömt mir der vergangene Zeitgeist aus dem Heft entgegen.
Mich fasziniert an Smithsons Text, dass er so sehr im Einklang mit seinem Werk steht. Zum Beispiel schreibt Smithson: “Kunstausstellungen, die einen Anfang und ein Ende haben, beschränken sich auf unnütze Darstellungsformen, seien diese nun “abstrakt” oder “realistisch”.”
Liest man diesen Satz, dann muss man doch erst einmal denken, dass es keine andere Möglichkeit gibt, als Kunst in genau solchen Ausstellungen zu zeigen. Aber Smitsons Spiral Jetty beweist uns das Gegenteil.
Smithson schreibt auch, dass die meisten Parkanlagen Rekonstruktionen des verlorenen Paradieses oder des Garten Edens sind und keine dialektischen Orte der Gegenwart.
Ich nehme an, dass Smithson die philosophische Deutung des Begriff “Dialektik” meint, die Lehre der Gegensätze der Dinge, die Auseinandersetzung damit und die Aufhebung derselben.
Das würde die Orte, an denen er seine Werke plaziert, erklären. Es sind nie schöne Orte sondern immer Orte Abseits der Menschen so wie Baugruben, Halden oder verunreinigte Gebiete.
Schaut man nun in die Gegenwart und Zukunft, dann sind dort die digitalen Bilder. Sie sind weltweit zu sehen, werden also auch nicht von einem Anfang oder Ende begrenzt.
Während Teile der Natur vergänglich sind, wie meine Blumenblätter von vorgestern (siehe hier meinen Beitrag). Sie sind nun verwelkt. Den Eindruck, den ich im vergangenen Beitrag erreicht habe, den kann ich nun nicht mehr erreichen.
Ich arbeite gerade an der Animation der Blütenblätter (die ich euch später zeige), ebenso habe ich die verwelkten Blätter gezeichnet. Dazu habe ich “vergängliche” Tusche und Skizzenpapier benutzt. Tusche, die keine Hinweise zur Farbechtheit enthält und Skizzenpapier, was sicher vergilbt. Es entspricht dem gewählten Motiv und die Zeichnungen sind auch nicht das Endprodukt von dem, was ich bezwecke.
For my english reader:
I bought in a Antiquariat the magazine “Kunstforum” from 1985. There are only about 30 years from the past to now but I have the feeling there are a lot of more time passing by. In this magazine Robert Smithson wrote, that all gardens and parcs are reconstructions about the garden eden and that art exibitions having begin and end are useless forms of representation, whatever they are abstract or real.
It is a lot to think about it. My flower leaves arewithed today and so I make a new animation about them and drawed them with ink and paper that never lightfast. But that drawings are not the end of the work.
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Blumenblatt 15 x 15 cm Zeichnungen von (c) Susanne Haun
- Ich zeichne die verwelkten Blütenblätter (c) Foto von Susanne Haun
- Es ist schwierig, sich selber zu fotografieren (c) Foto von Susanen Haun
- Mein Arbeitsplatz auf dem Balkon (c) Foto von Susanne Haun






































































































































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