Kunstkalender – Fundstücke von Susanne Haun
Beim Umzug fielen mir zwei “alte” Kunstkalender von mir in die Finger. Einer ist von 2004 und einer von 2007.
Ich habe auch in anderen Jahren Kalender produziert aber offensichtlich habe ich davon keine mehr. Irgendwann habe ich beschlossen, keine Kalender mehr anzubieten, weil ich immer soviele Restbestände habe. Ich frage mich gerade, wo die vielen Reste sind? Es ist doch merkwürdig, was für eine eigene Wahrnehmung man von manchen Dingen hat!
Aber auf jeden Fall bin ich konsequent im “nicht-produzieren” neuer Kalender; dafür habe ich mir schon zwei Kalender ausgeschaut, die ich mir für nächstes Jahr von Kollegen kaufen möchte.
Den Kunstkalender von Annette Falk Lund will ich mir in den Flur hängen. Auf ihrer Homepage (hier), habe ich gesehen, dass sie eine lange “Kalendertradition” hat.
Hier sieht man die einzelnen Kalenderblätter des 2012 Kalenders von Annette Falk Lund.
Für die Küche habe ich mir den neuen Aquarellkalender von Hanka und Frank Koebsch ausgesucht – ich will ihn an derselben Stelle plazieren wie den dieshjährigen Kalender der beiden.
Da ja meine “Riesenmengen an Restbestände” wie von Zauberhand verschwunden sind
, zeige ich euch hier meine Druckvorlage des Kalenders für 2008.
- In meinem Atelier sieht es noch ein wenig wie nach einem Tornado aus – Foto von Susanne Haun
- Ich habe beim Umzug die Kalender von 2004 und 2007 gefunden – Foto von Susanne Haun
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – Deckblatt
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – Januar
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – Februar
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – März
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – April
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – Mai
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008von Susanne Haun – Juni
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – Juli
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – August
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – September
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – Oktober
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – November
- Die Druckvorlage des Kalenders von 2008 von Susanne Haun – Dezember
Neuzugang, keine Frage und zwei blaue Blumen – Zeichnungen von Susanne Haun
10 Wochen lang gab es jeden Montag eine neue Frage zur Kunst.
Heute ist Stille.
Mir fehlt etwas.
Dabei gibt es so viele Fragen, die wir noch stellen könnten.
Kunst ist so unerklärbar wunderbar, dass wir endlos diskutieren könnten.
Ich mag das, weil sich somit immer wieder neue Aspekte und Gedanken ergeben und sich mein Horizont erweitert.
Aber alles Gute hat einmal ein Ende, weil sonst wird es zur Gewohnheit.
Ich möchte mich bei ALLEN Kommentatoren bedanken! Mir hat der Blogparaden-Staffellauf sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viele Menschen wieder besser oder neu kennen gelernt.
Von Helen habe ich die „Bremer Stadtmusikanten“ in meiner Sammlung aufgenommen. Seht hier. Ich finde es außergewöhnlich, wie Helen ihre Arbeiten präsentiert und freue mich sehr, ein Bild von ihr in meiner Sammlung zu haben.
Mit Armin würde ich so gerne persönlich diskutieren und mir auch sein Atelier anschauen (wenn es nicht in Saarbrücken wäre) – er hat sich aktiv an allen Blogparaden beteiligt.
Durch die Blogparade habe ich auch wieder Rosies Blog neuentdeckt, manchmal verliert man in den Weiten des Netzes etwas und dabei hat sie 2009 den allerersten Kommentar in meinen Blog geschrieben!
Es war eine tolle Zusammenarbeit mit Frank, mit dem ich diesen Staffellauf organisiert habe. Es wird sicher neue Projekte geben.
Und Frank Hess und Julia Tepaße und Andreas Mattern und Conny Niehoff und Oliver Kohls und Anna Schüler….
Was ich heute sonst noch gemacht habe, außer ganz gerührt zu sein?
Ich habe eine Klematis und einen Jasmin gezeichnet. Da brauche ich keine großen Worte machen!
Und ich habe dieses gute Zitat von Prof. Dr. Peter Weibel gefunden
Aus: Katalogbuch „KunstSammeln“, MNK/ZKM Karlsruhe, 1999, Der Sammler und die Logik des Marktes
“… Der Privatsammler hat den Vorteil, dass er nur seiner eigenen Logik des Begehrens verpflichtet sein darf und daher mehrere Positionen gleichzeitig einnehmen kann. Der Privatsammler ist gelegentlich Kritiker, Kurator, Kunsthistoriker und Architekt in einem. …”
Wenigestens kann ich in meiner Sammlung frei sein *Augenzwincker*
Himbeeren, Blogparaden–Karten und ein Garten – Zeichnungen von Susanne Haun
Bei Cordula im Garten wachsen Himbeeren, die schmecken einfach nur lecker.
Himbeeren sind aber sehr schwer zu zeichnen. Die Pflanze ist ganz und gar mit feinen Häarchen überdeckt und das hat mich beim Zeichnen irritiert. Nichtsdestotrotz mag ich sehr diese Farbkombination, die die Natur geschaffen hat, das Lotusgrün mit dem Karminrot.
Heute hat Frank Koebsch auf seinem Blog die letzte Frage unserer Blogparaden-Aktion gestellt.
Sind Aquarelle auch Kunst?
Wenn ihr mit uns diskutieren möchtet, könnt ihr in Franks Blog einen oder auch mehrere Kommentare hinterlassen. Unter allen Kommentatoren wird ein Aquarell von Frank und ein Hahnemühle-Überraschungspaket verlost.
Ich möchte mich gleichzeitig bei allen Lesern, die sich auch schon bei den vergangenen 9 Blogparaden beteiligt haben, bedanken. Nun sind wir schon bei unserer letzten Frage angelangt. Ich bin richtig wehmütig, dass nun alles schon ein Ende hat — aber wie sagte Sepp Herberger “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel” und so denke ich, werden wir uns immer wieder neue Aktionen einfallen lassen, um spannende Diskussionen und Unterhaltungen anzuregen und neue und Stammleser zu interessieren.
Hier könnt ihr alles über die vergangenen Diskussionen nachlesen:
Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“
Roswitha Geisler
Schafft Kunst Illusion?
Während der Aktion haben wir Postkarten mit unseren Blogadressen drucken lassen und die an unseren Standorten verteilt. Heute habe ich einen Teil dieser Karten an Conny Niehoff und Gaby Stark gesendet so dass sie nun auch in der Näche von Wien und in Magdeburg ausliegen.
Ich stecke solche Postkarten und Einladungen gerne an meine Pinnwand.
- Himbeerfrucht – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Bütten
- Wachholder – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Bütten
- Himbeerblüte – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Bütten
- Himbeerblüte – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Bütten
- Die Karten der Blogparade werden an die Verteiler verteilt – Foto von Susanne Haun
- Die Karten der Blogparade werden an die Verteiler verteilt – Foto von Susanne Haun
Blogparade Teil Nr. 8 und die hohen Berge werden erschüttert – Zeichnung von Susanne Haun
“Die hohen Berge werden erschüttert werden…”
Das Buch Henoch

Die hohen Berge werden erschüttert werden - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten
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“Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?” überlegt Helen.
Zu gewinnen gibt es von Helen Königs “Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011, owie ein Überraschungspaket von der Firma Hahnemühle.
Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch
Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:
Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Ich schaue mir immer wieder meine eigenen Arbeiten an und entwickele sie weiter erst im Kopf und dann in der nächsten Arbeit.
Das äthiopische Buch Henoch und 9 Marketingkonzepte – Zeichnungen von Susanne Haun
Gestern präsentierten uns die 9 Gruppen der Leistungskurse Wirtschaft vom Humboldt-Gymnasium Berlin Tegel die von ihnen erstellten Marketingkonzepte für unser Atelier K-02.
Ich berichtete hier schon über den Besuch der Schüler bei uns im Atelier.
Als erstes möchte ich mich bei allen Schülern bedanken und ihren Einfallsreichtum loben. Florian Wätzold mit seiner Gruppe Art Promotion fragte uns viele gute Löcher in den Bauch. Es war nicht leicht, eine Siegergruppe zu prämieren noch dazu, weil wir nur 5 Minuten Zeit dazu hatten.
Wir entschieden uns für die Gruppen 7 und 9 aber ich muss sagen, dass mir auch die anderen Gruppen sehr gut gefallen haben und wir viele der genannten Ideen umsätzen werden.
Vielleicht sollte man in der Zukunft die Preisverleihung einen Tag später ansetzen, damit sich “der Kunde” mit den Handouts in Klausur begeben kann.
Meine Siegergruppe 9 hat auf der Friedrichstraße eine Umfrage gemacht, was sich das Publikum von einer Homepage von einem Künstler erwartet. Ich habe gestern die mir überrreichten Fragebogen wie einen Krimi gelesen und sehe ein, dass meine Homepage DRINGEND überarbeitet werden muss.
Was habe ich noch gemacht? Ich habe mir “Das äthiopische Buch Henoch” aus meinem Bücherregal gezogen. Es gehört zu den Apokryphen, den verborgenen (grieschisch:apokryph) Büchern der Bibel. In der Einleitung von Erich Weidinger steht: ” Ihr Ziel ist vielfach, christliche Inhalte volkstümlich zu gestalten. Manches will sogar nur Erbauungs- und religiöse Unterhaltungsliteratur sein.”
Ich habe das Buch Henoch ausgesucht, weil es vom Fall der Engel handelt und ich so passend die Engel meiner vielen Friedhofbesichtigungen verarbeiten kann. Und – ich mag einfach Engel — lassen sie nicht unsere Phantasie zum kochen bringen? Gerade beim Gedanken, dass ein Engel fallen kann.
- Buch Hennoch: Beobachtet und seht – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 15 cm – Tusche auf Bütten
- Buch Hennoch: Freude und Friede – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 15 cm – Tusche auf Bütten
- Buch Hennoch: Nachdem die Menschenkinder sich gemehrt hatten – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 15 cm – Tusche auf Bütten
- Die beiden Siegerteams mit ihren Lehrern – Foto von Susanne Haun
- Andreas mit dem Team 9 – Foto von Susanne Haun
- Daumen hoch für das Projekt – Foto von Dörte Schubert
Darf Kunst auch einfach nur schön sein und ein Kätzchen – Zeichnung von Susanne Haun
Auf dem Land gibt es natürlich viele Katzen in allen größen.
Sitz man am Tisch bei einer Brotzeit, stromern sie um einen herum und man sieht sie aus dieser besonderen Perspektive, wie sie einen flehentlich von unten anschauen, als ob sie Jahre nichts zu essen bekamen. Natürlich spricht ihr kleines Bäuchlein diese Lüge fast aus!
Heute startet die 7. Blogparade – Darf Kunst auch einfach nur schön sein? fragt Frank.
Frank macht sich folgende Gedanken dazu:
“Beim Betrachten von Kunstwerken kommt irgendwann die Frage,
„…was wollte der Künstler damit audrücken…?“ Aber ist das so wichtig?
An der Mona Lisa wird heute noch umhergerätselt und der Kunsthandel ist voll mit Büchern,
in welchen diverse Arbeiten bis in das kleinste Detail interpretiert werden.
Ist es weniger Kunst, wenn der Maler vielleicht einfach nur Lust hatte dieses oder jenes so zu malen,
weil es ihm gerade gefiel und es in seinen Augen als Komposition so paßte?”
Zu gewinnen gibt es von Frank Hess die Tuschezeichnung „Tulpenvase“, sowie ein Überraschungspaket von der Firma Hahnemühle.
Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:
c06.06.2011: Helen Königs
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch
Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:
Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
- Kleine Katze unter dem Tisch – Zeichnung von Susanne Haun – 18 x 26 cm – Tusche auf Bütten
- Ich habe heute einen neuen Blog angefangen – Foto von Susanne Haun
- Ich beginne mit den Augen – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Ich beginne mit den Augen – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Der Blick nach oben ist wichtig – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Ich benutze Sepia, persisch Rot und Sienna gebrannt – Foto von Susanne Haun
- Katzen haben grüne Augen – – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Ich benutze Sepia, persisch Rot und Sienna gebrannt – Foto von Susanne Haun
- Nun steht sie und schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
Nietzsches Begriff von “frei sein” und ein Orchester – Linoldrucke von Susanne Haun
Orchestermusik fasziniert mich immer wieder – besonders der Dirigent, der es schafft so viele Musiker zu koordinieren.
Wloka, der Aquarellmaler, zitierte Henry Matisse in seinem Blog:
“Heutzutage ist alles teuer für den Maler – Farben, Material, das Leben überhaupt. Wenn ich ein junger Maler wäre, würde ich eine bezahlte Arbeit annehmen, dann wäre ich unabhängig und könnte frei malen. Meine Kunst würde nicht darunter leiden. Wenn ich mich mit kitschiger Malerei befassen würde, wenn ich Weihnachtsgebäck verzierte, dann würde das meine Kunst beeinträchtigen, aber eine Arbeit als Bankangestellter oder das Beladen von Güterzügen würde mir nicht schaden.
Nietzsche sagte: “;Alle Künstler sollten einen Beruf lernen, um frei zu sein.”;
Man braucht nur drei oder vier Stunden täglich zu arbeiten. Dann kann man ehrlich malen und braucht sich nicht um den Geschmack der anderen zu kümmern.”;
Henri Matisse
Ich kann Matisse Worten nicht folgen. Ich habe von 1999 – 2004 nebenbruflich 23 Stunden die Woche bei einem Zusammenschluss mehrerer ARD Anstalten gearbeitet und hatte dort die Aufgabe in den Redaktionen von den Redakteuren zu erfahren, was sie für ein bestimmtes Projekt von einem Computerprogramm erwarten, diese Informationen mußte ich dann bündeln und zu einem Gesamtprogramm zusammenstellen.
Ich war einfach kaputt, wenn ich aus den Redaktionen kam – ich mußte von Berlin nach Leipzig, Dresden, Chemnitz, Magdeburg und mehr und konnte in der Zeit keine Kunst machen, denn ich mußte meine Arbeit machen. Ich bin um 4 Uhr früh aufgestanden, um Zeit für meine Kunst zu haben, aber die Gedanken sind gebunden an den Job und ich möchte meine Gedanken an die Kunstprojekte binden.
In einem Beruf auch wenn er nur 4 Stunden täglich ist, ist man nicht frei für die Kunst! Nietzsche täuscht sich. Wenn ich 5 Stunden am Tag “Kohlen schaufel” zittert meine Hand so, dass ich keine Linie zeichnen kann, ich bin müde und mein Kopf ist leer.
Ich habe 2004 meinen Job gekündigt, um mich ganz auf die Kunst zu konzentrieren. Entgegen allen Ratschlägen. Ich habe diesen Entschluss NIE bereut. Sicher, ich möchte nicht verheimlichen, dass ich finanziell lange nicht so gut dastehe wie vorher.
Bei Wloka schrieb ich folgendes als Antwort im Blog – das war natürlich die pure Provokation aber es stimmt schon zum Teil:
“1 Stunde aus dem Branchenbuch vermeindliche Kunden für deine Kunst abtelefonieren, 1 Stunde am Rechner PDF Flyer für deine Kunst fürs Internet erstellen, 1 Stunde im Internet Galerien heraussuchen und anschreiben, 1 Stunde Pressearbeit am Rechner = 4 Stunden an 5 Tagen –> da hast du dann auch einen Erfolg daraus — das Problem ist, nicht den Mut zu verlieren bei der 1.001 Absage und auch wirklich diese 4 Stunden am Tag darin investieren…… auch die Kunst ist einfach eine Selbständige Arbeit “
Natürlich nehme ich mir nicht jeden Tag das Branchenbuch vor …. ich gehe da schon etwas differenzierter vor, aber ich telefoniere täglich mit Interessierten, Galeristen und Malschülern über Kunst. Suche nach neuen Kunstprojekten und schaue mir die Kunstzeitungen im Internet an, lese Kunstbücher etc. Meine Leser können das ganz gut hier im Blog verfolgen, was ich so mache!
Man kann halt auch den Tag nicht so nach Stunden aufteilen – gestern waren wir den ganzen Tag in Saalfeld bei Maren, der Galeristin, und morgen sind wir in Rostock zum Künstlertreff mit Frank Koebsch. Was würde das für Probleme geben, wenn wir jeden Tag 4 Stunden arbeiten müßten – und glaubt mir, ich weiss, wovon ich rede.
Ich bin ohne eine Arbeit außerhalb der Kunst frei. Ich möchte nicht verheimlichen, dass ich mit meinem Sohn in einer 40 qm 1 Zimmer Wohnung lebe – ich habe ja hier die Kosten der Kunst dargelegt, es ist immer die Frage, was man bereit ist, für seine Freiheit zu zahlen. Mein 17jähriger Sohn hat beschlossen, dass er, egal was er studiert, später eine Festanstellung haben möchte. Eine Anstellung, wo am Monatsende das Geld auf dem Konto kommt.
Alles hat seinen Preis im Leben – es ist nur die Frage, ob man bereit ist, ihn zu zahlen. Freudig zu zahlen!
Aber das, was für mich richtig ist, muss für andere noch lange nicht der richtige Weg sein. Es ist nur mein Weg. Ich weiss, ich klinge manchmal sehr absolut. Aber ich möchte meinen Weg nicht als Gottesurteil verstanden wissen!
Nun bin ich dieses mal sehr persönlich geworden. Das war nicht mein Ziel aber zur Beantwortung mancher Fragen scheint es sich nicht vermeiden zu lassen.
Jedenfalls, als ich die 1999 die mdr Redaktion Klangkörper nach Ihren Wünschen befragte, entstand ein Linoldruckzyklus mit Orchestermusikern.
Warum ich damals Linoldrucke erstellte? Ich hatte nicht nur den Job, ich hatte auch einen 5jährigen Sohn zuhause und beim Linoldruck konnte ich alles stehen und liegen lassen es hat der Linie keinen Abbruch getan, wann ich sie weiter in das Gummi ritze. So habe ich jede 5 Minuten frei genutzt, an meinen Platten zu arbeiten. Um um 4 Uhr Morgens, wenn alle schliefen habe ich gedruckt!
- 1999 – Gitarrist – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 – Dirigent – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 15 cm
- 1999 – Saxophonist – Linoldruck von Susanne Haun – 30 x 20 cm auf einer Kunstzeitung
- 1999 – Saxophonist – Linoldruck von Susanne Haun – 30 x 20 cm
- 1999 – Saxophonist – Linoldruck von Susanne Haun – 30 x 20 cm
- 1999 – Trompeter – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 – Trompeter – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 Trompeter mehrfache gedruckt 50 x 60 cm – Linoldruck von Susanne Haun
- 1999 Trompeter mehrfache gedruckt 30 x 60 cm – Linoldruck von Susanne Haun
- 1999 – Trompeter – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 Saxophonist mehrfache gedruckt 300 x 60 cm – Linoldruck von Susanne Haun
- 1999 – Gitarrist – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 – Gitarrist – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 – Geigerin – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 – Geigerin – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 – Geigerin – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 – Klarinettist – Linoldruck von Susanne Haun – 30 x 20 cm
- 1999 – Klarinettist – Linoldruck von Susanne Haun – 30 x 20 cm
- 1999 – Dirigent – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 15 cm
- 1999 – Linolschnitt Trompeter auf Karstadt Prospekt – Linoldruck von Susanne Haun – 20 x 30 cm
- 1999 – Saxophonist – Linoldruck von Susanne Haun – 30 x 20 cm
Neue Ausdrucksformen innerhalb der Zeichnung von Susanne Haun
Ein Bravo auf die Malerei!
Ist der Mensch ein Auslaufmodell, weil es ihn schon so lange gibt und weil er ausgereizt und altmodisch ist? Nein – genauso wenig wie die Malerei und Zeichnung. Anna Schüler fragt in ihrer Blogparade, ob die Malerei ein Auslaufmodel ist.
Es ist trotzdem gut, neue Ausdrucksformen zu finden, das Festhalten an der Zeichnung schließt das finden von Neuem nicht aus. Ich möchte diese neuen Ausdrucksformen innerhalb meines Mediums, der Zeichnung, finden. Dieser Satz hört sich so einfach an aber er ist für mich nicht vom Himmel gefallen – ich bin einen langen Weg zu ihm gegangen und bin auch noch auf dem Weg. Der Weg wird mit den Jahren immer klarer.
Ich habe bezüglich der Zeichnung immer wieder neue Ideen in meinem Kopf und in den nächsten Tagen werde ich in diesem Sinne meine Rolle (siehe hier die Artikel dazu) als gezeichnetes Objekt präsentieren.

So etwas kann sich nur meine Schwägerin ausdenken!" - sagte meine Schwägerin - Foto von Susanne Haun
Meine Familie hilft mir dabei, meine Vorstellungen umzusetzen. Mein Bruder Ullrich Zeidler ist Glasermeister (siehe hier seine Firmenhomepage) und er wird mir die Rolle nach meinen Vorstellungen in einen Vollglaskasten einlegen und mit Kurbeln wird man die Ausschnitte zum Vorschein drehen können. Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis…. in der ersten Juniwoche wird er mein Zeichnungsobjekt ins Atelier bringen.
Das war heute meine persönliche Meinung zur Frage. Spannend fände ich, wenn wir jemanden fänden, der die Malerei als Auslaufmodel betrachtet und seinen Standpunkt beschreibt. Ich werde mich weiter mit der Frage beschäftigen, sie ist nicht einfach mal so an einem Tag zu beantworten und ich werde noch einige male auf sie zurückkommen.
- Mein Bruder prüft meines Vaters und mein Vorschlag zur Kurbelvorrichtung für die Rolle – Foto von Susanne Haun
- Mein Bruder prüft meines Vaters und mein Vorschlag zur Kurbelvorrichtung für die Rolle – Foto von Susanne Haun
- Die Zeichnung kann gut in die Nut vom Stab eingespannt werden – Foto von Susanne Haun
- 10 Meter Zeichnung von mir gilt es aufzurollen – Foto von Susanne Haun
- 10 Meter Zeichnung von mir gilt es aufzurollen – Foto von Susanne Haun
- 10 Meter Zeichnung von mir gilt es aufzurollen – Foto von Susanne Haun
- So etwas kann sich nur meine Schwägerin ausdenken!” – sagte meine Schwägerin – Foto von Susanne Haun
- Mein Vater und meine Schwägerin rollen mit und ich schaue dem Schauspiel zu – Foto von Susanne Haun
- Mein Vater und meine Schwägerin rollen mit und ich schaue dem Schauspiel zu – Foto von Susanne Haun
- Fertig – Foto von Susanne Haun
- Der letzte prüfende Blick von Vater und Sohn – Foto von Susanne Haun
- Der letzte prüfende Blick von Vater und Sohn – Foto von Susanne Haun
- Der letzte prüfende Blick von Vater und Sohn – Foto von Susanne Haun
- Die Kurbeln gefallen mir nicht — trotz des Ärgers mit meinem Vater und meinem Bruder suche ich mir eine neue aus!
Ist Malerei ein Auslaufmodell? fragt Anna und was denkt Herr Richter? – Susanne Haun zeichnet
Heute beginnt die 6. Blogparade. Ist Malerei ein Auslaufmodell? fragt Anna Schüler auf ihrem Blog
In einem Artikel der Zeit online über Klara Lidén, fand Sie den Satz
“…Lediglich um das Zeichnen und Malen scheint sie einen Bogen zu machen, und sie tut gut daran. Denn das klassische Arbeiten auf Papier und Leinwand gilt allgemein als ausgereizt, ja altmodisch.”
Ist die Malerei tatsächlich altmodisch, ein abgelaufenes Kunstmodell, ausgereizt?
Mittlerweile malt fast jeder. In Kursen kann man seine eigene Kunstwerke erstellen, die sich dann gut im Wohnzimmer machen. Leinwände und Farben gibt es bei Aldi oder Lidl zu Billigpreisen und tausende Freizeitkünstler drängen auf den Markt.
Täten wir also alle gut daran, nach neuen Ausdrucksformen zu suchen….?
Die Antworten schreibt bitte zur Diskussion ins Annas Blog.
Aus allen Beteiligten an der Diskussion ermittelt Anna zwei Gewinner, einmal für ihre Zeichnung und für ein Hahnemühle Überraschungspaket.
Die Frage gefällt mir ausgesprochen gut! Und es ist auch gut, dass ich gerade das Buch von Gerhard Richter in der Mangel habe. Hier nocheinmal die genauen Daten des Buches, ich kann es wirklich jedem empfehlen. Gerhard Richter, Text, ISBN 3-458-16560-6. Ich weiß, es ist vergriffen, ich habe mich auch durchgerungen, es zu kaufen. Hier der mein Beitrag zum Buchkauf.
Aber das, was mich am meisten bewegte heute war das Resümé zu meiner Blogparade.
Heute hatten Andreas und ich den ersten „normalen Tag“ in unserem Atelier. Drei Wochen war Andreas auf Malkurse unterwegs und wir hatte keine Möglichkeit zur Diskussion und zum Gespräch.
Wie sehr uns dieser Austausch gefehlt hat!
Unsere Themen waren die vergangene Blogparade, mein Blog an sich, die Subkultur, Facebook und unser aller Zeit beliebtes Thema „Wer sind wir und warum?“.
Als erstes habe ich in zwei meiner Kommentare Kritik von Andreas erhalten, die ich auch gerne annehme. Ich nehme Kritik an, wenn ich sie berechtigt finde und wenn ich denke, ich hätte etwas besser machen können.
Mein Kommentar zu Zerocools Statement „Künstler sind die Huren des Kapitals…„ war ziemlich bescheuert. In dem Satz steckt so viel Zündstoff, und ich schreibe nichts anderes als, schön dich zu sehen, Zero. Das stimmt auch, denn es war das erste Mal, dass Zero sich in meinem Blog zu Wort meldete. Trotzdem werde ich auf den Kommentar in den nächsten Tagen näher eingehen und nicht jetzt.
Zum zweiten geht es um meinen Kommentar zu einem Artikel in Wlokas Blog, wo Andreas meinte, ich brauche auch nicht zu allem etwas schreiben…. ja, ja, gleich gesagte Worte sind etwas anderes als gleichgeschriebene Worte…… Auch zu diesem Kommentar gehe ich in einem der nächsten Tage näher ein.
Als ich vor zwei Jahren mit dem bloggen begann, wusste ich noch nicht, wie sehr es mir in Fleisch und Blut übergehen und wie sehr es ein Teil von mir werden würde. Andreas und ich sind hier unterschiedlicher Auffassung. Der Blog ist über die Jahre ein Teil meiner Kunst geworden, meine Plattform für meine Gedanken, für meine Zeichnungen und auch für meine zum Teil philosophischen Überlegungen bezüglich meines Seins. Der Blog ist mein Gedächtnis und mein Werkverzeichnis; er ist mein persönliches Medium. Und da ich ihn für mich persönlich führe, benutze ich auch das Wort „ICH“ darin sehr häufig
Ich müsste lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass ich mich über Kommentare freue, dass ich Diskussionen mag. Und ich müsste auch lügen, wenn ich nicht sagen würde, ich freue mich, wenn eine Zeichnung über mein Blog verkauft wird. Aber ginge es mir um den alleinigen Verkauf, müsste ich keine Texte dazu schreiben — – ich bräuchte bloß jeden Tag meine Zeichnung bloggen. Aber die Worte und die Kommunikation haben mich in ihren Bann gezogen – das nachlesen und wieder vorkramen alter Gedanken und Zeichnungen, das wiederaufnehmen und weiterentwickeln, das neu ordnen und wieder neue Aspekte finden….
Andreas sagte im Laufe der Diskussion, er brauche seinen Blog nicht, um professioneller zu wirken. Aber dazu brauche ich meinen Blog auch nicht. Ich brauche meinen Blog, weil er ein Teil von mir geworden ist. Andreas meint ebenfalls, Galeristen würde ein Blog abschrecken, auch das kann ich nicht ändern, dann können diese Galeristen, die Blögge nicht mögen und ich nicht zusammenarbeiten oder die Galeristen respektieren einfach meinen Blog. Das ist eine einfache Lösung. Und zum Schluss meinte Andreas, Gerhard Richter würde meine Zeichnungen mit meinem Blog wahrscheinlich nicht ernst nehmen. Mag sein, dass können aber weder ich noch Andreas beurteilen, denn wir stecken ja nicht in Herrn Richters Kopf. Und liebe Leser, auch das kann ich nicht ändern.
Aber ich kann Andreas Meinung respektieren. Dass wir unterschiedlicher Meinung sind heißt nicht, dass wir nicht gut zusammen arbeiten können, denn so lernen wir immer wieder die Dinge zu hinterfragen.
Nun kommen wir zur Subkultur, über die im Kunstportal Artcafe so fleißig diskutiert wird.
Ist mein Blog bloß ein Medium für mich, in dem ich mir und der Welt erzähle, wie toll ich bin?
Eine harte Frage, Leone aus dem Artcafe! Wie gerne würde ich sie mit dir und allen anderen persönlich diskutieren! Ich habe immer z.B. das Tacheles als Subkultur gesehen – daran gemessen, ist es doch toll, wenn der Blog eine Subkultur ist.
Was ist an meinem Blog anders als an einer Ausstellung? Einmal ist es natürlich sehr einfach, einen Blog zu eröffnen und seine geistigen Ergüsse zu veröffentlichen. Keiner hindert mich daran zu schreiben was ich will und wann ich will und wie lange ich will. Keiner hindert mich daran, die kleinste bis zur größten Zeichnung zu veröffentlichen.
Um eine gute Ausstellung zu erhalten, gilt es schon bestimmten Qualitätsanforderungen zu genügen!
Aber vielleicht können wir die Blögge mit den Ausstellungen vergleichen — es gibt Ausstellungen in der Zahnarztpraxis und in der Nationalgalerie und so gibt es gute und schlechte Blögge.
Über Facebook habe ich jetzt keine Lust mehr zu schreiben.
Und ich bin ich und meine Zeichnungen und mein Blog
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Und ich bin mit Leib und Seele Zeichnerin, daraus resultiert -> kein Tag ohne Linie!
Ich zeichne, weil ich mir ein Leben ohne Zeichnung nicht vorstellen kann. Sie ist wie ein weiteres Sinnesorgan von mir und sie ist mein Ausdruck und meine Sprache mit der Umwelt!
Und ich kann auf meiner WII Fit eine halbe Stunde hintereinander Muskeltraining machen, Herr Richter — von wegen Expander — die sind aus der Mode gekommen!
Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:
30.05.2011: Frank Hess
06.06.2011: Helen Königs
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch
Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:
Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Zeichnung von Susanne Haun – 36 x 48 cm – Tusche auf Bütten
Das Geheimnis eines Fotos und die Gewinner der Blogparade – Susanne Haun
Ich schaue mir im Google unter der Bildersuche die Ergebnisse für “Gerhard Richter” an.
Herr Richter schaut immer wieder aus der selben Fotoserie aus meinem Laptop zu mir hinüber.
Ich gebe zu, ich habe mich bisher nicht mit seinen Foto im Sinne von ein Foto seines Abbildes beschäftigt, sondern mit seinem Werk und seinen Texten.
Wie z.B. aus seinen Notizen von 1964:
“”Kapitalistischer Realismus”: Kontakt mit gleichdenkenden Malern — eine Gruppe ist für mich sehr wichtig; es kommt nichts von alleine. Wir haben zum Teil unsere Ideen im Gespräch entwickelt.” Gerhard Richter
Ich finde dieses Zitat sehr passend für das heutige Ende der 5. Blogparade, die in der letzten Woche zum Thema “Wer oder was ist ein Künstler und warum?” lief. Mein Sohn wollte keine Lose ziehen, er ist 16 Jahre alt und so habe ich selber die Gewinner aus der Glückssuppenschüssel gezogen.
Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten, die Diskussion hat mir große Freude bereitet.

... und da es nicht so gut auf dem Balkon zu sehen ist, gibt es noch ein Foto - ich habe auf dem Los nach dem Ziehen gleich Engel heraufgeschrieben
Die Zeichnung mit meinem Schutzengel geht an Marie.S.Ueltzen. Herzlichen Glückwunsch!
Das Hahnemühle Überraschungspaket erhält Carola Steyer, der ich ebenfalls gratuliere.
Morgen geht es weiter auf Anna Schülers Blog mit der nächsten Frage zur Kunst.
- 56 Teilnehmer kamen in die “Preisschüssel” – Foto von Susanne Haun
- Meine Mohn hat es beobachtet ;-) – Foto von Susanne Haun
- Die Suppenschüssel ist voller Lose
- Ich greife in die Schüssel, ohne hinein zu schauen!
- Marie ist die Siegerie
- … und da es nicht so gut auf dem Balkon zu sehen ist, gibt es noch ein Foto – ich habe auf dem Los nach dem Ziehen gleich Engel heraufgeschrieben
- Herr Richter aus dem Laptop Nr. 1 – Skizze von Susanne Haun
- Herr Richter aus dem Laptop Nr. 2 – Skizze von Susanne Haun
- Herr Richter aus dem Laptop Nr. 3 – Skizze von Susanne Haun



















































































































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