Die Bedeutung des Löwen – Zeichnung von Susanne Haun
Im Sommer war ich in Ravenna in der Kirche Sant’Appolllinare Nuovo.
Mich haben dort nicht nur die Mosaike und Besucher interessiert sondern auch die Skulpturen (siehe meinen Artikel dazu hier).
Ist euch schon einmal aufgefallen, wir oft der Löwe auf Bildern und als Skulpturen dargestellt wird?
Die heutige Zeichnung ist inspiriert von einer Figurengruppe, die einen Kardinal, Fortuna, einen Löwen und eben die dargestellte Frau, deren Bedeutung ich nicht kenne, die ich aber gezeichnet habe, darstellt.
Im Physiologus (Naturforscher) entstanden vom 2. Jahrhundert vor bis ca. 4. Jahrhundert nach Christus findet der Leser viele Bedeutungen der Natur wie sie in der damaligen Zeit gesehen wurden.
Der Löwe hatte nach dem Physiologus drei Eigenschaften:
1. Er kann seine Spuren vor den Jägern gut verwischen
2. Auch wenn er schläft, ist der Löwe immer wachsam.
3. Die Löwin gebirt ihre Kinder tod und erst nach dem dritten Tag bläst der Löwe seinen Nachkommen ins Gesicht, um sie zu erwecken.
Diese drei Eigenschaften werden mit folgenden drei kirchlichen Eigenschaften verbunden:
1. Der Vater verbirgt sein Gottsein, unter Engel wird er Engel, unter Thronen zum Tron usw.
2. “…so schläft auch der Leib meines Herrn am Kreuz, seine Gottheit aber wacht …”²
3. Am dritten Tag erweckte Gott Jesus von den Toten.
Meine Sichtweise auf viele Bilder und Skulpturen hat sich verändert!
For my English-speaking readers:
In the summer I was in the church Sant’Appolllinare Nuovo in Ravenna .
I have there not only interested in mosaics and visitors but also sculptures (see my article here). If you ever noticed, we often the lion is depicted in paintings and sculptures as?.
The lion had to the Physiologus three properties:
First: He can cover his tracks well from the hunters.
Second: Even when he is asleep, the lion is always vigilant.
Third: The lioness brings her babies forth death in world and until the third day the lion blows his descendants in the face of his children to wake them.
These three properties are related to the following three christian properties:
First: The father hides his divinity, he is among angels angels etc.
Second: “… as well as the body of my Lord is asleep on the cross, his divinity but wakes …” ²
Third: On the third day God raised Jesus from the dead.
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²Schönberger, Otto. Übersetzung. Pysiologus. 2001. 2009². Stuttgart.
Kunst = Kunst – Teil 2 und ein Besuch in Magdeburg – Zeichnung von Susanne Haun
Wir befinden uns in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Was ist Kunst zu dieser Zeit?
Der Kunst wurde nun eine Therapeutische Wirkung zugetraut, sie sollte den Rezipienten seine eigenen, individuellen Defizite klar machen und diesen Defiziten Abhilfe verschaffen.
Die Kunst sollte erst im Auge des Rezipienten zur Entfaltung kommen. Philosophisch gesehen war es zu dieser Zeit unüblich, zeitgenössische Kunst als solche zu betrachten, weil sie den hohen Erwartungen, die in sie gesetzt wurden nicht entsprechen konnte. Man sah das Ideal der Kunst in der Antike.
“In Vorwegnahme des marxistischen Endziels der Geschichte wurde vielmehr sogar die ersatzlose Abschaffung der Institutionen des Staates imaginiert, an deren Stelle ein ewiges und glückliches Reich der Kunst treten sollte.”²
Ich denke, an dieser Stelle ist wieder eine Pause zum Verinnerlichen des Gelesenen richtig.
Nach der Ablösung der Religion durch die Kunst sollte sie nun auch den Staat ersetzen.
Es ist auch einfach zu sagen, dass die Kunst nicht in der Gegenwart zu finden ist, damit werden Diskussionen mit Künstlern gleich im Keim erstickt.
Ich dagegen schaue mir gerne aktuelle Kunst an. So habe ich gestern Conny Niehoffs neues Atelier besucht. Es ist von beeindruckender Größe und Conny fühlt den Raum mit ihrer Arbeit souverän. Bevor sie dort einzog, war ein Sparladen in der Halle, sie hat dezent noch einige Relikte aus der Zeit stehen gelassen: ein halb übermalter Spar Schriftzug an der Wand und ein Schild für Kartoffeln. Nach Anmeldung könnt ihr euch Connys Arbeiten im neuen Atelier anschauen.
Conny und ich kennen uns seit September 2004, wir haben uns im Netz kennen gelernt und ich war seither oft in Magdeburg und konnte so einige Städtebaulichen Veränderungen miterleben. Gestern waren wir am Hundertwasserhaus, von dem ich noch Fotos im Bau befindlich von 2005 gefunden habe. Wir waren auch vor der Renovierung im Kloster unser lieben Frauen, leider habe ich diese Fotos nicht mehr gefunden. Das Kloster wurde im Hochmittelalter so um 1063 angefangen zu bauen. Ich mag die Stimmung im Kloster, die ich mit meiner kleinen CANON IXUS eingefangen habe. Kein einfaches Unterfangen, weil es begann schon zu dämmern! So habe ich aus den vielen Figurengruppen, die ich gestern sah, einzelne herausgenommen und gezeichnet.
For my English-speaking readers:
I gladly look present art. I visited yesterday Conny Niehoffs new studio. It feels an impressive size and Conny fills the space confidently with their work. The hall was a food store before she moved there, she discreetly few relics from the time left: half overpainted saving writing on the wall and a plate of potatoes.
- Der Magdeburger Dom (c) Foto von Susanne Haun
- Das Kloster unser lieben Frauen (c) Foto von Susanne Haun
- Im Kreuzgang im Kloster unser lieben Frauen (c) Foto von Susanne Haun
- Im Kreuzgang im Kloster unser lieben Frauen (c) Foto von Susanne Haun
- Im Kreuzgang im Kloster unser lieben Frauen (c) Foto von Susanne Haun
- In der Kirche im Kloster unser lieben Frauen (c) Foto von Susanne Haun
- Das Hundertwasserhaus am 17.11.2012 (c) Foto von Susanne Haun
- Das Hundertwasserhaus am 25.6.2005 (c) Foto von Susanne Haun
- Das Hundertwasserhaus am 25.6.2005 (c) Foto von Susanne Haun
- Conny Niehoff und ich 2012 (c) Foto von A Haun
- Der Brunnen im Hof des Hundertwasserhaus (c) Foto von Susanne Haun
- Ich mag die Säulen im Hundertwasserhaus (c) Foto von Susanne Haun
- Magdeburger Figuren (c) Zeichnungen von Susanne Haun
- Magdeburger Figuren (c) Zeichnungen von Susanne Haun
- Magdeburger Figuren (c) Zeichnungen von Susanne Haun
- Magdeburger Figuren (c) Zeichnungen von Susanne Haun
- Magdeburger Figuren (c) Zeichnungen von Susanne Haun
- Magdeburger Figuren (c) Zeichnungen von Susanne Haun
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Pfisterer, Ulrich (HG), Metzlers Lexikon Kunstwissenschaft, Stuttgart 2003, 2011²
Der Blick zum Schloss Tegel – Zeichnungen von Susanne Haun
Der Mensch strebt zuerst in die Ferne, ehe er sieht, wie schön seine Umgebung ist.
Ich war in Afrika, Amerika, Asien und vielen Teilen Europas ehe ich nur 5 km von mir zuhause entfernt das Schloss Tegel besuchte. Das Schloss ist auch unter dem Namen Humboldt Schloss bekannt und die Gebrüder Humboldt haben dort ihre Kindheit verbracht. Ich berichtete schon hier in meinem Beitrag vom 22. September 2012 vom Schloss.
Wilhelm von Humboldt erwähnt es in seinen Brief Archäologen und Philologen Gottlieb Welcker 12. März 1822 mit den Worten:
“Ich bin auf einige Tage allein aufs Land gegangen, liebster Freund, und schreibe Ihnen von hier.”
Heute liegt das Schloss im Norden Berlins und mitnichten auf dem Land. Ich will nicht sagen, dass es im Herzen Berlins liegt, es steht ca. 5 km von der Stadtgrenze entfernt.
Das Schloss ist noch heute von den Nachfahren der Gebrüder Humboldt bewohnt, es ist nur im Sommer im Rahmen von Führungen zu besichtigen. In teilen des Schlossparks kann der Besucher während der gesamten Jahreszeit wandeln, vorne am Zaun steht eine Spendenbox zur Erhaltung des Gartens, in der ich gerne ein silbernen Taler warf. Ich finde es sehr großzügig von den Bewohnern, dass ich als Gast Teile des Gartens besichtigen darf. Möchtet ihr in eurem Garten jeden Tag fremde Leute zu Besuch haben?
Mit Rücksicht auf die Bewohner gibt es deshalb auch keine große Fotoserie zu meinem Besuch. Ich habe für einen Eindruck von außerhalb des Gartens das Schloss fotografiert und mich mit der dicken Marie ablichten lassen. Ist das nicht ein toller Name? Die dicke Marie ist eine 800 Jahre alte Eiche, die von den Gebrüdern Humboldt nach ihrer Köchin benannt wurde.
Im Wikipedia habe ich folgendes zur Marie gefunden:
“Dendrologischen Erfahrungen zufolge ist jedoch keine Eiche in Deutschland älter als 800 Jahre, so dass die Maße des Umfanges und des Durchmessers eher für ein Alter des Baumes zwischen 400 und 500 Jahren sprechen. Eine genauere Bestimmung wäre durch eine Kernbohrung möglich, die jedoch noch nicht erfolgt ist.”
Sehr hat mich die von Schinkel angelegte Familiengrabstätte der Familie von Humboldt beeindruckt. Eine hohe Säule mit einer Kopie der 1818 von dem Bildhauer Bertel Thorvaldsen geschaffenen Statue der Spes (Hoffnung) steht auf der Grabstätte. Spes schaut in Richtung des Schlosses und ich konnte mich nicht beherrschen, sie in mehreren Positionen zu zeichnen. Die Hoffnung der Spes bezieht sich auf gute Ernte und Kinder. Ich zeichnete sie einige male, sie ist schlecht zu erkennen von unterhalb der Säule!
For my English-speaking readers:
At first human beeing strives into the distance until he sees how beautiful the surroundings.
I was in Africa, America, Asia and many parts of Europe before I visited just 5 km away from my home, the Tegel Castle. The castle is also known under the name of Humboldt Castle and the Humboldt brothers have spent in the Castle their childhood. With regard to the residents, there don’t exist a great photo series from my visit. I have a picture of the garden outside the castle and photographed myself with the thick Marie leave. Is it a great name? The thick Marie is a 800 year old oak tree, which was named by the brothers Humboldt cook.
- Hier waren die Gebrüder Humboldt zuhause (c) Foto von Susanne Haun
- Die alte Marie – eine Eiche (c) Foto von A.Haun
- Die alte Marie ist soviel älter als ich (c) Foto von A.Haun
- Tegel Schloss (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Tegel Schloss (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Tegel Schloss (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Tegel Schloss (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Spe, die Hoffnung 15 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Spe, die Hoffnung 15 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Spe, die Hoffnung 15 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Spe, die Hoffnung 15 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Spe, die Hoffnung 15 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
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Wilhelm von Humboldt, Schriften zur Sprache, Zweitausendeins Verlag, Seite 1018
Krankenhäuser wie Schlösser – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun
Es gibt Gebäude, die für den Bewohner einer Stadt einfach selbstverständlich sind.
Ich bin in Berlin, Wedding in unmittelbarer Nähe des Virchow Krankenhauses geboren. Das Rudolf-Virchow-Krankenhaus in Berlin-Wedding wurde 1899–1906 gebaut. Schon damals bestand der Campus aus 50 kleinen Gebäuden. Vor dem Mauerfall gehörte das Rudolf Virchow Krankenhaus zur freien Universität, inzwischen ist es der Humboldt Universität angegliedert. Die gesamte Anlage ist denkmalgeschützt und seit 2003 sind die medizinischen Fakultäten der Humboldt- und Freien Universität Berlin der Universitätsmedizin Berlin Charité angegliedert, die zu den grössten Universitätskliniken Europas gehört. Charité ist franzsösich und bedeutet Barmherzigkeit bzw. Nächstenliebe. Ihr Leitspruch lautet „Forschen, Lehren, Heilen, Helfen“.
Ich bin mit diesen Gebäuden groß geworden, sie sind in meinem täglichen Umfeld so integriert und mit der Umgebung verschmolzen, dass sie selbstverständlich werden. Auch wenn ich inzwischen nicht mehr im Wedding sondern in Reinickendorf wohne. Betritt der Besucher den Campus von der Amrumer Straße, dem Augstenburger Platz ist er zuerst im Gebäudekomplex des Herzzentrum.
Das Herzzentrum ist für mich eine Selbstverständlichkeit, es sieht ein wenig aus wie ein Märchenschloss und ich bin dann immer wieder erstaunt, wie düster doch andere Krankenhäuser mitunter wirken. Mit der deutschen Staatsangehörigkeit und der deutschen Krankenkassenversicherungskarte ist es auch selbstverständlich, dort bei bedarf von den besten Ärzten der Welt operiert zu werden.

Fassadenfiguren Herzzentrumm Version 3 Tusche auf Bütten 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun (3)
Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns das bewußt machen, wie priviligiert wir trotz allen Kritikpunkten mit unseren Krankenkassen sind. Nur die Reichen und Mächtigen dieser Welt werden sonst dort operiert und sie müssen viel Geld dafür bezahlen. Bestimmt liegt es auch daran, dass die Charité mit Gewinn arbeitet.
Das Herzzentrum geht in das Virchowkrankenhaus über. Als ich um die 18 Jahre alt war, restaurierte ich mit meinem Vater die damals bleiverglasten Fenster in meinen Ferien. Die Bleiverglasungen sind inzwischen hellen Scheiben gewischen. Ich kann mir schon vorstellen, dass die dunklen Gläser, die nicht viel Licht durchlassen, in einem Krankenhaus fehl am Platz sind.
Die alte Kastanienalle (Mittelallee) spricht ebenfalls von der Geschichte des Krankenhaus. Neue und alte Gebäude stehen nebeneinander.
Es wird auch an den Namensgeber Rudolf Virchow erinnert. Ein vielseitiges Talent, der zum Beispiel als Gründer der modernen Pathologie gilt. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit war er auch Politiker und Archäologe.
For my english reader:
There are buildings that are easy for the inhabitants of a city, of course. I was born in Berlin, Wedding in the immediate vicinity of the Virchow Hospital. The Rudolf Virchow Hospital in Berlin-Wedding was built 1899-1906. Even then, the campus consisted of 50 small buildings. Before the Berlin Wall fell, the Rudolf Virchow Hospital belonged to the free university, now it is affiliated with the Humboldt University. I think the Building looks like a castle and I drawed the building facade.
- Der Eingang des Herzzentrums vom Augustenburger Platz aus (c) Foto von Susanne Haun
- Wie ein Schlosseingang, der Eingang des Virchow Campus (c) Foto von Susanne Haun
- Blick in den Brunnenhof des Herzzentrums (c) Foto von Susanne Haun
- Es ist ein Elend, wenn man sieht, wie Raucher nach Atem schnappen (c) Foto von Susanne Haun (2)
- Der Eindruck des Märchenschlosses bleibt erhalten (c) Foto von Susanne Haun
- Wie in einem Krankenhaus schaut es hier nicht aus (c) Foto von Susanne Haun
- Ich mag den kleinen Turm (c) Foto von Susanne Haun
- Die Kapelle des Campus (c) Foto von Susanne Haun
- Die Gedenktafel für den Namensgeber des Gesamtkomplexes Rudolf Virchow (c) Foto von Susanne Haun
- Alt und Neu auf dem Krankenhausgelände (c) Foto von Susanne Haun
- Die Mittelalle mit den alten Kastanien (c) Foto von Susanne Haun
- Ich mag den Eingang mit dem Herzen (c) Foto von Susanne Haun
- Fassadenfiguren Herzzentrum Version 1 Tusche auf Bütten 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Fassadenfiguren Herzzentrum Version 1 Tusche auf Bütten 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Fassadenfiguren Herzzentrumm Version 3 Tusche auf Bütten 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun (3)
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Quellen:
Die Charité: Geschichte(n) eines Krankenhauses, Hrsg: Johanna Bleker und Volker Hess, Akademie Verlag, 2010
RUDOLF VIRCHOW, KURT WINTER, Teubner Verlag 1976
Bologna, die schönste Stadt Italiens – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun
Ich bin begeistert von Bologna!
Die Stadt pulsiert voll Leben und die Bogengänge schützen auch zur Mittagszeit vor der sengenden Sonne. Trotz der heutigen 32 Grad konnte ich durch die Bogengänge (knapp 38 km in der Stadt) flanieren. Bis ins 17. Jahrhundert war es Vorschrift, die Häuser mit Arkaden zu bauen, um ein einheitliches Stadtbild beizubehalten.
Sehr beeindruckt hat mich auch der Anatomie Vorlesungssaal, der Teatro Anatomico, in der alten Universität im Palast Archiginnasio. Da kann die Phantasie schon mit einem durchgehen und man sieht vor seinem geistigen Auge, wie der Professor vor seinen Studenten an Hand eines Toten die Anatomie erklärt. Die Universität ist voller Familienwappen von Professoren und Studenten.
Das Morandi Museum war für mich natürlich auch ein Höhepunkt, leider hatte ich mich nicht nach den Öffnungszeiten erkundigt, das Atelier kann nur von 12 bis 14 Uhr besichtigt werden und als ich um zehn vor zwei nach den Weg von der Ausstellung seiner Arbeiten im Rathaus zum Atelier fragte, war es schon zu spät.
Aber nichtsdestotrotz habe ich besonders seine Bleistiftzeichnungen, Kaltnadel Radierungen und Aquarelle genossen. Die Schraffuren der Radierungen sind einmalig.
In der Stadt selber gibt es so viele Skulpturen, die die Gebäude halten, dass ich schnelle Zeichnungen von einigen fertige. Der berühmte Neptunbrunnen von Bologna, mein Reiseführer sagt sogar, es sei DIE Sehenswürdigkeit der Stadt, liegt in der prallen Sonne und ist kaum wahrnehmbar. Beim nähertreten sehe ich einzig die vielen Tauben, die sich im Wasser erfrischen.
Wenn ihr die vorherigen Berichte meiner Reise lesen und sehen möchtet, könnt ihr das hier !
- Blick auf Bologne vom Museo Morandi (c) Susanne Haun
- Akarden in Bologna (c) Foto von Susanne Haun
- Bologne (c) Foto von Susanne Haun (2)
- Akarden in Bologna (c) Foto von Susanne Haun
- Palast Archiginnasio (c) Foto von Susanne Haun (3)
- Palast Archiginnasio (c) Foto von Susanne Haun
- Teatro Anatomico (c) Foto von Julian Haun
- Teatro Anatomico (c) Foto von Susanne Haun
- Museo Morandi (c) Foto vonSusanne Haun
- Zum Museum Morandi (c) Foto von Susanne Haun
- Pause auf dem Piazza Maggiore (c) Foto von Julian Haun
- Pause auf dem Piazza Maggiore (c) Foto von Julian Haun (2)
- Torre Asinelli und Torre Garisenda (c) Fotos von Susanne Haun
- Torre Asinelli und Torre Garisenda (c) Fotos von Susanne Haun (2)
- Neptunbrunnen in Bolgona (c) Foto von Susanne Haun
- Skulptur im Palast Archiginnasio (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Skulptur im Palast Archiginnasio (c) Zeichnung von Susanne Haun (2)
- Detail Neptunbrunnen Bologna (c) Zeichnung von Susanne Haun
Bologna, die schönste Stadt Italiens – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun
Dädalus und Ikarus im Antiquarium Cesenatico – Zeichnungen von Susanne Haun
Ich habe mich sehr gefreut, im Antiquarium in Cesenatico zwei Fragmente von Skulpturen von Dädalus und Ikarus zu finden.
Die gesamte Sammlung im erzählt vom Alltag um Cesenatico zur Römerzeit.
So habe ich auch erfahren, dass die Prägung von Münzen von den Römern schon Ende des 4.Jahrhunderts vor Christus eingeführt wurde. Die Prägungen der Münzsammlung sind sehr fein und eindrucksvolle Zeichnungen.
Das Museum ist reich an Texten an den Wänden, die alle sicher sehr Informativ sind, wunderschön aussehen aber für mich leider unverständlich sind, da ich die italienisch Sprache nicht beherrsche.
So laufe ich um Ikarus Kopf und erfreue mich mit meinem Füller an seinen Proportionen.
Gefallen hat mir auch die Tabula Peutingeriana, eine mittelalterliche Karte mit den Eintragungen der Straßen des römischen Reiches. Auch hier kommt wie in der Tora das Prinzip der Rolle zum Tragen.
Wenn ihr die vorherigen Berichte meiner Reise lesen und sehen möchtet, könnt ihr das hier !
- Dioniso (c) Foto von Susanne Haun
- Tabula Preutingeriana, mittelalterliche Karte (c) Foto von Susanne Haun
- Mosaik vom Hof Podere Zavalloni (c) Foto von Susanne Haun
- Deidelus und Ikarus (c) Foto von Susanne Haun
- Deidelus Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun (2)
- Deidelus Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun (3)
- Deidelus Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun (4)
- Deidelus Version 4 (c) Zeichnung von Susanne Haun (5)
- Deidelus Version 5 (c) Zeichnung von Susanne Haun (6)
- Deidelus Version 6 (c) Zeichnung von Susanne Haun (7)
- Deidelus Version 7 (c) Zeichnung von Susanne Haun (8)
- Deidelus Version 8 (c) Zeichnung von Susanne Haun (9)
- Deidelus Version 9 (c) Zeichnung von Susanne Haun (10)
- Deidelus Version 10 (c) Zeichnung von Susanne Haun (11)
- Deidelus Version 11 (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Deidelus Version 12 (c) Zeichnung von Susanne Haun (12)
Dädalus und Ikarus im Antiquarium Cesenatico – Zeichnungen von Susanne Haun
Ravenna und die Gerechtigkeit der Welt – Zeichnungen von Susanne Haun
Die Basilica San Vitale in Ravenna wurde 526 begonnen zu bauen und ist mit ihren Mosaiken ausgesprochen prunkvoll und wunderschön anzusehen.
Bei uns kam die Frage auf, wie es möglich ist so viel Prunk zu gestalten, während der Hauptteil der Bevölkerung in größter Armut lebt?
Doch gesehen auf die gesamte Welt, leben wir jetzt nicht anders; einige wenige in Europa, Amerika und Asien leben in großem Prunk und andere müssen jeden Tag befürchten, nicht genug zu essen zu bekommen. Wie wird das die Welt in 1.500 Jahren sehen?
Mein Sohn wies mich auf die Bücher, im speziellen „Kollaps. Warum Gesellschaften überleben oder untergehen“ von Jared Diamond hin, die interessant klingen und ich denke, dass ich mir das Buch sicher kaufen oder in der Bücherei leihen werde.
Zurück zu Ravenna: die Bernsteinfenster der kleinen Taufkapelle gefielen mir von den Maserungen besonders gut. Sie geben dem Inneren einen schönes Licht.
Das Gesamtbild ist schwer festzuhalten, so habe ich lieber Details der Mosaike und Reliefs fotografiert.
Die Kirche Sant’Apollinare ist mit Reliefs von 22 Jungfrauen und 26 Märtyrern und vielen Skulpturen geschmückt. Die Stühle im Kirchenschiff laden zum Verweilen ein und ich habe die Zeit neben der Erholung von der Hitze zum fertigen einiger schneller Skizzen genutzt.
Wenn ihr die vorherigen Berichte meiner Reise lesen und sehen möchtet, könnt ihr das hier !
- Basilica di Vitale (c) Foto von Susanne Haun
- Basilica di Vitale (c) Foto von Susanne Haun
- Basilica di Vitale (c) Foto von Susanne Haun
- Bernsteinfenster der Basilica di Vitale (c) Foto von Susanne Haun
- Bernsteinfenster der Basilica di Vitale (c) Foto von Susanne Haun
- Bernsteinfenster der Basilica di Vitale (c) Foto von Susanne Haun
- Details Ravena (c) Fotos von Susanne Haun
- Details Ravena (c) Fotos von Susanne Haun
- Details Ravena (c) Fotos von Susanne Haun
- Details Ravena (c) Fotos von Susanne Haun
- Details Ravena (c) Fotos von Susanne Haun
- Details Ravena (c) Fotos von Susanne Haun
- Sant’ Appolllinare in Ravenna (c) Foto von Susanne Haun
- Sant’ Appolllinare Nuovo in Ravenna (c) Foto von Susanne Haun
- Sant’ Appolllinare Nuovo in Ravenna (c) Foto von Susanne Haun
- Touristin in Sant’Appollinare Nuovo (c) Skizze von Susanne Haun
- Touristin in Sant’Appollinare Nuovo (c) Skizze von Susanne Haun
- Altarfigur in Sant’Appollinare Nuovo (c) Skizze von Susanne Haun
Ravenna und die Gerechtigkeit der Welt – Zeichnungen von Susanne Haun
Die Prachtbauten Forlìs und die Linien, die ich finde – Fotos und Bericht von Susanne Haun
Forlì hat für mich zweierlei Bedeutung: die Spannung wie Boccioni hier lebte (Informationen über Boccioni hier auf meinem Blog ) und nach der Besichtigung heute, die Prachtbauten Mussolinis. Die Kirche, Burg und Abtei ist allerdings aus dem 12. Und 13. Jahrhundert, die Post entspringt der Monumental Architektur zu Zeiten Mussolinis.
Heute war in Forli Markt und das Leben tobte auf dem Hauptplatz und alle Straßen drum herum. Es war natürlich für Frau von Welt ein „Muss“, eine Tasche und ein kleines Kleidchen zu kaufen; hier an dieser Stelle Grüße an Conny Niehoff, ich habe sie richtig vor mir gesehen, wie sie durch den Markt streift und Kleidchen kauft!
In Forli hatte ich Zeit für die Auflösung der Fassaden Figuren und meiner Selbst in wenigen Strichen.
Interessiert haben mich auch – wie immer- die Details und Linien die in Forlì zu entdecken sind.
Wenn ihr die vorherigen Berichte meiner Reise lesen und sehen möchtet, könnt ihr das hier !
- Postgebäude in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Piazza Saffi in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Der große Cäsar (c) von Susanne Haun
- Abteikirche San Mercuriale in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Markt in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Abteikirche San Mercuriale in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Markt in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Markt in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Linien in Forli (c) Fotos von Susanne Haun
- Türklopfer in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Türklopfer in Forlì (c) Foto von Susanne Haun
- Linien in Forli (c) Fotos von Susanne Haun
- ready made Forli Version 1 (c) Susanne Haun
- ready made Forli Version 2 (c) Susanne Haun
- Fassadenfigur in Forlì (c) Skizze von Susanne Haun
- Fassadenfigur in Forlì (c) Skizze von Susanne Haun
- Selbst in Forlì (c) Skizze von Susanne Haun
Die Prachtbauten Forlìs und die Linien, die ich finde – Fotos und Bericht von Susanne Haun
Ein Überschuss an Inspirationen – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun
Im letzten Vierteljahr war ich sehr umtriebig in Berlin, habe mir viele Ausstellungen angeschaut und einige Gespräche und Diskussionen geführt.
Nun habe ich einen Inspirations – Überschuss. Ich weiss , dass ich nur eine Sache richtig gut machen kann. Ich dachte, die eine Sache hätte ich in der Zeichnung gefunden. Aber die Zeichnung ist so vielseitig und in sich so unterschiedlich, dass ich mich schon wieder für eine Richtung innerhalb der Zeichnung entscheiden muss.

Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
Die ungelesen Bücher, Ausstellungskataloge und Kunstzeitschriften, Bildbände aus der Bücherei und der Tagesspiegel…
Es ist, als ob ich alles sehen, lesen und erleben will, was möglich ist.
Nun muss ich das Erlebte sortieren und dazu brauche ich etwas Ruhe.
Auf dem Gendarmenmarkt, U-Bahnhof Französische Straße steht das Schiller Denkmal von Reinhold Begas. Ich bin mit einer Kopie des Denkmals im Weddinger Schillerpark groß geworden und kletterte gerne auf den Figuren herum. Im Schillerpark war die Figurengruppe eher bedrohlich, da sie im dunklen Bronzegrün dort steht. Die Gruppe hat in Mamorweiß auf dem Gendarmenmarkt eine völlig andere Wirkung.

Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
Ich bin um die Figurengruppe herum gegangen und habe kleine Zeichnugnen mit Indigo farbender Tusche erstellt.
- Das Schillerdenkmal am Gendarmenmarkt (c) Foto von Susanne Haun
- Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Gezeichnete Gedanken zum Schiller Denkmal 14,8 x 10,5 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
Ein Überschuss an Inspirationen – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun
Kunst Projekt Format und eine Säulenträgerin – Zeichnung von Susanne Haun
Vor einiger Zeit bin ich auf das “Kunst ProjekT forma:t Berlin” aufmerksam gemacht worden.
Heute bin ich hingefahren, um die Projektbetreiber kennen zu lernen und die Projekträume anzuschauen. Mir hat es dort sehr gut gefallen und ab Juli werden auch von mir dort
ein oder zwei Bilder und eine Mappe mit meinen Portfolio zu finden sein. Das Kunstprojekt eröffnet am 15. Juni 2012 von 17 bis 20 Uhr mit einer Vernissage seine Pforten. Es ist in der Bülowstr. 52, 10783 Berlin.
Auf dem Weg dorthin kam ich in der Yorkstraße an einem wunderschönen Altbau mit “Säulenträger” – Fassade vorbei. Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen, die Säulenträgerin zu zeichnen.
- Kunst Projekt format
- Kunst Projekt format Öffnungzeiten
- Morena Wassmann, Leiterin des Kunst Projekt format
- Yorkstraße (c) Foto von Susanne Haun
- Hier entsteht in der Yorkstraße ein Baumarkt (c) Foto von Susanne Haun
- Nur 100 Meter weiter – Yorkstraße (c) Foto von Susanne Haun
- Rhymtmus der Säulenträgerin (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Linien – Rhymtmus der Säulenträgerin (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Säulenträgerin (c) Zeichnung von Susanne Haun




























































































































































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