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Maiglöckchen auf der Rolle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Den Kopf ausgestülpt, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Mai 2013

Es ist wieder an der Zeit, ein ungewöhnliches Format zu zeichnen.

Ich begann heute mit der dritten Rolle im Format 1000 x 30 cm.

Entstehung Maiglöckchen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Maiglöckchen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wie die erste Rolle werde ich aus diese im Hochformat zeichnen. Die erste Rolle mit dem Titel “Die Rolle des Lebens” entstand von 2010 – 2011. Für sie verwendete ich lotusgrüne Tusche (siehe hier).

Die zweite Rolle zeichnete ich in rot/gelb Tönen im Querformat mit dem Thema “Das Buch Henoch” (siehe hier).

Für die dritte Rolle habe ich mich für Blautöne entschieden. Das Thema ist wieder das Leben, ich stülpe meine Gedanken auf das Zeichenpapier so wie es kommt. In meinen Gedanken sind heute die Vernissageblumen, mit denen ich beginne.

For my english reader:

It’s time to draw a big size. Last years I draw two roles size 1000 x 30 cm. The first one named the role of life and the second theme is “The book of Henoch“. I used first lotusgreen ink and second red/yellow ink. Now I want to draw with blue Ink. I like to draw what I have in my brain beginnig with the lily of the valley I got on the opening saturday.

Fotos einer Ausstellung – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Die Versuchung des heiligen Antonius, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Mai 2013

Gestern war die lange vorbereitete Ausstellungseröffnung der Antoniusversuchungen.

Schon um 11 Uhr kam die Fotografin Johanna und dokumentierte unsere Vorbereitungen. So war es für mich nur ganz natürlich, sie zu bitten, auch während der Vernissage zu fotografieren. Leider habe ich ihr nicht gesagt, dass es mir nicht auf Portraitaufnahmen sondern auf einen Gesamtüberblick ankommt. Nun haben Ute und ich keine Fotos vom Gesamtgeschehen und viele unserer Gäste sind nicht zu sehen, was uns besonders gestern Abend, als wir voller Neugier die Fotos von der SD-Karte luden, traurig machte.

 Die ersten Besucher  (c) Foto von Johanna U.

Die ersten Besucher (c) Foto von Johanna U.

Die Einführung von Thomas Blisniewski wurde von allen Gästen mit großem Vergnügen gehört.

Hier die ersten Sätze aus dem Katalogvorwort von Herrn Blisniweski:

“Gustave Flaubert vollendete nach langen Jahren des Schreibens 1872 „Die Versuchung des Heiligen Antonius“ und bezieht sich mit seinem Werk auf Antonius den Großen, der als Einsiedler und Asket bis 356 im heutigen Ägypten lebte. Antonius der Eremit wurde, so berichten es Legenden, durch den Teufel in vielen Gestalten, von Dämonen über unzählige fremde Gottheiten bis zu wunderschönen Frauen, in Versuchung geführt. Kein Wunder, dass diese Geschichten unzählige Maler inspirierten – und auch den Dichter Flaubert. Sein Epos wiederum war seit jeher Inspirationsquelle vieler bildender Künstler, unter ihnen Odilon Redon (1888, 1889 und 1896), Hermann Lismann (1921), Lovis Corinth (1908) und Max Beckmann (1936/37).”

For my english speaking reader:
Yesterday was the opening of our Antonius Exibition. We have a lot of portrait images from the opening. Unfortunately we haven’t a panaroma image. That’s life.

Gemeinsames Zeichnen von Ute Schätzmüller und Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Die Versuchung des heiligen Antonius, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2013

Gestern ist Ute Schätzmüller aus Essen in Berlin eingetroffen und wir haben uns endlich auch real kennen gelernt.

Wir zeichnen gemeinsam die Vorugsexemplare (c) Foto von Susanne Haun

Wir zeichnen gemeinsam die Vorugsexemplare (c) Foto von Susanne Haun

Es gab noch einiges zu tun für unsere Ausstellung darunter auch die Erstellung der Vorzugsexemlare der Kataloge für unsere Ausstellung. Mein Atelier musste ausgeräumt werden und eine Fotografin kam, um unsere Arbeit zu dokumentieren. Wein, Selter und O-Saft für unsere Gäste kauften wir auch ein.

So leicht und locker wie wir uns im Netz verstehen, klappt es auch im richtigen Leben.

Im folgenden seht ihr unsere Zeichnungen in den Vorzugsexemplaren der Kataloge.
Bei Interesse könnt ihr eine Mail an info@susannehaun.de senden.

For my english speaking reader:
Yesterday I met Ute Schätzmüller first time. We have a lot to talk and to draw and so the time is passing quickly.
In four catalogs we draw pictures inside.

Die Imaginationskraft von Zeichner und Betrachter – Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Skizzen, Skizzenbuch, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Mai 2013

“Die Zugkraft der Linie” heisst eine der Vorlesungen, die ich zur Zeit an der Uni besuche.

Ich kann leider nicht so schnell mitschreiben, wie die Dozentin die wichtigen Sätze in den Vorlesungssaal spricht.

In einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

In einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich schreibe einfach mal die schönsten Fragmente hintereinander auf:

Originalität hat auch immer mit dem Erkennen zu tun.

Der l’esprit ist in der Zeichnung nicht im Gemälde.

Im Charakter der Zeichnung zeigt sich das Genie.

Das Charaktervolle ist das Salz der Zeichnung.

In der Unvollendetheit zeigt sich nicht nur die Imaginationskraft des Zeichners sondern auch die des Betrachters und daraus ergibt sich eine Intimität zwischen beiden.

Diese Fragmente sind sinngemäß im 17. Jahrhundert formuliert worden.

Bei Jarg im Blog habe ich dann dieses Zitat von Thomas Mann gefunden und ich finde, es passt perfekt:

“Man sollte immer versuchen, alle Sachen, auch die gewöhnlichsten, die ganz selbstverständlich dazusein scheinen, mit neuen, erstaunten Augen, wie zum ersten Mal, zu sehen. Dadurch gewinnen sie ihre Erstaunlichkeit zurück, die im Selbstverständlichen eingeschlafen war, und die Welt bleibt frisch; sonst aber schläft alles ein, Leben, Freude und Staunen” (aus: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull).

Thomas Mann, deutscher Schriftsteller (1875-1955)

In der Vorlesung fühle ich mich immer wieder zum Zeichnen in einer Linie animiert.

For my english speaking readers:
“The attraction of line” names the lecture on university I visited.
It’s a great course and I like to hear all about theories in drawing.
In the incompletition of drawing is the imagination of drawer and observer following the intimacy of both.

Das Bodemuseum und immer wieder der Fernsehturm – Kinder zeichnen

Posted in Kinderkunst, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Mai 2013

Heute hat uns die Sonne beim Zeichnen mit den Weddinger Kindern strahlendes Licht geliefert.

Obwohl heute das Bodemuseum “auf dem Plan” stand, haben die Kinder statt des doch sehr dunklen Gebäudes lieber die Spree oder wieder den Fernsehturm gezeichnet. Die Figuren auf der Brüstung des Bodemuseums fand auch den Weg auf die Zeichenblätter.

Malen mit Kindern am Bodemuseum (c) Foto von Susanne Haun

Malen mit Kindern am Bodemuseum (c) Foto von Susanne Haun

Die Kinder versicherten mir, wieviel Spaß ihnen das zeichnen mache und dass sie sich auch auf den nächsten, dann schon letzten Termin freuen.

For my english reader:
Today, sun is shining in the sky and the children and I had a nice day on the river Spree and the Bode museum. Have a look to the images!

Berlin Wedding – meine Heimat – Betrachtungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Skizzen, Skizzenbuch, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Mai 2013

Was bedeutet Heimat?

Ich habe mir diese Frage bis vor kurzem nicht gestellt, denn die Antwort ist spontan in meinem Kopf: Berlin Wedding. Ich bin Urberlinerin. Meine Eltern sind schon im Wedding geboren und auch ich bin dort geboren und habe 30 Jahre erst im Wedding gelebt und lebe nun seit 20 Jahren im Bezirk Reinickendorf.

Auf dem Friedhof Liesenstraße

Auf dem Friedhof Liesenstraße

Da viele Menschen sich als heimatlos bezeichnen, habe ich begonnen, über Heimat nachzudenken. Heimat ist nicht nur ein Ort, Heimat sind auch Erinnerungen. Ein Gegenstand kann Erinnerung und Heimat sein. Generell mag ich Gegenstände mit Geschichte.

Das Älteste, was ich besitze ist ein Reiseschachspiel aus Holz, das schon meinen Großvater gehörte. Ich habe ihn nie kennengelernt, aber mein Vater gab es mir weiter.
Meinen ersten Aquarellkasten bekam ich von meiner Oma zum 18. Geburtstag. Auch dieser Kasten steht noch bei mir im Schrank. Eine Vase, die mein Vater mir von einer Geschäftsreise mitbrachte, ich muss um die 20 Jahre alt gewesen sein.

Französischer Friedhof (c) Zeichnung von Susanne Haun

Französischer Friedhof (c) Zeichnung von Susanne Haun

Oder ist Heimat der Ort, wo man zur letzten Ruhe gelegt werden möchte?

Was ist für euch Heimat?

Gestern war ich auf dem Weddinger Friedhof in der Liesenstraße. Beim Mauerbau wurde der Friedhof in der Mitte geteilt. Versteckt findet man dort noch Teile der Mauer. Auch das ist meine Heimat. Die Mauer und die Änderungen, die gerade auch Berlin betreffen.

SofaSofia beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Heimat hier auf dem pixartix Blog a>

For my english speaking readers:

Today I asked my self the meaning of homeland.
I was born in Berlin and lived there for 48 years. My Parents was born in Berlin, too, they lived there for 78 years. We are real Berlin peoble.
But I think a subject maybe “homeland”, too. I subject you owned for many years and you can talk stories about them.
What do you think?

Muttertag Blumen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Mai 2013

Wusstet ihr, dass der Muttertag seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung hat?

Muttertagblume (c) Zeichnung von Susanne Haun

Muttertagblume (c) Zeichnung von Susanne Haun

In Deutschland ist es wohl eher eine Feier der Blumenhändler! Deswegen besuchte ich schon am Samstag meine Mutter und habe ihr zum Blumenstrauß aus der Gärtnerei auch gleich ein Glas Erdbeermarmelade mitgebracht.

Muttertagblume (c) Zeichnung von Susanne Haun

Muttertagblume (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich wünsche allen Müttern und “Nichtmüttern”, allen Vätern und “Nichtvätern” einen schönen Sonntag-Abend!

Muttertagblume (c) Zeichnung von Susanne Haun

Muttertagblume (c) Zeichnung von Susanne Haun

I wish all my english speaken readers allthough a happy sunday evening!

Vorbereitungen zur Antoniusausstellung – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Die Versuchung des heiligen Antonius, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Mai 2013

Schon nächste Woche Samstag, am 18. Mai 2013 ab 16 Uhr beginnt die Ausstellungseröffnung “Antoniusversuchungen” mit Zeichnungen von Ute Schätzmüller und mir.

40 Zitate sind gerahmt und zu hängen (c) Foto von Susanne Haun

40 Zitate sind gerahmt und zu hängen (c) Foto von Susanne Haun

Davor ist noch einiges zu tun.

Ute hat auf die Titelblätter den sprichwörtlichen Titel kalligraffiert und auch die Zitate geschrieben. Sie hat kleine Visitenkarten mit unserer “Antonius-Blogadresse” drucken lassen und auch wird es zwei spezielle Sammelmappen geben, die Ute in Auftrag gegeben hat.

Ich habe 40 Zeichnungen gerahmt und mit dem Hängen begonnen. Immer, wenn ich im Atelier bin, stelle ich den Aufsteller mit den Postern vor die Tür. Ich bin erstaunt, wieviele Leute stehen bleiben und schauen.

Ute und ich haben beide jeweils eine Sammelmappe mit den Zeichnungen erstellt, die wir nicht hängen.

Titelblatt des Katalogs zur Ausstellung (c) Foto von Susanne Haun

Titelblatt des Katalogs zur Ausstellung (c) Foto von Susanne Haun

Außerdem wird es 4 Vorzugsausgaben des Katalogs geben, in denen Ute und ich Unikate an verschiedenen Seiten zeichnen.

Der Katalog ist 21×15 cm groß, hat 36 Seiten und wird 7,50 € kosten. Anfangs steht ein Text von Thomas Blisniewski, Kunsthistoriker der Universität zu Köln, und ein Vorwort zum Projekt von Ute und mir. Dann folgen zwanzig unserer Zitate mit jeweils einem ausgewählten Bild von Susanne und mir.
Der Katalog ist im curach-bhan Verlag erschienen und hat die ISBN: 978-3-942002-07-3, die Auflage ist auf 150 Stück limitiert.

Wenn ihr den Katalog bestellen möchtet, könnt ihr unkompliziert eine Mail an Ute oder mich senden.

For my english speaking reader:

Next week is the opening of Ute an my exibition “Antoniusversuchungen”. There are a lot of things to do befor. you can see our work on the pictures following now:

Wale schwimmen von Magdeburg nach Berlin – Susanne Haun

Posted in Atelier, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Mai 2013

Gestern war ich mit Tanja bei der Künstlerin Conny Niehoff in Magdeburg .

Tanja hatte sich in das Bild der Wale von Conny verliebt und wir fuhren gemeinsam mit dem Zug von Berlin nach Magdeburg, um das Bild abzuholen. Es war ein sehr schöner Ausflug und wir hatten eine Menge Spaß dabei.

In Magdeburg stand ein Zug mit neuen weißen Autos, von dem ich weder den Anfang noch das Ende sehen konnte. Es war das erste mal, dass ich solch einen Zug in Deutschland sah.

Im Zug (c) Zeichnung von Susanne Haun

Im Zug (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking readers:

Yesterday I was with Tanya at the artist studio Conny Niehoff in Magdeburg.
Tanya had fallen in love with the image of the whales by Conny and we drove with train from Berlin to Magdeburg to pick up the image. It was a very nice trip and we had a lot of fun.

Wie Kinder die Fischerinsel, Berlin sehen – Bericht von Susanne Haun

Posted in Kinderkunst, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Mai 2013

Heute war der erste Mal- und Zeichentermin mit 11 Kindern der 1./2. Klasse der Weddinger Gustav Falke Grundschule, Berlin.

Die Leiterin des Fördervereins “Kinder und Kunst e.V.” www.KinderKunstKultur.wordpress.com hat sich für diesen ersten Tag die Fischerinsel als Standort zum Malen ausgesucht. Wir hatten Glück mit dem Wetter; es war warm aber keine direkte Sonne!

Schritt für Schritt erkläre ich (c) Foto von Susanne Haun

Schritt für Schritt erkläre ich (c) Foto von Susanne Haun

Ich fand es sehr spannend, wie und was die Kinder gesehen haben. Sie sind noch so “unverdorben” und zeichnen, was die Intuition ihnen eingibt.

Am Ende des ersten Termins waren Kinder, Erzieher und auch der Förderverein zufrieden.

Ich freue mich, wie stolz die Kinder ihre Arbeiten präsentieren.

For my english speaking readers:
I teached young children about seven years yesterday. We all have a lot of fun and we are lucky with the good wether. Every child has his own way to draw.

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