Besuch bei Conny Niehoff in Magdeburg und das Acryl – Susanne Haun
Gestern war in in Magdeburg bei Conny Niehoff.
Wir haben soviel unternommen, dass ich in mehreren Beiträgen darüber berichten werde.
Nach meiner Ankunft haben wir gemütlich gefrühstückt und dann hat es mich gepackt und ich wollte mal wieder Acryl malen, ohne Tusche zu benutzen. Seit Anfang 2008 habe ich das nicht mehr getan und das merkte ich auch sofort. Das Acryl ist mir nicht mehr vertraut. Es ist ein schönes Gefühl, mit einem Material zu arbeiten, was einem vertraut ist. Man erhält dann Sicherheit.
Acryl in der Kombination mit Tusche ist etwas anderers (siehe hier), dann kann ich Flächen und Linien aneinander setzen.
- Conny und ich beim Frühstücken (c) Foto von Conny Niehoff
- Schön mal wieder Acryl zu malen (c) Foto von Conny Niehoff
- Conny in ihrem Atelier (c) Foto von Conny Niehoff
- Conny in ihrem Atelier (c) Foto von Conny Niehoff
- Schön mal wieder Acryl zu malen (c) Foto von Conny Niehoff
- Schön mal wieder Acryl zu malen (c) Foto von Conny Niehoff
- Conny in ihrem Atelier (c) Foto von Conny Niehoff
- Acryl deckt (c) Gesicht von Susanne Haun
- Schön mal wieder Acryl zu malen (c) Foto von Conny Niehoff
- Acryl deckt (c) Gesicht von Susanne Haun
- Conny fotografiert mich durch den Vorhang (c) Foto von Conny Niehoff
- Susanne Haun und Conny Niehoff vor Connys Atelier
Besuch bei Conny Niehoff in Magdeburg und das Acryl – Susanne Haun
Die Einsamkeit der Windräder – Zeichnungen von Susanne Haun
Bin ich mit dem Auto unterwegs, faszinieren mich seit Jahren die Windräder und das daraus hervorgehende Gefühl der Einsamkeit.
Schon 2006 zeichnete ich mit Acryl 30 x 40 cm große Arbeiten mit meinen Eindrücken. Ich empfand diese Eindrücke so einsam, wie ein Kind sich mit einer Puppe in den Armen auf der Welt fühlt. Meine Eindrücke und Gedanken dazu hielt ich auf einer 80 x 100 cm großen Leinwand fest, die aus dem Jahr eine meiner Lieblingsarbeiten ist.
Auf dem Rückweg von Wolgast nach Berlin sah ich wieder diese riesigen Windräder und sofort waren alle Gedanken des Jahres 2006 wieder vorhanden. So suchte ich die Arbeiten heraus und kombinierte sie mit einfachen sehr verdünnten Tuschezeichnungen und Fotos.
- 2006 Windräder auf der Autobahn Acryl und Tusche auf Papier 30 x 40 cm (c) Susanne Haun
- 2006 Windräder auf der Autobahn Acryl und Tusche auf Papier 30 x 40 cm (c) Susanne Haun
- 2006 Windräder auf der Autobahn Acryl und Tusche auf Papier 30 x 40 cm (c) Susanne Haun
- 2012 Windräder an der Autobahn (c) Fotos von Susanne Haun
- Voarbeit zu Auf der Autobahn 2006 Acryl auf Papier 30 x 40 cm cm (c) Susanne Hann
- Auf der Autobahn 2006 Acryl auf Leiwand 80 x 100 cm (c) Susanne Hann
- 2012 Windräder und die Einsamkeit 12 x 17 cm (c) Skizzen mit Tusche von Susanne Haun
- 2012 Windräder und die Einsamkeit 12 x 17 cm (c) Skizzen mit Tusche von Susanne Haun
- 2012 Windräder und die Einsamkeit 12 x 17 cm (c) Skizzen mit Tusche von Susanne Haun
- 2012 Windräder an der Autobahn (c) Fotos von Susanne Haun
- 2012 Windräder an der Autobahn (c) Fotos von Susanne Haun
- 2012 Windräder an der Autobahn (c) Fotos von Susanne Haun
Die Einsamkeit der Windräder – Zeichnungen von Susanne Haun
Fertigstellung Wassermann und Muschelkette – Zeichnung von Susanne Haun
Fertigstellung Wassermann und Muschelkette – Zeichnung von Susanne Haun
.
.
Meine Muschelkette begleitet mich seit dem Jahr 1994.
.
Ich bekam die Muscheln geschenkt und zu dieser Zeit zog ich alle Natur, die ich in die Finger bekam und die Löcher hatten, auf rustikales Paketband. Viele Gegenstände für Stillleben habe ich verstaubt mit den Jahren aussortiert, ich bin niemand, der Dinge sammelt, aber diese Muschelkette wird nie zu den Sachen gehören, von denen ich mich trenne.
Die Muschelkette habe ich über die Jahre auch immer wieder auf Papier gebannt. 1999, als ich Acryl und Kohle erforschte, entstanden die beiden unten gezeigten Arbeiten. Von den Kohle – Muschelketten – Zeichnungen hatte ich eine ganze Serie, die Arbeiten sind im laufe der Zeit verkauft und so ist die heute gezeigte die Letzte noch in meinem Besitz.
.

Sternzeichen Wassermann 40 x 30 cm Tusche und Poychrome auf Burgund Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
.
Heute fragte ich mich nach den Haaren des Wassermanns. Und was kann ein Wassermann anderes auf dem Kopf haben als einen Fisch?
Sicherlich, wenn wir von der eigentlichen Bedeutung des Wassermann ausgehen, dann ist der Fisch auf dem Kopf meiner Wasserfrau nicht korrekt, auch nicht die Muschelkette. Der Wassermann ist die älteste bekannte Sternenkonstellation und war deshalb so bedeutend, weil dann die Regenzeit begann. Deshalb also Wassermann, wegen dem Regen und nicht wegen dem Meer.
.
- Muschelkette (c) Acrylbild 1999 von Susanne Haun
- Muschelkette (c) Zeichungen 1999 und 2012 von Susanne Haun
- Muschelkette (c) Arbeiten von Susanne Haun
- Sternzeichen Wassermann Entstehung Step 7 (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Sternzeichen Wassermann Entstehung Step 8 (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Sternzeichen Wassermann 40 x 30 cm Tusche und Polychromosauf Burgund Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
.
Auf unserem Sternzeichen – Blog (siehe hier) könnt ihr die Wassermänner von Frank Koebsch, Petra Rau, Kerstin Mempel und mir aus dem Sternzeichenbuch betrachten – siehe den Artikel hier.
Vom 2. bis 10. November 2012 werden unsere Sternzeichen in Kiel im Atelierhaus Anscharpark zu sehen sein. Ich freue mich darauf, es ist das erste Mal, dass ich in Kiel ausstelle! Aber einmal muss ja immer das erste mal sein.
Fertigstellung Wassermann und Muschelkette – Zeichnung von Susanne Haun
Rom, ein Puzzle und noch mehr Fundstücke – Zeichnungen von Susanne Haun
Solch ein Umzug lädt immer zum Sortieren und Ordnen ein und ich möchte euch heute eine Arbeit aus dem Jahr 2004 zeigen, die mir sehr am Herzen liegt.
Ich habe damals viel mit Acryl, Ölkreide und Tusche auf Papier gearbeitet. Acryl ist das reine Plastik und eindeutig eine Farbe unseres Jahrhunderts. Deshalb ziehe ich Acryl auch dem Öl vor, denn ich lebe hier und jetzt und was symbolisiert das mehr, als das Material, mit dem ich arbeite.
Die Vorstellung mit einem ähnlichen Material zu malen, aus dem eine Tupperschüssel besteht, finde ich faszinierend.
Denoch hat sich das Acryl in den deutschen Galerien noch nicht so recht durchgesetzt und ich denke, ich liege nicht fehl, wenn ich sage, dass die Ölmalerei immer noch als Königsdisziplin der Kunst gilt. Warum? Das frage ich jetzt auch euch……
Ich habe mir die Homepage der Galerie Eigen+Art in der Hoffnung angeschaut, einige Acrylbilder zu entdecken und bin alle Künstler durchgegangen und habe kein Acryl sondern nur Öl entdeckt.
Yehudit Sasportas, auch ein Künstler der Eigen+ARt, benutzt Tusche, Acryl und Filmmaterial – seine Arbeiten gefallen mir ausgesprochen gut und ich finde es ist ein sehr gelungener Materialmix!
Zurück zu meiner gezeigten Arbeit – ich habe in den letzten Tagen mit Armin Rohr bei meinem Wassermann-Beitrag diskutiert. Es hat mir viel Spaß gemacht und so habe ich mich doppelt gefreut, diese Arbeit gefunden zu haben. Mein “Rom” ist sehr emotional gezeichnet/gemalt und ich habe in Ermangelung eines größeren Stück Papiers einfach immer wieder ein Stück angesetzt. Wenn ich es mit Distanz betrachte, so könnte ich fast meinen, es wäre der Vorläufer meiner Rollen. Weil ich es dann langeweilig fand, es in der korrekten Reihenfolge aneinander zu setzen, habe ich die Teile einfach gemischt.
Hier seht ihr noch einen Beitrag mit meinen zusammengesetzten Bildern.
Der Betrachter ist hier wieder gefordert – jeder kann sein Rom legen!
- Rom Bild 1 – Zeichnung von Susanne Haun – Acryl und Ölkreide auf Papier 65 x 50 cm
- Rom Bild 2 – Zeichnung von Susanne Haun – Acryl und Ölkreide auf Papier 65 x 50 cm
- Rom Bild 3 – Zeichnung von Susanne Haun – Acryl und Ölkreide auf Papier 65 x 50 cm
- Rom Bild 4 – Zeichnung von Susanne Haun – Acryl und Ölkreide auf Papier 65 x 50 cm
- Rom Bild 5 – Zeichnung von Susanne Haun – Acryl und Ölkreide auf Papier 65 x 50 cm
Himmelsrichtungen – Zeichnungen von Susanne Haun
Gerade habe ich meine Himmelsrichtungen entdeckt. 2005 habe ich sie gezeichnet und hatte dabei die Sternwarte in Schwerin im Kopf, in der wir im Juli 2005 eine Ausstellung hatten.
Ich fand damals bei einem “Trödler” eine afrikanische Holzskulptur. Sie ist sehr archaisch und ich mag sie immer sehr. Während ich nachdachte, wie ich den Ort der Sternwarte mit meinen Zeichnungen verbinde, drehte ich die Skulptur in meiner Hand und da war die Idee geboren: Ich zeichnete die Skulptur In allen Positionen – schaut Sie nach vorne, so ist sie der Süden, schaut sie nach hinten, der Norden, nach rechts, Osten und nach links Westen.
Für die Planeten habe ich eine Keramikkugel als Model benutzt!
.
Viele Fotos habe ich von meinen Himmelsrichtungen gefunden, weshalb ich diese auch sprechen lasse!
.
.
- 2002 – 2005 war hier in Reinickendorf mein Atelier – Foto von Susanne Haun
- 2005: meine Himmelsrichtungen an der Schnur – Foto von Susanne Haun
- Süden – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Westen – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Osten – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Osten – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Norden – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Osten – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Westen – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Westen – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Westen – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Westen – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Westen – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Osten – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Norden – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Osten – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm
- Blick von der Sternwarte Schwerin – Foto von Susanen Haun
- Vernissage in der Sternwarte Schwerin – Foto von Nicole Behnsen
- Vernissage in der Sternwarte Schwerin – Foto von Nicole Behnsen
- Vernissage in der Sternwarte Schwerin
- Zeitungsartikel von 2005 in der Schweriner Volkszeitung
Neuzugang, keine Frage und zwei blaue Blumen – Zeichnungen von Susanne Haun
10 Wochen lang gab es jeden Montag eine neue Frage zur Kunst.
Heute ist Stille.
Mir fehlt etwas.
Dabei gibt es so viele Fragen, die wir noch stellen könnten.
Kunst ist so unerklärbar wunderbar, dass wir endlos diskutieren könnten.
Ich mag das, weil sich somit immer wieder neue Aspekte und Gedanken ergeben und sich mein Horizont erweitert.
Aber alles Gute hat einmal ein Ende, weil sonst wird es zur Gewohnheit.
Ich möchte mich bei ALLEN Kommentatoren bedanken! Mir hat der Blogparaden-Staffellauf sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viele Menschen wieder besser oder neu kennen gelernt.
Von Helen habe ich die „Bremer Stadtmusikanten“ in meiner Sammlung aufgenommen. Seht hier. Ich finde es außergewöhnlich, wie Helen ihre Arbeiten präsentiert und freue mich sehr, ein Bild von ihr in meiner Sammlung zu haben.
Mit Armin würde ich so gerne persönlich diskutieren und mir auch sein Atelier anschauen (wenn es nicht in Saarbrücken wäre) – er hat sich aktiv an allen Blogparaden beteiligt.
Durch die Blogparade habe ich auch wieder Rosies Blog neuentdeckt, manchmal verliert man in den Weiten des Netzes etwas und dabei hat sie 2009 den allerersten Kommentar in meinen Blog geschrieben!
Es war eine tolle Zusammenarbeit mit Frank, mit dem ich diesen Staffellauf organisiert habe. Es wird sicher neue Projekte geben.
Und Frank Hess und Julia Tepaße und Andreas Mattern und Conny Niehoff und Oliver Kohls und Anna Schüler….
Was ich heute sonst noch gemacht habe, außer ganz gerührt zu sein?
Ich habe eine Klematis und einen Jasmin gezeichnet. Da brauche ich keine großen Worte machen!
Und ich habe dieses gute Zitat von Prof. Dr. Peter Weibel gefunden
Aus: Katalogbuch „KunstSammeln“, MNK/ZKM Karlsruhe, 1999, Der Sammler und die Logik des Marktes
“… Der Privatsammler hat den Vorteil, dass er nur seiner eigenen Logik des Begehrens verpflichtet sein darf und daher mehrere Positionen gleichzeitig einnehmen kann. Der Privatsammler ist gelegentlich Kritiker, Kurator, Kunsthistoriker und Architekt in einem. …”
Wenigestens kann ich in meiner Sammlung frei sein *Augenzwincker*
Himbeeren, Blogparaden–Karten und ein Garten – Zeichnungen von Susanne Haun
Bei Cordula im Garten wachsen Himbeeren, die schmecken einfach nur lecker.
Himbeeren sind aber sehr schwer zu zeichnen. Die Pflanze ist ganz und gar mit feinen Häarchen überdeckt und das hat mich beim Zeichnen irritiert. Nichtsdestotrotz mag ich sehr diese Farbkombination, die die Natur geschaffen hat, das Lotusgrün mit dem Karminrot.
Heute hat Frank Koebsch auf seinem Blog die letzte Frage unserer Blogparaden-Aktion gestellt.
Sind Aquarelle auch Kunst?
Wenn ihr mit uns diskutieren möchtet, könnt ihr in Franks Blog einen oder auch mehrere Kommentare hinterlassen. Unter allen Kommentatoren wird ein Aquarell von Frank und ein Hahnemühle-Überraschungspaket verlost.
Ich möchte mich gleichzeitig bei allen Lesern, die sich auch schon bei den vergangenen 9 Blogparaden beteiligt haben, bedanken. Nun sind wir schon bei unserer letzten Frage angelangt. Ich bin richtig wehmütig, dass nun alles schon ein Ende hat — aber wie sagte Sepp Herberger “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel” und so denke ich, werden wir uns immer wieder neue Aktionen einfallen lassen, um spannende Diskussionen und Unterhaltungen anzuregen und neue und Stammleser zu interessieren.
Hier könnt ihr alles über die vergangenen Diskussionen nachlesen:
Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“
Roswitha Geisler
Schafft Kunst Illusion?
Während der Aktion haben wir Postkarten mit unseren Blogadressen drucken lassen und die an unseren Standorten verteilt. Heute habe ich einen Teil dieser Karten an Conny Niehoff und Gaby Stark gesendet so dass sie nun auch in der Näche von Wien und in Magdeburg ausliegen.
Ich stecke solche Postkarten und Einladungen gerne an meine Pinnwand.
- Himbeerfrucht – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Bütten
- Wachholder – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Bütten
- Himbeerblüte – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Bütten
- Himbeerblüte – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Bütten
- Die Karten der Blogparade werden an die Verteiler verteilt – Foto von Susanne Haun
- Die Karten der Blogparade werden an die Verteiler verteilt – Foto von Susanne Haun
Von Illusion und Wirklichkeit und dem gefallenen Engel Asasel – Zeichnung von Susanne Haun
Asasel (Gott stärkt) gehört zu den gefallenen Engel des Buches Henoch.
Lt. dem kleinen Lexikon der Engel von Heinrich Krauss bedeutet das Buch Henoch auch Engelsünde. Krauss schreibt “Nach einer anderen außerbiblischen Schrift war er es, der Adan und Eva im Paradies zur Sünde verführte (ApocAbr 23,9)”
“Assel lehrte die Menschen Schlachtmesser, Waffen, Schilde und Brustpanzer verfertigen und zeigte ihnen die Metalle samt ihrer Verarbeitung die Armspangen und Schmucksachen, den Gebrauch der Augenschminke und das Verschönern der Augenlider, die kostbarsten und auserlestensten Steine und allerlei Färbemittel. So herrschte Gottlosigkeit …” Das Buch Henoch

Asasel, als Urheber allen Bösen in der Welt - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten
Ist es nicht interessant? Der Gebrauch von Augenschmincke und das Verschönern der Augenlider ist gottlos genau wie die Färbemittel. Ich finde das ist eine gute Überleitung zu Rosies Frage zur Kunst in ihrer Blogparade.
Rosie Geisler fragt auf ihrem Blog:
Schafft Kunst Illusion?
Sollten sich Bilder zuerst dazu bekennen, Bilder zu sein, und dann zugeben, dass jedes Bild eine Täuschung ist, eine Illusion, nichts anderes als ein bemaltes Objekt? Oder?
Ich habe mich als erstes gefragt, was Illusion ist.
Sinnestäuschung! Ist nicht jedes Bild eine Sinnestäuschung? Und kann jedes Bild nicht nur die Wirklichkeit des Schaffenden sein?
Nachdem ich mich 30 Minuten mit dem Engel Asasel beschäftigt habe, habe ich sofort drei Zeichnungen von ihm im Kopf!
Welche davon ist Illusion und welche Wirklichkeit? Sind es nicht alles Illusionen?
Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgenden Termin freuen:
20.06.2011: Frank Koebsch
Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:
Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“
- Asasel, als Urheber allen Bösen in der Welt – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- Asasel war es der Adam und Eva verführte Vers. 2 – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- Asasel lehrte den Menschen Waffen – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- Asasel war es der Adam und Eva verführte Vers. 1 – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 20 cm – Tusche auf Bütten
Blogparade Teil Nr. 8 und die hohen Berge werden erschüttert – Zeichnung von Susanne Haun
“Die hohen Berge werden erschüttert werden…”
Das Buch Henoch

Die hohen Berge werden erschüttert werden - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten
.
.
“Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?” überlegt Helen.
Zu gewinnen gibt es von Helen Königs “Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011, owie ein Überraschungspaket von der Firma Hahnemühle.
Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch
Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:
Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Ich schaue mir immer wieder meine eigenen Arbeiten an und entwickele sie weiter erst im Kopf und dann in der nächsten Arbeit.
Ist Malerei ein Auslaufmodell? fragt Anna und was denkt Herr Richter? – Susanne Haun zeichnet
Heute beginnt die 6. Blogparade. Ist Malerei ein Auslaufmodell? fragt Anna Schüler auf ihrem Blog
In einem Artikel der Zeit online über Klara Lidén, fand Sie den Satz
“…Lediglich um das Zeichnen und Malen scheint sie einen Bogen zu machen, und sie tut gut daran. Denn das klassische Arbeiten auf Papier und Leinwand gilt allgemein als ausgereizt, ja altmodisch.”
Ist die Malerei tatsächlich altmodisch, ein abgelaufenes Kunstmodell, ausgereizt?
Mittlerweile malt fast jeder. In Kursen kann man seine eigene Kunstwerke erstellen, die sich dann gut im Wohnzimmer machen. Leinwände und Farben gibt es bei Aldi oder Lidl zu Billigpreisen und tausende Freizeitkünstler drängen auf den Markt.
Täten wir also alle gut daran, nach neuen Ausdrucksformen zu suchen….?
Die Antworten schreibt bitte zur Diskussion ins Annas Blog.
Aus allen Beteiligten an der Diskussion ermittelt Anna zwei Gewinner, einmal für ihre Zeichnung und für ein Hahnemühle Überraschungspaket.
Die Frage gefällt mir ausgesprochen gut! Und es ist auch gut, dass ich gerade das Buch von Gerhard Richter in der Mangel habe. Hier nocheinmal die genauen Daten des Buches, ich kann es wirklich jedem empfehlen. Gerhard Richter, Text, ISBN 3-458-16560-6. Ich weiß, es ist vergriffen, ich habe mich auch durchgerungen, es zu kaufen. Hier der mein Beitrag zum Buchkauf.
Aber das, was mich am meisten bewegte heute war das Resümé zu meiner Blogparade.
Heute hatten Andreas und ich den ersten „normalen Tag“ in unserem Atelier. Drei Wochen war Andreas auf Malkurse unterwegs und wir hatte keine Möglichkeit zur Diskussion und zum Gespräch.
Wie sehr uns dieser Austausch gefehlt hat!
Unsere Themen waren die vergangene Blogparade, mein Blog an sich, die Subkultur, Facebook und unser aller Zeit beliebtes Thema „Wer sind wir und warum?“.
Als erstes habe ich in zwei meiner Kommentare Kritik von Andreas erhalten, die ich auch gerne annehme. Ich nehme Kritik an, wenn ich sie berechtigt finde und wenn ich denke, ich hätte etwas besser machen können.
Mein Kommentar zu Zerocools Statement „Künstler sind die Huren des Kapitals…„ war ziemlich bescheuert. In dem Satz steckt so viel Zündstoff, und ich schreibe nichts anderes als, schön dich zu sehen, Zero. Das stimmt auch, denn es war das erste Mal, dass Zero sich in meinem Blog zu Wort meldete. Trotzdem werde ich auf den Kommentar in den nächsten Tagen näher eingehen und nicht jetzt.
Zum zweiten geht es um meinen Kommentar zu einem Artikel in Wlokas Blog, wo Andreas meinte, ich brauche auch nicht zu allem etwas schreiben…. ja, ja, gleich gesagte Worte sind etwas anderes als gleichgeschriebene Worte…… Auch zu diesem Kommentar gehe ich in einem der nächsten Tage näher ein.
Als ich vor zwei Jahren mit dem bloggen begann, wusste ich noch nicht, wie sehr es mir in Fleisch und Blut übergehen und wie sehr es ein Teil von mir werden würde. Andreas und ich sind hier unterschiedlicher Auffassung. Der Blog ist über die Jahre ein Teil meiner Kunst geworden, meine Plattform für meine Gedanken, für meine Zeichnungen und auch für meine zum Teil philosophischen Überlegungen bezüglich meines Seins. Der Blog ist mein Gedächtnis und mein Werkverzeichnis; er ist mein persönliches Medium. Und da ich ihn für mich persönlich führe, benutze ich auch das Wort „ICH“ darin sehr häufig
Ich müsste lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass ich mich über Kommentare freue, dass ich Diskussionen mag. Und ich müsste auch lügen, wenn ich nicht sagen würde, ich freue mich, wenn eine Zeichnung über mein Blog verkauft wird. Aber ginge es mir um den alleinigen Verkauf, müsste ich keine Texte dazu schreiben — – ich bräuchte bloß jeden Tag meine Zeichnung bloggen. Aber die Worte und die Kommunikation haben mich in ihren Bann gezogen – das nachlesen und wieder vorkramen alter Gedanken und Zeichnungen, das wiederaufnehmen und weiterentwickeln, das neu ordnen und wieder neue Aspekte finden….
Andreas sagte im Laufe der Diskussion, er brauche seinen Blog nicht, um professioneller zu wirken. Aber dazu brauche ich meinen Blog auch nicht. Ich brauche meinen Blog, weil er ein Teil von mir geworden ist. Andreas meint ebenfalls, Galeristen würde ein Blog abschrecken, auch das kann ich nicht ändern, dann können diese Galeristen, die Blögge nicht mögen und ich nicht zusammenarbeiten oder die Galeristen respektieren einfach meinen Blog. Das ist eine einfache Lösung. Und zum Schluss meinte Andreas, Gerhard Richter würde meine Zeichnungen mit meinem Blog wahrscheinlich nicht ernst nehmen. Mag sein, dass können aber weder ich noch Andreas beurteilen, denn wir stecken ja nicht in Herrn Richters Kopf. Und liebe Leser, auch das kann ich nicht ändern.
Aber ich kann Andreas Meinung respektieren. Dass wir unterschiedlicher Meinung sind heißt nicht, dass wir nicht gut zusammen arbeiten können, denn so lernen wir immer wieder die Dinge zu hinterfragen.
Nun kommen wir zur Subkultur, über die im Kunstportal Artcafe so fleißig diskutiert wird.
Ist mein Blog bloß ein Medium für mich, in dem ich mir und der Welt erzähle, wie toll ich bin?
Eine harte Frage, Leone aus dem Artcafe! Wie gerne würde ich sie mit dir und allen anderen persönlich diskutieren! Ich habe immer z.B. das Tacheles als Subkultur gesehen – daran gemessen, ist es doch toll, wenn der Blog eine Subkultur ist.
Was ist an meinem Blog anders als an einer Ausstellung? Einmal ist es natürlich sehr einfach, einen Blog zu eröffnen und seine geistigen Ergüsse zu veröffentlichen. Keiner hindert mich daran zu schreiben was ich will und wann ich will und wie lange ich will. Keiner hindert mich daran, die kleinste bis zur größten Zeichnung zu veröffentlichen.
Um eine gute Ausstellung zu erhalten, gilt es schon bestimmten Qualitätsanforderungen zu genügen!
Aber vielleicht können wir die Blögge mit den Ausstellungen vergleichen — es gibt Ausstellungen in der Zahnarztpraxis und in der Nationalgalerie und so gibt es gute und schlechte Blögge.
Über Facebook habe ich jetzt keine Lust mehr zu schreiben.
Und ich bin ich und meine Zeichnungen und mein Blog
.
Und ich bin mit Leib und Seele Zeichnerin, daraus resultiert -> kein Tag ohne Linie!
Ich zeichne, weil ich mir ein Leben ohne Zeichnung nicht vorstellen kann. Sie ist wie ein weiteres Sinnesorgan von mir und sie ist mein Ausdruck und meine Sprache mit der Umwelt!
Und ich kann auf meiner WII Fit eine halbe Stunde hintereinander Muskeltraining machen, Herr Richter — von wegen Expander — die sind aus der Mode gekommen!
Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:
30.05.2011: Frank Hess
06.06.2011: Helen Königs
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch
Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:
Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Entstehung Zeichnung von Susanne Haun
- Herr Richter schaut uns an – Zeichnung von Susanne Haun – 36 x 48 cm – Tusche auf Bütten
































































































9 comments