Vom Hängen im neuen Atelier, den Stockrosen und die Post – Zeichnung von Susanne Haun
Heute morgen bin ich mit ausgeschlafenem Elan ins neue Atelier gegangen.
Ich habe den Weg sofort dorthin gefunden, was man von der Post nicht behaupten kann. Obwohl ich mich bei zwei verschiedenen Postboten vorgestellt und auf meine Ladentür gezeigt habe, sind offensichtlich schon zwei Sendungen für mich NICHT angekommen. Eigentlich habe ich ins neue Atelier noch gar keine Post bekommen. Zur Vorsicht bekommt auch mein Nachbar, die Fahrschule, keine Post mehr. Ohne Worte!
Von Angelika Blaeser habe ich mir wieder Lesestoff mitgenommen. Index, das Kunstmagazin für Düsseldorf, lese ich gerne. Ich lese auch sehr gerne Vorworte. M.W. Driesch zitiert in seinem Vorwort
Kunsthistoriker und Gründungsvorstand der Kunstsammlung NRW, Werner Schmalenbach: “Wenn ich die zeitgenössische Kunst sehe, sehe ich eine große Leere, einen großen Substanzverlust.”
Genauso wenig wie Driesch kann ich dieses Zitat bejaen! Kunst braucht die ständige Vorwärtsentwicklung und darf nicht stagnieren. Interessant finde ich Drieschs Definition zur Kunst: “Was Kunst ist, das bestimmen letztendlich marktwirksam nur die Insider der Kunstszene.” Erinnert ihr euch an unsere Diskussionen zum Künstler (seht hier)? Sind die Insider die Sammler, Museumsdirektoren und Galeristen?
Ich bin heute wieder die klassischen Wege gegangen und habe an meiner 200 x 40 cm großen Stockrose gearbeitet. Sie ist Teil meines floralen Konzeptes. Dabei habe ich gleich angefangen, in meinem neuen Atelier zu hängen. Ich möchte die Zeichnungen nicht “in Reihe” hängen sondern sie mit Farbkörper kombinieren und auch den Raum und neue Medien nutzen.
- Mein Objekt das Leben “kurz die Rolle” ist wieder zuhause :-) – Foto von Susanne Haun
- Langsam nehme ich auch die Hängefläche in Beschlag – Foto von Susanen Haun
- Meine neue Adresse – wenn das mal auch die Post begreifen würde – Susanne Haun
- Entstehung Stockrose – Zeichnung von Susanne Haun – 200 x 40 cm – Tusche auf Bütten
- Ausschnitt Stockrose – Zeichnung von Susanne Haun – 200 x 40 cm – Tusche auf Bütten
- Ausschnitt Stockrose – Zeichnung von Susanne Haun – 200 x 40 cm – Tusche auf Bütten
Vom Zuckerstreuer in Düsseldorf zum Spinnennetz in Bonn – Skizzen von Susanne Haun
Erinnert ihr euch noch an den Ausstellungsaufbau bei Angelika Blaeser in Düsseldorf (seht hier)?
Die Zeit verrennt und gestern habe ich einen Teil der Arbeiten schon wieder abgeholt. Angelika hat einen repräsentativen Durchschnitt meiner Arbeiten in der Galerie behalten, um sie zu zeigen und mich weiterhin gut vertreten zu können (seht hier “meine” Künstlerseite auf ihrer Homepage).
Da ich 1/2 Stunde zu früh da war (und nichts ist schlimmer, als irgendwo zu früh zu sein) trank ich nebenan einen Kaffee und fand gefallen am Zucker.
Nun steht mein “Rollenobjekt” in meinem neuen Atelier. Hier noch ein Foto vom Standort bei Angelika in der Galerie – sie steht unter eine von Andreas Noßmanns Zeichnungen.
Wer also Interesse hat, unter anderem meine floralen Arbeiten im Original zu sehen, findet diese in der Galerie Angelika Blaeser Modern & contemporary fine art, Bastionstr. 10, 40213 Düsseldorf, T: 0211 877 44 582, Öffnungszeiten Di – Fr 11 – 18 Uhr.
Angelika freut sich auf euren Besuch.
Von Düsseldorf nach Bonn ist man nur eine Stunde auf der Autobahn unterwegs. Ich bin immer wieder erstaunt wie nahe hier alles beieinander liegt. McDo hat seine Fahnenfarben übrigens der Natur entliehen, wie man auf den Fotos deutlich erkennen kann! Der Raps blüht ein zweites Mal und das Eis schmeckt beim Skizzieren.
Das Kunstmuseum in Bonn hat mir schon wegen seiner Architektur gefallen. Neben Rosemarie Trockl habe ich einen „Schnelldurchlauf“ durch die Räume unternommen und bin noch voll der Eindrücke von Beuys, Richter, Polke und und und … Auch die Fotoausstellung war klasse. Ich muss alles erst einmal innerlich verarbeiten.
Vorbei an Büschen mit Spinnenweben bin ich weiter zur Galerie Sassen zur Luiza Sassen gelaufen, die nur 10 Minuten Fußweg in der Adenauerallee 124 beheimatet ist. Im Verlauf einer sehr netten Unterhaltung erzählte mir Luiza von der „Friedenswiese“ vor der Uni, die ich mir dann noch, bevor ich die Tagesbesichtigungen abschloss, anschaute.
- Skizzieren des Zuckerstreuers beim Morgenkaffee – Foto von Daniel Büchner
- Mein Stillleben in der Bastionstrasse in Düsseldorf – Foto von Susanne Haun
- Zuckerstreuer – Skizze von Susanne Haun
- Rose – Skizze von Susanne Haun
- Vier Blume – Zeichnungen von Susanne Haun bei Angelika Blaeser
- Zeichnung von Andreas Nossmann und Objekt von Susanne Haun
- Eine gefallene Fahne in Naturtönen – Foto von Susanne Haun
- Der Raps blüht zum zweiten Mal – Foto von Susanne Haun
- Raps – Skizze von Susanne Haun
- Kunstmuseum Bonn – Foto von Susanne Haun
- Kunstmuseum Bonn – Innen ist eine beeindruckende Treppe – Foto von Susanne Haun
- Ich mag den Durchblicke vom Raum der Corinne Wasmuht zu Gerhard Richters 256 Farben von 1974
- Laub mit Spinnenwegen auf der Adenauerallee – Skizze von Susanne Haun
- Galerie Luiza Sassen – Foto von Susanne Haun
- Friedenswiese und Uni Bonn – Foto von Susanne Haun
- Akademisches Kunstmuseum mit Athena im Vordergrund – Foto von Susanne Haun
- In der Uni – Foto von Susanne Haun
- Nun bin ich am Ende meiner Rundreise angelangt – Foto von Susanne Haun
Authentizität und Schattenübermalung von Susanne Haun
Bei der Hängung der Ausstellung “Querbeet” bei Angelika Blaeser lernte ich Friederike Vahlbruch kennen; sie lieferte auch gerade ihre Bilder für die Ausstellung ein.
Schon bei Angelika entstand eine interessante Diskussion, die wir per Mail fortsetzten und setzen. Wer mehr zu Friederike wissen möchte, kann auch hier das Interview lesen.
Per Mail stellte sie mir folgende Frage:
Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einer künstlerischen Haltung und einem bloßen Markenzeichen durch immer wiederkehrende Motive? Das ist etwas, das oft von einem Künstler verlangt wird: Branding statt Nachdenken über Kunst und das Wechselspiel zwischen Ihr und der Zeit in der man lebt.
Ist das nicht ein gute Frage, die Friederike da aufwirft?

Selbst als Fragerin oder Entscheiderin - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten
Eine Frage, mit der sich die Künstler der Jahrhundertwende noch nicht “herumschlagen” mußten. Ist der Begriff Markenzeichen nicht schon stark von unserer Zeit geprägt?
Wie können wir Gauguin einordnen, die meisten Betrachter sehen nur seine Südseebilder vor sich und nicht die Bilder aus der Bretagne, die für sein Werk genauso wichtig sind. Vielleicht sogar noch wichtiger, markieren sie doch den Beginn seiner Schaffenskraft.
Vor einiger Zeit las ich von Martin Suter “Der letzte Weynfeldt”, es wurde unter anderem ein Künstler beschrieben, der seine Handschrift noch nicht gefunden hatte und suchte. Ich empfand eine ungehöre Erleichterung, dass ich nicht auf der Suche nach einer Handschrift bin sondern dass, was ich zeigen möchte frei von den Überlegungen schaffen kann, welches Material oder welche Art der Malerei ich wähle.
Die nächste Frage ist, ob ich das, was mich bewegt immer in meinen Bildern zu finden ist. Mich bewegt unter anderem, dass ein kleiner Teil der Hilfe für Griechenland den Hunger in Afrika lindern könnte, mich bewegt, dass der Unternehmer Hermann Bühlbecker (hier ein Interview mit ihm) afghanischen Jugendlichen das Bäckerhandwerk lehrt, damit sie ihrem Land helfen können.
Ich wünsche mir, dass sich alle Unternehmer sich ihrer soziale Verantwortung bewußt werden, auch ihrern eigenen Mitarbeitern gegenüber.
Ich arbeite im Moment an einem Konzept mit dem Titel “Entscheidung”, es geht um Fragen, die eine Entscheidung aufwerfen und wie die jeweiligen Antworten gefunden werden.
Und ich arbeite an großen floralen, botanischen Zeichnungen.
Es scheint, dass das Florale und die Entscheidung zusammenhanglos sind. Es scheint! Meine Inspiration zu meinem Konzept Entscheidung habe ich mir auch aus der Pflanzenwelt geholt. Siehe hier meinen Artikel zur Pfingsrose.
Die Entscheidung, die jeder Mensch auf eine Frage trifft, ist immer sehr persönlich und individuell
Meine Antwort auf eine Frage muss nicht deine sein!
Um diesen Sachverhalt konzeptionell darzustellen, habe ich 25 einzelne Zeichnen der Größe 20 x 20 cm erstellt, die zusammen in der Hängung ein Bild der Größe 170 x 170 cm ergeben.
- Selbst als Schatten mit Übermalung eines Farbkörpers, Chromosoms – Susanne Haun
- Hellblauer Farbkörper (Chromosom) – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- Hellblauer Farbkörper (Chromosom) in Unordnung – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- Selbst als Fragerin oder Entscheiderin – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- Hängung der ersten 12 Zeichnungen der Installation “Entscheidung” von Susanne Haun
- Gerahmter gelber Farbkörper – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten
Stahlhof Düsseldorf und Lüpertz Thesen – Zeichnung von Susanne Haun
“Design und Ästehetik haben etwas mit Erziehung, Bildung und Selbstbewusstsein zu tun. Aber den mündigen Bürger, der sich nicht alles vorsetzen lässt, den gibt es nicht. Alle sind von Gier getrieben und haben nur Angst zu kurz zu kommen.” Markus Lüpertz in der Zeitschrift CUBE 01/11
Ich finde dieses Zitat von Lüpertz sehr ehrlich. Hetzen wir nicht durchs Leben, um vorwärts zu kommen? Und schleicht sich erst einmal die Angst, zu kurz zu kommen in eine Partnerschaft, dann ist fast alles schon zu spät! Schon gibt es kein harmonisches Miteinander mehr, sondern ein Umschleichen, was der andere tut und ob er mehr bekommt als man selber ….

Die Säulenträgerin des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 24 cm - Tusche auf Bütten
Ist das Kunstverständnis in Deutschland nicht deshalb nur bei 5% der Bevölkerung ausgeprägt, weil die Kunst schon in der Grundschule nicht ernst genommen wird? Welche Fächer fallen als erstes aus? Kunst und Musik …. ach ja und Sport!
Die Zeitschrift CUBE habe ich von Angelika Blaeser vom Bilder einliefern mitgenommen. Eine Zeitschrift für Lebensart schön anzusehen. In der Bastionstrasse habe ich auch das Verwaltungsgericht Düsseldorf (Stahlhof) entdeckt und bin sofort von der Einzigartigkeit des Gebäudes begeistert gewesen. Mir gefällt besondert der Skulpturenschmuck, der gotisierende Elemente mit Formen des Jugendstils verbindet. Die Figuren strahlen für mich große Kraft aus.
Wie der arme Frauen- (oder Männer-) Kopf das ganze Gebäude zu halten scheint und dann auch noch die “Turnereien” der zwei Männer und Frau, die am Kopf hängen – Hochachtung!
Ich habe diesen Artikel mit einem Zitat von Lüpertz begonnen und beende ihn auch mit einem Zitat von Lüpertz, über das ich einfach laut und herzhaft lachen mußte! Gesundes Selbstbeußtsein ist eben alles und somit sind wir wieder beim ersten Zitat von L.
Lüpertz: „Nehmen wir Baselitz. Ich habe ihm mal gesagt: Georg, du bist der größte lebende Maler, den ich kenne. Aber das Genie bin ich. Infolgedessen kann ich damit blendend leben. Deswegen kann ich mich auch über jeden Erfolg meiner Kollegen freuen.“
- Die Säulenträgerin des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf – Zeichnung von Susanne Haun – 30 x 24 cm – Tusche auf Bütten
- Die Säulenträgerin des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf – Version 1 – Zeichnung von Susanne Haun – 30 x 24 cm – Tusche auf Bütten
- Fassade des Verwaltungsgerichts Düsseldorf – Foto von Susanne Haun
- Ich mag dieses Detail der Fassade sehr! – Foto von Susanne Haun
- Verwaltungsgericht Düsseldorf – Foto von Susanne Haun
- Dach des Verwaltungsgericht Düsseldorf – Foto von Susanne Haun
Ausstellung Querbeet in der Galerie Angelika Blaeser und Stockrosen – Zeichnungen von Susanne Haun
Gestern Morgen waren wir in Düsseldorf bei Angelika Blaeser modern & contemporary art unsere Arbeiten einliefern. Ich berichtete schon gestern kurz.
Wir lernten bei Angelika auch Friederike Vahlbruch kennen und gemeinsam veranstalteten wir das unvermeidbare Chaos, was einem Ausstellungswechsel vorausgeht. Nach getaner Arbeit saßen wir in netter Runde und tauschten uns aus, tranken Kaffee und aßen Kuchen.
Ich stromerte auch ein wenig die Bastionstraße umher und entdeckte eine wunderschöne Stockrose gerade über vom Gebäude des Verwaltungsgericht, über das ich nochmals gesondert berichten werde.
Hier ist Angelikas Einladung zur Ausstellung Querbeet:
Querbeet – Künstler der Galerie und Gäste
Malerei, Zeichnung, Aquarell, Grafik, Papierobjekte, Skulptur
9. Juli – 2. September 2011
Hans Castrup, Georg Glaser, David Gericke, Susanne Haun, Peter Krusche, Titus Lerner, Anton Kitzmüller, Christoph Mancke, Andreas Mattern, Roland Nicolaus, Andreas Noßmann, Heike Roesner, Friederike Vahlbruch
Die Ausstellung „Querbeet – Künstler der Galerie und Gäste“ zeigt einen sommerlich beschwingten Querschnitt durch das Programm der Galerie Angelika Blaeser.
Werke von Stammkünstlern der Galerie, aber auch Arbeiten einiger Neuentdeckungen werden im Wechsel gezeigt. Über Malerei, Zeichnung, Aquarell und Druckgrafik, bis hin zu Objekten aus Papier, Skulpturen aus Holz, Eisen oder Bronze geht es quer durch die vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen.
Die Preisspanne der handverlesenen Exponate ist breit gefächert, Qualität ist aber in jedem Fall garantiert. Der anspruchsvolle Kunstliebhaber wird hier ebenso fündig wie der interessierte Einsteiger in Sachen Kunst. So sind kleine Radierungen bereits ab 75 Euro zu haben.
Galerie Angelika Blaeser, Bastionstr. 10, 40213 Düsseldorf
Tel.: 0211 877 44 582, Fax: 0211 877 44 583, Mobil: 0172 977 440 0
info@galerie-angelika-blaeser.de
Öffnungszeiten
Di – Fr 11 – 18 Uhr, Sa 11 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Die Einladung könnt ihr hier als pdf herunterladen.
- Bastionstraße 10 vor Angelika Blaesers Galerie – Foto von Susanne Haun
- Wir sind sehr früh dran – Angelika wird gleich kommen – Foto von Susanne Haun
- Angelika wählt die Zeichnugnen für die Ausstellung aus – Foto von Susanne Haun
- Während und nach der Arbeit plauschen wir nett – Foto von Susanne Haun
- Ich und mein Leben bei Angelika Blaeser in der Galerie – Foto von Andreas Mattern
- Es macht Spaß mit Angelika die Ausstellung zusammenzustellen – Foto von Susanne Haun
- von links nach rechts: Angelika, Frederieke und Andreas – Foto von Susanne Haun
- Andreas Arbeiten werden von Angelika ausgesucht – Foto von Susanne Haun
- Andreas vor seinen Arbeiten, es ist immer spannend zu sehen, wie die Arbeiten zusammengestellt werden – Foto von Susanne Haun
- In der Bastionstr. gerade über vom Verwaltungsgericht – Foto von Susanne Haun
- In der Bastionstr. gerade über vom Verwaltungsgericht – Foto von Susanne Haun
- Stockrosen Version 1 – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Hahnemühle – Bütten
- Stockrosen Version 2 – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Hahnemühle – Bütten
- Stockrosen Version 3 – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Hahnemühle – Bütten
- Stockrosen Version 4 – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 10 cm – Tusche auf Hahnemühle – Bütten
- Einladung zur Ausstellung Querbeet in die Galerie Angelika Blaeser
Wir fahren auf der Autobahn – Fotos von Susanne Haun
Heute waren Andreas Mattern und ich in Düsseldorf in der Galerie Angelika Blaeser unsere Arbeiten für die Ausstellung Querbeet einliefern.
Als Beifahrer im Auto ist es oft langweilig und ich spiele dann gerne mit meinen Fotoapparat.
Heute habe ich eine tolle Funktion gefunden: Farbton.
So habe ich heute auf der A2 Dortmund-Hannover “blaue, männliche”, “rote, weibliche” und “grüne, hoffende” Autobahnbilder fotografiert.
Immer wieder blogge ich ähnliche Autobahnfotos – die Autobahn hat für mich etwas sehr einsames und vorwärtskommendes, nachdenkenwertes.
- Autobahn: grün – Foto von Susanne Haun
- Autobahn: grün – Foto von Susanne Haun
- Autobahn: grün – Foto von Susanne Haun
- Autobahn: rot – Foto von Susanne Haun
- Autobahn: rot – Foto von Susanne Haun
- Autobahn: rot – Foto von Susanne Haun
- Autobahn: blau – Foto von Susanne Haun
- Autobahn: blau – Foto von Susanne Haun
- Autobahn: blau – Foto von Susanne Haun
Engel – ein Katalog und eine Rolle – Zeichnung von Susanne Haun
Manchmal finde ich Zitate im Netz, die mir nicht gefallen, die mich wohl aber zum Nachdenken anregen und somit dann doch wieder mein Gefallen finden.
Über das Zitat „Mit der Zeit erkennt man, dass für einen kreativen Menschen die Ausdrucksmöglichkeiten in der Aquarellmalerei begrenzt sind und man sucht nach einer anderen Lösung.“ von Gudrun Röhm habe ich deshalb auch längere Zeit nachgedacht ….
Die Aquarellmalerei ist austauschbar… wir können hier auch Zeichnung, Ölmalerei etc einsetzen. Ich gebe da Frank Koebsch recht, der bei der Diskussion dieses Zitats auf seinem Blog schrieb, es liegt nicht an der Aquarellmalerei (Zeichnung) an sich, sondern an dieser Sehnsucht nach etwas Neuem.
Ich meine, es ist manchmal schwer, sich auszudrücken und sein Inneres für den Betrachter deutlich zu machen … da fehlen dem Autor die Worte und dem Zeichner die Linien….
Bei Babys oder kleinen Kindern sieht man dieses Gefühl, wenn sie ihre Ärmchen ganz schnell hin und her bewegen, dann können sie etwas nicht verarbeiten, nicht wiedergeben. Dieses Gefühl habe ich dann auch manchmal – es ist glaube ich eine Übersprungshandlung.
Ich kann dieses, was dann in mir ist aber nicht mit einem neuen Medium ausdrücken — dann verdränge ich es ja bloss, in dem ich das Neue lernen muss und wenn ich es gelernt habe, stelle ich fest, ich bin an derselben Stelle, wie ich schon einmal mit meinem “alten” Medium war.
So habe ich durch Erfahrung gelernt meinen innere Sehnsucht nach Neuem in meinem Medium auszuleben. So sehe ich selber auch das Vorwärtskommen …..
So weis ich jetzt, dass es an der Zeit ist, die Arbeit für die nächste Rolle – das nächste Objekt zu beginnen.
Das Thema hat sich schon gefestigt, es wird ein Engel – Objekt werden. Die Darstellung der Geschichte des Buches Henochs.
Ich habe mich immer wieder mit dem Buch Henoch beschäftigt. Der curach-bhan Verlag hat zu meinen Sommerausstellungen in den Galerien Petra Lange, Berlin, Angelika Blaeser, Düsseldorf und Treffpunkt Kunst, Heidelberg einen Katalog meiner Zeichnungen mit dem Thema Engel herausgebracht.
Der Katalog kann hier bestellt werden..

Der curach-bhan Verlag hat zu meinen Sommerausstellungen einen Katalog meiner Zeichnungen mit dem Thema Engel herausgebracht. http://www.curach-bhan.com/
Um eine kontinuierliche Zeichnung auf eine Rolle von der Größe 1000 x 40 cm zu setzen brauche ich so ca. ein halbes Jahr. Deshalb ist es wichtig, mir vorher Gedanken um die Farbe und das Thema und um “quer” oder “längs” zu machen.
Mein letztes Rollen-Objekt ist vom Papier längs in der Farbe Lotusgrün und mit dem Leben thematisiert. Es ist ab den 5. Juli in der Galerie Angelika Blaeser, Düsseldorf, Bastionstr. 10 zu sehen.
Heute habe ich quer in verschiedenen Rottönen das Paradies zu zeichnen begonnen. Ich beginne damit umgekehrt von rechts nach links … warum? Es hat sich so ergeben.
- Ich beginne die neue Rolle, die vom Format meine Arbeitsfläche fast sprengt – Foto von Susanne Haun
- Glockenblumen im Paradies – Zeichnung von Susanne Haun – Ausschnitt aus 1000 x 40 cm – Tusche auf Bütten -
- Glockenblumen im Paradies – Zeichnung von Susanne Haun – Ausschnitt aus 1000 x 40 cm – Tusche auf Bütten -
- Glockenblumen und Klematis im Paradies – Zeichnung von Susanne Haun – Ausschnitt aus 1000 x 40 cm – Tusche auf Bütten -
- Eva entsteht neben Glockenblumen und Klematis im Paradies – Zeichnung von Susanne Haun – Ausschnitt aus 1000 x 40 cm – Tusche auf Bütten -
- Der curach-bhan Verlag hat zu meinen Sommerausstellungen einen Katalog meiner Zeichnungen mit dem Thema Engel herausgebracht. http://www.curach-bhan.com/
- Objekt “Das Leben” von Susanne Haun
- Objekt “Das Leben” von Susanne Haun
- Objekt “Das Leben” von Susanne Haun
Engel, Ordnung und Vernissage am 22.6. in der Galerie Petra Lange – Zeichnungen von Susanne Haun
Wie hält man Ordnung in einem Chaos aus Engelblätter?
Angelika Blaeser aus Düsseldorf möchte meine Engel ausstellen und fand keine auf meiner Homepage. “Kein Problem”, dachte ich und begann meine Kästen zu durchsuchen. Da gibt es einen Kasten, da steht “Engel” drauf. Ich mache ihn auf, zu oberst lag ein Akt, darunter Blumen – ich fand im ganzen Kasten keinen Engel.
Wo sind die Engel hingeflogen?
Sicher, einige – ja sogar viele – habe ich verkauft. Aber doch nicht alle!
Ich schaute auf meiner Festplatte, dort sind meine Arbeiten korrekt nach Entstehungsjahr und Monat sortiert. Sie liegen korrekt in ihren Ordnern und kein Ausstellungsbesucher hat sie von einem Ordner in den nächsten kopiert.
Besonders Sammler und Galeristen suchen die besten Stücke nicht an der Wand sondern schauen zu gerne in den hintersten Ecken, um dort die Prachtstücke zu finden. So liegt nach solchen Atelierbesuchen kein Blatt mehr auf dem anderen.
Ich liebe diese Besuche, wo in meinen Arbeiten gestöbert wird, Serien herausgelegt und zusammengestellt werden.
Petra Lange aus Berlin hat sich für ihre Ausstellung eher an Florales und Vögel gehalten.
So werden im Juni / Juli nicht nur von der Entfernung her zwei vollständig andere Ausstellungen mit meinen Abeiten zu sehen sein
Zuerst werden meine Arbeiten in Berlin zur
Ausstellung “Die hohe Kunst der Zeichnung” in der
Galerie Galerie Petra Lange, Berlin, Pestalozzistr. 4, 10625 Berlin zu sehen sein.
Die Ausstellungseröffnung ist am Mittwoch, 22. Juni um 19:30 Uhr
Gezeigt werden von
Susanne Haun, Inge H. Schmidt, Elisabeth Störmer-Hemmelgarn, Peter Berndt, Gerhard Gabel, Tung-Wen Margue, Karl-Heinz Moeller, Michael Schuster und Rolf D. Schmidt
Handzeichnungen, charakterisiert von beeindruckender Stilistik und meisterlichem Können.
23. Juni bis 10. August 2011
(Sommerpause 14.7. – 30.7.2011)
Di bis Fr 12 – 19 Uhr, Sa 11 – 16 Uhr
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- 2005: Engel aus dem Buch Henoch 20 x 15 cm – 1. Reihe, Zeichnung von Susanne Haun
- Ausstellung “Die hohe Kunst der Zeichnung”, Galerie Petra Lange, Pestalozzistr. 4, 10625 Berlin







































































































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