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Hängen der Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Susanne Haun Frank Koebsch Chrstiane Weidner

Heute war es endlich soweit, wir haben die Ausstellung “Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage” - Zeichnungen Aquarelle und Fotos von Susanne Haun, Frank Koebsch und Christiane Weidner gehangen.

Es war schön, nach so langer Arbeit die Präsentation zu sehen. Um 8:30 begann unsere Arbeit und um 14 Uhr waren wir fertig.

Hängen in der Humbold Bibliothek (c) Fotos von Peggy Blankenburg

Hängen in der Humbold Bibliothek (c) Fotos von Peggy Blankenburg

Nun freuen wir uns auf euren Besuch, die Vernissage ist am Montag, den 4.6.2012 ab 19.30 Uhr in der

Humboldt Bibliothek, Karolinenstr. 19 in 13507 Berlin-Tegel

Die Einführung und Begrüßung ist von
Karin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin Reinickendorf
und Schirmherrin

Einleitende Worte
Dr. Peter Funken
Kunstwissenschaftler Berlin

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlcih bei unseren Projektförderern
Hahnemühle FineArt, Dirk Brose, Claudia Jahnke Coaching&Consulting, Glaserei Terasa, Inh. Ulrich Zeidler,
ibis Berlin Airport Tegel und dem Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
bedanken.

UPDATE

Gestern habe mir Frank und Christiane auch noch Fotos gesendet, die ich in die Galerie übernommen habe.

Hängen in der Humbold Bibliothek (c) Fotos von Frank Koebsch

Hängen in der Humbold Bibliothek (c) Fotos von Frank Koebsch

 

Auf Franks Foto sieht der Betrachter ersteimal die Größe der Bibliothek!

 

Hängen der Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Susanne Haun Frank Koebsch Chrstiane Weidner

Caroline Lilienthal – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Der Traum vom Fliegen, Konzeptkunst, Portraitmalerei, Projekt Berlin Tegel, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Januar 2012

Caroline Lilienthal war die Mutter der Flugpioniere Otto und Gustav Lilienthals.

Ihr Mann und zwei ihrer Kinder starben früh und sie war für die restlichen drei Kinder, Otto, Gustav und Marie alleine verantwortlich. Sie heiratete nie wieder und hatte so die Chance, ihr Leben nach damaligen Maßstäben unabhängig und selbständig zu führen. Dabei war ihr größtes Ziel, die Talente ihrer Kinder so gut wie möglich zu fördern. Dadurch hatten Otto und Gustav Lilenthal die Freiheit, die sie brauchten, um ihre kreativen Ideen umzusetzen.

Vor dem Tod ihres Vaters hatten die Kinder gemeinsam mit ihm verschiedene Vögel gejagt und ausgestopft. All das und die Flugapparate sammelten sich im Haus der Familie. Die Mutter Caroline Lilienthal hatte für alles Verständnis.

Carolyn Lilienthal (c) Zeichnung von Susanne Haun

Carolyn Lilienthal (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe nur ein sehr kleines Foto von ihr in einem Buch gefunden – Passbild groß oder besser gesagt Passbild klein. So habe ich bei der heutigen Überzeichnung meine Fantasie spielen lassen und mir vorgestellt, wie Caroline Lilienthal wohl vor über 100 Jahren ausgesehen haben mag.

Caroline Lilienthal ist die 35.  und Marie Lilienthal, ihre Tochter, die 36.  Zeichnung zu diesem Thema von mir. Alle Artikel zum Berlin – Tegel / Otto Lilienthal Projekt von mir könnt ihr hier sehen. Wem das noch nicht reicht, hier ist der Blog Berlin Tegel zum Projekt

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Caroline Lilienthal – Zeichnung von Susanne Haun

Auf Beobachtungsposten wie Otto Lilenthal – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Der Traum vom Fliegen, Konzeptkunst, Projekt Berlin Tegel, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Januar 2012

Heute konnte ich die Folder für den Veranstaltungsplan des 1. Halbjahr 2012 in der Humboldt-Bibliothek in Tegel abholen.

Unsere Ausstellung “Berlin Tegel: Eine Hommage an den Fluglatz mitten im Herzen von Berlin” ist darin auch angekündigt.

1. Halbjahr 2012 - Veranstaltungen in der Humboldt-Bibliothek in Tegel Berlin

1. Halbjahr 2012 - Veranstaltungen in der Humboldt-Bibliothek in Tegel Berlin

Es ist eine wirklich gute Wahl vom Bezirksamt Reinickendorf, dort unser Projekt zu zeigen. Nicht nur, das dass Gebäude viel Platz auch für Objekte bietet, sondern vor der Bibliothek tummeln sich Schwäne, Möwen, Krähen, Tauben und Enten. Trotz der Kälte setzte ich mich auf eine der Zahlreichen Bänke und schaute dem Federvieh beim Fliegen, fressen und streiten zu.

Es zeichnet sich gut mit meiner Beute - Foto von Susanne Haun

Es zeichnet sich gut mit meiner Beute - Foto von Susanne Haun

Schon gleich zu beginn wollte ich mir vom Rand des Klärbeckens eine Schwandenfeder stiebitzen, aber erst nach einer guten Stunde respektierten mich die Schwäne und ich durfte mir die Feder nehmen, ohne dass sie mich anfauchten. Ein bißchen Angst hatte ich schon und griff auch vorsichtshalber mit der Linken zu …..

Flügelschwung - ÜberZeichnung von Susanne Haun - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Flügelschwung - ÜberZeichnung von Susanne Haun - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Ansonsten lasse ich nun die Bilder sprechen.

Die Gesetze des Fluges – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Der Traum vom Fliegen, Konzeptkunst, Projekt Berlin Tegel, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Dezember 2011

Otto Lilienthal war ein großer Pionier der Flugtechnik.

Aber was macht Lilienthal  so herausragend?

Da waren zum einen seine langen Beobachtungsreihen der Störche, von denen er sich zu seinen Flugapparaten inspirieren ließ.

Storch- Übermalung/Zeichnung von Susanne Haun - Version 1 - 30 x 20 cm

Storch- Übermalung/Zeichnung von Susanne Haun - Version 1 - 30 x 20 cm

Ferner schrieb er lange Meßreihen über die Gesetze des Vogelfluges auf. Er konstruierte seine Apparate selber, flog sie, ging damit an die Öffentlichkeit und ließ die Flüge sowohl fotografisch (wiederum von Erfindern der Momentfotografie) als auch in Zeitungen und in eigenen Büchern dokumentieren.

Was ihn auch so bemerkenswert machte ist natürlich der  schon hier berichtete Wagemut!

Mit den Störchen habe ich die elfte Überzeichnung in der Größe 30 x 20 cm fertig gestellt. Mindestens 100 Überzeichnungen solllen es werden gefolgt von Textfragmenten ebenfalls auf dem Format 30 x 20 cm.  Meine Idee (mein Konzept) ist, ein Werk zu schaffen, was die Anzahl der Flugversuche und die Willenskraft Lilienthals zeigt.

Mut zum Fliegen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Der Traum vom Fliegen, Konzeptkunst, Projekt Berlin Tegel, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Dezember 2011

Es ist unglaublich mit welchem Willen und Mut sich Otto Lilienthal in die Aufgabe stürzte, zu fliegen.

Die Bücher “Der Mensch fliegt” und “Lilienthal” von Werner Schwipps bringen mich dem Menschen Lilienthal immer näher. Es ist großes Glück , dass Lilienthal seine Flüge sowohl mit eigenen Texten dokumentierte als auch fotografisch festhalten lies.

Lilienthal - Kopfüber - Übermalung/Zeichnung von Susanne Haun - Version 4 - 30 x 20 cm

Lilienthal - Kopfüber - Übermalung/Zeichnung von Susanne Haun - Version 4 - 30 x 20 cm

Lilienthal schrieb zu einem Flugversuch im Frühjahr 1894 wo er aus 20m Höhe senkrecht zur Erde hinunter abstürzte:

“Mit klarem Bewußtsein, die Arme und den Kopf voran, den Apparat inner noch an den Handhaben festhaltend, stürzte ich dem grünen Rasen zu. Ein Stoß, ein Krach und ich lag mit dem Apparat an der Erde.” Otto Lilienthal

Zwei Jahre später starb er an den Folgen eines Flugunfalls. Er ist also noch zwei Jahre nach diesem Unfall unvermindert weiter geflogen und hat seine Flugapperate verbessert wo er konnte.

Von der Fliegekunst – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Betrachtungen zur Kunst, Portraitmalerei, Projekt Berlin Tegel, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Dezember 2011

Am 3. Juni 2011 schließt der Flughafen Berlin Tegel und am 4. Juni 2011 ist unsere Ausstellungseröffnung zur Hommage an den Flughafen Tegel.

Meine Arbeiten werden zusammen mit den Aquarellen von Frank Koebsch und den Fotos von Christiane Weidner  in der Humboldt Bibliothek zu sehen sehen sein. Frank berichtet hier ausführlich über unseren Ausstellungsort, der 1984 bis 1988 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) nach Entwürfen von Charles W. Moore errichtet wurde. Die Bibliothek ist ein Lesetempel und liegt natürlich im Herzen Tegels wie auch der Flughafen selber.

Dieses Zitat von Charles W. Moore, dem Architekten,  gefällt mir besonders  „Wenn Architekten weiterhin auf diesem Planeten nützliche Arbeit leisten sollen, dann muss ihr eigentliches Anliegen die Schaffung „einprägsamer“ Orte sein [...]. Einen Ort zu schaffen heißt eine Bereich zu schaffen, der es den Menschen ermöglicht zu erkennen, wo sie sich befinden und darüber hinaus, wer sie sind.“

Otto Lilienthal - Blatt 3 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Otto Lilienthal - Blatt 3 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Das ist ihm mit der Humbolt- Bibliothek auf jeden Fall gelungen und ich empfinde einen gewissen Stolz darauf, in Laufentfernung dieser Bibliothek zu wohnen und zu arbeiten.

Das Projekt, das unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt, zieht auch ein Buch im Jaron Verlag nach sich, auch hier berichtete Frank schon.

Bei der Ausstellung möchte ich von Otto Lilienthal, den Namensgeber des Flughafens, zeichnerisch und konzeptionell berichten. Schon im April begann ich, mich mit dem Thema auseinander zusetzen (siehe hier).

Die Entscheidung, warum ich mich ausgerechnit mit Lilienthal auseinandersetzen möchte, liegt in seiner Person. In seiner Jungend dachten seine Familie und sein näheres Umfeld, dass er Künstler werden würde – er entschied sich für die Mathematik und wurde Ingenieur.  Meiner Ansicht nach liegen die Mathematik (Naturwissenschaften) und Kunst sehr nahe beieinander.  Man denke nur an DaVinci oder Maria Sibylla Merian.

Die erste Frage ist, wie nähere ich mich einer Person, die ich nicht kennen gelernt, von der ich viel gelesen und viele Fotos und Konstruktionszeichnungen gesehen habe.

Ich beginne mit Übermalungen der Fotos und Konstruktionszeichnungen mit immer demselben Portrait Lilienthals. Bringt es mich seinen Gedanken näher?

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