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Vom Tauentzien über Visionen zum Bloggen – Susanne Haun

Posted in Berlin, Skizzen, Skizzenbuch, Vom Bloggen an sich, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Mai 2013

Lange war ich nicht mehr am Berliner Tauentzien.

Nun hat mich ein Gastbeitrag auf dem “Blog für Visionen” von Karsten Noak wieder einmal zur “alten Mitte” Berlins geführt.

Passanten (c) Zeichnung  von Susanne Haun0001

Passanten (c) Zeichnung von Susanne Haun0001

Karsten veröffentlicht zur Zeit auf seinem Blog unter dem Motto “Was treibt dich morgens aus dem Bett?” eine Beitragsserie von Bloggern, die er im Netz kennen gelernt hat. Heute nun hat er meinen Text veröffentlicht. Wichtig ist ihm, die jeweiligen, berichtenden Blogger auch kennenzulernen und zu fotografieren. So trank ich heute morgen mit Karsten und Ina Noack Kaffee in ihrem Büro und wir unterhielten und über dieses und jenes.

Ich habe Karstens Blog über die Facebook Gruppe “Deutschlands Blogger: ein Projekt” kennengelernt.
Sein Wunsch ist es, mehr Kommentare in seinem Blog zu erhalten….. :-)

Passanten (c) Zeichnung  von Susanne Haun0002

Passanten (c) Zeichnung von Susanne Haun0002

Auf dem Hinweg fotografierte ich eine völlig veränderte Stadt, die Orte meiner Jugend sind nicht mehr wiederzufinden. Das Waldorf Astoria nimmt viel Platz ein und verändert das äußere Erscheinungsbild völlig. Wo früher verschiedene Bücherläden und Souveniershops waren, entsteht der Bikini Bau. Der Zoo Palst, das ehemalige Berlinale Kino Berlins, eine einzige Baustelle. Die Buchstaben schimmern noch durch. Wie oft saß ich dort im Kino! Von der Gedächtniskirche zeigt sich nur noch die Spitze.

Auf dem Rückweg verweilte ich ein wenig in der Haupthalle des Bahnhof Zoo. Auch hier ist die Veränderung spürbar. Wie oft bin ich hier in den Zug gestiegen und in den letzten Jahren fahre ich nur noch von der Friedrichstraße oder vom Hauptbahnhof. Aber beim verweilen entstanden viele Zeichnungen von den an mir vorbei hetzenden, dem Regen entfliehenden Passanten.

For my english speaking reader:
In the past I visited very often Tauentzien Berlin. Now it was years ago that I was there and I’am surprise today on changings.
I drawed people in the train station.

Berlin Wedding – meine Heimat – Betrachtungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Skizzen, Skizzenbuch, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Mai 2013

Was bedeutet Heimat?

Ich habe mir diese Frage bis vor kurzem nicht gestellt, denn die Antwort ist spontan in meinem Kopf: Berlin Wedding. Ich bin Urberlinerin. Meine Eltern sind schon im Wedding geboren und auch ich bin dort geboren und habe 30 Jahre erst im Wedding gelebt und lebe nun seit 20 Jahren im Bezirk Reinickendorf.

Auf dem Friedhof Liesenstraße

Auf dem Friedhof Liesenstraße

Da viele Menschen sich als heimatlos bezeichnen, habe ich begonnen, über Heimat nachzudenken. Heimat ist nicht nur ein Ort, Heimat sind auch Erinnerungen. Ein Gegenstand kann Erinnerung und Heimat sein. Generell mag ich Gegenstände mit Geschichte.

Das Älteste, was ich besitze ist ein Reiseschachspiel aus Holz, das schon meinen Großvater gehörte. Ich habe ihn nie kennengelernt, aber mein Vater gab es mir weiter.
Meinen ersten Aquarellkasten bekam ich von meiner Oma zum 18. Geburtstag. Auch dieser Kasten steht noch bei mir im Schrank. Eine Vase, die mein Vater mir von einer Geschäftsreise mitbrachte, ich muss um die 20 Jahre alt gewesen sein.

Französischer Friedhof (c) Zeichnung von Susanne Haun

Französischer Friedhof (c) Zeichnung von Susanne Haun

Oder ist Heimat der Ort, wo man zur letzten Ruhe gelegt werden möchte?

Was ist für euch Heimat?

Gestern war ich auf dem Weddinger Friedhof in der Liesenstraße. Beim Mauerbau wurde der Friedhof in der Mitte geteilt. Versteckt findet man dort noch Teile der Mauer. Auch das ist meine Heimat. Die Mauer und die Änderungen, die gerade auch Berlin betreffen.

SofaSofia beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Heimat hier auf dem pixartix Blog a>

For my english speaking readers:

Today I asked my self the meaning of homeland.
I was born in Berlin and lived there for 48 years. My Parents was born in Berlin, too, they lived there for 78 years. We are real Berlin peoble.
But I think a subject maybe “homeland”, too. I subject you owned for many years and you can talk stories about them.
What do you think?

Wie Kinder die Fischerinsel, Berlin sehen – Bericht von Susanne Haun

Posted in Kinderkunst, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Mai 2013

Heute war der erste Mal- und Zeichentermin mit 11 Kindern der 1./2. Klasse der Weddinger Gustav Falke Grundschule, Berlin.

Die Leiterin des Fördervereins “Kinder und Kunst e.V.” www.KinderKunstKultur.wordpress.com hat sich für diesen ersten Tag die Fischerinsel als Standort zum Malen ausgesucht. Wir hatten Glück mit dem Wetter; es war warm aber keine direkte Sonne!

Schritt für Schritt erkläre ich (c) Foto von Susanne Haun

Schritt für Schritt erkläre ich (c) Foto von Susanne Haun

Ich fand es sehr spannend, wie und was die Kinder gesehen haben. Sie sind noch so “unverdorben” und zeichnen, was die Intuition ihnen eingibt.

Am Ende des ersten Termins waren Kinder, Erzieher und auch der Förderverein zufrieden.

Ich freue mich, wie stolz die Kinder ihre Arbeiten präsentieren.

For my english speaking readers:
I teached young children about seven years yesterday. We all have a lot of fun and we are lucky with the good wether. Every child has his own way to draw.

Künstlerbücher und Mind Maps – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berlin, Betrachtungen zur Kunst, Konzeptkunst, Mindmap, Zeichnung by Susanne Haun on 21. März 2013

Vorgestern war ich in einem Buchladen der besonderen Art in Kreuzberg.

Im Motto (siehe hier), Skalitzer Str. 68 im Hinterhof werden Kunst- und Künstlerbücher vertrieben. Zwei Stunden unterhielten wir uns in einer kleinen Gruppe mit dem Besitzer und Barbara, die über den bbk eine kleine Einführung zu Kunst-Buch-Zeitschriften hielt.

Motto Buchhandlung (c) Foto von Susanne Haun

Motto Buchhandlung (c) Foto von Susanne Haun

Natürlich konnte ich nicht widerstehen, einen kleinen Katalog zu kaufen. Es war nicht einfach bei der großen Auswahl aber ich entschied mich für “Secret Language, The Code Breakers” von Stephen Willats.

Ich mochte gleich den ersten Satz im Katalog von Willats: “Jeden Tag, wenn ich aufwache und aufstehe, begegnet mir die Welt – die zeitgenössische Wirklichkeit, in der ich meinen Tag verbringe; sie hat eine unmittelbare Bedeutung, eine unmittelbare Relevanz.”

Seine Konzepte finde ich sehr interessant und mit diesem ersten Satz erschliesst sich mir auch seine Arbeit.

Nach dem Besuch im Motto war ich sofort inspiriert, eine Mindmap zu erstellen. An Mindmaps mag ich am liebsten die Pfeile. Ein Pfeil ist ein Element mit enormer Aussagekraft. Genauso viel Aussagekraft hat der Titel eines Werks.

Blatt 3 Die Zeit verfliegt - vergeht und auch nicht (c) Mindmap von Susanne Haun

Blatt 3 Die Zeit verfliegt – vergeht und auch nicht (c) Mindmap von Susanne Haun

Den heutigen Titel habe ich mir aus einer Nachricht an mich geliehen:
“Die Zeit verfliegt und verfliegt auch nicht.” Ich wollte das Wort “Fliegen” erst mit dem Wort “Gehen” austauschen. “Die Zeit vergeht und vergeht auch nicht.” Aber verfliegen ist einfach ein schöneres Wort als vergehen. Vergehen hat etwas von verblühen, vergehen ist morbide. Das Wort “fliegen” birgt jedoch viele Menschheitsträume.

Es dauerte 4 Blätter lang bis ich meine Mindmap zum Titel gefunden habe.

Sobald dieser von mir in WordPress eingeplante Artikel erscheint, ist die Zeit verflogen.

For my English-speaking readers:
I borrowed today’s title of work from a message to me:
“Time flies and flies neither.” I wanted the word “fly” only with the word “Pass” exchange. “Time passes and does not pass.” But simply “fly” is a nicer word than pass. Pass has something wither, fade is morbid. The word “Fly” carries many human dreams.
It took 4 pages long until I find my mind map to the title.
Soon as you will see this report in WordPress, the time has flown.

Titelrahmen für Antonius von Susanne Haun und Ute Schätzmüller

Posted in Die Versuchung des heiligen Antonius, Exlibris und Titelrahmen, Illustration by Susanne Haun on 18. März 2013

Ute und meine Titelrahmen sind sehr eindrucksvoll gezeichnet. Ich bin begeistert.

Wir haben uns schon für einen Rahmen entschieden sind aber gespannt, welches der vier euch am Besten gefällt und wir freuen uns über eure Kommentare.

Blatt 1 Titelrahmen die Versuchung des heiligen Antonius (c) U.Schätzmüller u. S. Haun

Blatt 1 Titelrahmen die Versuchung des heiligen Antonius (c) U.Schätzmüller u. S. Haun

Das Projekt geht nun in eine neue Phase. Bisher haben wir in der größe 15 x 20 cm gearbeitet. Das ist natürlich auch der Größe meines Atelier geschuldet. Es ist so klein, dass wir größere Arbeiten von uns beiden nicht hängen können. Die Ausstellung für mein Atelier haben wir fertig konzipiert. Sie findet am Samstag, den 18. Mai statt.

Am 31. August 2013 werden unsere Arbeiten in Köln im Tor 28 gezeigt. Dort haben wir viel mehr Platz und unsere kleinen Arbeiten würden sich alleine verlieren. Deshalb werden wir die nächsten 10 Zitate in der Größe 50 x 65 cm arbeiten.

Blatt 2 Titelrahmen die Versuchung des heiligen Antonius (c) U.Schätzmüller u. S. Haun

Blatt 2 Titelrahmen die Versuchung des heiligen Antonius (c) U.Schätzmüller u. S. Haun

For my English-speaking readers:
Ute and my title frames are drawn very impressive. I am smitten.

For us we have already decided a framework but we are curious which of the four you like best and we look forward to your comments.

Blatt 3 Titelrahmen die Versuchung des heiligen Antonius (c) U.Schätzmüller u. S. Haun

Blatt 3 Titelrahmen die Versuchung des heiligen Antonius (c) U.Schätzmüller u. S. Haun

The project is now entering a new phase. So far we have worked in the size of 15 x 20 cm. This is of course also due to the size of my studio. It is so small for bigger ones. The exhibition in my studio, we have designed ready. It takes place on Saturday 18th May.

On 31 August 2013 our work will be on show in Cologne in Tor 28. We have there a lot of space and our little work would get lost alone. Therefore, we will work over the next 10 quotes in the size of 50 x 65 cm.

Blatt 4 Titelrahmen die Versuchung des heiligen Antonius (c) U.Schätzmüller u. S. Haun

Blatt 4 Titelrahmen die Versuchung des heiligen Antonius (c) U.Schätzmüller u. S. Haun

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Flaubert, Gustave, “Die Versuchung des heiligen Antonius, aus dem Französischen von Barbara und Robert Picht,insel Taschenbuch 1868, Erste Auflage 1996

Vernissage Blumen und ein Zeichenkurs – Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Workshop Zeichnungen, Blumen und Pflanzen, Berlin by Susanne Haun on 17. März 2013

Ein Blumenstrauß birgt unendlich viele Möglichkeiten der Darstellung. Eine zeige ich heute.

Zur Ausstellungseröffnung in Bad Doberan bekam ich einen wunderschön Orangen, den ich von allen Seiten beleuchtete.

Anemone 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne

Anemone 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne

Gestern waren wieder drei Schülerinnen bei mir im Atelier, um Blumen zu zeichnen.
Um sie nicht zu überfordern, beginne ich den Unterricht mit einzelnen Blütenstielen.

Die Damen fragten nach meinen Herbstkursen. Ich gestehe, dass ich noch nicht so weit mit meiner Planung bin, aber ich werde mir die nächste Woche Gedanken machen und die Termine ankündigen.

Vom 24. bis 28. Juni 2013 unterrichte in an der Akademie in Geras. Geras ist in Österreich.
Hier könnt ihr auf der Seite der akademie.Geras die Konditionen entnehmen.

Peggy, Bine und Ingrid sind sehr fleissig am schauen und zeichnen (c) Foto von Susanne Haun

Peggy, Bine und Ingrid sind sehr fleissig am schauen und zeichnen (c) Foto von Susanne Haun

For my English-speaking readers:

A bouquet of flowers has many possibilities of representation, I show you one of them today.
At the exhibition opening in Bad Doberan I got a beautiful orange bouquet that I lit from all sides.
Yesterday three students were in my studio to draw flowers. I begin the lesson with individual flower stems.
My students asked for my fall courses. I confess that I am not ready with my plan, but I will make them next week and announce the dates.
Of 24 to 28 June 2013 I will teach at the Academy in Geras. Geras is in Austria.
Here you can see on the side of the akademie.Geras conditions.

Auf der Jagd nach Buchstaben – Susanne Haun

Posted in Berlin, Betrachtungen zur Kunst, Foto by Susanne Haun on 23. Februar 2013

Die Textkunst entwickelte sich im Mittelalter beginnend mit verzierten Großbuchstaben, aus dem später die Initiale hervortrat.

Die Seite eines Buches war ein Kunstwerk, die vom Anfangsbuchstaben des Kapitels bestimmt wurde. Es gab den Beruf des Buchmalers, der den Inhalt des Texts in dem ersten Buchstaben des Kapitels darstellte und die sogenannte Figureninitiale zeichnete.

Hau - Buchstaben (c) Foto von Susanne Haun

Hau – Buchstaben (c) Foto von Susanne Haun

Gestern habe ich in den Buchstabenschränken der Hochdruckwerkstatt von Bethanien geschaut und mich an den vielen verschiedenen Schriften erfreut. Auf dem Rückweg zur S-Bahn konnte ich einfach nicht an den Buchstaben der Häuser vorbei laufen.

Gerade habe ich mein Manuskript zum Thema Hochdruck in den Briefkasten geworfen, so dass mein Lektor am Montag die Fotos zum per Mail versendeten Text erhält. Ich freue mich schon darauf, morgen in der Gewissheit aufzuwachen, dass ich fertig bin!

 RIO  (c) Foto von Susanne Haun

RIO (c) Foto von Susanne Haun

Es ist lange her, dass ich nicht um 18 Uhr meinen Blog online gestellt habe. Heute war es mir wichtiger, mein Manuskript auf den Weg zu bringen als Punkt 18 Uhr zu bloggen!

Ich habe mich sehr gefreut, dass Hanne seit gestern meine Zeichnung von Oscar Wilde auf ihren Blog The World according to Dina zeigt.
Sie stellt dazu das Zitat “Irony is wasted on the stupid.” von Oscar Wilde zur Diskussion.
Mögt ihr mit diskutieren?

For my English-speaking readers:

The art of text developed in the Middle Ages starting with ornate capitals, from which later emerged the initial.

The page of a book was a work of art, which was determined by the first letter of the chapter. There was the occupation of the bookpainter that was the content of the text of the first letter of the chapter and drafted the so-called initial figure.

Am Berlin Museum – Bericht von Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto by Susanne Haun on 20. Februar 2013

Vor ungefähr drei Wochen war ich in der Berlinischen Galerie, dem jüngsten Museum der Hauptstadt.

Die Straße Am Berlin Museum liegt in Kreuzberg und verbindet die Lindenstraße mit der Alten Jacobstraße. In der Lindenstraße befindet sich das Galeriehaus mit Galerien der Weltklasse. Die Verteilerwebseite des Hauses gefällt mir sehr gut (siehe hier). In der Alten Jacobstraße ist die Berlinische Galerie zuhause.

Am Berlin Museum - eine Straße Berlins (c) Foto von Susanne Haun

Am Berlin Museum – eine Straße Berlins (c) Foto von Susanne Haun

Die Straße bekam in den sechziger Jahren ihren Namen durch den Neubau des Berlin-Museums.

Die Installation “Die Berlinische Botschaft” von Silvia Klara Breitwieser ist am Berlin Museum zu betrachten.

Mir gefallen die Schilder mit Zitaten sehr gut. Einige habe ich fotografiert.

Selbst als Berlinerin schaffe ich es nicht, alles was Berlin an Kunst und Kultur zu bieten hat, zu erforschen. Es ist einfach viel zu viel. Manchmal muß ich aufpassen, keinen Streß zu erhalten, was ich alles noch sehen möchte.

Am Berlin Museum - eine Straße Berlins (c) Foto von Susanne Haun

Am Berlin Museum – eine Straße Berlins (c) Foto von Susanne Haun

For my English-speaking readers:

About three weeks ago I was in the Berlinische Gallery, the newest museum in the capital.

The road “Am Berlin Museum” is located in Kreuzberg and connects Lindenstraße with the Alte Jacob Straße. In Lindenstraße, the Galeriehaus is home to the world-class galleries. The distribution website of the house like it very much (see here). In the Alte Jakobstraße the Berlin Gallery is at home.

The street got its name in the sixties, through the construction of the Berlin Museum.

Am Berlin Museum - eine Straße Berlins (c) Foto von Susanne Haun

Am Berlin Museum – eine Straße Berlins (c) Foto von Susanne Haun

The message of the installation “Die Berlinische Botschaft” from Silvia Klara Breitwieser is considered at the street “Berlin Museum”.

I like the signs with quotes very well. Some I have photographed.

Even a Berliner, I manage not to explore all that Berlin has to offer in art and culture. There is just too much. Sometimes I have to be careful to get no stress, I want to see everything yet.

Linienkunst – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berlin, Berlin, Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Februar 2013

Am Wochenende habe ich zwei Schüler zum Unterricht in meinem Atelier beherbergt.

Heute berichte ich über den ersten Workshop – Tag, es war der Freitag, an dem wir uns für 3 Stunden zum “einzeichnen” trafen. Jeder bekam von mir ein Skizzenbuch mit 89 Seiten und so ist es kein Problem, den Füller zum zeichnen auszuprobieren.

Wir sind in den Dialog mit der Natur getreten, dazu habe ich von der Gärtnerei einige Blumen und Zweige und sogar eine kleine Wurzel gekauft bzw. gesammelt. Die Aufgabe ist es, die Motive zu stilisieren und die Eleganz und Schönheit der Linie in den Vordergrund zu stellen. Auf diese Blätter gehört noch keine Schraffur, sie sollen einzig deskriptiven Charakter aufweisen.

Papageientulpe Blatt1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Papageientulpe Blatt1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich möchte am ersten Tag, dass die Schüler die Natur stärker wahrnehmen, die einzelnen Elemente isolieren und auch den Mut haben, über die Doppelseite des Skizzenbuchs heraus zu zeichnen.

Ein Könner auf diesem Gebiet war Matisse, von dem das Zitat “Genauigkeit ist nicht Wahrheit“² stammt.
Matisse sagte weiter: “Es gibt zwei Arten einen Baum zu schildern: erstens durch die imitative Zeichnung, wie man sie auf allen europäischen Zeichenschulen lernt; zweitens durch das Gefühl, das uns durch nahen Umgang und Betrachtung suggeriert wird, wie bei den Orientalen. Ich habe gehört, dass die chinesischen Lehrern ihren Schülern sagten: “Wenn ihr einen Baum zeichnet, müsst ihr das Gefühl haben, mit ihm in die Höhe zu steigen. “”³

Zweig (c) Zeichnung von Susanne Haun

Zweig (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
This weekend I educated two inquisitive in my studio.
Today I report to the first workshop – day, it was the Friday when we met us to draw for 3 hours. Everyone got off me a sketchbook with 89 pages and it is not a problem, try the pen to draw in them.
We have entered into a dialogue with nature, for that I have bought some flowers and branches and even a small root. The task is to stylize the motives and provide the elegance and beauty of the line. This leaves still are not hatching, they should have only descriptive character.
I want on the first day that the students perceive the nature stronger, isolate the individual elements and also have the courage to stand on the double page of the sketchbook out.

An expert in this field was Matisse, from whom the quote “Accuracy is not truth” comes ².
Matisse continued: “There are two ways to describe a tree: first, by imitative drawing, how to learn to draw in all European schools; second by the feeling that is suggested to us by colloquial and consideration as among the Orientals. I have heard that the Chinese teachers told their students, “If you have to draw a tree, you have the feeling to rise with him into the air. “” ³

________________________
²Henry Matisse. Das goldene Zeitalter, Aust.-Kat. Kunsthalle Bielefeld 1981
³Henry Matisse in seinem Brief “Sur les arbres” an André Rouveryre, zitiert nach Schneider 1984, wie Anm.2, S. 358

Spieltrieb – Polaroids von Susanne Haun

Posted in Berlin, Betrachtungen zur Kunst, Foto, Polaroid by Susanne Haun on 16. Februar 2013

Erinnert ihr euch noch an die Zeit der Polaroid Kameras?

David Hockney und Jürgen Küstner haben mich auf die Idee gebracht, die Kamerafunktion meines tablets zu nutzen. Ich habe mir dazu die App FxCamera heruntergeladen.

Eigentlich wollte ich in der S-Bahn lesen aber die Funktion Polaroid hat mich einfach zu sehr angelächelt und so bin ich fotografierend durch die Gegend gefahren.

In der S-Bahn (c) Polaroid von Susanne Haun

In der S-Bahn (c) Polaroid von Susanne Haun

Das ursprüngliche Polaroid Verfahren ist von Edwin Land entwickelt worden; die erste Sofortbildkamera kam Weihnachten 1948 auf den Markt. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Verfahren schon so alt ist. Heute im Zeitalter der digitalen Kameras besitzen nur noch Liebhaber derartige Kameras.

Um so mehr habe ich mich über die Polaraid Funktion in meinem Tablet gefreut. Hier kann ich nicht mit Hilfe der Schneidefunktion den perfekten Bildausschnitt wählen. Was ich im “Sucher” (auf dem Bildschirm) sehe, ist nicht genau das, was ich fotografiere. Ich musste lernen, abzuschätzen, welcher Bildausschnitt abgebildet wird.

Selbst  (c) Polaroid von Susanne Haun

Selbst (c) Polaroid von Susanne Haun

Zu Weihnachten bekam ich “The polaroid book” von Barbara Hitchcock geschenkt. Dort habe ich gelesen, das Land von der Wissenschaft und Technik fasziniert war, er studierte ohne Abschluss in Harvard Chemie, entschloss aber abzubrechen und sich ganz der Fotografie zu widmen. Später bekam er den Ehrendoktor Titel. Barabara Hitchcock, Direktorin der Polaroid Sammlung, schreibt im Buch, dass Land im Grunde seines Herzens Künstler war. Ich denke, Wissenschaftler sind auch Künstler, sie müssen kreativ sein, um ihre Forschungen voran zu treiben.

Polaroids haben für mich etwas Spontanes, Nostalgisches und Überraschendes. Das Buch ist voller Beispiele davon und ich zeige euch jetzt meine ersten Ergebnisse meiner S-Bahn Fahrt vorgestern.

In den Außenbezirken  (c) Polaroid von Susanne Haun

In den Außenbezirken (c) Polaroid von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
Do you remember the days of the Polaroid cameras?
David Hockney and Jürgen Küstner have given me the idea to use the camera function of my tablet. I downloaded the app FxCamera.
Actually I wanted to read in the train but the function Polaroid has just smiled at me too much, so I drove through the area photographing.
The original Polaroid process has been developed by Edwin Land, the first instant camera came on Christmas 1948 on the market. I did not think that this method is so old. Today, in the age of digital cameras only have lovers such cameras.

_____________________________
Hitchcock, Barbara. The polaroid book. 2001 Köln.

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