Susanne Haun -> Drawing -> Zeichnung -> Dibujo -> 水彩画

Ein Stil ist Repertoire – Zeichnungen von Susanne Haun

Veröffentlicht in Betrachtungen zur Kunst, Kunstgeschichte, Zeichnung von Susanne Haun am 8. Juni 2013

“Ein Stil ist Repertoire!”
sagte die Dozentin in der Vorlesung “Die Zugkraft der Linie” an der FU.

n einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

n einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Repertoire (lat. repertorium „Fundstätte“) ist die Gesamtheit der Werke, die ein Künstler geschaffen hat und der Ausdruck Stil bezeichnet eine „charakteristisch ausgeprägte Erscheinungsform“.

Bedeutet dieser Satz nun, dass der Künstler in verschiedenen Stilen schaffen kann?
Und was ist dann mit der Handschrift?

n einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

n einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Es ist für mich ungeheuer inspirierend, in genau dieser Vorlesung, wo “nur” von der Linie gesprochen wird, zu zeichnen.

For my english speaking reader:
“A style ist repertoire.” said our docent in the course “The traction of line”.
But what is then about our handwriting?

n einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

n einer Linie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gegenüber gezeichnet – das Portrait – Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Uckermark, Workshop Zeichnungen, Zeichnung von Susanne Haun am 2. Juni 2013

Heute berichte ich das letzte Mal von unserem Workshop Zeichnen in der Uckermark.

Angelika und Susanne Haun (c) Foto von Carola

Angelika und Susanne Haun (c) Foto von Carola

Angelika ist eine versierte Zeichnerin und wir hatten beide Freude daran, uns gegenseitig zu porträtieren. Carola hat uns dabei fotografiert und ich finde diese fotografischen Portraits genauso spannend wie die Portraits selber.

Angelika Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Angelika Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english reader:
The last day in the Uckermark, Angelika and I drawed each other and Caralo take pictures of that. I like all results.

Vasaris Disegno-Konzeption: der Intellekt des Künstlers – Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Betrachtungen zur Kunst, Leinwand, Zeichnung von Susanne Haun am 6. Mai 2013

Entscheidend wurde die Bedeutung des Disegno von Vasari geprägt.

7 Die Zöpfeflechterin - 50 x 50 cm - Tusche auf Leinwand (c) Susanne Haun

7 Die Zöpfeflechterin – 50 x 50 cm – Tusche auf Leinwand (c) Susanne Haun

Valeska von Rosen beschreibt in Metzlers Lexikon, das Vasari die ambitionierte Theorie entwickelte, in der er den Disegno zu einem allen Gattungen übergeordneten Prinzip erklärte, das er weitgehen mit den im Intellekt des Künstlers eingeschriebenen Vorstellungen parallelisierte, diese gehe der Werkausführung und damit der eigentlichen Künstlerischen Arbeit voraus.

An dieser Stelle geht die Kunst aus dem Handwerk hervor, sie wird geadelt!

Neben dem disegno habe ich mich mit meiner Leinwand von gestern beschäftigt. Mir hat die blaue Zeichnung von der Komposition nicht gefallen und auch der Kontrast hat mir gefehlt. Nach der Änderung bin ich zufrieden. Ich mag vor allem die Spuren, die vom blau erhalten geblieben sind und die Zeichnung beleben.

Ein anderer zeichnerischer Tanz – Zeichnungen von Susanne Haun

Veröffentlicht in Hände, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung von Susanne Haun am 30. April 2013

Sehr oft zeichne ich in der S-Bahn oder Kaffees Passanten und habe mir eine gewisse Routine erarbeitet.

Wie erstaunt war ich, dass mir das zeichnerische Erfassen der Dozentin in der Vorlesung letzte Woche schwerer gefallen ist als das der Passanten und wie froh war ich, diese Routine zu durchbrechen!

Im Vorlesungssaal (c) Zeichnung von Susanne Haun

Im Vorlesungssaal (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Dozentin ist sehr anmutig, hat sehr lange ausdrucksstarke Hände, die wie sie selber immer in Bewegung sind. Die Zeichnungen, von denen sie in der Vorlesung sprach, wurden mit einem Beamer an die Wand geworfen und sie tanzte und gestekulierte zwischen ihrem Pult und den Abbildungen hin und her.

Ich nahm mir den Kopf und die Hände einzeln zur Darstellung vor. Ein Glück habe ich noch bis Juni jede Woche eine Vorlesung bei der Dozentin, da kann ich sie noch lange beobachten.

60 Sekunden Selbstprotraits – Teil 3 – Skizzen von Susanne Haun

Veröffentlicht in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung von Susanne Haun am 29. April 2013

Mein Kalender mit Selbstbildnissen füllt sich von Woche zu Wochen.

Statt Termine zeichne ich auf jeder Seite eines Terminkalenders kontinuierlich ein Selbstprotrait in ca. 60 Sekunden.

18. Woche Selbstportrait (c) Zeichnung von Susanne Haun

18. Woche Selbstportrait (c) Zeichnung von Susanne Haun

Hier seht ihr die Portraits bis zur 4. Woche und hier bis zur 12.Woche.

 

Eine lange, lange Geschichte erzählen – Collagen von Susanne Haun

Veröffentlicht in Collage, Zeichnung von Susanne Haun am 20. April 2013

Ich verweile noch ein wenig bei Henry Miller.

Unten habe ich einen Link zu einem Interview mit ihm von 1975 auf youtube angehangen. Es ist in englischer Sprache aber sehr gut zu verstehen. Er erzählt Geschichten zu den Fotos in seinem Badezimmer. Sein Badezimmer ist in Petersburgischer Hängung voll von Erinnerungen. Er meint, auf der Toilette hätte man viel Zeit, seine Gedanken gleiten zu lassen und über Dinge nachzudenken. Da hat er nicht unrecht! Ich habe immer ein Buch auf Toilette.

Blatt 25 Eine lange, lange Geschichte (c) Collage von Susanne Haun

Blatt 25 Eine lange, lange Geschichte (c) Collage von Susanne Haun

Meine Vorstellung von Henry Miller füllt sich immer mehr mit Leben. Hat er wirklich all diese Dinge erlebt, die er in “Stille Tage in Clichy” beschreibt? Und wie empfinde ich als Frau das? Habe ich Mitleid mit den vielen Frauen? Manchmal tut es mir weh, was er schreibt und manchmal denke ich, er berichtet von zwei dummen Jungen. Und natürlich amüsiert mich sein Bericht vom Kampf des Lebens, so traurig es ist.

Was ich erstaunlich fand, war der Satz, dass er, als er dringend Geld für etwas zu Essen braucht, feststellt, dass er keinen Pfandflaschen mehr im Haus hat. Manche Dinge ändern sich nie!

Blatt 27 Zum Menschen zurück finden (c) Collage von Susanne Haun

Blatt 27 Zum Menschen zurück finden (c) Collage von Susanne Haun

Während ich die Collagen fertigte, hörte ich “Mit Henry Miller nach New York” und ich finde, es ist eingeflossen, das New York von dem er berichtete.

Henry Miller – Collage und Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Berühmt, Collage, Portraitmalerei, Zeichnung von Susanne Haun am 19. April 2013

Die Eindringlichkeit, Außergewöhnlicket und Einsamkeit in den Hörbüchern von Henry Miller springt mich an.

Ich empfinde das Hörbuch hören so oder so intensiver als das Lesen. Mit den Kopfhörern und meinem iPod schliesse ich mich von der Welt aus und begebe mich in einen ganz eigenen Kosmos.

Blatt 26 Henry Miller (c) Collage von Susanne Haun

Blatt 26 Henry Miller (c) Collage von Susanne Haun

Begonnen habe ich “Mit Henry Miller nach New York”, dabei entstanden Collagen, darunter auch die Collage “Henry Miller”. Die CD dauert nur 55 Minuten und der Text wird von Jazz Stücken unterbrochen. Das hat mir Zeit zum Nachdenken gegeben.

Ich mag New York sehr, aber ich kenne es nicht. Als Tourist und auch als Ausstellende meiner Werke in der German House Gallery werde ich mit den Sorgen, Nöten und Problemen der Stadt nicht konfrontiert. Ich sehe nur das Glitzern und die schönen Seiten der Stadt. Ich suhle mich in den Hochhäusern und Brücken, im fremden Essen, den Geschäften und den Central Park. Aber kenne ich New York? Nein.

Habe ich eine Vorstellung von Henry Miller nach dem Hören des Buches? Nein.

So ist die Collage sehr gut zu verstehen, die ich nach dem großen Autor benannte. Ich bin zufrieden mit ihr.

Dann hörte ich weiter. Ich hörte “Stille Tage in Clichy”. Ohne Vorwarnung begann ich im Berufsverkehr in der S-Bahn mit dem Buch. Ich hoffe, meine Kopfhörer sind so isoliert, dass die Mitreisenden nicht hörten, was vorgelesen wurde. Ich war auf dem Weg zum Aktmalen, so passte es. Was ich vom Text halte? Ich weiss es noch nicht, ich muss darüber nachdenken. Aber ich höre noch weiter.

Und natürlich habe ich das Netz nach Miller durchsucht! Sehr schön finde ich Henry Millers Punkte für die “Every Day Writer”, welche nahtlos auf die “Every Day Drawer” zu übertragen sind (siehe hier).

Es entstand mit dem wenigen “mehr an Wissen” mein Sinnbild von Miller.

Mein Sinnbild von Herny Miller (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sinnbild von Herny Miller (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbst – Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung von Susanne Haun am 8. April 2013

Heute an meinem Geburtstag ist es wieder an der Zeit, ein Selbstportrait zu zeichnen.

Wenn ihr den Links folgt, dann seht er meine Geburtstagsselbstportraits von 2009 und 2011.

Selbst (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbst (c) Zeichnung von Susanne Haun

8. April 2009 —>

8. April 2011 —>

60 Sekunden Selbstprotraits – Teil 2 – Skizzen von Susanne Haun

Veröffentlicht in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung von Susanne Haun am 22. März 2013

Ihr erinnert euch an meinen Kalender mit dem schönen Einband, den ich von Itha zu Weihnachten bekam?

Statt Termine zeichne ich auf jeder Seite kontinuierlich ein Selbstprotrait in ca. 60 Sekunden.
Hier seht ihr die Portraits bis zur 4. Woche.

10. Woche (c) Selbstbildniss Susanne Haun

10. Woche (c) Selbstbildniss Susanne Haun

Das Walross – Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Architektur, Tiere, Zeichnung von Susanne Haun am 20. März 2013

Ich wusste nicht, dass das Walross ein Raubtier ist.

In Berlin gibt es kein Walroß. Als ich noch klein war, gab es im Zoo eines, jedoch erinnere ich mich mehr an den Schaukasten, der Dinge enthielt, die die Pfleger im Becken gefunden haben als an das Ross selber.

Faszinierend finde ich sie schon, alleine, weil sie sich mit Hilfe ihrer Zähne vorwärts bewegen.

Walross (c) Zeichnung von Susanne Haun

Walross (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:

I didn’t know that the walrus is a predator.

In Berlin there are no walrus. When I was little, there was one at the zoo, but I remember more of the display case, which contained things that have found in the pool as of the horse itself.

I find them fascinating , because they are using their teeth to move forward.

Walross (c) Zeichnung von Susanne Haun

Walross (c) Zeichnung von Susanne Haun

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