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Maiglöckchen auf der Rolle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Den Kopf ausgestülpt, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Mai 2013

Es ist wieder an der Zeit, ein ungewöhnliches Format zu zeichnen.

Ich begann heute mit der dritten Rolle im Format 1000 x 30 cm.

Entstehung Maiglöckchen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Maiglöckchen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wie die erste Rolle werde ich aus diese im Hochformat zeichnen. Die erste Rolle mit dem Titel “Die Rolle des Lebens” entstand von 2010 – 2011. Für sie verwendete ich lotusgrüne Tusche (siehe hier).

Die zweite Rolle zeichnete ich in rot/gelb Tönen im Querformat mit dem Thema “Das Buch Henoch” (siehe hier).

Für die dritte Rolle habe ich mich für Blautöne entschieden. Das Thema ist wieder das Leben, ich stülpe meine Gedanken auf das Zeichenpapier so wie es kommt. In meinen Gedanken sind heute die Vernissageblumen, mit denen ich beginne.

For my english reader:

It’s time to draw a big size. Last years I draw two roles size 1000 x 30 cm. The first one named the role of life and the second theme is “The book of Henoch“. I used first lotusgreen ink and second red/yellow ink. Now I want to draw with blue Ink. I like to draw what I have in my brain beginnig with the lily of the valley I got on the opening saturday.

Der Engel Uriel und die Sterne am Himmel – Zeichnung / Rolle von Susanne Haun

Posted in Das Buch Henoch, Engel, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 29. August 2012

Uriel wird nicht in der Bibel genannt, im Buch Henoch fungiert er als Deute-Engel.

Er war in den ersten Jahrhunderten des Christentums ein hoch angesehener Engel wurde später aber von der römischen Kirche auf der Synode von 745 verboten. Die äthiopische Kirche, die das Buch Henoch noch als Teil der Bibel ansieht, feiert heute noch Uriels Geburtstag am 15. Juli.

Der Engel Uriel erklärt die Sterne (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Engel Uriel erklärt die Sterne (c) Zeichnung von Susanne Haun

So habe ich Uriel an den Anfang der Rolle gesetzt. Ich habe mich von hinten nach vorne die Rolle lang gearbeitet. Das liegt einfach an der Beschaffenheit des Abrollens.

Im Buch Henoch heißt es:
“Ich sah, wiie die Sterne des Himmels hervorkommen,… und schrieb alle ihre Ausgänge auf …., wo wie der Engel Uriel, der bei mir war, es mir zeigte.”

Nach dem heutigen Arbeitstag ist nur noch eine kleine 50cm große Lücke in der Rolle.

Hier nun die letzten Fragen von Nina (mehr davon ist hier zu sehen / lesen):

Eva greift nach dem Apel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Eva greift nach dem Apel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sind sie gläubig?

Das weiß ich nicht.

Ich bin evangelisch getauft und konfirmiert und meine Mutter brachte mir das abendliche, tägliche Beten bei, es kam gleich nach dem Zähneputzen.

Dann besuchte ich das Gymnasium und mit jeder Physik-, Geschichts- und Biologiestunde verschwand ein wenig von meinem Glauben.

Das Lesen der Zeitungen von den jetzigen Kriegen, das Lesen der Geschichtsbücher vom Leben der Kirchenführer und Feldherren, wie soll ich da an einen gütigen Gott glauben? Das ist völlig unmöglich.

So bin ich mit 18 unter größtem Protest meiner Eltern und Großmutter aus der Kirche ausgetreten und habe für Greenpeace und Unicef gespendet.

Aber was ich in so früher Kindheit als Wahrheit berichtet bekommen habe, ist schwer aus mir heraus zu reißen. Wenn etwas nicht klappt oder es mir nicht gut geht, dann bitte ich manchmal in Gedanken „Gott um Hilfe“, um danach über mich und meine Gedanken mit mir zu schimpfen!

Kennen Sie andere Künstler, die sich mit dem Thema beschäftigen?

Nein, ich kenne keine anderen Künstler, die sich mit diesem Thema befassen.

Tauschen sie sich mit anderen Personen über Henoch aus und hat solcher Austausch Einfluss auf ihrer Arbeit?

Nein, leider tausche ich mich über Henoch nicht aus. Obwohl ich viele Kontakte zu Künstler besitze, finden selten künstlerische, philosophische Diskussionen statt. Das bedauere ich und möchte es auch ändern, ich plane einen beidseitigen Arbeitsbesuch mit einer anderen Künstlerin aus … da geht es aber nicht um Henoch sondern um ein gemeinsames Thema.

For my english reader:
In the bible Uriel doesn’t mentioned, in the book of Henoch he is a sign angel. In the first centure of christians he was a honor angel and the bible writer get rid of hin in the later centuries. He was prohibited from the rome church in Synode 745. The aethopian church has the book of Henoch in there bible and so they habe a birthday party for hin on 15th of July.

Der Engel Uriel und die Sterne am Himmel – Zeichnung / Rolle von Susanne Haun

Wozu ist diese verfluchte Schlucht dazwischen – Die Rolle Henochs – Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Das Buch Henoch, Engel, Landschaft, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Mai 2012

“Diese verfluchte Schlucht ist für die bis in Ewigkeit Verfluchten bestimmt.” antwortete Uriel Henoch.

Eine Schlucht für die Verfluchten zu zeichnen war und ist spannend und hat mir Freude bereitet. Die Schlucht liegt bisherzwischen Uriel und Henoch aber ich werde sie nach Uriel erweitern.

Uriels Flügel und weiterführung der Schlucht (c) Zeichnung von Susanne Haun

Uriels Flügel und weiterführung der Schlucht (c) Zeichnung von Susanne Haun

In den nächsten Tagen muss ich mich von der Rolle losreissen, um die Arbeit an meinem Lilienthal Zyklus zu vollenden und die Ausstellung Flughafen Berlin Tegel vorzubereiten.

Vorgestern versprach ich euch eine zweite Aussage zur zeitgenössischen Kunst.
Thomas Wulffen schrieb im Kunstform Nr. 200:
“Die zeitgenössische Kunst leidet an einer Bringschuld. Sie will aktuell sein und zeitgenössisch, aber zuweilen wird diese Zeitgenossenschaft nur auf der Folie des ureingenen Kontext gesehen.”

Ich verstehe das so, dass die zeitgenössische Kunst erstmal beweisen muss, dass sie zeitgenössisch ist und im Moment sie nur jeder für sich in seinem persönlichen Umfeld zeitgenössisch hält. So ist sie von meinem Verständniss her zumindestens authentisch.

Was macht Kunst zeitgenössisch? Das der Künstler das Material benutzt, was es heute und jetzt gibt? Das Szenen des täglichen Alltags geschildert werden?

Wozu ist diese verfluchte Schlucht dazwischen – Die Rolle Henochs – Susanne Haun

Ein Portrait von Henoch – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Blumen und Pflanzen, Das Buch Henoch, Portraitmalerei, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Mai 2012

“Über alles möchte ich etwas erfahren…” spricht Henoch im Kapitel die Reise nach Westen in den Aprkryphen.

Die 10 Meter meiner zweiten Rolle (siehe hier) reichen kaum aus, um das gelesene in Bildern zu verarbeiten. Wie stelle ich mir Henoch vor? Wie eine römische oder griechische lebendige Statue. Gut dass ich soviel Zeit in der Abgusssammlung (siehe meine Artikel dazu hier) verbringe. Dort gibt es Vorbilder über Vorbilder für meinen Henoch. Ich muss die Statuen nur aufwecken, denn Henoch ist in der Geschichte schliesslich ein Mensch aus Fleisch und Blut.

Die zweite Rolle hat nun einen Namen; “Die Rolle Henochs”.

Henoch und dieser Baum (c) Zeichnung von Susanne Haun

Henoch und dieser Baum (c) Zeichnung von Susanne Haun

Heute habe ich in zwei völlig gegensätzlichen Medien etwas über zeitgenössische Kunst gelesen. Beginnen wir heute mit der ersten Aussage, die mich besonders erstaunte.

Manfred Hönig schreibt in der neuen Palette, folgendes, dem ich vehement widersprechen möchte.
“Ideen dieser Art auszukochen, scheint nicht so schwierig zu sein, das kann wirklich jeder.”
Er betitelt damit das Werk “2 Metal Balls + 2 Metal Rings (Set Down in the Groove)”, dass auf der Art Basel 2011 für $160,000 verkauft wurde. Das Kunstwerk besteht aus nichts mehr als die Wörter auf dem Boden geschrieben.

Wenn es jeder könnte, so hätte es schon jeder getan, es hat aber vorher noch keiner getan. Und für mich ist die Idee das wichtigste eines Kunstwerkes. Denn ohne Idee kann gar kein Kunstwerk entstehen.
Die Konzeptkunst wird auch Ideenkunst genannt.

Ich lasse es ersteinmal dabei und frage euch, meine lieben Leser, was sagt ihr denn dazu?

Ein Portrait von Henoch – Zeichnung von Susanne Haun

Ein wohlriechender Baum – Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun

Posted in 10m mal 40cm, Betrachtungen zur Kunst, Das Buch Henoch, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2012

Ich habe eine besonders schöne Stelle im Buch Henoch gefunden; sie ist voller Bilder.

Mein roter Buntstift lief beim Lesen gleich über das Papier, um die Worte in Linien zu übersetzen und eine Skizze für meine Rolle zu erarbeiten.

Skizze auf dem Buch Henoch (c) Skizze von Susanne Haun

Skizze auf dem Buch Henoch (c) Skizze von Susanne Haun

Das Kunstforum Bd. 196, April – Mai 2009 ist der Zeichnung gewidmet. Die Wandlung der Zeichnung in unserem Jahrhundert ist erstaunlich, sie hat sich aus “dem Akademischen” erhoben und ist nicht mehr rein funktionell als Vorarbeit für eine Arbeit auf Leinwand zu sehen. Schon das Vorwort ist sehr interessant, es wird u.a. vom signieren geschrieben.

Ich signiere meine Zeichnungen vorne mit genauem Datum. Ich suche mir immer eine Stelle aus, wo ich sie gut in das Linienbild integrieren kann. Die Entscheidung vorne zu signieren habe ich vor so langer Zeit getroffen, dass ich auf jeden Fall die letzten 10 Jahre nicht mehr darüber nachgedacht habe.

Joseph Beuys sagte “Auch wenn ich meinen Namen schreibe, zeichne ich”. Im Zeitalter des Computer haben diese Worte ein völlig neue Bedeutung. Es ist selten geworden, mit der Hand zu schreiben.

Seht hier meine anderen Artikel zur Entstehung der 2. Rolle.

Ein wohlriechender Baum – Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun

Raguel – das Buch Henoch – 2. Rolle Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun

Posted in Das äthiopische Buch Henoch, Das Buch Henoch, Illustration, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 26. April 2012

Raguel ist einer der Engel aus dem Buch Henoch, eines der Bücher der Apokryphen .

Nach wie vor reizt mich an dem Buch, dass in den Aprokryphen alle Bücher stehen, “die aus der Bibel herausgeschmissen” wurden. Nach welchen Kriterien das wohl geschah? Immer wenn der Inhalt unbequem wurde oder den jeweiligen Verantwortlichen nicht gefiel?

Heute habe ich mich mit dem Engel Raguel beschäftigt. Hier im Internet bei Wikipedia steht zu Raguel etwas anderes als in den Büchern, die ich habe.

Im Buch Henoch steht:

“Darauf antwortete mir Raguel , einer von den heiligen Engeln, (…) Dieses routierende Feuer, dass du in Richtung nach Westen gesehen hast, ist das Feuer, das Lichter des Himmels in Bewegung setzt.”

Es ist so herrlich dramatisch und poetisch und so habe ich neben dem Meer und den Fischen Raguel auf die Rolle gesetzt gesetzt. Ich zeichne diese Rolle von rechts nach links. So kann ich das nächste mal im Westen neben Raguel ein routierendes Feuer zeichnen. Ich freue mich schon darauf.

Raguel entsteht auf der Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Raguel – das Buch Henoch – 2. Rolle Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun

Was ist Zeit und die zweite Rolle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Das äthiopische Buch Henoch, Das Buch Henoch, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 23. April 2012

Meine erste Rolle handelt vom Leben (seht hier) die zweite vom Buch Henoch aus den Apokryphen.

Gilles Deleuze, der französische Philosoph (siehe hier) schrieb:
“Die Zeit lässt die Gegenwart vorübergehen und bewahrt zugleich die Vergangenheit in sich.”
Ich habe dieses Zitat in der Kunstzeitung von April 2012 gefunden.

Entstehung der 2. Rolle Thema Henoch (c) Susanne Haun

Entstehung der 2. Rolle Thema Henoch (c) Susanne Haun

Meine zweite Rolle (siehe hier) begann ich schon vor ca. 1 Jahr und bei Meter Nr. 4 kam sie zum erliegen, da ich mich um das Lilienthal Projekt kümmern wollte und mußte. In der zweiten Rolle ist also schon ein Stück Vergangenheit bewahrt und es war jetzt wichtig für mich den richtigen Anschlusspunkt für die Gegenwart und Zukunft zu finden.

Eine Welle und Fische auf der 2. Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Eine Welle und Fische auf der 2. Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Was ist Zeit und die zweite Rolle – Zeichnung von Susanne Haun

Das Gedachte und die Rolle des Lebens – Objekt und Konzept von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Konzeptkunst, Rolle, Rolle des Lebens, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Januar 2012

Wilhelm von Humboldt sagte: “Das Wesen des Denkens besteht im Reflektieren, d.h. im Unterscheiden des Denkenden vom Gedachten.”

Der Satz ist eine ganz schöne “Nuss”, die geknackt werden muss und das auch noch zeichnerisch darstellen ist eine Herausforderung der ich mich in Zukunft stellen werde.

Zuerst einmal, Wilhelm von Humboldt ist der Ergründer der Sprachen während sein Bruder Alexander sich mit den Naturwissenschaften beschäftigte.

Ich frage mich, ob das überhaupt geht? Ist ein Gedanke nicht wie ein Kunstwerk in seinem Produkt nur dann authentisch, wenn er mit dem Produzenten zusammengebracht wird?

Rolle des Lebens - Konzept und Objekt von Susanne Haun

Rolle des Lebens - Konzept und Objekt von Susanne Haun

Sind meine Rolle und ich nicht auch eines? Die 10 Meter Zeichnung, die sich in meinem Glaskubus abkurbeln lassen, kann doch nur ich in diesem Augenblick gezeichnet haben und das Kunstrukt der Rolle überhaupt ist doch von mir nicht zu trennen!

Wie seht ihr diesen Satz?

Wenn ihr mehr über meine Rolle erfahren wollt, dann könnt ihr gleich mehrere Blogbeiträge der Vergangenheit folgen:

Hier zeige ich eine Übersicht der 10 Meter langen Zeichnung im Inneren der Rolle.

Hier teile ich euch meine Überlegungen mit, wie ich auf dem Sprung von der Zeichnung zum Objekt / Konzept bin.

Hier seht ihr schon mal Bilder zum fertigen Objekt / Konzept und ich  beginne gleich mit dem Inhalt zum 2. Objekt.

Foto Susanne Haun 2011 11 10 Nordberliner von Frau Flechtner

Foto Susanne Haun 2011 11 10 Nordberliner von Frau Flechtner


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Inzwischen arbeite ich an der zweiten Rolle und bin bei ihr auf Meter vier angelangt.
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Arbeiten für die zweite Rolle von Susanne Haun

Arbeiten für die zweite Rolle von Susanne Haun

Der Meter vier der zweiten Rolle mit dem Thema "Das Buch Henoch" von Susanne Haun

Der Meter vier der zweiten Rolle mit dem Thema "Das Buch Henoch" von Susanne Haun

200 x 40 cm Engel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Oktober 2011

Warum eine Rolle nicht einmal teilen?

Eine 10 Meter Rolle egibt nach Teilung 5 Blätter à 200 x 40 cm.

Stockrose und Engel mit Pepperoni - Zeichnungen von Susanne Haun - jeweils 200 x 40 cm - Tusche auf Hahnemühle Rolle

Stockrose und Engel mit Pepperoni - Zeichnungen von Susanne Haun - jeweils 200 x 40 cm - Tusche auf Hahnemühle Rolle

Es ist für die Zeichnung von großem Vorteil, immer wieder inne zu halten und einfach für eine Woche nur das Motiv und die Linien zu betrachten. Ich hänge die Zeichnungen in meinem Atelier in mein Sichtfeld vom Arbeitsplatz und schaue und überlege mir verschiedene Szenarien, wie es weiter gehen kann. Latent habe ich immer diese Zeichnung im Kopf, egal was ich täglich zeichne.

200 x 40 cm ist eine gute Größe - Foto und Zeichnung von Susanne Haun

200 x 40 cm ist eine gute Größe - Foto und Zeichnung von Susanne Haun

So setzen sich die 200 x 40 cm Arbeiten aus den Stockrosen, Pepperoni und Engel zusammen und ich habe schon eine Ahnung, wie es weitergeht.

Eldorado – ein mythologischer Ort auf meiner zweiten Rolle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Das Buch Henoch, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Juli 2011

Die Welt steckt voller Inspirationen, am letzten Donnerstag habe ich mit der ehemaligen Leiterin des Tapetenmuseums in Kassel und jetzigen Leiterin des Kunstgewerbemuseums Berlin Dr. Sabine Thümmler  geplauscht und mich beeindruckten am meisten ihre Erzählungen von Panoramatapeten.

Auf dem Facebook – Account des Fotografen Stefan Büchner seht ihr eine Auswahl an Fotos dieser Tapeten.

Eine dieser Panoramatapeten hat das Thema Eldorado.

Eldorado ist ein sagenumworbender Ort in Südamerika, wo Gold in  Mengen zu finden sein sollen. Ich denke bei Eldorado natürlich auch an Kinski und den Film Aguirre, der Zorn Gottes von Werner Herzog.

Landschaft der Engel - Entstehung Rolle von Susanne Haun

Landschaft der Engel - Entstehung Rolle von Susanne Haun

Eldorado hat für mich etwas mit meinen Traumlandschaften zu tun. Ich stelle mir Berge und Wasser vor – das Meer und Blumen.

So mischte sich meine Vorstellung von Traumlandschaften, Eldorado und dem Himmel in meinem Kopf und auf meiner Rolle entstand eine Landschaft, die die sogenannten “guten Engel” bewohnen können. Ob Sie wohl von dort selbstgerecht auf die gefallenen Engel schauen?

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