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Die wilden 70ziger und neue Termine für Workshops – Susanne Haun

Veröffentlicht in Berlin, Stillleben, Workshop Zeichnungen, Zeichnung von Susanne Haun am 25. März 2013

Es ist schon einige Zeit her, da unterhielt ich mich mit Petra von Philea’s Blog über die Dinge, die wir auf den Trödelmärkten finden.

Ich versprach Petra, meine Käufe von Vasen aus den 60ziger und 70ziger zu bloggen. Eigentlich wollte ich dazu auch das passende Stilleben zeichnen. Zwei Zeichnungen begann ich und bei beiden hat mich die Farbe erschlagen. Gut, dachte ich mir, dann eben in schwarz mit Schraffur – und dabei blieb es! Irgendwann einmal in einer fernen Zukunft, da werde ich in Schwarz schraffieren.

 Vasen in wilden Farben (c) Foto von Susanne Haun

Vasen in wilden Farben (c) Foto von Susanne Haun

Die Vasen und Elemente für Stilleben in meinen Regalen benötige ich auch immer, wenn ich Zeichen-Workshops veranstalte.

Die neuen Termine für einen Tages-Workshops in meinem Atelier lauten:
11. Mai 2013
5. Oktober 2013
30. November 2013

 Meine Stilleben Sammlung (c) Foto von Susanne Haun

Meine Stilleben Sammlung (c) Foto von Susanne Haun

Maximale Teilnehmerzahl pro Kurs: 4 Personen, 80 Euro pro Tag, pro Person inklusive Material (siehe auch folgenden Link).

Alle drei Termine liegen auf einem Samstag, so dass die Teilnehmer am Wochenende genügend Zeit haben, Berlin kennen zu lernen.

 

 

 

Verzaubert vom Totenkopf – Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Caravaggio, Kunstgeschichte, Stillleben, Zeichnung von Susanne Haun am 18. Februar 2013

Caravaggio revolutionierte das Stilleben mit der Darstellung des Hässlichen. Sein Fruchtkorb enthielt wurmstichige Äpfel und faule Trauben.

Beginnend mit Caravaggio wurden von Künstlern Vanitas-Stilleben dargestellt.

Laut dem PONS Lateinlexikon besitzt Vanitas drei Bedeutungen:
1. Nichtigkeit, Schein, eitles Wesen
2. Misserfolg, Vergeblichkeit, Nutzlosigkeit
3. Lügenhaftigkeit, eitles Gerede, Prahlerei

Ich denke aber am besten beschreibt das Wort Vergänglichkeit die Bedeutung von Vanitas.

Stilleben mit Totenkopf (c) Foto von Susanne Haun

Stilleben mit Totenkopf (c) Foto von Susanne Haun

Ich mag die morbide Schönheit des Totenkopfs und habe mir deshalb einen “Vollplastik” Totenschädel gekauft. Da er mich immer so nett anlächelt habe ich ihn oder dann natürlich besser SIE Ruthi getauft. Meine Ruthi stand schon in vielen Stillebenarrangements. Ich kombiniere sie gerne mit Blüten und Zweigen.

Nach Caravaggio betrachtete Cezanne, der auch der Urvater der Moderne genannt wird, die Stilleben von einer neuen Seite. Ich persönlich habe bei Cezannes Stilleben immer die “Schädelpyramide” um 1901 in meinem Kopf. Auch Cezanne benutze keine “echten Totenschädel”, seine sind aus Elfenbein geschnitzt.

Matisse sagte von seinem Kollegen Cezanne: “Eine Art lieber Gott der Malerei.”, während Zola nach 30jähriger Freundschaft von Cezanne enttäuscht war, es kam nach der Erscheinung von Zolas Buch “Das Werk” zum Bruch der beiden.
Zolas Worte: “Paul mag das Genie eines großen Malers haben, wird aber nie das Genie besitzen, tatsächlich einer zu werden.”
Wie sehr sich Zola irrte!

Während Cezanne mit der Schädelpyramide ein tragisches Todesbewusstsein reflektiert, möchte ich mit meinem Totenschädel Ruthi eine Harmonie zwischen Leben und Tod schaffen. So wie das Leben gehört auch der Tod zu unserem Dasein und ihn zu verleugnen macht ihn für uns zu einer unbekannten Größe.

Vanitas, Totenkopf mit Mandarine und Zweig, 40 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vanitas, Totenkopf mit Mandarine und Zweig, 40 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:

Caravaggio revolutionized the still life with the presentation of ugliness. His fruit basket contained wormy apples and rotten grapes.

Artist presents still life in this way starting with Caravaggio.

I like the morbid beauty of the skull and therefore I bought a “full plastic” skull. Because she always smiles at me so nicely, I named her Ruthi. My Ruthi was already in many still lifes from me. I like to combine them with flowers and branches.

After looking at Caravaggio there was Cezanne, who is called the father of the modern, revolutionized the still life. I personally like Cezannes still life “The scull pyramide” around 1901. Cezanne also do not use “real skull”, his were carved out of ivory.

While Cezanne with the skull pyramid reflects a tragic awareness of death, I want to show with my skull Ruthi harmony between life and death. Just life and death are parts of our existence and to deny it makes it for us to an unknown size.

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Adriani, Götz. Cezanne Gemälde. Köln 1993.

Manche Themen brauchen einen zweiten Tag – Zeichnungen zum Purpur des Antonius von Susanne Haun

Veröffentlicht in Die Versuchung des heiligen Antonius, Illustration, Stillleben, Zeichnung von Susanne Haun am 29. September 2012

Manche Dinge brauchen einen zweiten Tag, um vollständig verarbeitet zu werden. Ich konnte heute Utes erstes Zitat aus dem Antonius noch nicht wieder zur Seite legen.

Ute sendete mir auf einer Karte die Worte: “Gegen Norden hat der Himmel perlgraue Färbung, während vom Scheitelpunkt aus, wie die Strähne einer ungekämmten Mähne, purpurne Wolken das blaue Gewölbe durchkräuseln .”  Flaubert

Gestern hat Ute in ihrem Blog ihre Arbeiten zu dem Satz gezeigt (siehe hier) und ich finde es sehr interessant, wie unterschiedlch wir interpretiert haben. Ute beschreibt auf ihrer Seite auch sehr schön unser Projekt.

Die Rolle ist ein Meter hoch (c) Foto von Susanne Haun

Die Rolle ist ein Meter hoch (c) Foto von Susanne Haun

Das Stilleben und die große weiße Rolle lagen auf meinem Ateliertisch. Wie der Name “Still” schon sagt, meine Gegenstände können sich nicht auf und davon machen. Ich setze mich an den Tisch und betrachte alles und bringe  es nicht über das Herz, es  wegzuräumen.

Das blaue Gewölbe sehe ich in der Kopfform des Schädels, den ich auf der weißen Rolle festhalte. Mit dunklem Grau ziehe ich eine Felsfand in Richtung Norden und benutze das Blau, um den Himmel zu zeichnen. Zu schnell bin ich wieder an einem Punkt, wo alles trocknen muss und wie eine Bessene nehme ich mir einen 30 x 40 cm großen Aquarellblock vor und beginne ein neues Stillleben.

Als Model für den Felsen auf dem Papier dient mir ein zerknülltes Stück Packpapier. Die Linien sind genauso prägnant wie die der Felswände in der Natur. Ich möchte kein Grau mehr benutzen, ich mag starke Kontraste und verwende das pure Schwarz, ohne es zum grau zu verwässern. Durch die Tage, die ich schon mit dem Stilleben und der Rolle arbeite, ist mir alles vertraut und ich kann mich auf den Ausdruck konzentrieren.

Stilleben blaues Gewölbe 30 x 40 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Stilleben blaues Gewölbe 30 x 40 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nach dem dunklen Stilleben ist immer noch nicht alles aus mir heraus; also nehme ich noch den blühenden Grashalm, den ich für das Stillleben kaufte, und zeichne ihn.

Nach solche einem “Arbeits-Excess” bin ich ausgelaugt, als ob jemand eine Spannplatte auf mir legte und darauf tanzte, fühle ich mich. Zitat und Stillleben geben nun Ruhe und ich kann mich neuer Arbeit zuwenden.

For my english reader:
The first sentence from the book “The temptation of Saint Anthony” from Flaubert was in my brain and I can’t get him out of them. In my studio stand the still life on my table, sure, it cannot move therefore named still life.
So I drawed on the second white role all my emotions to the sentence. As the color had to dry on the role, I took a sheet of watercolor paper and draw, I took a second paper and draw …. now, I feel tired but lucky.

Wenn ihr mehr von dem Projekt lesen wollt, dann könnt ihr das hier.

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Gustav Flaubert, “Die Versuchung des heiligen Antonius, aus dem Französischen von Barbara und Robert Picht,insel Taschenbuch 1868, Erste Auflage 1996

Riesen Pfirsich und Ultramarin Blau – Zeichnungen von Susanne Haun

Veröffentlicht in Stillleben, Zeichnung von Susanne Haun am 31. August 2012

Laut meiner Eltern habe ich als Kind gerne riesige Pfirsiche, von denen der Saft von meinen Hände tropfte, gegessen.

Ich dachte, meine Eltern würden etwas übertreiben mit den Dimensionen des Pfirsischs. Aber als ich Montag aus Hamburg kam, habe ich am Bahnhof an einen Obststand genau solche Pfirsiche gekauft. So etwas leckeres habe ich lange nicht gegessen und mußte es deshalb auch sofort zeichnerisch festhalten.

Halber Pfirsich (c) Zeichnung von Susanne Haun

Halber Pfirsich (c) Zeichnung von Susanne Haun

In Hamburg habe ich mir auch ein Fässchen “Bleu Outremer”, zu deutsch Ultramarin von der französischen Firma Enere Sennelier gekauft. Es sind mit Schellack gebundene Tuschen. Ich habe beim Pfirsich zeichnen gemerkt, dass sie sich nicht homogen mit der Zeichentusche von Rohrers verbinden. Selbst im Tuschwasser ergeben beide zusammen kleine Krümel.

Da ich das nun weis, kann ich mich gut darauf einstellen und freue mich, die Tusche weiter zu benutzen, denn sie gefällt mir von den Farben und von der Konsistenz.

Kristallisierung der Mischung der Tuschen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kristallisierung der Mischung der Tuschen (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english reader:
In Hamburg on the rail station I bought big peaches. My parents talk to me, as I was a little girl I love this kind of peaches and the juice of this fruits droped on my hands if I eat one. So I drawed a half peach with my new ink from Hamburg colored ultramarin. I like the mix of yellow, ocer and ultramarin because that are very good shadows.

Riesen Pfirsich und Ultramarin Blau – Zeichnungen von Susanne Haun

Ocker, braun, schwarz, wie nähere ich mich einem Künstler – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Betrachtungen zur Kunst, Landschaft, Zeichnung von Susanne Haun am 15. August 2012

Ich war im Hamburger Bahnhof und Anselm Kiefers Raum hat mich schlichtweg “umgehauen”.

Kein Foto kann das, was ich empfunden habe als ich in Kiefers Reich eintratt, wiedergeben.
Es muss erlebt sein. Trotzdem möchte ich darüber schreiben.
Kiefer füllt den gesamten Raum, den er im Hamburger Bahnhof hat, aus. Die Größe und Eindringlichkeit seiner Gemälde und Objekte sind enorm.

Einen Ausschnitt von Kiefers Raum im Hamburger Bahnhof (c) fotografiert von S.Haun

Einen Ausschnitt von Kiefers Raum im Hamburger Bahnhof (c) fotografiert von S.Haun

Natürlich sagte mir der Namen Anselm Kiefer etwas. Aber ich bin nicht wegen Kiefer in den Hamburger Bahnhof gegangen, ich wollte die Ausstellung von Cy Twombly & The School of Fontainebleau und ein bißchen Karl André und Sol LeWitt schauen. Das habe ich auch getan und auch das war beeindruckend, ich berichte später darüber. Das besonderer an Kiefer ist einfach, dass er so unerwartet auf mich einwirkte.

Der trockene Mohn am Flugzeug, die Babykleidung an der Leinwand und alles ocker, schwarz, grau, weiß.

Es ist klar, dass ich heute in ocker, schwarz, grau zeichnete. Ich hatte noch mein Schlüsselbund, dass ich gestern zeichnete (siehe hier) im Kopf. Ich begann, meine Schlüssel zu zeichnen, um mich dann in den Formen und Linien zu verlieren, klein in klein auf 17 x 22 cm.

Nach dieser ersten “Entladung” habe ich in der arte-Mediathek ein sehr interessantes und aussagekräftiges Interview gefunden – siehe hier. Es ist sehr empfehlenswert.

Die Auflösung der Schlüssel 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun (3)

Die Auflösung der Schlüssel 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun (3)

Nachdenkenswert finde ich folgende Sätze von Kiefer: “Ich gebe keine Interpretationen.” und “Die Kunst ist eine andere Welt als die Reale.”

For my english speaking readers:

Today I wrote about ocer, brown and black and how to near an artist. I saw works of Anselm Kiefer in the museum “Hamburger Bahnhof”, Berlin. It was great and Kiefer fills his room in the museum with a presence. I like two sentences from him: “I give no interpretations.” and “The art is a other world as the real.”

 

Ocker, braun, schwarz, wie nähere ich mich einem Künstler – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Enzian für meinen Balkon – Zeichnungen von Susanne Haun

Veröffentlicht in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Stillleben, Zeichnung von Susanne Haun am 27. Juni 2012

Gestern habe ich in meinem Haus- und Hof- Blumenladen einen Enzian gekauft.

Ich mag das Blau der Blume und auch die noch geschlossene Blüte. Sie sieht so verheißungsvoll aus.

Enzian 17 x 12 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Enzian 17 x 12 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gerade mit meinen Glasflaschen kombiniert, leuchtet das Blau auf den Fotos den Betrachter an.

Stillleben 22 x 34 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Stillleben 22 x 34 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Als berühmtestes Stilleben der deutschen Geschichte gildt das Rasenstück von Dürer. Heute wird ein Rasen kaum noch wargenommen. Außer ein Rasenmäher geht laut in der Mittagszeit über den Rasen. Naturwiesen gelten als schlampig in unserer wohlgeordneten Gartenwelt. Ich mag gerade die wilden Blumenwiesen, auf denen es soviel zu entdecken gibt.

Enzian für meinen Balkon – Zeichnungen von Susanne Haun

Cuba Soli Spezial und Vanitas Stillleben – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Betrachtungen zur Kunst, Stillleben, Zeichnung von Susanne Haun am 1. Mai 2012

10 Stunden waren wir gestern in unseren Ausstellungsräumen der Cuba Soli Spezial.

Eingang zur Cuba Soli Spezial (c) Foto von Susanne Haun

Eingang zur Cuba Soli Spezial (c) Foto von Susanne Haun

Wir führten dabei nicht nur interessante Gespräche mit unseren Besuchern sondern natürlich auch untereinander.

Ich hatte zum Zeichnen und als Inspiration meine  Ruthi Totenschädel (siehe hier) und einzelne Blüten mitgenommen, um diese zu Vanitas Stilleben zu komponieren. In “meinem Raum” hatte mir Katrin Günther ihren Arbeitstisch geschoben und so habe ich auch ein wenig gearbeitet. Katrin berichtete von ihrem Traum, ein Froschskelett zu besitzen.

Ich hatte mich immer gefragt, warum bei meiner Ruthi der Unterkiefer nicht fest am Oberkiefer sitzt. Nun weiss ich es: ein zur Seite geschobener Unterkiefer ist ein Zeichen der Auflösung der Person. Interessant ist auch, dass viele Totenkopfdarstellungen auf den Rückseiten von Bildnissen gemalt wurden. Mir geht da schon eine Bildidee durch den Kopf…

Stilleben II 40 x 30 cm Tusche und Aquarell auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne

Stilleben II 40 x 30 cm Tusche und Aquarell auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne

Gelohnt hat sich die Aktion auch, danke an alle, die Arbeiten von uns mit nach Hause genommen haben.

Am Ende der Veranstaltung habe ich, um die Ausstellung ausklingen zu lassen, die Linie losgelassen und Flächen mit Aquarellfarbe aneinandergesetzt. Erst ganz am Ende des Malprozeßes habe ich meine Feder zur Hand genommen. Natürlich passt da meine Caput Mortuum Tusche besonders zum Thema. Caput Mortuum bedeutet, das Rot der Tusche ist wie das Rot des Blutes, was beim giutiniren aus den Köpfen läuft.

Cuba Soli Spezial und Vanitas  Stillleben – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Fertigstellung Wassermann und Muschelkette – Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Sternzeichen, Stillleben, Zeichnung von Susanne Haun am 4. Februar 2012

Fertigstellung Wassermann und Muschelkette – Zeichnung von Susanne Haun

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Muschelkette (c) Zeichungen 1999 und 2012 von Susanne Haun

Muschelkette (c) Zeichungen 1999 und 2012 von Susanne Haun

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Meine Muschelkette begleitet mich seit dem Jahr 1994.

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Ich bekam die Muscheln geschenkt und zu dieser Zeit zog ich alle Natur, die ich in die Finger bekam und die Löcher hatten, auf rustikales Paketband. Viele Gegenstände für  Stillleben habe ich verstaubt mit den Jahren aussortiert, ich bin niemand, der Dinge sammelt, aber diese Muschelkette wird nie zu den Sachen  gehören, von denen ich mich trenne.

Die Muschelkette habe ich über die Jahre auch immer wieder auf Papier gebannt. 1999, als ich Acryl und Kohle erforschte, entstanden die beiden unten gezeigten Arbeiten. Von den Kohle – Muschelketten – Zeichnungen hatte ich eine ganze Serie, die Arbeiten sind im laufe der Zeit verkauft und so ist die heute gezeigte die Letzte noch in meinem Besitz.
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Sternzeichen Wassermann 40 x 30 cm Tusche und Poychrome auf Burgund Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sternzeichen Wassermann 40 x 30 cm Tusche und Poychrome auf Burgund Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

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Heute fragte ich mich nach den Haaren des Wassermanns. Und was kann ein Wassermann anderes auf dem Kopf haben als einen Fisch?

Sicherlich, wenn wir von der eigentlichen Bedeutung des Wassermann ausgehen, dann ist der Fisch auf dem Kopf meiner Wasserfrau nicht korrekt, auch nicht die Muschelkette. Der Wassermann ist die älteste bekannte Sternenkonstellation und war deshalb so bedeutend, weil dann die Regenzeit begann. Deshalb also Wassermann, wegen dem Regen und nicht wegen dem Meer.
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Auf unserem Sternzeichen – Blog (siehe hier) könnt ihr die Wassermänner von Frank Koebsch, Petra Rau, Kerstin Mempel und mir aus dem Sternzeichenbuch betrachten – siehe den Artikel hier.

Vom 2. bis 10. November 2012 werden unsere Sternzeichen in Kiel im Atelierhaus Anscharpark zu sehen sein.  Ich freue mich darauf, es ist das erste Mal, dass ich in Kiel ausstelle! Aber einmal muss ja immer das erste mal sein.

Fertigstellung Wassermann und Muschelkette – Zeichnung von Susanne Haun

Vanitas Stilleben Rose, Totenkopf und Kanne – Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Betrachtungen zur Kunst, Stillleben, Zeichnung von Susanne Haun am 1. Februar 2012

Vanitas Stilleben Rose, Totenkopf und Kanne – Zeichnung von Susanne Haun

Am faszinierensten finde ich die Symbolik und das Geheimnisvolle der Vanitas Stilleben.

Vanitas Stilleben Totenkopf Halbprofil (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vanitas Stilleben Totenkopf Halbprofil (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dazu gehören die Totenköpfe, die die Vergänglichkeit des Menschen symbolisieren. Leider – oder zum Glück – haben wir heute nicht mehr die Möglichkeit einen Totenkopf zu Hause im Schrank auf zubewahren. So hole ich meine Inspirationen und Skizzen zu den Totenköpfen in den Museen der Stadt Berlin. Seht zum Beispiel hier meinen Artikel vom Neuen Museum.

Vanitas Stilleben Rose, Totenkopf und Kanne Nr. 3 - (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vanitas Stilleben Rose, Totenkopf und Kanne Nr. 3 - (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ihr merkt es schon, heute gönnte ich mir eine “Projektpause Tegel – Lilienthal“  – ich wollte einfach mal zeichnen was ich sehe. “Einfach” – ich kann immer noch über mich lachen! Es gibt schon einen Grund, warum Morandi (siehe hier meinen Artikel über ihn) sein Leben lang die selben Gegenstände malte und warum es sinnvoll ist, in Serie zu arbeiten.

Ich stellte mir den Tisch voller Gegenstände und merkte, dass es besser ist, einen Gegenstand herauszugreifen und nicht das ganze Universum auf einen Schlag zu zeichnen.  Noch dazu, weil mein Kopf dann doch bei der Familie Lilienthal bleibt ….

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Vanitas Stilleben Rose, Totenkopf und Kanne – Zeichnung von Susanne Haun

Von Muscheln, Rostock und der Galerie Klosterformat – Zeichnung von Susanne Haun

Veröffentlicht in Stillleben, Was es sonst so gibt!, Zeichnung von Susanne Haun am 27. Januar 2012

Denkt man bei Rostock nicht an die Ostsee, Muscheln und an viele Muschelzeichnungen?

Ich bin gestern mit Cordula Kerlikowski nach Rostock gefahren, um mit Frank Koebsch Gedanken zur Kunst im allgemeinen, zur VG Wort und VG Bild und Google Analytics auszutauschen.

Natürlich hatten wir dabei auch viel Spaß und haben unser Wissen geteilt. Dabei nahmen wir an einem Kurs von Carsten Appel zum Thema Google Analytics teil, der das Thema gut am Beispiel vom Rostocker Blog “MV-Startups” erklärte. Hier gibt es Fotos und einen Blogbeitrag von Co Working Rostock, dem Veranstalter, zum Thema.
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Muschelzeichnung - von Susanne Haun - Tusche auf Bütten 18 x 26 cm

Muschelzeichnung - von Susanne Haun - Tusche auf Bütten 18 x 26 cm

Mir war auch wichtig, die Galerie Klosterformatzu besuchen. Wer in Rostock ist, kann dort unter anderem mein Buch “Mit Tusche zeichnen und kolorieren” signiert kaufen.

Vorne links liegen Mappen mit verschiedenen Künstlern, dort findet ihr auch Zeichnungen von mir, unter anderem Muschelzeichnungen (seht hier meinen Artikel darüber). Als ich sie gestern sah, hatte ich sofort Lust, heute meine Porzellanschüssel mit meinen Fundstücken auszuschütten und ich zeichnete weitere zwei Muschelzeichnungen.

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