Susanne Haun

Nepael – Real Bosco di Capodimonte – Susanne Haun

Posted in Neapel, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 19. April 2019

 

Neapel - Bosco di Capodimonte und Weg dorthin, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Neapel – Bosco di Capodimonte und Weg dorthin, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Das Museum Capodimonte in Neapel wird auch der Louvre Neapels genannt. Es liegt in einem wunderschönen höher gelegenen Park, Bosco di Capodimonte, und auf dem Weg den Berg hinauf bieten sich immer wieder eindrucksvolle Blicke auf Neapel.

An diesem Tag habe ich viel gezeichnet und setzte mir zur Aufgabe, neben Menschen wieder einmal verstärkt auch die Architektur zu betrachten. Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, wie sehr ich mich dazu zwingen muss, aber wenn ich mich entschlossen habe, dann macht es mir Spaß, meinen Eindruck von den Gebäuden festzuhalten. Ich nahm mir an diesem Tag vor, in den Linien der Architektur noch reduzierter zu werden.

 

Ursprünglich war das Museum das recht groß ausgefallene Jagdschloss des Bourbonenkönigs Karl III, der 1734 den Trohn bestieg. Er genoss die Lage auf dem Hügel und die Nähe zur Stadt. 100 Jahre später stellte Ferdinand II. den Palast mit seinen 100 Gemächern fertig. Seit 1957 ist das Museo di Capodimonte dort untergebracht. Die Zeit der geschlossenen Räume setzte sich fort und ich konnte die Grafiksammlung des Museums nicht besuchen. Die Sammlung ist generell für das Publikum nur auf Anmeldung zu besuchen. Wären wir länger da gewesen, ich hätte mich angemeldet, aber eine Woche Vorlaufzeit wird dafür benötigt.

 

 

Nichtsdestotrotz war das Museum faszinierend und alle Räume unmöglich mit Ruhe zu besichtigen. Der Park selber ist wunderschön gelegen und hat uns ein wenig an unsere Rehberge erinnert: ein Park mitten in der Stadt. Vor der Erkundung von Park und Museum haben wir im Kaffee vor dem Nordeingang in Ruhe einen Cappucino und eines der zahlreichen leckeren süßen Teilchen der italienischen Backkunst genossen.

Auf dem Rückweg habe ich so das Programm Pop-Farbe meiner Sony Cyber-Shot ausprobiert. Kombiniert mit der Extraktion der Farbe Grün ergaben sich so einige sehenswerte Fotos.

 

 

Als letztes zeige ich die Fotos, die wir auf dem Weg vom Straßenrand mitgenommen haben. Es sind auch zwei Fotos dabei, auf denen die Fahnen einer Prozession zu sehen sind. Für was die Bewohner Neapels die Fahnen getragen haben, das wissen wir nicht zu sagen. An der Stelle, wo wir die Fotos aufnahmen war der Marsch der Fahnen gerade beendet.

 

 

10 Antworten

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  1. gkazakou said, on 19. April 2019 at 18:24

    In dem Museum waren wir leider nicht. danke fürs Mitnehmen und die eindrucksvollen Fotos von Neapel.

    • Susanne Haun said, on 21. April 2019 at 05:38

      Danke, Gerda, es hat uns Spaß gemacht, euch einen virtuellen Eindruck zu vermitteln.

  2. Ulli said, on 20. April 2019 at 07:28

    Liebe Susanne,
    leider kann ich nicht direkt unter den Bildern kommentieren. Erst einmal danke fürs mitnehmen und die vielen wunderbaren Aufnahmen, ganz besonders gefallen mir die zwei Fotos im letzten Abschnitt, die du von oben nach unten aufgenommen hast.
    Liebe Grüße und euch ein fröhliches Osterfest,
    Ulli

    • Susanne Haun said, on 21. April 2019 at 05:40

      Liebe Ulli,
      ich mag solche Übersichten von oben auch besonders gerne. Sie geben ein Überblick über das Geschehen.
      Vielleicht musst du in der Bildansicht herunterscrollen, um das Kommentarfeld zu sehen?
      Liebe Grüße und ein schönes Osterfest von Susanne

  3. kopfundgestalt said, on 20. April 2019 at 23:04

    Neapel hat was!
    Ich war auch mal 4 Tage da und habe mit sattgesehen an den Gässchen, Kirchen und vor allem an der Galleria Uno.
    Ansonsten habe ich mir von den Museen her dort nur das archäologische Museum angeschaut.

    • Susanne Haun said, on 21. April 2019 at 05:44

      Genau das, Gerd, wo wir aufgrund der langen Schlange nicht hinein gegangen sind. Das heben wir uns für den nächsten Besuch auf. 🙂

  4. elkeunterwegs said, on 21. April 2019 at 20:48

    Beeindruckende Fotos von Neapel! Diese Stadt fehlt mir auch noch in der Sammlung.

  5. Achim Spengler said, on 22. April 2019 at 10:34

    Sehr schöne und beeindruckende Bilder, liebe Susanne. Von Italien kenne ich nur Como und Luini am Lago Maggiore. Als Anglophiler dachte ich immer wieder einmal über den Besuch von Florenz und ROm nach. Bisher ohne größeren Anreiz. Das mag noch kommen.

    Liebe Grüße nach Berlin

    Achim

    • Susanne Haun said, on 24. April 2019 at 05:48

      Lieber Achim,
      an beiden Orten war ich noch nie. Das liegt wohl auch daran, dass ich als Kunsthistorikerin gerne den großen Werken der Renaissance auf der Spur bin.
      Italienische Städte sind das Gegenteil der englischen Städte. Rom und Florenz sind sehr quirlig, ich würde dir den November für einen Besuch dort empfehlen, dann wenn nicht mehr die Flut von Touristen durch die Straßen stürmen und nichts wirklich gesehen werden kann.
      Einen schönen Tag sendet dir Susanne


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