Akt · Was es sonst so gibt! · Zeichnung

Susanne Haun stellt sich die Frage, ob Likes notwendig sind?

Susanne Haun vor dem Schreibtisch Rechner (c) Foto von M.Fanke
Susanne Haun vor dem Schreibtisch Rechner (c) Foto von M.Fanke

Gestern habe ich an einem kostenfreien Zoom Seminar zum Thema Google Seminar / SEO / Website-Check im Rahmen der Gründerwoche teilgenommen.

Das Seminar wurde von Kerstin Müller (Müller macht Web) und Thorsten Uhle (Urban Division, SEO Spezialist) geleitet und ich habe sehr viele Tipps, Ideen und Inspirationen erhalten.

Warum mich dieses Seminar interessierte? Nach dem Update meines Blogs wollte ich wissen, welche weiteren Möglichkeiten ich mit der neuen Version habe. Nocheinmal ein herzliches Dankeschön an die Beiden!

Das Ergebnis war niederschmetternd aber sehr hilfreich.

Ich stelle mir die Frage, ob ich weiter den like-Button auf meinem Blog zur Verfügung stellen möchte.

Ja, ich mag den like Button und freue mich, eure Gesichter zu sehen und über den like Button kann ich mir auch eure Blogpräsenzen anschauen. Der Likebutton enthält jedoch auch ein Tracking System für Twitter, Facebook usw. Möchte ich, dass ihr auf meiner Seite getrackt werdet? Nein! Das möchte ich nicht!

So frage ich euch, meine Leser:

Ist euch der Like Button auf einer Blogseite und den Beiträgen wichtig?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir die Frage in den Kommentaren beantworten würdet.

Anbei noch die Tagebucheintragung vom 31.10.2020, sie schien mir passend.

Tagebucheintrag 31.10.2020, Heute ist Religion, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 31.10.2020, Heute ist Religion, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

113 Kommentare zu „Susanne Haun stellt sich die Frage, ob Likes notwendig sind?

    1. Lieber Juergen,
      die (Menge der) „Likes“ sagt nur wenig ueber die Akzeptanz eine Blogs aus. Zumindest bei meinen Blogs habe ich viel zu viele „Likes“, mit denen nur auf das Blog des „Likers“ verwiesen werden soll, damit man auch dahin geht. Nach dem Motto, „eine Hand waescht die andere“. Es ist in sehr vielen Faellen nichts Andere als Eigenwerbung. Nur in ganz wenigen Faellen sehe ich mich veranlasst, auch das andere Blog aufzusuchen. Das nur, wenn mich einer der meistens mit dem Like angegebenen Links reizt.
      Liebe Gruesse,
      Pit

      1. Genau, das habe ich ja auch gerade geschrieben, Pit. Ich lese die Kommentare und antworte gleich, ohne alle anderen Kommentare davor zu lesen.
        Jedoch suche ich schon auch die Blögge auf, die mich liken. Ich bin neugierig.
        Liebe Grüße von Susanne

        1. Auch ich lese nur selten andere Kommentare. Sollte ich eigentlich, aber es ist gewissermassen „Selbstschutz“: ich sitze eh schon viel zu lange am Computer.
          Liebe Gruesse,
          Pit

                1. Lesen tue ich jetzt auch mehr. Im Augenblick (einmal wieder) einem meiner absoluten Favoriten, P.G. Wodehouse. Da breche ich oft in lautes Lachen aus. Ueber YouTube habe ich viel von ihm auch als Audio Datei. Aber ich lese lieber.

                    1. Fuer mich, liebe Susanne, ist es nicht zeitsparend, zu hoeren statt zu lesen, weil ich auch beim Hoeren nichts Anderes gleichzeitig tun kann. Irgendwie kann ich mich nicht auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren. Aber jeder macht es eben so, wie es fuer ihn am besten ist.
                      Viel Spass bei der Gartenabeit. Das muesste ich unbedingt auch tun. Nicht, dass es hier viel winterfest zu machen gaebe. Winterfest machen muessen wir nur die Wasseranschluesse draussen. Und das hat noch lange Zeit. Den groessten Teil davon hat auch unser „Handyman“ schon erledigt. Im Augenblick sind eher „Herbstarbeiten“ gefragt: einige Baeume zureuckschneiden und eine Reihe von Baeumen und Straeuchern auspflanzen.
                      Liebe Gruesse, und hab‘ einen feinen Restsonntag,
                      Pit

                    2. So hat man immer seine Arbeiten, lieber Pit. Es ist sicher viel Arbeit, so einen großen Garten Winterfest zu machen!
                      Liebe Grüße aus dem noch dunklen Berlin, Susanne

                    3. Zum Glueck ist unser Garten pflegeleicht, mit dem Rasen und dem Baumsbestand. Aber Neues pflanzen sollte bald stattfinden. Mit Hilfe unseres „Handymans“ allerdings.

                    4. Nun ja, im Vergleich zu dem, was ich so aus Deutschland gewohnt bin, ist unser „Garten“ schon riesig. Auch, uebrigens, im Vergleich zu (den meisten) innerstaedtischen Grundstuecken hier in Fredericksburg. Aber da wir ja eine Menge Baumbestand und „Rasen“ haben, ist die Pflege nicht ganz so schlimm, Ausserdem lassen wir ja einen Teil absichtlich verwildern – fuer die Wildblumen. Da wird nur einmal im Jahr gemaeht. Wir fuehlen allerdings doch so langsam unser Alter, und deswegen brauchen wir ab und zu, fuer die schwereren Arbeiten, unseren „Handyman“.
                      So lange wir koenne werden wir uns aber mn diesem Grundstueck erfreuen.

  1. Ein Like ist zwar kein Ersatz für ein Kommentar, aber für mich die Möglichkeit, sich bemerkbar zu machen und dem Blogger / der Bloggerin zu zeigen, dass man den Beitrag gelesen hat.
    Andere liken auch nur um zu liken, aber das ist eine andere Geschichte.

  2. Ich möchte den like-button haben. Tracking ist allgegenwärtig, ärgerlich, wenn man auf Seiten mit politischem Inhalt geht. Bei künstlerischen Seiten ist es mir völlig piepe. Ich mag das Like, weil es mir die Möglichkeit gibt zu signalisieren, dass ich deinen Eintrag gesehen habe, auch wenn ich nichts zu kommentieren habe. Liebe Grüße! Gerda

    1. Dazu nutze ich den „Like Button“ vielfach auch. Ich wuerde mir aber, wie ich auch schon in meinem Kommentar geschrieben habe, dafuer einen „Gelesen Button“. Dann koennte ich den „Liek Button“ wirklich als positives „mir gefiel der Beitrag“ nutzen.

    2. Und ich freue mich, die kleinen Avatars der Likes zu sehen. Inzwischen kenne ich viele davon auch persönlich und es gibt ein Gefühl von Gemeinsamkeit, wenn man sich mit den anderen Avatare aufreiht. Ich habe die Cookie Abfrage in meinem Blog, so kann jeder entscheiden, ob ja oder nein. In Deutschland ist es ja Pflicht, diese Frage zu stellen.
      Liebe Grüße von Susanne

  3. Liebe Susanne,
    verstehe ich Dich richtig, dass, wenn ich den Like-Button anklicke, ich automatisch, z.B. von Facebook“, „getrackt“ werde? Das wusste ich nicht. Oder ist das nur der Fall, wenn ich einen der „teilen“ Buttons anklicke?
    Ich kann uebrigens per Browser [Firefox] Plug-in „Ghostery“ Tracker nach Belieben blockieren.
    Wie auch immer, ich muss mich da einmal schlau machen.
    Den „Like“ Button finde ich aus einem anderen Grunde etwas problematisch. Mit jeden Beitrag, den ich lese aber nicht kommentiere, moechte ich „liken“, insbesondere nicht, wenn es sich um einen weniger erfreulichen Beitrag handelt. Ich wuerde mir fuer diesen Fall einen „Gelesen Button“ wuenschen.
    Um Deine Frage zu beantworten: ja, mir ist der „Like“ Button wichtig.
    Ebenso wichtig ist mir uebrigens auch die Kommentarfunktion. Ich kann nicht verstehen, warum manche Bloginhaber die total abschalten. Dass man das fuer einzelne Beitraege tut ist fuer ich ok. Aber grundsaetzlich? Ein Blog nur zu haben, um eigene Gedanken, Bilder etc. zu veroeffentlichen, aber nie eine Rueckmeldung zu erhalten, das ist fier mich unverstaendlich.
    Liebe Gruesse aus Utopia [nein, das ist keine „Trump freie“ Stadt – leider] in der Nahe des Garner State Parks,
    Pit

    1. Nein, Pit, der Teilen-Button ist „sauber“, es ist tatsächlich der Like Button. Erstaunlich, oder! Ich war auch ganz erstaunt. Das Seminar war klasse. Ja, für mich ist der Blog auch eine Kommunikationsplattform und deshalb freue ich mich auch sehr über Kommentare.
      Auf deinem Blog habe ich viel über die USA gelernt. 🙂
      Noch einen schönen Urlaub von Susanne

      1. Liebe Susanne,
        Dein Lob fuer und Interesse an meinem Blog freut mich. Anderen die USA nahezubringen ist ja eines der Ziele meiner Blogs.
        Unseren Urlaub haben wir etwas abkuerzen muessen. Urspruenglich wollten wir erst heute [Freitag] am Spaetnachmittag oder Abend zurueckkommen, aber heute morgen hatten wir Handwerker am Haus. Wir hatten ein Gas-Leck, und das wollten wir schnellstmoeglich repariert haben, auch wenn das Gas vorsichtshalber komplett abgestellt war. Aber ohne Heizung, warmes Wasser und Gasherd wollten wir nur so kurz wie moeglich auskommen muessen.
        Trotz Allem haben wir den Garner State Park aber sehr genossen.
        Liebe Gruesse und hab‘ ein feines Wochenende,
        Pit

        1. Lieber Pit,
          Micha meinte Lächelnd als ich ihm deinen Kommentar vorlas, dass eure Gaslecks so eine Art Fracking seien 😉 😉 😉
          Hattet ihr nicht schon mal Gaslecks?
          Liebe Grüße senden dir Micha und Susanne

          1. Liebe Susanne,
            bei „Fracking“ wird ja Gestein gesprengt. Insofern hoffe ich mal, dass Micha Unrecht hat! 😉 Du erinnerst Dich richtig: im alten Haus in Karnes City hatten wir auch ein Gasleck. Das ist jetzt aber auch weg, nachdem wir komplett renoviert haben.
            Liebe Gruesse, auch an Micha,
            Pit

            1. Habt ihr euer Haus in Karnes City noch und vermietet ihr es? Oder nutzt ihr beide Häuser?
              In den Staaten haben sowieso die meisten Menschen ein Haus? Jedenfalls in Texas?
              Liebe Grüße von Susanne

              1. Liebe Suanne,
                ich glaube, meine erste Antwort hier koennte im Spam gelandet sein, weil ich zwei Links drin hatte. Schau‘ doch mal bitte nach.
                Liebe Gruesse,
                Pit

  4. Ich habe den Like-Button nicht deaktiviert, obwohl ich ihn kritisch sehe.

    Ab und an setzte ich mittlerweile ein Like, um die Arbeit des Bloggenden zu würdigen, auch wenn ich aus Zeitgründen und Kraftgründen mir nur die Coverfotos sehe.
    Wenn ich aber kommentiere, vergesse ich oft das Like, denn ich habe ja kommentiert!

    Von manchen bekomme ich regelmässig Likes, wo ich annehmen muss, dass die nie einen Artikel von mir gelesen haben. Das sind oft Leute, wo ich selbst immer wieder kommentiere. Aber irgendwann habe ich keine Lust mehr dazu.

    Es ist vielleicht auch so, daß ich nur noch begrenzt auf andere Blogs als die mir vertrauten etwa 20 Blogs gehe. Aus Energiegründen. Ab und an mache ich das aber noch, mir neue Blogs zu erkunden.

    Wichtig sind mir Kommentare – und wenn ich nicht gerade per Handy poste – dann gehe ich auf jeden Kommentar vernünftig ein – denn der andere hat sich die Mühe gemacht, mir was zu schreiben!
    Spätnachts beantworte ich meist Kommentare per Handy, was eigentlich eine Unart ist.

    1. Mir geht es auch so Gerhard, ich lese die mir vertrauten Blogs, die ich auch per Mail abonniert habe und von denen ich mir einmal die Woche die neuen Beiträge senden lasse. So geht mir nichts verloren. Wie du schon schreibst, es kostet auch viel Energie, jeder / jedem gerecht zu werden.
      Zur Zeit, wo keine Ausstellungen und Workshops möglich sind, bin ich aktiver. Das wird sich sicher geben, wenn ich wieder mehr organisieren und unterrichten muss.

  5. Liebe Susanne,

    danke für Deine Frage, die hier eine rege Diskussion anstößt. Und danke für die Zeichnung „Heute ist Religion“ vom Reformationstag – oder auch Halloween – ein Engel mit offenen Händen und Oberkörper, doch auch unter dem Mund-Nasen-Schutz.

    Sind Likes notwendig?

    Vor einigen Tagen sandte mir WordPress einen Glückwunsch zu 1000 Likes. Ui! Doch was heisst das? Nicht wenige der Likes kamen von Blogger:innen, die sich schon wieder abgemeldet oder auf private Blogs zurückgezogen haben, insbesondere seit der Datenschutz-Geschichte. Andere waren erkennbar Fake Blogs oder Werbe-Aktionen.
    So ist Deine Frage auch im Hinblick auf die diversen sogenannten sozialen Medien wichtig. Damals hatte ich für meinen Blog eingestellt, Suchmaschinen abzuweisen und überlege mir gerade, ob ich dies revidiere. Ist ja auch komisch, wenn meine Kommentare aufgefunden werden von Seiten, die global offen sind, die eigenen Beiträge aber nicht.

    Bei Facebook, Twitter usw. bin ich nicht. Wenn jemand einen vielleicht interessanten Beitrag von mir dorthin versendet, kann es mir ja recht sein. Nicht wohl wäre es mir, wenn jede meiner Äußerungen quasi automatisch überall und nicht mehr nachvollziehbar geteilt wird.

    An diesem Kommentar siehst Du, dass mir die Kommunikation im Blog und per Kommentar viel bedeutet. Anhand der Likes auf eigene Beiträge sehe ich, welche Themen oder Dinge für Leser:innen interessanter sind als andere. Ein Gefühl der Bestätigung oder Wertschätzung bekomme ich gerne. Kommentare auf anderen Seiten, aber auch Likes, machen mich über den Reader aufmerksam auf weitere Blogs und Gesprächsteilnehmer:innen, wofür ich dankbar bin.

    Differenzierende Feedbacks seitens WordPress könnten hilfreich sein. Es fällt schwer, ein Like zu senden zu einer schwierigen oder üblen Geschichte und Mitteilung. Ja, da ginge auch „gelesen“, „danke für die Information“, eventuell ein „dislike“ oder anderes: „Interessant, dazu fällt mir etwas ein, würde gerne kommentieren, bin gerade zu beschäftigt oder sollte jetzt doch mal ins Bett gehen“.

    Bei Deiner Frage und der Diskussion macht es wohl auch etwas aus, welche Rolle der eigene Blog spielt: Tagebuch, Beruf, Geselligkeit, Information, Geschäft und so weiter. Aus verschiedenen Interessen und Zielgruppen womöglich zwei Blogs zu machen, ist sicherlich sehr aufwendig, könnte womöglich nicht nur die Frage lösen, ob, wo und wieviel Likes notwendig oder erwünscht sind. Mein Schluss ist, dass ich nicht allerorts sein kann, muss und will.

    Gute Wünsche und
    herzliche Grüße
    Bernd

    1. Lieber Bernd,

      danke für deine ausführliche Antwort und auch zu deinem Kommentar zu meiner „Reformationstag-Zeichnung“. Sie verdiente eigentlich einen eigenen Blogbeitrag, jedoch stapeln sich bei mir die Tagebucheintragungen. Ich überlege gerade ob ich vielleicht täglich eine Zeichnung zu das Dekameron des Giovanni Boccacios erstelle. Es würde so gut passen und seit ich es vor einigen Jahren in einem Seminar näher kennengelernt habe, schwirrt mir diese Idee im Kopf herum.

      Ich bin bei Facebook und Twitter agiere dort aber nicht so, wie hier auf dem Blog. Ich verlinke dort „nur“ meine Blogbeiträge. Auf Instagram agiere ich mehr, aber meine Hauptkommunikation liegt auf dem Blog.

      Viele Likes erhalte ich nicht. Es sind meistens so um die 30 mal mehr und mal weniger. Wenn ich sehe, dass auf manchen Blogs in die 100 Likes stehen, dann frage ich mich auch immer, wie man das bewältigen soll!!!!!

      Ich habe noch eine Hompage http://www.susannehaun.de , die wie eine Visitenkarte fungiert auf der ich auf den Blog verweise. Nach dem Workshop überlege ich, wie ich sie ändern kann. Sie soll weiterhin Visitenkarte bleiben aber auch eindeutiger zeigen, dass ich professionelle hauptberufliche Künstlerin bin und meine Werke auch verkaufe. Das ist nicht so einfach und eine Gradwanderung, über die ich in den nächsten Wochen nachdenken werde. Auf jeden Fall will ich nun keinen Schnellschuss wagen und Sachen in einem Hauruck verfahren ändern.
      Ich sehe meinen Blog als Teil meiner Kunst, da dort meine Entwicklung und meine tägliche Kunst zu sehen ist, nicht nur bildlich sondern auch gedanklich in Worten zusammengefasst.
      Es ist nicht so einfach.
      Natürlich ist es auch die Schnittstelle zu meinen Betrachterinnen und Betrachter und Sammlerinnen und Sammler. Aber hauptsächlich führe ich den Blog für mich. Ich erstelle daraus meine Ausstellungen, weil ich meine Beiträge gut verschlagworte und so Bilder zu einem Thema heraus suchen kann.

      Danke für die guten Wünsche, die ich gerne auch dir sende,
      Liebe Grüße von Susanne

  6. Sehr interessante Diskussion, viele eurer Gedanken mache ich mir auch – in Summe mag ich den Like-Button, und schaue mir auch gerne die Avatare an. Das mit dem „Tracking“ verstehe ich leider nicht. LG Hania

    1. Liebe Hania,
      Tracking bedeuted erstmal ganz simpel Verfolgung. Du kennst es vielleicht von der Paketversendung. Du bekommst von den meisten Anbieter wie dpd, ups oder gls einen Link zur Verfolgung der Pakete, die du versendet hast oder die du erhältst. Du kannst dann sehen, in welcher Stadt oder Paketstation dein Paket gerade ist.
      Auf einem Blog bedeutet es, dass Twitter, Instagram, Pinterest etc. nachverfolgen kann, welche Beiträge du aufrufst, welche Button du drückst und kann das zu Werbezwecken ausnutzen. So verstehe ich das Tracking jedenfalls. Du hinterlässt „Spuren“ im Internet, die verfolgt werden können.
      Gerda hat es so schön geschrieben, ihr ist es egal, wenn jemand ihr in die Welt der Kunst folgt, ihr ist aber nicht egal, dass jemand ihr bei ihrem politischen Engagement folgen kann.
      Wie dir geht es vielen, sie mögen den Like-Button und haben wir „Normal Internet User“ nicht alle nur eine verschwommene Vorstellung davon, was Tracking genau bedeutet? Liebe Grüße von Susanne

      1. Liebe Susanne, ich danke dir sehr für die Aufklärung. Ich selbst habe neben wordpress nur einen Facebook-Account, und da passe ich wirklich sehr genau auf, was ich like. Hier bei wordpress war ich wohl etwas naiv, das war mir so nicht wirklich bewußt. Ich möchte dennoch den Like-Button nutzen, aber doch mit mehr Sensibilität. Herzliche Grüße, Hania

        1. Liebe Hania, ist wirklich eine Gradwanderung, die Wanderung durch das Internet und die Spuren, die man dort hinterlässt. Ich kenne viele, die sich so wenig wie möglich im Internet bewegen und folglich dort auch von Google nicht gefunden werden.
          Wichtig ist, dass wir wissen, worauf wir uns einlassen.
          Sonntägliche Grüße von Susanne

  7. Mir ist es wichtig das kommentieren kann wenn mir ein Beitrag gefällt oder mich das Thema bewegt, Like Klicks sind mir eher unwichtig und ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen. Mir ist manchmal schleierhaft was meine Präsenz und tun im Netz so auslöst.
    LG Gudrun

    1. Ja, Gudrun, genau so habe ich es auch gerade bei Hania in der Antwort ihres Kommentars geschrieben: wir als „normal Internet Benutzer“ wissen gar nicht, welche Spuren wir wo hinterlassen.
      Liebe Grüße von Susanne

  8. Liebe Susanne, eine interessante Diskussion, bei der das meiste nun schon gesagt wurde. Trotzdem, um nicht nur den Like-Button zu setzen ;-), noch ein paar Worte von mir:
    Ja, es mag welche geben, die liken ohne zu lesen und nur ein Gegenlike wollen, auch die Sache mit den Tracking ist nicht schön.
    Trotzdem stimme ich der Mehrheit hier zu: ich mag den Button trotzdem. Zum Beispiel habe ich nicht immer die richtigen Worte oder möchte nicht vielfach wiederholen, was andere schon geschrieben haben, oder aber ich habe zu einer in einem Beitrag aufgeworfenen Frage so viele Gedanken, dass ich sie schwerlich in einem Kommentar eben mal so formulieren kann. Dann der Zeitfaktor und und und. Dann bin ich froh den Like-Button zu setzen als Gruß, als Anerkennung, Gefällt mir oder hui, es rattert in meinem Kopf, muss erst mal nachdenken. Nicht immer heißt es: ich teile Deine Meinung, aber zumindest finde ich die Argumente bedenkenswert und finde auch die Lektüre anderer Positionen immer wieder horizonterweiternd.
    Über Likes auf meinem Blog freue ich mich insofern auch immer, besonders wenn sie von mir bekannten und von mir geschätzten Blogger*innen kommen; und ja, auch Kormoran hat recht, sie stiften auch eine Art Gemeinschaft: wenn ich bei Beiträgen, die ich lese sehe, dass sie auch mir bekannte Blogger*innen gelesen haben, freue ich mich, ihre „Gesichter“ zu sehen.
    Sooo, es gäbe noch anderes zu sagen, aber ich beende den für meine Verhältnisse sehr langen Kommentar und vergesse hoffentlich nicht, Dir gleich noch ein Gefällt mir dazulassen.
    Liebe Grüße
    Ines

    1. Das stimmt, liebe Ines, dein Kommentar ist lang. Ich freue mich darüber und mir geht es wie dir, wenn ich auf anderen Blogs die mir wohlbekannten Gesichter sehe, freue ich mich sehr. Es ist, als ob man sich im Café begegnet, sich zunickt und sich in einer vertrauten Umgebung befindet und eine wohlige Wärme empfindet. Besonders schön finde ich es, wenn man sich auch im realen Leben kennt, so wie wir beide. Ich sehe dann auch immer dich vor mir. Meistens in bestimmten Situation wie zum Beispiel in der Graphothek oder in meinem Salon. Das gefällt mir einfach. Wir schaffen uns einen kleinen Raum im großen Netz und werden dabei auch noch ausspioniert. Ein wenig hinterlässt es ein unangenehmes Gefühl, dass man gerade in diesen kontaktarmen Zeiten billigend in Kauf nimmt.
      Liebe Grüße von
      Susanne

  9. Vielen Dank Susanne für die interessante Diskussion. Prinzipiell ist der Like Button etwas Schönes, doch leider sind schöne Dinge manchmal gar nicht gut. Denn egal, ob ich bei Facebook bin oder nicht, ob ich ihn klicke oder nicht, Facebook bekommt meine Daten allein nur deshalb, weil du ihn eingebunden hast. Heißt, ich besuche deine Seite und FB weiß es und kann mich targetieren. Da hat die Datenschutzbehörde schon vor der DSGVO gesagt, dass das nicht in Ordnung ist und ich finde sie hat recht. Einige haben kommentiert, dass sie gar nicht bei Facebook sind. Wenn sie deine Seite besuchen, weiß FB aber trotzdem schon ein paar Dinge über diese Personen. Übrigens sind viele, die nicht bei FB sind, bei Whatsapp. Es spielt auch da keine Rolle, nicht bei FB zu sein. FB hat alles was es will über den Kanal Whatsapp und zudem noch das Adressbuch deines Handys. Also ja, die Like-Button machen Spaß, aber besser nicht nutzen!

    Auch dass ich zum Kommentieren meine E-Mail und meinen Namen angeben muss, ist definitiv nicht erlaubt. Normalerweise wäre ich jetzt raus, denn das möchte ich niemals machen. Ich mache es jetzt, weil ich dich kenne, aber wenn ich dich jetzt frage, was du mit den Daten machst, kannst du das beantworten? Denn das müsstest du, wenn ich es einfordere. Ich finde wir sollten sorgsam mit Daten umgehen und nur das abfragen was wir wirklich benötigen. Ich weiß, dass ist anstrengend und man muss viele Dinge beachten, aber Daten sind eine wertvolle Währung und wir sollten es den großen Playern nicht zu einfach machen.

    Übrigens: auf deiner Seite laufen 15 Tracker von denen du wahrscheinlich nichts weißt. Da gibt es eine Menge Unternehmen, die deine und die Daten deiner Besucher abgreifen. Und alle verdienen Geld damit. (Twitter, Pinterest, Google, Facebook und WordPress.com)

    Ein schönes Wochenende für alle!
    Kerstin

    1. Liebe Kerstin,

      Danke für deinen ausführlichen und informativen Kommentar. Ich habe mich sehr gefreut.

      Tatsächlich nutze ich die E-Mail Adressen, die meine Leserinnen und Leser beim Kommentieren nennen müssen nicht. Ich könnte sie natürlich in meinen E-Mail Verteiler aufnehmen, das mache ich aber nicht, denn ich weiss, es gehört eine persönliche Genehmigung dazu, Personen in einem Verteiler aufzunehmen. Früher habe ich Personen in meinen Verteiler aufgenommen, die mir eine Visitenkarte mit E-Mail Adresse gegeben haben. Die ersten E-Mail Adressen habe ich 1999 in meinen Verteiler aufgenommen. Heute nehme ich Abstand davon.

      Wahrscheinlich können die Tracker die E-Mail Adressen meiner Leserinnen und Leser auslesen? Ich weiss es nicht. Ich wusste seit eurem Seminar auch nicht, dass auf meiner Seite 15 Tracker mitlaufen. Ich werde mir aber anlesen, wie ich diese 15 Tracker sehen kann und dann nochmals in mich gehen, die Likes nicht lieber herauszunehmen.

      Warum aber halte ich trotzdem so sehr an den Likes fest?

      Mit dem Like schaffen „wir Bloggerinnen und Blogger“ uns einen kleinen vertrauten Raum im großen Netz, der uns das Gefühl einer Umgebung verschafft, in der man sich „kennt“. In den kleine Avataren sehen wir vertraute Gesichter, die uns eine gewisse Sicherheit vermitteln.

      Leider werden werden wir dabei ausspioniert.

      Es hinterlässt bei mir ein unangenehmes Gefühl, dass ich das Tracking in diesen kontaktarmen Zeiten billigend in Kauf nehme.

      Ich nehme deinen Hinweis sehr ernst, das Daten zu wertvoll sind, um damit sorglos umzugehen und ich ringe im Bezug auf das „like“ sehr mit mir.

      Vielen Dank für das Vertrauen, dass du mir entgegen gebracht hast, indem du kommentiert hast.

      Liebe Grüße und eine schönen Abend,
      Susanne

  10. Mich störts nicht, denn ich nutze weder Facebook noch Twitter. Außerdem möchte ich mit einem Like auch Danke sagen für deine farbenfrohen Bilder und weitschweifenden Gedanken.

  11. Mit einem Like sage ich „Gefällt mir“ nicht mehr und nicht weniger und ich like auch nur, was mir gefällt. Daher finde ich den Button gut und wichtig, denn das ersetzt auch Worte in einem Kommentar. Einfach nur zu schreiben“gefällt mir“ finde ich zu banal. Ich denke, dann würde ich eher gar nichts schreiben.

  12. Doch, ja, mir ist der „like button“ wichtig, um meine Sympathie und Anerkennung auszudrücken. Nicht immer mag oder kann ich aus Zeitgründen kommentieren, mit dem button kann ich dir aber quasi einmal zu winken und das ist mir wichtig.
    Es gibt auch unter den blogs, denen ich folge, den ein oder anderen, der den button nicht mehr hat und ich vermisse ihn schmerzlich.

    Liebe Grüße aussem Pott nach Berlin 🙂

    1. Liebe Vera,
      Wenn ich mich dazu entscheide, den like Button zu entfernen, werde ich ihn schmerzlich vermissen. Ich kämpfe sehr mit mir. Mein Verstand sagt, der Like Button spioniert meine Leserinnen und Leser aus, mein Herz sagt, dass ich mit gewertschätzt und in sicherer Community fühle, wenn ich Likes erhalte.
      Liebe Grüße von Susanne

      1. Liebe Susanne,
        ich wuerde mir da keine (grossen) Gedanken machen, dass Deine Besucher „ausspioniert“ werden koenne. Jeder, der heutzutage das Internet nutzt, weiss, dass seine Daten abgegriffen, gespeichert und analysiert werden, und manchmal auch widerrechtlich genutzt. Insofern sind eventuelle Tracker eine zu vernachlaessigende Kleinigkeit.
        Abgesehen davon gibt es ja fuer Besucher die Moeglichkeit, Tracker abzuschalten oder anonym zu surfen.
        Die Nutzung des Internets, so muss man einmal deutlich sagen, geht auf eigenes Risiko.
        Liebe Gruesse,
        Pit

          1. Liebe Susanne,
            als in Deutschland dieser ganze Unsinn mit Impressum und Datenschutzerklaerung aufkam, wollte ich mal eine etwas sarkastische „Datenschutzerklaerung“ schreiben, so etwa wie „Wenn Sie heutzutage das Internet nutzen und immer noch nicht begriffen haben, dass Ihre Daten staendig abgeschoepft und weiterverwendet werden, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.“ Letztendlich habe ich mich aber entschlossen, diesen ganzen Unsinn nicht mitzumachen und weder ein Impressum noch eine Datenschutzerklaerung auf meinen Blogs zu haben, ja noch nicht einmal den Hinweis auf Cookies. Ich denke, in Amerika bin ich weit genug vom Schuss fuer Abmahnanwaelte.
            Liebe Gruesse,
            Pit

            1. Wir sind in Deutschland ja gesetzlich zum Impressum und zur Datenschutzerklärung und auch zur Kennzeichnung von Werbung und Cookies verpflichtet. Es geht nicht nur um Abmahnungen, es ist auch gesetzlich festgehalten. Und wo fängt ein „Kavaliersdelikt“ an und wo hört es auf?
              Ich weiss es nicht.
              LG Susanne

              1. Mit Deiner letzten Frage hast Du unbedingt Recht. Es ist aber schon problematisch, dass man sich auch an Verordnungen und Gesetze halten muss, die selbst von Fachleuten als unsinnig beurteilt werden. Es ist eben ein echtes Problem, wenn Politiker anfangen zu denken – wenn ich mal sarkastisch sein darf.
                Liebe Gruesse, und mach’s gut,
                Pit

                    1. Gerne, wenn es bei uns besonders schlimm mit den Formularen wird (Steuer, Krankenkasse, Bezirksamt), dann reden wir immer vom Passierschein A38. Selbst mein Sohn hat das übernommen.

                    2. Und ich denke da immer an Reinhard Mey und „Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars“. 😉 Kennt Ihr bestimmt auch.

              2. P.S.: Gerade habe ich mir mal Dein Impressum und Deine Datenschutzerklaerung angesehen [beide vollkommen korrekt im inne des Gesetzes], und dabei ist mir ein absoluter Schwachsinn in dem betreffenden Gesetz aufgefallen. Das Gesetz ist angeblich gemacht worden, um Nutzer von Webseiten zu schuetzen. Aber dafuer musst Du Dich selber mit all Deinen Kontaktdaten der Oeffentlichkeit preisgeben, Das oeffnet dem Missbrauch Deiner persoenlichen Daten Tuer und Tor.

                1. Bisher habe ich zum Glück keine schlechten Erfahrungen gemacht. Bei Telefonanrufen kann ich sehr schnell erfassen, was wichtig und unwichtig ist. Zur Not sperre ich die Nummer einfach. Aber da ich sehr resulut sein kann, rufen die meisten nach dem 2. Mal nicht mehr an.

              3. P.P.S. was die Verbreitung persoenlicher Daten im Netz angeht: gerade habe ich nur mal so zum Spass Deine Email „info@susannehaun.de“ gegoogelt und dabei 6,520,000 (!!!) Treffer gefunden.

                    1. Google entscheidet beim Anzeigen der Ergebnissliste nach deinen vorigen Suchen und deinem Internetverhalten. Du bekommst also nie ein neutrales Ergebnis angezeigt sondern das, was google meint, was dich interessiert.
                      Und das bekommt google unter anderem durch Tracking heraus. 😉

                    2. Stimmt – leider. Dass Google ein Datenkrake ist, das faellt mir immer auf, wenn ich z.B. nach jedem Besuch eines Geschaefts hier nach meiner Meinung ueber das Geschaeft gefragt werde. Ich weiss, wie sehr ich mich dadurch Googe gegenueber oeffne, aber seltsamerweise laesst mich das kalt. Eigentlich unverstaendlich.

                    3. Es ist fuer mich immer wieder erstaunlich wie sehr wir uns an diese Dinge gewoehnt haben, und auch, wie sehr wir davon abhaengig sind. Als uns letzte Woche fuer einen Tag der Internetzugang fehlte, haben wir es wieder gemerkt. Wir wollten Schuhe zurueckschicken, konnten aber die Papiere dafuer nicht von der Webseite herunterladen und ausdrucken.

                    4. Ja, Pit, wir haben uns ganz schön abhängig vom Internet gemacht.
                      Vielleicht sollte der Mensch darüber nachdenken?
                      Kennst du das Buch Der Zweite Schlaf von Robert Harris? Er setzt sich mit diesem Thema auseinander. Sehr interessant.

              4. Liebe Susanne,
                ja, wir haben unser Haus in Karnes City noch, und wir haben es vermietet. Es war ueber die ganze Zeit, in der ich Mary kenne, sehr schlecht in Schuss, und das ist ueber die Zeit – aus Geldmangel – nicht besser geworden. Nachdem wir nach hier umgezogen sind, haben wir lange Zeit nichts daran getan, und es war, wie ich mal in meinem Blog geschrieben habe, nur noch von Maeusen bewohnt. Aber dann haben wir uns entschlossen, es nicht weiter verfallen zu lassen, sondern es von Grund auf zu renovieren. „Von Grund auf“ heisst, dass im Prinzip nur noch die Aussenwaende und das Dach stehen geblieben sind. Aber es gab eigentlich nur zwei Moeglichkeiten: entweder Grundrenovierung oder abreissen. Letzteres kam aber nicht in Frage, aus emotionalen Gruenden. Schliesslich ist es Mary elterliches Haus, in dem sie aufgewachsen ist, und in dem sie mit Ausnahme von ein paar Jahre Studium und zwei Jahren in Austin mit ihrem frueheren Ehemann [sie hatten da ein Restaurant] gelebt hat. Und auch fuer mich hingen da schon Emotionen dran. Ich erinnere mich immer noch an den Tag, als ich das Haus zum ersten Mal betreten habe. Langer Rede kurzer Sinn: wir haben es eben renovieren lassen. Dann hat es eine geraume Zeit gedauert, aber wir haben wohl gute Mieter gefunden. Hoffentlich koennen wir sie behalten. Wir kommen ihnen jedenfalls in der jetzigen Zeit mit der Miete entgegen.
                Uebrigens: haetten wir zum Zeitpunkt des Umzugs nicht 5 Katzen und 2 Hunde gehabt, so haetten wir uns moeglicherweise nicht hier angesiedelt, sondern haetten uns ein Wohnmobil gekauft und das Haus in Karnes City als „Basisstation“ behalten.
                Ob die meisten Menschen hier in den Staaten und/oder in Texas ein eigenes Haus haben? Ich weiss es nicht. Ich glaube es allerdings nicht, wenn ich an die Riesenstaedte denke. Eine interessante Frage. Muesste ich mal eruieren.
                So, jetzt habe ich aber genug geschwaetzt. 😉
                Liebe Gruesse und bleib‘ gesund,
                Pit
                P.S.: Ueber die Renovierung kannst Du hier nachlesen – und auch Bilder sehen.
                https://pitsfritztownnews.wpcomstaging.com/2018/11/21/remodelling/ [Anfang]
                https://pitsfritztownnews.wpcomstaging.com/2019/04/11/remodelling-update-7-its-done/ [Ende]

                1. Danke für den Einblick, Pit. Ich finde, dass euer Haus in Kansas sehr idyllisch aussieht. Ich kann mir schwer vorstellen, einen Wohnmobil als zuhause zu wählen. Ich bin kein so großer Fan dieser immer mehr auch in Deutschland in Mode kommenden kleinen zuhause.
                  Liebe Grüße von Susanne

                  1. Gern geschehen, liebe Susanne. Nach der Renovierung ist aus dem Haus in Karnes County wirklich ein Schmuckstueck geworden.
                    Ein Leben nur im Wohnmobil koennen Mary und ich uns auch nicht vorstellen. Aber mehr damit rumfahren schon. Wir werden ab dem naechsten Montag unsere ersten WoMo-Erfahrungen sammeln: vier Tage mit einem gemieteten an die Goldkueste. Zum Ausprobieren. ollte es uns gefallen, werden wir Anfang des Jahres wohl einen weiteren Versuch unternehmen, dann etwas laenger und mit wechselnden Standorten. Und wenn uns auch das gefaellt, dann denken wir tatsaechlich daran, uns eines anzuschaffen. Wir halten Reisen per Wohnmobil in diesen Coronazeiten fuer die sicherste Methode. Aber warten wir mal ab.
                    Liebe Gruesse,
                    Pit

                    1. Dann wünsche ich euch viel Spaß, lieber Pit. Ich bin auf deinem Bericht gespannt.
                      Wir reisen im Moment kaum, dieses Jahr waren wir während der Corona Zeit nur in Görlitz in einer Ferienwohnung und fühlten uns dort sicher.
                      LG Susanne

                    2. Wir haben unsere Reisen ja auch stark eingeschreankt bzw. abgesagt. Aber dann haben wir doch gedacht, dass wir nicht staendig hier im Hause hocken koennen und uns zunaechst einmal auf Tagesausfluege getraut. Und jetzt probieren wir eben mal Reisen per WoMo aus, weil wir ziemlich sicher sind, dass wir im naechsten Jahr bestenfalls hier in den USA herumreisen werden. Und dafuer scheint uns ein WoMo am sichersten, denn wir wissen, dass laengst nicht alle Motels das Noetige zur Vermeidung von Ansteckungen tun. Bei sonstigen Unterkuenften ist das wohl besser, aber im WoMo sind wir eben ganz unsere eigenen Herren.

  13. Hat eine Zeit gedauert, bis ich alle Kommentare gelesen habe. Ich möchte trotz zwiespältiger Gefühle für den Like-Button plädieren. Ich weiß selbst, dass ich meist keine Zeit habe zu kommentieren. Dann möchte ich wenigstens hinterlassen, dass ich den Beitrag gewürdigt habe. Missbrauch kann man wohl nie ganz ausschließen.
    Liebe Grüße, Joachim.

  14. Danke für diesen Beitrag, ich bin auch am überlegen den „like“-Button bei meinem Blog zu entfernen, wenn auch aus anderen Überlegungen (Optik wird schöner/schlanker). Mozilla Thunderbird hat ein wertvolles Add-On, das leider viel zu wenig bekannt ist, nämlich den sog. „Facebook-Container“ der zumindest das Tracking durch FB verhindert. Nur so ein Nebenbei-Tip.
    Mir geht die ganze Datensammel- und Tracking-Wut schon auf die Nerven, bin am Überlegen wie ich mit meinen Social-Media-Accounts abseits meines Blogs in Zukunft umgehen soll, aber noch zu keinem Schluss oder Einigkeit mit mir selbst gekommen…
    Persönlich sehe ich den „like“-Button auch als Würdigung eines Beitrags ohne Worte – spannend daß ihn andere auch als Eigenwerbung sehen, auf die Idee wäre ich nicht gekommen.

    1. Danke, Karina. Ich freue mich, dass so viele Bloggerinnen und Blogger sich Gedanken um den Like Button machen und meine Zwiegespaltenheit zu diesen Button teilen. Wenn schon in meiner kleinen Bloggerwelt diese Frage soviele Kommentare hervorbringt, vielleicht überlegen sich die ganz großen dann doch einmal eine Lösung?
      Schön wäre es, aber da der Button offenbar sehr kommerziell genutzt wird, erhoffe ich mir da wenig.

  15. Interessant, dass du an das Tracken denkst. Mir fiel als erstes das Imponieren hat und dass Instagram nicht mehr die Zahl der Likes anzeigt. Das Anzeigen kann man bei WordPress nicht unterdrücken, oder? Man kann nur ein- oder ausschalten, richtig?

    Der Like-Button ist für mich so etwas wie ein müdes Klatschen. Wenn man einen Vortrag hält und das Klatschen alle höflich zehn Sekunden, dann ist man irgendwie enttäuscht. Man wollte ja in eine Diskussion einsteigen. Andererseits weiß ich nicht, was Psychologen zum höflichen Applaus ist, Vielleicht wäre es auch falsch, wenn er fehlt.

    1. Guten Morgen, Andrei,
      Es stimmt, es wäre schön, wenn man die Anzahl unterdrücken aber die Avatare weiterhin sieht. Aber das geht leider nicht.
      Ich habe gerade bei Instagram geschaut, ich sehe die Anzahl der Likes und die Anzahl der Kommentare, die ein Betrag erhält. Habe ich andere Einstellungen? Das überblicke ich ehrlich gesagt nicht wirklich.
      Dein Ausdruck des müden Klatschens finde ich witzig. Wenn es etwas zu diskutieren gibt, bin ich gerne dabei.
      Ich habe gerade an einer kunsthistorischen Konferenz zum digitalen Bild teilgenommen. Oft sind keine Texte mehr zur Diskussion sondern alles basiert auf die Bilder/Fotos. Welche ikonographische Bedeutung erhalten somit die Bilder und wie diskutiert man darüber? Oder diskutiert man überhaupt? Wann ist ein Bild überhaupt echt und woran kann man die Echtheit eines Bildes erkennen?
      Einen schönen Freitag von Susanne

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