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Tagebucheintragung 11. und 18.2.2021, Echsen in Farbe (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 18.02.2021, Vers. 2 Echse, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 18.02.2021, Vers. 2 Echse, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Ich mag Echsen

Das schöne beim Zeichnen von Echsen: sie sitzen in der Regel still und lassen sich zeichnen. Wenn die Sonne die Echsenhaut beleuchtet, schillert sie in den buntesten Farben. Nichtsdestotrotz moche ich mein erste Echse, fast mit einer Linie gezeichnet lieber ohne Farbe.

Übrigens! Beide Zeichnungen sind fertig! Ihr müsst also nicht spekulieren, ich als Künstlerin sage, die Zeichnungen sind fertig! Signiert sind die Zeichnungen auch, die Abstrakte auf der Rückseite.

Wenn ihr ein Bild betrachtet, stellt ihr dann Gedanken dazu an, ob es Fertig oder Unfertig ist?

9 Kommentare zu „Tagebucheintragung 11. und 18.2.2021, Echsen in Farbe (c) Zeichnung von Susanne Haun

  1. Mit der Kunst ist es auch wie mit Gedichten. Wenn der Künstler sagt, ein Bild ist fertig, dann ist es das. Wenn der Dichter sagt, sein Text ist ein Gedicht, dann ist es das auch. Egal wie sonstige Definitionen lauten, hier legt der Künstler selbst die Vollendung (manchmal auch nur Beendigung) seines Werkes fest.

    1. Das stimmt, David, deine Gedichte gefallen mir, wenn ich jedoch in den Reader gehe, sagt mir der dumme Computer, du hast noch kein einziges Gedicht veröffentlicht. Drücke ich hier im Reader auf deine Seite, bekomme ich deine Posts angezeigt, kann aber weder kommentieren noch liken. Magst du mir den Link zu deinem Blog in die Kommentare schreiben? Danke und einen schönen Samstag von Susanne

  2. Liebe Susanne, ich stelle mir die Frage nicht.
    Ich gehe davon aus, dass, wenn ein Künstler/eine Künstlerin sein Werk in der Öffentlichkeit präsentiert, dass es dann in seinem Sinne „fertig“ ist.
    Ich gehe davon aus, dass er mir damit sagt und zeigt, was er mir zu diesem Zeitpunkt sagen und zeigen möchte, ohne ein vielleicht, ungefähr oder eventuell.
    Liebe Grüße für dich…von Rosie

    1. Liebe Rosie,
      Da hast du auf jeden Fall recht.
      Was ist aber, wenn die Künstler_in schon verstorben ist und die Arbeit nicht signiert und aus dem Nachlass ist?
      Liebe Grüße von Susanne

  3. Dann stellt sich mir die Frage, ob der Künstler denn damit einverstanden wäre, wenn diese Entwürfe, Testbilder, Studien, Skizzen etc. öffentlich gezeigt und ggf. auch verkauft werden
    Vielleicht wäre er es, vielleicht aber auch nicht.
    Vielleicht hat er in seinem Testament Verfügungen darüber getroffen.
    Für mich persönlich ist es wichtig und ich lege auch Wert darauf, nur signierte Werke zu erwerben.
    Sonnige Grüße von Rosie

    1. Wenn er im Testament eine Verfügung getroffen hat oder ein Werkverzeichnis vorhanden ist, dann ist das kein Problem. Das ist aber in den seltesten Fällen so. Meistens finden die Erben im Atelier ein unsortiertes Chaos vor. Hast du alle deine Werke in einem Werkverzeichnis festgehalten?
      Liebe Grüße von Susanne

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