Susanne Haun

Akzeptanz von textiler Kunst – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Gast Nathalie Wolters bei Susanne Haun

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Juni 2016

 

Gestern fand der 10. KunstSalon in meinem Galerieraum statt. Mein Gast war Nathalie Wolters, die einen Überblick über textile Kunst gab.

 

Impressionen vom 10 KunstSalon (c) Foto von Susanne Haun

Impressionen vom 10 KunstSalon (c) Foto von Susanne Haun

 

Als erstes möchte ich Nathalie dafür danken, dass sie sich trotz der von ihr organisierten Textile Art 2016 (siehe hier) die Zeit für den 10. KunstSalon genommen hat. Wie schon beim letzten Salon haben die Stühle für die zahlreichen Besucher gerade gereicht und ich freue mich sehr über den Zuspruch meines Salons. Herzlichen Dank auch an die Stamm- und neuen Gäste, die mit ihren Fragen die Diskussion bereichern.

Nathalie hatte uns viele Fotos von textilen Arbeiten mitgebracht und es ist erstaunlich, die Vielfalt zu betrachten, die mit Textilem erreicht wird. Sie erzählte uns viel über die Geschichte von Perlen, nicht die aus dem Meer sondern die aus Glas hergestellten Perlen. Nathalie ist auch Sammlerin und hat uns Beispiele vergangener Perlenkunst mitgebracht und die Geschichten dazu erzählt. Erst weit Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Industralisierung wird die textile Kunst weiblich konnotiert. Davor waren es die Stricker, Weber, Näher, usw. die in Gilden organisiert und die den Frauen sogar nicht zugänglich waren. Nathalie hat auch ein Perlenbuch geschrieben, das ich bei Amazon (siehe hier) gefunden habe.

Die Staatlichen Museen in Berlin, speziell das Museum europäischer Kulturen zeigt jedes Jahr am zweiten Samstag im Oktober von ausgewählten Künstlerinnen und Künstler  Perlen- und Textilkreationen in Zusammenarbeit mit Nathalie und den Mitgliedern der Bead People Berlin (siehe hier).

Ihr könnt Nathalie Wolters auf der Textile Art Berlin (siehe hier) am 9. und 10. Juli 2016 persönlich kennenlernen.

 

 

 

Einladung zum 20. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun – Niedlich vs. Traditionell – Gast Marie Schmunkamp

Posted in Salon by Susanne Haun on 20. Februar 2019

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der 20. KunstSalon am Dienstag findet am 14. Mai 2019 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gast freue ich mich, Marie Schmunkamp vom atelier nuno (siehe hier) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

Hier könnt ihr unkompliziert per Klick das pdf mit der gesamten Einladung und dem Programm herunterladen.

 

Einladung KunstSalon bei Susanne Haun - Marie Schmunkamp - Niedlich vs. traditionell

 

„Kawaii“- Das japanische Wort für niedlich oder süß gehört wohl genauso zu Japan wie Kimono, Samurai oder Shinto-Schrein. Alles was Japaner gut finden wird mit diesem Wort kommentiert. Egal ob kleines Hündchen, hübsches Kleid oder ein schönes Foto.

Im Atelier Nuno in Berlin Wedding vereint Schneidermeisterin Marie Schmunkamp die Gegensätze Japans mit ihren japanischen Stoffen. Hier findet man sowohl klassisch traditionelle Motive für Kimono & Co als auch niedliche Kinderstoffe. Eines haben sie alle gemeinsam: sie sind 100% made in Japan und werden eigens von Marie importiert. Die ausgefallene Mischung japanischer Stoffe werden ergänzt durch morderne Designs der vor Ort gefertigten Kleidung. Auch hier treffen Gegensätze aufeinander. Neben Kimonokleidern mit bunten Mustern steht das traditionelle Schneiderhandwerk. Denn hier wird noch klassisch handwerklich gearbeitet. Pikieren, Schneiderknopflöcher schlingen und Staffieren von Futter sind an der Tagesordnung. So kommen in den Laden Kunden, die niedliche Stoffe kaufen wollen für ihr nächstes Lolita-Kleid, und gleich darauf die Dame, die sich einen Bleistiftrock aus Harris Tweed anfertigen lassen möchte.

Die Mischung und gerade die Gegensätzlichkeit macht es umso spannender.

 

 

Zum Salon werden an der Galeriewand japanische Stoffe und Kleidung aus dem Atelier Nuno den Holz- und Linolschnitten von Susanne Haun gegenübergestellt.

Japanische Tradition, bunter Kitsch, modernes Design und klassisches Handwerk. Das Gegensätze sich nicht ausschließen, sowohl in der Mode als auch bei Kultur und Tradition, möchten Marie Schmunkamp und Susanne Haun in ihrem gemeinsamen Auftritt beim Kunstsalon zeigen.

In den letzten Jahren wird vermehrt ostasiatische Kunst ausgestellt, so auch zurzeit in der Kunsthalle München, die SAMURAI, Pracht des japanischen Rittertums in den Fokus einer Präsentation setzt. Textiles nimmt den Stellenwert von Kunst ein, nicht nur bei Frauen, auch Männer dürfen sich angesprochen fühlen.

 

 

Wir freuen uns, Euch begrüßen zu dürfen.

20. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
14. Mai 2019 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70
Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Einblick in das atelier nuno - Marie Schmunkamp

Einblick in das atelier nuno – Marie Schmunkamp

 

Programm

Marie Schmunkamp vom atelier nuno
https://www.atelier-nuno.com/

Susanne
Grußwort
Vorstellung von Marie Schmunkamp

Marie
Japanische Stoffe und Kimonos
Informationen zu den Motiven und Stoffen – ein „Einkaufsbummel“ durch das heutige Tokio

Susanne
Was haben Holz- bzw. Linolschnitte mit japanischen Stoffen gemeinsam
Ein kurzer Ausflug in die historische Welt des japanischen Holzschnitts

Marie
Japanische Mode angepasst an das europäische Publikum

Susanne
Was ziehe ich zur nächsten Vernissage an? Eine Frage, die nicht nur Künstlerinnen sondern auch Künstler umtreibt. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Kleidung der Künstlerin, des Künstlers und dem Kunstprodukt? Man denke nur an Beuys Weste und Hut!

Schlusswort und freie Diskussion

 

Einladung zum 16. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Künstlerischer Umgang mit Erinnerung – Gast Doreen Trittel

Posted in Atelier, Ausstellung, Salon by Susanne Haun on 26. Januar 2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der nächste KunstSalon am Dienstag findet am 20. März 2018 um 18 Uhr statt. Insgesamt diskutieren wir nun schon das 16. Mal ausgewählte Themen in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin.

Als Gast freue ich mich, Doreen Trittel (siehe hier), hehocra – Atelier für Erinnerung & Veränderung, in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung 16. Kunstsalon Susanne Haun - Gast Doreen Trittel

 

Gemeinsam werden wir uns dem Thema Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen zuwenden:

In Installationen, Collagen und Fotografien setzt sich die Künstlerin Doreen Trittel immer wieder mit den Themen Erinnerung und Veränderung auseinander. Dabei mixt sie die Materialien und Ausdrucksformen. Oft fügt sie ihren Werken Worte oder textile Elemente hinzu, um neue Perspektiven zu schaffen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten begründet sich auf ihre ostdeutsche Herkunft und in ihren Erfahrungen als Stasikind. Kunst ist für Doreen Trittel die Chance zu Veränderung und innerem Wachstum. Damit möchte sie die Menschen erreichen und ihnen Mut machen.

Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen

Manche Kunstwerke erschließen sich heute nicht mehr durch den sinnlichen ersten Eindruck, sondern ergeben sich aus der Geschichte hinter dem Werk. So ist das „WER WIE WAS WARUM“ zu erarbeiten und ermöglicht dem Betrachter eine andere Tiefe der Wahrnehmung, nimmt ihn mit auf die Reise und vervollständigt das Werk mit den Geschichten des Rezipienten.

Doreen Trittel und Susanne Haun legen dar, welche Arbeiten notwendig sind, um die Leichtigkeit der gezeigten Installation zu erzeugen.

 

 

 

Damit ihr wisst, was euch erwartet:

Programm

KunstSalon am Dienstag, 20.3.2018, Thema „Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen

Doreen Trittel https://hehocra.de/
Susanne Haun http://www.susannehaun.com

Susanne

Grußwort
Vorstellung von Doreen Trittel
Vorstellung Susanne Haun

Doreen
Kurze Einführung, wie Doreen zu ihrer Art der künstlerischen Arbeit fand.
Was sind Installationen und Collagen und welche Anziehungskraft üben sie auf uns aus?
 

Susanne
Wie beständig sind Installationen (sind sie noch in 100 Jahren zu betrachten?) und welche Art von Sammlern nehmen sie in ihre Kollektionen auf? Können Teile von Installationen als Tafelbilder verkauft werden? Wie wichtig ist die Dokumentation von Installationen? Ist die Dokumentation der Installation das Werk?

Doreen
Liegt der Reiz von Collagen nur im Original oder können sie auch anders wie z.B. in der Reproduktion ihre Wirkung entfalten?

Susanne
Ist die Idee der Installation und Collage in der von uns gezeigten Arbeit sichtbar?
Schlusswort und freie Diskussion

 

Hier könnt ihr die Einladung inklusive Programm im pdf Format herunterladen.

Wir freuen uns, Euch im Kunstsalon mit der verbundenen Ausstellung der gemeinsamen Arbeit Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen begrüßen zu dürfen.

Die Ausstellung ist nach Vereinbarung vom 21.3. – 4.5.2018 zu besichtigen.

Sonderöffnungszeiten:

Fr. 23. März 10 – 13 Uhr, Do. 5. April 15 – 18 Uhr, Mo. 9. April 15 – 18 Uhr, Fr. 20. April 10 – 13 Uhr, Do 26. April 15 – 18 Uhr, Do 3. Mai, 15 – 18 Uhr, Fr. 4. Mai 10 – 13 Uhr

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

20. März 2018 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

KunstSalon am Dienstag

Posted in by Susanne Haun on 5. November 2017

Alle SalonVeranstaltungen finden in meinem Atelier in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin-Wedding, Vorderhaus 4. Og. statt.

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

Kommender Salon (24)

ABSAGE : Aufgrund des Corona Covid-19 Virus muss ich den kommenden Salon leider Absagen. In meiner Atelierwohnung kann ich die erforderlichen Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten. Ein neuer Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

26. Mai 2020 Katrin Merle (siehe hier)

Thema: Ich will mich nicht beschränken: Malerei, Zeichnung, Urban Sketching, Illustration (Einladung siehe hier)

In Planung Salon (25)

27. Oktober 2020, 18 Uhr

Gast: Kerstin Mempel (siehe hier), Thema: Künstlerpostkarten

Noch ohne Termin:

Gast: Kirsten Klöckner (siehe hier), Thema: Wunschbilder (siehe hier)

Übersicht der bisherigen Salon – Veranstaltungen seit Februar 2014:

18. Februar 2020, Frank Koebsch (siehe hier)

Kunst auf Zigarrenbretter im Sinn von Carl Malchin und Spitzweg (siehe hier)

29. Oktober 2019, Beate Gernhuber von safariscout (siehe hier)
Thema:  Volunteer Safari in Südafrika im Greater Kruger Nationalpark in Südafrika
Einladung 22. Salon – Freiwilligenarbeit und Zeichnen in Südafrika (Klick).

9. Juli 2019, Roswitha Mecke, Gerhard Kern und Martin Häusler und Evamaria Blaeser-Ridderbecks (Kuratorin der Ausstellung Eiswelten im Kulturbahnhof Nettersheim 2017 – siehe hier) mit dem Thema Eiswelten (siehe hier)

14. Mai 2019, Marie Schmumkamp vom Atelier Nuno

mit dem Thema Niedlich versus Traditionell, japanische Stoffe in Berlin Wedding (siehe hier)

15. Januar 2019,  Sabine Küster mit dem Thema

Vom Fluiden ins Karmische (siehe hier (Klick).

25. September 2018, : Utz Benkel (früher Hausbesetzer, Anarchist und Gotteslästerer heute Grafiker, Künstler, Verleger und Autor)

Die Wilde 13 – Einblicke in die künstlische Produktion von Wandkalender (siehe hier)

7. August 2018, Anke Boche-Koos

Gewalt – Frei – Kommunizieren (siehe hier)

20. März 2018   Doreen Trittel (siehe hier), heroca – Atelier für Erinnerung & Veränderung

Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen (siehe hier)

14.11.2017   Nina Alice Schuchardt, Verlegerin des Eichhörnchenverlag

Das Kunstwerk im Bilderbuch (siehe hier)

15.8.2017     Peter Mück, Initiator der Ausstellungsvermittlung crossart und Künstler

Das Kunstnetzwerk (siehe hier)

28.3.2017     Birgit Böllinger vom Blog Sätze & Schätze und die Autorin Regine Sondermann

Die verschollene Generation (siehe hier)

1.11.2016     Xenia Cosmann, Autorin und Dichterin in Berlin

Inspirationsquelle Antike in Kunst und Literatur damals und heute (siehe hier)

16.8.2016     Cristina Wiedebusch, Kunsthistorikerin

Möglichkeiten der Präsentation von Kunst (siehe hier)

31.5.2016     Nathalie Wolters und Monika Münchmeyer, Textilkünstlerinnen, Organisation der Messe TEXTILE ART BERLIN

Die Akzeptanz von textiler Kunst (siehe hier)

16.2.2016     Joyce-Ann Syhre, Integrated Natural Resource Management, Master of Science

Erzählerische Menschenbilder aus Ghana (siehe hier)

10.11.2015   gabriele d.r. guenther, Künstlerin

Zwischen den Welten der Malerei und Poesie (siehe hier)

18.8.2015     Christina Illigner, Leiterin des Fördervereins der Graphothek Berlin

Welche Funktion hat die Graphothek Berlin? (siehe hier)

28.7.2015     Jürgen Küster alias Buchalov, Künstler aus Geldern, NRW

Doppelt gebunden – Wer glaubt heute noch an Engel? (siehe hier)

3.3.2015       Ulli Gau Bloggerin vom cafeweltenall

Kunstsammlungen und ihr Verhältnis zu Blumenbilder (siehe hier)

15.11.14       Ute Hartwig-Schulz und Anna-Maria Weber von AugenZeugeKunst

„DOPPELT UND DREIFACH“ ein Film über das Künstlergut Prösitz (siehe hier)

2.9.2014       Claudia Jahnke Couching & Consulting

Warum tut jemand das, was er tut?, zur Dynamik von Frustration und Kränkung (siehe hier)

13.5.2014     Katja und Laura vom Blog aboutsomething

Ichfindung und Identitätsbildung – Das Ich im Laufe der Moderne und Postmoderne (siehe hier)

25.2.2014     Anna-Maria Weber von AugenZeugeKunst

Die Geschichte des Salons (siehe hier)

 

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Einladung zum 10. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gäste: Nathalie Wolters und Monika Münchmeyer

Posted in Salon by Susanne Haun on 18. Mai 2016

Der nächste KunstSalon am Dienstag findet am Dienstag, den 31. Mai 2016 statt.

„Die Akzeptanz von textiler Kunst“

 

Textil Art Berlin - Foto von textile-art-berlin.de

Textil Art Berlin – Foto von textile-art-berlin.de

 

Als besondere Gäste werden uns Nathalie Wolters und Monika Münchmeyer von ihrer langjährigen Arbeit mit Textilkünstlerinnen und –künstlern sowie von der Organisation der Messe TEXTILE ART BERLIN berichten, die dieses Jahr zum 12. Mal stattfindet. Das Motto der 12. Textile Art lautet „Paths of Life – Lebenswege, Reisewege, Übergänge“. Zeitgenössische Textilkunst steht im Vordergrund.

Leider musste Susanne Bröer aus gesundheitlichen Gründen absagen. Nathalie Wolters wird ihre Themen aufgreifen und uns berichten, wie sie zu ihrer textilen Kunst und zur Organisation der Messe gefunden hat, was ihr an textiler Kunst wichtig ist und auf welche Vorurteile sie mit textiler Kunst trifft.

 

Salon Einladung Gast Nathalie Wolters und Monika Münchmeyer

 

Nathalie Wolters und Monika Münchmeyer werden uns von der kommenden diesjährigen 12. TEXTILE ART BERLIN erzählen, die am 9. Und 10. Juli in der Carl-von-Ossietzky Schule in Berlin Kreuzberg stattfindet.

Bisher haben sich Teilnehmer aus 22 Ländern angemeldet, um bei der diesjährigen TEXTILE ART BERLIN mitzuwirken. Künstler aus: Argentinien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Elfenbeinküste, England, Ghana, Indien, Irland, Japan, Kirgistan, Korea, Litauen, Nepal, Niederlande, Nordamerika, Österreich, Schweiz, Tschechien, Türkei und Ungarn.
Eine davon ist die koreanische Künstlerin Ihn Sook Shin. Sie ist sehr bekannt für ihre oft großformatigen Stickereien und ihre ungewöhnlichen Stick-Materialien.

Mehrere bekannte Gruppen, Gilden und Verbände stellen ihre neuen Arbeiten vor. Die internationale Gruppe „Quilt Art“ ist zum ersten Mal auf der TEXTILE ART BERLIN zu Gast und zeigt „Small Talk“. Die Künstlerinnen aus Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Irland, den Niederlanden, Nordamerika und Ungarn stellen seit über 30 Jahren aus. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, Quilten als Kunstform zu etablieren.

Studenten und Dozenten von der Kunstfakultät Kaunas, Litauen, und der Çankiri-Universität, Türkei, bringen Ausstellungen und Workshops nach Berlin.

Der International Women’s Club Berlin beteiligt sich mit textilen Sammlungsobjekten mehrerer weitgereister Mitglieder.
Hier findet ihr den Flyer 12. Textile Art Berlin 2016  und hier den Link zur Homepage der Messe.

Nathalie, Monika und ich freuen uns, euch beim Kunstsalon begrüßen zu dürfen. Anhand einer Präsentation werden verschiedene Werke gezeigt und besprochen.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
31. Mai 2016 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin

Einladung zum KunstSalon – Textile Kunst von N.W. und M.M. – im pdf Format zum Druck

 

Einladung zum 10. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 29. März 2016

Der nächste KunstSalon am Dienstag findet am Dienstag, den 31. Mai 2016 statt.

„Die Akzeptanz von textiler Kunst“

Susanne Bröer wird uns berichten, wie sie zu ihrer textilen Kunst gefunden hat, was ihr an ihrer Kunst wichtig ist und auf welche Vorurteile sie mit ihrer Kunst trifft. Dazu gibt sie eine kurze Einführung zur Geschichte des Quilts und seine unterschiedlichen Techniken und wie sich die Themenwahl, Farben und Stoffe beeinflussen.

Salon Einladung 31.5.2016 Gast Susanne Bröer

Seit mehr als 20 Jahren fertigt Susanne Bröer Quilts, Wandbehänge, textile Bilder und vieles mehr. Hinsichtlich des Handwerks macht sie keine Kompromisse. Jedes Stück ist ein Unikat und von Hand genäht. Sie arbeitet dabei von der Darstellung traditionell und modern. Gerne schreibt sie auch Texte auf den Stoff. Dies ist kein preiswerter Arbeitsprozess, aber für jeden Besitzer eines solchen Stückes ein unvergleichlicher Luxus. Susanne Bröer zeigt seit 2001 ihre  Quilts in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen.

 

Die warmen Farben des Herbst (c) Quilt von Susanne Bröer

Die warmen Farben des Herbst (c) Quilt von Susanne Bröer

 

Susanne und ich freuen uns, euch beim Kunstsalon begrüßen zu dürfen. Susanne wird einige ihrer Werke mitbringen und auch gerne ihre Arbeitstechnik erläutern und Fragen beantworten.

 

Ein Quilt entsteht (c) Foto von Susanne Bröer

Ein Quilt entsteht (c) Foto von Susanne Bröer

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
31. Mai 2016 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin
(Da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung via Mail: info@susannehaun.de)

 

Tiefsee (c) Quilt von Susanne Bröer

Tiefsee (c) Quilt von Susanne Bröer

 

Einladung im pdf-Format zum KunstSalon – Textile Kunst Gast Susanne Bröer 31.Mai2016

 

Zeichnen mit der Nähmaschine – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Kunstgeschichte, Zeichnen mit der Nähmaschine, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Mai 2016

 

Am Dienstag findet mein 10. KunstSalon am Dienstag zum Thema

„Die Akzeptanz von textiler Kunst“ statt (siehe hier).

 

Mit diesem Ergebnis kam ich von der Veranstaltung zur Ausstellung It will be nach Hause (c) Foto von Susanne Haun

Mit diesem Ergebnis kam ich von der Veranstaltung zur Ausstellung It will be nach Hause (c) Foto von Susanne Haun

Aufgrund dessen habe ich mich auch mit diesem Thema beschäftigt und bin zur Ausstellung „It will be“ von Mathilde ter Heijne (siehe hier) ins Haus am Lützowplatz (siehe hier) zu einer Veranstaltung gegangen. Mathilde ter Heijne (* 10. September 1969 in Straßburg) ist eine niederländische Video- und Installationskünstlerin und Hochschullehrerin und ich war gespannt, wie sie die textile Kunst in ihr Werk einbezogen hat. Eine ausführliche Projektbeschreibung mit Fotos findet ihr auf dem Magazin KunstLebenBerlin (siehe hier).

„t will Be! ist ein Projekt der niederländischen Künstlerin Mathilde ter Heijne das gemeinsam mit professionellen TextilkünstlerInnen sowie diversen Handwerksgruppen – aus unterschiedlichen sozialen, politischen, religiösen und kulturellen Kontexten- realisiert wurde und sich stetig weiter entwickeln wird.“ Magazin KunstLebenBerlin (siehe hier)

Ich habe Heijnes Werk als Soziale Plastik (soziale Skulptur) empfunden. Die soziale Plastik ist eine spezifische Definition eines Erweiterten Kunstbegriffs des deutschen Künstlers Joseph Beuys. Beuys Werk die 7.000 Eichen sind ein gutes Beispiel dafür.

Bei der Veranstaltung, bei der ich war konnte jeder Teilnehmer ein Dreieck aus Stoff gestalten und über die Ausstellung und die Kunst an sich reden. Auch ich habe ein Dreieck gestaltet. Das Dreieck lief etwas aus dem Ruder, da ich begeistert von den vielen Stoffarten war, aus denen man für sein persönliches Dreieck wählen konnte.

Ich beschloss, etwas zu kreieren, was ich später auf eine Leinwand montieren und in eine Zeichnung integrieren könnte.

Seither arbeite ich an diesem Projekt und bin mit dem Stand meiner Leinwand zufrieden. Ich werde in der nächsten Zeit die Fortschritte bloggen.

 

 

Ich lade meine Leserinnen und Leser herzlich ein, zu meinem nächsten Salon zu kommen:

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
31. Mai 2016 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin

Einladung zum KunstSalon – Textile Kunst von N.W. und M.M. – im pdf Format zum Druck

Die documenta 14 sprach meine Sinne größtenteils nicht an und doch war es faszinierend – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, documenta 14, Kassel, Reiseberichte by Susanne Haun on 31. Juli 2017
documenta 14 - Fridericianum (c) Foto von Susanne Haun

documenta 14 – Fridericianum (c) Foto von Susanne Haun

Ich wollte nur einen schnellen Blick auf die die documenta 14 werfen und so ging es nach einem Besuch bei meinem Sohn in Göttingen weiter nach Kassel.

Eigentlich schließt sich documenta und schnell schon aus. Einen ganzen Tag hatten wir uns für die weltweit größte Ausstellung reserviert, aber schon nach drei Stunden waren wir genervt von den vielen Menschenmengen. Nach einem Spaziergang in der Karlsaue, die mich 2012 besonders beeindruckte (siehe hier), haben wir beschlossen lieber die Gemäldegalerie alter Meister auf der Wilhemshöhe zu besuchen und anschließend nach Hause zu fahren.

Wir begannen mit der documenta Halle, die Schlange am Eingang war lang aber es ging zügig voran. Es war innen so voll, dass ein sinnlicher Eindruck so gut wie gar nicht möglich war. Von den Fotos von Gerda aus Athen (siehe hier) kannte ich schon Cecilia Vicunas Werk Quipu Womb (The Story of the Red Thread, Athens, 2017, gefärbte Wolle, ca. 6 x 8 Meter) ich habe extra ein Foto für Gerda gemacht, damit sie das Werk im Kontext der documenta Halle in Kassel sehen kann. Interessant fand ich den textilen Wandbehang Historja (2003 – 2007, Stickereien, Druck, Applikationen und Wolle auf Leinen, 39 cm x 23,5) von Britta Marakatt-Labba. Auch die aus Schiffswrackteilen bestehenden Musikinstrumente (Fuilermo Galindo, Fluchtzieleuropa-havarieschallkörper 2017) fielen ins Auge, alle drei von mir genannten Werke vermittelten eine besondere, konträre Haptik.

 

documenta 14 - Parthenon der Bücher (c) Foto von 4 documenta 14 - Parthenon der Bücher (c) Foto von M.Fanke

documenta 14 – Parthenon der Bücher (c) Foto von 4 documenta 14 – Parthenon der Bücher (c) Foto von M.Fanke

 

Es war mir aufgrund der Fülle nicht möglich, die Werke in den kleinen Räumen wahrzunehmen, dummerweise wollten wir von unten durch das Café nach oben. Auch das war nicht möglich – die Halle wurde gerade wegen Überfüllung geschlossen.

Ich war froh, wieder draußen zu stehen und wir machten uns auf den Weg zu Marta MinujínsParthenon der Bücher“, der mir ausgesprochen gut gefiel. Es ist ein beeindruckendes Bauwerk und wir erlebten auch mit, wie eine der letzten Säulen mit „verbotenen“ Büchern gefüllt wurde. Es war interessant, die verbotenen Bücher zu betrachten und freute mich über entdeckte Werke, die auch in meinem Bücherregal stehen. Aber in welchem Teil der Welt sind eigentlich Konsalik Bücher verboten? Es interessiert mich wirklich – vor allem auch die Begründung.

Ein Pendant zum Parthenon der Bücher ist über dem Eingang des Fridericianums zu finden, es steht nun statt Museum Fridericianum „Being safe is scary“ – zu deutsch: „Sicher zu sein ist beängstigend“, ein Werk der Künstlerin Banu Cennetoglu.

 

documenta 14 - Fridericianum (c) Foto von Susanne Haun

documenta 14 – Fridericianum (c) Foto von Susanne Haun

Die Mühle des Blutes (Antonio Vega Macotela, The Mill of Blood) vor der Orangerie war schon gleich am Anfang der großen Show aufgrund der Aktion zweier Kinder reparaturfällig. Nun läuft sie nur noch zwei Stunden an bestimmten Tagen, an denen wir nicht Vorort waren. Die documenta braucht für den Betrachter immer mehr Vorbereitungszeit, um den Kontext zu verstehen. Die Blutmühle ist ein Nachbau einer der Mühle die in Bolivien zur Zeit der spanischen Eroberer unter Einsatz von Sklaven Silbermünzen prägten. Leider war das Werk wie so viele andere Werke gar nicht bis spärlich beschriftet. Bis auf den Künstlernamen gibt es meistenteils kaum Informationen zu den Werken oder zur Technik oder wenigstens kurzen Hinweisen zum Sinn. Für mich ist der Sinn der Blutmühle ohne die eigene Aktion verfehlt. Denn nur, wenn ich selbst in die Mühle steigen und sie drehen kann, kann ich doch verstehen, was der Künstler mir sagen will.

 

documenta 14 - Orangerie (c) Foto von M.Fanke

documenta 14 – Orangerie (c) Foto von M.Fanke

Sehr gut hat mir die Videoinstallation des Filmkünstlers Romuald Karmakar, BYZANTION (2017, 14 Minuten) in der Orangerie gefallen. Hier konnte ich einen Bezug zur Buchmalerei des Mittelalters herstellen, das reduziert bewegte Bild und die Chorgesänge hatten beruhigende Wirkung auf mich. Ich empfinde solche Bezüge wichtig, um mich mit einem Werk auseinanderzusetzen und mich zurechtzufinden. Ich kann mich der Kunst nur entsprechend meiner Sozialisierung nähern. Ja, meine Sozialisierung ist europäisch geprägt. Ich bin Europäerin also geht es nicht anders. So wie ein Afrikaner oder Asiat sich den Werken in seiner Sozialisierung nähert. Der Betrachter vollendet das Werk.

In der Gemäldegalerie in Kassel im Schloss Wilhelmshöhe habe ich mir speziell die Utrechter Caravaggisten angeschaut. Die Beschriftung und die Zusatzinformationen zu Restaurierungen waren löblich! Im ersten Stock konnten wir durch die Fenster die Achse des Parks bewundern. Leider ist fotografieren im gesamten Museum ohne Fotogenehmigung nicht gestattet. Die berühmten Wasserkaskaden Kassels werden nur an zwei Tagen in der Woche angestellt. Überflüssig zu erwähnen, dass wir an keiner dieser beiden Tage vor Ort waren.

Übrigens, die mit Jutesäcke verhüllten Torhäuser von Ibrahim Mahama erinnern mich mitnichten an Christo. Die Wirkung ist eine völlig andere. Für die Documenta 14 hat Mahama laut dem Tagesspiegel ein Schlüsselwerk geschaffen, das wohl in Erinnerung bleiben wird. Der Tagesspiegel vergleicht das Werk mit Walter de Marias „Vertikaler Erdkilometer“ oder die „1000 Eichen“ von Joseph Beuys. Jeder Besucher, der zur Wilhelmshöhe möchte, passiert die von Mahama mit Jutesäcken verhängten Torhäuser. Die um die Welt gereisten Jutesäcke nehmen Bezug auf internationalen Handel und Politik, Abhängigkeiten werden aufgezeigt. [1]

 

documenta 14 - Wartende vor der Neuen Galerie (c) Foto von M.Fanke

documenta 14 – Wartende vor der Neuen Galerie (c) Foto von M.Fanke

Vielleicht hätte ich mich vor dem Besuch mehr mit der documenta 14 beschäftigen müssen. Gerade habe ich mir das art magazine vom April 2017 online in der Bücherei ausgeliehen (http://voebb.onleihe.de). Dort lese ich: „Eine der Grundmetaphern, mit denen Adam Szymczyks Team im Vorfeld das Konzept der D14 umriss, war »Stille«. Als Innehalten, Verweigerung, als Ausdruck von Poesie, aber auch als Pause zur Strukturierung von Musik und Sprache ist sie ein subtiler Schlüssel zum Verständnis der Arbeiten und der Idee einer Widerständigkeit von Kunst.“ [2]

Stille kann meiner Auffassung nach bei dieser großen Anzahl von Besuchern der documenta 14 nicht dargestellt (hergestellt?) werden. Einzig in der Orangerie habe ich trotz der vielen Menschen ein wenig davon gespürt.

Ich beschäftige mich gerade mit der Visualisierung von Dichtung in den Bildern Poussins. War es für Zeitgenossen Poussins genauso schwer den bildnerischen Eindruck in Worte zu fassen wie es uns heute mit den Werken der documenta fällt?

Die documenta ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen, ich merke es beim Schreiben dieses Berichts, den ich so ausführlich nicht geplant hatte.

 

 

___________________

[1] Kuhn, Nicola, Die Politik des Jutesacks, in: Tagesspiegel, Berlin, 24.7.17,
http://www.tagesspiegel.de/kultur/documenta-kuenstler-ibrahim-mahama-die-politik-des-jutesacks/20096642.html

[2] Brigles, Till, Glossar, in: art magazin,  Hamburg 2017, S. 54.

Pressemitteilung Ausstellung W E G S C H Ü T T E N – Objekte und Zeichnungen von Jürgen Küster und Susanne Haun, Kuration Cristina Wiedebusch

Posted in Ausstellung, Presse, Projekt Null, Projekt Wegschütten, Wegschütten, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Juli 2016

Jürgen Küster und meine Ausstellung Wegschütten steht vor der Tür.

Unsere Kuratorin Cristina Wiedebusch und ich haben Anfang der Woche die Pressemitteilung für die Ausstellung „W E G S C H Ü T T E N“ – Objekte und Zeichnungen von Jürgen Küster und Susanne Haun zusammengestellt. Cristina kam schon mit sehr gut formulierten Texten, so dass wir nur noch die  Fotos zusammenstellen mussten.

Hier ist die pdf-Version zum herunterladen.

Kunstpräsentation des Projekts

W E G S C H Ü T T E N

Objekte und Zeichnungen von Susanne Haun und Jürgen Küster

16. August 2016 von 16 – 21 Uhr

Kunstraum Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin

Eine Einführung in die Präsentation gibt die Kuratorin Cristina Wiedebusch.

Der Eintritt ist frei.

 

Die Künstlerin

Susanne Haun ist eine Künstlerin, die, besessen davon aufrichtig zu sein, zu einer Provokateurin wird. In ihrem Bestreben, etwas von Befindlichkeiten offen zu legen, gerät sie manchmal an die Grenzen zum Großstädtisch-Mondänen, ja zur Karikatur. Ihre Zeichnungen benötigen keinen zusätzlichen mentalen Prozess, so dass das Gesehene ohne Umweg und Verzögerung auf die Bildfläche, direkt, unmittelbar, wie von selbst erscheint. Kräftige, ununterbrochene Umrandungen und gezielte Farb-akzente sorgen für Raum, Atmosphäre und gekonnte Inszenierung. Mit reduzierten treffsicheren Linien fängt Frau Haun den Kern des Sujets ein, gleichgültig, ob es sich um Affekte, Stimmungen oder Charaktere handelt.

 

Künstlerin Susanne Haun (c) Foto von Cristina Wiedebusch

Künstlerin Susanne Haun (c) Foto von Cristina Wiedebusch

 

Der Künstler

Jürgen Küster erzeugt Zeichnungen, die durch ihre irregulären Partien streckenweise verdoppelt aufgebrochen oder ergänzt erscheinen. Das „expressionistische“ Moment, der Augenblick dominiert. Es ist schwer zu sagen, ob die gegenwärtige Geschichte die Welt der Imagination beeinflusst oder die Imagination die Geschichte bestimmt. Zeichnen ist für ihn ein Anpassen und Auflösung der Form um die Aneignung von Stimmung. Er hantiert mit diversen Arbeitsutensilien und verarbeitet dabei das Erlebte, Gefühlte, Gedachte in reizvolle intellektuelle Kunst(spiel)werke.

 

Jürgen Küster (c) Foto von Susanne Haun

Jürgen Küster (c) Foto von Susanne Haun


Die Kuratorin

Cristina Wiedebusch ist Kunsthistorikerin. Sie hat ihren Bachelor zum Thema „Admiratio und aemulatio des menschlichen Körpers, Rembrandts Gemälde Die Anatomiestunde des Dr. Nicolaes Tulp“ an der Freien Universität Berlin bei Prof. Dr. Klaus Krüger geschrieben. Sie ist in Italien, Turin mit dem wohlklingenden Geburts-namen Bonadonna geboren und besuchte in ihrer Heimatstadt das altsprachliche Liceo Classico Vincenzo Gioberti und schloss mit dem humanistischen Abitur ab. Diesem Umstand verdankt sie es, dass sie heute die Sprachen Latein und Altgriechisch zusätzlich zu Englisch beherrscht. Die italienische Muttersprachlerin spricht perfekt Deutsch und hat vor einem halben Jahr begonnen, ihre 6. Sprache, Niederländisch, zu lernen, was sie für ihr weiteres Masterstudium benötigt.

 

Kuratorin Cristina Wiedebusch, geb. Bonadonna (c) Foto von Susanne Haun

Kuratorin Cristina Wiedebusch, geb. Bonadonna (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Ausstellung / der Salon

Jürgen Küster und Susanne Haun sind neugierig. Sie loten die Dinge aus. Und sie sind interessiert an kooperativen, dialogischen Vorgehensweisen in ihrer künstlerischen Arbeit. Also sendete Susanne Haun an Jürgen Küster eingescannte Zeichnungen per Mail zum Thema wegschütten, und er antwortete auf dem gleichen Wege. In unterschiedlichen zeitlichen Abständen wechselten auf diese Art und Weise Arbeiten zwischen den beiden. Bei dieser Ausstellung werden 70 Arbeiten aus der Zeit zwischen Juli und September 2015 präsentiert.

Längst ist es überholt, die Bilder einer Ausstellung ordentlich in einer Reihe an die Wand zu hängen. Die Präsentation von Kunst ist ein entscheidendes Element einer Ausstellung geworden. Der Ausstellungsraum wird als Display bezeichnet und nicht nur in den großen Häusern gut geplant. Es zählt nicht einzig das Bild, die Skulptur oder das Objekt an sich, sondern mit einbezogen wird die Umgebung, zusammen bilden sie den Kunstraum. Das Display kann zwischen Künstler und Betrachter vermitteln und neue Sichtweisen eröffnen. In diesem Sinne zeigen uns Cristina Wiedebusch, Jürgen Küster und Susanne Haun die Möglichkeiten der Präsentation von Kunst.

 

 Der Veranstaltungsort

Der Kunstraum Susanne Haun besteht seit 3 Jahren. Hier finden regelmäßig viermal im Jahr KunstSalons statt. Frau Haun lädt eine Referentin oder Referenten ein, die/der über ein Thema mit ihren Gästen spricht. In der Vergangenheit wurden so Themen wie die Akzeptanz von textiler Kunst, Leben in Ghana, die Graphothek Berlin, Dokumentarfilme über Kunst oder die Dynamik von Frustration und Kränkung besprochen. Die künstlerischen Arbeiten der Referentin und von Susanne Haun werden dabei präsentiert. Der Kunstraum besteht aus einem Galerieraum und dem Atelier von Susanne Haun. Die Entscheidung, die Kunstwerke an einem Ort auszustellen, indem die Ideen und Inspirationen, wie wohl nirgends sonst, entstehen, steht im Einklang mit dem impulsiven Charakter der Zeichnung.

 

Einladung Wegschütten Susanne Haun Jürgen Küster

Einladung Wegschütten Susanne Haun Jürgen Küster

 

Für weitere Anfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Susanne Haun:
Tel. 030 43 00 45 72
Mobil 0177 232 80 70
info@susannehaun.de
http://www.susannehaun.de

Cristina Wiedebusch:
Tel. 03328 934125
Mobil 0174 3343724
cristina.wiedebusch@fu-berlin.de

 

Mehr Liebe in den Schnüren – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Tiere, Zeichnen mit der Nähmaschine, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Juni 2016

Angeregt durch mein Salonthema Die Akzeptanz von textiler Kunst (siehe hier) habe ich mich mit Montagen von Stoff auf Leinwand beschäftigt.

 

 Entstehung Veritable Wax Block Prints Hitarget 1315704 - 125 x 125 cm (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Entstehung Veritable Wax Block Prints Hitarget 1315704 – 125 x 125 cm (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

 

Nach der Montage habe ich die Leinwand grundiert und anschliessend zeichne ich auf diese Leinwand. Den Namen meines 125 x 125 cm großen Gemäldes habe ich der Stoffbezeichnung entnommen: Veritable Wax Block Prints Hitarget 1315704. Zum Salon habe ich den Zwischenstand der Leinwand präsentiert! Was für ein Glück, denn Nathalie Wolters schaute auf mein Werk und bemerkte, dass ich mehr Liebe in die Schnüre stecken könnte. Ich amüsierte mich, denn es sind meine Worte, die ich zu meinen Schülerinnen und Schüler sage, wenn sie lustlos schraffieren.

Es kam, wie es kommen muss, ich habe mir viel Stoff gekauft, aus denen ich Schnüre nähen und die dann auf meine Leinwand montiert werden. Schnüre sind wie Linien! Ich bin selber gespannt, wie ich an der Leinwand weiterarbeite und was ich probieren werde.

 

 

 

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