Susanne Haun

Blauer Mohn und die Charakteristika von Gärten – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Juni 2012

Als ich den Garten von Conny Niehoff betrachtete, viel mir wieder einmal auf, wie sehr die Gärten auf die Charaktere der Besitzer schliessen lassen.

Blauer Mohn Version 1 30 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blauer Mohn Version 1 30 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Bei Conny ist alles toskanisch und es gibt viele leckere Beeren direkt vom Strauch. Im Garten meiner Eltern ist es sehr geordnet und sehr klassisch wie in den Bergen, es gibt Geranien und Fuchsien, Kohlrabie und Kartoffeln.

Bei Conny wächst wunderschöner Mohn (siehe hier Conny Mohnbilder). Ich mag Connys riesige Mohnblüten, die abstrakt daher kommen.

Ich zeichne  Mohn im Detail im kleinen (siehe hier).  Heute habe ich zu senengal Blau gegriffen, um die Linien und Blütenstände des Mohns zu zeichnen.

Blauer Mohn Version 2 30 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blauer Mohn Version 2 30 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blauer Mohn und die Charakteristika von Gärten – Zeichnungen von Susanne Haun

Mohn und das Geheimnis der Seele – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Mai 2012

Der Künstler Basil aus  Oscar Wild “ Bildnis des Dorian Gray “ möchte sein Bild nicht zeigen,
er fürchtet im Bild ist das Geheimnis seiner Seele.

Mohn Ausschnitt aus 23 x 31 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mohn Ausschnitt aus 23 x 31 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich bin der Meinung, dass eine gute Arbeit immer die Seele des Künstlers zeigen sollte. In jedem Bild geht etwas von uns hinein. Nur so sind auch die Bilder eines Künstlers eindeutig zuzuorden.

Ich zeige ausschliesslich die Bilder mit Seele, die anderen sind Zeichenübungen und kommen in den Papierkorb.

Mohn und das Geheimnis der Seele – Zeichnung von Susanne Haun

Blühender Mohn und das Lebensbild der Hannah Höch – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Mai 2011

Blühender Mohn ist wohl das meistgemalteste Motiv und die Galeristin der Galerie Zeitlos erklärte mir letztes Jahr vor unserer Ausstellung, dass Blumen in der Kunst nicht ernst genommen werden.

„Aha!?!“, dachte ich und dachte mir meinen Teil –
schon wieder sind wir bei unserer Blogparaden Frage angelangt:
Wer oder was ist ein Künstler und warum?
Und wie immer bitte ich euch, eure Kommentare dort zu hinterlegen.

Kunst und Natur - Foto von Susanne Haun

Kunst und Natur - Foto von Susanne Haun

Wie ich schon hier berichtete, lebte Hannah Höch, die große deutsche Graphikerin und Collagekünstlerin des Dadaismus, in der selben Straße wie ich. Eines habe ich auf jeden Fall mit ihr gemeinsam: die Blumen! Sie zog sie in ihrem Garten und ich auf meinem Balkon und die Blumen inspirieren – inspirierten uns bei unserer Arbeit.

1953 schrieb Hannah Höche Ihrer Schwester „Ich verreise in meinen Garten.“ Ihre Arbeit war immer von ihren Reisen geprägt und als ihre Arbeiten während des 2. Weltkrieges auf die Liste der entarteten Kunst gesetzt wurde, ging sie in die innerer Emigration, versteckte nicht nur ihre Arbeiten sondern auch die von Kollegen, gestaltet ihren Garten und läßt sich von ihm inspirieren. Ich kann dazu das mit dem gleichlautenden Titel von Gesine Sturm und Johannes Bauersachs empfehlen: „Ich verreise in meinen Garten“, Der Garten der Hannah Höch.

Mohn - Foto von Susanne Haun

Mohn - Foto von Susanne Haun

Wollen wir uns ein wenig in der Geschichte der Blumenmalerei umsehen?
In der Antike wurden Blumenmosaike in Häusern dargestellt, um den Reichtum des Hauses zu symbolisieren (neben den anderen Erträgen des Hauses.
Lilie, Akelei und Iris symbolisierten die Reinheit Marias im Mittelalter. Ich habe alle drei Blumen schon oft gezeichnet. Folgt einfach den Links auf den Blumen!
Dürer wollte die Blumen so naturgetreu wie möglich wiedergeben, um sie für botanische Lehrbücher festzuhalten.
Durch die Auflösung der Gilden im 16. Jahrhundert wurde eine Spezialisierung auf Blumenbilder möglich – einige Maler brachten es damit zum Hofmaler andere verkauften ihre Arbeiten auf dem Jahrmarkt.
Bis heute ist das Stillleben (wozu die BLumen gehören) nicht aus der Mode gekommen und in jedem Jahrhundert gibt es bekannte Vertreter in der Malerei Paul Cézanne, Georges Braque, Juan Gris, Max Beckmann, Giorgio Morandi, Georgia O’Keeffe, Horst Janssen und Fotografie  Imogen Cunningham, Robert Mapplethorpe, Tina Modotti.

Mohn - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Mohn - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

In den Kommentaren zur Frage Wer oder was ist ein Künstler und warum? hat Marie S. Ueltzen, marieueltzen.de folgenden Film von Arte geblogt: http://videos.arte.tv/de/videos/nostalgie_philosophie-3912920.html

Während ich meinen Mohn beobachtete, malte, zeichnete, fotografierte, hörte ich immer wieder diesen Film.

Nun lasse ich die Fotos von meiner heutigen Arbeit sprechen.

Mohn – von der Wirkung der Linie – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Juni 2009

Heute habe ich mich wieder mit Mohn beschäftigt. Eigentlich taucht gleichzeitig mit dem Motiv Mohn der Gedanke Kitsch im Kopf auf. Das rot der Blüte verführt viele Malende, den Mohn über das Rot zu definieren.

Ich möchte den Mohn mit der Wirkung der Linie darstellen und die Linie als Gestaltungsmittel einsetzen. Bei der ersten Zeichnung habe ich das auch rigoros durchgehalten. Es gibt keine Fläche auf dem Bild. Beim zweiten Bild konnte ich nicht widerstehen und habe mit dem Pinsel Flächen gezeichnet. Das hat zur Folge, das manche Linien verschwimmen und keine Eindeutigkeit mehr besitzen.

Mir gefallen trotz der Überlegungen beide Zeichnungen – manchmal 😉 sollte man auch etwas Intuition und Emotion in sein Bild einfließen lassen und nicht strickt nach Linien und Flächen unterscheiden und nur mit dem Kopf malen. Es muss ein ausgewogenes Verhältnis sein!

Aus meiner Bloghistorie: Von der Wirkung der Linie – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Mai 2020

 

 

Verblühender Mohn – 15 x 20 cm, Tusche auf handgeschöpften Silberburgpapier (c)Zeichnung von Susanne Haun

 

Schon 2009 habe ich Erwägungen zur Linie geschrieben.

Siehe hier in meinem Beitrag Mohn, von der Wirkung der Linie (-> Klick)

Ich schrieb 2009:

Heute habe ich mich wieder mit Mohn beschäftigt. Eigentlich taucht gleichzeitig mit dem Motiv Mohn der Gedanke Kitsch im Kopf auf. Das rot der Blüte verführt viele Malende, den Mohn über das Rot zu definieren.

Mit Kitsch beschäftige ich mich lange nicht mehr, aber ich denke, dass genau dieser Gedanke mich dazu bewogen hat, den Mohn 2012 mit blauer Farbe zu zeichnen. Den Blogbeitrag zu den blauen Mohnblüten kannst du hier (-> Klick) nachlesen.

 

 

Im Rausch der Freiheit – Ausstellung in der Green Hill Gallery im Februar – Susanne Haun – Thomas Bühler – Nina Marxen

Posted in Ausstellung, Green Hill Gallery, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Dezember 2015

Das Jahr beginnt mit der Ausstellung „Im Rausch der Freiheit“ in der Green Hill Gallery in Berlin Friedrichshain.

Thomas Bühler (siehe hier), Nina Marxen (siehe hier) und ich präsentieren zum Thema Freiheit unsere Zeichnungen.

 

Blauer Mohn Version 2 30 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blauer Mohn Version 2 30 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Die Green Hill Gallery (siehe hier) ist ein Projekt der Kulturschöpfer (siehe hier). Letzten Donnerstag haben Thomas, Nina und ich mit der Kuratorin Noémie Richards die Einzelheiten unserer Ausstellung besprochen.

Erinnert ihr euch noch an meine Hinweise, was bei einer Ausstellung alles zu beachten ist (siehe hier)?
So beginnt „das Spiel“ nun wieder von vorne.

Die Ausstellung ist vom 5. – 26. Februar 2016.

Vernissage ist am 5. Februar 2016, 18 Uhr

Künstler-Talk am 18. Februar von 18 – 20 Uhr

Musik-Event am 11. Februar

Green Hill Gallery
Grünberger Str. 13
10243 Berlin

 

Blauer Mohn Version 1 30 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blauer Mohn Version 1 30 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Einladung zum 5. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 15. Januar 2015

Auch im Jahr 2015 werden weiter Salonabende am Dienstag in meinem Atelier stattfinden.

Salon Einladung Gast Ulli Gau

Ich freue mich, dass mein Salon sich etabliert hat und ein Stammpublikum Interesse zeigt.
Das Thema für diesen 1. Salon im Jahr 2015 lautet

„Kunstsammlungen und ihr Verhältnis zu Blumenbilder“

Dazu werde ich als Einleitung einen kleinen Überblick über Kunstsammlungen unter dem Aspekt „Kunst und Ökonomie – Das Verhältnis Sammler Künstler“ geben. Dabei werde ich kurz auf die Geschichte der Kunstsammlung eingehen. Unter anderem werden wir die Sammlungen Antoine de Galbert, Die Rubell Family Collection und me collectors room betrachten und uns fragen, warum gesammelt wird und welche Schwerpunkte bei Sammlungen gesetzt werden.

Konträr dazu wird Ulli Gau (siehe hier) über ihr Verhältnis als Künstlerin zu Blumen in ihren Collagen reden. Dazu hat sie mir vorab ihre Gedanken gesendet. Wir werden mit Ulli diskutieren, in welchem Verhältnis sie zu Kunstsammlungen steht und wie diese in ihren Gedanken verortet sind.

„Mit Blumen fing bei ihr vieles im Leben an:

– mit den gepflückten Wildblumensträussen in der Kindheit, erwachte mein Sinn für die Schönheit,
– mit dem Kamillentee bei Krankheiten, das Wissen um die Heilkraft, die in mancher Blüte steckt,
sie weckten mein Interesse an der Phytotherapie.
– Mit den Blumen des Bösen von Charles Baudelaire wuchs mein Interesse an der Lyrik,
– mit den Bildern (Mohn) von Monet und van Gogh (Sonnenblumen) meine Faszination an moderner Kunst,
– mit einer gefundenen Kamera und meiner Floristenfreundin begann meine Fotografie.

Blumen sind für mich Freude und Trost in einem. Sie sind für mich die Repräsentantinnen des bunten Lebens, sie sind die Farbtupfer der grünen Wiesen. Sie locken mit ihren Formen, Farben, Düften und Gestalten Bienen, Schmetterlinge und viele mehr, alle zusammen sind sie für mich das Sinnbild für den Tanz des Lebens.
Blumen sind für mich Symbole für den Reigen von Geburt, Wachstum, Vermehrung, Reife, Welke und Tod. Aber es sind auch die Blumen, die bei ihrem Sterben ein Versprechen auf ewige Wiederkehr hinterlassen, sie sind es, die den Frühling einläuten, den Rückzug des Winters verkünden, sowie die Wiederkehr des leichten Schrittes.
Sie stehen für Erotik, Anziehung, Verführung und Befruchtung, sind Zeichen für den ewigen Wandel: von der Knospe zur Blüte, zur Frucht, zum Samen. Ihre Vielfalt, so scheint es, kennt keine Grenzen und führt uns die Schaffensfreude der Natur in jedem Jahr vor Auge, für mich sind sie die Geschenke der Götter an die Welt.“
Ulli Gau

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
3. März 2015 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin
(Da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung via Mail: info@susannehaun.de)

Kurz vor Weihnachten war eine Künstlerkollegin bei mir zu Besuch. Ich fragte sie, ob sie nicht auch einmal Lust hätte, zu einem Salon zu kommen. Sie freute sich über meine persönliche Einladung und wäre auch gerne schon zu einem anderen Thema gekommen, fühlte sich aber nicht eingeladen.

Ich freue mich sehr über neue Gäste! Nur weil ich aus organisatorischen Gründen eine Mail benötige, ob ihr kommt oder nicht, heißt es nicht, dass ihr nicht herzlich eingeladen seid und auch neue Interessenten mitbringen könnt!

Ulli hat mir ebenso ein Gedicht von Rilke gesendet, welches sie sehr passend zum Thema empfindet und das ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

Die Sprache der Blumen von Rainer Maria Rilke

Und glaubst du gleich den Worten nicht,

die ich dir hoffend schrieb

die Sprache, die die Blume spricht,

verstehst du doch, mein Lieb.

Wenn dein Fuß dort fürder schreitet,

wo die Fluren üppig stehn

glaub mir, jede Blume deutet

viel dir – kannst du sie verstehen.

Wenn ein Hauch von zarten Winden

Leise lispelt durch die Flur,

horche, was sie dir verkünden

all die Kinder der Natur.

…………….

Und die Blumen alle sagen

Dir so viel, vernimmst es du!

Lispeln in des Unglücks Tagen

Süße Tröstung leis dir zu.

Glücklich jeder, dem sie`s künden,

geht er hin durchs weite Feld,

er allein wird stets empfinden

wahre Lust an dieser Welt.

Er traut auf die eigene Stärke,

auf die eigne Kraft wohl gern;

denn er sieht in jedem Werke

die allmächtige Hand des Herrn …

 

Das Innere der Erstlingsblume – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Kunstgeschichte, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Januar 2013

Eine der ersten Blumen, die nach dem Winter blüht, ist die Primel und diesem Umstand verdankt sie ihren Namen, das lateinische prima bedeutet die Erste.

Das Innere der Primel 48 x 36 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Innere der Primel 48 x 36 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe im Prometheus Bildarchiv nach Bildern mit Primeln gesucht. Sie ist scheinbar nicht beliebt gewesen. Ich habe keine zwei Hände voll gefunden. Erst 1820 malte T.Matteneheimer sie in einem opulenten Blumenstück und 1975 stellte sie R.Nehmer als einzelne Pflanze da.

Ich kann auf den Abbildungen von „La Primavera“, das Boticelli um 1480 malte nicht erkennen, ob Flora auch Primeln am Körper oder Gewand trägt. Dazu müsste ich die Blätter erkennen, aber auf den Drucken sind sie nur als grüne Masse zu erkenne.

Der Preraphaelit Millais lässt Ophelia zwischen den Blumen von großer Symbolik schwimmen aber auch hier erkenne ich keine Primeln zwischen den Blüten.
Die Blüten, des großen Blumenstraußes, den Olympia auf Manets Bild erhält, scheinen auch keine Primeln zu enthalten.
Maria bekommt zur Verkündung grundsätzlich eine weiße Lilie, ein Symbol für die Reinheit, und keine Primel!
F.Hodler bevorzugt Mohn als Symbol des Schlafes und Traumes.

Detail  -  Das Innere der Primel (c) Zeichnung  von Susanne Haun

Detail – Das Innere der Primel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Im Newsletter Nr. 3 vom April 2010 vom Botanischen Garten der Uni Hamburg steht:
Primeln sind Pflanzen voller Symbolik. Die Bezeichnung „Himmelsschlüssel“ geht auf eine Legende zurück, nach der Petrus, der die Tore des Himmels bewacht, eines Tages seine Schlüssel verloren haben soll. Sie fielen zur Erde und wurden dort zu einer Blume. Der Blütenstand hat außerdem Ähnlichkeit mit einem Schlüsselbund. Auch in der nordischen Mythologie wird Schlüsselblumen große Beachtung geschenkt. Nixen und Elfen sollen die schöne Blume geliebt und geschützt haben. Als Verkünder des scheidenden Winters kommt sie in zahlreichen Gedichten vor.“²

Ich finde es erstaunlich, dass ich bei dem hohen Symbolgehalt kein Bild mit Primeln gefunden habe. Sicher habe ich etwas übersehen. Könnt ihr mir ein Bild mit Primeln nennen?

Neujahrsblumen (c) Foto von Susanne Haun

Neujahrsblumen (c) Foto von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
One of the first flowers that bloom after the winter , ist the primrose. In Germany the name is Primel or debutflower. The latin word prima means the first.
I have searched the Prometheus image archive for images with primroses. She is apparently not been popular. I have not found two handfuls. In 1820 she painted in a T.Matteneheimer great flower piece and 1975 she put R.Nehmer because as a single plant.
I can’t see on the pictures of „La Primavera“, which Botticelli painted in 1480, whether flora contributes primroses on the body or clothing.
Do you know a painting with primeroses?

___________________________________
²Grüne Schule im Botanischen Garten der Universität Hamburg. Sind alle Primeln „hetero“?. Newsletter Nr. 3 / April 2010
Flegel, Georg. Roth, Michael. Hrsg. Die Aquarelle. Hamburg. Berlin. London. New York. 2003
Honegger, Andreas. Die Blumen der Frauen. Blumensymbolik in Gemälden aus 7 Jahrhunderten. München 2011.
Prettejohn, Elizabeth. The Art of the Pre-Raphaeletes. London 2007.

Ocker, braun, schwarz, wie nähere ich mich einem Künstler – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 15. August 2012

Ich war im Hamburger Bahnhof und Anselm Kiefers Raum hat mich schlichtweg „umgehauen“.

Kein Foto kann das, was ich empfunden habe als ich in Kiefers Reich eintratt, wiedergeben.
Es muss erlebt sein. Trotzdem möchte ich darüber schreiben.
Kiefer füllt den gesamten Raum, den er im Hamburger Bahnhof hat, aus. Die Größe und Eindringlichkeit seiner Gemälde und Objekte sind enorm.

Einen Ausschnitt von Kiefers Raum im Hamburger Bahnhof (c) fotografiert von S.Haun

Einen Ausschnitt von Kiefers Raum im Hamburger Bahnhof (c) fotografiert von S.Haun

Natürlich sagte mir der Namen Anselm Kiefer etwas. Aber ich bin nicht wegen Kiefer in den Hamburger Bahnhof gegangen, ich wollte die Ausstellung von Cy Twombly & The School of Fontainebleau und ein bißchen Karl André und Sol LeWitt schauen. Das habe ich auch getan und auch das war beeindruckend, ich berichte später darüber. Das besonderer an Kiefer ist einfach, dass er so unerwartet auf mich einwirkte.

Der trockene Mohn am Flugzeug, die Babykleidung an der Leinwand und alles ocker, schwarz, grau, weiß.

Es ist klar, dass ich heute in ocker, schwarz, grau zeichnete. Ich hatte noch mein Schlüsselbund, dass ich gestern zeichnete (siehe hier) im Kopf. Ich begann, meine Schlüssel zu zeichnen, um mich dann in den Formen und Linien zu verlieren, klein in klein auf 17 x 22 cm.

Nach dieser ersten „Entladung“ habe ich in der arte-Mediathek ein sehr interessantes und aussagekräftiges Interview gefunden – siehe hier. Es ist sehr empfehlenswert.

Die Auflösung der Schlüssel 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun (3)

Die Auflösung der Schlüssel 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun (3)

Nachdenkenswert finde ich folgende Sätze von Kiefer: „Ich gebe keine Interpretationen.“ und „Die Kunst ist eine andere Welt als die Reale.“

For my english speaking readers:

Today I wrote about ocer, brown and black and how to near an artist. I saw works of Anselm Kiefer in the museum “Hamburger Bahnhof”, Berlin. It was great and Kiefer fills his room in the museum with a presence. I like two sentences from him: “I give no interpretations.” and “The art is a other world as the real.”

 

Ocker, braun, schwarz, wie nähere ich mich einem Künstler – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Einzelne Blüten, mit Tusche zeichnen und kolorieren und die Pronstorfer Weihnacht – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Publikationen, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Dezember 2011

Heute bin ich im Weihnachtshaus der Galerie Faszination Art auf Gut Pronstorf.
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Einladung zur Signerstunde Pronstorfer Weihnacht


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Dort signiere ich mein Buch „Mit Tusche zeichnen und kolorieren“ (hier bei Amazon) und das Sternzeichenbuch (hier bei Amazon).

Für diese Gelegenheit hatte der Galerist Karsten Peters die Idee, mein signiertes Buch zusammen mit einer Blüte von mir als Künstlerunikatbuch zu verkaufen.
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Blütenorange - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 11 x 7 cm

Blütenorange - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 11 x 7 cm


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