Susanne Haun

Verloren gegangene Kenntnisse und mein Selbstportrait Tagebuch – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 14. August 2013

Die Arbeit mit Flauberts Antonius bringt es mit sich, dass ich mich mit der Ikonographie beschäftige.

Selbstportrait Tagebuch  29. Woche (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbstportrait Tagebuch 29. Woche (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Ikonographie ist die wissenschaftliche Methode der kunsthistorischen Forschung, Bildinhalte zu bestimmen und zu benennen. Der Betrachter hat den Wunsch, das auf den Bildern dargestellte zu identifizieren und zu erkennen. Erkennen im Sinn von „den Inhalt verstehen“.

Unsere (des Menschen) Kenntnisse in den traditionellen Bereichen sind in großem Maße verloren gegangen. Wir wissen heute nicht mehr aus unserem Selbstverständnis heraus die Themen der antiken Mhyten, oder die einfachsten bibilischen Geschichten.

Schon 1593 erkannte Cesare Ripa, ein italienischer Koch, Schriftsteller und Gelehrter, das ein ikonografisches Nachschlagewerk von großen Nutzen sein kann und schrieb sein Werk was noch heute als Quelle für den Barock genutzt wird. Er wurde auf Grund des Erfolges seines Buches geadelt.

Selbstportrait Tagebuch 32. Woche (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbstportrait Tagebuch 32. Woche (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein gezeichnetes Notiztagebuch ist jedoch ganz einfach zu entschlüsseln. Ich zeichne seit Anfang des Jahres mein Gesicht zwei mal die Woche. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Gesichter ich habe 🙂
Hier seht ihr meine bisherigen Selbstportraits. Mit jeder Woche wächst mir das Buch mehr an mein Herz.

For my english speaken readers:
I like my selfportrait drawing diary. It’s my heard in it.

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Kopp-Schmidt, Gabriele. „Ikonographie und Ikonologie“. Köln 2004.

Selbstbildnisstagebuch 21.3. – 8.4.2019 ersetzt dieses Jahr mein Geburtstagsselbstportrait – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2019

 

 

Selbstbildnisstagebuch 21.3. - 8.4.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 21.3. – 8.4.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Es ist wieder soweit, jedes Jahr an meinem Geburtstag präsentiere ich in meinem Blog mein Geburtstagsselbstbildnis. Dieses Jahr ist es sogar ein gesamter Kalender, den ich unter der Frage, wie ich mich selber jeden Tag  betrachte, führe.

 

 

 

Selbstportraits der letzen Jahre:

8. April 2009 —> Link hier

8. April 2011 —> Link hier

8. April 2013 –> Link hier

8. April 2014 –> Link hier

8. April 2015 –> Link hier

8. April 2016 -> Link hier

8. April 2017 -> Link hier

8.April 2018 -> Link hier

Alle Selbstbildnisse aus meinem Tageskalender 2019 könnt ihr euch hier (Klick) anschauen.

Dem Disegno auf der Spur und mein Selbstportrait-Tagebuch – Susanne Haun

Der Begriff Disegno hat mich noch nicht wieder losgelassen (siehe hier).

Ich habe mir aus der Zentral- und Landesbibliothek den „Kemp-Reader“ bestellt, da immer wieder auf einen Aufsatz des Kunsthistoriker Wolfgang Kemp verwiesen wird, wenn die Sprache auf Disegno kommt.

Selbstportrait Tagebuch 25. Woche  (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Selbstportrait Tagebuch 25. Woche (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Kemp betrachtet die Geschichte des Begriff Disegno von 1547 bis 1607. Ich habe beim Lesen Notizen von den Aussagen geschrieben, die mir wichtig erschienen. Schon damals waren sich die Gelehrten nicht einig, wie der Begriff zu definieren ist.

Vasari (Florenz): Disegno stellt sich erst nach der Schöpfung des Weltalls ein.

Doni (Venedig): Disegno ist der göttliche Urplan der Entstehung der Welt. Das verbindende gemeinsame aller Künste ist in der geistigen Herkunft.

Vasari: Wenn er die Erfindung, die Idee, aus dem Urteilsvermögen gewonnen hat, ist er auch darauf angewiesen, durch jahrzehntelange Übung (sein Handwerk) das gedachte auszudrücken.

Disegno bestimmt den künstlerischen Prozess.

Das führte mich zu der Frage, wie das Disegno zur Konzeptkunst steht, denn dort findet eine Trennung zwischen Idee und Ausführung statt.

Vasari: Disegno übernimmt die aktive Vermittlerrolle zwischen der Natur und dem Kunstwerk.

Vasari stellte sich damit gegen die neuplatonische Strömung seiner Zeit, in der die Idee das Gegebene war und nicht nur ein Abkömmling der Naturwirklichkeit.

Selbstportrait Tagebuch 23. Woche (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Selbstportrait Tagebuch 23. Woche (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Was hat Disegno mit meiner Kunst zu tun?

Die jahrzehntelange Übung in der Zeichnung kann ich mein Eigen nennen.
Die Idee?
Ich habe viele Ideen, leider habe ich für 90% meiner Ideen keine Zeit, sie zu verwirklichen.
Bei manchen Ideen, wie bei der Rolle (siehe hier), brauche ich Hilfe bei der Ausführung – nicht bei der Zeichnung aber beim Bau der Kästen. Und ich brauche Geld, um die Kästen bauen zu lassen.

Ich arbeite zur Zeit an der dritten Rolle. Die erste ist in einem Prototyp von Glaskasten, an dem es noch einiges zu verbessern gibt. Ich denke über einen neuen Kasten nach, der an der Wand hängen soll. Da ist viel zu bedenken:
Die Aufhängung, das Gewicht, das Rollsystem und vieles mehr…..

Und bei all dem reflektiere ich mich selber in meinem Selbstportrait Tagebuch. Es hilft mir. Die Idee ist nicht neu aber es ist Kontinuität erforderlich. Ich freue mich schon, wenn wieder drei Tage herum sind und ich den Blick auf mich selber werfen kann.

Selbstportrait Tagebuch 24. Woche (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Selbstportrait Tagebuch 24. Woche (c) Zeichnungen von Susanne Haun

For my english reader:
I try to understand the consept „disegno“ and read a book from the art historian Wolfgang Kemp. Vasari and Doni had different persecptions about this term. Vasari thought, the best execution is important and the execution follows the given nature. Doni thought, the idea is more important and was before the building of the universe.
I ask me what means this term in my art?
I think my execution is excellent and whats about my ideas? I will think about it the next time.
If I have time… most of my ideas are lost on reason on less time.
Solong – I reflect myself in my Selfportrait notebook.


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Kemp, Wolfgang. „Kemp-Reader“. Berlin 2006.

Selbstbildnisstagebuch 9.4. – 30.4.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 9.4. - 30.4.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 9.4. – 30.4.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Heute ist schon der letzte Tag des Monats April. Vier Monate zeichne ich mich jeden Tag in meinen rotgebundenen Tageskalender.

Das ist manchmal eine langweilige Angelegenheit, mir scheint es, dass ich mir immer gleich entgegen schaue. So binde ich mir Schnur um den Kopf oder nehme andere Requisiten in die Hand. Die Hände sind mir als Ergänzung des Gesichtes wichtig, verleihen sie doch einer Stimmung mehr Ausdruck.

Schaue ich mir meine Selbstportraits an, dann stelle ich fest, dass ich doch immer unterschiedlicher Stimmung bin, das auf jedem Gesicht ich ich bin in allen Facetten.

Diesen Monat habe ich drei Portraits mit geschlossenen Augen und eines ohne Spiegelbild aus meinem Inneren gezeichnet. Interessant, vielleicht wiederhole ich das mal 🙂

 

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – 17.2. – 4.3.2019 – Zeichnugnen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 6. März 2019

 

 

Selbstbildniss Tagebuch 17.2. - 4.3.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildniss Tagebuch 17.2. – 4.3.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Mein Selbstbildniss Tagebuch 2019 (siehe hier) hatte eine interessante Diskussion (siehe hier) über den Sinn und Zweck, warum ich jeden Tag in meinen Kalender zeichne, aufgeworfen.

Die Frage, warum jemand jeden Tag ein Tagebuch schreibt, würde nicht gestellt werden. Was also ist der Unterschied zwischen geschriebenen und gezeichneten Linien?

Das erste Argument der Diskussion lege ich selber vor, bitte es aber kritisch zu hinterfragen:

Das geschriebene Wort ist verständlich, während die bildnerischen Linien einer Interpretation unterworfen werden.

Was meint ihr?

 

 

 

 

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Februar 2019

 

Selbstbildniss Tagebuch 05.02. - 16.022019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildniss Tagebuch 05.02. – 16.022019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich kann nur ich selbst sein.

Wer immer das sein mag.

Bob Dylan

Dem schließe ich mich an.

Alles weitere ist auf den Zeichnungen vermerkt.

 

Wenn ihr die einzelnen Zeichnungen anklickt, werden sie groß dargestellt. Ich vermerke neuerdings die Uhrzeit auf den Arbeiten und die Dinge, die mir so durch den Kopf gehen. Nicht alle Gedanken aber mal hier und da einige wenige.

 

 

 

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Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Mittwoch, der 6. Februar 2019

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Januar 2019

 

Mein mentaler Einstieg in den Tag beginnt seit diesem Jahr mit einer Zeichnung im Kalender. Der Kalender besticht durch seinen roten Umschlag, besitzt die Größe A5 und bietet für jeden Tag eine Seite.

Ich berichtete schon am 4. Januar von meinem Projekt (siehe hier). In den letzten 10 Tagen sind folglich 10 weitere Portraits entstanden. Die Herausforderung besteht in der Varianz der Portraits, damit mir beim Zeichnen und euch beim betrachten nicht langweilig wird.

 

 

Ich haette es fast verpasst – Selbstportrait – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2018

 

Dieses Jahr hätte ich es fast verpasst:
meinen 53. Geburtstag.

 

Es wird wie jedes Jahr Zeit, mich selber zu betrachten und mich mit meinem Ich der letzten Jahren zu vergleichen.

Bin ich weiser oder nur älter geworden? Was hat sich in meinem Leben verändert? Welche neuen Prioritäten setze ich. Wer bin ich?

 

Ich war und
ich bin!

 

Ich - die Biene - 25 x 25 cm - Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – die Biene – 25 x 25 cm – Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich - Printer Card - 25 x 25 cm - Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – die Printer Card – 25 x 25 cm – Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Selbstportraits der letzen Jahre:

8. April 2009 —> Link hier

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8. April 2013 –> Link hier

8. April 2014 –> Link hier

8. April 2015 –> Link hier

8. April 2016 -> Link hier

8. April 2017 -> Link hier

Alle Jahre wieder – Selbstportrait – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2017

 

Es ist wieder so weit, zum 52. mal feier ich meinen Geburtstag, dieses mal sogar mit meiner gesamten Familie zusammen.

Die letzten Jahre war ich immer unterwegs – dafür suchte ich mir eine Wunschstadt aus, die ich schon immer gerne sehen wollte. Vielleicht habe ich durch den Tod meiner Mutter letztes Jahr das Bedürfnis, mit meiner Familie zu feiern, sie um mich zu scharen und die Nähe zu geniessen. Ich weiss es nicht.

Wichtig war mir meine neue Brille zu zeichnen, meine Sehkraft lies (ja lässt) immer mehr nach und ich brauche nun eine Gleitsichtbrille, um das Kleingedruckte zu lesen und um zu zeichnen. Es ist ein Genuss, wieder die kleinen Buchstaben mit Entstehungszeien der Labels auf Musik CD’s zu lesen.

 

1. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

1. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Von der Seite kann man sich selber nur aus den Augenwinkel mit Hilfe mehrerer Spiegel sehen, die Benutzung von einem Handy ist dabei auch von Vorteil. Die vielen Falten, die ich letztes Jahr so mühelos gezeichnet habe, wollen mir dieses Jahr nich von der Hand gehen. Ich sehe jung aus auf meinem Portrait. Dafür habe ich die verwelkten Tulpen von gestern, die so viele Linien bildeten, neben mir platziert. Oft werden Frauen mit welkenden Blumen verglichen. Das lasse ich mal so im Raum stehen…

 

2. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

2. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Das Portrait entstand in Etapen, erst war nur meine Silhouette zu sehen, dann die Tulpen, die Kette, in der sich übrigens ganz in niederländischer Tradition die Spiegelung des Fensters findet, stilisiert, versteht sich, als Hinweis auf meine Leidenschaft zur Kunstgeschichte. Der Hintergrund bereitete mir am meisten Probleme: weiß, weiß mit Rahmen, Türkis oder Phtaloblau? Ja, ein Künstler muss bei jedem Bild immer wieder Entscheidungen treffen. Das schult für das Leben und man lernt, Risiken einzugehen. 🙂

 

Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Selbstportraits der letzen Jahre:

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Und wieder ist es soweit: Geburtstag – und wie jedes Jahr ein Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2016

 

Wieder und wieder zeichne ich Selbstportraits.
Mein Geburtstag ist jedes Jahr ein guter Anlaß, mich zu betrachten.

 

Ich - Pastell - 30 x 40 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – Pastell – 30 x 40 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Dieses Jahr war es mir wichtig, ein anderes Medium als Tusche für mein Portrait zu benutzen. Als ich dann das fertige Portrait vor mir sah, war ich nicht so begeistert, wie ich das dachte. Ich hatte zu Beginn der Arbeit den Gedanken, dass für eine 51 jährige Frau Pastell ein weicheres, gefälligeres Medium ist. Jedoch mag ich mich nicht weich und gefällig. Ich mag das, was ich im Spiegel sehe mit allen Falten und so habe ich mir vorgenommen, morgen erneut ein Portrait in meinem Medium der Tusche zu zeichnen.

Beim heutigen Pastell mag ich den oben gezeichneten „Zwischenstand“ am liebsten.

Für die, die Lust haben meine Arbeitsschritte nachzuvollziehen, habe ich Schritt für Schritt Fotos als Anleitung gemacht. Ich empfehle jedoch nicht mich „nachzuzeichnen“ sondern einen Spiegel zur Hand zu nehmen und ein Selbstportrait zu zeichnen.

Ach ja! Noch etwas wichtiges! Die Anleitungen (auch in meinen Büchern) sollen Arbeitsschritte verdeutlichen, Lernmaterial zur Verfügung stellen und helfen, den eigenen Stil zu finden. In der frühen Neuzeit (Renaissance) gehörte es zur Ausbildung eines jeden Malers, Kopien von anderen Meistern zu erstellen und daraus zu lernen. Vor kurzem habe ich in einer Galerie ein nachgezeichnetes Selbstportrait von mir in einer Ausstellung gefunden. Es war mit einem mir unbekannten Namen signiert. Wie frech, dachte ich und nahm Kontakt zur Galeristin auf. Es kam noch schlimmer als gedacht, mein nachgezeichnetes Selbsportrait war eine Abschlußarbeit von einer Absolventin einer Kunstschule. Ich nahm auch mit der Dozentin der Studentin Kontakt auf. Die Dozentin war über die Platte Kopie entsetzt und hat mit der Studentin gesprochen und sich vorgenommen, ihre Schüler besser auf Plagiate hinzuweisen.

Selbstportraits der letzen Jahre:

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