Susanne Haun und Tanja Bethke vor der Buchhandlung am Schäfersee - Lettekietz liest, Foto von Utz Benkel

Lettekiez liest – Kalenderpräsentation Literaten im Utz Benkel Verlag

Literaten-Kalender 2022 im Utz Benkel Verlag mit Beteiligung von Susanne Haun

Das Jahr neigt sich schon wieder seinem Ende zu, ich merke es immer daran, wenn die jährliche Kalenderpräsentation der Wilden 13 aus dem Utz Benkel Verlag ansteht.
Vorstellung des Kalenders im Rahmen von Lettekietz liest

24. September 2021, 19 Uhr

Buchhandlung am Schäfersee
(in Kooperation mit dem M5)
Markstraße 5/6
13409 Berlin
Sylvia Plath

Dieses Jahr suchte Utz Kunstwerke von Literatinnen und Litaraten. Ich entschied mich, Sylvia Plath zu zeichnen. Nach ihrem Selbstmord wurde sie eine Symbolfigur der Frauenbewegung. Ich muss ehrlich sagen, nach stichwortartiger Lektüre ihrer Biographie von Anne Stefenson und lesen der Glasglocke, ihrem einzigen Roman, sehe ich in ihr eher eine Frau, die ihrer Zeit entsprechend nicht korrekt gegen Depressionen behandelt wurde.

Noch heute wird diese Krankheit oft heruntergespielt, es wird gesagt „du hast wohl wieder einen moralischen“. Es wird verkannt, wie gefährlich und lebensbedrohlich diese Krankheit ist. Ich würde eher sagen, dass Sylvia Plath eine Symbolfigur dafür ist, welche Auswirkungen Depressionen haben und wie schlecht sie behandelt werden können.

Ich werde im Rahmen der Vorstellung des Kalenders eine kleine Auswahl Sylvia Plaths Lyrik vortragen und aus ihrer Biografie erzählen.

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Ausschnitt - Madonne del Latte nach Corregio, 69 x 57 cm, Tusche auf William Turner Hahnemühle Papier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Mein Sinnbild von Correggios Madonna del Latte – Zeichnung von Susanne Haun

Katharina Schulze vom Eichörnchenverlag hat einen längeren Artikel zur Maria lactans durch die Zeitgeschichte geschrieben und auch meine Madonna nicht vergessen.
Mich faszinierte dieses klassische Bild der Frau und ich wollte es gerne um die Engelsflügel erweitern und in meiner Art interpretieren. Katharina Schulze vom Eichörnchenverlag hat einen längeren Artikel zur Maria lactans durch die Zeitgeschichte geschrieben und auch meine Madonna nicht vergessen.

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Tagebucheintrag 13.,18. und 19.10.2020, Pluralität – Zeichnung von Susanne Haun

Ich lese im Moment gerne zwischendurch in Hannah Arendts Lyrik Band Ich selbst, auch ich tanze. Er ist für mich schwer mit der Frau, die sich selber als politische Theoretikerin bezeichnete und die ich nichtsdestotrotz auch für eine Philosophin halte, in Einklang zu bringen.

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