Susanne Haun

Salzkristalle aus Bayern – Beute von der ITB Berlin – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berlin, Landschaft, Reiseberichte, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 15. März 2017

 

Am Wochenende waren wir auf der ITB, wir tun uns die Menschenmengen der Messe jedes Jahr an und jedes Jahr werden wir versierter.

Messegelände Berlin - ITB - Foto von Susanne Haun

Messegelände Berlin – ITB – Foto von Susanne Haun

 

Schon am Morgen habe ich mir die Hallen der drei Regionen aufgeschrieben, die wir besuchen wollten: Südafrika, Sizilien und Berchtesgardener Land. Wir haben auch nur diese drei Regionen besucht. Ich frage dort immer nach „Geheimtipps“, wir haben vor allem vor 2 Jahren in Portugal mit diesen Tipps große Entdeckungen fernab der üblichen Touristenrouten gemacht.

In Bayern konnte sich der Besucher Salzkristalle mit nach Hause nehmen. Diese Kristalle leuchten durchsichtig in der Sonne und am Sonntag schien die Sonne extrem hell auf meinen Arbeitstisch und so konnte ich immer wieder neue Kombinationen der Steine und vor allem der Schatten zeichnen. Das hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich es auch filmisch festgehalten habe. Anna-Maria Weber, die mich ans Filmen herangeführt hat, wird ihren Kopf über diese Improvisation schütteln. Ich wollte den Schatten der Steine und habe deshalb auf besseres Licht verzichtet. Die winterliche Nachmichtagssonne, die im vierten Stock in mein Atelier schien, färbte alles golden.

 

 

Der Film zu meiner Arbeit mit den Bergkristallen ist improvisiert, aus der Stimmung und Freude mit den Bergkristallen aufgenommen. Ich hatte nicht geplant, die Kristalle zu zeichnen oder auch zu filmen.

 

 

Denkanstösse aus der SommerWerkstatt der Remise Steglitz – Bericht von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juni 2016

 

Doreen Trittel vom Atelier für Erinnerung und Veränderung machte mich beim letzten Salon auf die Remise Steglitz – Die Werkstatt für Unternehmen (siehe hier) aufmerksam.

 

Susanne Jestel in der Remise Steglitz (c) Foto von Susanne Haun

Susanne Jestel in der Remise Steglitz (c) Foto von Susanne Haun

 

Auf der Homepage der Remise informierte ich mich über das Angebot und beschloss, die Veranstaltung Pressearbeit für kleine Unternehmen zu besuchen.  Der Mini-Workshop wurde von Susanne Jestel, Marketing und Kommunikationsfachfrau geleitet.

Ich hatte in letzter Zeit das Gefühl, dass meine Pressearbeit zur Bekanntmachung von Ausstellungen nicht mehr den gewünschten Erfolg erzielt. Zum einen hat das mit meinem Umzug vor drei Jahren innerhalb Berlins zu tun, ich muss meine Kontakte für Berlin Wedding neu aufbauen. Die Journalisten in Berlin arbeiten größtenteils bezirksorientiert.  Dazu kommt die Fülle an Ausstellungen, die täglich in Berlin eröffnen, wie kann ich mit meiner Ausstellungseröffnung hervorstechen?

 

Tangetes (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tangetes (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Susanne Jestel strukturierte ihren Vortrag in fünf Blöcke und besonders ihre Empfehlungen zum Thema Aufbau eines Presseverteilers half mir sehr. Sie riet uns, lieber nur 5 bis 10 Pressekontakte zu knüpfen als zur ganzen Pressewelt. Diese Kontakte sollten regional bezogen sein.  Wichtig ist natürlich, dass die Wunschmedien auch gelesen werden und ein Bezug zum Medium besteht. Durchdachtes Schreiben und Präsentieren ist nicht nur ein Muss im Portfolio.

Zum Abschluss mussten wir eine Pressemitteilung von einem der  Teilnehmerin, Teilnehmer schreiben. Dazu interviewten wir diese.  Ich mochte das Interdiziplinäre, denn so werden andere Aspekte für den Text ausgewählt als man selber schreiben würde. Ich war ausgesprochen zufriedenüber den Austausch mit der Feinstoffpraktikerin und -lehrerin Dagmar Lüttgau.

Interessant fand ich die These einer Teilnehmerin, dass Printmedien nur noch von den „über 40jährigen“ gelesen werden. Was meint ihr dazu? Befinden sich unter meinen Leserinnen und Leser unter 40jährige, die Printmedien lesen? Und wenn ja, welche?

 

 

Da der Weg von der U-Bahn zur Remise mit Vorgartenblumen bewachsen war, hatte ich Lust in Ruhe und voller Freude Blumen zu zeichnen. Gedanklich verbinde ich diese Blumen mit meinem Besuch bei der Remise. Und genau wie die Pressemitteilung entwicklet werden muss, so entwickle ich meine Zeichnung Tangetes.

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Anleitung für ein schnelles Portrait in Pastell – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Pastell, Portraitmalerei, Publikationen, Zeichnung by Susanne Haun on 4. März 2016

Wie gestern (siehe hier) versprochen, zeige ich heute die Entstehung und Anleitung für ein schnelles Portrait in Pastell ohne Modell.

Warum schnell? Am besten ist es, wenn ihr bei den einzelnen Schritten nicht lange nachdenkt und euch „frei“ zeichnet. Ihr braucht für das Portrait kein Modell, die Nase, Augen und Mund sind stereotypisiert und es enthebt euch dem Problem, Ähnlichkeiten zu schaffen.

Lasst euch von der Farbe leiten und greift bei den Stiften zu, die euch ansprechen.

Den 1. Schritt beginne ich mit gelbem Softpastell und trage schnell in das A4 Hahnemühle Kraftpapier Skizzenbuch eine Farbfläche auf. auf dieser Farbfläche entsteht das Portrait Schritt für Schritt. Ich mag am liebsten Softpastelle von Schmincke, weil sie besonders pigmenthaltig mit wenig Bindemitteln sind. Wichtig ist, dass ihr nicht vergesst eure Zeichnung am Schluss zu fixieren. Ich hoffe, die zahlreichen Bilder sprechen für sich, wenn ihr Fragen habt, schreibt sie mir einfach in den Kommentaren.

 

Mehr über das Zeichnen von Portraits mit Pastellen erfahrt ihr in meinem Buch Pastell Mixed Media im Edition Michael Fischer Verlag.
Ein Exemplar mit persönlicher Widmung könnt ihr bei mir mittels einer Mail an info@susannehaun.de erwerben. Ich muß zuzüglich zu den 19,99 € auch 2,50 € Versandkosten innerhalb Deutschlands berechnen. Ich versende das Buch gepolstert in einem Maxiumschlag als Buchsendung.

Meine Anleitungsbücher sind im Edition Michael Fischer Verlag (siehe hier) oder bei Amazon (siehe hier meine Autorenseite) erhältlich.

Selbstverständlich könnt ihr auch meine anderen Bücher bei mir mit Signatur bestellen. Auf der Seite “Publikationen” findet ihr eine Übersicht über meine bisher erschienenen Bücher (siehe hier).

 

Susanne Haun Pastell Mixed Media (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun Pastell Mixed Media (c) Foto von M.Fanke

Workshop Portrait in Pastell bei Boesner Berlin – Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Pastell, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 3. März 2016

Am Samstag, den 30. April von 10:30 – 15:30 Uhr findet bei Boesner Berlin Mariendorf unter meiner Leitung der Workshop “Portrait in Pastell“ statt. Ich freue mich darauf und auf meine Schülerinnen und Schüler.

Die Anmeldung erfolgt direkt über / bei Boesner (siehe Formular am Ende des Beitrags siehe hier)

 

Boesner Workshop Portrait in Pastell - Susanne Haun

Es ist eine der Herausforderungen der Malerei, einem Gesicht den typischen Charakter des Menschen zu geben, den wir darstellen wollen.
In diesem Workshop werden wir die Proportionen des Gesichts mit Kohlestiften erkunden und lernen, wie wir Auge, Nase und Mund harmonisch in Szene setzen können.
Softpastelle eignen sich mit ihrer weichen Konsistenz perfekt für die Portraitmalerei. Sobald die Gesichtszüge mit Kohle skizziert sind, verwenden wir diese Skizzen, um sie mit Softpastellen zu kolorieren. Dabei lernen Sie die Eigenschaften der Pastelle kennen und für Ihr Bild zu nutzen. Als Modell kann sowohl der Tischnachbar herhalten als auch das Foto der Lieben mitgebracht werden.
Der Workshop eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Morgen werde ich auf meinen Blog ein Beispiel mit einer Schritt für Schritt Anleitung für ein „schnelles“ Portrait ohne Modell geben.

 

Impressionen vom Pastell Mixed Media Workshop bei boesner (c) Foto von Susanne Haun

Impressionen vom Pastell Mixed Media Workshop bei boesner 2015 (c) Foto von Susanne Haun

Hier findet ihr Fotos vom letzten Pastellworkshop bei Boesner.

 

Materialliste

Papier, das für die Pastellmalerei geeignet ist, wie zum Beispiel

Hahnemühle Pastell Selektion A4 Papier, Schwarzes Tonpapier, Ingrespapier, Canson Pastellpapier, Kraftpapier. Das Papier sollte nicht größer als 30 x 40 cm sein, damit alle Teilnehmer ausreichend Platz haben.

Verschiedene Kohlestifte, z.B. Stifte in Holzummantelung, Naturkohle, Fallminenstifte von Koh-i-Noor mit Kohleminen
Es können drei verschiedene Härtegrade, hart, mittel und weich verwendet werden.

Softpastelle in verschiedenen Farben, vorzugsweise von Schmincke, da diese besonders pigmenthaltig sind. Wem das zu teuer ist, der kann auch andere Softpastelle verwenden.
Eine mögliche Farbauswahl: Ocker und Gelbtöne, Weiß, Gelb, Blau, Rot

Pastellstifte in Holzummantelung (z.B. Faber Castell) in Schwarz, Weiß, Rosa und bevorzugte Farben der Schülerin

Fixativ für Pastell (Schminke)

Estompen (Verwischer in Stiftform)

Radiergummi zum verwischen der Farben

Fotos von Verwandten etc., die im Verlauf des Unterrichts gezeichnet werden sollen.

 

Hier die Entstehung des Pastell Shorog 40 x 30 cm auf Hahnemühle Kraft Papier:

 

 

 

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Anmeldeformular zum Workshop, mit dem berühmt berüchtigten Klick vergrössert sich das Formular:

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