Susanne Haun

FeuerZeichen oder Platons Definition vom Maler – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Sternzeichen, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Januar 2012

Ein Maler gibt sinnliche Dinge wieder und ist so laut Platon ein „Nachahmer des Scheins“.

Beim heutigen Malen des Elementes Feuer ist mir aufgefallen, wie ich die Kühle des Wassers im Wasserzeichen zeichnete, die Distanz, die ich zu dem Element Wasser habe. Beim Feuer zeichnete ich viel bewegter. Da ich selber zu den Feuerzeichen gehöre, geht in diese Zeichnung meine Nähe ein, die Sternzeichen Widder, Schütze und Löwe sind auch Liniengewaltiger durch die Haare der Tiere und des Schützen.

Feuerzeichen - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Leonardo Bütten - 80 x 60 cm

Feuerzeichen - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Leonardo Bütten - 80 x 60 cm

Aber das sind meine Gedanken also mein „Schein“. Platon fragt in seinem zehnten Buch, „Ist der Maler also ein Nachahmer des Scheins oder der Wahrheit?“ Als Lösung gegen den Schein schlägt er Messen, Zählen und Wägen vor und empfindet dieses als die edelste Kraft unserer Seele. Aber das ist seine Wahrheit. Auch er unterliegt hier seinem „Schein“.

Was ist die edelste Kraft unserer Seele? Die Mathematik, die Kunst, die Philosophie, die Physik oder…?

In einem hat Platon natürlich recht, eins und eins ist zwei und das ist unwiderlegbar.

Neue Hängung in meinem Atelier - Foto von Susanne Haun

Neue Hängung in meinem Atelier - Foto von Susanne Haun

Mit diesen Gedanken im Kopf habe ich meine Bilder im Atelier neu gehängt und am FeuerZeichen weiter gearbeitet.

Am Anfang war das FeuerZEICHEN – Widder, Löwe und Schütze – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Sternzeichen, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Januar 2012

Erinnert ihr euch an mein Wasserzeichen (seht hier)? Heute beginne ich mit dem nächsten Element, dem Feuer.

Heraklit (* 540 vor Christus) war der Ansicht, dass das Urelement das Feuer war!

Sieht so Pele aus? - Zeichnung von Susanne Haun - 24 x 17 cm - Tusche auf Bütten

Sieht so Pele aus? - Zeichnung von Susanne Haun - 24 x 17 cm - Tusche auf Bütten

Auch auf Hawaii hat das Feuer aufgrund der dortigen Vulkane eine besondere Bedeutung. Dort herrscht die Vulkan- und Feuergöttin Pele, die laut der Legende aus Himmel und Erde geboren wurde. Pele bedeutet „geschmolzene Lava“ und es heißt, dass Pele alle  verflucht, die Vulkangestein von  Hawaii mitnehmen. Ich war noch nie auf Hawaii und kenne es nur aus zahlreichen Filmen und Büchern.  Aber die langen schwarzen Haare, die Pele laut der Legende aus Lavagestein trägt, die sehe ich vor mir!

Da ich das Element Feuer archaisch gestalten möchte, nehme ich statt des Bogens ein Speer für den Schützen.

Habt ihr eigentlich schon unser Sternzeichenbuch (hier bei Amazon) gelesen?

Die Autorin Annette Pehnt hat schon viele Bücher im Piper Verlag veröffentlicht und unter anderem 2002 den Preis der Jury des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs erhalten. Der Ingeborg Bahmann Preis gilt als die wichtigste literarische Auszeichnung im deutschprachigen Raum! Was über Annette wenig bekannt is: sie ist Doktorin für Anglistik und Keltologie. Die meisten ihrer Bücher habe ich schon gelesen und kann sie alle weiterempfehlen. „Ich muss los“ gibt es auch als Hörbuch gesprochen von Joachim Król. Annette ist auch ein Feuerzeichen: Löwe!

%d Bloggern gefällt das: