Susanne Haun

La dolce vita – ein kurzer Besuch Neapels – Susanne Haun

Posted in Neapel, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 12. April 2019

 

 

Neapel, Castel Nuovo, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Neapel, Castel Nuovo, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Neapel hat das typische italienische Flair, das Rom (und Palermo) Besucherinnen und Besucher schon gut bekannt sein dürfte.

Es ist voller Autos, die scheinbar im vollständigem Chaos über die Straßen rasen. Die Fußgänger schlängeln sich durch Vespas, LKW’s und Autos und es passieren erstaunlich wenige Unfälle. Jedes Auto in Italien hat eine Delle, am häufigsten trifft es die rechten Außenspiegel, die auch konsequent nicht ersetzt werden. Das Auto hat in Italien die Bestimmung, zu fahren und wenn es nebenbei glänzt, schön, aber nicht notwendig.

Beim Buchen von unseren Unterkünften achte ich neben dem Preis auch immer darauf, nicht in den touristischen Zonen zu schlafen, sondern eher etwas abseits, verkehrsmäßig gut angebunden, zu verweilen. So auch in Neapel, 1,5 km vom Bahnhof entfernt haben wir in einer kleinen Ferienwohnung geschlafen. Ich mochte schon den Spaziergang am ersten Tag, das einfache Schlendern, das uns die Stimmung der Stadt näher bringt, den Weg zum Supermarkt klärt, die kleinen Cafés erkunden lässt und durch den vielleicht doch schon die eine oder andere Sehenswürdigkeit offenbart wird. Leider kamen wir genau zur Schließzeit des Castel Nuovos am Golf an.

Die heutigen Fotos von Micha und mir kombiniert mit den Zeichnungen von mir geben einen kleinen Überblick unseres ersten Spaziergangs.

 

 

Schon im Oktober, beim letzten Italienaufenthalt im Latium (um Rom) benutzte ich ein anderes Skizzenbuch wie sonst. Das Skizzenbuch ist kleiner als meine Hefte, hat einen Hardcovereinband und lässt sich gut in der Jackentasche verstauen. Durch einen befestigten Gummi können die Seiten in der Jackentasche nicht knicken. Das Buch hat fast die gleiche Größe wie das Skizzenbuch, dass Franz Theobald Horny 1822 verwendete und ich wollte ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, die Landschaft bzw. Stadt in seiner Größe zu erfassen. Mir gefällt es. Vielleicht steige ich auf Reisen ganz auf dieses Format um. Meine Masterarbeit hatte eine Zeichnung von Horny zum Thema und nun werde ich über seine Arbeit promovieren. Ist das nicht ein guter Grund, auf sein Skizzenbuchformat umzusteigen?

 

 

 

 

%d Bloggern gefällt das: