Mein Sinnbild von Charlotte E. Pauly (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Mein Sinnbild von Charlotte E. Pauly

Innerhalb des Projekts „mind the *gap!“ habe ich mich mit der Künstlerin Charlotte E. Pauly beschäftigt. Die 1886 in Stampen, Schlesien geborene Künstlerin hat ein großes Oeuvre geschaffen, dass leider bei vielen in Vergessenheit geraten ist. Auf der Projektseite von „mind the *gap“ erfahrt ihr mehr über unsere Ziele (klick).

Paulys für Frauen der damaligen Zeit außergewöhnliche Lebensgeschichte und die Tatsache, dass mehrere Gemälde von ihr im Depot der Neuen Nationalbibliothek ein ungesehenes, tristes Dasein führen, hat mich dazu bewogen, mich näher mit ihr zu beschäftigen.

2026.03.27.0001 Tagebucheintragung Nach rechts geschaut (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – schmeisse ich das gleich weg oder erst in einem Jahr?

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026

Mein Werkverzeichnis
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – schmeisse ich das gleich weg oder erst in einem Jahr?

In den letzten Jahren habe ich viel an mein Werkverzeichnis gearbeitet undbin dabei unterschiedliche Stadien durchlaufen. Ein Werkverzeichnis ist eine Lebensaufgabe und es gehört zum Anlegen und Pflegen Mut zur Unvollständigkeit dazu.

Ich bin bemüht, regelmäßig im Atelier meine zahllosen Graphikschubladen und Kartons mit Zeichnungen durchzugehen, zu sortieren und wegzuschmeißen, was ich nicht für meinen Standard halte.

Das hat mein Sehen dafür geschärft, schon nach dem Arbeitsprozeß zu schauen, was ich wohl nächstes Jahr wegschmeissen werde. Ich muss schmunzeln.

2026.03.21.0001 Tagebucheintragung Im Inneren der Osterglocke (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – März 2026 – Variationen in grün gelb

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026

Jeder Tag ist anders

Gerne fasse ich Tagebucheintragungen nach bestimmten Kriterien zusammen. Es gibt Tage, da greife ich nach einem Füller, den ich ewig nicht verwendet habe und erfreue mich an den Linien. So auch vom 21. – 23. März. Es begann mit dem Inneren eine Osterglocke aus einem Strauß, den ich von Claudia und Wiebe bekam. Der Strauß ist inzwischen verblüht, er verströhmte einen betörenden Duft, da neben den Osterglocken auch Hyazinten den Strauß zierten. Ich musste ihn in den Garten stellen, da der Duft das Denken unmöglich machte. Nun ist er verblüht.

KW 00 ToDo 02.2026 Selbst Collagen auf Kalenderblatt 2026, 21 x 15 cm, Füllertinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Selbstbildnis Kalender 2026 – Februar – Collagen – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Collage, Selfie, Kunst, Porträt

Im Februar bin ich mutiger mit den Collagen geworden. Es macht mir Spaß, mein Gesicht immer aufs Neue zu Dekonstruieren.

2026.03.14.0008 Tagebucheintragung Frühblüher - Inspiration von Emil II (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – 14. März 2026 – Inspirationen von Emil

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen 14.3.2026

Anemonen

Die Kunstwerke von Emil Schumacher wirken immer noch nach. Ich gestalte weiterhin Durchblicke. Interessant für mich selbst ist die Tatsache, dass ich mit der heutigen Serie in meinen Tagebuch-Stil begann und mich dann davon löste, erst abstrakt und dann in Durchblicken. Ich überlege, ob ich meine Erkenntnisse auf große Leinwände übertragen sollte.

2026.03.08.0005 Tagebucheintragung Inspiration von Emil V (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – 8. März 2026 – Inspirationen von Emil

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen 8.3.2026

Tagung des Arbeitskreises Werkverzeichnis in Hagen

Letztes Wochenende war ich zur Tagung des Arbeitskreises Werkverzeichnis in Hagen im Emil Schumacher Museum. Neben einer sehr inspirierenden Tagung zum Thema Material im Werkverzeichnis mit eigenem Vortrag und Posiumsdiskussion haben mich wiedereinmal die Kunstwerke von Emil Schumacher inspiriert. Wieder zuhause habe ich einen Teil dieser Inspirationen in meinen Tagebucheintragungen festgehalten.

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