Susanne Haun

Wir suchen eure Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen! – Frank Koebsch und Susanne Haun

Posted in Ausschreibung, Blumen und Pflanzen, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Januar 2020

 

Arbeit mit Zigarrenkistenbrettchen, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019Der 23. KunstSalon am Dienstag findet am 18. Februar 2020 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt (siehe hier). Als Gast freue ich mich Frank Koebsch begrüßen zu dürfen.

Die erste Einsendung ist schon bei mir eingetroffen. Ich habe mich sehr darüber gefreut! Danke, Tom.  Rosie Geisler berichtet auf ihrem Blog von der Suche in ihrem Keller nach einer passenden Zigarrenkiste (siehe hier), ich bin schon gespannt auf ihre Arbeit auf Zigarrenkistenbrettchen.

Zum Salon suchen Frank und ich eure Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen!

Die Zigarrenkistenbrettchen werden zum 23. KunstSalon am Dienstag am 18. Februar 2020 ab 18 Uhr in den Atelierräumen von Susanne Haun in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin ausgestellt.

Wo bekommt man leere Zigarenkisten her?

In Tabakläden werden oft leere Zigarrenkisten an Interessierte verschenkt. Ich habe aus diesen Läden schon einige erhalten (siehe Foto).

Bei ebay können leere Zigarrenkisten ersteigert werden.

Wer kann sich bewerben?

Jede und Jeder, der gerne kreativ arbeitet, es gibt keine Altersbeschränkung nach oben oder nach unten.

Gibt es ein Thema?

Die künstlerische Arbeit muss auf einem Zigarrenkistenbrettchen gestaltet sein. Das Thema ist jeder Teilnehmerin, jedem Teilnehmer selber überlassen.

Welche künstlerischen Techniken sind erlaubt?

Die Art der Gestaltung bleibt den Teilnehmenden überlassen. Ob Bemalung mit Pinsel oder Stift, Collagentechnik, Öl, Aquarell, Zeichnung – alles ist möglich.

Rahmung?

Die Arbeit soll mit einem Kleber (siehe Bild) zum Aufhängen

ausgestattet sein. Bitte keine gerahmten Arbeiten einreichen!

Form der Bewerbung

Die Originale sollten bis zum 10. Februar 2020 per Post an Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin gesendet werden. Bitte den Brief ausreichend frankieren und einen ausreichend frankierten Rückumschlag dabei legen, da die Arbeiten ansonsten nicht zurückgesendet werden. Bitte beschriftet die Arbeiten auf der Rückseite mit eurem Namen! Berlinerinnen und Berliner können nach Vereinbarung ihre Arbeiten persönlich einliefern.

Wie viele Arbeiten können eingereicht werden?

Es können maximal zwei Arbeiten pro Person eingereicht werden. Alle Arbeiten werden den Gästen pro Stück für 125 Euro angeboten. 90 % des Erlöses verbleibt bei der jeweiligen Künstlerin / Künstler. Die restlichen 10 % kommen in die Aufwandskasse des KunstSalons.

Wann ist der Abgabetermin?

Bis zum 10. Februar 2020 können die Arbeiten eingereicht werden.

Wer beantwortet weitere Fragen?

Bei Fragen, die die Bewerbung, Ausstellung oder den Salon betreffen wendet euch bitte an:

Susanne Haun
M: info@susannehaun.de
T: 0177 232 80 70

Frank Koebsch
M: Frank.koebsch@t-online.de
T: 01523 402 83 72

 

 

 

Zitat am Sonntag – Jeff Koons

Posted in Objekt, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 19. Januar 2020

 

 

Provokation ist so oberflächlich, sie hat eine kurze Verfallszeit.
Was die Leute am schockierendsten finden, ist Ehrlichkeit.

Jeff Koons ,1955 in York, Pennsylvania geboren, US-amerikanischer Künstler

 

 

Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun

Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun

 

 

Ich frage mich, ob ich irgendetwas schockierendes in meiner Kunst habe?
Ehrlich ist meine Kunst auf jeden Fall.

 

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zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 6. August 2018

Skizzenbücher 30.8. – 18.11.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Januar 2020

 

Ich berichtete schon von meiner Unzufriedenheit mit meinen Skizzenbüchern vom letzten Jahr.

Trotzdem zeige ich hier einen Auszug aus den Tagen vom 30.8. – 18.11.2019. Ich lasse die Zeichnungen mal ohne Worte stehen.

 

Workshops 2020 – Dozentin Susanne Haun

Posted in Workshop by Susanne Haun on 15. Januar 2020

 

Dieses Jahr möchte ich mich wieder verstärkt meiner eigenen Kunst widmen und werde deshalb nicht in der gewohnten Schlagzahl sondern nur an 4 Tagen im Jahr die Zeichnung unterrichten.

 

Workshops  2020

 

Am 29. April 2020 und am 31. Oktober 2020 unterrichte ich die Kunst der Zeichnung in verschiedenen Techniken (die zeitnah bekannt gegeben werden) bei boesner in der neuen Filiale Berlin-Neukölln, Karl-Marx-Straße 110, 12043 Berlin-Neukölln.

Am 21. September 2020 und am 12. Oktober 2020 unterrichte ich im Auftrag des Kunstamt Reinickendorfs im Fontane Haus in der Graphothek Berlin die Technik des Linolschnitt. Weitere Informationen werden zeitnah bekannt gegeben.

 

Impressionen vom Linolsschnitt Workshop Graphothek Berlin Mai 2019, Foto von Susanne Haun

Impressionen vom Linolsschnitt Workshop Graphothek Berlin Mai 2019, Foto von Susanne Haun

 

Über diesen Workshop erschien ein gelungener Artikel in der Zeitung Stadt.Land.Fuchs. Reinickendorf des Bezirks Reinickendorf.

 

Mit Mut und Messer, Stadt Land Reinickendorf

Mit Mut und Messer, Stadt. Land. Fuchs vom Bezirk Reinickendorf

 

Folgend unterrichte ich auch dieses Jahr wieder für Künstler von Künstler beim bbk Bildungswerk Berlin.

Hier die Übersicht mit direkten Links zu den Kursankündigungen beim bbk:

am 04.02.2020 – Veröffentlichen und Verkaufen im Internet

am 11.02.2020 – SOZIALE MEDIEN für KÜNSTLER*INNEN ?!?!

am 26.02.2020 – Ein Werkverzeichnis anlegen

am 23.04.2020 – Ein Werkverzeichnis anlegen

Aktuell informiere ich auf folgenden Link (Klick) über meine Workshops.

Aus meinem Werkverzeichnis: Fauler Löwe im Glück – Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Januar 2020

 

Fauler Löwe im Glück, 23 x 31 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Fauler Löwe im Glück, 23 x 31 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

„Ein breites, zufriedenes Lächeln und ein schielender Blick, der inkeine bestimmte Richtung schaut. So präsentiert sich uns der „Faule Löwe im Glück“. Sein mächtiger Kopf wird umkranzt von einer Mähne, deren Fülle und Schwere das strahlende, mittels Pinsel aufgetragene
Blau begreifbar macht. Es ist nicht klar, ob sich der Löwe im Liegen zu uns umwendet oder ob einzig sein Kopf inmitten der Darstellung schwebt. Zur rechten Seite des Kopfes hin umreißt eine dünne Linie in vage angedeuteter, körperhafter Form dynamisch geschwungene Lettern, deren enges Beisammensein Assoziationen an buschiges Fell zu erwecken vermag. Ein Wort scheint sich hierbei deutlich zu wiederholen und die Zufriedenheit des Tieres zu kontextualisieren: „fertig. Fertig.“ Auf ihrem Blog bezeichnete die Künstlerin Susanne Haun die Zeichnung noch als „Löwe nach der Klausur“ und merkte diesbezüglich an, dass die Freude über die anbrechenden Semesterferien in diesem Bild Ausdruck fand. Ebenso wie ein Löwe nach einer erfolgreichen Jagd die wohlverdiente Ruhe genießt, so muss auch der von Deadlines und Prüfungen angestrengte Verstand der Künstlerin seine Ruhe finden, damit er – gleich dem Löwen – zu späterem Zeitpunkte gegen weitere Anstrengungen gewappnet ist.“

Meike Lander, Kunsthistorikerin

Der Text entstand im Zusammenhang mit meinem Werkverzeichnis. Herzlichen Dank, liebe Meike.

Der Löwe hat ein neues zuhause bei Beate Gernhuber von Safariscout gefunden. Beate hat sich die Löwenzeichnung von mir von ihren Lieben zu Weihnachten schenken lassen.

Als Vorsatz für das Neue Jahr 2020 habe ich mir in Bezug auf mein Werkverzeichnis vorgenommen, alle verkauften Arbeiten von mir bis Juni aufgenommen zu haben. Das wird gar nicht einfach. Ich definiere mein Werk ab 1999. Das Jahr 2003 ist mir elektronisch vollständig verloren gegangen. Wer weiss, wohin 2003 im großen weiten Computerhimmel entschwunden ist. Leider habe ich auch mein Kassenbuch nicht mehr. Schon 2014 waren die 10 Jahre Aufbewahrungspflicht vorbei und ich bin jedesmal froh, wenn ich einen oder mehrere Ordner den Weg allen irdischen gehen kann.

Zitat am Sonntag – Joseph Addison

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 12. Januar 2020

 

Unentschlossenheit gegenüber den Lebenszielen,
die sich uns zur Wahl stellen,
und die Unbeständigkeit bei ihrer Verfolgung
sind die Hauptursachen unseres ganzen Unglücks.

Joseph Addison, 1. Mai 1672 – 17. Juni 1719 war ein englischer Dichter, Politiker und Journalist in der Frühzeit der Aufklärung.

 

Landschaft in blau (c) Zeichnung von Susanne Haun klein

Landschaft in blau (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe das Zitat als interessant aber auch sehr streng empfunden und mich gefragt, ob ich es in meiner Zitatensammlung aufnehmen sollte. Dann habe ich mich dafür entschieden. Ein bißchen Strenge kann vielleicht nicht schaden.

Was meint ihr dazu?

 

 

 

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Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Donnerstag, den 20. Dezember 2019

Bücherzählung 2019 – Susanne Haun

Posted in Buchtip, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Januar 2020

 

12 Weihnachtsangebot - Duras - Manchmal bin ich lange Zeit leer (c) Zeichnung von Susanne Haun

12 Manchmal bin ich lange Zeit leer – inspiriert von Marguerite Duras (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Auf Petras Blog (siehe hier) las ich von der großen „Buchzählung“. Petra fragte sihc von der Frauenleserin Kerstin Herbert inspiriert, die zur Zählung von Büchern aufrief, ob 2019, das Jahr der Frauen in der Buchwelt war?

Ich weiss nicht, wieviele Bücher ich 2019 gelesen habe!

Ich schreibe kein Lesetagebuch mehr. Vielleicht sollte ich da eine Seite auf meinem Blog einrichten ;-). Immerhin hat mich der Beitrag inspiriert, eine kleine Auswahl von Büchern, die mir 2019 gefallen haben, hier aufzuzählen.

Ich habe Delia Owens mit dem Gesang der Flusskrebse entdeckt, ich werde sicher mehr von ihr lesen. Nachdenklich haben mich die Zeuginnen von Atwood gemacht und das achte Leben, ein Buch von über 1.000 Seiten von Nino Hartischwile hat mir sehr gefallen. Krimis habe ich von Val McDermid gelesen, bis sie mir zu schrecklich wurden. Dörte Hansen hat mich mit ihrer Mittagsstunde unterhalten und Terésia Mora mit der Liebe unter Aliens. Kennt eine / einer von euch das Buch über die römische Familie von Francesca Melandri, von der sie im Buch Alle außer mir berichtet? Auch Daniela Krien und ihre Liebe im Ernstfall bin ich nach Leipzig gefolgt, um dort vier Frauen wie du und ich kennenzulernen.

Bedanken möchte ich mich bei Tanja Bethke, die Buchhändlerin der Buchhandlung am Schäfersee (siehe hier), wo ich meine Bücher, wenn ich sie nicht als Hörbuch höre, bestelle und abhole. Ich mag das Abholen, das wir immer mit einer gemeinsamen Mittagspause verbinden.

 

Die Fünf Lebensstufen der Frau (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Fünf Lebensstufen der Frau (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Kerstin Herbert, die bloggende Frauenleserin, die zu dieser Blogparade aufrief, stellte noch einige Fragen zum Leseverhalten von uns Lesern und Leserinnen, die ich beantworten möchte:

Wie hoch ist Deine „Frauenquote“? Wieviele Bücher hast Du in diesem Jahr gelesen und/oder rezensiert? Wieviele davon wurden von Autorinnen verfasst?

Ich lese sehr ausgewogen und mache mir keine Gedanken, ob ich ein Buch von einer Frau oder von einem Mann lese, hauptsache der Inhalt fesselt und inspiriert mich oder macht mich nachdenklich. Nachdem ich aber gezählt habe, habe ich festgestellt, dass ich 19 Bücher von Männern und 14 Bücher von Frauen gelesen habe. Ich lasse hier mal die Fachbücher weg und zähle wirklich nur die Belletristik auf. Bei den Fachbüchern Kunstgeschichte und Kunst ist ganz sicher die „Männerquote“ höher.

Welches Buch einer Autorin ist Dein Lesehighlight in 2019?

Das kann ich nicht sagen, ich denke, die oben aufgezählten Bücher von Frauen gehören tatsächlich neben Stanisic, Würger, Lem, Schami, McEvan und Sutter zu den Büchern, die ich 2019 gerne gelesen habe. Ich trenne ungern zwischen Frauen und Männern, ich halte diese Trennung kontraproduktiv zur Emanzipation der Frau.

Welche Autorin hast Du in 2019 für Dich entdeckt und was macht Sie für Dich so besonders?

Da kann ich wieder nur auf die oben aufgezählten Autorinnen verweisen, keine ist besser als die andere, alle Bücher waren auf ihre Art sehr gut.

Welche  weibliche Lebensgeschichte bzw. Biografie hat Dich besonders beeindruckt (und warum?)

Da nenne ich doch mal die Künstlerin Louise Seidler, die zum größten Teil nur als Randnotiz in der Fachliteratur zu den Deutsch-Römern (Romantikern) des 19. Jahrhunderts genannt wird. Vielleicht gebe ich ihr in meiner Dissertation einen größeren Platz, um sie bekannter zu machen. Sie hatte es tatsächlich als weibliche Künstlerin im 19. Jahrhundert sehr schwer.

Welches Buch einer Autorin möchtest Du in 2020 unbedingt lesen?

Das ergibt sich aus der Laune zwischen beendeten und angefangenen Buch heraus und ich kann es jetzt nicht sagen. Ich lese gerade die Gestirne von Eleanor Cutton. Ich bin am Anfang des Buches, weiss aber schon, dass es mir sehr gut gefällt und ich es zuende lesen werde.

 

 

 

Projekt ohne Namen – Jürgen möchte ewig Leben – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Januar 2020

 

Was ist der Moment, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Was ist der Moment, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

#35

J: „Wenn es nach mir ginge könnte ich im Moment ewig leben, …“

S: „… jedoch macht die Endlichkeit das Leben umso intensiver.“

 

Was birgt der Moment und was bedeutet Ewigkeit? Himmel? Hölle? Die Sinnbilder davon? Ist überhaupt ewiges Leben erstrebenswert? Jürgen, das waren keine einfachen Fragen.

Damit die Leserin und Leser es in Erinnerung behalten:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

 

Mentmomomentmomen, Stop, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019 Kopie

Mentmomomentmomen, Stop, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Für Jürgen habe ich mir diesen delikaten Satzanfang ausgedacht. Delikat gerade deshalb, weil wir so viele Projekte „auf Halde zu liegen haben“, die wir gerne ausstellen würden.

#36

S: „Es wäre an der Zeit, für unsere vielen Projekte, Zeichnungen und Drucke einen Ausstellungsort zu finden ….

 

________________

Hier könnt ihr in unseren bisherigen Satzanfängen und -enden stöbern. Schon seit November 2016, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen, führen Jürgen und ich diesen Dialog.

#34 (siehe hier)

S: „Der Gedanke dieses Projekts liegt im …“
J: „…dunklen Keller.“

#33 (siehe hier)

J:„Sie sagen, ich trage die Schuld dafür, dass …“
S: „… ich mich schuldlos fühle.“

#32 (siehe hier)

S: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“
J: „…was meine Zunge benötigt: rechts und links und vorne und hinten und sauer und bitter und süß.“

#31 (siehe hier)

J:  „Dieses Ding frisst kein Brot, aber ….“
S: „… es ist neckisch, es sich anzueignen.“

#30 (siehe hier)

S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“
J:  „… und damit ist alles beisammen, was die Welt der rose is a rose is a rose is a rose zusammenhält.“

#29 (siehe hier)

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

#28 (siehe hier)

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

 

 

Die fünf Lebensstufen der Frau – Gemälde aus dem Jahr 2005 von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Leinwand by Susanne Haun on 6. Januar 2020

 

 

Die fuenf Lebensstufen der Frau, 100 x 100 cm, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die fuenf Lebensstufen der Frau, 100 x 100 cm, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Mein erstes im Jahr 2020 eingestelltes Bild bei Singulart (siehe hier) ist aus dem Jahr 2005 also schon 15 Jahre alt. Ich mag es besonders, weil es einen Wegpunkt in meinem Leben symbolisiert.

Mehr zu diesem Gemälde könnt ihr sehen und lesen, wenn ihr dem Link zu meiner Onlinepräsenz bei Singulart folgt.

Übrigens, ihr könnt mir auch auf singulart folgen, ihr bekommt dann immer eine Mail, wenn ich neue oder auch alte Arbeiten von mir hochlade. Wie das geht, das seht ihr hier (klick).

Zwei Jahre später, also 2007,  beschäftigte ich mich wieder mit dem Thema der Lebensstufen der Frau. Mehr von diesem Gemälde könnt ihr sehen und lesen, wenn ihr dem Link hier auf einen Beitrag von 2017 auf meinem privaten Blog folgt.

Das sind viele Links, oder?

Ich schreibe seit März 2009 fast täglich auf meinem Blog über meine Kunst. Um ein reduntantes System innerhalb meines Blogs zu verhindern, arbeite ich lieber mit Links. Ich hoffe, ihr folgt den elektronischen Verzweigungen meiner Erinnerungen.

Vor my english speaking readers:

On this 100 x 100 cm canvas on a museum bar, Haun depicts the five stages of life of women, birth, first bleeding, pregnancy, last bleeding and ultimately death. Especially in the early modern period, these stages of life were discussed. Until she was 10 years old, the woman lived through her childhood, the virgin age followed up to 20 years. After that, she was regarded as a wife, housewife and mother in society. When she was no longer fertile she

was seen as a matron and as a grandmother or old woman from around 50 years of age. A man was considered to be at the height of his life at 50 if only the term old woman remained for the woman. The Haun canvas shown emancipates the position of women.
In addition to aryl, Haun used oil pastels for the lines.

 

Zitat am Sonntag – Marcus Tullius Cicero

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 5. Januar 2020

 

Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek,

so wird dir an nichts fehlen.

Marcus Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.)

 

 

 

 

 

 

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Marcus Tullius Cicero in Gartenflora, Band 1 / 2020, Seite 32.

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