Susanne Haun

Ein Selbstportrait von 2004 verschwindet – Susanne Haun

Posted in Leinwand, Portraitmalerei, Selbstbildnisse by Susanne Haun on 29. Juli 2016

 

Ein Selbstportrait von 2004 verschwindet .

 

 

 

Pressemitteilung Ausstellung W E G S C H Ü T T E N – Objekte und Zeichnungen von Jürgen Küster und Susanne Haun, Kuration Cristina Wiedebusch

Posted in Ausstellung, Presse, Projekt Null, Projekt Wegschütten, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Juli 2016

Jürgen Küster und meine Ausstellung Wegschütten steht vor der Tür.

Unsere Kuratorin Cristina Wiedebusch und ich haben Anfang der Woche die Pressemitteilung für die Ausstellung „W E G S C H Ü T T E N“ – Objekte und Zeichnungen von Jürgen Küster und Susanne Haun zusammengestellt. Cristina kam schon mit sehr gut formulierten Texten, so dass wir nur noch die  Fotos zusammenstellen mussten.

Hier ist die pdf-Version zum herunterladen.

Kunstpräsentation des Projekts

W E G S C H Ü T T E N

Objekte und Zeichnungen von Susanne Haun und Jürgen Küster

16. August 2016 von 16 – 21 Uhr

Kunstraum Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin

Eine Einführung in die Präsentation gibt die Kuratorin Cristina Wiedebusch.

Der Eintritt ist frei.

 

Die Künstlerin

Susanne Haun ist eine Künstlerin, die, besessen davon aufrichtig zu sein, zu einer Provokateurin wird. In ihrem Bestreben, etwas von Befindlichkeiten offen zu legen, gerät sie manchmal an die Grenzen zum Großstädtisch-Mondänen, ja zur Karikatur. Ihre Zeichnungen benötigen keinen zusätzlichen mentalen Prozess, so dass das Gesehene ohne Umweg und Verzögerung auf die Bildfläche, direkt, unmittelbar, wie von selbst erscheint. Kräftige, ununterbrochene Umrandungen und gezielte Farb-akzente sorgen für Raum, Atmosphäre und gekonnte Inszenierung. Mit reduzierten treffsicheren Linien fängt Frau Haun den Kern des Sujets ein, gleichgültig, ob es sich um Affekte, Stimmungen oder Charaktere handelt.

 

Künstlerin Susanne Haun (c) Foto von Cristina Wiedebusch

Künstlerin Susanne Haun (c) Foto von Cristina Wiedebusch

 

Der Künstler

Jürgen Küster erzeugt Zeichnungen, die durch ihre irregulären Partien streckenweise verdoppelt aufgebrochen oder ergänzt erscheinen. Das „expressionistische“ Moment, der Augenblick dominiert. Es ist schwer zu sagen, ob die gegenwärtige Geschichte die Welt der Imagination beeinflusst oder die Imagination die Geschichte bestimmt. Zeichnen ist für ihn ein Anpassen und Auflösung der Form um die Aneignung von Stimmung. Er hantiert mit diversen Arbeitsutensilien und verarbeitet dabei das Erlebte, Gefühlte, Gedachte in reizvolle intellektuelle Kunst(spiel)werke.

 

Jürgen Küster (c) Foto von Susanne Haun

Jürgen Küster (c) Foto von Susanne Haun


Die Kuratorin

Cristina Wiedebusch ist Kunsthistorikerin. Sie hat ihren Bachelor zum Thema „Admiratio und aemulatio des menschlichen Körpers, Rembrandts Gemälde Die Anatomiestunde des Dr. Nicolaes Tulp“ an der Freien Universität Berlin bei Prof. Dr. Klaus Krüger geschrieben. Sie ist in Italien, Turin mit dem wohlklingenden Geburts-namen Bonadonna geboren und besuchte in ihrer Heimatstadt das altsprachliche Liceo Classico Vincenzo Gioberti und schloss mit dem humanistischen Abitur ab. Diesem Umstand verdankt sie es, dass sie heute die Sprachen Latein und Altgriechisch zusätzlich zu Englisch beherrscht. Die italienische Muttersprachlerin spricht perfekt Deutsch und hat vor einem halben Jahr begonnen, ihre 6. Sprache, Niederländisch, zu lernen, was sie für ihr weiteres Masterstudium benötigt.

 

Kuratorin Cristina Wiedebusch (c) Foto von Susanne Haun

Kuratorin Cristina Wiedebusch (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Ausstellung / der Salon

Jürgen Küster und Susanne Haun sind neugierig. Sie loten die Dinge aus. Und sie sind interessiert an kooperativen, dialogischen Vorgehensweisen in ihrer künstlerischen Arbeit. Also sendete Susanne Haun an Jürgen Küster eingescannte Zeichnungen per Mail zum Thema wegschütten, und er antwortete auf dem gleichen Wege. In unterschiedlichen zeitlichen Abständen wechselten auf diese Art und Weise Arbeiten zwischen den beiden. Bei dieser Ausstellung werden 70 Arbeiten aus der Zeit zwischen Juli und September 2015 präsentiert.

Längst ist es überholt, die Bilder einer Ausstellung ordentlich in einer Reihe an die Wand zu hängen. Die Präsentation von Kunst ist ein entscheidendes Element einer Ausstellung geworden. Der Ausstellungsraum wird als Display bezeichnet und nicht nur in den großen Häusern gut geplant. Es zählt nicht einzig das Bild, die Skulptur oder das Objekt an sich, sondern mit einbezogen wird die Umgebung, zusammen bilden sie den Kunstraum. Das Display kann zwischen Künstler und Betrachter vermitteln und neue Sichtweisen eröffnen. In diesem Sinne zeigen uns Cristina Wiedebusch, Jürgen Küster und Susanne Haun die Möglichkeiten der Präsentation von Kunst.

 

 

Der Veranstaltungsort

Der Kunstraum Susanne Haun besteht seit 3 Jahren. Hier finden regelmäßig viermal im Jahr KunstSalons statt. Frau Haun lädt eine Referentin oder Referenten ein, die/der über ein Thema mit ihren Gästen spricht. In der Vergangenheit wurden so Themen wie die Akzeptanz von textiler Kunst, Leben in Ghana, die Graphothek Berlin, Dokumentarfilme über Kunst oder die Dynamik von Frustration und Kränkung besprochen. Die künstlerischen Arbeiten der Referentin und von Susanne Haun werden dabei präsentiert. Der Kunstraum besteht aus einem Galerieraum und dem Atelier von Susanne Haun. Die Entscheidung, die Kunstwerke an einem Ort auszustellen, indem die Ideen und Inspirationen, wie wohl nirgends sonst, entstehen, steht im Einklang mit dem impulsiven Charakter der Zeichnung.

 

Einladung Wegschütten Susanne Haun Jürgen Küster

Einladung Wegschütten Susanne Haun Jürgen Küster

 

Für weitere Anfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Susanne Haun:
Tel. 030 43 00 45 72
Mobil 0177 232 80 70
info@susannehaun.de
http://www.susannehaun.de

Cristina Wiedebusch:
Tel. 03328 934125
Mobil 0174 3343724
cristina.wiedebusch@fu-berlin.de

 

 

Kunst-Blog – Künstler/innendarstellung – Kontakte knüpfen mit dem eigenen Blog – Susanne Haun beim bbk

Posted in bbk Berlin - Lass dich entdecken!, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juli 2016

 

Unter dem Motto

„Lasst euch entdecken“

werde ich am Donnerstag, den 6. Oktober 2016 von 15 – 18 Uhr als Dozentin über

Kunst-Blog: Künstler/innendarstellung – Kontakte knüpfen mit dem eigenen Blog

beim Bildungswerk des bbk berlin informieren.

 

Lasst euch unkompliziert am Rechner per Blog entdecken (c) Foto von Susanne Haun

Lasst euch unkompliziert am Rechner per Blog entdecken (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich freue mich darauf, Interessierte in Kürze einen Überblick über die Möglichkeiten, die ein Blog bietet, zu informieren. Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird vom bbk eine Gebühr von 15 Euro erhoben. Die Anmeldung erfolgt über die Seite des Veranstalters, des Bildungswerks des bbk Berlin (bitte dazu hier klicken). Dieses Angebot des Bildungswerks wird mit Geldern des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Die Zuschüsse sind die Basis für niedrige Teilnahmegebühren und  für die Dozentenhonorare.

„Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Seit über 55 Jahren verbessert der ESF die Beschäftigungschancen der Menschen in Deutschland und in Europa: Er fördert eine bessere Bildung, unterstützt durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt bei. Davon profitieren insbesondere Arbeitslose, Schülerinnen und Schüler beim Übergang in Ausbildung und Beruf, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Gründerinnen und Gründer.“ Kann auf der Seite des Europäischen Sozialfonds gelesen werden (siehe hier).

Durch die sozialen Medien ist es heute möglich, bequem von überall her Kontakte zu knüpfen und sich als Künstler/in darzustellen. Mit dem eigenen Blog ist es unkompliziert, die Aufmerksamkeit von Galerien, Kunstinstitutionen und der Kunstkritik zu erlangen und einen Austausch mit anderen Künstler/innen zu führen.

Ein Blog ist beständiger als Facebook oder Twitter und kann als eigenes Gedächtnis funktionieren und somit eine wertvolle Hilfe beim Zusammenstellen von Ausstellungen und Portfolios sein. Der Blog lässt sich in die eigene Homepage integrieren. Die eigenen Beiträge im Blog lassen sich per Knopfdruck oder automatisch in Facebook, Twitter usw. verteilen.

Der Kurs findet ab 5 Anmeldungen statt.

 

 

Nietzsche und sein Kutscherpferd – 80 x 60 cm – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Leinwand, Philosophie, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Juli 2016

 

„Die geistigsten Menschen … erleben auch bei weitem die schmerzhaftesten Tragödien: aber eben deshalb ehren sie das Leben, weil es ihnen seine größte Gegnerschaft entgegenstellt.“ Nietzsche, Götzen-Dämmerung

Hier könnt ihr die Zeichnung sehen, die vor dieser Leinwand entstanden ist.

Bei dieser Leinwand war mir wichtig, auf die Gedankenbruchstücke, die sogennanten Wahnsinnszettel hinzuweisen.

 

 

 

Wie aus einem Dämon Nietzsche wird – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Leinwand, Philosophie, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Juli 2016

 

Ich arbeite gerne auf Leinwände, auf denen ich schonmal eine Motiv festgehalten habe. Für Nietzsche auf meiner Leinwand habe ich dafür eine Leinwand aus dem Dämonenzyklus ausgesucht. Ich fand es irgendwie passend.

Beim erneuten Grundieren achte ich darauf, dass noch Erinnerungsspuren zu sehen sind, die ich gut in das neue Motiv integrieren kann. Es ist etwas aufwendiger, die Linien der Zeichnung auf Leinwand zu etablieren als auf Papier. So werde ich die Entstehung der Leinwand auf mehrere Tage verteilen, so wie ich auch mehrere Tage für die Zeichnung benötigte.

 

 

 

Susanne Haun Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 153 – Friedrich Nietzsche

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 24. Juli 2016

„Glaube an die Inspiration. – Die Künstler haben ein Interesse daran, dass man an die plötzlichen Ein|gebungen, die sogenannten Inspirationen glaubt; als ob die Idee des Kunstwerks, der Dichtung, der Grundgedanke einer Philosophie, wie ein Gnadenschein vom Himmel herableuchte. In Wahrheit producirt die Phantasie des guten Künstlers oder Denkers fortwährend Gutes, Mittelmässiges und Schlechtes, aber seine U r t e i l s k r a f t, höchst geschärft und geübt, verwirft, wählet aus, knüpft zusammen; (…)“²

Friedrich Nietzsche aus Menschliches, Allzumenschliches

 

Inspiration - Auschnitt Rolle von Susanne Haun - 50 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Inspiration – Auschnitt Rolle von Susanne Haun – 50 x 40 cm – Tusche auf Bütten

 

 

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Nietzsche, Friedrich, Menschliches, Allzumenschliches, Viertes Hauptstück, Aus der Seele der Künstler und Schriftsteller, IN: Scheier, Claus-Artur (Hrsg.), Friedrich Nietzsche, Philosophische Werke in sechs Bänden, Band 6, Felix Meiner Verlag Hamburg 2013, S. 134.

Cristina Wiedebusch – die Kuratorin der Ausstellung Wegschütten – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Projekt Wegschütten, Wegschütten, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Juli 2016

 

Cristina Wiedebusch wird Jürgen und mich als Kuratorin bei unserer Ausstellung Wegschütten unterstützen. Die Kommunikation zwischen der Kuratorin und den Künstlern ist sehr wichtig.

 

Cristina Wiedebusch, geb. Bonadonna (c) Foto von Susanne Haun

Cristina Wiedebusch, geb. Bonadonna (c) Foto von Susanne Haun

Es muß geklärt werden, welche Aufgaben jeder zum guten Ablauf der Vernissage und der Ausstellung übernimmt. Dazu wird Cris am Dienstag zu mir kommen. Jürgen wird Cris erst am Montag vor der Vernissage persönlich kennenlernen jedoch werde ich ihr am Dienstag einiges zu seinen Werken erzählen und zeigen.

Die wichtigste Aufgabe der Kuratorin ist die Begleitung der Künstler während der Vorbereitung der Ausstellung. Sie schaut sich die Arbeiten an, sucht aus, was zusammen gehören könnte, ermuntert die Künstler – sie ist die erste Betrachterin der Arbeiten. Kurator kommt vom lateinischen Wort curator („Pfleger“, „Vertreter“ oder „Vormund“) sowie von curare („Sorge tragen“, „sorgen um“). Ich schrieb schon einmal in meinem Blog darüber jedoch sind die Aufgaben des Kurators für viele Leserinnen und Leser immer noch unklar und das ist auch nicht schlimm:-) .

Cristina Wiedebusch ist in Italien, Turin mit dem wohlklingenden Geburtsnamen Bonadonna geboren und besuchte in ihrer Heimatstadt das altsprachliche Liceo Classico Vincenzo Gioberti und schloss mit dem klassischen Abitur ab. Diesem Umstand verdankt sie, dass sie heute die Sprachen Latein und Altgrieschich zusätzlich zu Englisch beherrscht. Die italienische Muttersprachlerin spricht perfekt Deutsch und hat vor einem halben Jahr begonnen, ihre 6. Sprache, niederländisch, zu lernen.

Bevor sie 1993 wegen der Liebe von Italien nach Deutschland auswanderte, besuchte sie die Universita Degli Studi di Torino für ein Studium der Psychologie. 1994, 1997 und 2008 brachte sie ihre Kinder zur Welt und immatrikulierte sich genau wie ich 2013 im Fach Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin.

Ich freue mich auf unser Arbeitsgespräch am Dienstag und werde schon mal die Kaffeemaschine heiss laufen lassen.

Jürgen hat ein kleines Künstlerbuch zum Thema Wegschütten auf issuu publiziert (siehe hier). Es lohnt sich, hineinzuschauen.

 

Cover der Publikation Wegschütten (c) Susanne Haun und Jürgen Küster

Cover der Publikation Wegschütten (c) Susanne Haun und Jürgen Küster

 

Zur Eröffnung der Ausstellung wegschütten am Dienstag, den 16. August 2016, ab 16.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Ab 18.00 Uhr findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung der 11. KunstSalon am Dienstag zum Thema „Möglichkeiten der Präsentation von Kunst“ statt.

Kunstraum Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin
info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72 M 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Einladung zur Ausstellung Wegschütten - Jürgen Küster Susanne Haun Cristina Wiedebusch

Einladung zur Ausstellung Wegschütten – Jürgen Küster Susanne Haun Cristina Wiedebusch

Wegschütten – Objekt von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Objekt, Projekt Wegschütten, Wegschütten by Susanne Haun on 22. Juli 2016

 
In weniger als einem Monat präsentieren Jürgen Küster, Cristina Wiedebusch und ich die Ausstellung Wegschütten.

Letzte Woche habe ich das Objekt Wegschütten fertiggestellt, es besteht aus textilen Strängen die sich wie Wasser in einen Glaskasten ausschütten. Ich freue mich, dass ich diesen Weg gefunden habe, die textilen Elemente und die Zeichnung in einem Objekt zu verbinden.

 

Wegschütten (c) Objekt von Susanne Haun

Wegschütten (c) Objekt von Susanne Haun

 


 

Ausstellungstip: EL SIGLO DE ORO – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin, Kunstgeschichte by Susanne Haun on 21. Juli 2016

 

Die Ausstellung  EL SIGLO DE ORO (siehe hier)  birgt mit ihrem gut durchdachten Konzept eine Menge Überraschungen.

 

Blick aus dem Kulturforum zum Potsdamer Platz (c) Foto von Susanne Haun

Blick aus dem Kulturforum zum Potsdamer Platz (c) Foto von Susanne Haun

 

Anhand der Farbe der Wände kann der Besucher unterscheiden aus welchem Landstrich des großen spanischen Imperiums des 17. Jahrhunderts. Gleich am Beginn der Ausstellung wird eine entsprechend farbige Weltkarte gezeigt.

„El Siglo de Oro – das Goldene Zeitalter der spanischen Kunst – zählt zu den bedeutendsten wie populärsten Kapiteln der europäischen Kulturgeschichte. Erstmals kann in diesem Sommer in Berlin die faszinierende Vielfalt der Malerei und Skulptur des 17. Jahrhunderts auch außerhalb Spaniens umfassend erlebt werden – mit über 130 Meisterwerken von Velázquez, El Greco, Francisco de Zurbarán und Bartolomé E. Murillo sowie bislang kaum bekannten Künstlern wie Alonso Cano und Gregorio Fernández. „² ist sowohl auf der Internetseite der Ausstellung als auch auf den Ausstellungsflyer zu sehen.

Mir gefällt schon im Foyer die große durchscheinene Lichtwand, die wechselnd Bilder der Ausstellung im gelben Kreis zeigt. Ich mag die Veränderung, die die Gemälde durch den sich schliessenden Kreis erfahren.

In der Ausstellung fand ich den Raum mit Zeichnungen der goldenen Ära eindrucksvoll, vielleicht sollte ich mir überlegen, eine der Zeichnugnen von Jusepe de Ribera in meiner Masterarbeit zu besprechen? Ich fand besonders die Portraits in ihren einfachen Linien ausdrucksstark.

Einen sehr guten Bericht mit Fotos zur Ausstellung (innen ist es verboten, zu fotografieren) ist auf der Seite des Tagesspiegel zu finden (siehe hier). Hier kann auch El Grecos „Immaculata Oballe“ aus dem Jahr 1613, das Mariä Empfängnis zeigt zu sehen. Als Einstieg in die Ausstellung ist dieses Bild ein wahres Spektakel an Farben, Form und Komposition.

 

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²El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Berlin 2016, http://www.el-siglo-de-oro.de/home.html, 21.7.2016, 7:09 Uhr

 

Entstehung der Video-Dokumentation Susanne Haun – Dokumentarin AugenZeugeKunst Anna-Maria Weber beginnt mit den Dreharbeiten

Posted in Darstellungsvideo, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Juli 2016

 

Es ist schon drei Jahre her, da besuchte ich beim bbk einen von Annas Informationsveranstaltugen zum Thema dokumentarisches Filmen. Nachdem ich ihre Filme gesehen hatte, war für mich klar, dass ich gerne einen Film über meine Kunst mit ihr drehen möchte.

 

Dokumentarin AugenZeugeKunst Anna-Maria Weber (c) Foto von Susanne Haun

Dokumentarin AugenZeugeKunst Anna-Maria Weber (c) Foto von Susanne Haun

 

Da ich dieses Jahr keine Rahmen kaufen muss, war es für mich eine passende Gelegenheit, dieses zurückgelegte Geld in einen Film zu investieren.

Auf Anna-Maria Webers Homepage AugenZeugeKunst (siehe hier) fasst sie treffend zusammen, warum es heute wichtig ist, auch bewegte Bilder für sich sprechen zu lassen:

„… ein bewegtes Bild sagt mehr als tausend Worte.

Inwieweit ist diese Aussage auch für Bilderwelten, Abbildungen und Darstellungen zeitgenössischer Kunst anwendbar? Weder ein Bild noch tausend Worte vermögen zeitgenössische Kunst, die Arbeit des Künstlers oder des Kunstvermittlers so gut zu beschreiben, wie es bewegte Bilder, ein Kurzfilm oder eine Video-Dokumentation, können.“²

Hier findet ihr Beispielfilme von Anna-Maria.

Am Montag haben wir den ganzen Tag in meinem Atelier gedreht. Das war anstrengend! Ich hätte nie gedacht, dass es so anstrengende ist, vor der Kamera zu stehen und die Regieanweisungen zu befolgen. Und dabei musste ich doch bloß ich selber sein!

Schon lange vor dem Drehtermin bat mich Anna, mir darüber klar zu werden, wer ich bin, was ich mache und wie wir das im Film darstellen wollen. Sie machte mir einige Vorschläge, was möglich ist und beriet mich bei meinen Überlegungen. Auf ihrer Seite findet ihr auch eine Übersicht von dem, was alles zu einem Film dazugehört!

 

Vorbesprechung des Darstellungsvideomit Dokumentarin AugenZeugeKunst Anna-Maria Weber (c) Foto von Susanne Haun

Vorbesprechung des Darstellungsvideos mit Dokumentarin AugenZeugeKunst Anna-Maria Weber (c) Foto von Susanne Haun

 

Für die Dreharbeiten kam Anna mit einem großen Exipment an Technik. Beim Aufbau berichtete sie von ihren Ängsten, etwas beim Aufbau kaputt zu machen, „aber ich bin versichert!“, sagte sie mit großer Erleichterung. Mein Atelier war vom Licht schwer auszuleuchten, die Kamera schimpfte immer „Highkey“ also zu hell! Anna ist sehr genau, kein falscher Schatten soll zu sehen sein! Besonders schwierig ist es, meine Brille auszuleuchten. Nichts empfindet sie schlimmer als wenn Reflexionen auf dem Glas zu sehen sind.

Wir drehten insgesamt 8 Stunden, danach viel ich ins Bett und schlief durch bis zum nächsten morgen!

 

Zeichnerin Susanne Haun bei der Arbeit (c) dokumentiert von Anna-Maria Weber

Zeichnerin Susanne Haun bei der Arbeit (c) dokumentiert von Anna-Maria Weber

 

Der Film wird nach den Sommerferien erscheinen.

Für Anna beginnt jetzt ein weiterer arbeitsintensiver Teil beim Erstellen des Films. Sie füllt viele Excel Tabellen, um genau festzuhalten, welches Rohfilmmaterial vorhanden ist und anhand dieser Tabellen beginnt sie mit dem schneiden.

Während des Drehs habe ich viele Bilder von Anna bei der Arbeit fotografiert und sie gebeten, auch das eine oder andere Foto von mir bei der Arbeit zu machen. So kann ich diesen Beitrag sehr gelungen mit Fotos dokumentieren.

Ich freue mich sehr auf den Film und auch darauf, bei meinen nächsten Bewerbungen für Projekte, Ausstellungen, Stipendien oder Kunstpreise auch bewegte Bilder zeigen zu können.

Übrigens: Am 1. August 2016 feiert AugezeugeKunst sein 5jähriges Bestehen!

 

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² http://www.augenzeugekunst.de/dt/konzept.html, 20.7.2016, 7:48 Uhr

 

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