Susanne Haun

Ich will doch einfach nur zeichnen – Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Blumen und Pflanzen by Susanne Haun on 23. Februar 2018

 

Es ist viel anstrengender für Projekte zu arbeiten als nur für mich selber zu zeichnen, deshalb sind Projekte immer wieder eine neue Herausforderung für mich.

Nichtsdestotrotz ist es schön, nur von Farbe und Komposition geleitet die Feder über das Papier gleiten zu lassen. Die Blog- und Projektpause um den Jahreswechsel habe ich für kleine Zeichnungen ohne großen Aufbauaufwand genutzt. Es entstanden Blätter, wie ich sie in meinem Buch „Mit Tusche zeichnen und kolorieren“ (siehe hier) oder „Die Farbe in der Zeichnung“ (siehe hier) präsentiere.

 

 

 

 

Engel mit Flügeln fliessen aus meiner Feder – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Februar 2018

 

Engel gehörten lange Zeit zu meinem Lieblingssujet. Inzwischen zeichne ich sie immer seltener. In meiner Blogpause im Dezember/Januar sind mir jedoch einige aus der Feder geflossen.

 

 

 

 

Mein Sinnbild von Herbert Grönemeyer – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Februar 2018

 

Wenn ich an Herbert Grönemeyer denke, dann bin ich im Kopf in den 80er Jahre angelangt. In der Zeit, wo ich Abitur machte und alles noch offen war. Ja, wo ich noch nicht wusste, wo ich lang wollte oder wenn ich es wusste, es nicht mit meiner Sozialisierung harmonierte.

Es ist nicht so einfach, auf youtube gut Clips von Grönemeyer aus dieser Zeit zu finden. Beim Singen des Liedes Alkohol (siehe hier) konnte ich gut seine Bewegungen studieren. Es war nicht einfach, denn die Qualität des Videos ist wirklich „saumäßig“. Ich habe mir geholfen, indem ich ein 40 x 30 Blatt Aquarellkarton in kleine Karos teilte und diese „abarbeitete“.

 

 

Eines meiner Lieblingslieder von Grönemeyer ist „Halt mich“ (siehe hier), das ich für die nächste Serie verwendet habe. Die Qualität dieses Clips ist schon besser und ich mag den Kontrast zum Lied und Clip Alkohol.

Inzwischen bin ich beim zweiten Bild, dass ich für den Kalender 2019 im Utz Benkel Verlag gestaltete. Dieses Jahr bin ich sehr früh mit meinen Portraits und ich bin gespannt, welches Utz wählen wird.

Wer noch einen Wandkalender für 2018 benötigt, der kann gerne den Musikerkalender 2018 auf Utz Seite bestellen: http://utz-benkel.de/musiker.php Ich habe den Dezember mit Anny Lennox gestaltet (siehe hier).

 

 

 

Zitat am Sonntag – Daniel Kehlmann – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 18. Februar 2018

 

Es gibt nur wenige Augenblicke, in denen zweierlei möglich ist.
Ein Weg so gut wie ein anderer.
Nur wenige Augenblicke, in denen man entscheiden kann.

Daniel Kehlmann

 

Blatt 122 Der Weg ist lang (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 122 Der Weg ist lang (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Kehlmann, Daniel, Tyll, Hörbuch, Reinbeck 2017, Kapitel 59.

Rezension in der Zeit von vom 13.10.17: „Tyll“: Der ewige Gaukler (siehe hier).

Mein Sinnbild von Tom Waits – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Februar 2018

 

Erst mit dem Film Coffee and Cigarettes  von Jim Jarmusch ist mir Tom Waits mit seiner Musik näher gekommen. Die lyrischen Texte mit seiner außergewöhnlichen Stimme vorgetragen, setzen Stimmungen frei und ermöglichen der Zuhörerin Denkprozeße anzustoßen. Der Rhytmus zwingt dazu, den Körper in Bewegung zu setzen und teilweise sogar mitzusingen. In der vorliegenden Zeichnung wollte ich das Vergehen der Zeit zeigen, der junge Waits mit seinen wilden Haaren wird dem alten Waits mit seinem Hut gegenübergestellt. Für den Text stand mir das Lied Hold On Pate.

 

 Mein Sinnbild von Tom Waits - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton - 2018 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sinnbild von Tom Waits – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton – 2018 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich singe sehr gerne, bin aber gänzlich unbegabt. Das habe ich zum Glück schon entdeckt, als ich im Schulchor sang und konnte mir so andere Dinge für mein Leben überlegen, die mir besser liegen, wie zum Beispiel die Kunst :-).

Deshalb auch noch zwei weitere Versionen von Tom Waits:

Dieses ist das erste meiner diesjährigen Musikerportraits, die ich für den Kalender 2019 im Utz Benkel Verlag gestaltet habe. Dieses Jahr bin ich sehr früh mit meinen Portraits und ich bin gespannt, welches Utz wählen wird. Wer noch einen Wandkalender für 2018 benötigt, der kann gerne den Musikerkalender 2018 auf Utz Seite bestellen: http://utz-benkel.de/musiker.php Ich habe den Dezember mit Anny Lennox gestaltet (siehe hier).

 

 

Forever Young – Collage von Susanne Haun

Posted in Collage, Eindrucksvolle Worte, Erinnerung by Susanne Haun on 14. Februar 2018

 

Bei unserem letzten Treffen zur Vorbereitung des Salons Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen (siehe Einladung) haben Doreen und ich kurz über das Private und das Persönliche gesprochen.

Selbstbildnis im Gespräch mit Doreen (c) Foto von Susanne Haun

Selbstbildnis im Gespräch mit Doreen (c) Foto von Susanne Haun

 

Unsere Arbeiten sind immer persönlich und damit authentisch aber nicht privat. Was aber sind die Unterschiede zwischen privat und persönlich?

Laut Duden stammt privat von lateinisch privatus = (der Herrschaft) beraubt; gesondert, für sich stehend; nicht öffentlich, adjektivisches 2. Partizip von: privare = berauben; befreien, (ab)sondern, zu: privus = für sich stehend, einzeln.

zur Bedeutung von privat: Nur die eigene Person angehend, betreffend; jemandes private Sphäre; ihr privates Glück; er sprach über seine privatesten Gefühle, über private Dinge; die Gründe sind rein privat. Durch vertraute Atmosphäre geprägt; familiären, zwanglosen Charakter aufweisend; ungezwungen, vertraut; eine Feier in privatem Kreis; es herrschte ein privater Ton.

Laut Duden ist die Verwendung von persönlich nicht ganz so einfach wie man sich das vielleicht vorstellt. Das Wort ist rechtschreiblich schwierig und gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch. Eine interessante Thematik, mit der ich nicht vertraut war.
Persönlich steht für jemandes Person kennzeichnend, charakteristisch, in der Art einer Person [existierend] (Philosophie, Religion), in der ersten, zweiten, dritten Person vorkommend (Sprachwissenschaft) ,zwischen einzelnen Personen selbst, unmittelbar zustande kommend, von der einzelnen Person ausgehend und durch ihr Erleben, [Mit]fühlen, ihre Interessen usw. bestimmt; menschlich, gegen eine einzelne Person gerichtet,in [eigener] Person, selbst,eigen, die eigene Person betreffend.

Ich kann die Bedeutungen des Wortes persönlich auf meine Collage Forever Young beziehen. Die Collage ist folglich persönlich aber nicht privat!

 

Forever Young - 30 x 40 cm - 2018 (c) Collage von Susanne Haun

Forever Young – 30 x 40 cm – 2018 (c) Collage von Susanne Haun

 

Fingerübungen gehören nicht in die Öffentlichkeit? – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Februar 2018

 

Kennt ihr das? Den ganzen Tag faul sein? Dazu braucht es Zeit!

In Bücher zu blättern, ohne zu lesen, arte schauen, ohne vorigen Plan was läuft, einschlafen, kochen, essen ….

Irgendwann erreichte mich dann das schlechte Gewissen und ich zeichnete wenigstens die Kaffeetassen auf dem Tisch, ohne meinen Fluß an Faulheit und Entspannung zu unterbrechen.

Ich möchte mit dem Zeichnen der Tassen mein Verhälnis zu Architekturstudien verbessern. Ich bin, wie ihr wißt, kein Freund von geraden Linien, die sich in Fassaden, Säulen und Hochhäusern wiederholen. Zehn gleich Fenster zu zeichnen sind mir schon ein Greul und die Langeweile schlechthin.

Trotzdem ist diese Eigenschaft (oder Nicht-Eigenschaft) ein Teil von mir und deshalb zeige ich euch hier meine Fingerübungen. Was macht ihr mit euren Fingerübungen? Zeigt ihr sie? Schmeißt ihr eure Fingerübungen gleich weg?

 

 

Zitat am Sonntag – Dante Alighieri – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 11. Februar 2018

 

Geh deinen Weg
und lass die Leute reden!

Dante Alighieri

 

Schon wandte sich der Denker aufwärts - Dante - 25 x 25 cm - Tusche und Aquarell auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Schon wandte sich der Denker aufwärts – Dante Alighieri – 25 x 25 cm – Tusche und Aquarell auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Alighieri, Dante, zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 5.1.2018.

Schon früh im Jahr 2017 kaufte ich meinen neuen Zitate Tageskalender 2018 bei der Weltfima Aldi. Wie jedes Jahr. Leider habe ich ihn bisher nicht wieder gefunden, den habe ich ganz besonders versteckt.

Da ich ohne Kalender auf meinem Schreibtisch ziemlich hilflos bin, kaufte ich mir dieses Jahr den Kalender Zitate 2018 aus dem Harenberg-Verlag. Der gefällt mir sogar noch viel besser als mein bisheriger. Ich mag die Informationen zum Zitat auf der Rückseite.

Katzen brauchen, Katzen brauchen furchtbar viel Musik (c) Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Februar 2018

 

Als Kind habe ich sehr gerne die Kassette mit den Aristocats gehört. Die Geschichte handelt von einer ausgesetzten Katzenfamilie und ich hatte sogar ein Klebealbum zur Kassette.

Noch heute denke ich an diese Geschichte, wenn ich Katzen beobachte und zeichne. Besonders liebevoll gezeichnet ist die Figur des des Straßenkaters Thomas O’Malley (Abraham de Lacey Giuseppe Casey Thomas O’Malley), meine Mama ist später mit meinem Bruder und mir ins Kino gegangen, damit wir zur Geschichte auf Kassette auch Bilder im Kopf bekamen.

Ach ja, ein Portrait vom Hund aus dem Lotto Laden um die Ecke ist auch mit dazwischen gerutscht. Sieht ein bißchen wie Chewie aus dem Krieg der Sterne aus :-).

 

 

Projekt ohne Namen – Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Februar 2018

 

#20

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …

S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

 

 

Jürgen hat mir einen neuen Satzanfang zukommen lassen, den ich spontan ohne Überlegung zu Ende schreiben konnte. Die Zeichnungen sind erst nach den Worten erfolgt. Das ist eigentlich selten, denn ich zeichne meistens erst bevor ich formuliere.

Hier ist der diesmalige Satzanfang für Jürgen:

#21 Ein neuer Anfang bedeutet …

Ihr habt euch sicher über die Löcher am linken Blattrand der Zeichnungen gewundert. Ich sammele die Blätter des Projekts in einer Mappe oder Lederbuch. Um beim Zeichnen die bisherigen Arbeiten nicht zu beschädigen, hefte ich mir die leeren Blätter immer aus.

 

 

Hier seht ihr die bisherigen Sätze, das Projekt läuft schon seit dem 24. November 2016, also über ein Jahr! Das war mir gar nicht bewusst, ich dachte, wir hätten gerade gestern angefangen, daran zu arbeiten.

 

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

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