Ausstellung · Blumen und Pflanzen · Verkauf über Singulart · Zeichnung

Die Welt von Singulart – Katalog – Susanne Haun

 

Susanne Haun im Katalog der Pariser Galerie Singulart, Foto selbst (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Susanne Haun im Katalog der Pariser Galerie Singulart, Foto selbst (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Vor einigen Tagen fand ich Post aus Paris in meinem Briefkasten.

Welch‘ eine Überraschung!

Die Pariser Galerie Singulart sendete mir den aktuellen Katalog des Hauses. Auf Seite 44 ist groß meine Zeichnung Das Innere der Tulpe abgebildet.

Der Katalog ist mit Die Welt von Singulart betitelt und richtet sich an Kunstsammlerinnen und Kunstsammler. Die Mitbegründerin der Galerie, Vera Kempf schreibt im Vorwort:

„… der Erwerb eines Kunstwerks ist voller magischer Momente: das Gefühl das einen überkommt, wenn man sich in ein Kunstwerk verliebt, die Aufregung, sobald man sich für den Kauf entschieden hat und dann die gespannte Ungeduld beim Warten, bie es endlich zuhause ankommt und man es aufhängen kann. (…) Ich lade Sie ein, mithilfe dieses Katalogs eine kleine Auswahl unserer vielfältigen Talente, die wir mit Stolz auf Singulart repräsentieren, zu entdecken.

 

Das Innere der Tulpe - 23 x 31 cm - Tusche auf Burgung Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun
Das Innere der Tulpe – 23 x 31 cm – Tusche auf Burgung Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Hier  entlang (-> Klick) geht es zu meiner Zeichnung in der Pariser Galerie Singulart. Ihr könnt einfach die virtuellen Galerieräume betreten und  in 15 Fotos und Text die Tulpen näher betrachten. Viel Spaß dabei!

Hier (-> klick) geht es lang, wenn ihr alle Kunstwerke des Katalogs betrachten wollt.

 

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Kempf, Vera (Hrsg.), Die Welt von Singulart, Katalog, Paris 2020, S. 44.

 

Landschaft · Portraitmalerei · Tagebucheintragung · Tiere · Zeichnung

Tagebucheintrag 2. und 05.10.2020, Eva, ach liebe Eva, die Schlange sieht weg! – Zeichnung von Susanne Haun

 

Tagebucheintrag 05.10.2020, Eva, auch liebe Eva, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 05.10.2020, Eva, ach liebe Eva, 20 x 15 cm, Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Eva, ach liebe Eva, die Schlange sieht weg!

Bei der obigen Zeichnung habe ich nur Buntstifte benutzt.

Dieses Material ganz ohne Tinte oder Tusche zu nutzen, kommt mir selten in den Sinn.

Sofort benutze ich den Buntstift nicht nur für Flächen sondern auch für Linien, denn ein Bild von mir kommt selten ohne Linien aus.

 

Foto · Kunstgeschichte · Stillleben · Tip · Zeichnung

Hinter den Kulissen von @bakingcris ( Cristina Bonadonna Wiedebusch) – Susanne Haun

 

Susanne Haun hinter den Kulissen von @bakingcris
Susanne Haun hinter den Kulissen von @bakingcris

 

Wer mir auf Instagram folgt, hat schon dort von meinem Besuch bei Cristina gelesen / geschaut (-> Klick):

@bakingcris , alias Cristina Wiedebusch (-> Klick) die die schönsten Torten zaubert. Wir kennen uns schon seit 2013 vom Studium. Ihr Thema waren die Utrechter Caravaggisten. Das Bild Die Befreiung Petri von Gerrit van Honthorst aus der berliner Gemäldegalerie war ihr Master Thema. Sieht man den Stillleben, die sie für ihre Torten kreiert, nicht ihr kunsthistorische Passion an?


Last week I was at @bakingcris , which conjures the most beautiful cakes. We know each other since 2013 from our studies. Her topic was the Utrecht caravaggists. One picture by Honthorst from the Berliner Gemäldegalerie was her master theme. Doesn’t her passion for art history show in the still lifes she creates for her cakes?

 

Hier einige fotografische Impressionen von diesem inspirierenden Tag:

 

 

Zitat am Sonntag

Alicja Kwade – Zitat am Sonntag

 

Ich mache lieber einen schlimmen Fehler als nichts zu machen.

Alicja Kwade, Künstlerin

 

Kwade, Alicja, in: Hohmann, Silke, Hinter den Spiegeln, Mit ihren eleganten Skulpturen stellt Alicja Kwade die Welt in Frage, Monopol Zeitschrift, Berlin 2020, S. 56 – 67.

Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Kunst ist Fortschritt und Aphrodisiakum für uns Menschen – Zeichnung von Susanne Haun

 

Kunst ist Fortschritt und Aphrodisiakum, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Kunst ist Fortschritt und Aphrodisiakum, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

#58

“Mit diesen in den Raum gesprochenen Worten werde ich die Realität gewaltig verändern: …“

 schrieb Jürgen mir im Rahmen unseres Projekts ohne Namen.

Ehrlich gesagt, war das nicht einfach für mich, ja dieser Satzanfang überforderte mich sogar.

Welche Realität kann ich ändern?

Ändern sich Realitäten nicht langsam, wie uns die Geschichte zeigt.

Gibt es da ein „Satz“ oder ein „Ereignis“? Sind es nicht Strömungen, die die Welt verändern?

Aber ich musste mich ja entscheiden, und so dachte ich daran, was Kunst wohl für uns Menschen bedeutet.

Und so entstand dieser Satz:

“ Kunst ist Fortschritt und Aphrodisiakum für uns Menschen.“

 

 

Und nun zu dir, Jürgen:

#57

S: „Mein Lebenslauf ist bunt, …“

J: “… and the circle turns around and around and around.”

Jürgen beantwortete meinen letzten angefangenen Satz interessanter Weise in englischer Sprache (-> Klick).

Was hat dich dazu bewogen, lieber Jürgen?

#59

S: „Irgendwann wird der Mensch müde, …“

Ich gebe dir diesen Satzanfang mit, Jürgen, weil ich finde, dass durch die aktuellen alles ändernden Ereignisse sich eine Trägheit in allen Dingen auf die Welt gelegt hat.

Was meinst du dazu?

 

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

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Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Berlin · Projekt Berlin Tegel · Reiseberichte · Zeichnung

Jetzt ist es soweit – Der Flughafen Tegel schliesst seine Pforten – Susanne Haun

 

 

Impressionen von der Besucherterasse Flughafen Berlin Tegel, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020_326
Impressionen vom Flughafen Berlin Tegel, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Den Flughafen Tegel habe ich vielfältig in meiner Kunst gezeigt. Nun sind die Stühle hochgestellt worden.

Nun ist es soweit, der Flughafen Tegel schließt seine Pforten für immer.

 

Vor zwei Wochen an einem Samstag morgens um 11 Uhr habe ich mit Micha einen Time-Slot für die Besucherterasse wahrgenommen und Abschied von „unserem“ Flughafen genommen. Flugzeuge haben uns von dort nach Rom, Neapel, London und an viele Orte mehr gebracht. Es ist der Flughafen meiner Kindheit, hier bin ich mit 21 das erste mal in ein Flugzeug gestiegen, das mich über London nach Miami brachte. Dort angekommen fühlte ich mich wie in einem Krimi.

Ich geniesse es dafür sehr, dass Ruhe in meine Atelierwohnung eingekehrt ist. Kein Fluglärm mehr, der von 6 Uhr früh im Minutentakt begann. Aber der hat schon schlagartig im März mit dem Lockdown aufgehört.

Nichtsdestotrotz! Ich habe Fernweh und große Sehnsucht, ein Flugzeug zu besteigen. Ich trauere immer noch um unsere Capri-Reise und die 6 Wöchige Schottland-Rundreise, auf die wir uns so freuten.

 

 

 

2012 hieß es schon einmal Goodby Tegel.

Wir wollten zum Umzug des Flughafens eine Ausstellung zu Tegel präsentieren. Die Ausstellung (-> Klick) fand statt, nur der Umzug nicht.

Ich habe mich damals mit Otto Lilienthal beschäftigt, dem Namensgeber des Flughafens. Scans seiner Berechnungen habe ich auf Silberburg Büttenpapier gedruckt und dann mit meinen Gedanken zu Lilienthal „überzeichnet“. So entstand eine Serie mit über 50 Blättern. In der Ausstellung wurden meine Arbeiten für 190 Euro ungerahmt verkauft. Viele Blätter sind zu neuen Besitzern ausgeflogen.

Im Moment können wir nur unter erschwerten Bedingungen fliegen. Wenn überhaupt!

Deshalb und auf Grund der Schliessung „meines“ Flughafens biete eine Auswahl von 13 meiner Arbeiten für jeweils 100 Euro ohne Rahmen, inklusive Porto innerhalb Deutschlands, an.

Bei Interesse bitte eine Mail an info@susannehaun.de .

Ihr könnt die Zeichnungen vergrößern, indem ihr auf sie klickt!

 

Portraitmalerei · Selbstbildniss Tagebuch 2020 · Zeichnung

Selbstbildnisstagebuch 31.8. – 18.10.2020 – Susanne Haun

 

 

Selbstbildnisstagebuch 31.08. - 18.10.2020, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Selbstbildnisstagebuch 31.08. – 18.10.2020, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Ja!

Auch meine beiden Kalender füllen sich weiterhin mit Selbstportraits.

Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr.

Und jedesmal bin ich wieder anders. 😉

 

 

 

Engel · Landschaft · Tagebucheintragung · Tiere · Zeichnung

Tagebucheintrag 20. und 30.09.2020, Ein Engel reitet auf einem Chamäleon – Zeichnung von Susanne Haun

 

Beim Zeichnen tauchen immer wieder Fragen auf, die Entscheidungen verlangen. Sollte ich zur Tinte und zum Buntstift auch Bleistift hinzunehmen?

 

Tagebucheintrag 30.09.2020, Der Ritt auf dem Chamäleon, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 30.09.2020, Der Ritt auf dem Chamäleon, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Hier ohne Bleistift und Buntstift.

Was meint ihr?

 

Tagebucheintrag 20.09.2020, Im Moor, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 20.09.2020, Im Moor, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Blumen und Pflanzen · Engel · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintrag 19., 22. und 27.09.2020, Kommt ein Teufel geflogen – Zeichnung von Susanne Haun

 

Der Teufel ist eine faszinierende Figur.

Jeder hat seine persönliche Vorstellung vom Teufel.

Mein ist meistens wohlwollend, nicht schrecklich.

Was ist eure Vorstellung vom Teufel?

Ich habe dem Teufel einen Engel und eine Blume zur Seite gestellt.

 

 

Engel · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintrag 01.10.2020, Wo geht es hin? – Zeichnung von Susanne Haun

 

Wo geht es hin?

 

Tagebucheintrag 01.10.2020, Wo geht es hin, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 01.10.2020, Wo geht es hin, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020