Susanne Haun

Das Nichtstun – Susanne Haun

Posted in Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 30. März 2015

Letzte Woche bin ich vom Blogbeitrag von Hanne und Klausbernd zum Nachdenken angeregt worden.

„Wer bin ich, wenn ich nichts tue!“ fragten sie.

Camposanto - Pisa (c) Zeichnung von Susanne Haun

Camposanto – Pisa (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich kann am besten in der Badewanne „nichts“ tun.

Naja. Es ist eigentlich nicht Nichtstun. Ich entspanne mich nicht nur im heißen Wasser, ich kann auch hervorragend dabei denken. In der Badewanne denke ich über meine Hausarbeiten nach und finde Argumentationsstrukturen. Ich denke über Kunstprojekte nach und finde neue Bilder.
Ich finde im Nichtstun sehr viel. Das Denken ist mir wichtig. Es gibt mir nicht nur neue körperliche Energie sondern auch geistige.

Wenn ich nichts tue, dann bin ich ganz ich!

Auch gefällt mir das Zitat von Wilde, das ich ebenfalls bei Hanne und Klausbernd im Betrag gefunden habe:

Gar nichts zu tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.
Oscar Wilde

 

Blatt 39 Nichts weiter, um das Hirn zu matern (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 39 Nichts weiter, um das Hirn zu matern (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Aber halt!
Heisst nichts tun auch nichts denken?

Das ist sehr schwer. Ich habe es mit autogenen Training versucht. Nichts denken kann ich am besten, wenn ich monotone Stimmen um mich herum höre. Allerdings schlafe ich dann auch schnell ein.

 

Daran denken - spiegelverkehrt (c) Foto von Susanne Haun

Daran denken – spiegelverkehrt (c) Foto von Susanne Haun

 

Dann werde ich jetzt mal versuchen, nichts zu tun und nichts zu denken.

 

Der reissende Fluss – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Februar 2013

Das erste Buch, dass ich von Ketil Bjørnstad hörte, war die Oda (siehe hier) und wenn mir erst einmal ein Buch gefällt, dann ist es wie eine Sucht und ich gebe erst Ruhe, wenn ich möglichst viel von dem Autor gelesen oder gehört habe.

Vindings Spiel hörte ich letzten Sommer im Urlaub in Italien in der Emilia Romana. Der große Vorteil am hören eines Buches ist, dass die Landschaft, in der ich mich befinde, nochmals Einfluss auf das Gehörte nimmt. Beim Hören eines Buches in der Emilia Romagna zu sitzen ist anders als zuhause auf dem Balkon. Im Unbewussten vermischt sich Norwegen mit dem Apenin und der reißende Fluss aus Vindings Geschichte mit dem Motone aus Italien (siehe hier).

Der Wilde Fluss, 30 x 40 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Wilde Fluss, 30 x 40 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

So freue ich mich auch sehr über die Zusammenarbeit dreier Blogger mit Beiträgen zu „Vindings Spiel“ von Ketil Bjørnstad.

Auf Jargs Blog über Bücher und Medien findet ihr den ersten Einstieg zum Buch. Weiter geht es auf Dinas Blog, auf dem Jarg seine Rezession des Buches schreibt. Dazu seht ihr meine Zeichnungen von Händen, die Klavier spielen.

Ich mag Dinas und Jargs Blog und schaue bei beiden regelmäßig vorbei.

Meine heutige Traumlandschaft des wilden, reissenden Flusses warf eine Frage für mich auf. Lasse ich den Hintergrundsberg hell oder ganz dunkel? Das ist eine der grundlegenden Fragen einer Zeichnung. Manchmal treffe ich die Entscheidung intuitiv aus dem Bauch heraus, heute habe ich viel darüber nachgedacht. Ich entschied mich für dunkel, um zu prüfen, ob die Entscheidung richtig war, habe ich auch das Hell fotografiert. Ich kann nicht sagen, ob es richtig oder falsch war, die Wirkung ist eine ganz andere und das finde ich sehr spannend.

The first book that I heard from Ketil Bjørnstad, was Oda (see here) and when I like a book I want to read more and more about the author and I will not rest if I have as much as I can read or heard by the author.

I heard Vindings game last summer on holiday in Italy in the Emilia Romana. The big advantage of an audiobook is that the landscape in which I find myself, once again has an influence on what I hear. To sit while listening to a book in the Emilia Romagna region is different than sitting at home on the balcony. Norway is mixed with the Apenin and the river of Vindings game and the Motone from Italy mixed. (see here).

I am also very pleased with the collaboration of three bloggers with articles on „Vindings game“ by Ketil Bjørnstad.

On Jargs blog about books and media you can find the first entry for the book. Continue on Dinas blog where Jarg writes his discription to the book. On both you see my drawings of hands that play the piano.

I like Dinas and Jargs blog and look back often for both.

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Ketil Bjørnstad. Vindings Spiel. Insel Verlag 2006.

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