Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 179 – Thomas A. Edison

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. Februar 2017

 

„Um klar denken zu können, muss ein Mensch regelmäßig Perioden der Einsamkeit einplanen, in denen er sich konzentrieren und ohne Störung seiner Phantasie nachgeben kann. „
Thomas A. Edison

 

Strudel GELB Version II (c) Detail Zeichnung von Susanne Haun

Strudel GELB Version II (c) Detail Zeichnung von Susanne Haun

 

Ürigens, hier in der Kategorie „Zitat am Sonntag“ findet ihr eine übersicht der bisher von mir geposteten Zitate.
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²Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 7. Februar 2017

Es lohnt sich auf der Seite planetwissen von der ARD mehr über Thomas Alva Edison zu lesen (siehe hier).

 

Was bedeuten Fantasie und Erinnerung?

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Hegel, Philosophie, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Oktober 2015

Vor kurzem habe ich den künstlerischen Blog von Gerda Kazakou (siehe hier) entdeckt.

Seither stehen wir im regen Austausch und Gerda stellte mir zu meinem Beitrag „Das Kunstwerk ist das bewusste Produzieren eines Äußerlichen“ (siehe hier) einige Fragen:

„Mir gefällt es, dass du versuchst, dir und uns etwas begreiflich zu machen, was schwer zu begreifen ist. Was bedeutet zB Fantasie und Erinnerung sollen getrennt sein? Selbst wenn man annimmt, dass Fantasie Neues schafft und Erinnerung Altes reproduziert, kommt Fantasie ohne das erinnerte Material wohl kaum aus. Woraus soll sie schöpfen, woraus gestalten? Was meinst du?“

 

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Es ist eine der Hauptfunktionen meines Blogs, ihn für meine Selbstreflektion zu nutzen. Ein Plus sind die Kommentare, die ich erhalte und die mich in dieser Reflektion mit neuen Fragen unterstützen und meine Fragen versuchen zu beantworten.

Hegel schreibt, dass der Künstler etwas Neues schafft, dass dann wahrscheinlich nicht aus der Erinnerung kommen soll. Aber ich gebe dir recht, Gerda, ich persönlich denke auch, dass ohne Erinnerung an Altem kein Neues geschafft werden kann. Wenn wir das Alte zur Schaffung von Kunst nicht nutzen dürfen, dann würden wir von der Stunde Null beginnen, also vom Geist des Neandertalers? Braucht es nicht die gesamte Welterfahrung um Neues zu schaffen?

Ich habe Hegel so verstanden, dass die Kraft der Schöpfung aus dem absoluten Geist kommt, der wiederum als Unendlichkeit der Endlichkeit zu sehen ist.

Die Endlichkeit beschreibt Hegel als befangen und beschränkt. Der unendlich Geist bestimmt aus sich selber, was das wahrhaft Wahre ist (S. 128).

Hier ist dann auch die Frage, ob die Erinnerung nicht zum wahrhaft Wahren gehört.

Vielleicht definiert er Erinnerung als nicht neu und Kunst soll neu sein. Sind dann die klassischen Kunstarten noch neu? Kommt hier der Begriff Avantgarde ins Spiel?

 

Mein bearbeiteter Hegel (c) Foto von Susanne Haun

Mein bearbeiteter Hegel (c) Foto von Susanne Haun

 

In Bezug auf die Dichter Goethe und Schiller schrieb Hegel (S.46), dass sie sich mit der „Hintansetzung aller Regeln, die damals fabriziert waren, von vorne angefangen und absicht gegen jene Regeln gahandelt, worin sie denn andere noch bei weitem überboten.“

Den Zustand der Erregung, könnten sie auch mit zuhilfe einer Champagnerflasche erreichen, schreibt Hegel ebenfalls auf Seite 46.

Ich frage mich, ob Hegel mit der Fantasie ohne Erinnerung das absolut Neue meint?

„Dadurch macht er sich in seinem höchten Gebiete für sich selbst zum Gegenstande seines Wissens und Wollens. Das Absolute selber wird Objekt des Geistes, indem der Geist auf die Stufe des Bewußtseins tritt uns sich in sich als Wissendes und diesem gegenüber als absoluter Gegenstand des Wissens unterscheidet.“² s

Aber was will er mir damit sagen?

Jede Seite, ja jeder Satz (!)  in Hegels Werk birgt unendlich viel Diskussionsstoff und 90 Minuten Seminar für 40 Seiten Hegel sind ein Ding der Unmöglichkeit!

Und dann stelle ich mir natürlich die Frage, was bedeutet das alles für mich als Künstlerin?

 

 

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²Hegel, G.W.F., Werke in 20 Bänden, Band 13, Vorlesung über die Ästhetik I, Frankfurt a.M., 1970, Seite 130.

Verlassener Skorpion – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Sternzeichen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Oktober 2013

In der Regel tauchen bei einem Umzug Dinge auf, die man lange nicht mehr gesehen hat.

Skorpion 1 - 12 x 17 cm - Tsuche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Skorpion 1 – 12 x 17 cm – Tsuche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

So entdeckte ich in einer Umzugskiste ein sehr gut gestalteten Gummi-Skorpion. Er gehört zu den Dingen, die mein Sohn nicht mit zum Studium in die neue Stadt genommen hat.

Das Tier regte meine Fantasie an und so entstanden 3 kleine Zeichnungen zum Skorpion.

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