Susanne Haun

Die charismatische Sophie von Hatzfeldt – Zeichnung von Susanne Haun

Die Frauen des sozialistischen Politikers Ferdinand Lassalle waren sehr charismatisch und hatten alle etwas Besonderes an sich.

Die Gräfin Sophie von Hatzfeldt war Lassalles Lebensgefährtin; sie lebten von 1848 bis 1856 zusammen in Düsseldorf. Sie war seine Freundin und Gefährtin und bei ihr fand er Geborgenheit und eine gute Gesprächspartnerin. Nach seinem Tod sah sich Sophie als seine geistige Erbin.

Zigarre rauchend (c) Zeichnung von Susanne Haun

Zigarre rauchend (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe einige Zeit überlegt, wie ich Geborgenheit und Vertrautheit darstellen kann. Geborgenheit verspürt man, wenn man in die Arm genommen wird. Essen erzeugt ein Wohlgefühl, deshalb habe ich mich für die Etagere mit den Pralinen entschieden. Sophie von Hatzfeldt rauchte Zigarren und so habe ich ihr zur Identifizierung eine Zigarre in die Hand gegeben. Zu dieser Zeichnung inspirierte mich folgende Stelle im Buch von B.Claus DeFuyard: “ „Eine nationale Katastrophe“, urteilte er damals, die Gräfin schien indes unberührt. „Auf dem kleinen Tisch dort liegt ein Stück Schokolade“, sagte sie „da! Von welcher Katastrophe redest du“ „²

Die Zeichnung entstand auf meiner aktuellen Rolle. Es gefällt mir, alles auf ihr festzuhalten.

 Die aktuelle Rolle  - Stand Meter 5 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die aktuelle Rolle – Stand Meter 5 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Für die Illustration werde ich einen Ausschnitt aus der entstandenen Zeichnung vorschlagen.

For my english speaking reader:
I illustrate futher the story about the socialist politician Ferdinand Lassalle. His prefered beloved was the countess Sophie von Hatzfeldt. She gave him safety and was his interlocutress.

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²DeFuyard, B.Claus. “Ich habe getan was ich konnte. Ferdinand Lassalle”

Kuba, Ché, Kennedy und Zigarren – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 7. April 2012

Was habe ich mit Kuba zu tun? Scheinbar gar nichts!

Oder doch? Vom 13.4. bis 15.4.2007, also vor 5 Jahren, zeigte ich meine Arbeiten bei den „short art projekten“ (siehe hier)

Obwohl Katrin Günther selber auch mit ihrer Kunst und ihrem Lehrstuhl viel zu tun hat, organisiert sie diese kurzen Ausstellungen.

Damaliger Eingang zur Short art Volume (c) Foto von Susanne Haun

Damaliger Eingang zur Short art Volume (c) Foto von Susanne Haun

Vor kurzem stellte sie mir ihr aktuelles Projekt vor:

Communication Berlin Havanna 2010-2012 ist ein künstlerisches Gemeinschaftsprojekt, an dem kubanische und deutsche Künstlerinnen und Künstler seit 2009 arbeiten.“  Hier der Link zum short art Blog dazu und hier der Link zum Blog des Projekts COMM UNI CAT ION Berlin – Havanna.

Ich war in ihrem Atelier in der Friedrichstraße gegenüber dem Familienministerium. Das Gebäude, in dem ihr Atelier ist, gefällt mir, es hat den Charme des Vergangenen. Ende April will Katrin dort ein short art project zu ihrem aktullen Thema Kuba starten und dazu auch Gastkünstler einladen. Einer dieser Gastkünstler werde ich sein und ich freue mich schon darauf. Ein Teil der Erlöse aus der Ausstellung wird in das Kuba Projekt fliessen.

Ich war noch nie auf Kuba, des halb fielen mir bei Kuba auch sofort diese Wörter ein: Ché, Kennedy und Zigarren. Nach weiterem Nachdenken kamen Hummer, Hemingway, Strumpfhosen und Strand dazu.

Ich mag besonders genau diese ersten Stunden, wenn ich über ein Thema nachdenke. Es ist wie eine neue Schachtel voller Überraschungen. Mir fällt ein, dass mir eine Freundin erzählte, dass die Währung in Kuba neben Geld auch Nylonstrumpfhosen sei. Ich denke an das Buch „Der Anschlag“ von King, das ich gerade las und das von dem Kennedy Anschlag handelt und bei Kennedy fällt mir natürlich sofort Kuba ein. Und natürlich Ché, der für alles revolutionäre schlechthin und leider nun auch für das Logo einer Autovermietung herhalten muss. Ich denke an die dicken Zigarren aus Kuba, die mein Vater und Bruder rauchen.

Mein Sinnbild vom schreibenden Hemingway (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sinnbild vom schreibenden Hemingway (c) Zeichnung von Susanne Haun

Und das ich mich mit Hemingway beschäftigt habe, wißt ihr ja noch aus „Der alte Mann und das Meer“ (siehe hier), und Kuba war schliesslich Hemingways Wahlheimat. So zeichnete ich heute zwei Sinnbilder von Hemmingway und als ich auf youtube und bei google nach Hemmingway stöberte viel mir auf, dass er tatsächlich seine Haar hingen lang und nach vorne gekämt hat. Nie hätte ich diese Frisur mit Hemingway in Verbindung gebracht!


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Kuba, Ché, Kennedy und Zigarren – Zeichnungen von Susanne Haun

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