Susanne Haun

Linolschnitt-Workshops in der Graphothek Berlin mit Susanne Haun

Posted in Graphothek Berlin, Workshop by Susanne Haun on 18. Juni 2020

 

Schon seit 2005 befinden sich drei Arbeiten von mir im Bestand der Graphothek Berlin, die ausgeliehen werden können (->Klick).

Im September und Oktober ist es möglich wieder Linolschnittworkshops von mir, veranstaltet von der Graphothek Berlin zu besuchen.

Die Teilnahme nur mit Mund-Nase-Schutz. Da der Kreativraum der Graphothek für Workshops unter den neuen Hygienevorschriften zu klein ist, unterrichte ich in der Bibliothek im Fontane-Haus , Wilhelmsruher Damm 142c, 13439 Berlin. Die Hinweise zu den öffentlichen Verkehrsmittel findet ihr am Ende des Beitrags.

Bitte meldet euch bei der Veranstalterin mit einer Mail graphothek@reinickendorf.berlin.de oder telefonisch (030) 90 294-3860 an.

Hier (-> Klick) könnt ihr Impressionen vom letzten Linolschnitt-Workshop unter meiner Leitung in der Graphothek sehen:

 

Bild 1 - Zwischen Straupitz und Laasow - Version 1 - Linolschnitt von Susanne Haun - 15 x 21 cm - 1 von 12

Bild 1 – Landschaft – Linolschnitt von Susanne Haun – 15 x 21 cm – 1 von 12

 

Linolschnitt-Workshop „Das Tegeler Fließ“

mit der Künstlerin Susanne Haun

21.09.2020, 11-13 Uhr

Das Tegeler Fließ bietet mit seiner landschaftlichen Vielfalt und seiner umfangreichen Tierwelt ideale Motive für künstlerische Umsetzungen. In diesem Workshop lassen wir uns von interessanten Originalen der Graphothek inspirieren und erschaffen Linolschnitte nach fotografischer oder zeichnerischer Vorlage.

Es werden die Grundlagen der Linolschnitt-Technik sowie des mehrfarbigen Drucks mit der verlorenen Form erläutert.

Der Workshop ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Anmeldung erforderlich: graphothek@reinickendorf.berlin.de

Kosten: 3 € (inkl. Material)

Teilnahme nur mit Mund-Nase-Schutz.

Ort: Bibliothek im Fontane-Haus (Märkisches Viertel)

 

2003 Lippenstift 70 x 50 cm Holzschnitt (c) vonSusanne Haun

2003 Lippenstift 70 x 50 cm Holzschnitt (c) von Susanne Haun

 

Linolschnitt-Workshop „Expressive Portraits“

mit der Künstlerin Susanne Haun

12.10.2020, 11-13 Uhr

Ausdrucksstarke Portraits können auf unterschiedliche Weise entstehen. Ungewöhnliche Kompositionen, eine dynamische Strichführung oder ausgefallene Farbkonzepte können diesen Effekt erzielen. In diesem Workshop lassen wir uns von interessanten Originalen der Graphothek inspirieren und erschaffen Portraits oder Selbsportraits nach fotografischer oder zeichnerischer Vorlage.

Es werden die Grundlagen der Linolschnitt-Technik sowie des mehrfarbigen Drucks mit der verlorenen Form erläutert.

Der Workshop ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Anmeldung erforderlich: graphothek@reinickendorf.berlin.de

Kosten: 3 € (inkl. Material)

Teilnahme nur mit Mund-Nase-Schutz.

Ort: Räume der Bibliothek im Fontane-Haus

 

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Öffentliche Verkehrsmittel zur Bibliothek im Fontane-Haus:

 

U-Bahn und S-Bahn

Wer gut zu Fuß ist kann bis U8 Bahnhof Wittenau

oder

S1 oder S26 Bahnhof Wittenau fahren.

Von dort sind es 1,1 km zur Bibliothek im Fontane-Haus.

 

Bus

 

 

69. Berlinale in der neuen Betonhalle des silent green Kulturquartiers

Posted in Ausstellungstip by Susanne Haun on 14. Februar 2019

 

69. Berlinale 2019, Antikino im silent green Kulturquartier

69. Berlinale 2019, Antikino im silent green Kulturquartier

 

Wer die Berlinale ohne Anstehen und feste Vorstellungszeiten besuchen möchte, der kann noch bis zum 17. Februar 2019 in der fertiggestellten Betonhalle des silent green Kulturquartier, Gerichtsstr. 35, 13347 Berlin das 14. Forum Expanded: ANTIKINO (THE SIREN’S ECHO CHAMBER) genießen. Die Ausstellung und das Screening im Rahmen der 69. Berlinale bereichern die Kulturwelt des Weddings.

 

 

 

Die neue, 1600 qm große, unterirdisch gelegene Betonhalle des silent green ist beeindruckend. Allein die Rampe, die in die unterirdischen Räume führt, ist ein Besuch wert. Noch vor 3 Jahren beim Tag des offenen Denkmals konnte die interessierte Weddingerin / Weddinger dort die Räume des ehemaligen Krematorium besichtigen. Was heute wie ein futuristischer Bau anmutet war damals noch ganz im Sinne eines Krematoriums eingerichtet. Der geschickte Umbau lässt heute nicht mehr vermuten, welche Funktion die unterirdische Halle früher beinhaltete. An dieser Stelle möchte ich den Betreibern zum gelungenem Umbau gratulieren. Eine Vision in diesem Stil zu verwirklichen kostet viel persönliches Engagement, Kraft, Zeit und Geld.

 

 

Die Ausstellung beschäftigt sich mit zeitgenössischen Wertesystemen des Kinos und stellt dabei eine Beziehung zwischen gelebtem Leben und bewegtem Bild her. Nach passieren der Rampe erreicht der Besucher einen kleinen Vorraum, der rechts in den eigentlichen Ausstellungsbereich führt. Links findet sich das obligatorische Café bespielter Kunsträume, kundige Weddingerinnen und Weddinger kennen das Mars schon überirdisch und können jetzt mit Kaffee und Kuchen auch unterirdisch in gewohnter Qualität verwöhnt werden.

 

 

Beim Betreten der Ausstellung wird man von der Waters – Deep Implicancy von Denise Ferreira da Silva und Arjuna Neumann empfangen. Die Dauer der Präsentation kann in bequemen Sitzsäcken verbracht werden, die Leinwand ist gebogen und groß und lässt das Filmprojekt, das Fragmente, Töne und Geschichten des Wassers zeigt, eindrücklich an die Besucherin, den Besucher vorüberziehen. Ein kostenloser ausführlicher Katalog, FORUM / FORUM / EXPANDED, der unter dem Label der 69. Berlinale erschienen ist, erläutert die gezeigten Projekte und vereinfacht es somit, die Intentionen der Künstlerinnen und Künstler zu verstehen. Man sollte genügend Zeit mitbringen, um die gesamte Ausstellung anzuschauen. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

 

69. Berlinale 2019, Antikino im silent green Kulturquartier, Foto von M.Fanke

69. Berlinale 2019, Antikino im silent green Kulturquartier, Foto von M.Fanke

 

Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form im Weddingweiser vom (siehe hier).

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