Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Mai 2026
Der Fernseher – Quelle der Inspiration
Nur die Hälfte des Mais befand ich mich in Berlin. In dieser Zeit dienten vorwiegend die Nachrichten als meine Inspirationsquelle.
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Mai 2026
Der Fernseher – Quelle der Inspiration
Nur die Hälfte des Mais befand ich mich in Berlin. In dieser Zeit dienten vorwiegend die Nachrichten als meine Inspirationsquelle.
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026
Fototour
Micha und ich nutzen Sonnenschein und freie Zeit, um unsere eigene Stadt zu erkunden. Unsere letzte Tour führte uns ins Neue Museum. Wir waren Jahre nicht dort und kannten die neue Eingangsituation durch die James Simon Galerie noch nicht.
Wir begannen mit den Räumen zur ägyptischen Geschichte. Als wir uns die Exponate erstmals ansahen, da war Micha 19 und ich 18 Jahre alt und wir waren stolz auf unsere Spiegelreflexkameras mit Rollenfilmen. Das Ägyptische Museum befand sich damals geradeüber des Schloss Charlottenburgs und die Nofretete war zwar ein besonderes Ausstellungsstück aber nicht anders gesichtert als die anderen. So konnten wir damals in Ruhe Fotos von der berühmten Frau fertigen. Heute ist es nicht mehr möglich, fotografieren ist im „Nofretete Raum“ strengstens verboten.
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026
Die letzte Nacht auf der Titanic
Die Titanic stößßt am 14. April 1912 mit einem Eisberg zusammen und sinkt nahe Neufundland. Das als unsinkbar geltende Schiff reißt knapp 1.500 Menschen mit in den Tod. Seither liegt das Schiff auf dem Grund des Atlantiks. Die Dokumentation auf Arte hat die Tagebucheintragungen, Interviews und Berichte der Überlebenden ausgewertet und mit Schauspierler*innen einen packenden Vierteiler gedreht.
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026
Mein Werkverzeichnis
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – schmeisse ich das gleich weg oder erst in einem Jahr?
In den letzten Jahren habe ich viel an mein Werkverzeichnis gearbeitet undbin dabei unterschiedliche Stadien durchlaufen. Ein Werkverzeichnis ist eine Lebensaufgabe und es gehört zum Anlegen und Pflegen Mut zur Unvollständigkeit dazu.
Ich bin bemüht, regelmäßig im Atelier meine zahllosen Graphikschubladen und Kartons mit Zeichnungen durchzugehen, zu sortieren und wegzuschmeißen, was ich nicht für meinen Standard halte.
Das hat mein Sehen dafür geschärft, schon nach dem Arbeitsprozeß zu schauen, was ich wohl nächstes Jahr wegschmeissen werde. Ich muss schmunzeln.
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026
Jeder Tag ist anders
Gerne fasse ich Tagebucheintragungen nach bestimmten Kriterien zusammen. Es gibt Tage, da greife ich nach einem Füller, den ich ewig nicht verwendet habe und erfreue mich an den Linien. So auch vom 21. – 23. März. Es begann mit dem Inneren eine Osterglocke aus einem Strauß, den ich von Claudia und Wiebe bekam. Der Strauß ist inzwischen verblüht, er verströhmte einen betörenden Duft, da neben den Osterglocken auch Hyazinten den Strauß zierten. Ich musste ihn in den Garten stellen, da der Duft das Denken unmöglich machte. Nun ist er verblüht.
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen 14.3.2026
Anemonen
Die Kunstwerke von Emil Schumacher wirken immer noch nach. Ich gestalte weiterhin Durchblicke. Interessant für mich selbst ist die Tatsache, dass ich mit der heutigen Serie in meinen Tagebuch-Stil begann und mich dann davon löste, erst abstrakt und dann in Durchblicken. Ich überlege, ob ich meine Erkenntnisse auf große Leinwände übertragen sollte.