Susanne Haun

Einladung zur Ausstellungseröffnung Querbrüche Obdachlos – Gabriele D.R.Guenther und Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Querbruch-Obdachlos, Zeichnung by Susanne Haun on 14. September 2018

 

Am 2. November 2018 ist es soweit, die Ausstellung Querbrüche – Obdachlos wird im  Café Motte , Nazarethkirchstraße 40, 13347 Berlin ab 19 Uhr eröffnet.

Das Café Motte ist gleichzeitig Café, Bar und Galerie und wurde im Mai diesen Jahres von der Familie Kottmann eröffnet. Hier im Weddingweiser erfahrt ihr mehr über dieses ungewöhnliche Café darüber.

Die Kunsthistorikerin Meike Lander wird eine Einführung in die Ausstellung geben.

Die Ausstellung im Café Motte ist vom 2. – 11. November zu besichtigen. Öffnungszeiten von 12 bis 0 Uhr.

Gleichzeitig werden Werke von uns in der Schiller-Bibliothek, Müllerstraße 149, 13347 Berlin in der Galerie im 1. OG vom 5.11. – 28.12.2018 gezeigt.
Öffnungszeiten
Mo – Fr 10:00 – 19:30, Sa 10:00 – 14:00 Uhr

Die Ausstellung wird vom Gebietfond 2018 unterstützt: „Mit dem Gebietsfonds können für das Aktive Zentrum Müllerstraße kleine und große Ideen, Projekte, Aktionen unterstützt werden, die positive Effekte für das Aktive Zentrum Gebiet Müllerstraße haben. Bürgerinnen und Bürger, aktive Interessierte, Engagierte und Neugierige können ihre Ideen einreichen und so spannende Projekte sowie die Entwicklung vor der eigenen Haustür mitgestalten.Nach dem Aufruf, der in der Regel im Herbst stattfindet, entscheidet eine Jury über die Projekte, die im darauffolgenden Jahr aus Fördermitteln des Aktiven Zentrums mit 50% der Kosten unterstützt werden.“ heisst es auf der Internetpräsentation der Müllerstraße (siehe hier).

Beim Entwurf der Einladungskarte haben Gabriele und ich uns an die Einladung Querbrüche vom letzten Jahr gehalten (siehe hier).

 

Einladung Querbrüche Obdachlos Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther

 

Einladung Querbrüche Obdachlos Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther

Einladung Querbrüche Obdachlos Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther

 

Programm während der Ausstellungsdauerim Café Motte:

Freitag, den 2.11.2018

19 Uhr Eröffnung im Café Motte

Einführung
in die Ausstellung durch
Meike Lander, Kunsthistorikerin

Mittwoch, den 7.11.2018

14 Uhr Suppenküche
Simit Evi
Café und Simit House
Müllerstraße 147, 13353 Berlin

19 Uhr Diskussionen mit Betroffenen
im Café Motte

Freitag, den 9.11.2018

17 Uhr Führung durch die Ausstellung
Treffpunkt:
Schiller-Bibliothek
zum Café Motte

 

Der neue Kalender für 2018 ist da! Thema Musikerinnen / Musiker mit Beteiligung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Kalender, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 18. September 2017

 

Es ist wieder soweit, ein Jahr ist vorbei und der neue Kalender Musikerinnen / Musiker  2018  im Utz Benkel Verlag liegt vor.

In den letzten beiden Jahren habe ich mich auch schon an den Kalenderprojekten von Utz Benkel beteiligt, einmal mit einem Portrait von Lucy Maholy 2015 (siehe hier) und  einem Doppelportrait von Andy Warhol und Basquiat 2016 (siehe hier) beteiligt.

Utz Benkel lädt alle Freundinnen und Freunde der Kunst und der Musik herzlich zur Kalender-Präsentation „Musiker und Musikerinnen“ 2018 ein:

Am Freitag, den 29. September 2018, um 19 Uhr
Treff International
Reuterstraße 15
12053 Berlin

Es werden der Kalender und Originalarbeiten in Anwesenheit von beteiligten Künstlern präsentiert. Außerdem gibt es etwas zu trinken und einen kleinen Imbiß.

UND: Es gibt Musik: Chris Schildmüller und Julius Erdmann. Die jungen Nachwuchsmusiker geben ein musikalisches Rahmenprogramm in Blues-Rock, Soul & Funk.

An diesem Abend wird der Kalender zum Sonderpreis von 15 Euro verkauft. Der reguläre Verkaufspreis bei Amazon beträgt 19,50 Euro.

Der Kalender ist auch direkt beim Verleger zu bestellen, eine Mail oder ein Anruf genügen: Utz Benkel grafik-benkel@t-online.de oder +49-151-64521810.

Ich und Mein Sinnbild von Annie Lennox werden ebenfalls anwesend sein und ich, Utz und die anderen Künstler*innen freue uns auf euren Besuch!

 

Musiker Musikerinnen Die Wilden 13 Kalender 2018 ISBN 3981800613 - beteiligt Susanne Haun (c) Utz Benkel

Kalender Musiker und Musikerinen 2018
 
Utz Benkel:
„Für 2018 gebe ich in der Reihe „Die Wilden 13“ zum ersten Mal einen Kalender „Musiker und Musikerinnen“ heraus: Ein Kalender mit 13 Porträts von außer-gewöhnlichen Musikern und Musikerinnen aus aller Welt – gemalt, gezeichnet, geschnitten von zeitgenössischen KünstlerInnen.
Der Kalender-Erstling ist in einer limitierten Auflage von nur 500 Exemplaren aufgelegt, ist DINA3 groß, hat eine Spiralbindung und enthält 14 Blatt: Das Titelblatt zeigt den Blues-Musiker John Lee Hooker – ein Gemälde von Alfons Kiefer, dem Schöpfer vieler SPIEGEL- und STERN-Titel. Das Vorwort verfaßte der bekannte Autor Thommie Bayer („Das Herz ist eine miese Gegend“), der mit seinen Romanen mehrfach auf der SPIEGEL-Bestsellerliste vertreten war und Mitglied des PEN-Zentrums ist. Die 12 Monatsblätter enthalten Porträts von Phil Collins (Utz Benkel), Nina Simone (Tomáš Hrivnác), Ian Dury (Utz Benkel), Prince (Susanna Cardelli), Johnny „Guitar“ Watson (Utz Benkel), Georg Danzer (Utz Benkel), Screamin‘ Jay Hawkins (Norbert Salzwedel), David Crosby (Utz Benkel), John Coltrane (Karoline Koeppel), Dianna Reeves (Yulia Protsyshyn), Björk (Sigrid Meggendorfer) und Annie Lennox (Susanne Haun).
Im Kalendarium sind die Geburts- und Sterbetage von 365 außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen verzeichnet.“
 

Musiker Musikerinnen Die Wilden 13 Kalender 2018 ISBN 3981800613 - beteiligt Susanne Haun (c) Utz Benkel

Produktinformation
Musiker und Musikerinnen: Die Wilden 13
Kalender: 14 Seiten
Verlag: Benkel Verlag; Auflage: 1000 (1. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981800613
ISBN-13: 978-3981800616
Größe und/oder Gewicht: 30,1 x 1,3 x 42,3 cm

 

Einladung zur Open Air Gallery „Mein Wedding“ – Susanne Haun

Posted in Architektur, Ausstellung, Mein Wedding 4 by Susanne Haun on 15. Mai 2017

 

Erinnert ihr euch noch an meinen Leopoldplatz (siehe hier).

 

Mein Wedding 4 - Leopoldplatz von Susanne Haun

 

Meine Arbeit ist für die vierte Open Air Gallery „Mein Wedding 4“ ausgewählt worden. Ich freue mich darüber. Sie wird nun in der Größe eines klassischen Werbeplakats auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße zu sehen sein. Ich weiss noch nicht, an welchem Ort mein Plakat stehen wird, aber ich weiss, wann die Eröffnung der Ausstellung stattfindet.  Ich bin schon sehr neugierig, wo mein Original hängen und wo das Plakat stehen wird.

 

Ausstellungseröffnung Open Air Gallery „Mein Wedding“

Freitag, den 19. Mai 2017, 10:00 Uhr
Schillerbibliothek, Müllerstr. 149, 13353 Berlin

 

Es folgt der offizielle Einladungstext, ich freue mich, den einen oder anderen von euch begrüßen zu dürfen.

 

Am Freitag, 19.05.2017 um 10 Uhr eröffnen wir zusammen mit Bezirksbürgermeister Herrn von Dassel mit großem Stolz die nunmehr vierten Open Air Gallery „Mein Wedding 4″. In diesem Jahr werden zusätzlich in ausgewählten Geschäften an und um die Müllerstraße „indoor“ die Originale zu bewundern sein.
Eine genaue Liste, wo welche Werke zu bestaunen sind, wird unserem Katalog beiliegen.
Wir freuen uns sehr, Sie am Eröffnungsort – der Schillerbibliothek – begrüßen zu dürfen!
Herzliche Grüße
StandortGemeinschaft Müllerstraße e. V .

 

 

Einladung - Mein Wedding - Vorderseite

Einladung - Mein Wedding 4 - Rückseite

 

Das pdf  der Einladung – Mein Wedding steht für alle, die sie auf ihr Handy downloaden oder sie ausdrucken möchte unter dem Link (siehe hier) zur Verfügung.

 

Kalendervorstellung in Schmetterlingshorst – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Publikationen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 29. August 2016

 

Gestern war die Ausstellungseröffnung PROträts – Susanna Cardelli und Utz Benkel.

Während der Vernissage wurden auch die Kalender Starke Frauen 2017 und Männer 2017 präsentiert.

 

Kalenderbeiteiligte 2017 (c) Foto von M.Fanke

Kalenderbeiteiligte 2017 (c) Foto von M.Fanke

 

Utz Rede zur Ausstellung hatte den Schalk im Nacken. Er erklärte, dass er seit 40 Jahren dasselbe Linolschnittmesser benutze und alle Werke, die zusehen seien, wären mit diesem Messer geschnitten. Das Messer hätte länger gehalten als seine Ehe! Nun sei es zerbrochen. Was das wohl bedeutet? Ich dachte gleich an meinen ersten Marderpinsel, den ich noch zu Schulzeiten mir zum Geburtstag wünschte und der immer noch in meinem Pinselglas steht. er dürfte um die 35 Jahre alt sein und hat meine beiden Ehen überdauert!

Gregor Gysi, der Schirmherr der Ausstellung,  ging in seiner Rede auf Utz frühere Tätigkeiten als Hausbesetzer, Anarchist und Gotteslästerer ein. Gegen Utz wurde im Freistaat Bayern der erste Gotteslästerungsprozeß nach dem Krieg ermittelt. Die Anklage und das Verfahren wurden wegen § 166 Gotteslästerung aufgrund seines Artikels „Gottseidank” im Stadtinfo geführt.

Mehr erfahren wir über den Tatbestand der Gotteslästerung in der Kolumne von  Thomas Fischer, Bundesrichter in Karlsruhe  in der Zeit (siehe hier).

„Gott – jeglicher denkbare Gott – mag alles Mögliche benötigen, aber gewiss keinen Straftatbestand im deutschen Strafgesetzbuch, der seine „Lästerung“ verbietet.“ schreibt Fischer dort. ²

Es war insgesamt eine gelungene Veranstaltung, bei der alle trotz 34 Grad im Schatten viel Spaß an Kunst, Musik und Gesprächen hatten.

 

_________________
² Fischer, Thomas. In: Zeit, Ist Gotteslästerung ein notwendiger Straftatbestand? – Eine Kolumne von Thomas Fischer. Hamburg 2015.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-03/blasphemie-gotteslaesterung-straftatbestand-religion , 29.8.2016, 11:31 Uhr

Die Einsamkeit des Künstlers – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin by Susanne Haun on 21. November 2015

Vorgestern war ich bei der Ausstellungseröffnung „Double Vision“ im Berliner Kupferstichkabinett im Kulturforum. 

Es werden graphische Arbeiten von Albrecht Dürer (1471-1528) und William Kentridge (geb. 1955 in Johannesburg) präsentiert.

Es ist eine sehr beeindruckende Ausstellung, die ich jedem nur empfehlen kann. Ich werde die nächsten Freitage in der Ausstellung verbringen, eine der beiden Kuratorinnen, Elke Anna Werner, ist Dozentin an der FU und „scheinlos glücklich“ werde ich mein drittes Seminar, dieses mal zum Thema Ausstellungsdisplay, bei ihr absolvieren. Die lezten beiden Seminare handelten von den Arbeiten Kentridge (2013) und von den Meisterstichen Dürers (2013/14) (siehe hier mein Bericht).

 

Ich freue mich über den Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich freue mich über den Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich war das erste mal bei einer musealen Ausstellungseröffnung. Inklusive des Künstlers kamen sechs Redner zu Wort. Besonders die Reden der beiden Kuratorinnen, Elke Anna Werner und Andreas Schalhorn sowie die abschliessenden Worte des Künstlers gefielen mir. Frau Werner redete bis auf wenige Sätze deutsch und Herr Schalhorn englisch, so war sowohl das Publikum als auch William Kentride einbezogen. Frau Werner überreichte Kentridge eine Tafel Schokolade, zu der ich später zurückkomme.

Kentridge selber ist ein sehr guter, charismatischer Redner. Sein Deutsch sei schlecht, sagte der Künstler,  aber trotzdem zitierte er rednerisch brilliant Worte in Deutsch. Ich muß Frau Werner noch fragen, was genau er zitierte. Ich bewunderte Kentridge, dass er nach den vielen Reden, von denen er die meisten Worte nicht verstand, noch soviel Elan auf die Bühne brachte.

Es fiel mir auf, wie einsam Kentridge durch die Ausstellung lief, er schien sich an der Tafel Schokolade festzuhalten. Gut, dass er sie hatte! Die vielen Leute unterhielten sich über sein Werk und schauten sich mit großen Augen um, aber mit ihm selber sprach kaum einer. Cris,  mit der ich zur gleichen Zeit das Studium begann und ich kauften uns den Katalog der Ausstellung, suchten Kentridge und ließen uns die Kataloge signieren. Ich fragte ihn mit meinem vor Aufregung noch schlechteren Englisch, ob er wirklich alle seine Radierungen selber drucke, also selbst die wirklich großen Platten, die mit Farbe einzuschmieren und auszuwischen eine große Anstrengung bedeuten! Er antwortete, dass er das tue – aber nicht alle! (Yes, I do, but not all!)

Ich freue mich über den signierten Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich freue mich über den signierten Katalog (c) Foto von M.Fanke

Cris fragte ihn, ob er sich alleine fühle, weil er doch so alleine durch die Gemäldegalerie strich. Aber er antwortete, dass das gut so sei. Er sah müde aus und als ich ihm einen schönen Feierabend wünschte, erfuhren wir, dass ihn noch ein weiteres Programm am Abend erwartete.

Nein – ich habe keine Fotos gemacht. Nicht mit der Kamera und auch nicht mit dem Handy. Ich habe beides in einem der Schließfächer des Museums eingeschlossen und mit meinen Augen beobachtet und nun schreibe ich die Beobachtungen nieder.

Ob ich mit Kamera die selben Beobachtungen gemacht hätte, wie ohne? Ist unser Auge nicht ohne Technik geschärfter?

Eine sehr gute Dokumentation der Ausstellung liefert der Blog „Double Vision Berlin“ (siehe hier) oder die Informationsseite der FU Berlin „Evidenz ausstellen“ (siehe hier).
Auf der Seite des Deutschlandradios Kultur erhält der Interessierte weitere Informationen im Artikel:
„“Double Vision“ im Berliner KupferstichkabinettUnterhaltung mit den Bildern im Kopf“ von Jochen Stöckmann (siehe hier)

_______________________________
Double Vision: Albrecht Dürer & William Kentridge

20. November 2015 bis 6. März 2016
Öffnungszeiten

Di. – Fr.: 10:00 – 18:00 Uhr
Do.: 10:00 – 20:00 Uhr
Sa. – So.: 11:00 – 18:00 Uhr

Kupferstichkabinett
Kulturforum
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Eintritt Ausstellung: 8 € / 4 €
Bereichskarte Kulturforum: 16 € / 8 €

U-Bahn U2 (Potsdamer Platz)
S-Bahn S1, S2, S25 (Potsdamer Platz)
Bus M29 (Potsdamer Brücke); M41 (Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße)
M48, M85 (Kulturforum); 200 (Philharmonie)

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (14a) – Der Zug von Berlin nach Neustadt Dosse fährt am Samstag ausnahmsweise vom S-Bahnhof Jungfernheide

Posted in Ausstellung, Roddahn by Susanne Haun on 16. Oktober 2015

Achtung!

Für alle, die am Samstag meine Ausstellung besuchen wollen!

Der Zug fährt ausnahmsweise von Berlin S-Bahnhof Jungfernheide bis Neustadt, Dosse.

Er fährt um 13:33 Uhr los und ist um 14:18 Uhr Bahnhof Neustadt Dosse. Von dort ist ein Abholdienst organisiert. Bitte sendet mir eine kurze Mail oder sms, wenn ihr den Abholservice benötigt.

Ich freue mich auf euer kommen, Susanne

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (13) – Kommissions- und Preisliste schreiben – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Roddahn, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Oktober 2015

Ich betreibe für jede Ausstellung sehr viel Aufwand mit der Kommissions- bzw. Preisliste.
Aus der Kommissionsliste entwickle ich die Preisliste.

Dazu fotografiere ich jedes Exponat in kleinster Auflösung und erstelle eine Excel-Tabelle mit den Spalten

Foto des Exponats, lfd. Position, Jahr, Titel, Technik, Größe in cm, Verkaufspreis, gerahmt/Sockel, Kommissionsdatum, Galerie(Veranstalter).

Excel Preisliste für die Ausstellung Roddahn (c) Susanne Haun

Beim Drucken erstelle ich verschiedene Druckbereiche für die Kommissions- bzw. Preisliste und spare so Arbeit. Ich bin dazu übergegangen, Fotos der Exponate in die Liste aufzunehmen, damit ich keine Nummern mehr neben den Exponaten kleben muß, um eine eindeutige Identifizierung zwischen der Preisliste und den Exponaten herzustellen. Oft möchten die Galeristen keine Nummern an ihren Wänden und wollen, dass ich die Nummern auf meine schönen weißen Rahmen klebe.
Könnt ihr euch vorstellen, was das für häßliche Kleberückstände auf dem weißen Holz gibt?

Ich verstehe auch die Galeristen, sie wollen keine Kleberückstände auf ihrer schönen weißen Wand.
So erschien mir die Lösung mit den Fotos die beste und ich fühle mich darin bestätigt, da die Galeristen immer begeistert von meinen Preislisten sind.

Für das Erstellen der Kommissions- / Preisliste setze ich mich dazu auf den Boden neben den gerahmten Bildern und fülle die Tabelle aus. So kann ich die Zeichnungen von der Größe her unkompliziert messen und auch das Erstellungsdatum auf der Signatur sehen und muß nicht immer wieder vom Schreibtisch aufstehen.

Kürbis - 11 x 18 cm - Tusche auf Hahnemühle Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kürbis – 11 x 18 cm – Tusche auf Hahnemühle Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Habe ich manche Exponate schon einmal in anderen Städten gezeigt, kann ich die entsprechenden Zeilen aus vorangegangenen Kommissionslisten kopieren.

Da ich noch nicht weiß, welche Arbeiten wir wie in der Kirche aufbauen, erstelle ich erst einmal eine vorläufige Liste mit den Positionen von allen Exponaten, die ich mitnehme. Nach dem Aufbau der Ausstellung, lösche ich in einer Kopie der Excel Tabelle alle Exponate, die nicht gezeigt werden. Das zuhause erstellte Original behalte ich, vielleicht brauche ich die eine oder andere Arbeit für die nächste Liste bei der nächsten Ausstellung.

Die entgültige Kommissionsliste erstelle ich in zwei Kopien, beide werden nach dem Aufbau der Ausstellung sowohl von mir als auch vom Veranstalter unterschrieben und jeder erhält ein Exemplar. So kann es beim Abbau der Ausstellung zu keinen Streitereien kommen.

Ich benötige Stunden, um alle Exponate zu fotografieren und die Listen zu schreiben und zu drucken. Auch eine Preisliste für meine Bücher, die ich zum Verkauf mitnehme erstelle ich nach selben Schema.

Viel Zeit bleibt da nicht mehr zum Zeichnen aber ich habe ein gutes Gefühl, wenn die Liste fertig ist und ich einen Überblick über die Exponate habe, die ich herausgebe.

Krokodil - 11 x 18 cm - Tusche auf Hahnemühle Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Krokodil – 11 x 18 cm – Tusche auf Hahnemühle Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Heute morgen habe ich den Tag mit einer kleinen Zeichnung eines Kürbis begonnen. Nach dem Zeichnen wanderte der Kürbis in die Suppe! Ich fand die Kerne, die aus der Frucht beim Aufschneiden quellen, sehr interessant. Vom Kürbis bin ich zum Krokodil gekommen, vielleicht weil mich die Oberfläche des Kürbis an die des Krokodils erinnerte.

Pressemitteilung Einzelausstellung „Sprachspiel – ZEICHnung“ – Objekte und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Presse, Roddahn, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Oktober 2015

Meine Kuratorin Nina Alice Schuchardt sendete mir am Wochenende die Pressemitteilung für die Ausstellung „Sprachspiel -> ZEICHnung“ – Objekte und Zeichnungen von Susanne Haun.
Hier ist die pdf-Version zum herunterladen.

Ausstellungseröffnung
Sprachspiel -> ZEICHnung
Objekte und Zeichnungen von Susanne Haun

Dauer der Ausstellung: 17.10. – 7.11.2015
Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter Tel. 0178 538 48 03 / Nina A. Schuchardt
Vernissage am 17. Oktober 2015, 15:00 Uhr
Dorfkirche Roddahn, 16845 Neustadt (Dosse)

Der Arbeitskreis Offene Kirche Roddahn e.V. lädt zur Eröffnung der Ausstellung
Sprachspiel → ZEICHnung im Beisein der Künstlerin Susanne Haun in der Dorfkirche
Roddahn.
Eine Einführung in die Ausstellung gibt die Kuratorin Nina A. Schuchardt.
Spenden, die dem Erhalt der spätbarocken Saalkirche dienen, sind willkommen.
Der Eintritt ist frei.

Susanne Haun wählt Zeichnungen für die Ausstellung in Roddahn aus (c) Foto von N.Schuchardt

Die Künstlerin
Für die in Berlin lebende und arbeitende Künstlerin Susanne Haun sind ihre Zeichnungen
wie ein zusätzliches Sinnesorgan. Sie ergründen die Umwelt der Künstlerin ebenso, wie
ihr eigenes Ich. Sie spüren den Dingen nach und bannen jene Teile ihres Wesens, die sich
in Linien fassen lassen. Doch damit nicht genug, nehmen sie diese Fragmente und fügen
sie zu neuen Geschöpfen und Gebilden. Sie werden Kommunikation und Sprache und
laden den Betrachter ein, am Dialog teilzuhaben und seine eigenen Geschichten zu finden.

Von Angesicht zu Angesicht (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Ausstellung
„Aus der Leichtigkeit der Sprache entsteht die Leichtigkeit der Linie.“ Susanne Haun
Unter dem Titel Sprachspiel → ZEICHnung versammelt die aktuelle Ausstellung
Arbeiten, die sich aus dem Wechselspiel von Wort und Bild speisen. Angelehnt an Ludwig
Wittgensteins sprachphilosophische Ausführungen spielen klare Linien in Begleitung
leuchtender Farben mit der Verknüpfung von gesprochener Sprache und bildnerischem
Ausdruck. Auf Papier, Leinwand und Objekten entfalten sich dabei Abbilder von Beginn,
Treiben und Vergehen des Lebens, immer bereit, in neuen Gedankenbahnen fortgeführt
zu werden.

Kirche Roddahn (c) Foto von Nina Alice Schuchard

Innenansicht der Kirche Roddahn (c) Foto von Susanne Haun

Der Veranstaltungsort
Die wahrscheinlich um 1798 erbaute Kirche Roddahn liegt im Zentrum des kleinen Dorfes
Roddahn. Der von außen zunächst unscheinbare Fachwerkbau glänzt im Inneren mit
vielfältigen Ausmalungen verschiedener Epochen. Dass die Kirche über keinen Turm, aber
dennoch über eine Glocke verfügt, die im Dachstuhl angebracht ist, ist ein Kuriosum und
einzigartig in der Region. Der offene Saalbau wird von den ehrenamtlichen Mitgliedern des
Arbeitskreises Offene Kirche Roddahn e.V. gepflegt und dient heute als Ort kultureller
Veranstaltungen und sozialer Zusammenkunft sowie als Raum für (Trauer-)Feierlichkeiten.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen, die Ausstellung bereits am 16.10.2015 – dem Tag
der Bilderhängung – kennenzulernen. Auch Gespräche mit Künstlerin und Kuratorin sind
an diesem Tag möglich.

Für weitere Anfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Susanne Haun:
Tel. 030 43 00 45 72
Mobil 0177 232 80 70
info@susannehaun.de
http://www.susannehaun.de

Nina Alice Schuchardt:
Tel. 033973 80 97 90
Mobil 0178 538 48 03
n.a.schuchardt@fu-berlin.de

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (6) – Verbreitung der Daten Online – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Roddahn, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. August 2015

Zwischen dem Buchschreiben, meinen Salons und meinen Projekten mit Jürgen, darf ich auch nicht die Ausstellung in Roddahn vernachlässigen.

 

Falke und Lachs - 24 x 32 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Falke und Lachs – 24 x 32 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Es wird Zeit, die Ausstellung weiter bekannt zu machen. Dazu verteile ich inzwischen schon sehr fleissig die Einladungskarten. Es gibt aber auch verschiedene Onlineportale, in denen ich meine Ausstellungen eintrage.

Ich bin da harmlos, in der Regel trage ich meine  Ausstellungen in den Veranstaltungsportalen yenyoo (siehe hier) und  im openeventnetwork (siehe hier) ein. Es gibt sicher noch viel mehr Möglichkeiten, die Ausstellung einzutragen. Aber alles ist auch ein Zeitfaktor und ich habe mit den beiden genannten Portalen gute Erfahrungen gemacht.

Natürlich trage ich die Ausstellung auch bei Facebook (siehe hier) ein. Facebook hat den Vorteil, dass ich dort einladen kann. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob aufgrund von Facebook-Einladungen tatsächlich viele Leute kommen.

Insgesamt benötige ich ca. 1  1/2 Stunden für die Eintragungen. Im Netz geht nichts schnell, alles dauert. Nun gilt es auch, die Ausstellung in Facebook zu teilen und darauf hinzuweisen.

 

Tagetes - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tagetes – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Am liebsten versende ich die Einladungen per Mail und per guter alter Post. Ich habe den Eindruck, dass diese Art des Einladens die erfolgreichste und auch die persönlichste ist. Ich schreibe gerne Grüße an Freunde, die ich lange nicht gesehen habe, auf die Karten. Aber das hat noch Zeit. Ich versende die Einladungen ca. 2 Wochen vor Ausstellungsbeginn.

Ich habe schon eine Schublade in meinem Grafikschrank reserviert, in der ich die Arbeiten sammel, die ich in Roddahn zeigen will. Die Kuratorin Nina Alice Schuchardt wird mit mir gemeinsam die Arbeiten auswählen. Neben den Leinwänden und Objekten habe ich meine klassischen Zeichnungen ausgesucht.

 

 

Die Besucher mussten schnell schaue – es wurde in rasanter Geschwindigkeit gekauft – Anonyme Zeichner in Berlin

Posted in Anonyme Zeichner, Ausstellung, Ausstellungstip, Berlin, Zeichnung by Susanne Haun on 4. August 2015

Ein Glück waren wir ein wenig vor der offiziellen  Eröffnung der Ausstellung bei den Anonymen Zeichnern.

 

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von Susanne Haun

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von Susanne Haun

 

Es wurde so voll, dass es kaum noch möglich war, die Arbeiten zu betrachten! Die ersten Zeichnungen waren schon verkauft, bevor wir sie betrachten konnten.

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von M. Fanke

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von M. Fanke

 

Jürgen entschied sich, bereits Samstag Morgen Berlin zu verlassen. Er war so voll von Erlebnissen, dass er nun Ruhe haben wollte. Schade! Bei der Ausstellungseröffnung war Rosa Gabriel zu Besuch. Sie arbeitet wie Jürgen in Geldern.

 

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von M. Fanke

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von M. Fanke

 

Auch Roswitha, eine regelmäßige Besucherin meines Salons, war unter den Besuchern.

Der Verkauf aller ausgestellten Zeichnungen  erfolgt zu einem Einheitspreis von 200 € pro Stück; vor Ort während der Eröffnung sowie Dienstags -Donnerstag / 17 – 19 Uhr gegen Barzahlung.

 

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von M. Fanke

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von M. Fanke

 

Wird ein Bild verkauft, wird es von der Wand aus der Ausstellung abgenommen und der Name der Zeichnerin / des Zeichners wird statt der Zeichnung an die Wand geschrieben.

 

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von M. Fanke

Anonyme Zeichner 2015 (c) Foto von M. Fanke

 

Natürlich können die Zeichnungen auch Online gekauft : 3. – 29. August 2015

weitere Ausstellungsstationen:
Galerie ARTQ13, Rom/Italien – 9. – 11. Oktober 2015
Galerie GEYSO20, Braunschweig – 13. 11. – 18. 12. 2015
Kunstverein Rüsselsheim (Februar/März 2016)

 

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