2021 08 28 - Doppelporträt Volker und Christiane, 30 x 40 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021.

Doppelporträt von Volker und Christiane – Zeichnungen von Susanne Haun

Doppelporträt von Volker und Christiane – Zeichnungen von Susanne Haun

Vor einiger Zeit beauftragte mich Christiane ein Doppelporträt von ihr und ihrem verstorbenen Mann zu zeichnen.

Es ist nicht einfach, ein Porträt von einem verstorbenen Menschen zu zeichnen. Ich kannte Christianes Mann Volker und habe auch eine bestimmte Vorstellung von ihm im Kopf. Ohne Foto hätte ich jedoch seine Proportionen nicht zeichnen können.
Seid der Moderne, speziell mit Picasso, ist Ähnlichkeit nicht mehr das Wichtigste an einem Porträt-Kunstwerk.

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Entstehung Europa, 178 × 205 cm, Acryl auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Wo schaut Europa hin? Gemälde von Susanne Haun

Wo schaut Europa hin?
(Tizian nachempfunden)
Gemälde von Susanne Haun

178 x 205 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, 2022

Das großformatige Gemälde von Susanne Haun ist von Tizians Europa inspiriert. Nur auf Tizians Fußstapfen zu reisen, war Haun lange nicht genug. Sie dachte an das, wofür Europa für die Flüchtlinge der Welt außerhalb des Kontinents steht. Die Strapazen, die diese für die Hoffnung auf ein besseres Leben auf sich nehmen. Sie dachte ebenso an die vergangenen Flüchtlingswellen, z.B. während des 2. Weltkriegs. Die Künstlerin empfand beim Malen das „Mensch sein“ in Europa. Haun verwendet Bonbonfarben, Blau, Grün, Rot, ungemischt, plakativ aufgetragen, fast im Duktus der Pop Art. Gerade hier zeigt sich der Kontrast zum Schlauchboot und dem Zeltlager, die klein, fast unsichtbar platziert sind. Nur, wer sie sehen will, sieht sie auch. Europa schaut in den Himmel, nicht auf ihr Land.
Die Leinwand des ungerahmten Gemäldes besitzt einen ausreichend großen Rand, so dass es bis auf 5 cm tiefen Keilrahmen bespannt werden kann.

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