Susanne Haun

Ein freier Tag in Swakopmund: mein Linoldruckbuch in der Buchhandlung „Die Muschel“ – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 23. April 2018

 

Impressionem aus Swakopmund (c) Foto von M.Fanke

Impressionem aus Swakopmund (c) Foto von M.Fanke

 

Endlich wieder ein freier Tag auf unserer Afrika-Reise!

Ein freier Tag vom Programm und unseren Mitreisenden.  Unsere Mitreisenden ergaben eine wirklich gute Gruppe, unsere gemeinsamen Aktionen waren vergleichbar mit einer Klassenfahrt. Aber Micha und ich mögen unseren eigenen Entdecker-Rhythmus, dem wir an diesem freien Tag nachgehen konnten.

Der Morgen barg gleich eine große Überraschung für mich. In der Buchhandlung „Die Muschel“ im Zentrum von Swakopmund stand in den Regalen eines meiner Bücher „Holz- und Linolschnitt“  zum Verkauf im Regal. Ihr könnt euch vorstellen, was das für ein Gefühl ist eines der eigenen geschriebenen Bücher in einer Buchhandlung in Namibia zu entdecken!

 

 

Erstaunt waren wir vom durchwachsenen Wetter. Von sehr sonnig bis bedeckt hatte der Tag alles zu bieten.  Ich war sehr froh, dass ich Ruhe und Zeit zum zeichnen hatte. Ich finde den Zeichnungen ist die Ruhe anzusehen ist.

 

 

 

Meine Skizzenbücher scannte ich gleich nach Ankunft der Reise in Berlin ein. Inzwischen sind schon fast zwei Monate vergangen. So sind mir einige Skizzen vom Schiefergebirge, der Truckfahrt und dem ersten Tag in Swakopmund beim letzten Beitrag (siehe hier) untergegangen und ich zeige sie heute hier. Sie sind bis auf die Kamele alle auf der Truckfahrt entstanden, was deutlich an der Linie erkennbar ist.

 

 

Unsere Eindrücke, die wir am ersten Tag (siehe hier) sammelten, verstärkten sich am zweiten Tag in Swakopmund noch. Fotografisch haben wir Schriftzüge gesammelt. Gerade, wenn das Wetter schlechter ist und der schöne blaue Himmel fehlt, ist es schlau 😉 , sich andere farbige Motive zu suchen. Wir waren immer noch erstaunt von den Zeichen der Kolonialisierung, die uns in Swakopmund anspringen.

Auf der 300 Meter langen Seebrücke Jetty kann die / der Besucher*in gut die raue See beobachten. Während der Kolonisierung diente ein hölzerner Steg an dieser Stelle der Versorgung der Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Später wurde ein  neuer Steg mittels einer Eisen- und dann Stahlbetonkonstruktion gebaut, 2005 wurde die Jetty renoviert. Schade, dass wir keine Sonne bei der Besichtigung hatten. Auch eine Schulklasse schaute sich die Jetty genau an. Sie liefen in Schuluniform mit Schulheft und Stift umher, beantworteten ihren Fragebogen, diskutierten und lachten.  Am Strand vor der Jetty sprachen wir mit einem Lehrer von der deutschen Schule, der für seine Schulklasse für eine Fußballfahrt nach Deutschland sammelte. Er sprach sehr gutes Deutsch und so wechselten wir von Englisch zu Deutsch. Selbstverständlich gaben wir einen kleinen Obolus.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 07:
While for many it is the adrenaline fuelled adventures that will grab their attention, Swakopmund offers all that and more. Take the opportunity today to explore the town at your leisure, as there are a number of attractions for every taste. Not to be missed is the selection of famed coffee shops and bakeries that offer a delightful range of German inspired treats. Swakopmund offers all the conveniences of a small city and is the perfect launching pad for the journey through the northern reaches of the land.

 

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