Susanne Haun

Ein einsamer Flamingo – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 21. April 2018

 

Die Flamingo Zeichnung ist „übrig geblieben“. Sie passt nicht so recht zu einem anderen Blogbeitrag und ich werde so schnell keine Flamingos mehr zeichnen. So verschönert sie heute den Samstag.

 

Flamingo 17 x 22 cm - Tusche auf Burgund Hahnemuehle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Flamingo 17 x 22 cm – Tusche auf Burgund Hahnemuehle (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Namibia – ueber den Wendekreis des Steinbocks zur Walvis Bay nach Swakopmund – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 13. April 2018

 

Der südliche Wendekreis des Steinbocks ( Tropic of Capricorn) war recht unspektakulär, wir hatten trotzdem Spaß am fotografieren. Langsam gewöhnen wir uns an das große Nichts der Weite Namibias.

 

 

Den Verlauf und die Erklärung des Wendekreises habe ich aus Wikipedia kopiert:

„Auf den Wendekreisen steht die Sonne am Mittag des Tages der jeweiligen Sonnenwende im Zenit. Die Wendekreise haben vom Äquator je einen Abstand von 2609 km. Der Gürtel zwischen nördlichem und südlichem Wendekreis wird als die Tropen bezeichnet. Der südliche Wendekreis durchläuft (vom Nullmeridian ostwärts) den Süden Afrikas (Namibia, Botswana, Südafrika, Mosambik, Madagaskar), den Indischen Ozean, Australien, den Pazifik, Südamerika (Chile, den nördlichsten Zipfel Argentiniens, Paraguay, Brasilien) und schließlich den Südatlantik.“.

 

 

Wir waren nicht Mittags am Wendekreis sondern laut Dateiinfo des Fotos um 08:39 Uhr. So sind unsere Schatten klar und deutlich zu erkennen. Unterwegs halten wir an, um das Schiefergebirge in der Nähe von Arnadis zu betrachten und natürlich auch zu fotografieren. Wir mochten besonders die Farben und Strukturen des Schiefers, die wir in vielen Fotos festgehalten haben.

 

 

 

In der Buch Walvis Bay ist das Wetter bestens, alles ist gepflegt und sauber und die Häuser strahlen Wohlstand aus. Wir scheinen die Welt gewechselt zu haben. Viel Zeit haben wir nicht, um uns hier auszuruhen oder umzusehen. Es reicht für einen schnellen Spaziergang an der Promenade, um die Flamingos zu beobachten, die Beine zu vertreten und die Sonne zu geniessen.

 

 

Am Ende des Tages kommen wir in Swakopmund an, das besondere an den nächsten beiden nächsten sind die Zimmer, in denen wir schlafen, um uns nach der Wüste etwas zu erholen und vor allem unsere Sachen zu sortieren. Mit unseren Taschen sind wir sehr zufrieden. Sie sind wasser- und sandfest aus einem festen gummiartigen Material. Die Tasche kann als Rucksack getragen werden, durch die vier Griffe an allen vier Seiten ist sie aber auch sehr gut zu zweit oder auch alleine zu tragen.

Der Tag klingt mit Fotos vom Leuchtturm von Swakopmund und einem Abendessen im Restaurant mit Kudu, Oryx, Springbok und Zebra aus.

Swakopmund betrachte ich mit einem unangenehmen Beigeschmack. Es ist so furchtbar Deutsch. Auf der folgenden Tonaufnahme sage ich, dass mich das Beeindruckt. Ich will hier zufügen, dass es mich nicht positiv beeindruckte. Unangenehmer Beigeschmack ist vielleicht das richtige Wort. Ich werde in den nächsten Tagen Svakopmund nocheinmal Revue passieren lassen.

 

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 06:
Today we continue west and make our way to the coastal town of Swakopmund, where adventure and a dose of civilisation await. Reluctantly we leave the Namib behind and after a stop to mark our crossing of the Tropic of Capricorn, we continue to the Atlantic coastline. We make a brief stop at the Walvis Bay lagoon, where we hope to catch a glimpse of the Flamingo’s that feed in the shallows. Arriving in Swakopmund we will have the opportunity to book some of the many adventures on offer. We enjoy a dinner out at a local restaurant tonight.

 

Flamingos offen zur Interpretation – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Engel, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 7. November 2011

Sir Andrew Marbot erschoss sich im Alter von 28 Jahren.

Er war der Meinung , dass seine Möglichkeiten erschöpft waren und er sah ein Leben voller Wiederholungen vor sich.
Marbot war einer der erste Kunstpsychologe und wurde 1801 geboren. Er traf mit vielen bekannten Größen seiner Zeit  wie William Turner, William Blake, Goethe, Schopenhauer, Lord Byron, Delacroix , Berlioz und vielen mehr zusammen.

Zuerst mache ich mir eine kleine Skizze für mein weiteres Vorgehen - Susanne Haun

Zuerst mache ich mir eine kleine Skizze für mein weiteres Vorgehen - Susanne Haun

Ich las das erste mal in Wolfgang Hildesheimers „Schule des Sehens“ von Marbot. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat von ihm. Dem Kapitel von Francis Bacon steht folgenes voran:

„… Die Betrachtung des Bildes nötigt uns auf ein Gebiet, das kein anderes Kunstwerk für sich beanspruchen darf. Hier ist nichts mehr in Bewegung, wir sehen das Werk so, als habe der Künstler soeben erst den Pinsel abgelegt. Nun steht es da, offen zur Interpretation, die, wenn sie einmal erschöpfend gegeben ist, sich niemals mehr ändern wird.“

Der erste Flamingo sitzt auf seinen Beinen - Susanne Haun

Der erste Flamingo sitzt auf seinen Beinen - Susanne Haun

Ehrlich gesagt, verstehe ich das nicht, wieso niemals mehr ändern? Wird nicht jeder, der eine Interpretation abgibt seine Sicht der Dinge auf das Bild beschreiben.  Und wird nicht derjenige morgen oder nächsten Monat oder in 10 Jahren durch seine Erfahrung wieder andere Dinge im Bild entdecken?

Flamingos und andere Zeichnungen von Susanne Haun

Flamingos und andere Zeichnungen von Susanne Haun

Einer meiner Sammler möchte gerne Zeilen zu meinen heute gezeigten Flamingos schreiben. Ich freue mich darauf zu lesen, was er in diesem Bild sieht, das sehr vielschichtig ist und eben nicht nur aus Flamingos besteht.

Ich freue mich auch sehr, wenn der eine oder andere von euch liebe Leser eure Gedanken zu diesem Bild schreibt.

Herr Hildesheimer sieht Janssen und was sehe ich? – Skizzen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 3. November 2011

„Die psychoanalytisch orientierte Suche nach Wahrheit und Authentizität macht den einzigartigen Rang der Kunstbetrachtungen von Wolfgang Hildesheimer aus.“ steht es im Klappentext des Buches „Schule des Sehens“ von Wolfgang Hildesheimer.

Das ist kein einfacher Satz und ich habe ihn inszwischen schon mehrmals gelesen und mir gefällt er immer besser. Das Buch kaufte ich im Antiquariat (siehe Artikel vom 4.2.2011)

Ich zeichne den Flamingo zwischen den Pepperoni - Zeichnung von Susanne Haun

Ich zeichne den Flamingo zwischen den Pepperoni - Zeichnung von Susanne Haun

Es ist kein Buch, was ich durchgehend lese, was aber auf meinem Nachtisch liegt und was mich immer wieder zum Denken anregt. So las ich gestern Abend Hildesheimers Worte über Janssen:

„So wirkt seine Kunst auf uns als … Erschütterung. Sein Werk scheint persönliche Botschaft zu sein, unmittelbare beredte Mitteilung. Janssen zeichnet seine Gegenwartsbewältigung auf.“

Der kurze Ausschnitt aus dem Kapitel „Janssen und wir“ von Hildesheimer hat mich sehr beeindruckt. Ich sehe neben den brillianten Zeichner Janssen auch eine getriebene Seele, eine Seele die sich zum Glück ein Ventil im Schreiben und Zeichnen geschaffen hat. Aber ich kann nur spekulieren, denn ich habe nie mit Janssen gesprochen. Aber sagen nicht die Zeichnungen und Texte genug aus? Wie wäre Janssen wohl mit der heutigen Zeit, der „Generation Facebook“ umgegangen? Bestimmt hätten wir ihn oft im Netz getroffen, den Herrn Janssen.

So erwartet mich der Engel morgen .... Susanne Haun

So erwartet mich der Engel morgen .... Susanne Haun

Ich habe mir heute die unvollendete Pepperoni – Engel – Zeichnung der Größe 200 x 40 cm (seht hier) vorgenommen und die Flamingos aus dem Berliner Zoo in sie integriert.

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