Susanne Haun

Vom Hängen im neuen Atelier, den Stockrosen und die Post – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Konzeptkunst, Zeichnung by Susanne Haun on 2. September 2011

Heute morgen bin ich mit ausgeschlafenem Elan ins neue Atelier gegangen.

Ich habe den Weg sofort dorthin gefunden, was man von der Post nicht behaupten kann. Obwohl ich mich bei zwei verschiedenen Postboten vorgestellt und auf meine Ladentür gezeigt habe, sind offensichtlich schon zwei Sendungen für mich NICHT angekommen. Eigentlich habe ich ins neue Atelier noch gar keine Post bekommen.  Zur Vorsicht bekommt auch mein Nachbar, die Fahrschule, keine Post mehr. Ohne Worte!

Ausschnitt Stockrose - Zeichnung von Susanne Haun - 200 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Ausschnitt Stockrose - Zeichnung von Susanne Haun - 200 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Von Angelika Blaeser habe ich mir wieder Lesestoff mitgenommen. Index, das Kunstmagazin für Düsseldorf, lese ich gerne. Ich lese auch sehr gerne Vorworte. M.W. Driesch zitiert in seinem Vorwort

Kunsthistoriker und Gründungsvorstand der Kunstsammlung NRW, Werner Schmalenbach: „Wenn ich die zeitgenössische Kunst sehe, sehe ich eine große Leere, einen großen Substanzverlust.“

Genauso wenig wie Driesch kann ich dieses Zitat bejaen! Kunst braucht die ständige Vorwärtsentwicklung und darf nicht stagnieren. Interessant finde ich Drieschs Definition zur Kunst:  „Was Kunst ist, das bestimmen letztendlich marktwirksam nur die Insider der Kunstszene.“ Erinnert ihr euch an unsere Diskussionen zum Künstler (seht hier)? Sind die Insider die Sammler, Museumsdirektoren und Galeristen?

Langsam nehme ich auch die Hängefläche in Beschlag - Foto von Susanen Haun

Langsam nehme ich auch die Hängefläche in Beschlag - Foto von Susanen Haun

Ich bin heute wieder die klassischen Wege gegangen und habe an meiner 200 x 40 cm großen Stockrose gearbeitet. Sie ist Teil meines floralen Konzeptes. Dabei habe ich gleich angefangen, in meinem neuen Atelier zu hängen. Ich möchte die Zeichnungen nicht „in Reihe“ hängen sondern sie mit Farbkörper kombinieren und auch den Raum und neue Medien nutzen.

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