Die Seherin - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche und Aquarell auf Papier

Gendern – Erwägungen von Susanne Haun

Ich schreibe seit gut einem guten Jahr an meiner Dissertation und bin sehr zufrieden mit meinem Fortschritt.

Ich habe jedoch ein großes Problem bei meiner Dissertation: das Gendern.
Meiner Professorin ist es egal, wir Doktorandinnen sollen uns nur für eine Variante entscheiden. Was mir in der Erstellung meiner Kunstwerke so leicht fällt, Entscheidungen treffen, fällt mir im wissenschaftlichen Text umso schwerer.
Ich bin eine Frau

Ich möchte als Frau meine Dissertation gegendert schreiben. Denn was nicht ausgesprochen wird, was nicht benannt werden kann, das existiert nicht und das haben wir Frauen nicht verdient.
Ich finde, Künstlerinnen, Kunstwissenschaftlerinnen, Kuratorinnen, Direktorinnen sollten benannt werden.
Es gibt viele Frauen, die der Meinung sind, dass sich mit der männlichen Form auch angesprochen fühlen. Wozu gibt es dann aber eine weibliche Form?

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 176 – Heinrich Wölfflin

  „Kunstgeschichte zu treiben, ohne selbst Zu zeichnen, erscheint Mir unmöglich.“² Heinrich Wölfflin     Heinrich Wolfflin ist am21.6.1864 in Winterthur geboren und am 19.7.1945

Kirschblüten und nochmal zur Bildästhetik – Zeichnung von Susanne Haun

Ein Bild rechnet damit, betrachtet zu werden und es gibt im Bild einen Vorschlag, wie es gesehen werden soll. Der Betrachter kann also nicht frei

Der mentale Habitus des Disegno – Zeichnung von Susanne Haun

Es ist sehr spannend, einem Begriff wie „Disegno“ auf der Spur zu sein. Ist es nicht so, dass ein gutes Lexikon alle Unklarheiten beseitigen kann?