Susanne Haun

An der nördlichen Küste Siziliens – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Sizilien, Zeichnung by Susanne Haun on 22. September 2017

 

Wieder zuhause bin ich erstaunt über die Fotos der ersten Tage, hätte ich nicht schon vor Ort entschieden, welche Fotos ich zeigen, ja sogar in ein Fotobuch transferieren möchte, hätte ich viele dieser Fotos wohl weggelassen. Unmengen Fotos und über zwei Skizzenbücher voller Zeichnungen sind in unserem Urlaub auf Sizilien entstanden.  Ich werde sie hier in Fotogalerien thematisch sortieren. So sind die Fotos für mich und bestimmt auch für euch besser wahrzunehmen. Gleich am ersten Tag waren wir die Umgebung erkunden und ich staune, wieviel wir uns gleich am zweiten Tag angeschaut haben. Im Laufe des Urlaubs haben wir uns entschleunigt!

 

 

Sizilien, 29.8.2017:

Der erste Tag eines Urlaubs ist immer voller Erwartungen auf Neues. Ich mag diesen ersten Tag mit seiner verheißungsvollen Atmosphäre.

Nach einem Rundgang durch das Dorf Caronia weiß nun jeder, wer das Apartment in der Via Galileo 30 bewohnt. Ich vermute, wir sind die einzigen Touristen im Ort. Hier ist die Zeit stehengeblieben, vor dem Eingang des Lebensmittelgeschäfts hängen Kettenvorhänge, die alten Männer sitzen auf Bänken im Freien und die Frauen fegen morgens die Straße vor ihren Häusern.

 

 

Marina di Caronia ist sehr verschlafen, steinig und ein wenig schmuddelig. Wichtig: wir finden eine nette Bar für eine Pause vom Spaziergang. Westlich von uns liegt die kleine Stadt San Stefano di Camastra, die als Keramikstadt bezeichnet wird. Alleine laufen wir durch die Gänge des im Reiseführer gepriesenen Keramikmuseum. Es ist in einem alten Palazzo untergebracht, der sehr schön ist. Die Exponate sind eher gewöhnungsbedürftig. Da hilft nichts! In der nächsten Bar trinken wir den nächsten Espresso und fahren weiter östlich von uns nach Acquedolci. Hier gefällt uns der Strand mit seiner menschenleeren Promenade. Versprengt stehen ein paar Sonnenschirme mit den zugehörigen Sonnenanbetern herum. Hier kann ich in Ruhe zeichnen während M. sich die Füße im Wasser vertritt.

Abends fallen wir von der Sonne und den neuen Eindrücken übermüdet ins Bett – schön, dass es in unserem Bergdorf am Abend auf 20 Grad herum abkühlt. Tagsüber ist es noch sehr warm, um 30 Grad zeigt das Thermometer tagsüber an. Noch etwas zu warm für uns.

 

 

Worüber ich gar nichts im Urlaub schrieb war der alte Friedhof in San Stefano di Camastra, er stand im Reiseführer als sehenswert und war für uns am ersten Tag nicht einfach zu finden. Später haben wir uns eingefunden und die Sehenswürdigkeiten leichter erspäht. Hier war es für uns noch neu, dass wir als einzige dort waren und es scheinbar keinen weiter interessierte.

 

 

 

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