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Es geht im Dezember nach München zum Kunsttreff Moosach – Susanne Haun

 

In München werde ich gleich in doppelter Funktion im Kunsttreff Moosach Donauwörther Straße 51, 80997 München, zu sehen und erleben sein.

 

Susanne Haun Flyer Colore - Vorderseite

 

In München werde ich gleich in doppelter Funktion im Kunsttreff Moosach Donauwörther Straße 51, 80997 München, zu sehen und erleben sein.

Vom 11. bis zum 20. Dezember 2020 findet  im Kunsttreff Moosach der Salon Coloré 3.0 statt.

Es präsentieren sich 5 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, den Niederlanden und Syrien:

Heike Eiber I Abstrakter Flirt mit Linie und Fläche, Farbe/Nicht-Farbe, Brüchen, Texturen.

Mohammad B. Eldae I Eine Auseinandersetzung mit Krieg, Flucht und Migration.

Susanne Haun I Sucht stets mehr zu sehen, als der Moment preisgeben möchte.

Monika Krautscheid-Bosse I Wechselspiele zwischen Stille und Aufruhr, Sein und Schein.

Carmen Milhous-Arendt I Das Geheimnis des menschlichen Seins – Alltag, Liebe, Tod …

Die Ausstellungseröffnung findet am

Freitag 11. Dezember 2020,  18 Uhr

statt. Eine Anmeldung wird  empfohlen: 0179 113 00 25 oder info@heike-eiber.de

Öffnungszeiten:

Sa/So 10-18 Uhr und Do/Fr 15-18 Uhr

Der Kunsttreff in Moosach ist erreichbar mit:
U3/ S1/ Tram 20/ Bus X50; 51; 162; 163; 176; 710
Haltestelle Moosach Bahnhof
Anschluss Bus 169
Haltestelle Donauwörther Straße

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Zur Ausstellungseröffnung werde ich anwesend sein und am Sontag, den 13.12.2020 biete ich innerhalb der Öffnungszeiten der Galerie zwei Workshops an:

Adventworkshop mit der Künstlerin Susanne Haun in München

Weihnachtspostkarten
Mit Tusche Zeichnen und Kolorieren

im
Kunsttreff Moosach, Donauwörther Straße 51, 80997 München

Termine:

Sonntag, den 13.12.2020, 10:30 – 12:30 Uhr
Sonntag, den 13.12.2020, 15 – 17 Uhr
30 Euro pro Person und Termin inklusive Material

Informationen zum Workshop
Wir werden in gemütlicher Runde Postkarten mit weihnachtlichen (und nicht weihnachtlichen) Motiven mit Tusche, Feder und Pinsel zeichnen. Susanne Haun gibt eine Einführung in die Besonderheiten der Materialien. Der Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene, Kinder sollten in Begleitung von Erwachsenen kommen und bestenfalls über 12 Jahre alt sein.
Die zu der Zeit herrschenden Hygienevorschriften werden eingehalten.

Maximale Teilnehmerzahl: 8 Personen.
Anmeldung bitte unter info@susannehaun.de oder 0177 232 80 70.

 

Susanne Haun Flyer Colore - Rückseite

 

Was ich gerade lese · Zeichnung

Was lese ich gerade? Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück – Zeichnung von Susanne Haun

 

Vor einigen Wochen habe ich eins neues Blog – Thema erstellt: Was ich gerade lese nennt sie sich (siehe hier) [1].

Meine Lektüre ist von meinem Studium geprägt und so wundert es nicht, dass ich gerade die Aufsätze des Ausstellungskatalogs Gärten: Ordnung,Inspiration, Glück, herausgegeben von Sabine Schulze, lese.

Der Katalog erschien begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Städelmuseum in Frankfurt am Main (siehe hier) in 2007. Die Homepage des Städel lohnt zum Stöbern, ich lese auch gerne den Blog des Museums.

Der Katalog beginnt mit Zitaten von Künstlern zum Thema Garten, es wird Pink Floyd mit So you think you can tell … heaven from hell …? genauso zitiert wie Beuys Gartenarbeit interessiert mich nicht und Monet Rien au monde m’interesse qu ma peinture et mes fleurs. Ich mag diese erste Seite mit Zitaten, die so unterschiedlich und doch so treffend sind. [2]

Ich schreibe gerade eine Hausarbeit über das Bild Das Reich der Flora, auf dem Poussin den Garten der Flora darstellt (siehe hier). Mit Poussin und Flora habe ich mich vor 5 Jahren schon einmal in Zusammenhang mit Cy Twombly beschäftigt (siehe hier). Ein Glück ist mein Bog mein Gedächtnis – ich hatte diese kurze Auseinandersetzung schlichtweg schon vergessen.

Die Ausstellungsdokumentation gibt einen guten Überblick über die Darstellung von Gärten in der Kunst. Die erste Abbildung ist Das Paradiesgärtlein von 1410/20, das Maria im Hortus conclusus darstellt. Die Pflanzen sind zeitlos nach genauem Naturstudium dargestellt. Der Frömmigkeit wird die weltliche Freude am Garten gegenübergestellt. Die letzte Abbildung des Katalogs ist ein Foto, Paradise 24, Sao Francisco de Xavier, Brazil, 2001 von Thomas Struth. Heute ist dem Ideal des Gartens als kultivierte Natur die Idee des Paradieses in Form von unberührter Natur gewichen.

Für meine Hausarbeit ziehe ich folgende Quintessenz aus dem gelesenen:
„Gärten werden als süße Orte der Erinnerung nach dem Rausschmiss aus dem Paradies bezeichnet. Der Garten bildet eine Einheit zwischen Mensch und Natur. Die Mauer grenzt den Garten als Rückzugsort aus dem fremd bestimmten Leben (Existenz). Es ist der Gegenentwurf zum Alltagsleben außerhalb des Gartens. Im Garten kann der Mensch in seiner ursprünglichen paradiesischen Bestimmung leben. Milton nannte den Garten 1674 in seinem epischen Gedicht Paradise Lost oder den Himmel auf Erden. Schauen wir auf Poussins Gemälde, dann sehen wir, dass die Pergola Ordnung und die Begrenzung des Gartens des Gemäldes ist. Die Pergola schafft Ordnung.“[3]

Das Thema des Seminars, „Mit Farben Pflanzen“, birgt unbedingte parallelen zu meiner Kunst. Gerne zeichne (und arbeite) ich im Garten meines Vaters und es in den letzten Jahren viele Zeichnungen entstanden, so auch die folgenden Geranienzeichnungen vom Anfang des Monats:

 

Mein persönliches Paradies liegt auf dem Balkon im 4. Stock meiner Atelierwohnung, natürlich gut begittert, damit ich nicht aus meinem Paradies herausfallen kann. 😉

 

Balkon Susanne Haun Atelierwohnung (c) Foto von M.Fanke
Balkon Susanne Haun Atelierwohnung (c) Foto von M.Fanke

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[1] Die Blog – Themen bieten meinen  Lesern  die Möglichkeit, sich Beiträge sortiert anzuschauen. Da ich sehr viele Themen in meinem Blog angelegt habe, kann rechts im Blog unter der Auswahlbox Themenauswahl das gewünschte Thema per Mausklick gewählt werden.

[2] Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück, Sabine Schulze (Hrsg.), München, Ostfildern 2006, Hatje Cantz Verlag.

[3] Vergleich: Schulze, Sabine. Konzeption und Ausstellungsrundgang, in: Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück, Sabine Schulze (Hrsg.), München, Ostfildern 2006, S. 14 – 21.
Haun, Susanne. Das undarstellbare in Poussins Garten der Flora, SoSe 2017