Susanne Haun

Frisch geschlüpfte Libellen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2018

 

Libelle, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, 2018 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Libelle, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, 2018 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Letzte Woche fanden wir am Teich meines Vaters Libellenpuppen. Die Libellen waren frisch geschlüpft und umschwirrten das Schilf des Teiches.

Erstaunlich, dass die Libellen die erste Zeit so konstant am Teich blieben und nicht weiter in die weite Welt flogen. Auf der Wikipedia Seite ist ein Film zu finden, der zeigt, wie eine Libelle schlüpft. Außerdem kann der Text des Wikipedia Eintrags auch als Audiodatei gehört werden. Auch das hatte ich noch bei keinem anderen Eintrag gesehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Libellen.

In einem meiner Heftchen habe ich gezeichnet und gestern und heute zwei der Arbeiten in 30 x 40 cm große Tuschezeichnungen umgesetzt.

 

 

 

 

Afrika verarbeiten – das Entstehen von Elefanten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Afrika erforschen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Mai 2018

 

Afrika verarbeiten - Elefanten im Tuscheglas (c) Foto bzw. Zeichnung von Susanne Haun

Afrika verarbeiten – Elefanten im Tuscheglas (c) Foto bzw. Zeichnung von Susanne Haun

 

Es wird nicht einfach werden, Afrika in meinen Zeichnungen zu verarbeiten, ich habe Bilder im Kopf, die ich ordnen will, die rauswollen. Deshalb beginne ich nicht ganz klein aber auch nicht ganz groß zu zeichnen.

Ich benutze Aquarellkarton „Veneto“ von Hahnemühle in der Größe 50 x 65 cm und mische Rohrer und Klingner Antiktusche in der Farbe Carput Mortuum mit Rohrer und Klingner Zeichnetusche in Karmin und zeichne mit einer medium Zeichenfeder von Standardgraph (der Katalog gibt einen guten Überblick). In letzter Zeit bin ich öfter gefragt worden, womit ich arbeite und so hielt ich es mal wieder an der Reihe, darüber zu schreiben.

Ich würde zum Anfang der Beschäftigung mit der Tuschezeichnung zu einer Kalligraphiefeder raten. Sie ist in jedem Künstlerbedarf erhältlich. Persönlich benutze ich Antiktusche von Rohrer und Kingner und Hahnemühle Aquarellpapier.

Jedoch sind Feder, Papier und Tusche abhängig von den Vorlieben eines jeden Einzelnen. Da heisst es Erfahrungen sammeln. In Berlin und Leipzig biete ich bei boesner speziel zum Thema Tuschezeichnung Workshops an (siehe hier, die Seite wird immer wieder aktualisiert). Ansonsten gebe ich viele Tips und Hinweise  in meinem Buch „Mit Tusche zeichnen und kolorieren“ im Edition Michael Fischer Verlag. Es ist im Handel (siehe hier) und auch bei mir signiert für 14,90 + 2,60 Porto unversichert innerhalb Deutschlands zu erwerben. Sollte jemand ein Buch kaufen wollen, sendet mir einfach eure Adresse, das Buch geht dann mit Rechnung in die Post.

An den Motiv Elefant interessiert mich der Charakter des Tieres, der schon von Disney im Dschungelbuch gut eingefangen wurde und die Struktur der Haus. Es ist unglaublich, wieviele Falten das Tier besitzt. Es ist, als ob ein alter Sack über den Torso des Elefanten gezogen wurde.

 

 

 

Elefant – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Mai 2018

 

 

Elefanten werden auf meinen neuen großen Zeichnungen eine entscheidende Rolle spielen.

 

 

Ein einsamer Flamingo – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 21. April 2018

 

Die Flamingo Zeichnung ist „übrig geblieben“. Sie passt nicht so recht zu einem anderen Blogbeitrag und ich werde so schnell keine Flamingos mehr zeichnen. So verschönert sie heute den Samstag.

 

Flamingo 17 x 22 cm - Tusche auf Burgund Hahnemuehle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Flamingo 17 x 22 cm – Tusche auf Burgund Hahnemuehle (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Unterwegs skizzieren und zuhause zeichnen und verarbeiten – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 26. März 2018

 

Es ist wichtig, sich vor einem Urlaub zu überlegen, wie man seine eigene Kreativität ausleben und die neuen Eindrücke verarbeiten möchte.

 

Afrikanische Krähen in der Namib Wueste - aus dem Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Afrikanische Krähen in der Namib Wueste – aus dem Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Wenn man nicht eine der zahlreichen Malreisen gebucht hat oder von Anfang an bei der eigenen Reise Malzeit (nicht Mahlzeit 😉 ) einplant, kann es zu großem Frust führen, wenn dann keine Zeit zum Malen zu finden ist. Außerdem ist es wichtig, Rücksicht auf seine Mitreisenden zu nehmen. Es kann zu Spannungen führen, wenn ein aktiver Radfahrer mit einer Zeichnerin in den Urlaub fährt 😉

Tom (siehe hier) schrieb in den Kommentaren zu einem meiner Afrikaberichten, dass er meine Zeichnungen mit Feder und Tusche aus dem Fass als viel eindrücklicher empfindet als meine glatten Zeichnungen mit dem Artpen aus dem Skizzenbuch. Ich habe Toms Kommentar als Anlass genommen, über das Zeichnen im Urlaub nachzudenken. Danke, Tom!

Ich trenne beide Techniken des Zeichnens.

Wenn ich nicht direkt auf Malreise gehe, dann ist für mich der Artpen eine saubere und schnelle Lösung zum Zeichnen in der Natur. Eine Zeichnung in meinen Skizzenbuch dauert mitunter nur eine Minute, ich möchte schnell meine Eindrücke festhalten, dabei will ich so wenig wie möglich aber so viele wie nötig Linien in meinem Skizzenbuch zu verwenden. Mitunter finde ich die Zeichnungen im Skizzenbuch eindrucksvoller und bewegter als meine von der Reise inspirierten Zeichnungen zuhause.

 

 

In Afrika hatte ich jedoch selbst für meine schnellen Zeichnungen kaum Zeit. Es stürmten soviel Eindrücke auf mich ein, dass ich fast immer im Entscheidungszwang war: sollte ich zeichnen, fotografieren, einfach nur schauen, meine Eindrücke mit unserer bunten Mischung an Mitreisenden*innen teilen …

Manchmal war mir der Fotoapparat zu schwer und ich ließ ihn im Truck. Kaum sahen wir einen Seeadler, vermisste ich den Fotoapparat, mein Skizzenbuch hatte ich überall dabei, aber der Seeadler war nur von den Umrissen her zu erkennen. Mit dem Teleobjektiv hätte ich ihn ganz nahe heranholen können….

Auf dieser Reise wäre ich mit Tuschefass und Feder überfordert gewesen. Meistens nehme ich diese Utensilien nur bei Reisen mit festen Quartier mit.

 

Afrikanische Krähen in der Namib Wueste - 26 x 18 cm - Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Afrikanische Krähen in der Namib Wueste – 26 x 18 cm – Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Im nächsten Urlaub werde ich auf jeden Fall ein Fernglas mitnehmen, die sind heute gar nicht mehr so groß!

Nun bin ich nach vier Wochen Afrika wieder in Berlin. Leider hat in den vier Wochen Urlaub keiner meine organisatorische Arbeit als Künstlerin erledigt. Ihr kennt das vielleicht, Selbstständige arbeiten selbst und ständig. Ich bin immer noch am nacharbeiten. Das ärgert mich und macht mich unzufrieden, wollte ich doch eigentlich nach dem Urlaub sofort in großen Zeichnungen meine noch frischen Eindrücke verarbeiten. Im Geiste ordne ich meine Aktivitäten neu und überlege, wo ich Zeit sparen kann.

 

 

 

Katzen brauchen, Katzen brauchen furchtbar viel Musik (c) Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Februar 2018

 

Als Kind habe ich sehr gerne die Kassette mit den Aristocats gehört. Die Geschichte handelt von einer ausgesetzten Katzenfamilie und ich hatte sogar ein Klebealbum zur Kassette.

Noch heute denke ich an diese Geschichte, wenn ich Katzen beobachte und zeichne. Besonders liebevoll gezeichnet ist die Figur des des Straßenkaters Thomas O’Malley (Abraham de Lacey Giuseppe Casey Thomas O’Malley), meine Mama ist später mit meinem Bruder und mir ins Kino gegangen, damit wir zur Geschichte auf Kassette auch Bilder im Kopf bekamen.

Ach ja, ein Portrait vom Hund aus dem Lotto Laden um die Ecke ist auch mit dazwischen gerutscht. Sieht ein bißchen wie Chewie aus dem Krieg der Sterne aus :-).

 

 

Wolpertinger – Ziegenlöwentaubenhuhn – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Wolpertinger, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Oktober 2017

 

Das Format 50 x 20 cm eignet sich nur bedingt, Tiere zu zeichnen. Ich stoße an allen Rändern an Grenzen. Jedoch hat es mir viel Spaß gemacht, einen länglichen Wolpertinger zu zeichnen, ein Ziegenlöwentaubenhuhn.

 

Wolperting - 50 x 20 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wolperting – 50 x 20 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Das unsichtbare Band des Unmöglichen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd, Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 12. April 2017

 

Vor einigen Woche entstand bei Gabriele im Atelier meine große Leinwand der Pechsee des Teufels (siehe hier).

9 Arbeiten an - recto - Leinwand - 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Arbeiten an – Mephisto – Leinwand – 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Einen Tag später begann ich bei Gabriele die Leinwand „Das unsichtbare Band des Unmöglichen“. Durch die Arbeit am Dante Zyklus (siehe hier) konnte ich noch nicht weiter über die Fortsetzung nachdenken. Erst langsaml löse ich mich von Dante und wende mich wieder den großen Leinwänden hin.

Gestern haben Gabriele D.R. Guenther (siehe hier), Anna-Maria Weber (siehe hier) und ich über die Ausstellung „Querbrüche“ vom 13. – 15. Oktober 2017 im Kunstzentrum Tegel-Süd nachgedacht. Nach langem Überlegen und einem Brainstorming hat Gabriele die Idee zum Titel „Querbrüche“ gehabt. Anna wird am 14. Oktober 2017 während unsere Ausstellung ein Event zur Dokumentarfilmerei gestalten. Gestern haben wir über den Ablauf der Ausstellung und des Events nachgedacht.

 

 

 

 

 

Auf den Hund gekommen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Dezember 2016

 

Jimi ist der Hund von Marion. Er bekommt die Knochen unserer Familie. 🙂

 

Jimi - Variation 1 - 25 x 25 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Jimi – Variation 1 – 25 x 25 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jimi - Variation 2 - 25 x 25 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Jimi – Variation 2 – 25 x 25 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Es dunkelt früh in Venedig – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Dezember 2016

 

Leider wird es im November früh dunkel, das ist ein Nachteil an Städtetouren im November in Europa. Schon um 16 Uhr begann es in Venedig schummerig zu werden und um 17 Uhr erreichte uns die Nacht.

 

11 Venedig - es wird dunkel - Basilica d. Santa Maria de Salute (c) Foto von Susanne Haun

Venedig – es wird dunkel – Basilica d. Santa Maria de Salute (c) Foto von Susanne Haun

 

Ein Stativ hatten wir nicht dabei und so versuchten wir die romantische Stimmung aus der Hand einzugangen oder legten die Kamera für ein Foto auf die Brüstung des Kanals.

Tagsüber habe ich in meinem Skizzenbuch allerlei Getier festgehalten.

 

1 Venedig Dackel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig Dackel (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

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