Susanne Haun

Wie entsteht die Idee zu meiner Zeichnung – Coroana Covid-19 und der Klimawandel – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Portraitmalerei, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2020

 

 

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Gerne folge ich zur Zeit Jutta Reichelts Schreibwerkstatt.

„Niemand kann lesen, was niemand zu Papier gebracht hat.“

zitiert sie Howard S. Becker. Der Soziologe erforscht Rituale, durch die Autorinnen und Autoren zum schreiben animiert werden (klick).

Eine Idee entsteht bei mir als erstes im Kopf, erst, wenn ich im Kopf mit meiner Idee zufrieden bin, skizziere ich sie oder bei kleinen Zeichnungen, beginne ich gleich auf gutem Papier zu zeichnen.

Im Moment bedrückt und beängstigt mich der Klimawandel mehr als vor Corona-Zeiten. Das Demonstrationsrecht ist eingeschränkt, die Wirtschaft ist mächtig und verlangt, dass Einschränkungen des Klimaschutzes zurückgenommen werden. Die Bilder vom Wald in Deutschland sind erschreckend, es fängt jetzt schon an vielen Ecken an zu brennen und wir haben es noch April! Der Luchs, der in den Wäldern wohnt, ist bedroht. „Luchse sind durch direkte menschliche Verfolgung bedroht, weil sie von Jägern und Viehhaltern als Konkurrenten betrachtet werden, in vielen Regionen auch wegen ihrer Felle. Sie leiden zudem unter der Fragmentierung und Zerstörung ihrer Lebensräume, unter anderem aufgrund der Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft, teilweise auch unter Störungen durch Freizeitaktivitäten.“ kann man in Wikipedia lesen.

Und ist es mehr als eine Geste, Blumen auf Balkon und im Garten zu pflanzen, die von Bienen bevorzugt werden?

 

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In der Ruhe meiner Atelierwohnung entstehen zur Zeit viele Arbeiten zum Corona Covid-19 Virus und zur Natur und dem Klimawechsel.

Hier noch ein paar Ausschnitte und Impressionen um die Zeichnung, die auch auf meiner Präsenz auf der Pariser Galerie Singulart gezeigt wird (siehe hier – Klick).

 

 

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Quelle: Howard S. Becker, Die Kunst des professionellen Schreibens. Ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften

Besuch bei den Stockrosen – Tondo von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. April 2020

 

Malven mit Rosenkäfer, Durchmesser 40 cm, Tusche auf Leinwandkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Malven mit Rosenkäfer, Durchmesser 40 cm, Tusche auf Leinwandkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Beim Sortieren meiner Zeichnungen fielen mir vier Leinwandkartons mit einem Durchmesser 40 cm in die Hände.

Auf einem Leinwandkarton war ein angefangenes Bild, Malven auch Stockrosen genannt, zogen sich durch den Kreis.

Schon lange faszinieren mich die Insektenfotos, die Gerhard Mehler auf seinem Blog Kopf und Gestalt zeigt, er erlaubte mir schon vor einiger Zeit, mich künstlerisch von seinen Fotos inspirieren zu lassen.

So habe ich den Rosenkäfer zum Modell (siehe hier) gewählt, um meine Stockrosen zu bereichern. Es war dabei nicht meine Intention, ihn Detailgetreu abzubilden sondern ich wollte ihn einfach so ästhetisch wie möglich zwischen meinen Blumen arrangieren. Obwohl mir das Grün des Käfers sehr gefällt, habe ich mich für meinen Käfer für die Farbe Bordeaux entschieden. 🙂

Herzlichen Dank für dein Modell, Gerhard!

 

 

 

Hier seht ihr meine erste Zeichung auf einem der Tondos: Wieviel Engel passen auf eine Nadelspitze (siehe hier).

Ein anderes Tier, gleich einem Panther – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 1. April 2020

 

1 Der Panther, Tusche auf Aquarellkarton, 65 x 50 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Der Panther, Tusche auf Aquarellkarton, 65 x 50 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Das Buch des Phropheten Daniels findet sich in meiner Antiqua Taschenbibel von 1972 aus der Württemberischen Bibelanstalt Stuttgart auf den Seiten 950 – 968.

Ich beziehe mich in meinen Panther und Löwen Bild (siehe hier) auf Kapitel 7:

2 Ich, Daniel, sah ein Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde unter dem Himmel wühlten das große Meer auf.
3 Und vier große Tiere stiegen herauf aus dem Meer, ein jedes anders als das andere.
4 Das erste war wie ein Löwe und hatte Flügel wie ein Adler. Ich sah, wie ihm die Flügel genommen wurden. Und es wurde von der Erde aufgehoben und auf zwei Füße gestellt wie ein Mensch, und es wurde ihm ein menschliches Herz gegeben.
5 Und siehe, ein anderes Tier, das zweite, war gleich einem Bären und war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul zwischen seinen Zähnen drei Rippen. Und man sprach zu ihm: Steh auf und friss viel Fleisch!
6 Danach sah ich, und siehe, ein anderes Tier, gleich einem Panther, das hatte vier Flügel wie ein Vogel auf seinem Rücken und das Tier hatte vier Köpfe, und ihm wurde große Macht gegeben.

Dieses Kapitel beflügelt meine Fantasie, aber ich glaube nicht, dass mit dem Corona Virus (Covid-19) die Apokalypse begonnen hat. Ich denke, dass der Mensch diese Pandemie in den Griff bekommen wird, ich denke aber auch, dass sich „danach“ viel verändern wird.

Aufgrund der Aktualität meines Bildes habe ich diese Zeichnung auch sofort bei singulart eingestellt (Klick zu meiner Präsenz bei der Pariser Galerie singulart). Gerne könnt ihr euch die technischen Daten zum Bild dort anschauen.

 

 

For my english speaken readers:

Haun continues to draw on the series of her views on the Corona / Covid-19 virus. The apocalyptic book Daniel speaks of a panther:
„6 Then I saw, and behold, another animal, like a panther, that had four wings like a bird on its back and the animal had four heads, and it was given great power.“
This chapter inspires Haun’s imagination, but she doesn’t believe that the Corona Virus (Covid-19) started the apocalypse. She thinks that man will get a grip on this pandemic, but she also thinks that a lot will change after the pandemic.
Haun works with high-quality materials, the picture was created with antique ink from Rohrer & Klingner on Hahnemühle watercolor cardboard.
 

 

Die Traumdeuterin und Seherin – Zeichnung von Susanne Haun

 

Die Traumdeuterin und Seherin, 65 x 50 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanen Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die Traumdeuterin und Seherin, 65 x 50 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanen Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Auch wenn Martin (siehe hier) in seinem Kommentar zu meiner letzten Zeichnung zur Corona Pendemie folgendes schrieb:

Na, liebe Susanne, das will ich dann doch nicht hoffen, dass wir in die Phase des Weltendes eingetreten sind. Denn das war ja die Deutung des Traumes, die Daniel gehabt hat: Jedes Tier steht für ein Weltreich, das vierte Tier steht für das schlimmste, das letzte Weltreich (man hat lange gedacht, damit wäre das römische Reich gemeint), in dem es heiss hergeht und dessen Ende dann mit dem völligen Ende der Welt zusammenfällt …..

…. kann ich das Buch im Tanach (Bezeichnungen für die Hebräische Bibel) noch nicht ganz von der Feder lassen. Daniel war ein jüdischer Traumdeuter und Seher im babylonischen Exil.

Was würde ich als schwankende evangelische Frau sehen? Welche Träume habe ich? Spontan zeichnete ich dazu das heute gezeigte Bild und zitiere mich zeichnerisch dabei.

Martin, deine Worte haben mich eher noch mehr inspiriert, weiter zu zeichnen:

Die Tiere (Löwe, Bär, Panther) sind Bilder für antike Weltreiche, deren bestialische Bedrohlichkeit sich steigert: Während die Flügel des Löwen gestutzt und durch ein Menschenherz ersetzt werden, frisst der Bär Fleisch und der Panther hat mehr Flügel und Köpfe als seine Vorgänger. Das vierte Tier erscheint als besonders grausames, maßloses Wesen, das mit gewaltigen eisernen Zähnen alles frisst und zermalmt und mit seinen Füßen alles zertritt. Das elfte seiner Hörner habe drei vorige Hörner ausgerissen und mit einem menschlichen Maul anmaßend geredet.“ heißt es in  Wikipedia, wo ich einfacherweise die Zusammenfassung des Buches Daniel las.

So grausig es sich anhört, desto mehr Bilder habe ich im Kopf. Sollte ich mir da Sorgen machen? 😉

 

Hier einige Details- und Entstehungsfotos der Zeichnung:

 

Hier ist der Link zum Bild auf meiner Online Präsenz bei Singulart (klick).

For my english speaken readers:

Haun witer outlines her views on the Corona Virus. Here she is clearly the center of attention, the virus begins to dominate her thoughts. With this drawing she starts a relief to get the situation under control.
The quarantines imposed are just as bad for artists whose profession largely consists of communication as they are for restaurants, theaters and museums. While drawing, Susanne Haun also had a quote from the Bible in her head that she discovered on the net: „The fourth animal was very different from all the others, very terrible, with iron teeth and brazen claws, which ate up and crushed itself and with his feet crushed what was left. (…) And it had ten horns on its head. “ Daniel 7.19 f.
Daniel was a Jewish dream interpreter and seer in exile in Babylon.

 

Aus meinem Werkverzeichnis: Fauler Löwe im Glück – Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Januar 2020

 

Fauler Löwe im Glück, 23 x 31 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Fauler Löwe im Glück, 23 x 31 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

„Ein breites, zufriedenes Lächeln und ein schielender Blick, der inkeine bestimmte Richtung schaut. So präsentiert sich uns der „Faule Löwe im Glück“. Sein mächtiger Kopf wird umkranzt von einer Mähne, deren Fülle und Schwere das strahlende, mittels Pinsel aufgetragene
Blau begreifbar macht. Es ist nicht klar, ob sich der Löwe im Liegen zu uns umwendet oder ob einzig sein Kopf inmitten der Darstellung schwebt. Zur rechten Seite des Kopfes hin umreißt eine dünne Linie in vage angedeuteter, körperhafter Form dynamisch geschwungene Lettern, deren enges Beisammensein Assoziationen an buschiges Fell zu erwecken vermag. Ein Wort scheint sich hierbei deutlich zu wiederholen und die Zufriedenheit des Tieres zu kontextualisieren: „fertig. Fertig.“ Auf ihrem Blog bezeichnete die Künstlerin Susanne Haun die Zeichnung noch als „Löwe nach der Klausur“ und merkte diesbezüglich an, dass die Freude über die anbrechenden Semesterferien in diesem Bild Ausdruck fand. Ebenso wie ein Löwe nach einer erfolgreichen Jagd die wohlverdiente Ruhe genießt, so muss auch der von Deadlines und Prüfungen angestrengte Verstand der Künstlerin seine Ruhe finden, damit er – gleich dem Löwen – zu späterem Zeitpunkte gegen weitere Anstrengungen gewappnet ist.“

Meike Lander, Kunsthistorikerin

Der Text entstand im Zusammenhang mit meinem Werkverzeichnis. Herzlichen Dank, liebe Meike.

Der Löwe hat ein neues zuhause bei Beate Gernhuber von Safariscout gefunden. Beate hat sich die Löwenzeichnung von mir von ihren Lieben zu Weihnachten schenken lassen.

Als Vorsatz für das Neue Jahr 2020 habe ich mir in Bezug auf mein Werkverzeichnis vorgenommen, alle verkauften Arbeiten von mir bis Juni aufgenommen zu haben. Das wird gar nicht einfach. Ich definiere mein Werk ab 1999. Das Jahr 2003 ist mir elektronisch vollständig verloren gegangen. Wer weiss, wohin 2003 im großen weiten Computerhimmel entschwunden ist. Leider habe ich auch mein Kassenbuch nicht mehr. Schon 2014 waren die 10 Jahre Aufbewahrungspflicht vorbei und ich bin jedesmal froh, wenn ich einen oder mehrere Ordner den Weg allen irdischen gehen kann.

Drei lustige und gesellige Murmeltiere – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juli 2019

 

Nach einer Ausstellung ist es für mich immer schwierig, mich vom vergangenen Ausstellungsthema zu entfernen und ein neues Projekt zu beginnen.

Vage habe ich einige Vorstellungen, die ich umsetzen will. Einmal möchte ich mich mit meinen Afrika Erlebnissen (siehe hier) auseinandersetzen und zum anderen möchte ich wieder in großen Größen auf Leinwand arbeiten. Natürlich kann ich die beiden Wünsche kombinieren.

Solange ich noch nachdenke und überlege zeichne ich Tiere, Blumen oder wozu ich sonst Lust habe. 🙂

Bei singulart sind meine Murmeltiere seit dem 9. September eingestellt (siehe hier).

In der Beschreibung der Zeichnung kann gelesen werden:

„Manchmal gelingt es Haun die Flora und Fauna der unberührten Bergwelt zu beobachten. Murmeltiere werden in der Schweiz auch Munggen, in Oberbayern und dem benachbarten Salzburg auch Mankei genannt. Die lustigen Gesellen 30 – 60 cm großen Gesellen zeigen sich gerne aus der Ferne und sind leider auch sehr scheu. Um ihre Gesichter und Bewegungen zu beobachten braucht es ein Fernglas oder ein Fotoapparat mit gutem Objektiv.
Entgegen der realen braunen Farbe der Tiere wählte Susanne Haun indigo farbende (lichtechte Tusche) für ihre Darstellung. Sie beobachtet gerne Tiere und entdeckt dabei nicht selten, wie menschlich die Wesen sind und gibt ihnen in ihren Zeichnungen persönliche Charakterzüge wie auch hier bei den Murmeltieren, die entfernt an die drei Affen erinnern.“

 

Drei lustige und gesellige Murmeltiere, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Drei lustige und gesellige Murmeltiere, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Skizzenbuch: Landtiere – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Collage, Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. März 2019

 

Skizzenbuch, Landtiere und Farben, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Skizzenbuch, Landtiere und Farben, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

In Vorbereitung auf die Leipziger Buchmesse habe ich in mein Skizzenbuch Collagen zum Thema Landtiere erstellt. Dazu habe ich Fotos, Tusche, Aquarell und meinen Füller benutzt. Nach dem farbenfrohen Karajan war es mir ein Bedürfnis, weiter mit Farben zu arbeiten. Dabei waren mir die fast abstrakten Fotostreifen eine große Hilfe.

 

 

Mamas Orchideen und Gerdas Olivenbäume – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 15. März 2019

 

 

Mamas Orchideen im Wintergarten, Zeichnung und Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mamas Orchideen im Wintergarten, Zeichnung und Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Im Wintergarten des Hauses meiner Eltern stehen die in voller Pracht blühenden Orchideen meiner verstorbenen Mutter. Ein Käfer hat es sich auf einer Blüte bequem gemacht. Ideal, um von mir im Skizzenbuch festgehalten zu werden.

 

 

 

Vor kurzem bloggte Gerda Ihre Olivenbäume (siehe hier). Sie hat sie in letzter Zeit immer wieder und wieder gezeichnet (siehe hier). Das inspirierte mich, die Fotos zum Anlass zu nehmen, ebenfalls Olivenbäume zu zeichnen. Leider fehlte mir beim Zeichnen der Geruch der Oliven und der Wind, der die leisen Töne des Blätterrauschens erzeugt. Nichtsdestotrotz zeiche ich euch hier die Skizzenbuchseiten:

 

 

 

Mundus Annus Homo – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Diagramm, Zeichnung by Susanne Haun on 8. März 2019

 

 

 

Diagramm Mundus Annus Homo, 40 x 40 cm, Tusche auf Aquarellkarton, 2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Diagramm Mundus Annus Homo, 40 x 40 cm, Tusche auf Aquarellkarton, 2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Der Grundstock meiner Zeichnung ist ein kreisförmiges Diagramm aus der Werkstatt des Straßburger Buchdruckers Johann Mentelin (1410 – 1478).

Im Mittelalterlexikon (siehe hier) ist der Kreis wie folgt beschrieben:

„Mundus-Annus-Homo. Unter diesem Titel erschienen von der Spätantike an kreisförmige Diagramme, in denen die ® Vier Elemente, die ® Vier Jahreszeiten und die ® Vier Temperamente mit den jeweiligen Qualitäten verknüpft sind. Das Schema wurde als medizinischen Hilfsmittel zur Prognose benutzt und zeugt davon, wie im Mittelalter der Mensch als mit dem Kosmos verflochten betrachtet wurde.“

Auf der Seite der Uexküll Akademie (siehe hier) erfährt die interessierte Leserin, der interessierte Leser mehr über die Begriffe:

Mundus = Makrokosmos – mundus major – Ort der Sternenwelt und des Universums
Annus = das Jahr, Jahreszeit, Lebensjahr – als Ausdruck der Vergänglichkeit
Homo = Mikrokosmos – mundus minor – als Sphäre des Menschen und der Menschenwelt.

Das erste Mal von diesen Diagrammen habe ich vor ein paar Jahren an der Uni im Seminar zum 30jährigen Krieg gehört.

Bei meiner Interpretation habe ich einen äußeren Kreis mit den vier Temperamenten eingefügt und die Farben zum Original verändert. Kalligraphiert habe ich mit einer Bandfeder und die Buchstaben folgen keinem bestimmten Typus, sie stehen so da, wie sie mir aus der Feder flossen. Das erste Wort jedoch habe ich mir mit Bleistift vorgezeichnet aber schnell gemerkt, dass das tatsächlich nicht notwenidig ist.

Die Konstruktionslinien aus Bleistift habe ich bestehen lassen. Ich finde, sie beleben das Diagramm.

 

 

Die Victoria Falls auf 15 x 15 cm – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Februar 2019

 

Nach dem gestrigen Beitrag zu den Victoriafällen und meiner Auseinandersetzung mit dem Format 15 x 15 cm (siehe hier), sind die folgenden Zeichnungen entstanden.

 

Victoriafalls, Affe, Simbabwe, Tusche auf Bütten, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Victoriafalls, Affe, Simbabwe, Tusche auf Bütten, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Victoriafalls, Simbabwe, Tusche auf Bütten, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Victoriafalls, Simbabwe, Tusche auf Bütten, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Victoriafalls, Simbabwe, Tusche auf Bütten, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Victoriafalls, Simbabwe, Tusche auf Bütten, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

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