Susanne Haun

Selbstbildnisstagebuch 8.2. bis 17.3.2020 – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Selbstbildnisstagebuch 2020 by Susanne Haun on 20. März 2020

 

Selbstbildnisstagebuch 08.02.2020 – 17.03.2020, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Selbstbildnisstagebuch 08.02.2020 – 17.03.2020, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Anfang des Jahres habe ich mein 3. Selbstbildnisstagebuch begonnen.

Das erste Tagebuch von 2013 könnt ihr unter dem diesem privaten Link (klick) auf meinem Blog finden.

Mein Tagebuch vom letzten Jahr 2019 findet ihr unter diesem privaten Link (klick).

Für das neue Jahr 2020 (siehe hier privater Link) kaufte ich für meine Selbstportraits ein Kalender mit zwei Seiten pro Woche. Leider ist das Papier so dünn, dass die Tinte meines Füllers auf die Rückseite durchschlägt. Ich werde wohl noch einen zweiten Wochenkalender mit besseren Papier beginnen. Nächstes Jahr lasse ich mir einen Kalender mit sehr guten Papier von den BUCHmachern binden, das weiss ich schon!

 

 

 

Selbstbildnisstagebuch 1.1. bis 7.2.2020 – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Selbstbildnisstagebuch 2020, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Februar 2020

 

Anfang des Jahres habe ich das 3. Selbstbildnisstagebuch begonnen.

Das erste Tagebuch von 2013 könnt ihr unter dem diesem privaten Link (klick) auf meinem Blog finden.

Mein Tagebuch vom letzten Jahr 2019 findet ihr unter diesem privaten Link (klick).

Für das neue Jahr 2020 kaufte ich für meine Selbstportraits ein Kalender mit zwei Seiten pro Woche.

Ich wollte mich etwas von den täglichen Selbstportraits 2019 erholen. Heute zeige ich die ersten Arbeiten aus diesem Kalender. Wundert euch nicht über die Lücke in der Kontinuität, die fehlenden Portraits werden zu gegebener Zeit nachgereicht.

 

 

 

Wo will ich in 25 Jahren stehen? Selbstbildnisstagebuch 28.11. – 31.12.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Januar 2020

 

Selbstbildnisstagebuch 18.11. – 31.12.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 18.11. – 31.12.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich habe über die Weihnachtsfeiertage den Podcast „Jahresreflexion“ von Madame Moneypenny (siehe hier) gehört.

Genau das richtige Thema zum Jahreswechsel und für mich keine leichte Kost.

Wo will ich in 25 Jahren stehen?

In 25 Jahren bin ich 80 Jahre alt.

Habe ich mir vor 25 Jahren Gedanken über meine Ziele gemacht? Nein! Damals war ich 30 Jahre alt, mein Kind war gerade geboren und meine Fürsorge und Verantwortung galt ganz diesem neuen Erdenbürger. Ich dachte nicht weiter als bis zur nächsten Mahlzeit meines Kindes und den täglichen Spaziergang mit ihm.

Wo also möchte ich 25 Jahre stehen?

  • Ich möchte körperlich und geistig noch beweglich sein.
  • Ich möchte neugierig bleiben.
  • Ich möchte Zeichnen und Ausstellen können. Dazu passend habe ich den Artikel „These 8 Female Artists Only Saw Their Careers Catch Fire Well Into Their 80s. Here’s How They Finally Got Their Due, Good things come to those who wait.“ von Katie White (siehe hier) gelesen.
  • Ich möchte reisen können.
  • Ich möchte kunsthistorisch weiter lesen und forschen.
  • Ich möchte mein Wohnumfeld so gestaltet haben, dass ich dort nicht nur Wohnen sondern mich auch erholen kann.

Natürlich würde ich mir wünschen, in meinem Umfeld weiter meinen Sohn, Partner, Freunde und Familie zu wissen. Das ist jedoch etwas, was ich nicht beeinflussen kann. Alles andere kann ich beeinflussen, ich kann Sport treiben, meinen Geist weiter durch Wissen trainieren, jeden Tag zeichnen, kann die Welt mit großen Augen betrachten. Wenn ich das als Voraussetzung nehme, dann sollte ich auch weiter zeichnen, ausstellen, reisen, lesen und forschen können.

Das Wohnen ist natürlich von den finanziellen Mitteln abhängig, die ich zur Verfügung haben werde. Ich denke, ich habe gut vorgesorgt. Das wird sich in 2020 entscheiden.

Was könnte besser zu diesem Thema passen als meine letzten Selbstbildnisse aus meinem Tageskalender?

Nicht nur die Uhrzeit, nein auch meine Gedanken vom Tag könnt ihr beim Klick auf den Bildern nachlesen.

 

 

Selbstbildnisstagebuch 11.11. – 27.11.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Dezember 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 11.11. – 27.11.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 11.11. – 27.11.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich denke, dass meine täglichen Selbstbildnisse ein Ritual für mich geworden sind.

Rituale wirken beruhigend, ich stehe auf und weiss, womit ich meinen Tag beginne, Kaffee, Zeitung, Zeichnen.

Danach beginnen die Verrücktheiten des Künstlerlebens. Mein Vater sorgt sich, ich arbeite zuviel.

Er hat Recht. Wenn ich keine Kunst (und das drumherum) mache, dann schlafe ich. 😉

 

Selbstbildnisstagebuch 17.10. – 10.11.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 19. November 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 17.10. – 10.11.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 17.10. – 10.11.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Wer bin ich?

Was will ich?

Warum Heute und nicht morgen?

Dieses Mal habe ich den Monat aufgeteilt, am Donnerstag kommt die nächste gebalte Ladung meiner selbst. Ich spüre es, ich bin wiedermal im Umbruch. Ich habe eine wage Ahnung, wo es hingeht. Ich habe eine große Leinwand auf meinem Arbeitstisch. Die braucht Zeit!

Was ich an welchem Tag um welche Uhrzeit  gedacht habe, das könnt ihr auf den Kalenderselbstbildnissen lesen.

 

 

Selbstbildnisstagebuch 27.9. – 16.10.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Oktober 2019

 

Ohne Worte! Einfach nur ich:

 

 

Seit einiger Zeit lese ich den Blog von Serap, https://mynewperspective.site/ – MyNewPerspective … seeing the world through different eyes –. Bei einigen meiner Selbstportraits (am 4.10./14.10./15.10 und 16.10) habe ich Beiträge von Serap gehört. Die von ihr vorgelesenen Beiträge, in denen sie von Situationen aus ihrem Leben erzählt, sind teilweise länger als ich an einem Selbstportrait zeichne.

 

 

Selbstbildnisstagebuch 23.8. – 26.9.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 26. September 2019

 

Heute habe ich die Marquise von O.  von Heinrich von Kleist während des scannens der Zeichnungen und bearbeiten der Scans für den Blog gehört.

Welche Dramatik!

Ich gönne mir mehr elektrofreie Zeit, um zu zeichnen. Das tut mir sehr gut.

 

 

 

Selbstbildnisstagebuch 1.8. – 22.8.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 22. August 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 1.8. bis 22.8.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 1.8. bis 22.8.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich bin erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und ich bin auch erstaunt, wie mir das tägliche Zeichnen meiner Selbst ins Blut übergegangen ist.

Fast wie Zähne putzen 😉 eben nur viel intimer.

Dieses mal habe ich die Portraits strickt nach Datum angeordnet und nicht wie es mir kuratorisch am besten gefällt.

Meine weiteren Selbstbildnisse im Tageskalender findet ihr hier klick unter diesem Link, der neuste Beitrag wird immer zuerst angezeigt, das heisst für euch: scrollen, scrollen scrollen.

 

Die Vergänglichkeit und das Vergehen der Zeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Oktober 2013

Im Januar nächsten Jahres stelle ich in der Galerie Blickwinkel in Schwerin aus.

Als Thema habe ich mir die Vergänglichkeit ausgesucht.

Angebissener Pfirsisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Angebissener Pfirsisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mit Vergänglichkeit ist auch immer das Vergehen der Zeit verbunden. Am Anfang unseres Lebens denken wir wenig an die Vergänglichkeit. Es gibt so viel zu tun, wir sammeln als Kinder Erfahrungen, das Leben ist neu und aufregend, es gibt viel zu entdecken. In der Schulzeit sind wir damit beschäftigt, Wissen aufzunehmen und uns zu entscheiden, auf welche Wissensgebiete wir uns spezialisieren wollen. Wir gründen Familien, sind mit der Erziehung der Kinder beschäftigt und/oder kümmern uns um unsere berufliche Karriere.

Das erste Mal denken wir mit ungefähr 40 Jahren über unsere Vergänglichkeit nach. Gut die Hälfte unseres Lebens liegt hinter uns. Wie wollen wir die zweite Hälfte gestalten? Welche neuen Aufgaben gibt es für uns? Wie nutzen wir unsere Erfahrungen, die wir die ersten 40 Jahre machten?

Meine Lieblingstusche   (c) Foto von Susanne Haun

Meine Lieblingstusche (c) Foto von Susanne Haun

Hier liegt auch der Bezug zu den Antoniusarbeiten, die ich auf meiner neuen Homepage gebündelt präsentiere (siehe hier). Ich löse mich in den großen Arbeiten von Flauberts Antonius und gehe in mein persönliches Thema die Vergänglichkeit über. Das ist das, was mich interessiert.

Wie geht der Mensch mit seinem „Sein“ um?

Eigentlich möchte ich größer zeichnen als meine ersten Arbeiten heute, jedoch beginne ich nach dem Umzug erst einmal kleiner. Die Regale für mein neues Atelier kommen erst am 14. Oktober und so ist es schwierig für mich, meine Arbeitsmittel zu finden. Überall stehen noch Umzugskisten, die ich nicht ausräumen kann, weil der Stauraum noch nicht vorhanden ist.

Meinen Zeichentisch musste ich auch erst frei räumen. Alles muss noch einen rechten Fleck finden…. Ich wundere mich auch beim Sortieren, was ich finde. Erstaunt war ich, dass ich 4 Flaschen lotusgrüne und 4 Flaschen Caput Mortuum Tusche in den Umzugskisten gefunden habe. Ich musste lächeln, erkenne ich doch daran, dass es wirklich meine favorisierten Farben sind.

Mein aufgeräumter, leerer Zeichentisch (c) Foto von Susanne Haun

Mein aufgeräumter, leerer Zeichentisch (c) Foto von Susanne Haun

So greife ich zum Lotusgrün und beginne mich in meinem neuen Atelier mit einem angebissenen Pfirsich einzuzeichnen. In der Ikonografie von Vanitas Stilleben symbolisiert der Pfirsich den Sündenfall. Früchte stehen für Fruchtbarkeit und Fülle und damit für Reichtum und Wohlstand. Verfaultes Obst zeigt auf, dass diese Attribute endlich sind und nicht ewig vorhanden sind.

Das Einzeichnen ist wichtig. So finde ich in mein Thema und kann es kontinuierlich aufbauen. Es ist keine Eile, bis Januar habe ich noch Zeit.

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