Susanne Haun

Selbstbildnisstagebuch 27.9. – 16.10.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Oktober 2019

 

Ohne Worte! Einfach nur ich:

 

 

Seit einiger Zeit lese ich den Blog von Serap, https://mynewperspective.site/ – MyNewPerspective … seeing the world through different eyes –. Bei einigen meiner Selbstportraits (am 4.10./14.10./15.10 und 16.10) habe ich Beiträge von Serap gehört. Die von ihr vorgelesenen Beiträge, in denen sie von Situationen aus ihrem Leben erzählt, sind teilweise länger als ich an einem Selbstportrait zeichne.

 

 

Selbstbildnisstagebuch 23.8. – 26.9.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 26. September 2019

 

Heute habe ich die Marquise von O.  von Heinrich von Kleist während des scannens der Zeichnungen und bearbeiten der Scans für den Blog gehört.

Welche Dramatik!

Ich gönne mir mehr elektrofreie Zeit, um zu zeichnen. Das tut mir sehr gut.

 

 

 

Selbstbildnisstagebuch 1.8. – 22.8.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 22. August 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 1.8. bis 22.8.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 1.8. bis 22.8.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich bin erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und ich bin auch erstaunt, wie mir das tägliche Zeichnen meiner Selbst ins Blut übergegangen ist.

Fast wie Zähne putzen 😉 eben nur viel intimer.

Dieses mal habe ich die Portraits strickt nach Datum angeordnet und nicht wie es mir kuratorisch am besten gefällt.

Meine weiteren Selbstbildnisse im Tageskalender findet ihr hier klick unter diesem Link, der neuste Beitrag wird immer zuerst angezeigt, das heisst für euch: scrollen, scrollen scrollen.

 

Die Vergänglichkeit und das Vergehen der Zeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Oktober 2013

Im Januar nächsten Jahres stelle ich in der Galerie Blickwinkel in Schwerin aus.

Als Thema habe ich mir die Vergänglichkeit ausgesucht.

Angebissener Pfirsisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Angebissener Pfirsisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mit Vergänglichkeit ist auch immer das Vergehen der Zeit verbunden. Am Anfang unseres Lebens denken wir wenig an die Vergänglichkeit. Es gibt so viel zu tun, wir sammeln als Kinder Erfahrungen, das Leben ist neu und aufregend, es gibt viel zu entdecken. In der Schulzeit sind wir damit beschäftigt, Wissen aufzunehmen und uns zu entscheiden, auf welche Wissensgebiete wir uns spezialisieren wollen. Wir gründen Familien, sind mit der Erziehung der Kinder beschäftigt und/oder kümmern uns um unsere berufliche Karriere.

Das erste Mal denken wir mit ungefähr 40 Jahren über unsere Vergänglichkeit nach. Gut die Hälfte unseres Lebens liegt hinter uns. Wie wollen wir die zweite Hälfte gestalten? Welche neuen Aufgaben gibt es für uns? Wie nutzen wir unsere Erfahrungen, die wir die ersten 40 Jahre machten?

Meine Lieblingstusche   (c) Foto von Susanne Haun

Meine Lieblingstusche (c) Foto von Susanne Haun

Hier liegt auch der Bezug zu den Antoniusarbeiten, die ich auf meiner neuen Homepage gebündelt präsentiere (siehe hier). Ich löse mich in den großen Arbeiten von Flauberts Antonius und gehe in mein persönliches Thema die Vergänglichkeit über. Das ist das, was mich interessiert.

Wie geht der Mensch mit seinem „Sein“ um?

Eigentlich möchte ich größer zeichnen als meine ersten Arbeiten heute, jedoch beginne ich nach dem Umzug erst einmal kleiner. Die Regale für mein neues Atelier kommen erst am 14. Oktober und so ist es schwierig für mich, meine Arbeitsmittel zu finden. Überall stehen noch Umzugskisten, die ich nicht ausräumen kann, weil der Stauraum noch nicht vorhanden ist.

Meinen Zeichentisch musste ich auch erst frei räumen. Alles muss noch einen rechten Fleck finden…. Ich wundere mich auch beim Sortieren, was ich finde. Erstaunt war ich, dass ich 4 Flaschen lotusgrüne und 4 Flaschen Caput Mortuum Tusche in den Umzugskisten gefunden habe. Ich musste lächeln, erkenne ich doch daran, dass es wirklich meine favorisierten Farben sind.

Mein aufgeräumter, leerer Zeichentisch (c) Foto von Susanne Haun

Mein aufgeräumter, leerer Zeichentisch (c) Foto von Susanne Haun

So greife ich zum Lotusgrün und beginne mich in meinem neuen Atelier mit einem angebissenen Pfirsich einzuzeichnen. In der Ikonografie von Vanitas Stilleben symbolisiert der Pfirsich den Sündenfall. Früchte stehen für Fruchtbarkeit und Fülle und damit für Reichtum und Wohlstand. Verfaultes Obst zeigt auf, dass diese Attribute endlich sind und nicht ewig vorhanden sind.

Das Einzeichnen ist wichtig. So finde ich in mein Thema und kann es kontinuierlich aufbauen. Es ist keine Eile, bis Januar habe ich noch Zeit.

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