Susanne Haun

Alltag 4 – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 6. Februar 2019

 

 

Abschied von der Pausenkultur mit Cristina Wiedebusch (c) Foto Susanne Haun

Abschied von der Pausenkultur mit Cristina Wiedebusch (c) Foto Susanne Haun

 

Fünf Jahre haben Cristina Wiedebusch und ich zusammen Kunstgeschichte studiert. Viele Pausen mit endlosen kunsthistorischen Diskussionen haben wir in einem kleinen Kaffee in der Brömmer Strasse verbracht. Ende diesen Semesters werden sich unsere Wege trennen. Beide haben wir dann unsere Masterarbeit abgegeben und Cris wird sich einen Job suchen und ich werde mich für eine Individualpromotion immatrikulieren. Eine Situation, die einmal zum Alltag gehörte, wird nun zur Besonderheit werden.

So fand ich, dass die heute gezeigten Fotos gut zum Thema Alltag passen. Ulli ludt uns mit einer Blogparade ein, unsere Impressionen zum Thema Alltag zu fotografieren und zu beschreiben. Hier erfahrt ihr mehr darüber.

Erinnert ihr euch noch, was es bedeutet, einen Lebensabschnitt abgeschlossen zu haben? Es ist ein ganz merkwürdiges Gefühl, dass zwischen Freude und Wehmut pendelt.

 

Auf der Suche nach der Vergänglichkeit – ein Puppenkopf – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Pastell, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Februar 2014

Manchmal trifft mich die Vergänglichkeit, ohne dass ich nach ihr suche.

So fand ich in Ullis Caféweltenall das Foto „Wie aus einer anderen Zeit“, auf dem sehr einsam ein altes Dreirad zu sehen ist. Sofort bekam ich ein Gefühl von Wehmut mit Einsamkeit vermischt und wurde traurig.

Entstehung Puppenkopf (c) Foto von Susanne Haun

Entstehung Puppenkopf (c) Foto von Susanne Haun

Letzte Woche habe ich bei ebay einen alten Puppenkopf ersteigert, der bei mir dasselbe Gefühl hinterlies. Ich musste ihn einfach kaufen, um ihn als Element für meine Vergänglichkeitsstilleben arrangieren zu können.

Im Frühjahr 2015 wird mein nächstes Buch mit dem Thema Pastellzeichnung im Edition Michael Fischer Verlag erscheinen. Hier meine bisherigen Bücher im Verlag.

Aus diesem Anlaß habe ich beschlossen, heute den Puppenkopf mit Pastellkreiden zu zeichnen. Um ihm ein wenig von der Traurigkeit zu nehmen, benutze ich vorwiegend warme rote Farben.

Aber solange uns die leeren Augenhölen anschauen, wird der Eindruck der Trostlosigkeit auch vom Rot nicht genommen.

Andere Pastellzeichnungen von mir könnt ihr hier sehen.

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