Susanne Haun

BuchSaiten.de fragt rund um das Buch und ich zeichne – Susanne Haun

Posted in Blogparade, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Dezember 2012

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag wird alles etwas ruhiger.

 

Die nächsten Besuche stehen erst wieder am Freitag an und ich kann mich an meinen Büchern, die ich zum Fest geschenkt bekommen habe, erfreuen und mich durch den Haufen Tageszeitungen lesen, die ich in den letzten Tagen gestapelt habe. Die Nachrichten sind alt, aber in den Kulturteilen finde ich noch einiges lesenswertes.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Schon vor Weihnachten bin ich über die Lesewelle zur Blogparade der BuchSaiten gestolpert. Die Fragen haben mich dazu veranlasst, das Buchjahr 2012 Revue passieren zu lassen.
Die Bücher, die ich zur Kunst gelesen habe, habe  ich bei der Beantwortung der Fragen bewusst weggelassen.  Zu den Fachbüchern äußere ich mich ein anderes Mal an anderer Stelle.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

* Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

Carolin Emcke „Wie wir begehren“

„wenig versprochen“ sind hier die falschen Worte nichtsdestotrotz passt meine Wahl zur gestellten Frage. Ich hatte keine Erwartung an das Buch, ich bin von einer Freundin zur Lesung eingeladen worden und wollte es vorher gelesen haben.
Die Lesung war im Mai diesen Jahres in der Autorenbuchhandlung Berlin.: „Die israelische Publizistin Eva Illouz hat ein Buch darüber geschrieben, warum Liebe weh tut, ZEITmagazin-Autorin Carolin Emcke hat ein Buch darüber geschrieben, wie wir begehren.“²

Die gesamte Lesung fand in englischer Sprache statt, weil Eva Illouz kein Deutsch versteht.

Carolin Emcke ist nur zwei Jahre jünger als ich, viele der Erfahrungen, die sie aus ihrer Jugend beschreibt, trafen auch bei mir ins Schwarze.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

* Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

John Irving „In einer Person“

Wir sind in Deutschland so viel aufgeklärter und weiter von unseren Gedanken zur sexuellen Freiheit, dass ich nach 200 Seiten keine Lust mehr hatte, das Buch zu lesen. Vielleicht ist es auch einfach zu schnell nach Twisted River erschienen. Ich habe Twisted River in Gedanken noch nicht abgeschlossen.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

* Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Wilhelm Genazino „Wenn wir Tiere wären“

Eigentlich habe ich Genazino schon Ende 2011 für mich entdeckt aber ich bin immer noch so begeistert von der unspektakulären und doch so eindringlichen Art der Erzählung.
Ich las das Buch im Januar 2012 und noch immer sind große Teile sehr präsent für mich.

Außerdem habe ich Ganzino life beim 25. Freiburger Literaturgespräch in einer Podiumsdiskussion erlebt. Ich lache immer noch über seine Beschreibung der Schwierigkeiten der Benutzung einer öffentlichen neuen silbernen Toilette.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

* Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Miklós Vajda „Mutterbild in amerikanischen Rahmen“

Ich habe mir sofort das grüne Cover besser gemerkt als den Titel.
Den Titel habe ich für mich persönlich in „Mutter in grünem Rahmen“ abgeändert.

Ich will nicht sagen, dass das bei mir einzigartig ist. Ich merke mir meistens das Cover besser als den Titel. Das macht für mich eine reale Unterhaltung über Bücher viel schwieriger als die Unterhaltung hier in der virtuellen Welt, wo immer auch das Cover präsent ist.

Ich mag am Cover den angeschnittenen Körper, die typische amerikanische Torten-Tupper-Schüssel, die Perlenkette an der Hand der Mutter, die ihr vergangenes Leben symbolisiert  und natürlich das Grün. Die angeschnittene Person lässt viel Raum für die eigene Phantasie.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

* Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2013 lesen und warum?

Karl Ove Knausgård „Alles hat seine Zeit“

Ich habe durch die Empfehlung von buzzaldrins Bücher  auf Dinas Blog von dem Buch erfahren.

Das Buch passt zum Thema Engel, mit dem ich mich nun schon seit Jahren auseinandersetze.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Da ich viele Bücher bei uns in der Bibliothek ausleihe, lese ich oft auch Bücher, die schon in den vergangenen Jahren erschienen sind. Von denen mochte ich dieses Jahr auch

Lukas Harmann: „Bis ans Ende der Meere“
Ugo Ricarelle: „Der unendliche Schmerz“
Aranalur Indrisason: Islandkrimiserie (Ich habe alle Folgen hintereinander gehört)
T.C Boyle: „Die Frauen“
Ketil Bjørnstad: „Oda“
Doris Dörrie: „Alles inklusive“
Sondor Marai: „Ein Hund mit Charakter“
Martin Suter: „Die Zeit, die Zeit“

Kritisch habe ich gesehen:
Arne Dahls neuer Krimi „Gier“ um das A-Team, ich muss mich an die Europaausweitung gewöhnen …

Wer sich auch mit diesen Fragen auseinander setzen möchte, der kann hier dem Link zu den BuchSaiten folgen. Ein herzliches Danke Schön an Katrin, die mich dazu animiert hat, mein Buchjahr 2012 Revue noch einmal zu geniessen.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

For my English-speaking readers:
On the 2nd Christmas Day, everything is a little quieter.
The next visits are just again on Friday and I can think of my books that I have been given for Christmas, and I read through the mountains of newspapers that I have stacked in the last days. The news are old, but in the part of culture I still find something worth reading.
Before Christmas I stumbled upon reading the blog parade to the BuchSaiten. The questions have led me to pass the books I’ve read in 2012 review.
The books I have read on the art, I have deliberately omitted to answer the questions. Among the books I express myself another time in another place.

 

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rückblick Blumen 2012 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²ZEITmagazin 4. Mai 2012

Verästelungen am blauen Himmel und die letzte Blogparadenfrage – Susanne Haun

Posted in Blogparade, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 27. November 2012

Ich schaue in den blauen Himmel, sehe die kahlen Bäume mit den Verästelungen der Zweige, die sich wie das Leben in den Himmel recken.

Ich möchte über Franks Blogparaden Frage „Passen Kunst und Kommerz zusammen?“ nachdenken, finde aber keinen Zugang zur Frage.

Traumküste 34 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Traumküste 34 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Über die Definition von Kunst habe ich ausführlich hier in meinem Blog gesprochen.

Das der Haupt- oder auch der Nebenberufskünstler mit der Kunst Geld verdienen muss, ist allen klar – ich muss nicht von Miete, Essen und Krankenkasse reden.

Conny Niehoff hat es verschärft ausgedrückt.  Sie produziert ihre Kunst selbstverständlich mit allem was dazu gehört. Für sie ist ihre Begabung nichts besonderes; manchmal glaube ich sogar, dass sie nicht weiss, wie begabt sie ist.

Ich habe diese Selbstverständlichkeit das erste Mal bei Annette Pehnt und danach bei Kerstin Mempel bewusst wahrgenommen.

Annette Pehnt, die für uns netterweise die Sternzeichengeschichten schrieb, hat dieses Jahr zwei große Literaturpreise erhalten, den Solothurner Literaturpreis  und den Hermann Hesse Preis und sie moderiert das Freiburger Literaturgespräch. Sie muss ihre Arbeit nicht legitimieren und ich habe auch nie von ihr ein Wort in dieser Richtung gehört. Ebenso wenig von Kerstin oder Conny.

Es ist ein selbstverständliches Tun in allem was nötig ist.

1 In den Himmel schauen (c) Foto von Susanne Haun

1 In den Himmel schauen (c) Foto von Susanne Haun

Ich hatte heute noch die Indigo farbende Tusche auf meinem Arbeitstisch zu stehen. So habe ich zu den Bäumen noch eine Traumküsten gezeichnet.

For my English-speaking readers:
I look at the blue sky, see the bare trees with the ramifications of the branches that stretch out like living in heaven.

I want to think about Frank’s blogparade question  „Fit  art and commerce together?“ But I haven’t an access to this question.
About the defintion of art I have spoken extensively in my blog.
That artists must make money is clear for all of you – I don’t have to talk rent for the studios, food and health insurance.

Im Abstand von einer Woche haben einige Blogger euch Frangen zur Kunst gestellt und euch eingeladen, mit uns zu diskutieren. Dieses ist die letzte Woche und Frank Koebsch ist an der Reihe eine Frage zu stellen und die Diskussion zu leiten.

Hier eine Übersicht der bisherigen Fragen:

Susanne Haun    Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst

Ute Schätzmüller   Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?

Jürgen Küster  Bedeutet künstlerisches bzw. kreatives Schaffen Flucht aus der Realität? Oder ist es Aufarbeitung der uns umgebenden Wirklichkeit?

Conny Niehoff   Wird bildende Kunst überbewertet? Und drängen wir uns nicht zu sehr auf? Wen interessiert unser geistiges Gedöns?

Oliver Kohls       Wie beeinflusst das Internet die kunstschaffenden und die kunsterlebenden Menschen?

Frank Koebsch  Passen Kunst und Kommerz zusammen?

  • Als Sponsor für unser Projekt konnten wir, wie ich schon erwähnte,  Karsten Peters, Galerist der Hamburger Galerie Faszination Artgewinnen.
  • Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
    22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten Azalee (c) Zeichnung von Susanne HaunAzalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
    29.10.2012 Ute Schätzmüller“man, water”18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten man, water (c) Ute Schätzmüllerman, water (c) Ute Schätzmüller
    04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g o.T. (c) Jürgen Küstero.T. (c) Jürgen Küster
    12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehofkleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
    19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland”40 x 50cm, Pastell Abendhimmel über Marschland (c) Oliver KohlsAbendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
    26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank KoebschFaszination Ballett # 1

Sollte die Kunst in Bild-, bzw. Medienwissenschaft umbenannt werden? – Zeichnung und Diskussion von Susanne Haun

Posted in Animation, Betrachtungen zur Kunst, Blogparade, Konzeptkunst, Kunstgeschichte, Zeichnung by Susanne Haun on 21. November 2012

In der Kunstwissenschaft wird überlegt, die Kunst in Bild-bzw. Medienwissenschaft umzubenennen², dann wäre die Frage nach Kunst oder nicht Kunst nicht mehr relevant!

Diese These passt zu Oliver Kohls Frage in der 5. Woche unserer Blogparade:
Wie beeinflusst das Internet die kunstschaffenden und die kunsterlebenden Menschen?

Die Frage, die ich mir zuerst dazu stelle ist, ob das Internet schon den Weg in die Kunst gefunden hat.
Als Kunst und nicht als Medium.
Ich möchte deshalb die Werbung und den Verkauf im Internet völlig aus der Frage herauslösen.

Zu allererst möchte ich feststellen, dass das Internet nicht die bisherigen Kunstarten wie das reale Bild/Foto für die Wand, die Filmkunst und Buchkunst ersetzen kann; das Internet kann sie nur um eine weitere Art des Ausdrucks ergänzen.
Für mich persönlich ist es eine zusätzliche Art der Betrachtung und des Ausdrucks in der Kunst, ein neuer Werkstoff.

Deshalb kann meines Erachtens die Umbenennung in Bild- und Medienwissenschaft wiederum nur einen Teil der Kunst abdecken. Alles andere bliebe bei dieser Art des neuen Kunstbegriffs außen vor.

Ich habe durch Jürgen Küster die Plattform Issuu kennen gelernt. Diese Plattform bietet die Möglichkeit, digitale Bücher zu präsentieren. Ich fand sie sofort faszinierend und Jürgens Bücher gefallen mir sehr. So habe ich mich angemeldet und bei mir gedacht, dass ich „irgendwann“ etwas hochladen.  Ähnlich, wie ich mit einem neuen Block zum Zeichnen verfahren würde.

Ich sehe es als Ergänzung zum gedruckten Buch.

Musste der Rezipient früher zum Betrachten der Kunst ins Museum, der Galerie oder Bücherei gehen, kann er sich nun leicht im Internet einen Überblick verschaffen. Gerade bei großen Bildern, Skulpturen, Installationen und Konzepten ist es schwierig im Internet einen genauen Eindruck zu erhalten. Ich vergleiche in dieser Funktion das Internet mit einem Buch.

Der Blog im Allgemeinen hat schon Einzug in die Kunst gehalten. Dazu gibt es Fachliteratur, die ich noch nicht gelesen habe, die ich aber in der näheren Zukunft in Angriff nehmen werde und worüber ich hier berichten werde.

Mein Blog ist Teil meines Werkes.

For my English-speaking readers
In arthistory is considered  art  rename in image or Media Studies ², then the question be art or not to be is no longer relevant! This hypothesis fits Oliver Kohl’s question in the 5th Week of our blogparade:  How does the Internet the art creative and artistic people experiencing
The question I ask myself first to whether the Internet has already found its way into art. As art and not as a medium
I would therefore like to advertising and selling on the Internet completely detach from the question.

Im Abstand von einer Woche werden wir folgenden sechs euch Fragen zur Kunst stellen und euch einladen, mit uns zu diskutieren:

  • Susanne Haun    Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst?
  • Ute Schätzmüller   Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?
  • Jürgen Küster  Bedeutet künstlerisches bzw. kreatives Schaffen Flucht aus der Realität? Oder ist es Aufarbeitung der uns umgebenden Wirklichkeit?
  • Conny Niehoff   Wird bildende Kunst überbewertet? Und drängen wir uns nicht zu sehr auf? Wen interessiert unser geistiges Gedöns?
  • Oliver Kohls       Wie beeinflusst das Internet die kunstschaffenden und die kunsterlebenden Menschen?
  • Frank Koebsch
  • Als Sponsor für unser Projekt konnten wir, wie ich schon erwähnte,  Karsten Peters, Galerist der Hamburger Galerie Faszination Artgewinnen.
  • Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
    22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten Azalee (c) Zeichnung von Susanne HaunAzalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
    29.10.2012 Ute Schätzmüller“man, water”18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten man, water (c) Ute Schätzmüllerman, water (c) Ute Schätzmüller
    04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g o.T. (c) Jürgen Küstero.T. (c) Jürgen Küster
    12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehofkleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
    19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland”40 x 50cm, Pastell Abendhimmel über Marschland (c) Oliver KohlsAbendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
    26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank KoebschFaszination Ballett # 1

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² Pfisterer, Ulrich (HG), Metzlers Lexikon Kunstwissenschaft, Stuttgart 2003, 2011²

Alles ist ein Teil vom Ganzen –> Wald –> Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blogparade, Blumen und Pflanzen, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 13. November 2012

„Wird bildende Kunst überbewertet? Und drängen wir uns nicht zu sehr auf? Wen interessiert unser geistiges Gedöns?““
fragt Conny Niehoff im Rahmen unserer Blogparade auf ihrem Blog.

Bei der Frage viel mir als erstes die Zeitschrift „Du“ mit dem Titel „Über das Erzählen“ ein. Ich habe sie mir auf Empfehlung von Lesewelle gekauft und bin nicht entäuscht worden. Die 829 Ausgabe der Zeitschrift der Kultur hat als Thema das sechzigste Jubiläum des Diogenes Verlages.

Ingrid Noll schreibt für Diogenes und schrieb einen Teil in der „Du“ zum Thema des Erzählens.

Warum erzählen wir? Und ist die bildende Kunst nicht nur eine andere Form des Erzählens?

Wald 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wald 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ingrid Noll berichtet von ihrem Vater, der gerne redete. Und von ihrer Mutter, die des Vaters Geschichten schon tausende Male gehört hatte. Und von den Gästen rumd um den Tisch, die dem Vater mit Begeisterung zuhörten.
Und Ingrid Noll antwortete auf die Frages des „Warum erzählen“ und des Antriebs erst einmal mit  unterhalten wollen, sich produzieren, Applaus bekommen.
Meines Erachtens ist es menschlich, diese Dinge zu wollen. Wir empfinden dabei ein wohliges Gefühl.
Aber Ingrid Nolls wahre Antwort auf die Frage ist, die Neugier auf das Leben, das Leiden des Lebens erforschen. Ja, dem kann ich nur zustimmen.

Es gibt sehr viele gute Beobachter, die ihre Beobachtungen in unterschiedlichter Art der Welt kundtun und so die Entwicklung der Menschheit immer weiter voran treiben.

Da gibt es die Autoren, die erzählen.
Da gibt es die bildenden Künstler, die malen, zeichnen, animieren usw.
Da gibt es die Forscher, die Versuchsreihen anstellen, Thesen aufstellen usw.
Da gibt es die Historiker, die aus der Vergangenheit lernen usw.
Da gibt es die Mathematiker, die neue Formeln und Zusammenhänge erforschen
Die Mediziner, Physiker, Archivare, die als Bewahrer dieses menschlichen Wissens zu sehen sind ….

Jeder ist ein Rad und wichtig für die Menscheit allgemein.

Wald 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wald 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wir drängen uns nicht auf, weil wir von unserem Eßtisch in die Welt hinaus gegangen sind. Wir sitzen nicht am Tisch und drängen unsere Arbeit den anderen „Tischsitzern“ auf.

Jeder kann für sich persönlich entscheiden, welche Bilder er schaut, welche Bücher und Blogs er liest, wo er forscht und wo er arbeitet. Das macht unsere Demokratie und die Freiheit aus.

Und so wie wir alle unser Teil am ganzen Beitragen,  so funktioniert auch die Natur der Welt, der Wald und die Evolution!

Wald 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wald 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:

„Fine art is overrated? Urge we us to much? Who cares about our spiritual nonsense?“   asks Conny Niehoff in our blogparade.
I think, we don’t push ourselves because we have gone through our dining table out into the world. We do not sit at the table and push our work to other „table sitters“.
Everyone can decide for himself what images he sees, what books and blogs he’s reading, where he conducts research and where he works. That’s what makes our democracy and freedom.

Im Abstand von einer Woche werden wir folgenden sechs euch Fragen zur Kunst stellen und euch einladen, mit uns zu diskutieren:

  • Susanne Haun    Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst?
  • Ute Schätzmüller   Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?
  • Jürgen Küster  Bedeutet künstlerisches bzw. kreatives Schaffen Flucht aus der Realität? Oder ist es Aufarbeitung der uns umgebenden Wirklichkeit?
  • Conny Niehoff   Wird bildende Kunst überbewertet? Und drängen wir uns nicht zu sehr auf? Wen interessiert unser geistiges Gedöns?
  • Oliver Kohls
  • Frank Koebsch
  • Als Sponsor für unser Projekt konnten wir, wie ich schon erwähnte,  Karsten Peters, Galerist der Hamburger Galerie Faszination Artgewinnen.
    Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
    22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten Azalee (c) Zeichnung von Susanne HaunAzalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
    29.10.2012 Ute Schätzmüller“man, water”18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten man, water (c) Ute Schätzmüllerman, water (c) Ute Schätzmüller
    04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g o.T. (c) Jürgen Küstero.T. (c) Jürgen Küster
    12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehofkleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
    19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland”40 x 50cm, Pastell Abendhimmel über Marschland (c) Oliver KohlsAbendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
    26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank KoebschFaszination Ballett # 1

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Du, die Zeitschrift der Kultur, Nr. 829, Über das Erzählen – sechzig Jahre Diogenes, Seiten 18 – 19, Noll, Ingrid

Die Macht der kulturelle Ausstrahlungskraft – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Betrachtungen zur Kunst, Blogparade, Landschaft, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 6. November 2012

Die Blogparade geht weiter, diese Woche auf BUCHALOVS BLOG, alias Jürgen Küsters Blog.

Jürgen fragt (hier der Link für die Diskussion) :
„Bedeutet künstlerisches bzw. kreatives Schaffen Flucht aus der Realität? Oder ist es Aufarbeitung der uns umgebenden Wirklichkeit?
Does artistic or creative work means escape from reality? Or is it the reworking of our surrounding reality?“

Meine erste Antwort, als ich die Frage las, war folgende: Spontan kann ich nur sagen, dass ich die Kunst NICHT als Flucht aus der Realität betrachte! Ich sehe sie als ein Verarbeiten, Dokumentieren und Berichten.

Käthe Kollwitz 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Käthe Kollwitz 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gestern habe ich auch den Artikel „Außenpolitik für alle“ von Michael Schmidt im Tagesspiegel gelesen. Interessant. Im Artikel wird Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift „Internationale Politik“, zitiert:
„“Macht bemisst sich nicht mehr nur nach der Zahl der Raketen und Flugzeugträger, über die ein Staat verfügt.“ Zur Macht gehöre inzwischen auch die Wirtschaftkraft eines Landes, seine kulturelle Ausstrahlungskraft, seine Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten – …“

Ich fand, Jürgens Frage und der Artikel passen gut zusammen. Kunst hat also auch Macht, denn Kunst ist ein Teil der kulturellen Ausstrahlung. Ich habe es von der Seite noch nicht betrachtet, obwohl die Geschichte diese Tatsache schon bewiesen hat – negativ betrachtet in der deutschen Vergangenheit.

Wie kann aber Macht und kulturelle Ausstrahlungskraft gezeichnet werden?

Landschaft mit Kreuz 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Landschaft mit Kreuz 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Berge sind natürlich wegen ihrer Höhe mächtig. Aber ehrlich gesagt, ich habe die Berge gezeichnet, während ich nachgedacht habe.

Landesfahnen symbolisieren die Macht des jeweiligen Landes – zum Zeichen der Geringschätzung und des Kampfes, werden sie deshalb ja auch so oft verbrandt.

Wenn ich mir die Kulturlandschaft Deutschlands anschaue, so ist diese enorm  groß und lebendig ist sie aber auch so politisch, wie es in dem Artikel beschrieben wird? War die Kunst nicht in den 60zigern und 70zigern politischer?

Die Zeichnung der Faust als Symbol des wiederstandes, schon von Käthe Kollwitz.  Petra Pinzler schreibt in der Zeit: „Sie zeichnete die Elenden, Kranken, Betrogenen.  Ihre Kunst ist Klage und Anklage – und hat nichts von ihrer Kraft verloren in ihren Arbeiten verwendet. “ (siehe hier den Artikel in der Zeit)

„Ich will, dass meine Kunst Zweck hat«, sagte Käthe Kollwitz. »Ich will wirken.«“ steht ebenfalls in der Zeit.

Landschaft 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Landschaft 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Oder die Portraizeichnungen von Ché. Sie waren einmal ein Kampfsymbol und zieren heute die Autos einer Autovermietung. Was für ein Elend, denke ich dabei. Das hat sich Ché bestimmt nicht so vorgestellt. Oder sein Ego wäre davon entzückt, wer weiß das schon.

Mir fällt Schlingensief ein, der durch seine Kunst auf vieles aufmerksam gemacht hat und in allen Medien „Sprechzeit“ hatte. Ich berichtete zum Beispiel über das Opernhaus in Afrika (siehe hier).

Ein nicht enden wollendes Thema, das Jürgen uns da präsentiert.

For my English-speaking readers:
The blogparade continues this week on BUCHALOVS BLOG, aka Jürgen Küsters blog.
Does artistic or creative work means escape from reality? Or is it the reworking of our surrounding reality?“
When I read the question my first response was this: Spontaneously I can only say that I view art as NOT escape from reality! I see it as a process, documentation and report.

Im Abstand von einer Woche werden wir folgenden sechs euch Fragen zur Kunst stellen und euch einladen, mit uns zu diskutieren:

  • Susanne Haun    Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst?
  • Ute Schätzmüller   Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?
  • Jürgen KüsterBedeutet künstlerisches bzw. kreatives Schaffen Flucht aus der Realität? Oder ist es Aufarbeitung der uns umgebenden Wirklichkeit?
  • Conny Niehoff
  • Oliver Kohls
  • Frank Koebsch
  • Als Sponsor für unser Projekt konnten wir, wie ich schon erwähnte,  Karsten Peters, Galerist der Hamburger Galerie Faszination Art gewinnen.
    Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
    22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten Azalee (c) Zeichnung von Susanne HaunAzalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
    29.10.2012 Ute Schätzmüller“man, water”18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten man, water (c) Ute Schätzmüllerman, water (c) Ute Schätzmüller
    04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g o.T. (c) Jürgen Küstero.T. (c) Jürgen Küster
    12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehofkleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
    19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland”40 x 50cm, Pastell Abendhimmel über Marschland (c) Oliver KohlsAbendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
    26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank KoebschFaszination Ballett # 1 (c) FRankKoebsch

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    Bibliographie:
    Schmidt, Michael, Berliner Tagesspiegel, Nr. 21 504, 5.11.2012, Seite 4, „Außenpolitik für alle“
    Pinzler, Petra, DIE ZEIT,  12.11.2009 Nr. 47, „Sie zeichnete die Elenden, Kranken, Betrogenen“

Frau? Mann? –> Kunst <– Rezipient – Blogparade – Bericht von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blogparade, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Oktober 2012

Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?
fragt Ute Schätzmüller heute in der zweiten Woche unserer Blogparade.

Ich zitiere hier Ute:
Ein paar Anregungen sind: Warum beschäftigen sich Frauen so häufig in ihrer Kunst mit der Rolle der Frau und der Rolle der Frau als Künstlerin – sollten sie nicht einfach “nur” Kunst erschaffen?

Ich 2009 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich 2009 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kennt ihr diese Künstlerpaare?
Max Ernst – Dorothea Tanning
Arnulf Rainer – Maria Lassnig
Diego Rivera – Frieda Kahlo
Rodin – Camille Claudel
Wassily Kandinsky – Gabriele Münter

Dazu gibt es hier einen schönen Artikel in der Zeit online.

Rosemarie Trockel, Cindy Sherman, Jenny Holzer, Katharina Sieverding sind alles Kaiserring Trägerinnen.

Wenn ich mir diese Namen anschaue, dann ist es egal, ob Mann oder Frau Kunst machen, sie müssen es nur wirklich tun und wollen mit ihrer ganzen Kraft. Und wenn diese Kraft des Wollens in den Arbeiten zu spüren ist, dann ist es dem Rezipienten egal ob Frau oder Mann.

Ich 2010 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich 2010 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich fühle mich als Frau bei der Beurteilung der Rezipienten nicht benachteiligt und ich mache mir auch keine Gedanken darüber, dass ich eine Frau bin – jedenfalls nicht im Zusammenhang mit meiner Arbeit.

Es ist natürlich eine Entscheidung, die zu treffen ist. Ich kann Kunst nicht nebenher machen. Die Kunst ist eine Arbeit, die Respekt und Anerkennung verdient und fordert. Die Kunst ist eine eifersüchtige Geliebte(r). Sie verlangt alles vom Kunstschaffenden.

Ich denke, dass biologischer Weise eine Uhr in jeder Frau tickt und da die meisten Frauen Kinder möchten, kommt es zwangsläufig zu einer Unterbrechung des Tun, in der eine Frau nicht so schaffen und reisen (die Kunst zeigen und vermarkten) kann, wie sie das will.

Ich 2010 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich 2010 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wir freuen uns, wenn ihr mit uns diese Woche auf Utes Blog diese Frage diskutiert – es gibt eine Aquarellzeichnung von Ute und ein Sternzeichenbuch zu gewinnen.

For my english reader:
„Play the sex of the artist at the reception and evaluation of the arts a role?“ asks Ute Schätzmüller today in the second week of our blogparade.
I feel the recipient does not discriminate me as a woman.

Im Abstand von einer Woche werden wir folgenden sechs euch Fragen zur Kunst stellen und euch einladen, mit uns zu diskutieren:

Als Sponsor für unser Projekt konnten wir, wie ich schon erwähnte,  Karsten Peters, Galerist der Hamburger Galerie Faszination Art gewinnen.

Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten Azalee (c) Zeichnung von Susanne HaunAzalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
29.10.2012 Ute Schätzmüller“man, water”18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten man, water (c) Ute Schätzmüllerman, water (c) Ute Schätzmüller
04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g o.T. (c) Jürgen Küstero.T. (c) Jürgen Küster
12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehofkleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland”40 x 50cm, Pastell Abendhimmel über Marschland (c) Oliver KohlsAbendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank KoebschFaszination Ballett # 1 (c) FRankKoebsch

And the winner is? – Auch die Präsentation eines Preises will gelernt sein – Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blogparade, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Oktober 2012

Als erstes möchte ich mich bei allen Diskussionsteilnehmern zur Frage „Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst?“ bedanken.

Die Woche hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich ab Morgen, Montag auf die Diskussion zur Frage von Ute Schätzmüller. Ich bin schon neugierig, was Ute mit uns diskutieren möchte.

Alle Lose (c) Foto von Susanne Haun

Alle Lose (c) Foto von Susanne Haun

78 Kommentare zählte ich um Mitternacht. Natürlich kommt nicht jeder Kommentar in den „Lospot“, denn im Laufe der Diskussion ist es natürlich auch zu mehrfachen Diskussionsbeiträgen gekommen.

Gaby Richter-Eggen, Monika Huber, Leanne Cole, Magdalena Hohlweg, Olaf, Elke T., haweka, mandoisland, Yvonne Onischke, marlenev, Anna-Lena, annaschueler, klaus, Helen, martinshausgeist, Claudia Jahnke

Außer Konkurenz nahmen die Blogparaden – Fragesteller  Conny Niehoff, juergenkuester , ute schätzmüller, Oliver Kohls und frank8233 teil. Da auch sie bei unseren Blogparade Fragen stellen, sind sie leider von der Losziehung ausgeschlossen.

Schade ist, dass sich kein Betrachter, also ein Museumsbesucher, der keine Kunst macht und keine Kunst sammelt, zu Wort gemeldet hat.  Dafür habe ich die Frage leider zu speziell gestellt. Ich sprach von eurer Kunst aber der Betrachter hat ja keine eigene Kunst.

Die Gewinner / the winner sind Leanne Cole für die Zeichnung / drawing Azalee und Gaby Richter-Eggen hat das Sternzeichenbuch gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch!

The winner are (c) Foto von Susanne Haun

The winner are (c) Foto von Susanne Haun

Am Rande bemerkt:

Ich lernte Texte von Wolfgang Kemp, einer DER deutschen Kunsthistoriker, letzte Woche an der FU kennen. Die Referentin merkte an, dass sie die folgenden Zahlen in einem Zeitungsartikel von ihm im Netz gefunden hat. Lange, lange suchte ich nach dem Artikel, aber ich fand ihn leider nicht.

Lt. Kemp ist ein Besucher ca. 1 Stunde im Museum und 5 Sekunden vor einem Bild. Davon liest er auch noch 4 Sekunden den Titel, bleiben letztendlich 1-2 Sekunden für das Ausstellungsstück.

Was machen wir uns bei 2 Sekunden Betrachtungszeit für Gedanken um Präsentation?

Das Verrückte ist, dass auch bei Film- und Video Kunstwerken der Besucher nicht länger vor den Werken verweilt.

Der Betrachter muss mit seiner Zeit haushalten.

Glücksengel Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Glücksengel Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kennt ihr das Gefühl? Immer ist man ein wenig gehetzt im Museum und immer hat man das Gefühl das Wesentliche verpaßt zu haben.

For my english reader:
At First I want to thanks all the participants in the discussion on the question „How important to you is the presentation of art?“ Thank you! 78 comments, I counted at midnight.
The week of discus the report was a lot of fun. Tommorrow Ute Schätzmüller will ask us a new question. I am curious to the debate on the question of Ute Schätzmüller.
The winner are Leanne Cole for the drawing Azalee und Gaby Richter-Eggen for the Sternzeichen book..

 

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Quelle: Unbestätigt von Zeitungsartikel von Wolfgang Kemp

Skulpturenweg an der Rur – In der Natur präsentieren – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Betrachtungen zur Kunst, Blogparade, Blumen und Pflanzen, Hohenbusch, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Oktober 2012

Im Juli unterrichtete ich in Hohenbusch (siehe hier) und besuchte dabei auch die Initiatorin des Skulpturenwegs an der Rur zum Thema LICHTgestalten, Bina Theissen.

Schon lange wollte ich meine Gedanken zum Spaziergang mit Bina an der Rur ordnen und euch davon berichten. Aber wie es im Leben so ist, dann kommt dieses und das und schnell sind zwei oder sogar drei Monate ins Land gegangen.

Skulpturenweg an der Rur (c) Foto von Susanen Haun

Skulpturenweg an der Rur (c) Foto von Susanen Haun

Das ist in diesem Falle nicht schlimm, denn der Skulpturenweg paßt hervorragend in die Blogparaden Fragethematik vom Montag:

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst? Ich freue mich hier unter diesem Link in den Kommentaren über eure Meinung.

Elke T. hat in den Kommentaren schon von einem Künstlerpaar in einem brandenburgischen Bauernhof berichtet, die Ihre Arbeiten in der Natur präsentierten.

Bina und ich in alles Blau (c) Foto von Susanne Haun

Bina und ich in alles Blau (c) Foto von Susanne Haun

Skulpturen eignen sich natürlich hervorragend für eine Präsentation im Freien. Mir gefällt dabei auch, dass die Einflüsse wie Wetter und Jahreszeiten sich in der Arbeiten wiederspiegeln. Da wir die Betrachter die Arbeiten wahrnehmen habe wir dadurch immer wieder andere Emotionen.

Beim Betrachten dachte ich, was für eine schöne Art der Präsentation es ist und mir fiel auf, dass ich „keine wettertauglichen Arbeiten“ besitze. Nach langem Nachdenken habe ich festgestellt, dass mich das Konzipieren von Skulpturen zu diesem heutigen Zeitpunkt überfordern würde. Es stehen viele andere Dinge auf meinem Plan, mit denen ich meine Gedanken lieber ausdrücke.

Beim spazieren gehen habe ich immer mein Skizzenbuch dabei und halte die Pflanzen fest. Lässt man sich Zeit beim laufen, hat kein Ziel, sieht man enorm viel, was dem schnellen Läufer entgeht.

An der Rur in Linnich (c) Foto von Susanne Haun

An der Rur in Linnich (c) Foto von Susanne Haun

for my english reader:
In July, I taught in Hohenbusch and I’am also visited the initiator of the Sculpture Trail at the Rur, Bina Theissen. For a long time I wanted to put my thoughts from the walk with Bina at the Rur in my blog. But as it is in life, there was many other things  and  fast, two or even three months passed.

Blumen und meine (Schlüssel-) Erlebnisse mit dem Social Web – Zeichnungen und Bericht von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blogparade, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Oktober 2012

Gerade läuft unsere Blogparade mit Fragen zur Kunst. Ich war dieses Jahr die erste in der Reihe der Fragesteller und so stellte ich die Frage, wie wichtig die Präsentation von Kunst ist.

Hier könnt ihr euch an der Diskussion beteiligen.

Zur gleichen Zeit läuft eine Blogparade auf Karin Janners Theatercamp zur Frage nach den schönsten Erlebnissen im Netz.

Lila Blumen aus Dänemark (C) Zeichnung von Susanne Haun

Lila Blumen aus Dänemark (C) Zeichnung von Susanne Haun

Heute möchte ich beide Blogparaden verbinden.

1. Erlebnis

Karin Janner und Christian Henner-Fehr machten mich vor knapp vier Jahren auf die Möglichkeit des Bloggens aufmerksam und berieten mich in Hinblick auf die benötigte Software und empfahlen mir das WordPress System.

Seit März 2009 blogge ich jeden Tag auf meinem WordPress Blog „Susanne Haun – Zeichnungen“ und bin immer wieder auf’s Neue glücklich, meine Zeichnungen und Ausstellungen hier zu präsentieren und Texte zur Kunst zu schreiben. Der Blog ist ein – mein kreatives Medium / Präsentation. Inzwischen habe ich die Domain www.susannehaun.com und einigen Speicherplatz von wordpress für meinen Blog dazu gekauft.

Ich mag es unter anderem, dass ich auf dem Blog meine Arbeiten in Kategorien sortieren kann. Eine dieser Kategorie ist Blumen und Pflanzen unter dem Oberbegriff Zeichnung. Während ich diesen Beitrag schreibe, steht in der Checkbox (Auswahlbox) an der rechten Seite meines Blogs noch die Zahl 310. Das bedeutet, dass ich 310 unterschiedliche Beiträge über das Thema Blumen und Pflanzen geschrieben habe. Ich kann beim Schreiben einem Artikel mehrere Kategorien zuordnen, um ihn für mich persönlich und natürlich auch für meine Leser besser auffindbar zu machen. Für mich eine fantastische Art der gebündelten Präsentation.

Anleitung zur Auswahl einer Kategorie im Blog (c) Susanne Haun

Anleitung zur Auswahl einer Kategorie im Blog (c) Susanne Haun

Wenn ich eine Ausstellung vorbereite, sortiere ich die Arbeiten mit Hilfe meines Blogs vor.

Der Blog ist aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken und so ist es kein Wunder, dass ich gerne an die WordPress Empfehlung zurück denke.

Lila Blumen aus Dänemark (C) Zeichnung von Susanne Haun

Lila Blumen aus Dänemark (C) Zeichnung von Susanne Haun

2. Erlebnis

Am 27.09.2004 hatte ich schon eine Homepage (1999) und mich in einige Künstlerverzeichnisse eingetragen als ich eine Mail von Annette Wetzel bekam, die mich auf das  Kunst Portal Artcafe aufmerksam machte.

Ich hatte noch keine Erfahrungen mit Foren im Netz und trug mich ein und fand dort viele Kollegen und heutige Freunde.

So lernten uns Weihnachten 2004 Conny Niehoff und ich durch das Artcafe kennen. Conny kam zum ersten Treffen mit einer Freundin nach Berlin, denn man weiss ja nie, wen man da als Netzbekanntschaft reel trifft! Wir trafen uns schon 2004 auf den Weihnachtsmarkt auf dem Alex in Berlin und seither ist die Verbindung nie abgerissen.

Am 09.02.2006 trug sich Frank Koebsch unter den Nahmen H & F (Hanka und Frank) ins Artcafe ein und so lernten auch wir uns dort kennen.

Ich könnte die Liste fortsetzen, denn ich habe noch zu einigen Künstlern mehr aus dem Artcafe reelen Kontakt.

Ich habe auch noch viele andere schöne Erlebnisse im Netz, sie waren aber alle später als diese beiden Ersten, die für mich den Beginn meiner Netzwerktätigkeit symbolisieren.

Die Blumen, die ich euch zeige, habe ich in Dänemark gezeichnet und bin bis heute noch nicht dazu gekommen, sie hier zu bloggen. Wenn ihr meinen Reisebericht von Dänemark nachlesen wollt, so könnt ihr das hier oder ihr wählt die Kategorie Dänemark auf meinem Blog!

For my english reader:
This week runs our blogparade with questions about art. This year, I was the first in the line of the questioner, and so I asked the question, how important is the presentation of art.
Here you can participate in the discussion.
At the same time on Karin Janners Theater Camp runs a blogparade to the question of the most beautiful experiences in the network.

Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst? Frage zur Blogparade von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blogparade, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Oktober 2012

Unser Bild vom Künstler ist auch heute noch von Van Gogh, dem armen Poeten, den Impressionisten und vielleicht noch der Brücke und den alten Meistern geprägt.

In den letzten 100 Jahre Kunstgeschichte haben sich durch die Industralisierung, das Zusammenrücken der Welt, das Internet, Film und Video und der relative Reichtum der westlichen Ländern andere Arten der Kunst entwickelt, die auch spezielle Präsentationen benötigen.

Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst?

How important is the presantation of Art for you?

.

Rolle des Lebens 10 Meter x 40 cm in Glas (c) von Susanne Haun

Rolle des Lebens 10 Meter x 40 cm in Glas (c) von Susanne Haun

Hier ein paar Beispiele zu meiner Frage:

Die LandArt ist eine vergängliche Kunst, die durch Wind, Wetter oder den Gegebenheiten wieder zerstört wird. Einzig die Planungsskizzen, Fotos, Filme und Berichte bleiben erhalten.
Die bekanntesten Kunstwerke in dem Genre sind die verhüllten Objekte von Christo und Jean-Claude.  Ich habe euch außerdem als Beispiel in meinem Blog die Spiral Jetty von Smithson oder Conical Inersect von Matta-Clark gezeigt.

Läuft man durch die großen Kunstshows unserer Zeit, wie die docomenta (siehe hier mein Bericht dazu) oder die verschiedenen Biennale, ist es notwendig die Erklärungen und Arbeitsweisen der Künstler zu lesen und sich damit auseinander zu setzen, um einen Begriff vom Werk zu erhalten.

Auch gibt es die Film- und Animationskünstler wie den Südafrikaner William Kendrige . Die Präsentation von bewegten Bildern erfordert eine neue Herausforderung.

Wie wird mit der Arbeit in Abhängigkeit vom Ort der Ausstellung gespielt? Gibt es bei verschiedenen Ausstellungsorten der selben Arbeiteine Änderung der Aussage vom Künstler, nimmt der Rezipient andere Eindrücke war? Gibt es eine festgelegte Präsentationsform?
Ist die Präsentation im Blog an sich schon Kunst?

Trotz aller neuen Präsentationsmöglichkeiten wird der größte Umsatz im Kunstgeschäft mit den klassischen Tafelbildern auf Leinwand oder Papier getätigt. Das liegt meines Erachtens einfach daran, dass Wände für Bilder in jedem Lebensbereich zur Verfügung stehen.

Aus den Antwortern in den Kommentaren lose ich am Ende der Woche einen Gewinner aus, der meine Arbeit „Azalee“  und ein Sternzeichen Buch erhält.

Skizze zur Konstellation (c) von Susanne Haun

Skizze zur Konstellation (c) von Susanne Haun

Ich stelle meine Frage im Rahmen unserer diesjährigen Blogparade. Nach mir werden an noch 5 weiteren Montagen Fragen zur Kunst gestellt. Jeden Montag werden von 6 verschiedenen Künstlern Fragen zu Kunst gestellt. Ich kündigte die Blogparade hier an.

In Abstand von einer Woche werden wir folgenden sechs euch Fragen zur Kunst stellen und euch einladen, mit uns zu diskutieren:

Als Sponsor für unser Projekt konnten wir, wie ich schon erwähnte,  Karsten Peters, Galerist der Hamburger Galerie Faszination Art gewinnen. Karsten Peters unterstützt unser Projekt als Galerist und Mitglied im Bundesverband Deutscher Galeristen  BVDG, denn nicht nur die Künstler „plagen“ sich mit Fragen zur Kunst, sondern auch die Galeristen, wie die Kunstmarkt-Konferenz “Schafft Kunst neues Handeln?” authentisch zeigt.

In der folgenden Tabelle könnt ihr sehen, welche Arbeiten die jeweiligen Künstler unter den Kommentatoren Verlosen und wann es jeweils losgeht.

Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten Azalee (c) Zeichnung von Susanne HaunAzalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
29.10.2012 Ute Schätzmüller“man, water”18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten man, water (c) Ute Schätzmüllerman, water (c) Ute Schätzmüller
04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g o.T. (c) Jürgen Küstero.T. (c) Jürgen Küster
12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehofkleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland”40 x 50cm, Pastell Abendhimmel über Marschland (c) Oliver KohlsAbendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank KoebschFaszination Ballett # 1 (c) FRank Koebsch

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