Glas und Keramik · Objekt · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Margaret Atwood

 

Besser bedeutet nie, besser für alle.

Es bedeutet immer schlechter für manche.

Margaret Atwood (*1939, Ottawa, Kanada,kanadische Schriftstellerin und Dichterin)

 

Besser für den einen - schlechter für den anderen, Glasobjekte von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Besser für den einen – schlechter für den anderen, Glasobjekte von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Dieses Zitat stammt aus dem Film (Serie) der Report der Magd. Die Serie zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft von der U.S.A., ich habe mir bisher die ersten zwei Staffeln angeschaut und mache erst einmal eine Pause. Margeret Atwood selber fasziniert mich sehr. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen und habe so auch mit Interesse den Bericht Aus Worte entstehen Macht in arte über Margaret Atwood gesehen (siehe hier).

 

Objekt · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Jeff Koons

 

 

Provokation ist so oberflächlich, sie hat eine kurze Verfallszeit.
Was die Leute am schockierendsten finden, ist Ehrlichkeit.

Jeff Koons ,1955 in York, Pennsylvania geboren, US-amerikanischer Künstler

 

 

Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun
Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun

 

 

Ich frage mich, ob ich irgendetwas schockierendes in meiner Kunst habe?
Ehrlich ist meine Kunst auf jeden Fall.

 

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zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 6. August 2018

Kurzfilm · Objekt · Zeichnung

Kleine Filme meiner Zeichnungen auf Instagram – Susanne Haun

 

Das Modul zum Zeigen von Videos auf WordPress war mir bisher zu teuer. Nun habe ich mich entschlossen, bei WordPress das nächst höhere premium Paket zu kaufen. Es birgt nicht nur den Vorteil, dass ich Videos einbinden kann, ohne diese bei youtube hochladen zu müssen sondern ich kann nun auch ein paypal Button generieren. Der Kauf des Paketes war eine spontane Reaktion von mir, eigentlich wollte ich schon längst an meinem Zeichentisch sitzen.

Nun also heute mein erstes Instagram Kurzvideo, ich hoffe, ihr habt Freude daran:

 

 

 

Glas und Keramik · Objekt · Säulenträger · Zeichnung

Lots Frau – Glasobjekt von Susanne Haun

 

Im Juli diesen Jahres zeichnete Gerda Kazakou zur Geschichte von Lots Frau, ich war fasziniert von ihrem Beitrag (siehe hier: Gesteinsausblühung oder: die Geschichte von Lot ) und nahm mir schon gleich beim Lesen vor, mich ebenfalls mit dem Thema zu befassen.

Weiches gegen Hartes, schreibt Gerda. Mein erster Entwurf zum Thema entstand schon im Juli, die harte Säule inkludiert die schreiende Frau Lots, deren Name in der Bibel nicht erwähnt wird, und die zu diesem Zeitpunkt noch lebendig und weich ist.

 

Lot und seine Frau - 1. Entwurf (c) Zeichnung von Susanne Haun
Lot und seine Frau – 1. Entwurf (c) Zeichnung von Susanne HaunLot und seine Frau – 1. Entwurf (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Während ich meine Zeichnung anschaute, kam die Idee, sie in einen Glaskubus einzuschliessen und mit Organischem zu umgeben. Dazu wollte ich jedoch eine längliche Zeichnung verwenden. Erst zeichnete ich emotional mit dem Pinsel an der Skizze orientiert.

 

Lot und seine Frau - 2. Entwurf - 50 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
Lot und seine Frau – 2. Entwurf – 50 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Irgendwie war mir die Zeichnung zu spontan, ich wollte sie für den Glaskubus ordnen, außerdem braucht sie auch eine Rückseite, da durch das Glas beide Seiten des Blatts zu sehen sind. Nach dem Erstellen fragte ich mich, ob die spontane Zeichnung nicht mehr dem Thema entspricht. Dann aber fand ich die organischen Beigaben alleine schon so unruhig, dass ich die ruhige kontrolliert zum Thema entstandene Zeichnung wählen wollte.

 

Am Sonntag dann kombinierte ich doch beide Zeichnungen, hinten Lots Frau im Augenblick der Versteinerung, spontan und kraftvoll mit dem Pinsel auf Papier und vorne die Versteinerte Frau Lots. Auch arrangierte ich nur zwei Steine aus Sizilien dazu. Ich fand sie am Strand von Sant’Agata di Militello. Feine weiße Linien ziehen sich durch grauen Stein.

Das Objekt Lots Frau ist 30 x 30 x 36 cm groß, ich zeige es heute das erste Mal in der Öffentlichkeit anläßlich der Ausstellung Querbrüche und bin sehr gespannt, wie das Publikum auf das Objekt reagiert.

 

 

Heute um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung Querbrüche (siehe hier). Wer mein Objekt real sehen möchte ist herzlich eingeladen zum Kunstzentrum Tegel Süd nach Berlin Reinickendorf zu kommen:

Objekte und Zeichnungen von Gabriele D.R. Guenther und Susanne Haun

Musik von Achim Kaufmann und Frank Gratkowski

Filmvorführung von Anna-Maria Weber – AugenZeugeKunst

13. – 15. Oktober 2017

Kunstzentrum Tegel-Süd in den Galerieräumen im 1. Obergeschoss

in der Neheimer Str. 54 – 60 in 13507 Berlin (Reinickendorf)

 Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten
Fr. 19.00 – 21.00 Uhr, Sa.11.00 – 19.00 Uhr, So. 11.00 – 17.00 Uhr

Ausstellung · Objekt · Zeichnung

Trägermaterial: Leinwand, Holz und Glas – Susanne Haun

 
Erinnert ihr euch noch an meinen Salongast (siehe hier) gabriele d.r. guenther.
 

Gabriele berichtete uns von ihrer Wanderung zwischen den Welten der Malerei und Poesie (siehe hier). Gabriele und ich nahmen uns vor, eine Ausstellung zusammen zu gestalten, in dem wir etwas bauen oder aufbauen. Nun ist inzwischen ein Jahr seither vergangen und wir haben uns schon einige wenige Male getroffen, um über unser Projekt zu reden. Ersteinmal wollten wir beide in unseren Ateliers für unser „Bauthema“ beleuchten.

 

Holz (c) Foto von Susanne Haun
Holz (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich möchte wie schon so oft die Zeichnung in den Raum holen und dabei mit Gabrieles Installationen kommunizieren. Vielleicht kann man sie auch verschränkt aufbauen. Ich denke da noch an das Hyperimage (siehe hier) und überlege, ob auch Installationen und Objekte die Wirkung erzielen.

Heute habe ich entschieden, dass ich als Trägermaterialien Holz, Glas und Leinwand verwenden werde und habe schon einmal im kleinen begonnen, mir darüber malerisch Gedanken zu machen.  Leinwand und Holz bekommen eine weiße Grundierung, damit ich morgen beginnen kann auf die durchgetrocknete weiße Farbe zu zeichnen.

Diese Ideen sind mir nicht heute morgen unter der Dusche eingefallen, ich habe sie schon lange im Kopf kreisen lassen. Wenn ich mit der Ausführung beginne, dann habe ich schon einen fertigen Plan im Kopf.

Nicht immer sind die Arbeiten, die ich am Tag für meine Kunst erledige in wunderschönen Fotos zu bebildern, manchmal ist es halt auch einfach unspektakuläre Arbeit 🙂

Ausstellung · Objekt · Projekt Wegschütten · Wegschütten

Wegschütten – Objekt von Susanne Haun

 
In weniger als einem Monat präsentieren Jürgen Küster, Cristina Wiedebusch und ich die Ausstellung Wegschütten.

Letzte Woche habe ich das Objekt Wegschütten fertiggestellt, es besteht aus textilen Strängen die sich wie Wasser in einen Glaskasten ausschütten. Ich freue mich, dass ich diesen Weg gefunden habe, die textilen Elemente und die Zeichnung in einem Objekt zu verbinden.

 

Wegschütten (c) Objekt von Susanne Haun
Wegschütten (c) Objekt von Susanne Haun

 


 

Objekt · Projekt Null · Zeichnung

Der Nulltunnel – Objekt von Susanne Haun

 

Schon am 31. Mai setzte sich Jürgen mit dem Nulltunnel auseinander (siehe hier). Er antwortete mir auf meinen Nulltunnel (siehe hier) so ausführlich in so unterschiedlichen Themen, dass es mir nicht möglich war, alles auf einmal warzunehmen und zu beantworten.

 

#68 Nulltunnel #67 Ein Nullboot ist schlecht zu steuern #66 Die Obszönität der Vermessung der Null(c) Objekt von Susanne Haun(c) Objekt von Susanne Haun
#68 Nulltunnel, #67 Ein Nullboot ist schlecht zu steuern, #66 Die Obszönität der Vermessung der Null(c) Objekte von Susanne Haun(c) Objekt von Susanne Haun

 

Den Nulltunnel wollte ich zum Thema meines letzten Glas-Objekts dieses Projekts machen. Heute hatte ich dazu viele Ideen und begann mit der Umsetzung und schloss die Nullobjekte zu meiner vollsten Zufriedenheit ab.

Ich mag vor allem die Überlagerung aller drei Objekte. Diese Überlagerungen haben Potential.

 

Objekt · Projekt Null · Zeichnung

Der Nullraum und Daniil Charms – Glasobjekte von Susanne Haun

@lz machte mich vor einiger Zeut auf Daniil Charms (siehe hier) aufmerksam.

«Die Null, die muss von Gott her stammen.
Die Zahl, die unaufhörlich kreist,
ist Ruder, Boot und Flut zusammen,
ist sowohl Körper als auch Geist.»
Daniel Charms²

 

Ein Nullboot ist schlecht zu steuern (c) Objekt von Susanne Haun
Ein Nullboot ist schlecht zu steuern (c) Objekt von Susanne Haun

 

Jürgen hat mir schon vor einiger Zeit seine Arbeiten zu Googas Nullboot gesendet, die ich noch nicht beantwortet habe. Ich hatte schon lange vor, sie mit dem Text von Daniil Charms zu verbinden und heute waren meine Ideen soweit, gezeichnet zu werden.

Besonders gefällt mir die Überlagerung vom Objekt Ein Nullboot ist schlecht zu steuern und Die Obzönität der Null, die ich schon letzten Monat im Objekt festhielt (siehe hier).

Ich bin langsam Nullmüde. Zwei Antworten, die ich Jürgen geben will, stehen noch aus. Dann würde ich das Projekt gerne ruhen lassen oder beenden.

 


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²Neue Zürcher Zeitung vom 9.4.2011, http://www.nzz.ch/nonsens–porno–kinderverse-und-gebete-1.10182098, 28.4.2016, 7:50 Uhr
Daniil Charms: Sieben Zehntel eines Kopfs. Gedichte. Übersetzt und herausgegeben von Alexander Nitzberg. Band 2 der Werkausgabe. Galiani-Verlag, Berlin 2010. 310 S., Fr. 37.90.

Glas und Keramik · Objekt · Projekt Null · Zeichnung

Die Obszönität der Vermessung der Null (c) Glasobjekt von Susanne Haun

In den letzten Wochen habe ich sehr an meine Glasobjekte gearbeitet.

Nun ist das erste Objekt fertig und ich bin zufrieden. Ohne die vielen Zeichnungen zum Thema Null wären das Objekt ein anderes geworden. So war mir das Thema sofort klar. Während Jürgen außerhalb unseres Zeichnungsformats Holzschnitte arbeite, wende ich mich dem Glas zu. Ich mag die Durchsichtigkeit des Materials und will mit den drei geplanten Objekten in einer Reihe gestellt, die Überlagerung der Null darstellen.

Ich antworte mit diesem Objekt auf Jürgens Vermessung der Null.

Konzeptkunst · Objekt · Projekt Null

Auf der Suche nach Orte für den Nullraum – Susanne Haun und Jürgen Küster

Obwohl unser Projekt Der Nullraum – Wenn alles schon gezeichnet wurde, könnte die Null eine Lösung sein noch nicht beendet ist, suchen Jürgen und ich Orte zur Präsentation unserer Arbeit.

Hier kann unser Portfolio zum Projekt angeschaut werden.

Gerne schauen wir uns Vorschläge für Ausstellungsmöglichkeiten in Galerien oder Projekträumen an.
Wir stehen unter info@susannehaun.de, juergen.kuester@online.de und den im Portfolio angegebenen Kontakten für Fragen zur Verfügung.

In der nächsten Zeit wollen wir uns verstärkt der Erstellung weiterer Objekte zum Nullraum widmen.

Meine nächsten Ideen seht ihr hier:

 

Der Nullraum als leerer Glaskubus, die Spiegelungen bleiben an der Oberfläche und durchdringen den Raum nicht.

 

Der Absolute Nullraums (c) Objekt von Susanne Haun
Der Absolute Nullraums (c) Objekt von Susanne Haun

 

Die Sprengung des Nullraums durchbricht die Leere.

 

Sprengung des Nullraums (c) Objekt von Susanne Haun
Sprengung des Nullraums (c) Objekt von Susanne Haun

 

Es kann im Nullraum auch gekrochen und geschwebt werden, wie den folgenden Fotos zu entnehmen ist. Ein Problem sind wie immer die Fotos der Glasarbeiten. Schade, dass Glas so schwer zu fotografieren ist.