Susanne Haun

Ich im Badezimmerspiegel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2017

 

Vorgestern las ich bei der Zeichnerin Martina Wald den Beitrag „Martina im Spiegel“ (siehe hier). In nur einer Minute hat sie sich vor dem morgendlichen Kämmen gezeichnet. „Eitel darf man halt nicht sein.“ ist ihr Kommentar zur eigenen Zeichnung.

Ich habe Martinas Idee aufgegriffen und ebenso zum Füller im Bad gegriffen. Erst noch am selben Abend und am Morgen des nächsten Tages.

 

Ich im Badezimmerspiegel am Morgen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich im Badezimmerspiegel am Morgen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Natürlich konnte ich mich nicht mit einer Zeichnung begnügen. Die einzelnen Zeichnungen fertigte ich auch schneller als in einer Minute 🙂 an. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich meine Linie am Morgen und am Abend auf das Papier steht. Ich bin ein Morgenmensch, es ist gut an den Zeichnungen zu sehen.

Das wichtigste beim Porträtzeichnen ist, keine Hemmungen zu haben. Deshalb ist man selber auch das beste Modell. Wir sind uns selber wohlgesonnen und schimpfen nicht über zu große oder zu kleine Nasen und wie Martina schon schrieb, es ist besser, nicht eitel zu sein.

Wer möchte bei einem kleinen Projekt mitmachen? Wir könnten es Mein Selbstbildnis im Badezimmerspiegel nennen.

Entweder setzt ihr in eurem Blog einen Trackback (das heisst ihr verlinkt diesen Beitrag auf eurem Blog) oder ihr schreibt hier in den Kommentaren einen LINK zu eurem 1 Minuten Portrait im Badezimmer. Bitte nur einen Link in den Kommentaren setzen. Bei mehr als einen Link wandern eure Kommentare in meine Spamliste.

Jetzt sage ich „Nur Mut“ und freue mich über eure Zeichnungen. Am meisten lernt die Zeichnerin, der Zeichner beim tun.

 

 

 

Mein Sinnbild von Annie Lennox – Version 3 und 4 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Kalender, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Mai 2017

 

Ich beschäftigte mich weiter mit meinem Kalenderblatt für den Musikerinnen / Musiker Kalender 2018 für den Kalender im Utz Benkel Verlag. In den letzten beiden Jahren habe ich mich mit einem Portrait von Lucy Maholy 2015 (siehe hier) und  einem Doppelportrait von Andy Warhol und Basquiat 2016 (siehe hier) beteiligt.

 

Mein Sinnbild von Annie Lennox - Version 4 - Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sinnbild von Annie Lennox – Version 4 – Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ihr erinnert euch? Ich war nicht zufrieden mit meinen ersten zeichnerischen Ergebnissen (siehe hier). Nun bin ich zufrieden. Ich habe noch zwei Versionen gezeichnet. Dieses mal nach einem schlechten Standbild des Videos Summertime (siehe hier). Auch mag ich das Maurizius Blau mit dem Indigo von Rohrer&Klingers. Es vermittelt für mich mehr Tiefe als das Carput Mortuum mit Krapprot.

Eigentlich mag ich die Version 3 sehr, hier springt mich die Musik der Annie Lennox an. Der Text der Version 4 ist für mich auch ein gutes Bildelement, besonders, wenn ich daran denke, dass mein Sinnbild den ganzen Monat Dezember (ihr Geburtsmonat) für den Betrachter sichtbar sein wird.

Utz wollte noch ein kurzes Statement von mir, warum ich gerade Annie Lennox für den Musikerinnen / Musiker Kalender gewählt habe. Dieses Statement möchte ich euch nicht vorenthalten.

Ich habe Annie Lennox gewählt, weil ich als Frau zum einen natürlich unbedingt eine Musikerin zeichnen wollte. Wichtiger sind natürlich ihre musikalischen Qualitäten. Annie Lennox war schon ein Star als ich noch ein Teenager war, 1981 brachte Eurythmics ihr erstes Album heraus, ich war gerade 16 Jahre alt. Annies Musik begleitete mich durch mein Leben, ich mag ihre androgyne Ausstrahlung und vor allem ihre volle Stimme. Die reife Annie Lennox ist weiblicher geworden, ihre Stimme jedoch ist und bleibt unverwechselbar.

 

Mein Sinnbild von Annie Lennox - Version 3 - Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sinnbild von Annie Lennox – Version 3 – Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Mein Sinnbild von Annie Lennox – Version 1 und 2 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Kalender, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Mai 2017

 

Ich beschäftige mich gerade mit meinem Kalenderblatt für den Musikerinnen / Musiker Kalender 2018 für den Kalender im Utz Benkel Verlag. In den letzten beiden Jahren habe ich mich mit einem Portrait von Lucy Maholy 2015 (siehe hier) und  einem Doppelportrait von Andy Warhol und Basquiat 2016 (siehe hier) beteiligt.

 

Annie Lennox - Version 2 - 17 x 24 cm - Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Annie Lennox – Version 2 – 17 x 24 cm – Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe für dieses Jahr angeboten, Annie Lennox zu zeichnen. Dazu habe ich ihr Video Summertime (siehe hier) gesehen und gehört. Ich mag das Lied, es ist sehr eindrucksvoll, welch ein Volumen Lennox Stimme besitzt. Ich hatte verschlafen, dass sie nun nicht mehr die junge, hübsche, androgyne Frau ist, sondern das nun eine reife, gestandene Frau, deren Erfahrungen im Gesicht abzulesen sind, im Video singt.

Als erstes habe ich während des ersten Ansehens Skizzen von Annie Lennox gemacht. Dabei möchte ich meinen Eindruck von ihr in schnellen Skizzen festhalten und auch herausbekommen, in welcher Komposition ich sie darstelle. Gerade diese ersten Skizzen helfen mir sehr, ihren Charakter zu erfassen.

Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass es fällt mir so schwer fällt, die reife Annie Lennox zu zeichnen. Manchmal klappt nicht alles gleich so wie ich mir das vorstelle – ich muss zugeben, es kommt nicht oft vor, aber es kommt vor. Zuerst habe ich ein Blatt der Größe 50 x 40 cm genommen und festgestellt, dass die Qualität des Videos einfach zu schlecht ist und ich Annies Linien nicht so gut erkennen kann, um ein großes Blatt zu füllen. Ohne ein Foto habe ich das Blatt sofort zerissen. Ein wohltuendes Gefühl.

Danach habe ich mich entschlossen, kleinere Blätter zu verwenden, aber auch mit diesen Ergebnissen bin ich nicht zufrieden. Sie spiegeln für mich noch nicht Annie Lennox wieder. Mir fehlt das Beiwerk, der Mehrwert zum Foto oder besser zum Film.

Für die weitere Arbeit am Portrait von Annie Lennox benötige ich Strategien. Zuerst werde ich eine andere Farbe benutzen – ich war der Meinung, Annie Lennox wäre rot bis englisch rot. Aber irgendwie finde ich die Farbe zu blutig. Ich werde wohl Mauriziusblau mit Indigo für den nächsten Portraiversuch verwenden. Und ich muss mich ersteinmal beruhigen – ich bin sauer mit mir selber, dass das Portrait nicht auf Anhieb den Vorstellungen in meinem Kopf entspricht. Muss ich vielleicht erst meine Vorstellung von der jungen Annie Lennox durch die der reifen Annie Lennox ersetzen? Ich werde berichten.

 

 

Pan Menelaos Medusa und Moses in der Gemäldegalerie alter Meister in Dresden – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Architektur, Ausstellungstip, Dresden, Portraitmalerei, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Mai 2017

 

Am Samstag waren wir in Dresden in der Gemäldegalerie alter Meister.

Neben den alten Meistern, die wir lang und ausführlich betrachtet haben, kann seit Dezember 2016 auch die Mengs’sche Abguss-Sammlung und Meisterwerke der Renaissance- und Barockskulptur in der Gemäldegalerie Alte Meister betrachtet und gezeichnet werden (siehe hier). Natürlich darf man nicht den Tintenfüller mit in die Gemäldegalerie nehmen, so habe ich einen weichen Bleistift verwendet. Besonders mag ich meinen Moses von Michelangelo. Wir haben ihn schon in Rom bewundert (siehe hier). Ich mochte es, den Kopf in Dresden groß zu sehen, in Rom kommt man selbstverständlich nur auf Distanz an das Original heran.

 

Moses von Michelangelo - Abgusssammlung antiker Plastik in der Gemäldegalerie Dresden (c) Zeichnung von Susanne Haun

Moses von Michelangelo – Abgusssammlung antiker Plastik in der Gemäldegalerie Dresden (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

Ich kenne Dresden sehr gut und habe einige Zeit regelmäßig dort gearbeitet. So war es nicht notwendig, touristisch unterwegs zu sein. Ich mochte unseren Schlendergang durch die Altstadt, ohne Ziel und einfach das Leben festhaltend.

 

 

 

Portrait in Pastell – Workshop für den Kunstklub am Hasso-Plattner-Institut von Susanne Haun

Posted in Hasso-Plattner Institut, Pastell, Portraitmalerei, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 26. April 2017

 

Letzen Samstag unterrichtete ich am Hasso-Plattner-Institut im Kunstclub (siehe hier) Portrait in Pastell.

Der Workshop lief über 5 Stunden, das ist wenig Zeit, um ein so komplexes Thema zu betrachten. Die Teilnehmerinnen / Teilnehmer beschlossen, dass sie gerne von Fotos Portraits abzeichnen wollten. Viele von meinen Lesern kennen mich und wissen, dass ich das Zeichnen nach Modell bevorzuge aber natürlich ist es legitim, Fotos abzuzeichnen. Vor allem, wenn wenig Zeit zur Verfügung steht. Mit dem Foto wird die Frage der Komposition obsolet. Der Fotograf hat schon alle erforderlichen Entscheidungen, wie Dreiviertel- oder Frontalansicht , mit Hand, Gegenstand oder ohne getroffen.

 

Portrait in Pastell - Workshop am Hasso Plattner Institut (c) Foto von Susanne Haun

Portrait in Pastell – Workshop am Hasso Plattner Institut (c) Foto von Susanne Haun

 

Etwas ausführlicher haben wir über das Auge gesprochen und es groß in Szene gesetzt. Dabei haben wir die Iris zuerst als Kugel mit Tuch real und dann als Vergrößerung auf einem Foto angeschaut.

 

Portrait in Pastell - Workshop am Hasso Plattner Institut (c) Foto von Susanne Haun

Portrait in Pastell – Workshop am Hasso Plattner Institut (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Fotos zeigen den Spaß, die Konzentration und die Ergebnisse, die wir beim Workshop erzielten. Ein großes Lob an die Organisatorin Jennifer, die vom Material bis zum Raum und die Technik alles gut vorbereitet hatte. Das große Smart Board hat mich beeindruckt, trotz der Helligkeit und dem Sonnenlicht im Raum mit Glasfront war die von mir vorbereitete Präsentation perfekt zu sehen (siehe erstes Foto).

 

 

Meine nächsten

 

Workshop bei Boesner Berlin Mariendorf
Samstag, den 5. Mai 2017, 10:30 – 15:30 Uhr
Postkarten mit Tusche zeichnen und kolorieren
Samstag, den 21. Oktober 2017 10:30 Uhr – 15:30 Uhr
Mehr Informationen erfahrt ihr unter folgendem Link – klick!

Workshop bei Boesner Leipzig
Samstag, den 20. Mai 2017 12:00 – 17:00 Uhr
Mit Tusche zeichnen und kolorieren
Mehr Informationen erfahrt ihr unter folgendem Link – klick!

Projekt ohne Namen – Fröhlichkeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 19. April 2017

#10

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“

S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

 ... und dabei sehr fröhlich und sorglos - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

… und dabei sehr fröhlich und sorglos – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Es ist lange her, dass ich am Projekt ohne Namen gearbeitet habe; Jürgen ist inzwischen schon wieder auf großer Tour aber ich hoffe, er schaut mal zwischendurch vorbei und findet mein Satzende und meinen Satzanfang. Noch in Gedanken bei Jürgen denke ich an die Ferne und was ich damit verbinde und so geht mir der Satzanfang locker von der Hand.

Jürgen, du da in der Ferne, was lockt dich denn am meisten an der Ferne? Hier auch gleich mein Satzanfang:

#11 „Die Ferne lockt mit fremden Gerüchen, Farben und Tönen…“

 

 Ausschnitt - ... und dabei sehr fröhlich und sorglos - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt – … und dabei sehr fröhlich und sorglos – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Was bisher geschah:

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Alle Jahre wieder – Selbstportrait – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2017

 

Es ist wieder so weit, zum 52. mal feier ich meinen Geburtstag, dieses mal sogar mit meiner gesamten Familie zusammen.

Die letzten Jahre war ich immer unterwegs – dafür suchte ich mir eine Wunschstadt aus, die ich schon immer gerne sehen wollte. Vielleicht habe ich durch den Tod meiner Mutter letztes Jahr das Bedürfnis, mit meiner Familie zu feiern, sie um mich zu scharen und die Nähe zu geniessen. Ich weiss es nicht.

Wichtig war mir meine neue Brille zu zeichnen, meine Sehkraft lies (ja lässt) immer mehr nach und ich brauche nun eine Gleitsichtbrille, um das Kleingedruckte zu lesen und um zu zeichnen. Es ist ein Genuss, wieder die kleinen Buchstaben mit Entstehungszeien der Labels auf Musik CD’s zu lesen.

 

1. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

1. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Von der Seite kann man sich selber nur aus den Augenwinkel mit Hilfe mehrerer Spiegel sehen, die Benutzung von einem Handy ist dabei auch von Vorteil. Die vielen Falten, die ich letztes Jahr so mühelos gezeichnet habe, wollen mir dieses Jahr nich von der Hand gehen. Ich sehe jung aus auf meinem Portrait. Dafür habe ich die verwelkten Tulpen von gestern, die so viele Linien bildeten, neben mir platziert. Oft werden Frauen mit welkenden Blumen verglichen. Das lasse ich mal so im Raum stehen…

 

2. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

2. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Das Portrait entstand in Etapen, erst war nur meine Silhouette zu sehen, dann die Tulpen, die Kette, in der sich übrigens ganz in niederländischer Tradition die Spiegelung des Fensters findet, stilisiert, versteht sich, als Hinweis auf meine Leidenschaft zur Kunstgeschichte. Der Hintergrund bereitete mir am meisten Probleme: weiß, weiß mit Rahmen, Türkis oder Phtaloblau? Ja, ein Künstler muss bei jedem Bild immer wieder Entscheidungen treffen. Das schult für das Leben und man lernt, Risiken einzugehen. 🙂

 

Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Selbstportraits der letzen Jahre:

8. April 2009 —> Link hier

8. April 2011 —> Link hier

8. April 2013 –> Link hier

8. April 2014 –> Link hier

8. April 2015 –> Link hier

8. April 2016 -> Link hier

 

 

Meine Vorstellung von Dante Alighieri – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Dante Alighieri, Illustration, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 22. März 2017

 

Dante Alighieri  ist im Mai oder Juni 1265 in Florenz geboren und am 14. September 1321 in Ravenna gestorben. Er war ein Dichter und Philosoph italienischer Sprache. Er überwand mit der Göttlichen Komödie das bis dahin dominierende Latein und führte das Italienische zu einer Literatursprache. Dante ist einer der bekanntesten Dichter des italienischen sowie des europäischen Mittelalters.²

 

Meine Vorstellung von Dante Alighieri - 25 x 25 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Meine Vorstellung von Dante Alighieri – 25 x 25 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Es ist schon 3 Jahre her, dass wir in Florenz waren (siehe hier). Natürlich waren wir auch im Dom und ich habe das Fresko von Domenico di Michelino in der Santa Maria del Fiore von 1465 fotografiert. Das Fresko zeigt Dante als Dichter mit Abbildungen seines Werks die göttliche Komödie. Das Dante-Denkmal steht auf der Piazza Santa Croce in Florenz, Enrico Pazzi schuf es 1865. Nach diesem Denkmal zeichnete ich auch meine erste Version von Dante. Auch sein Kenotaph (Leeres Ehrengrab) in der Basilika Santa Croce ließen wir uns nicht entgehen.

 

 

Meine Vorstellung von Dante Alighieri - 10 x 10 cm - Tusche auf Aquarellkarton - Version 2 Zuschnitt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Meine Vorstellung von Dante Alighieri – 10 x 10 cm – Tusche auf Aquarellkarton – Version 2 Zuschnitt (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Bisherige Projektschritte zu Dantes göttlicher Komödie:
#1 Entrada (siehe hier)
#2 Als ich mich zur Tiefe wandt, zu fliehen (siehe hier)
#3 Ich war im Kreis der Wartenden (siehe hier)
#4 Der Gesang vor der Ankunft der Höllenstadt (siehe hier)
#5 Dessen Füsse er mit einer Eisenzange kopfüber hielt (siehe hier)
#6 Der Pechsee des Teufels (siehe hier)
#7 Gesang von der Ankunft der Seelen (siehe hier)
#8 Herrscht im Abgrund keine Ordnung mehr? (siehe hier)

 

________________

² Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Dante_Alighieri, 19.3.2017, 12:00 Uhr.

 

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 17. März 2017

Birgit Böllinger von Sätze&Schätze (siehe hier) machte mich auf Elfriede Lohse-Wächtler der „Sätze&Schätze“ aufmerksam.

Mein 13. KunstSalon (siehe hier)  am Dienstag  findet am 28. März 2017 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str., 13347 Berlin, 4. Stock Vorderhaus statt.  Als Gäste freue ich mich, Birgit  und die Autorin Regine Sondermann, die das Buch Kunst ohne Kompromiss: Die Malerin Elfriede Lohse-Wächtler 1899-1940 schrieb in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

Detail Mund - Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detail Mund – Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Als Vorbereitung habe ich begonnen, Regines Buch zu lesen. Regine vermittelt eine Vorstellung, welche Gedanken Elfriede zu ihrer Arbeit gebracht haben könnten. Sie zietert dabei Künstler, Autoren und den Bruder Elfriedes, um das Bild abzurunden. Wir erfahren auch, das Elfriede sich Nikolaus Wächtler nennt. „Der Name des heiligen Nikolaus ist eine Verheißung auf etwas Frohes Kommendes, deshalb nannte sie sich Nikolaus Wächter.“ zitiert Regine den Autor Rudolf Adrian Dietrich.²

Wer an Dietrich interessiert ist, kann auf der Seite der Sächsischen Landesbibliothek handschriftliches aus dem Teilnachlass von Rudolf Adrian Dietrich lesen (siehe hier).

Detail Auge - Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detail Auge – Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Es ist schwer, jemand zu porträtieren, den man nicht kennt, dessen Eigenarten man nicht erlebt hat. Inspiriert hat mich besonders ein Foto aus dem Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, das heute in Privatbesitz in  Hamburg ist.³ Ich mag die Haltung zwischen Spannung und Entspannung, der Blick ist wach, der Mund sinnlich und die Frisur für die damalige Zeit spektakulär. Ich habe mir immer gewünscht, die Haare so tragen zu können. Aber weder passen mein Haaransatz noch die Locken in dieses Konzept.

Ich habe für das Portrait ein großen Bogen Papier, 70 x 50 cm, verwendet und  so minimalistisch wie möglich gearbeitet. Das entspricht meinem Kentnisstand von Elfride Lohse-Wächter.

Von Elfriede Lohse-Wächtler - Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid=13335966

Von Elfriede Lohse-Wächtler – Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid=13335966

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

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² Sondermann, Regine, Kunst ohne Kompromiss, Hallo 2012 [3], S. 32.

³Von Elfriede Lohse-Wächtler – Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13335966

Meine Vorstellung von Gauguin – Aquarell von 2017 von Susanne Haun

Posted in Aquarell, Berühmt, Portraitmalerei by Susanne Haun on 14. März 2017

 

Beim Aufräumen meines Grafikschranks bin ich auf dieses Aquarell von Gauguin gestossen.

Es gefällt mir, ich erinnere mich, dass ich mich vor 10 Jahren mit Gauguin auseinandersetze. Ich dachte eigentlich, dass in diesem Jahr auch die große Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin war und musste beim Googeln mit Schrecken feststellen, dass die 1998 – 1999 lief (siehe hier). Ich war erstaunt, dass das schon fast 20 Jahre her ist. Ja, wie Einstein schon sagte, Zeit ist relativ. Hier könnt ihr auf der Seite des art magazines mehr über Gauguin erfahren.

 

Meine Vorstellung von Gauguin - 10 x 30 cm - 2007 (c) Aquarell von Susanne Haun

Meine Vorstellung von Gauguin – 10 x 30 cm – 2007 (c) Aquarell von Susanne Haun

 

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