Susanne Haun

Mein Sinnbild von Herbert Grönemeyer – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Februar 2018

 

Wenn ich an Herbert Grönemeyer denke, dann bin ich im Kopf in den 80er Jahre angelangt. In der Zeit, wo ich Abitur machte und alles noch offen war. Ja, wo ich noch nicht wusste, wo ich lang wollte oder wenn ich es wusste, es nicht mit meiner Sozialisierung harmonierte.

Es ist nicht so einfach, auf youtube gut Clips von Grönemeyer aus dieser Zeit zu finden. Beim Singen des Liedes Alkohol (siehe hier) konnte ich gut seine Bewegungen studieren. Es war nicht einfach, denn die Qualität des Videos ist wirklich „saumäßig“. Ich habe mir geholfen, indem ich ein 40 x 30 Blatt Aquarellkarton in kleine Karos teilte und diese „abarbeitete“.

 

 

Eines meiner Lieblingslieder von Grönemeyer ist „Halt mich“ (siehe hier), das ich für die nächste Serie verwendet habe. Die Qualität dieses Clips ist schon besser und ich mag den Kontrast zum Lied und Clip Alkohol.

Inzwischen bin ich beim zweiten Bild, dass ich für den Kalender 2019 im Utz Benkel Verlag gestaltete. Dieses Jahr bin ich sehr früh mit meinen Portraits und ich bin gespannt, welches Utz wählen wird.

Wer noch einen Wandkalender für 2018 benötigt, der kann gerne den Musikerkalender 2018 auf Utz Seite bestellen: http://utz-benkel.de/musiker.php Ich habe den Dezember mit Anny Lennox gestaltet (siehe hier).

 

 

 

Mein Sinnbild von Tom Waits – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Februar 2018

 

Erst mit dem Film Coffee and Cigarettes  von Jim Jarmusch ist mir Tom Waits mit seiner Musik näher gekommen. Die lyrischen Texte mit seiner außergewöhnlichen Stimme vorgetragen, setzen Stimmungen frei und ermöglichen der Zuhörerin Denkprozeße anzustoßen. Der Rhytmus zwingt dazu, den Körper in Bewegung zu setzen und teilweise sogar mitzusingen. In der vorliegenden Zeichnung wollte ich das Vergehen der Zeit zeigen, der junge Waits mit seinen wilden Haaren wird dem alten Waits mit seinem Hut gegenübergestellt. Für den Text stand mir das Lied Hold On Pate.

 

 Mein Sinnbild von Tom Waits - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton - 2018 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sinnbild von Tom Waits – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton – 2018 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich singe sehr gerne, bin aber gänzlich unbegabt. Das habe ich zum Glück schon entdeckt, als ich im Schulchor sang und konnte mir so andere Dinge für mein Leben überlegen, die mir besser liegen, wie zum Beispiel die Kunst :-).

Deshalb auch noch zwei weitere Versionen von Tom Waits:

Dieses ist das erste meiner diesjährigen Musikerportraits, die ich für den Kalender 2019 im Utz Benkel Verlag gestaltet habe. Dieses Jahr bin ich sehr früh mit meinen Portraits und ich bin gespannt, welches Utz wählen wird. Wer noch einen Wandkalender für 2018 benötigt, der kann gerne den Musikerkalender 2018 auf Utz Seite bestellen: http://utz-benkel.de/musiker.php Ich habe den Dezember mit Anny Lennox gestaltet (siehe hier).

 

 

Ein Kinderportrait – Kunsthistorisch und in Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Februar 2018

 

 

Anfang Januar musste ich schmunzeln.

Ich bekam einen Auftrag für ein Kinderportrait und arbeite gleichzeitig seit Semesterbeginn kunsthistorischen am Gemälde  „Knabe mit Kinderzeichnung“ von Giovanni Francesco Caroto.

Ein Portrait-Auftrag birgt immer ein großes Streßpotential, die Vorstellungen von Auftraggeber*in, vom Porträtierten und von der Künstlerin sollten zusammenfinden. Keine leichte Aufgabe.

Ich erstelle in der Regel 4 Portraits und die Auftraggeber*in kann frei wählen. Der Knackpunkt bei diesem Auftrag war, dass ich nur eine Woche Zeit hatte, das Portrait sollte zum Geburtstag der Mutter des Kindes verschenkt werden.

Grund für die Auftragerteilung war der Katalog „Kunst trifft Gesundheit 2017“ zur Ausstellungsserie der AOK Nordost des vergangenen Jahres. Ich war mit 12 Leinwänden vertreten. Online könnt ihr den Katalog hier (klick) sehen. Der Auftraggeberin ging das Portrait der Zopfflechterin (S. 43) nicht aus dem Kopf und sie wollte ihre Enkelin gerne ebenso bewegt von mir dargestellt wissen.

Das von der Auftraggeberin gewählte Portrait zeige ich hier nicht, meine Auftraggeberin bat darum, es nicht zu zeigen und auch die restlichen, bei mir verbleibenden Portraits nicht mit dem Namen des Kindes zu veröffentlichen.

Zum Abschluss noch ein Zitat von Jennifer Fletcher aus dem Katalog  Renaissance faces: Van Eyck to Titian.

„Die Hauptfunktion von Kinderbildnissen in der Frühen Neuzeit war, über Gesundheit, Größe und Ähnlichkeit des Kindes andere weit entfernten Verwandte zu informieren. Die Porträtisten wussten, dass das Kinder in ihrer Bewegung und Rastlosigkeit eine besondere Herausforderung waren, aber ein gelungenes Kinderporträt sich auch positiv auf ihre Laufbahn auswirkte.“¹

 

Was ist wohl heute die Funktion einer Portraitzeichnung? Und wirkt sie sich auch heute noch postiv auf meine Laufbahn aus 😉 ?

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¹Fletcher, Jennifer, The Renaissance Portrait: Functions, Uses, Display, in: Campbell, Lorne (Hrsg.), Renaissance faces: Van Eyck to Titian, London 2008, S. 50 – 51.

 

Selbst zur Übermalung freigegegen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Übermalungen, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Januar 2018

 

In den letzten Tagen habe ich viel vom Übermalungsprojekt (siehe hier) von Heike, Jürgen und mir berichtet.

Es geht weiter hat Jürgen beschlossen und Fotos „in die Menge geschmissen“. Ich bleibe meiner art zu zeichnen treu und erstellte drei Portraits in Senegalblau in der Größe 58 x 41 cm auf Zeichenpapier. Eines für Jürgen, eines für Heike und eines für mich zum behalten. Ich behalte die Nr. 1. Sie wandert in meinen Graphikschrank und wird mir das Leben versüßen, während die anderen durch Übermalung den Weg allen irdischen gehen.

Aneignung von Jürgens Foto – Assemblage von Susanne Haun und Übersicht des Übermalungsprojekts

Posted in Übermalungen, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Januar 2018

 

Letzte Woche trudelte Jürgens Foto bei mir ein. Boa — dachte ich — das wird schwierig. Aber nachdem ich Samstag zwei Beanbags nähte und die Garnreste sah, war mir klar, wie ich Jürgens Foto bearbeiten werde.

Zuerst fungierte das Foto als Maske, dazu schnitt ich den schreienden Mund auf. Danach benutze ich die Schnitte, die ich auch an den Ohren zufügte für die Garnreste. Die Garnreste sind mir die Linien, die ich auf das dunkle Foto nicht zeichnen kann.

 

 

Aus den Resten, die Jürgen mir schon vor ewigen Zeiten gesendet hatte, schnitt ich die Teile heraus, die ich als Collagen Elemente für das Foto benötigte – die Vorderseite reichte mir dabei nicht und ich nahm mich auch der Rückseite an.

 

 

Ich dachte, das Papier wäre dick genug die Marker, die ich nun für die Rückseite verwendete, auszuhalten. Da irrte ich mich und die Linien schlugen auf die Vorderseite durch. Interessant, besonders, wenn das Foto gegen das Fenster gehalten fotografiert wird. Vorder- und Rückseite vermischen sich.

Ich habe nun alle Portraits bearbeitet, die ich hier hatte und werde nun im laufe der Woche jeweils eine Arbeit für Jürgen und Heike erstellen und dann alles (fertige – angefangene – neue) auf die Reise senden.

Ich zeige euch heute nun endlich die schon lange angekündigte Übersicht unseres Porträt Übermalungsprojekts.

Heike, Jürgen und ich waren sehr fleißig. Ich habe unsere Arbeit in einem pdf gegenübergestellt. Das pdf in reduzierter Größe könnt ihr hier herunterladen: Stand der Dinge Übermalungen (c) Haun, Küster, Schnittker – Klick

Jürgen und Heike, was meint ihr? Sollten wir unsere Arbeit am Ende des Projekts als Künstlerbuch veröffentlichen?

Von issuu möchte ich jedoch Abstand nehmen, ich habe den Eindruck, dass es da nicht so wirklich gewürdigt wird. Ich erkundige mich mal, was der Druck in einer der vielen Onlinedruckerein kosten würde. Vielleicht ist das preiswerter als eine Ausstellung (mit den damit verbundenen Reisekosten) ? Was meint ihr dazu?

UPDATE: Bei Druckdiscount24 würden 16 Seiten bei 500 Exemplaren knapp 350 Euro kosten. Was sollen wir mit 500 Exemplaren? Ich bin weiter dran, ich denke, eine Auflage von 90 Stück (für jeden 30) wäre ja auch erstrebenswert. Vielleicht mit ISBN? Vielleicht können wir ja auch Marlene Obermayer vom Blog „Das Kunstbuch“ (siehe hier) ansprechen. Vielleicht hat sie eine Idee.

 

Übermalungen – eine Übersicht – Susanne Haun

Posted in Übermalungen, Portraitmalerei by Susanne Haun on 22. Januar 2018

 

Bevor ich meinen Stand der Dinge unseres Projekts zeigen möchte, habe ich alle Blätter, die mir bis dato zur Verfügung standen, bearbeitet. Hier seht ihr erstmal einzeln die Ergebnisse der letzten beiden gezeichneten Blätter, die ich mit meinen Linien füllte. Die Bearbeitung des Fotos, das ich letzte Woche von Jürgen erhielt, das zeige ich morgen mit dem schon lange angekündigten Überblick über unsere Arbeit.

Zuerst die Übermalung von Jürgen:

 

Dann die Übermalung von Heike:

 

 

Übermalungsprojekt – Wo ist welches Portrait bei wem? Und wo stehen wir? – Überlegungen von Susanne Haun

Posted in Übermalungen, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Januar 2018

 

Den ganzen Tag habe ich sortiert und Fotos von Portraitzuständen von Heike, Jürgen und mir in eine Reihenfolge gebracht.. Es ist nicht so einfach, das Werden, Verschwinden und Übermalen eines Portraits zu dokumentieren.

Das Dokumentieren hat mir persönlich jedoch geholfen, weitere Übermalungen vorzunehmen.

Heike  und Jürgen hatten mir schon  vor einiger Zeit  Selbstportraits zum Übermalen gesendet, ich bin jedoch bis dato noch nicht dazu gekommen, sie zu bearbeiten.

 

 

„Liebe Susanne, mit diesem Bild sollten wir komplett neu starten.“ schrieb Jürgen auf seine Version des unten gezeichten Bildes. Ich habe ganz wie Heike es oft in ihren Arbeiten praktiziert alles mit Klebeband abgeklebt und  starte dann demnächst neu!

 

 

Das ganze Projekt könnt ihr in der Themenauswahl (siehe im Widget rechts KLICK) in der  Kategorie Portraitmalerei -> Übermalungen aufrufen.

Übermalungsprojekt – der Platz wird knapp! – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Übermalungen, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Januar 2018

 

Seit Sommer 2017 arbeite ich mit Heike und Jürgen an einem Porträt – Übermalungs – Projekt (siehe hier).

Der Beginn des Projekts entstand aus einer Laune heraus mit der Frage an Heike, ob sie von Rauschenberg den ausgelöschten de Koonig kenne (siehe hier).

 

Detail Susanne Portrait - Übermalung (c) Zeichnung von Jürgen und Heike und Susanne

Detail Susanne Portrait – Übermalung (c) Zeichnung von Jürgen und Heike und Susanne

 

Im Laufe des Projekts bemerkten wir, wie schmerzhaft Löschungen der eigenen Linien sein können. Stellen der Zeichnung, die dem Ersteller lieb und teuer waren, wurden vom nächsten Zeichner ausgelöscht.

Es blieb mitunter keine andere Möglichkeit als die Auslöschung, wenn nur noch eine Linie gezeichnet werden wollte, musste man zum Weiss greifen!

Im Moment bin ich gerade am Erstellen einer Übersicht unserer Arbeiten, die ich euch, wenn sie fertig ist, zeigen werde. Es ist nicht einfach, Ordnung in das Ganze zu bekommen, aber ihr kennt ja meinen Hang zum Sortieren.

Bei beiden Portraits, die ich heute bearbeitet habe, bin ich die letzte, die ans Werken geht. Das entspannt mich sehr, bleiben doch die nun gezeichneten Linien erhalten!

Wie war das bei euch, Heike und Jürgen, fandet ihr es auch angenehm, die letzten zu sein, die etwas übermalen?

 

 

 

 

Übermalungsprojekt – Heike verschwindet unter weiß – Susanne Haun, Heike Schnittker und Jürgen Küster

Posted in Übermalungen, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Oktober 2017

 

Heike hat mir schon  vor einiger Seite zwei Selbstportraits zum Übermalen gesendet. Da Jürgen noch in Spanien unterwegs war, ließ ich mir Zeit mit dem Übermalen.

Beim ersten Portrait musste ich mich überwinden mit dem Übermalen zu beginnen. Mir gefiel das Portrait von Heike sehr gut besonders die Augen. Ich nahm einen stylefile Marker in Blau, zeichnete mit schnellen Strichen ein Rechteck um die Augen und mit weißem Acryl löschte ich die Linien, die ich im neuen Portrait entbehrlich fand. Heike hat so hochpigmentig gezeichnet, dass die Linien unter dem Acryl durchscheinen, das gefällt mir.

Nach dem zweiten Seminar über das Portrait in der Frühen Neuzeit an der Uni fand ich, dass es Zeit wäre, die Seele mit ins Spiel zu bringen. Und damit Jürgen auch noch Platz hat, habe ich mich nur klein aber fein mit der Seelenwanderung eingebracht.

 

 

Das zweite Portrait drehe ich um und zeichne mich aus dem Gedächtnis mit lotusgrüner Tusche in schnellen Linien. Um Ordnung in das Chaos zu bringen, hilft wieder weiße Acrylfarbe.

 

 

Das ganze Projekt könnt ihr in der Themenauswahl (siehe im Widget rechts KLICK) in der  Kategorie Portraitmalerei -> Übermalungen aufrufen.

 

Der Prinz dominiert – die Prinzessinnen müssen nachlegen – Übermalungsprojekt – Susanne Haun, Heike Schnittker und Jürgen Küster

Posted in Übermalungen, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 27. September 2017

 

Während Heike und ich ganz brav sowohl Jürgen und uns selber jeweils ein Selbstportrait zum Übermalen versendeten, hat uns Jürgen jeder mit drei Selbstportraits versorgt.

 

Selbstportrait für mich - 60 x 40 cm – Tusche auf Skizzenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbstportrait für mich – 60 x 40 cm – Tusche auf Skizzenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Damit haben wir eine große Dominanz von Jürgens Arbeiten und ich denke, Heike und ich sollten nachlegen. Das heisst, dass ich noch vier Portraits in die weite Welt senden sollte – zwei an Jürgen und zwei an Heike. Dann stimmt das Verhältnis wieder.

Es fällt mir schwer, mich nach Sizilien wieder an den Atelieralltag zu gewöhnen, vieles ist liegengeblieben, die Ausstellung in Nettersheim musste abgebaut werden und die nächste Ausstellung Querbrüche steht schon vor der Tür und ich möchte noch dafür arbeiten. Montag Nachmittag packte es mich dann, ich nahm A3 Blätter und grüne Tusche und arbeite in schnellen Zügen, emotional und energiegeladen 6 Selbstportraits von mir, drei geordnet und struckturiert und dann drei sehr freie fast konturlose Gesichter, die irgenwie auch mir entsprechen. So im Elan, nahm ich mir auch das letzte Selbstportrait von Jürgen vor und übermalte weiter mit grüner Tusche.

Warum jeweils drei Portraits? Zwei möchte ich behalten, ganz für mich, ohne dass Jürgen oder Heike sie übermalen. Und jeweils zwei verpacke ich und sende sie zu Jürgen und Heike. Heikes Paket kann ich dann in den nächsten Tagen auf den Weg bringen. Ich weiss zuerst noch nicht, wer welches Portrait als erstes erhält, ich entscheide spontan beim beschriften der Fotos.

Das ganze Projekt könnt ihr in der Themenauswahl (siehe im Widget rechts) in der  Kategorie Portraitmalerei -> Übermalungen aufrufen.

 

 

Fertig sind für mich die Portraits, wenn wir alle drei Jürgen, Heike, Susanne die Blätter signiert haben. Eines von Jürgen habe ich übermalt, nun ist Heike an der Reihe.

 

 

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