Susanne Haun

Der Rahmen als wesentliches Element meiner Kunst – Das Mädchen mit dem Perlenohrring nach Klee – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Berühmt, Portraitmalerei, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Mai 2020

 

 

Das Mädchen mit dem Perlenohrring nach Klee, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Das Mädchen mit dem Perlenohrring nach Klee, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Schon 2006 entschied ich mich, meine Kunst in weiß lackierten Rahmen zu präsentieren.

Einheitliche Rahmen in verschiedenen Größen gehören zu meinem Ausstellungs- bzw. Präsentationskonzept.

Die schlichten weißen Passepartouts und Rahmen verstärken die auf das minimalste konzentrierten Zeichnungen und lassen sich perfekt kombinieren.

Das Weiß hat einen entscheidenen Nachteil: Die Rahmen sind sehr empfindlich und nach jeder Ausstellung verlieren sie etwas von ihrem weißen Charme.

So bleibt mir nichts anderes übrig als öfter neue Rahmen zu bestellen. Ich verkaufe meine Zeichnungen gerne mit den Ausstellungsrahmen, denn so kann das Bild gleich an die Wand gehangen werden. Die vielen Rahmen, ich schätze, dass ich um die 100 Rahmen in verschiedensten Größen besitze, bringen natürlich ein Lagerproblem mit sich, so dass ich sie in allen Ecken und Enden in meinem Atelier stapele.

 

 

Manchmal reicht es auch, Passepartouts in passender Ausschnittsgröße zu kaufen. So habe ich es auch dieses Mal gehandhabt. Ihr erinnert euch noch an das Mädchen mit dem Perlenohrring (-> klick) ? Ich habe es in vier Variationen gezeichnet.

Nun kann ich durch neue Passepartouts die Damen auch Rahmen.

Heute zeige ich euch meine Variation des Mädchens nach Klee. Es hat mir mit jeder Interpretation mehr Spaß gemacht, mich mit dem Mädchen auseinanderzusetzen.

 

 

Das Mädchen hat seinen Weg in meine Präsentation in der Pariser Galerie Singulart gefunden (-> Klick).

Hier die Objektbeschreibung zur Zeichnung:

Johannes Vermeer (1632 – 1675) malte das Mädchen mit dem Perlenohrring ca. 1665 in Öl auf Leinwand in der Größe 44,5 x 39 cm. Das Bild befindet sich heute im Mauritshuis in Den Haag, das lt. eigener Aussage, das „einzigartige niederländische Gemälde des sogenannten Goldenen Zeitalters beherbergt.
Susanne Haun hat sich malerisch gefragt, was den Reiz und Charme dieses Gemäldes von Vermeer ausmacht.
Die Haltung? Die Jungend? Der Blick? Das Tuch um

den Kopf? Der Ohrring? Die Farben Blau und Ocker? Der aus dem dunklen kommende Blick?
In dieser Arbeit erforscht sie im Stil von Paul Klee die Haltung und den etwas kummervollen Blick des Mädchens. Dabei ist es ihr wichtig, vom Farbkonzept Vermeers abzuweichen.
Susanne Haun verwendet hochwertigen Aquarellkarton von Hahnemühle und lichtechte Antiktusche von Rohrer für ihre Arbeit.

 

Das Netz quillt über voller Mädels mit Perlenohrringen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2020

 

Ausgerechnet das Mädchen mit dem Perlenohrring hat es ihr angetan. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es noch einer Interpretation dieses Themas bedarf. Sie bleibt stur dabei. Es soll das Mädchen mit dem Perlenohrring sein.

Johannes Vermeer (1632 – 1675) malte das Mädchen mit dem Perlenohrring ca. 1665 in Öl auf Leinwand in der Größe 44,5 x 39 cm. Das Bild befindet sich heute im Mauritshuis in Den Haag, das lt. eigener Aussage, das „einzigartige niederländische Gemälde des sogenannten Goldenen Zeitalters beherbergt.

 

Mein Mädchen mit dem Perlenohring, Tusche und Acryl auf Aquarellkarton, 44,5 x 39 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019Mein Mädchen mit dem Perlenohring, Tusche und Acryl auf Aquarellkarton, 44,5 x 39 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Schaut man in die Bilder-Google-Suche, so quillt das Netz über von Interpretationen dieses scheinbar immer noch interessanten Frauenportraits.

Was aber macht den Reiz und Charme dieses Gemäldes von Vermeer aus?

Die Haltung? Die Jungend? Der Blick? Das Tuch um den Kopf? Der Ohrring? Die Farben Blau und Ocker? Der aus dem dunklen kommende Blick?

Interessant!

Eine gute, sogar gesprochene, Bildbeschreibung erhaltet ihr auf der Seite von „the artinspector / alexandra tuschka“ (siehe hier).

Ich habe das Gemälde zeichnerisch interpretiert und empfinde es als „langweilig“. Sicher, man sieht, ich habe es gezeichnet. Meine Handschrift ist erkennbar und doch bin nicht ich darin.

So habe ich begonnen, mich selber in meinem Tageskalender in dieser Haltung zu zeichnen. Ich bin noch am Nachdenken, wie ich dieses Portraitthema Vermeers aufgreifen und etwas individuelles daraus schaffen kann.

Ach! Ich werde es wie Picasso angehen und mich mal eine Weile mit diesem Thema beschäftigen. Picasso hat 58 Versionen von  Las Meninas von Velázquez interpretiert.

Dann ging es weiter in meinem Kopf und das Thema verselbständigte sich und begann, mir Freude zu bereiten. Diesen Beitrag habe ich schon im August geschrieben und ihn heute vervollständigt.

 

 

 

Schwarz und Rot – zwei Portraits – Radierung Aquatinta von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Radierung by Susanne Haun on 9. Mai 2020

 

Zinkplatte rotes Portraits in der Druckpresse, in der Aquatinta Technik geätzt, Foto und Radierung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Zinkplatte rotes Portraits in der Druckpresse, in der Aquatinta Technik geätzt, Foto und Radierung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Ohne große Worte zeige ich euch zwei Portraits, die ich in der Aquatinta – Radier – Technik auf 15 x 10 cm große Zinkplatten letzte Woche erstellt habe.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich die Farben wirken. Auch interessant finde ich das Experiment, die Frau in Rot über den Blau gedruckten Mann zu positionieren. Hier entsteht eine ganz andere Wirkung.

Beim nächsten Mal werde ich die Farben vertauschen und den Mann rot und die Frau in Schwarz drucken. Ich mag es, mit den Farben zu spielen.

 

Auf Instagram habe ich einen kleinen Film dazu hochgeladen:

 

Wie entsteht die Idee zu meiner Zeichnung – Coroana Covid-19 und der Klimawandel – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Portraitmalerei, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2020

 

 

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Gerne folge ich zur Zeit Jutta Reichelts Schreibwerkstatt.

„Niemand kann lesen, was niemand zu Papier gebracht hat.“

zitiert sie Howard S. Becker. Der Soziologe erforscht Rituale, durch die Autorinnen und Autoren zum schreiben animiert werden (klick).

Eine Idee entsteht bei mir als erstes im Kopf, erst, wenn ich im Kopf mit meiner Idee zufrieden bin, skizziere ich sie oder bei kleinen Zeichnungen, beginne ich gleich auf gutem Papier zu zeichnen.

Im Moment bedrückt und beängstigt mich der Klimawandel mehr als vor Corona-Zeiten. Das Demonstrationsrecht ist eingeschränkt, die Wirtschaft ist mächtig und verlangt, dass Einschränkungen des Klimaschutzes zurückgenommen werden. Die Bilder vom Wald in Deutschland sind erschreckend, es fängt jetzt schon an vielen Ecken an zu brennen und wir haben es noch April! Der Luchs, der in den Wäldern wohnt, ist bedroht. „Luchse sind durch direkte menschliche Verfolgung bedroht, weil sie von Jägern und Viehhaltern als Konkurrenten betrachtet werden, in vielen Regionen auch wegen ihrer Felle. Sie leiden zudem unter der Fragmentierung und Zerstörung ihrer Lebensräume, unter anderem aufgrund der Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft, teilweise auch unter Störungen durch Freizeitaktivitäten.“ kann man in Wikipedia lesen.

Und ist es mehr als eine Geste, Blumen auf Balkon und im Garten zu pflanzen, die von Bienen bevorzugt werden?

 

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In der Ruhe meiner Atelierwohnung entstehen zur Zeit viele Arbeiten zum Corona Covid-19 Virus und zur Natur und dem Klimawechsel.

Hier noch ein paar Ausschnitte und Impressionen um die Zeichnung, die auch auf meiner Präsenz auf der Pariser Galerie Singulart gezeigt wird (siehe hier – Klick).

 

 

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Quelle: Howard S. Becker, Die Kunst des professionellen Schreibens. Ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften

Absage des 24. KunstSalons am 26. Mai 2020 mit Katrin Merle

Posted in Portraitmalerei, Salon, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 28. April 2020

 

Absage KunstSalon - Einladung Salon Katrin bei Susanne Haun

 

Leider muss ich den nächsten Kunstsalon (siehe hier), geplant am 26. Mai 2020 mit Katrin Merle, aufgrund des Corona Covid-19 Virus absagen.

In meiner Atelierwohnung kann ich die erforderlichen Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten.

Ein neuer Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.

Ich denke, dass ich den KunstSalon erst wieder veranstalten kann, wenn ein Impfstoff auf den Markt gekommen ist. Besucherinnen und Besucher meines Salon wissen, wie eng gedrängt wir immer in meinem Galerieraum sitzen.

In einer Zeit, in der man sich noch Treffen und Kaffee tringen gehen konnte, besprach ich in einem kleinen Café in Tegel mit Katrin Merle (siehe hier) den kommenden, nun abgesagten KunstSalon. Dabei zeichneten wir uns und unsere Umgebung gegenseitig.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich wir Künstlerinnen und Künstler unsere Umgebung wahrnehmen.

 

Hier seht ihr (c) Katrin Merles Zeichnungen, die bei unserem Treffen entstanden:

 

 

Hier seht ihr meine Zeichnungen, die beim Kaffee trinken entstanden:

 

 

Zitat am Sonntag – Heinz Erhardt

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. April 2020

 

Wer sich selbst auf den Arm nimmt,

erspart anderen die Arbeit.

Heinz Erhardt, (1909 – 1979), deutsch-baltischer Schauspieler, Komiker und Dichter

 

Selbstportrait Tagebuch 47. Woche (c) Zeichnung von Susanne

Selbstportrait Tagebuch 47. Woche 2013 (c) Zeichnung von Susanne

 

Selbstbildnisstagebuch 18.3. bis 12.4.2020 – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2020, Zeichnung by Susanne Haun on 14. April 2020

 

 

Selbstbildnisstagebuch 18.3. - 12.4. 2020, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Selbstbildnisstagebuch 18.3. – 12.4. 2020, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Nun habe ich tatsächlich ein zweites Selbstbildnisstagebuch angefangen.

Im ersten, was ich euch hier (klick) schon gezeigt habe, zeichne ich nur noch mit verschieden starken Bleistiften. Das Papier ist einfach zu dünn für Füllertinte.

Als ich an einem der letzten Tagen vor Corona Flyer in der Druckerei abgeholt habe, nahm ich mir einen Wochenkalender mit dickem Papier mit. Die Haptik der einzelnen Seiten ist leicht rauh nicht wie bei den üblichen Wochenkalendern glatt und dünn. Auch, wenn in dem Kalender überall Werbung der Druckerei steht, konnte ich nicht widerstehen, den Kalender für meine Füllerselbstportraits mitzunehmen.

Solong, ich verwende also dieses Jahr zwei Kalender für meine Selbstportraits und kann mit Ihnen der Frage nachgehen, ob das Material (Bleistift – Füller) einen unterschiedlichen Ausdruck meinerselbst hervorbringt.

 

Bleistift Selbstportrait Kalender (17,5 x 12,5 cm):

 

 

Füller(Tinte)Selbstportrait Kalender (21,5 x 15 cm):

 

 

 

 

Traditionell: Mein Geburtstags-Selbstportrait – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2020

 

Lachendes Selbst, 30 x 40 cm, Tusche auf Aqarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Lachendes Selbst, 30 x 40 cm, Tusche auf Aqarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Alle Jahre wieder zeichne ich mich zu meinem Geburtstag selbst.

Nun, ja, nicht nur zu meinem Geburtstag, sondern auch sonst zeichne ich mich viel selber, wie die geneigte Leserin / Leser vielleicht weiß (siehe hier).

Dieses Jahr schaue ich ein wenig wie Cruella de Vil aus 1.001 Dalmatiner aus ;-). In der Regel zeichne ich mich mit geschlossenem Mund, heute aber war mir nach freudigem Lachen: Trotz Corona erreichten mich einige Pakete im hübschen Corona-Geschenkpapier 😉 , viele Anrufe, WhatsApps, Mails und Videotelefonate, herzlichen Dank an alle!

 

Susanne Haun, Geburtstagsfoto (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun, Geburtstagsfoto (c) Foto von M.Fanke

 

Selbstportraits der letzen Jahre:

8. April 2019 -> Link hier

8.April 2018 -> Link hier

8. April 2017 -> Link hier

8. April 2016 -> Link hier

8. April 2015 –> Link hier

8. April 2014 –> Link hier

8. April 2013 –> Link hier

8. April 2011 —> Link hier

8. April 2009 —> Link hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er gehört zu mir – tralalalala – wie mein Name an der Tür – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 3. April 2020

 

 Mein Sinnbild von Marianne Rosenberg, 36 x 26 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Mein Sinnbild von Marianne Rosenberg, 36 x 26 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Wer kennt sie nicht?

Marianne Rosenberg, deutsche Pop- und Schlagersängerin aus Berlin Lankwitz.

Als ich in der Pupertät war, sang ich gerne falsch und laut Schlagerlieder. Als Kinder unserer Eltern blieb uns auch kaum etwas anderes!

Heute singe ich auch gerne, zwar andere Musik aber immernoch laut und falsch.

Die heute gezeigten Sinnbilder von Marianne Rosenberg sind im Zusammenhang mit dem Musikerinnen und Musiker Kalender 2021 entstanden. Welche der drei Zeichnungen tatsächlich in den Kalender wandern wird, das bleibt ein Geheimnis.

 

 

 

 

Projekt ohne Name – Tante Lenis Damenbart – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Marker, Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 28. März 2020

 

#41:

J: „Tante Lenis Damenbart war stets …“

S: „… wirr, obwohl er in langen Stränen mit Perlen geflochten von ihrem Kinn hing.“

 

Tante Lenis Damenbart, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tante Lenis Damenbart, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Hier kommt für Jürgen (klick) die #42:

Die Sonne schien, der Mond war helle …

 

Ich überlege, ob ich alle meine Arbeiten des Projekts in meinem Galerieraum hänge. Galeriebesucher kommen Covid19 bedingt zur Zeit nicht, aber es wäre ein fantastischer Überblick für mich selber. Spannend ist es schon, die Arbeiten herauszusuchen. Ich werde Dekorationsstecknadeln zum Hängen verwenden.

Hier die Links zu den bisherigen Beiträge zu Jürgen und mein Projekt ohne Name.

#40 (siehe hier)

S: „Der Gevatter lauert überall, selbst neben dem Abbild des …“
J:  … ewigen Loches.“(Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“, 2.Korinther 4:18)

#39 (siehe hier)

J: „Junge, komm bald wieder …“
S: „… zum amtlich anerkannten ewigen Künstlertum zurück!“

#38 (siehe hier)

S: „Susanne ißt ihr Müsli am Morgen und denkt …“
J: „…wie schön das Leben sein kann – auch ohne Rosinenpickerei!“

#37 (siehe hier)

J: „Im Spülbecken, da in der rechten Ecke, saß die kleine Maus, geduckt, aber unbeeindruckt und …“
S: „… fraß eine nach der anderen die Zeichnungen auf!“

#36 (siehe hier)

S: „Es wäre an der Zeit, für unsere vielen Projekte, Zeichnungen und Drucke einen Ausstellungsort zu finden ….
J: „… denn wenn es an der Zeit ist, ist es an der Zeit – meinte ja schon der ewige Dürer als er an seinem berühmten Hasenkopf herumkritzelte.“

#35 (siehe hier)

J: „Wenn es nach mir ginge könnte ich im Moment ewig leben, …“
S: „… jedoch macht die Endlichkeit das Leben umso intensiver.“

#34 (siehe hier)

S: „Der Gedanke dieses Projekts liegt im …“
J: „…dunklen Keller.“

#33 (siehe hier)

J:„Sie sagen, ich trage die Schuld dafür, dass …“
S: „… ich mich schuldlos fühle.“

#32 (siehe hier)

S: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“
J: „…was meine Zunge benötigt: rechts und links und vorne und hinten und sauer und bitter und süß.“

#31 (siehe hier)

J:  „Dieses Ding frisst kein Brot, aber ….“
S: „… es ist neckisch, es sich anzueignen.“

#30 (siehe hier)

S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“
J:  „… und damit ist alles beisammen, was die Welt der rose is a rose is a rose is a rose zusammenhält.“

#29 (siehe hier)

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

#28 (siehe hier)

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

 

Jürgen hat auf Instagramm das Projekt ohne Namen aufgenommen und es begonnen, mit Leben zu füllen. Hier könnt ihr dem Projekt folgen:

https://www.instagram.com/projektohnenamen/

 

Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

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