KW 14 - 1.4. Selbst auf Kalenderblatt 2024, 21 x 15 cm, Tinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Selbstbildnis Kalender 2024 – April – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

Der April

m April habe ich Geburtstag und ich war in München, Basel, Eisenach und Madrid. Ein aufregender Monat mit vielen neuen Eindrücken, die ich nur schwer verarbeiten kann, weil in meinem Kopf immer meine Diss mit mir reist. Sie kostet meine ganze Kraft.

KW 10 - 9. - 10.3. Selbst auf Kalenderblatt 2024, 21 x 15 cm, Tinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Selbstbildnis Kalender 2024 – März – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

Der März

Den März habe ich fast vergessen. Ich bin versunken in meiner Diss, neben meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten bei fair share und der AG Werkverzeichnis und natürlich meiner Kunst entferne ich mich gedanklich von meinem Blog. Unglaublich, das hätte ich nicht gedacht. Als ich dann den April scannen wollte, ist mir aufgefallen, dass der März noch fehlt.

Detail - Vorsätze fürs neue Lebensjahr, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton (c) Selfie Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Mein Geburtstags-Selbstportrait 2024 – Zeichnung von Susanne Haun

Mein Geburtstags-Selbstportrait 2024 – Zeichnung von Susanne Haun

Vorsätze für das neue Lebensjahr?

Alles mit Ruhe, achtsam mit mir sein. Ich bin heute 59 Jahre alt geworden.

Ein guter Ansatz für das neue Lebensjahr ist, nur die Dinge zu tun, an denen ich Freude habe und die mir Spaß machen, die mich vorwärts bringen. Das hängt alles mit der Kunst zusammen. Mit meiner Kunst, mit meinem Gesamtwerk und mit meiner Dissertation.

Ich bin ein Schaf

Leider sage ich zu oft „ja“ zur Arbeit (besonders der ehrenamtlichen Arbeit), wo ich besser „nein“ sagen sollte. Was ich an ehrenamtlicher Arbeit so schade finde, sie ist oft so zerstörend. Gerade in Vereinen scheint eine destruktive Stimmung zu herrschen.

Der Hahn kräht zum letzten Appell, in situ, 70 x 99 cm, Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Der Hahn kräht zum letzten Appell (Leben und Tod) – Zeichnung von Susanne Haun

„In ihrem Werk erforscht Susanne Haun das Zusammenspiel von Leben und Vergänglichkeit mit lebhaften und poetischen Tuschelinien. Es ist eine Reise durch das Surreale und Symbolische, wo Figuren und Elemente in einer metaphysischen Komposition verschmelzen. Tiefgehende Emotionen und Reflexionen des Seins fließen hier zusammen und laden den Betrachter ein, über unsere Existenz und das, was darüber hinausgeht, nachzudenken: Die Welt und der Mensch verändern  sich. Von der Blüte der Jugend bis zum Alter scheint das Leben durch unsere Finger zu verrinnen. Der Spiegel zeigt uns unbarmherzig die Veränderungen an unserem Körper. Eben schauen wir mit der Dynamik der Jugend und im nächsten Augenblick mit der Weisheit des Alters in die Landschaft. Haun stellt diese Veränderungen unbarmherzig mit Tuscheliinien auf handgeschöpften Büttenpapier von Hahnemühle dar. Als Modell hat Haun ihr eigenes Gesicht verwendet.“
Pariser Galerie Singulart

KW 7 - 12. Selbst auf Kalenderblatt 2024, 21 x 15 cm, Tinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2024.jpg

Selbstbildnis Kalender 2024 – Februar – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

Der Februar

Der Februar lief anders als ich es mir vorgestellt habe, jede Woche unterrichtete ich mindestens einen Tag, musste mich darauf vorbereiten, Powerpoints durchgehen, Links korrigieren usw.

Das Schreiben meiner Dissertation stagnierte wieder einmal nicht aber die Gedanken um mein Thema. Langsam beginnt mich die Dissertation zu belasten. Die Dissertation begleitet mich im Kopf überall mit hin. Meine Professorin und meine Mitstreiterinnen haben mir beim letzten Kolloquium Hinweise gegeben, die ich von der linken zur rechten Gehirnhälfte schiebe und versuche, erst einmal gedanklich in meine bestehende Arbeit einzugliedern. Langsam habe ich einen Plan und kann die Gedanken der Hirnhälften in meine bestehenden 200 Seiten eingliedern. Ich hatte meinen roten Faden und meine Fragestellung aus den Augen verloren. Ich bleibe am Ball und hoffe immer noch, dass ich mit der Rohfassung am Ende des Jahres fertig werde.

Selbstbildnisstagebuch 31.10. - 6.11.2022 (c) Aquarell von Susanne Haun, VG-Bild-Kunst Bonn 2022

Zitat am Sonntag – Jodie Foster

Zeichnung von Susanne Haun, Künstlerin, nach einem Zitat von Jodie Foster

„Denn die Jahre zwischen 50 und 60 Jahren sind hart,
weil man versucht,
an einem früheren Ich festzuhalten
und versucht mit ihm zu konkurrieren.
Jodie Foster

Jodie Foster ist Schauspielerin, Regisseurin und Filmproduzentin. Von 1980 bis 1985 studierte sie an der Yale University im Fach Literatur und schloss das Studium mit magna cum laude ab.

Quelle des Zitats: Zeitschrift Elle, März 2024, Seite 66. Quelle Studium: Wikipedia

Ich kenne das Gefühl nur zu gut, der ganze Körper verändert sich zwischen 50 und 60 Jahren. Nicht nur die Falten im Gesicht, auch die Formen des Körpers.

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