Susanne Haun

Ergebnisse des Weihnachtsworkshops im Atelier – Susanne Haun

Posted in Atelier, Berlin - Atelier, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Dezember 2018
Zeichnung von Isabella, Weihnacht - Workshop im Atelier Susanne Haun

Zeichnung von Isabella, Workshop im Atelier Susanne Haun

 

Am Samstag waren einige meiner Malschülerinnen in gemütlicher Runde in meinem Atelier zum Workshop Weihnachtsgeschenke auf Postkarten für die Lieben mit Tusche zeichnen und aquarellieren zusammengetroffen.

Es hat viel Spaß gemacht und es sind viele festliche Postkarten entstanden. Isabella zeichnete mich und ich finde, sie hat mich gut getroffen. 🙂

Leider habe ich irgendetwas am Fotoapparat falsch eingestellt, die Fotos sind alle etwas unscharf. Wahrscheinlich hätte ich blitzen müssen aber ich wollte die gute Stimmung nicht verderbern. Isabellas Zeichnung bekam ich am Ende des Workshops von ihr geschenkt, nocheinmal herzlichen Dank Isabella. So konnte ich die Zeichnung nochmals abfotografieren.

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen vom Workshop Traumlandschaften Pastell Mixed Media bei boesner Berlin – Dozentin Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Workshop by Susanne Haun on 21. November 2018

 

Impressionen vom Workshop Traumlandschaften Mixed Media bei Boesner Berlin - Dozentin Susanne Haun

Impressionen vom Workshop Traumlandschaften Mixed Media bei Boesner Berlin – Dozentin Susanne Haun

 

Am Samstag habe ich bei boesner in Berlin den Workshop Traumlandschaften Mixed Media unterrichtet. Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht.

Der letzte Zeichenworkshop für dieses Jahr findet am
Samstag, den 8. Dezember 2018 von 14 – 17 Uhr in meinem Atelier statt.
Thema: Weihnachtsgeschenke auf Postkarten für die Lieben mit Tusche zeichnen und aquarellieren
Atelier Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin
Maximale Teilnehmeranzahl: 7
Der Kurs findet ab 5 Anmeldungen statt.
Mehr Informationen mit Bildbeispielen vom letzten Jahr findet ihr hier: (Klick)
Speziell zu Weihnachten als Geschenk von mir mit einer besonders niedrigen Kursgebühr von nur 25 € inklusive Material  sowie Kaffee und Kuchen in der Pause!
Anmeldung bitte unter info@susannehaun.de

Hier aber nun die Impressionen von Samstag:

Die gezeigten Arbeiten sind alle von den Schülerinnen der Workshops gezeichnet!

Workshop Traumlandschaften Mixed Media vom 17.11.2018:

 

 

Wer ebenfalls Interesse an einem Pastell Mixed Media Workshop hat, kann vom 1. – 3. März 2019 meinen Workshop in der Kunstfabrik Hannover, KURS 19-014, Pastell Mixed Media, 3 Tage, Fr.–So. 9:30 – 16:30 Uhr, 250 Euro, besuchen.

Mehr erfahrt ihr unter diesem Link https://www.kunstfabrik-hannover.de/dozenten/019-014.html , auf der Seite des Veranstalters könnt ihr euch auch anmelden. Ich freue mich, euch kennenzulernen bzw. wiederzusehen!

 

Kunstfabrik Hannover - Pastell Mixed-Media - Dozentin Susanne Haun

Kunstfabrik Hannover – Pastell Mixed-Media – Dozentin Susanne Haun

 

Kunstfabrik Hannover – Pastell Mixed-Media – Dozentin Susanne Haun

Posted in Kunstfabrik Hannover, Pastell, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 12. November 2018

 

In Hannover habe ich mich meinem Publikum noch nicht vorgestellt. Das soll sich mit dem Februar 2019 mit zwei Veranstaltungen ändern.

Am Freitag, den 8. Februar 2019 könnt ihr bei Boesner in Hannover, Bornumer Str. 146, 30453 Hannover kostenfrei an zwei Vorführungen mit dem Thema „Pastell Mixed-Media“ teilnehmen.

Vom 1. – 3. März 2019 unterrichte ich bei der Kunstfabrik Hannover, KURS 19-014, Pastell Mixed Media, 3 Tage, Fr.–So.  9:30 – 16:30 Uhr, 250 Euro.

Mehr erfahrt ihr unter diesem Link https://www.kunstfabrik-hannover.de/dozenten/019-014.html , auf der Seite des Veranstalters könnt ihr euch auch anmelden. Ich freue mich, euch kennenzulernen!

 

Kunstfabrik Hannover - Pastell Mixed-Media - Dozentin Susanne Haun

Kunstfabrik Hannover – Pastell Mixed-Media – Dozentin Susanne Haun

 

Pastell Mixed-Media

Kursinhalt

Seit unserer Kindheit üben Farbstifte eine magische Anziehungskraft
auf uns aus, die sich auch im Erwachsenenalter nicht verliert.
Oft stehen wir im Künstlerbedarfsladen und können uns an den
Farben und Formen von Pastellstiften und -kreiden nicht sattsehen.

Mit diesen Pastellen und Stiften arbeiten wir im Zusammenspiel
mit anderen Materialien wie Tusche, Acryl oder Kohle.
Dabei sind wir sehr experimentierfreudig und es entstehen Blumen,
Gesichter oder Landschaften.

Dieser Kurs eignet sich für Beginner, Wiedereinsteiger und Hobbymaler.

Ergebnisse des Radierworkshops – Dozentin Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Radierung, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Oktober 2018

 

 

Ich kann bei den Ergebnissen des Radierworkshops einen gewissen Stolz nicht verbergen. Ich habe nur mit Worten und nicht mit Taten an den Arbeiten meiner Schülerinnen erklärt, so dass jede ihre Arbeit ganz alleine radierte. 😉

 

Am Samstag waren Claudia, Elke und Meike in meinem Atelier und haben an einem Radierworkshop teilgenommen. Als Ziel hatten wir uns die Erstellung einer Aquatinta – Radierung vorgenommen. Der Zeitrahmen dazu war knapp, der Workshop ging von 10 bis 16 Uhr und alle drei arbeiteten konzentriert und hatten auch schon zuhause vorgearbeitet und  ein Motiv mitgebracht, nach dem sie arbeiten wollten. Mich erstaunt immer die Vielfalt der Motive.

Claudia wollte auf jeden Fall mehr über die Technik erfahren und hatte deshalb ein geometrisch einfaches Stillleben gezeichnet. Für die Aquatinta benutzte sie den feinen Asphaltstaub, der aus einem mit Strump überzogenen Marmeladenglas gestreut wird. Je blickdichter der Strumpf umso dichter die Sträuung. Die Aquatinta wird so ziemlich dicht und die Fläche sehr homogen.

 

 

Elke hat sich als Motiv die Illustration von einem Kinderbuch vorgenommen und sogar Textzeilen, die sie spiegelverkehrt auf die Druckplatte geschrieben hat, radiert. Mit den Tonstufen war sie nicht zufrieden, deshalb hat sie den Mittelteil der Radierung blau Aquarelliert und auch etwas mit der Kaltnadel bearbeitet. Viel gelernt habe sie und das nächste mal will sie sich wieder mit Tonstufen beschäftigen.

 

 

Meike hat eine Stunde länger für ihre Radierung gebraucht. Sie hat mit drei Platten gearbeitet und schnell und konzentriert gearbeitet. Schon zuhause hatte sie sich Gedanken um die Tonstufen und Farben der einzelnen Platten gemacht. Drei Platten in sieben Stunden in der Aquatinta Technik zu radieren ist schon eine Reife Leistung.

 

 

 

Alle drei sind sich einig, das schwierigste an der Radierung ist das bestreuen der Platten mit dem Asphaltstaub bzw. dem Kolophonium.

Im Februar wollen sie zum nächsten Radier Workshop in mein Atelier kommen.

 

 

Ein Platz beim Atelierkurs für nur 4 Teilnehmer*innen am Samstag, den 27.10.2018 ist gerade frei geworden

Posted in Berlin - Atelier, Radierung, Workshop by Susanne Haun on 24. Oktober 2018

 

Wolltet ihr immer schon mal wissen, wie das geht? Wird bei der Radierung ein Radiergummi benötigt? Was hat es mit diesem alten Handwerk auf sich? Am Samstag habt ihr die Chance dazu!

 

 

Die Kunst der Radierung - Anleitungsbuch von Susanne Haun

Die Kunst der Radierung – Anleitungsbuch von Susanne Haun

 

Atelierkurs für nur 4 Teilnehmer*innen

Die Kunst der Radierung – Material, Technik und Arbeitsabläufe

27.10.2018, 10 – 16 Uhr, Atelier Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin, Voderhaus, 4. Etage.

Ziel des Workshops ist es, mit einer selbst gefertigten Aquatinta Radierung nach Hause zu gehen. Dabei werden die notwendigen Arbeitsabläufe und Fachbegriffe für eine Aquatinta Radierung vermittelt. Wir beginnen mit einer Strichätzung, die im Ergebnis das Wesen der eigenen Zeichnung widerspiegelt. Ausgehend davon werden wir in der Aquatintatechnik die geätzten Linien um Flächen erweitern. Als Gegenstück zur chemischen Ätztechnik erarbeiten wir anschließend eine Radierung in der Kaltnadeltechnik. Der Workshop eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Kursgebühr: 100 € + Materialkosten Kosten für Zinkplatten (kann vorab in kleiner Auswahl bei mir gekauft werden), Arbeitskleidung ist dringend notwendig. Die Teilnehmerzahl ist auf 4 Kursteilnehmer*innen begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop ist per Mail über info@susannehaun.de erforderlich.

 

 

Impressionen von den Workshops rund um Tusche Mixed Media in Leipzig – Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Boesner Leipzig, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 20. August 2018

 

Freitag und Samstag habe ich in Leipzig bei boesner in der Spinnerei unterrichtet.

An beiden Tagen saßen wir in kreativer Runde, zwei Schülerinnen waren sogar an beiden Tagen da, während die restlichen einen der Tage auswählten.

 

 

Am Freitag im Workshop Mit Tusche zeichnen und kolorieren legte ich mehr Zeit auf das erlernen der Technik, das ist nicht jedermans Sache aber gerade die beiden Schülerinnen, die am nächsten Tag zum mehr experimentellen Workshop kamen, profitierten von dem am Vortag erlernten. Im Zug kann ich nicht soviele Gegenstände aus meiner Wunderkammer mitnehmen wie zum Boesner in Berlin. Aber das macht nichts, vor dem Workshop habe ich auf dem Gelände der Spinnerei Dinge für ein Stillleben gesammelt.

Meinen großen Fotoapparat habe ich zuhause gelassen und dafür die Fotofunktion meines iPhones genutzt. Ich hätte nie gedacht, dass ich  einmal so in die apple Welt eintauchen werde. So lasse ich die Fotos sprechen, die bekanntlich mehr sagen als 1.000 Worte 😉 .

Die gezeigten Arbeiten sind alle von den Schülerinnen der Workshops gezeichnet!

 

Workshop Mit Tusche zeichnen und kolorieren am Freitag, den 17.8.2018:

 

 

Workshop Traumlandschaften mit Mixed Media am Samstag, den 18.8.2018:

 

 

 

 

Der nächste Workshop findet in Berlin statt, sprechen euch die Impressionen vom Leipziger Samstag an, dann könnte dieser Workshop interessant für euch sein:

 

boesner Berlin Traumlandschaften Mixed Media Dozentin Susanne Haun

Traumlandschaften mit Mixed Media | Workshop

17.11.2018 von 10:30 bis 15:30 Uhr
Workshop, Berlin-Marienfelde

Landschaften nehmen wir besonders in unseren Urlauben bewusst war. In Kombination von Linien und Flächen in Tusche und Aquarell soll die reale Landschaft nur als Anlass dienen, die eigene Welt auf dem Papier zu zeichnen. Eine Landschaft braucht nur wenige Elemente wie Berge, Wege, Wasser, Wolken, die Sie zu kombinieren lernen und mit Brücken, Blumen, Häusern und Tieren im eigenen Ausdruck verbinden. So wie Sie Ihre Urlaubsziele wählen, so wählen Sie die Elemente und Materialien für Ihre Landschaft. Sie arbeiten mit Mixed Media, d. h. mit Tusche und Feder, Aquarell, Pinsel und Pastellstiften. Der Workshop ist für Anfänger genauso geeignet wie für Fortgeschrittene.

Kursgebühr: 65 €. Arbeitsmaterialien und -kleidung bitte mitbringen oder nach Empfehlung vor Ort erwerben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop ist erforderlich.

Bitte direkt unter diesem Link (Klick) bei boesner Berlin anmelden.

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Treffen von Theorie und Praxis in der Radierkunst

Posted in Berlin - Atelier, Radierung, Workshop by Susanne Haun on 3. August 2018

 

Wie gelangt der Staub für eine Aquatinta-Radierung auf eine Zinkplatte?

Wie können mehrere Farben in einem Tiefdruckmotiv gedruckt werden?

Wie wird ein Abklatschdruck erstellt?

Diese Fragen, und noch einige mehr, stellten sich im Juni 2018 Studentinnen und Studenten der Freien Universität Berlin im Atelier von Susanne Haun.

Wie es dazu kam?

 

Fröhliches Arbeiten beim Seminar Druckgraphik bei Susanne Haun (Von Links nach Rechts, verdeckt Meike, Herr Rees, Elke, Patricia und Alena

Fröhliches Arbeiten beim Seminar Druckgraphik bei Susanne Haun (Von links nach rechts, verdeckt Meike, Herr Rees, Elke, Patricia und Alena)

 

An der FU Berlin konnten im Sommersemester 2018 Studentinnen und Studenten der Kunstgeschichte das Seminar Einführung in die Technik und Materialität der Druckgraphik bei Prof. Dr. Joachim Rees wählen. Das Seminar war in drei Themenbereiche unterteilt: Hoch-, Tief- und Flachdruck. Der Bereich Tiefdruck wurde mit einem Atelierbesuch angereichert, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars praktische Erfahrungen in der Aquatinta- und Kaltnadelradierung sammeln konnten.

Theoretisch waren die oben gestellten Fragen schon zum Zeitpunkt des Atelierbesuchs beantwortet, einzig an der praktischen Vorstellung fehlte es noch.

Eine gemeinsame Aquatinta Radierung

So beschloss ich, keine Vorführung der Aquatinta Radierung, sondern eine gemeinsame Radierung zu erstellen. Bei dem engen Zeitrahmen möchte so eine gemeinsame Arbeit gut vorbereitet sein. Bei der Aquatinta Radierung werden die Vertiefungen chemisch, in unserem Fall mit Salpetersäure in die Zinkplatte geätzt. Wichtig war mir, dass jeder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kleinen Teil der vorbereiteten Zinkplatte mit Kolophonium bestäuben konnte. In großen Werkstätten gibt es dafür Staubkästen. In meinem vergleichsweise kleinen Atelier benutze ich dafür ein Marmeladenglas mit Kolophonium, über das ein Perlonstrumpf gezogen wird. Zum Gelingen einer guten Staubdichte spielen bei dieser Methode die Den(ier) Zahl des Strumpfes und die Geschicklichkeit beim Streuen des Inhalts aus dem Marmeladenglas eine Rolle. Sicher, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, hätte ich die Zinkplatte schon vorab bestäuben können, aber was hätten dann die Studentinnen und Studenten gelernt? Ich halte „learning by doing“ für sehr ergebnisfördernd!

So entstand durch gemeinsames bestäuben, abdecken und ätzen die erste Aquatinta Radierung auf 300g Hahnemühle Kupferdruckkarton. Auf dem fertigen Blatt ist zu erkennen, wie stark das Ergebnis vom Streumuster des Staubs und von der Ätz-Zeit abhängig sind.

 

 

Ein jeder mit seiner Kaltnadelradierung

 

Im zweiten Teil des Seminartages konnte jede/r selbst eine Kaltnadelradierung erstellen. Im Gegensatz zur Aquatintaradierung handelt es sich bei der Kaltnadelradierung um ein mechanisches Verfahren, in dem mit einer Radiernadel in die Oberfläche des Druckträgers Linien gezogen werden. Im Vorfeld wurde abgesprochen, dass entweder ausgediente CD’s oder mitgebrachte Kupfer-, bzw. Zinkplatten verwendet werden. Ich freute mich sehr, dass sich alle schon Gedanken vorab zu den Motiven gemacht hatten und keine Zeit dafür verwendet werden musste.

Elke Tenkamp hat das stufenweise Ätzen besonders gefallen, zu sehen, wie sich beim Aquatinta-Verfahren die feinen Nuancen gestalten lassen und von wievielen Faktoren das Ergebnis schließlich abhängig ist. Ein Überraschungseffekt war für Elke die Erfahrung zu sehen, wie unterschiedlich die Radierungen auf dem jeweiligen Papier ausfallen und wie anders der Druck bei dünnerem Papier aussieht.

 

 

Das Ergebnis der Radierung ist tatsächlich sehr abhängig von dem verwendeten Kupferdruckpapier ist. Deshalb wurden von mir fünf unterschiedliche Papierarten von Hahnemühle angeboten und im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass auf dem dünneren 150g Papier auch die am flachsten gezogen Linien gut zu erkennen waren während beim 300g dicken Papier die flachen Linien verschwinden.

„Im Atelier von Susanne lernte ich erst die Faszination der Radierung von der Planung und Herstellung einer Druckvorlage, bis hin zum fertigen Kunstwerk kennen, denn es gibt viele verschiedene Möglichkeiten in der Herangehensweise und jeder weitere Schritt lädt zum Ausprobieren und Experimentieren ein.“ bewertete Patricia Nagel den Atelierbesuch. Die Fotos zeigen Patricia mit ihrer Stuhlradierung auf 150g und 300g starkem Papier.

 

 

Um die Drucke farbenfroh zu gestalten, wurden die Druckträger mit unterschiedlichen Farben eingerieben. Bei den kleinen, dünnen CD’s war das nicht so einfach. Meike hatte eine 10 x 15 cm große Kupferplatte mitgebracht und war sehr fleißig, während wir diskutierten, druckte sie an der Presse eine ihrer Portraitradierungen nach der anderen. Ich hatte noch nie eine Schülerin, die mit solch einer Hingabe schraffierte. Nicht selten muss ich darauf hinweisen, auch die Schraffuren mit Herzblut auszuführen. Meike hat das Erstellungsdatum und auch eine Signatur in die Platte geritzt.

Meike konnte sich vor dem Seminar nicht vorstellen, wie spannend es ist, wenn man vor der Presse steht und langsam den Druck hochhebt!

 

 

Herr Rees ließ es sich nicht nehmen, auch Linien in eine CD zu reißen. Ihn interessierte dabei besonders das Vergehen von Zeit als Motiv in Form einer Uhr und die Prägung von Gegenständen in das nasse Kupferdruckpapier. Dazu suchte er sich ein Centstück aus dem Portemonnaie und platzierte dieses im CD-Loch. Unter die als Uhrscheibe gestaltete und mit Farbe eingeschmierte CD wurde eine weitere unbearbeitete CD gelegt. Beim Drehen der Radierwalze prägte sich das Centstück und auch die Form der unbearbeiteten CD in das Papier. Herr Rees hat vor, seine Radierung mit Bleistift geschriebenen Texte zu versehen.

 

 

Alena machte die Erfahrung, dass es wichtig ist, die Druckwalze über die gesamte Druckplatte zu bewegen. Bei ihrem ersten Druck hörte sie zu früh auf, und so fehlt unten ein Teil des Drucks. Die Fläche bearbeitete sie mit einem Roulette, dass viele kleine Punkte in die Platte sticht, die radiert als Fläche dargestellt werden.

 

 

 

Sehr schnell waren sieben Stunden vergangen und das Seminar blickte auf einen von der Arbeite verwüsteten Tisch und viele Ergebnisse.

Der Rollenwechsel von der Studentin zur Künstlerin/Dozentin war für mich im Laufe meines Studiums nicht immer einfach und forderte mich besonders bei diesem Seminar. Es hat mir nichtsdestotrotz viel Spaß gemacht, meine Leidenschaft für die Radierung mit dem Seminar zu teilen.

 

Wissenswert: Im März dieses Jahres sind Künstlerische Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen mit Beschluss der Deutschen UNESCO-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

 

Literatur:

Karin Althaus

Druckgrafik. Handbuch der künstlerischen Drucktechniken. In Zusammenarbeit mit der Graphischen Sammlung der ETH Zürich, mit einem Essay von Paul Tanner, Zürich 2008

Susanne Haun

Die Kunst der Radierung, München 2012.

Walter Koschatzky

Die Kunst der Graphik. Technik, Geschichte, Meisterwerke, Originalausgabe Salzburg 1972, 14. Aufl. München 2003.

Ernst Rebel

Meisterwerke der Druckgrafik, Stuttgart 2010.

Druckgrafik. Geschichte und Fachbegriffe, mit 56 Abb. und Risszeichnungen, Stuttgart 2009 (2. Aufl.).

Zwei Workshops „Mit Tusche zeichnen“ bei boesner Leipzig – Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Boesner Leipzig, Stillleben, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Juni 2018

boesner Leipzig Dozentin Susanne Haun

Mit Tusche zeichnen und kolorieren | Workshop

17.08.2018 von 12:00 bis 17:00 Uhr
Workshop, Leipzig

Die Natur steckt voller Inspirationen. Sie zOKeichnen mit Tusche, Feder und Pinsel Blumen, Pflanzen, Muscheln und Fundstücke, die jeder Kursteilnehmer nach Belieben aus dem Lieblingsblumenladen oder vom letzten Strandspaziergang mitbringen kann. Susanne Haun lehrt Sie, die Gegenstände zu sehen und sie auf dem Papier in Szene zu setzen. Dabei lernen Sie die Eigenschaften der verschiedenen Tuschen und Federn kennen. Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Kursgebühr: 65 €. Arbeitsmaterialien und -kleidung bitte mitbringen oder nach Empfehlung vor Ort erwerben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop (Klick) ist erforderlich.

 

Traumlandschaften mit Mixed Media | Workshop

18.08.2018 von 11:00 bis 16:00 Uhr
Workshop, Leipzig
Landschaften nehmen wir besonders in unseren Urlauben bewusst war. In Kombination von Linien und Flächen in Tusche und Aquarell soll die reale Landschaft nur als Anlass dienen, die eigene Welt auf dem Papier zu zeichnen. Eine Landschaft braucht nur wenige Elemente wie Berge, Wege, Wasser, Wolken, die Sie zu kombinieren lernen und mit Brücken, Blumen, Häusern und Tieren im eigenen Ausdruck verbinden. So wie Sie Ihre Urlaubsziele wählen, so wählen Sie die Elemente und Materialien für Ihre Landschaft.

Sie arbeiten mit Mixed Media, d. h. mit Tusche und Feder, Aquarell, Pinsel und Pastellstiften. Der Workshop ist für Anfänger genauso geeignet wie für Fortgeschrittene.

Kursgebühr: 65 €. Arbeitsmaterialien und -kleidung bitte mitbringen oder nach Empfehlung vor Ort erwerben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop ist erforderlich.

Die Anmeldung erfolgt direkt über boesner Leipzig. Für Freitag den 17. August 2018 drücken Sie bitte folgenden link (Klick) und für Samstag den 18. August 2018 folgenden link (Klick).

 

Hier könnt ihr Impressionen vom letzten Workshop in Leipzig sehen (Klick).

 

 

Instagram – Workshop der Standortgemeinschaft Müllerstrasse – Dozentin Susanne Haun

Posted in StandortGemeinschaftMüllerstrasse, Workshop by Susanne Haun on 1. Juni 2018

 

Schon seit einiger Zeit ergründe ich die Plattform Instagram. Ihr findet mich dort unter dem user @susanne_haun. Die Erkenntnisse, die ich gewonnen habe, gebe ich am Montag, den 11. Juni 2018 in dem mit ca. 2 Stunden angesetzten Workshop instagram als Händler*in nutzen weiter. Der Workshop wird von der Standortgemeinschaft Müllerstraße e.V. veranstaltet.

Ein Klick auf das Bildschirmfoto von meinem Instagram Account, und ihr gelangt auf mein Instagram Profil:

 

Instagram - Workshop zum Thema Digitalisierung

 

Um den Workshop zu besuchen, muss man nicht unbeding Vereinsmitglied sein, Gäste sind willkommen, wenn noch genügend Plätze frei sind. Frau Demet Yasar d.yasar@planergemeinschaft.de beantwortet Fragen bezüglich einer Teilnahme am Workshop.

 

Instagram - Workshop zum Thema Digitalisierung

 

instagram als Händler*in gewerblich nutzen, 2. workshop zum thema „digitalisierung“

Wann
11.6.2018 um 19 Uhr

Wo
Centre Français de Berlin
Müllerstr. 74, 13349 Berlin

Damit wir den Workshop gut vorbereiten können, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 6.6.2018 unter:
d.yasar@planergemeinschaft.de

Die ersten Schritte einer neuen Plattform sind die schwersten Schritte. In dem Workshop legen wir mit Hilfe unseres eigenen Handys ein Instagram Profil für unser Business an. Anschließend wird gezeigt, wie ein privates Profil auch auf anderen Plattformen wie z.B. Facebook genutzt werden kann und welche zusätzlichen Informationen im Business Profil erfassbar sind. Danach können wir unser erstes Foto auf Instagram hochladen. Im Text benutzen wir # und @, um unseren „Foto-Post“ von anderen Instagram Nutzern auffindbar zu machen. Kurz werden wir uns mit Instagram Challenges beschäftigen und gelungene Profile von anderen Händlern*innen diskutieren.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!
Ihre StandortGemeinschaft Müllerstraße e.V. und Ihr Geschäftsstraßenmanagement

(Einladung zum Workshop als pdf herunterladen -> Klick)

 

 

Impressionen vom Radierworkshop bei boesner Berlin – Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Radierung, Workshop by Susanne Haun on 28. Mai 2018

 

Am Freitag habe ich mit 13 Schüler*innen den Tag mit Radieren bei knapp 30 Grad in Berlin Marienfelde bei Boesner verbracht.

 

Impressionen vom Radierworkshop boesner Berlin 25.5.2018 (c) Foto von Susanne Haun

Impressionen vom Radierworkshop boesner Berlin 25.5.2018 (c) Foto von Susanne Haun (siehe P.S. am Ende des Beitrags)

 

Das war für uns alle eine Herausforderung.

Die Sonne schien durch das Glasdach direkt auf uns (und auf die Säure (Eisen-3-Chlorid) ) und beschleunigte nicht nur den Ätzvorgang auf den Zinkplatten, sondern forderte von uns auch Durchhaltevermögen und absolute Konzentration.

Die Ergebnisse fielen sehr unterschiedlich aus. Einige Schülerinnen waren zufrieden, andere waren mit ihren Ergebnissen absolut unzufrieden. Eines haben alle gelernt: die Radierung, insbesondere die Aquatinta, ist ein schwieriges Verfahren, was einige Erfahrung bedarf, die jeder für sich erarbeiten muss.

Den Workshop werde ich mit diesem Konzept nicht mehr anbieten, weil er nicht meinen Ansprüchen genügt. Ich werde einen Grundkurs anbieten, der die Technik und nicht das Ergebnis in den Vordergrund stellt. Mein Ziel ist es, dass die Schüler*innen nach dem Besuch einer Reihe von Radierworkshops selbstständig eine eigene Aquatinta mit mehreren Farbplatten erstellen können. Außerdem möchte ich nicht mehr mit 13 Schüler*innen mit Säure arbeiten.

Das größte Handycap dieses Workshops war die Heizplatte, die zur Verfügung gestellt wurde. Sie wurde nicht heiß genug, um den Asphaltstaub, bzw. das Kolophonium zu schmelzen. Ohne den aufgeschmolzenen Staub ist eine Aquatinta unmöglich. Ich werde also zukünftig meine eigene Heizplatte zum Workshop mitnehmen, damit alle Teinehmer in den Genuß eines Erfolgserlebnisses kommen können.

 

 

 

P.S. Ich frage jedes mal bei den Workshops und auch beim Salon, ob ich Fotos von den Teilnehmern*innen auf meinem Blog veröffentlichen darf. Dieses Mal wollte eine Schülerin nicht abgebildet werden und so habe ich sie mit gelber Farbe übertünscht. 🙂

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