Susanne Haun

Paris als Gecko – Das Urteil des Paris – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Galerie Vinogradov, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Februar 2016

 
Durch den Besuch des Biosphärenreservat in Potsdam habe ich die Frage gelöst, wie ich Paris im „Urteil des Paris“ darstelle.

Ich fand, dass ein Chamäleon genau den Ausdruck besitzt, den ich mir bei Paris vorstelle, wenn er im Entscheidungsprozeß um die schönste Frau mit sich ringt. Mit dem Chamäleon beendete ich die Version 2 meiner Zeichnung.

 

Ausschnitt Das Urteil des Paris - Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt Das Urteil des Paris – Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Auch Version 1 des Urteils habe ich noch leicht verändert. Mit dem übergroßen Portrait von 65 x 50 cm von Mama schließe ich meine  Arbeit  für die März Ausstellung in der Galerie Vinogradov ab.

 

Das Urteil des Paris - Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Urteil des Paris – Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun


 
 

Ich habe immernoch Probleme, die großen Arbeiten gut zu fotografieren. Das neue, sehr lichtstarke 50mm Canonobjektiv ist zwar perfekt, aber an der Beleuchtung muß ich noch arbeiten. Das liegt vor allem daran, dass ich meine Fotoleuchten immer wieder auseinander baue und wegräume. In meinem Atelier ist einfach kein Platz für die drei Leuchten à 4 Lampen. Ich stolper beim Zeichnen immer wieder über sie, so dass ich sie irgendwann völlig genervt wegräume.

Ich bin zufrieden, mit der Auswahl, die ich der Galeristin für die Ausstellung „Ideale der Schönheit“ zusammengestellt habe.

 

 

 

 

 

Das Urteil des Paris – Version 1 – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Galerie Vinogradov, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Januar 2016

Meine erste Version des Urteil des Paris inspiriert mich zu weiteren Versionen, die folgen werden.

Das Urteil des Paris - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun

Das Urteil des Paris – Version 1 – Zeichnung von Susanne Haun

Vorüberlegungen zum Urteil des Paris – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Ausstellung, Galerie Vinogradov, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Januar 2016

Ich arbeite im Moment in der Größe 80 x 60 cm. Für Zeichnungen dieser Größe stelle ich Vorüberlegungen in meinem Skizzenbuch zur Kompostion an.

Für die Ausstellung „Ideale der Schönheit“ in der Galerie Vinogradov in Berlin beschäftige ich mit mit dem Urteil des Paris.

 

Vorüberlegung zum Urteil des Paris (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vorüberlegung zum Urteil des Paris (c) Zeichnung von Susanne Haun

 


 
 

„Ideale der Schönheit“ – Ausstellung in der Galerie Vinogradov

Posted in Akt, Ausstellung, Bachelor, Berlin, Galerie Vinogradov, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Januar 2016

Vom 8. März  bis zum 7. April 2016 zeigt die Galerie Vinogradov Bilder (siehe hier) zum Thema „Ideale der Schönheit“.

Die Künstlerinnen Zaza, Rita Kashap, Anna Grau, Swetlana Frank und ich werden unsere Arbeiten zeigen.

Die Ausstellungseröffnung findet am 8. März 2016 statt,  der Frauentag ist ein perfekter Termin für die Ideale der Schönheit.

Das Thema der Ausstellung passt natürlich auch perfekt zu meinem Thema für die Bachelorarbeit, „Wissenschaftlichkeit und Disegno in Albrecht Dürers Werk“.

Viele Ideen schwirren zu den Idealen der Schönheit durch meinen Kopf.  Schaue ich meine Zeichnungen durch die Jahre an, dann findet sich dieses Thema auch in der Vergangenheit in meinen Zeichnungen. Besonders meine Betrachtungen der Eva und der Maria spiegeln das Thema wieder.

 

 

Null = der Anfang der Sicht auf die Proportionen der Menschen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Dezember 2015

Proportionen beim Menschen ist mein großes Thema neben der Null.

Und ist der Bauchnabel nicht der Nullmeridian des Menschen?

Das Jahr Null 30.11.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Jahr Null 30.11.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Das Kreuz im Gesicht ist die Verknüpfung zum Null – Projekt mit Juergen.

Die lange Zeit dazwischen – Glasobjekte von Susanne Haun

Posted in Akt, Ausstellung, Geburt, Objekt, Roddahn, Zeichnung by Susanne Haun on 30. September 2015

Lange stehen meine Glasobjekte Konstellationen in meinem Atelier und ich konnte mich bisher nicht entscheiden, ob ich auf den vollendeten Gläser mit Löchern Linien zeichne oder nicht.

Die Sockel sind schon lange mit Venus, Mars und Merkur bezeichnet.

Objekt Konstellationen 3teilig 15 x 15 x 85 cm (c) von Susanne Haun

Objekt Konstellationen 3teilig 15 x 15 x 85 cm (c) von Susanne Haun

 

Objekt Konstellationen 3teilig 15 x 15 x 85 cm (c) von Susanne Haun

Objekt Konstellationen 3teilig 15 x 15 x 85 cm (c) von Susanne Haun

 

Ich möchte die Objekte in Roddahn zeigen und so habe ich mich gestern entschlossen,  auf dem Glas zu zeichnen. Es ist mir nicht leicht gefallen. Ich habe dazu die letzten Seiten von Siri Hustvedts gleissender Welt gehört. Das Buch geht mir nahe. Meine Empfindungen sind in dieser Zeichnung eingelaufen. Besonders gehen mir die Schilderungen vom Tod der Harriet im Buch nahe. Sie spricht selber und schildert in Tagebüchern wie sie ihr langsames Sterben durch den Krebs empfindet. Sie spricht davon, dass durch die Medikamente und der Chemo ihr Verstand zu Brei wird. Das empfinde ich als Schlimmstes, selber bewusst den Verfall erleben!

Entstehung des Mars - Zeichnung auf Glas (c) Objekt von Susanne Haun

Entstehung des Mars – Zeichnung auf Glas (c) Objekt von Susanne Haun

 

Es ist ausgesprochen schwer, die Glasobjekte zu fotografieren.  Alles spiegelt sich und das gesamte Umfeld ist durch die Durchsichtigkeit sichtbar. Aber ist es nicht gerade das, was das Objekt variabel macht und die Aussage von Ort zu Ort ändert?

 

 

 

 

 

Wie kann eine Erzählung anders aussehen als chronologisch? – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Philosophie, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Mai 2015

Was macht „erzählen“ mit den Menschen?

Poststrukturalismus (c) Zeichnung von Susanne Haun

Poststrukturalismus (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ist die Erzählung etwas ideologisches und sollte abgeschafft werden?

Kann man statt erzählen auf der Ebene der Form denken?

Wie dekonstrutiert man eine Erzählung und wer ist Jacques Derrida?

Und ist das alles poststrukturell?

Das sind die Fragen, die ich heute aus meinem Seminar „Theorien der historisschen Wissenschaft“ mitgenommen habe. Eine Woche verbleibt mir nun an Zeit, mich damit auseinander zu setzen.

 

 

Die Spannung im Engel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Dezember 2014

In der Byzantinische Kunst gab es strenge formale Regeln und das Bildprogramm war für den Künstler nicht frei wählbar sondern festgelegt.

Akt Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Akt Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Greifen wir uns zur Veranschaulichung aus diesem Bildprogramm den Engel am Grab Christie heraus. Er sitzt in einer bestimmten Haltung unter großer Körperspannung. Die Spannung wird für uns nur dann sichtbar, wenn wir diese Haltung versuchen einzunehmen, dem Engel selber sehen wir die Spannung nicht an.

Beim Aktzeichnen dirigieren wir das Modell in eine interessante Haltung.
Ich achte darauf, dass die Spannung im Hals und Oberkörper sichtbar wird. Dazu muß das Modell ihre/seine Muskeln anspannen und es ist schwer für ihn/sie, länger als 20 Minuten in dieser Haltung zu verweilen.

Akt Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Akt Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe mein letztes Modell die Haltung des Engels einnehmen lassen, was absolut schwer war. Und „der Engel“ war auch sehr schwer zu zeichnen und den Rhythmus zu finden.

Und obwohl die Haltung des Engels so besonders ist, finden wir ihn genauso sitzend in den Domen von Braunschweig, Istanbul und Venedig.

Ich habe leider nur ein Foto vom Engel im Braunschweiger Dom, in dem wir letze Woche waren und den ich hier in den nächsten Tagen genauer vorstellen möchte. Ich bitte noch um etwas Geduld.

Rot sitzend in Ölkreide – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juni 2014

Am Montag stellte ich meinen blauen Akt in Ölkreide und Acryl auf Bütten vor (siehe hier).

Vorgestern zeichnete ich das rote Gegenstück dazu.

Sitzender Akt in Rot - 65 x 50 cm - Ölkreide und Acryl auf LanaColours von Susanne Haun  (c) Foto von M.Fanke

Sitzender Akt in Rot – 65 x 50 cm – Ölkreide und Acryl auf LanaColours von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Material Ölkreide – blauer Akt – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juni 2014

Ölpastelle bestehen aus Farbpigmenten, Wachs und einem öligen Bindemittel. Entgegen den Softpastellen geben sie die Farbe einzig beim Zeichnen ab. Auch Ihnen widme ich ein Kapitel in meinem Pastell-Buch, an dem ich gerade arbeite (siehe hier).

Arbeitsstand Ölkreiden - Ölpastelle (c) Foto von M.Fanke

Arbeitsstand Ölkreiden – Ölpastelle (c) Foto von M.Fanke

Als Papier habe ich Echt-Bütten „Ingres“ braun, 100 g/m² von Hahnemühle gewählt. Das Papier hat einen satten Farbton, der perfekt für den Hintergrund des Aktes geeignet ist. In dieser Art zeichne ich nun schon seit ca. 15 Jahren Akt.

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