Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Juni 2025
Das Schauen
Geradeaus schauen symbolisiert Zielstrebigkeit und Tatendrang. Führt Tatendrang immer zum Ziel?
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Juni 2025
Das Schauen
Geradeaus schauen symbolisiert Zielstrebigkeit und Tatendrang. Führt Tatendrang immer zum Ziel?
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Februar 2025
Meine Häkeldecke
Vor einigen Jahren kaufte ich beim Sommerfest des Diakoniezentrums Heiligensee von einer älteren Dame eine Granny Square Häkeldecke. Leider war sie so klein, dass meine Füße hervorschauten. Seither häkel ich Karos an die Decke und sie wächst und wächst. Vor kurzem habe ich begonnen, sie zu zeichnen. Die Zeichnungen vermitteln weniger den Eindruck der Decke als den von Bergen:
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Februar 2025
Freddy Mercury ist einer meiner großen Helden
Ich war nie bei einem Konzert von Queen. Ich hätte die Möglichkeit dazu gehabt, jedoch war ich mit 18 Jahren noch nicht der Fan, der ich heute von der Band bin. Gerne schaue ich mir Dokus über die Band an, auf arte kann man da einiges finden und auch die Blueray – The great Pretander“ ist sehr eindrücklich. Beim Schauen der Blueray sind die folgenden Zeichnungen entstanden. Irgendwann zum Ende der Doku sagt Mercury „Ich kann das nicht mehr!“. Ein Satz, der unter die Haut geht.
Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt
Mai 2025
Nochmals zwei Reisen und eine Ausstellungseröffnung
Lissabon stand bei uns vier golden Girls auf der Agenda. Es war die zweite Reise, die wir Schulfreundinnen antraten. Es ist das Jahr, indem drei von uns 60 Jahre alt werden. Ich bin es ja nun schon. Es ist komisch, ich lebe und erfreue mich dem Leben wie immer.
Sicher, es ist häufiger, dass mir Namen und Bezeichnungen nicht sofort einfallen. War das aber nicht schon immer so? Ich brauche länger beim Denken, aber ich denke, nicht weniger und nicht mehr wie schon immer. Und bin ich wirklich langsamer geworden?
Ich mache Sport, mehr als in meinen 50ziger Jahren, weniger als in den 40ziger Jahren.
Das Leben macht Spaß! Also – alles gut, weiter so.
Vor 2008, als ich noch nicht wusste, dass ich ein Hirnaneurysma mein Eigen nennen darf, bin ich viel geklettert und die Watzmann Ostwand war mein Ziel. Nun zeichne ich das Gefühl von Bergen und Klettern. So ist der Titel nicht mit dem genauen Abbild des Watzmanns verbunden aber meine Vorstellung von einem Berg. Die Kälte, die Steine, das Zerklüftete.
Im Sommer geht es wieder nach Berchtesgarden, doch eher zum Wandern und Zeichnen. 🙂
Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt
April 2025
Zwei Reisen und mein Geburtstag
Am Anfang des Montats April waren wir noch in Andalusien, um dann gleich nach unserer Ankunft mein neues Lebensjahr zu begehen.
Am 30. April bin ich mit meinen Schulfreundinnen auf den Weg nach Lissabon in die Auswirkungen des großen „Blackouts“ geraten. Unser Flugzeug hatte 5 1/2 Stunden Verspätung. Habt ihr schon mal solange auf einen Flugplatz verbracht und wußtet nicht, ob ihr wegkommt oder nicht? Letztendlich sind wir mit der letzten Maschine vom BER Brandenburg nach Lissabon geflogen. Um 3 Uhr in der Nacht am 1.5. waren wir in unserem Quartier. Am nächsten morgen war große Geschenkübergabe: Als Schulfreundinnen sind wir natürlich alle (bis auf eine) Baujahr 1965 und werden so alle 60 Jahre alt. Unsere Freundin Tanja beschenkte uns mit selbstgenähten Taschen.