Selbstbildnisstagebuch 14.2. – 24.4.2022, Aquarell von Susanne Haun (c) VG-Bild-Kunst Bonn 2022

Selbstbildnis Kalender 2022 / 02 – 04 von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Künstlerin

Mein Selfie Kalender schreitet im Jahr voran

Ich bin immer wieder erstaunt wie sehr meine Selbstbildnisse im Kalender von meiner Stimmung abhängig sind und welche Macht Bilder über mich haben.
Es stimmt, ich habe am Wochenende einen Clip mit den Simpsons im Fernsehen gesehen. Es stimmt, die Simpsons sind blau / gelb wie die Flagge der Ukraine. Da ich sonst nie die Simpsons schaue, denke ich, dass ich die Farben eher aus der Flagge der Ukraine aufgenommen habe. Das wurde mir erst klar, nachdem ich die Folge Die Macht der Bilder des Podcast Fotografie neu denken hörte. Im Gespräch mit Andy Scholz, dem Producer des Podcast, geht Dr. Annekathrin Kohout, Kunstwissenschaftlerin, den Bildern im Internet zu Zeiten des Krieges nach. Während ich das Selbstportrait vom 24.4.22 malte hörte ich den Podcast.

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Gladiolen recken sich zum Himmel, 50 x 20 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Gladiolen blühen noch nicht – Zeichnung von Susanne Haun

Seit ich mein Werkverzeichnis parallel zum Blog in einer Datenbank pflege, gehe ich viel sorgloser mit meinen Blogbeiträgen um. So konnte es auch geschehen, dass ich die heute gezeigte Zeichnung von 2020 erst heute zeige. Gladiolen blühen noch nicht in meinem Garten, diese blühte als ich sie zeichnete.

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Susanne Haun präsentiert den Musikerinnen Kalender 2020 (c) Selfie

Zitat am Sonntag – Francesco Algarotti

Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Francesco Algarotti

„Ein jeder weiß, dass durch die gehörigen Mischungen der Tinten …
die Harmonie des Bildes hervorgebracht wird,
die man die Musik der Augen nennen könnte.“

Francesco Algarotti, 1712 – 1764, italienischer Schriftsteller, Kunstkritiker und Kunsthändler.

Quelle: Braun, Jean-Peter (Hrsg.), Farben hören, Das Musikalische in der Kunst, Eine Zitatensammlung, Witten 2006, S.43.

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Portrait Heinrich Böll, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Mein Sinnbild von Heinrich Böll – Zeichnungen von Susanne Haun

Mein Sinnbild von Heinrich Böll – Zeichnungen von Susanne Haun

Ist Böll ein vergessener Schriftsteller?

Vor kurzem sprach mich Dorothee Böttges-Papendorf an, ob ich Zeit und Lust habe, ihre neue Publikation zu Ehren Heinrichs Böll zu illustrieren. Vor 50 Jahren erhielt Heinrich Böll den Nobelpreis für Literatur, Anlaß für Dorothee eine kleine Publikation über Böll zu schreiben. Schon 2017 schrieb sie anläßlich des 100. Geburtstags des Autors gemeinsam mit Wille Herrmann die Erinnerung an den Schriftsteller Heinrich Böll: Ehrenbürger der Stadt Bornheim-Herausgegeben anlässlich des 100. Geburtstags 2017 (siehe hier – Klick). Dorothees Verbindung zu Böll liegt im Wohnort: sie lebt wie Böll am Ende seines Lebens in Bornheim. Sie spaziert oft an Orte, die Spuren von Böll enthalten. In ihrem Buch gibt es sogar Wanderungen auf Bölls Spuren.

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Tagebucheintrag 27.03.2022, Der andere Schrei, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen März 22 – Ein Balanceakt

Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun

Die letzten März-Tagebucheintragunen

Auch heute fehlen mir wieder die Worte. Ich bin müde und abgebarbeitet und werde mich ein wenig erholen. Meine Freundin Anna (AugenZeugeKunst) formulierte es heute so: Sie schuftet für 4 Frauen. Das trifft es auch bei mir zu.

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Der Wald tanzt, 40 x 60 cm, Aryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Zitat am Sonntag – Joseph Freiherr von Eichendorff

Zeichnung von Susanne Haun nach Gedicht von Eichendorff

Ostern

Vom Münster Trauerglocken klingen,
Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf.
Zur Ruh sie dort dem Toten singen,
Die Lerchen jubeln: Wache auf!
Mit Erde sie ihn still bedecken,
Das Grün aus allen Gräbern bricht,
Die Ströme hell durchs Land sich strecken,
Der Wald ernst wie in Träumen spricht,
Und bei den Klängen, Jauchzen, Trauern,
Soweit ins Land man schauen mag,
Es ist ein tiefes Frühlingsschauern
Als wie ein Auferstehungstag.

Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788 – 1857, Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik.
Aus der Sammlung Geistliche Gedichte

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