Abstrakt · Blumen und Pflanzen · Buntstifte · Kunstgeschichte · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintragung nach Grien, Die hl. Anna selbdritt – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 04.04.2021, Inspiriert von Grien, Die hl. Anna selbdritt, V2,20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 04.04.2021, Inspiriert von Grien, Die hl. Anna selbdritt, V2,20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Kunstmuseum Basel

In der Online-Sammlung des Kunstmuseums Basel, können die Abbildungen einiger Kunstwerke gemeinfrei heruntergeladen und verwendet werden. So auch das Gemälde „Die hl. Anna selbdritt, um 1510/15 (Virgin with Child and Saint Anne, Sainte Anne trinitaire)von Hans Baldung gen. Grien.

HxB: 71.1 x 49.3 cm; Mischtechnik auf Lindenholz; Inv. 856

Beschreibung des Kunstwerks von Hans Baldung, gen. Grien

Mischtechnik auf Lindenholz 71.1 x 49.3 cm Nicht bezeichnet Kunstmuseum Basel, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern 1909 Inv. 856 (Mehr Informationen -> Klick)

Letzte Woche fand ich das Bild auf meinen Kunst-Chronik Kalender und fand sowohl die Komposition aus auch die Zugewandheit der drei Personen und des Heiligen Geistes sehr interessant.

Ausschnitte aus dem Gemälde

So zeichnete ich Ausschnitte aus dem Gemälde, die mich besonders interessierten.

Berühmt · Bibel · Foto · Portraitmalerei · Projekt Null · Publikationen · Tiere · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Michel Foucault

Die Sprache repräsentiert das Denken,
wie sich das Denken selbst repräsentiert.

Michel Foucalt, 1926 – 1984, französischer Philosoph des Poststrukturalismus, Historiker, Soziologe und Psychologe


Wittgenstein, Tusche auf Aqauarellkarton, 40 x 30 cm, 2020 (c) Zeichnung von Susanne Haun
Wittgenstein, Tusche auf Aqauarellkarton, 40 x 30 cm, 2020 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ludwig Josef Johann Wittgenstein (geboren am 26. April 1889 in Wien; gestorben am 29. April 1951 in Cambridge) war einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts.

Wittgenstein forschte zum Thema Sprache, weshalb ich ihn hier neben Foucault stelle.

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Zitat am Sonntag – Annette von Droste-Hülshoff

Manches ist mir wunderbar,
Manches muß mir dunkel scheinen,
Doch in deiner Liebe klar
Wird sich alles freudig einen.
War der Nebel nur des Bösen,
Was als Nacht mich zagen ließ:
Wie sich meine Sünden lösen,
Tret‘ ich aus der Finsternis.

Annette von Droste-Hülshoff, war deutsche Schriftstellerin und Komponistin. Sie gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dichterinnen des 19. Jahrhunderts.

Quelle: Zeno Org, Meine Bibliothek, 1.4.2021, 9:30 Uhr

Annette von Droste-Hülshoff: Sämtliche Werke in zwei Bänden. Band 1, München 1973, S. 620-622.


Blatt 73 - die sieben Todsünden trägt (c) Zeichnung von Susanne
Blatt 73 – die sieben Todsünden trägt (c) Zeichnung von Susanne

Was feiern wir an Ostern?

Ostern ist eines der ältesten Feste der Christen, es wird die Auferstehung von Gottes Sohn Jesus gefeiert und der davor liegenden Kreuzigung gedacht. Jeden 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond im Frühling wird das erwürdige Fest begangen. Im gregorianischen Kalender ist das frühestens der 22. März und spätestens der 25. April. Die Osterzeit endet nach 50 Tagen mit dem Pfingstfest.

Osterhase und Ostereier

Der Hase ist ein Fruchtbarkeitssymbol, das Ei steht für ein neues Leben.

Warum dieses christliche Gedicht?

Ich habe lange überlegt, welches Zitat ich an diesem Ostersonntag hier zeigen sollte und bin bei einem Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff, dass sie speziell für den Ostermontag geschrieben hat, hängen geblieben. Ich empfinde es als sehr wortgewaltig und es hat mich beeindruckt.

Beitragsbild

Das Beitragsbild habe ich für das Buch Landtiere im Eichhörnchenverlag gezeichnet.

Pappbilderbuch LANDTIERE für Kinder und Erwachsene

Das Buch wird von Susanne Haun signiert und, wenn gewollt, mit einer persönlichen Widmung versehen. Der Verkaufspreis versteht sich inklusive Porto innerhalb Deutschlands. Bitte außerhalb Deutschland eine Mail an info@susannehaun.de schreiben, um den Portobetrag zu erfragen. Das Bilderbuch LANDTIERE hat sich eines Klassikers unter den Bilderbuchthemen angenommen. Die bewusst nicht retuschierten Fotografien in Verbindung mit leuchtenden Tuschezeichnungen vermitteln die natürliche Schönheit der Tiere und ihrer Umgebung. Mit seinen starken Farben und klaren Formen richtet sich das Bilderbuch an Babys und Kleinkinder und findet dabei eine für Kinder und Erwachsene gleichermaßen reizvolle Form. Die Verbindung von Zeichnung und Fotografie ist in ansprechend lebendigen Collagen umgesetzt. Klar formulierte Texte voller feinem Humor blicken direkt auf das Wesen der Tiere, lassen ihnen ihre Individualität und schenken den kleinen und größeren Betrachtern Raum zum träumen und phantasieren. Buchdaten: Collagen: Susanne Haun, Text: Gerd Knappe, Fotografie: Thomas Lemnitzer, ISBN 978-3-9818726-0-6, Pappebuch, 22 Seiten (inkl. Umschlag), 210 x 160 mm.

14,95 €

Kunstgeschichte · Publikationen · Zeichnung

Sind Künstlerinnen und Künstler systemrelevant?

Sind Kuenstler*innen Systemrelevant (c) Susanne Haun in Magazin des Stadtteilzentrum Steglitz e.V.
Sind Kuenstler*innen Systemrelevant (c) Susanne Haun in Magazin des Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

Im Mittelpunkt – Magazin des Stadtteilzentrums Steglitz e.V.

Schon letztes Jahr fragte mich Anna vom Magazin Im Mittelpunkt des Stadtteilzentrums Steglitz e.V. ob ich mir vorstellen könnte, einen Artikel zur Systemrelevanz von Künstlerinnen und Künstler zu schreiben. Die Herausforderung des Artikels bestand auch darin, dasser nur 4500 Zeichen mit Leerzeichen besitzen durfte. Aber heisst es nicht, dass in der Kürze die Würze liegt? Kurz und Knackig fällt mir da auch noch ein ;-).

Cover des Magazins (c) des Stadtteilzentrums Steglitz e.V.

Wenn ihr Lust habt, dann könnt ihr unter diesem Link (klick) das gesamte Magazin als pdf lesen.

SYSTEMRELEVANZ

Ein Wort, von dem wir noch vor einem Jahr nicht ermessen konnten, welche Bedeutung es haben würde, ist nun aus dem täglichen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken.

Nehmen wir das Wort auseinander, so können wir Relevanz als wichtig und bedeutend definieren. Die Definition eines Systems ist nicht ganz so einfach. Eine Familie ist ein System. Ein kleiner Kosmos, wo jedes Mitglied Aufgaben zu erfüllen hat, damit der Haushalt funktioniert. Im Großen gedacht, sind Systeme Staaten, Vereine, Berufsgruppen und vieles mehr, was Struktur und Organisation benötigt, um zu funktionieren.

Auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales findet sich eine Liste der systemrelevanten Bereiche. Kunst und Kultur fanden keinen Eingang auf diese Liste und scheinen somit nicht systemre-levant. Im Tagesspiegel vom 16.4.20 findet sich ein Zitat von Richard von Weizsäcker: „Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert.“ Folgt man dieser Argumentation, kommt man schnell zu dem Schluss, dass Künstler_innen auf die Liste der systemrelevanten Bereiche gehören.

Künstler_innen regen mit ihren Arbeiten und neuen Denkweisen die Menschen an, selber neue Gedanken in der eigenen Arbeit im eigenen Leben zu finden. Sie gehen neue Wege neben dem Main-stream, die inspirierend wirken und auch in anderen Berufszweigen Ideen für Neuerungen aufzeigen.

Denken wir nur an die vielen neuen Formate, die durch Künstler*innen das Leben in der Covid-19 Zeit bereichert haben. Die Balkonkonzerte oder die Übertragung des Sing dela Sing Formates im virtuellen Raum sind zu nennen. Ausgewählte Lieder wurden über Handy-Videos von den Mitwirkenden in ihren Wohnungen aufgenom-men, von Technikern zusammengeschnitten und vermittelten so das Gefühl von gemeinsamen Gesang. Während der Ausstrahlung sah man in glückliche, singenden Gesichter. Kunst macht folglich glücklich und ist das nicht schon ein guter Grund, sie als systemrelevant zu klassifizieren?

Kunst ist eine Form des politischen Ausdrucks. Das Produzieren, Konsumieren und Verbreiten von Kunst ist ein relevanter Teil demokratischer Teilhabe.

Auf Wahlplakaten und Schildern, die bei Demonstrationen hochgehalten werden, finden sich neben der Schrift Bilder. Kleine Piktogramme, Logos, weisen schon auf eine politische Richtung hin, Smileys können Zustimmung oder Ablehnung vermitteln. Mit wenigen Linien können Inhalte übertragen werden. Bei der Vielzahl an verschiedenster Demonstrationen sollte man die Kunst als Transportmittel von Gedanken nicht unterschätzen. Neue Formate sind am entstehen. Künst-ler_innen sind erfinderisch: Podcasts zur Kunst, der Podcast als eigenes Kunstwerk, Virtual-Reality und digitale Ausstellungseröffnungen.

Viele Künstler_innen gehen mit Mut diese neuen Wege, auch, wenn damit teure Invenstitionen in digitale Technik verbunden sind. Es ist nicht zu vergessen, auch dieser kreative, selbstständig arbeitende Berufszweig zahlt Miete, Kranken- und Rentenversicherung und möchte essen. Noch gibt es keine Zahlen, ob sich die Investitionen lohnen und auf virtuellen so viele Bilder verkauft werden wie auf realen Vernissagen.

Beim Betrachten eines Kunstwerkes wer-den Gefühle wie Wärme, Zustimmung, Ablehnung und Aufforderung zur Diskus-sion an die Oberfläche gebracht. Der Lock-down ist gerade für Singles und Bewohner_innen von Pflegeeinrichtungen eine Zeit ohne Umarmung, in der sie in Kunst und Kultur Trost finden. Hunderte Zeichner äußern sich z.B. auf der Internetseite „Illustratoren gegen Corona“ und der WDR stärkt Eltern mit einem täglichen, einstün-digen Podcast mit der Maus den Rücken.

Ich selbst bin Künstlerin. Es ist nicht einfach, in Zeiten von Covid-19 sichtbar zu bleiben. Meinen vierteljährlichen sehr gut besuchten KunstSalon in meinem Atelier musste ich absagen. In der ersten Zeit des Lockdowns habe ich den Entschluss gefasst, die veranstaltungsfreie Zeit zu nutzen, um einen Auszug meines Werkverzeichnisses zur Publikation vorzubereiten und so meinem Publikum die Möglichkeit zu geben, auf konventionelle Weise in den Kunstgenuss meiner Arbeiten zu kommen. Die Broschüre „SUSANNE HAUN | Werk-schau 2013 – 2020“ ist im Dezember 2020 im Eichhörnchenverlag erschienen.

SUSANNE HAUN | Werkschau 2013 – 2020

Für 8 Euro inklusive Porto innerhalb Deutschlands könnt ihr die Broschüre entweder unter diesem Link (-> klick) im Eichhörnchenverlag kaufen oder ihr bestellt sie bei mir (info@susannehaun.de) und ich sende euch die Broschüre mit Widmung zu. Ihr bezahlt bei Lieferung, die Kontodaten findet ihr auf der mit der Publikation gesendeten Rechnung.
Ganz schnelle nutzen unkompliziert den paypal Button und für die, die lieber anonym bleiben wollen, können hier bei Amazon bestellen (-> klick).

SUSANNE HAUN | Werkschau 2013 – 2020

Die Broschüre wird von Susanne Haun signiert und wenn gewollt mit einer persönlichen Widmung versehen. Der Preis versteht sich inklusive Porto innerhalb Deutschlands (Bitte Porto außerhalb Deutschlands anfragen info@susannehaun.de) „Es ist nicht weniger, als die Quadratur des Kreises, an welcher sich diese Broschur versuchen muss, denn das Œuvre Susanne Hauns ist so groß und reich an Höhepunkten, dass es jede Form der Übersicht sprengt und es wächst stetig. Dennoch ist der Künstlerin mit der vorliegenden Sammlung eine herausragende Auswahl einiger ihrer wichtigsten, spannendsten und besonders ihrer aktuellen Werke gelungen.“ Aus dem Vorwort von Nina A. Schuchard Zeichnungen und Collagen: Susanne Haun Texte: Susanne Haun, Meike Lander, Nina A. Schuchardt, Cristina Wiedebusch ISBN 978-3-948945-00-8 Broschüre, 52 Seiten, A4, limitierte Auflage (250 Stk.), nummeriert und signiert

8,00 €

Bibel · Foto · Foto · Konzeptkunst · Projekt Null · Tiere · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Mar Vicens Fuster

Nur das, was für den Raum wichtig ist, soll ins Auge fallen.
Ansonsten produziert es bloß optischen Lärm.

Mar vincens Fuster, Spanischer Architekt

Quelle: AD – Architectural Digest, Nr. 04, München 2021, Seite 91.


Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun
Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun

Abstrakt · Blumen und Pflanzen · Buntstifte · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintragung 7.3.2021, Metamorphose – kikiriki – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 07.03.2021, Kikiriki, eine Metamorphose, 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 07.03.2021, Kikiriki, eine Metamorphose, 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Kikiriki

Diese Bilder haben sich entwickelt – der schreiende Hahn kikiriki wandelt sich vom figurativen Tier zur abstrakten Zeichnung.

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Tagebucheintragung 2.3. und 9.3.2021, Der Tiger – die Tigerkatze – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 09.03.2021, Katzen Bewegung, Version 4, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 09.03.2021, Katzen Bewegung, Version 4, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Buchhandlung am Schäfersee

Vor kurzem habe ich von Polly Clark das Buch „Tiger“ gelesen. Ich wurde auf das Buch durch den Newsletter der Buchhandlung am Schäfersee aufmerksam (klick). Ich kenne die Besitzerin Tanja Bethke persönlich und habe schon manch‘ ein gutes Buch durch ihre Empfehlung gelesen. Übrigens! Ihr könnt bei Tanja die Bücher wie bei Amazon bestellen und bekommt euer Buch kostenfrei ins Haus geliefert. Bestimmte Postleitzahlen in Berlin beliefert Tanja sogar persönlich und klimafreundlich mit dem Fahrrad. Wenn ich Zeit habe, unternehme ich einen Spaziergang von meinem Atelier zum Schäfersee und hole mein Buch ab.

„Dieses Buch ist selbst wie ein Tiger: zutiefst faszinierend, unberechenbar und von seltener Schönheit. Ein Roman über Tiere, der uns in unserem Menschsein berührt.“

Mareike Fallwickl (Klick)

Ich hätte das Buch nie ohne Empfehlung gekauft, das muss ich zugeben. Umso mehr war ich erstaunt, wie sehr mich das Buch faszinierte. So sehr, dass ich mir Filme über sibirische Tiger anschaute. Es ist auch erstauntlich, wie ähnlich die Bewegungen der Tiger im Vergleich mit unseren gestreiften Hauskatzen sind.

Bibel · Portraitmalerei · Tiere · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Georg W. Bertram

Jedes Kunstwerk ist,
wie ich im Folgenden (siehe Quelle) argumentieren werde,
konstitutiv mit Kontroversen in Bezug auf seine Interpretation verbunden.

Georg W. Bertram, *1967, Professor für Philosophie (theoretische Philosophie mit den Schwerpunkten Ästhetik und Sprachphilosophie) am Institut für Philosophie der FU Berlin

Quelle: Kunst als menschliche Praxis, Berlin 2014, S. 16.


Blatt 105 Sein kleiner Kopf zeigt unter einer silbernen Haube ein Menschengesicht (c) Zeichnung von Susanne Haun
Blatt 105 Sein kleiner Kopf zeigt unter einer silbernen Haube ein Menschengesicht (c) Zeichnung von Susanne Haun

Architektur · Buntstifte · Dekameron · Illustration · Landschaft · Tanz · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Gesang der Zikaden – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 12.3.2021, Das Dekameron, Zikarden in Ölivenbäumen, Version 3, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021.
Tagebucheintrag 12.3.2021, Das Dekameron, Zikaden in Ölivenbäumen, Version 3, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021.

„Kein anderer Laut als der Gesang der Zikaden auf den Oliven ist zu vernehmen, und es wäre zweifellos recht töricht, jetzt an einen anderen ort weiterzuwandern.“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 38.

Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Architektur · Buntstifte · Dekameron · Illustration · Landschaft · Tanz · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Ein Mahl in heiterster Laune – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 25.02.2021, Dekameron, An der Tafel wurde gelacht, Version 1, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 25.02.2021, Dekameron, An der Tafel wurde gelacht, Version 1, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

„(…) standen bltenweiß gedeckte Tische bereit, auf denen die Kelche wie Silber schimmerten. (…) Köstlich zubereitete Speisen wurden aufgetragen, herrliche Weine bereitgestellt (…und es) verging das Mahl in heiterster laune unter fröhlichen Gesprächen und Scherzen.“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 37.
Tagebucheintrag 25.02.2021, Dekameron, An der Tafel wurde gelacht, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 25.02.2021, Dekameron, An der Tafel wurde gelacht, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.