Susanne Haun

Südafrika – Vom Green Point zum Cape Point – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Kapstadt, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 9. März 2018

 

Es war schon immer mein Wunsch zum Kap der guten Hoffnung zu gelangen. Leider hat die Zeit dafür nicht gereicht aber immerhin war ich beim Cape Point und habe meinen Wunsch nur knapp verfehlt. Ich bin nicht böse darum, denn ich möchte unbedingt nochmals nach Südafrika reisen. Wir haben von dem Land viel zu wenig gesehen.

 

Immerhin haben wir es bis zum Cape Point geschafft. Das liegt nur 60 m nördlicher aber die 60 m haben es in sich. Wir sind von Green Point über Clifton Bay, Chapemans Peak Drive, Simon Town und Boulders Beach zum Cape Point gefahren und haben festgestellt, dass wir getrödelt haben, immer wieder hielten wir unterwegs an, fotografierten, quatschten mit Südafrikanern und fragten sie über ihr Land aus und stellten dann fest, dass wir vor dem dunkel werden kaum noch Zeit an unserem „Ziel“ hatten. Aber der Weg ist das Ziel und keinen der einzelnen Wegpunkte möchte ich missen.

 

 

Es fährt sich gut in Südafrika, auch wenn das Linksfahren eine Eingewöhnungszeit benötigt. Parken wir, dann lassen wir die Abdeckung des Kofferraums und das Handschuhfach offen, beides ist leer und geben den zum größten Teil selbsternannten Parkwächtern 20 Rand (1,36€), damit sie auf unser Auto aufpassen. Wir hatten nirgendwo Probleme mit unserem Leihwagen.

 

 

Die Landschaft ist atemberaubend, das Wetter war um die 27 Grad herum und der Fisch in Simon Town sehr lecker. Zu den Pinguinen, die wir an der Boudlers Beach besuchten, habe ich ein Memo auf meinem Handy verfasst, dass ich abgetippt habe:

Irgendwo in Namibia, den 13. Februar 2018

Leider habe ich es aus Zeitgründen verpasst, gleich nach unserer Tour vom Green Point zum Cape Point meine Eindrücke zu schildern und versuche nun in diesem Memo auf meinem Handy meine Eindrücke solange sie noch einigermaßen frisch sind, festzuhalten.

Wir haben uns an der Clifton Bay mit einer Besucherin des Strands unterhalten, die uns berichtete, wie schlecht es Südafrika unter Zuma ginge (Inzwischen bekleidet Cyril Ramaphosa das Amt.). Ich muss gestehen, dass ich mich vor unserer Reise zu wenig mit der derzeitigen politischen Situation Südafrikas auseinandergesetzt habe. Schande über mein Haupt.

Das tolle am Auto fahren ist, dass man anhalten kann, wo man möchte. Eines der Highlights waren für mich die Pinguine Boulders Beach. Die Pinguine waren wirklich süß. Wir haben zuerst eine Bucht vor Boulders Beach angehalten und konnten die Pinguine so von ganz nahem betrachten. Im Naturschutzgebiet selber kommt man als Besucher*in dem einzelnen Tier nicht mehr so nahe. Ich bin durch das Wasser gewatet und nahm so Kontakt mit zwei kleinen Pinguinen, die auf einem Stein lag, auf. Das war toll, nachdem ich die beiden „fragte“ ob sie nicht aufstehen wollen, damit ich sie besser zeichnen kann, flatterte der eine mit seinen Flügeln und der andere stand tatsächlich auf. Ich hätte gerne mein Gesicht dazu gesehen, vor allem, als dann noch ein neugierer dritter Pinguin zu uns stoß. Später, im Naturschutzgebiet selber gab es sehr viel mehr Pinguine aber auch sehr viel mehr Menschen. Das war auch interessant. Im Naturschutzgebiet sind Nester aus Plastikcontainer installiert. Von dort stammt auch das Foto von dem kleinen Kerl mit dem Ei. 

 

 

 

 

________________

Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter.

%d Bloggern gefällt das: