Susanne Haun

Einladung zum 11. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gäste: Jürgen Küster und Cristina Wiedebusch

Der nächste KunstSalon am Dienstag findet am Dienstag, den 16. August 2016 statt.

„Möglichkeiten der Präsentation von Kunst“

Salon Einladung Gast Cristina Wiedebusch Hans Jürgen Küster

Längst ist es überholt, die Bilder einer Ausstellung ordentlich in einer Reihe an die Wand zu hängen. Die Präsentation von Kunst ist ein entscheidendes Element der Ausstellung geworden. Der Ausstellungsraum wird als Display bezeichnet und nicht nur in den großen Häusern gut geplant. Es zählt nicht einzig das Bild, die Skulpturen und die Objekte an sich, sondern mit einbezogen wird die Umgebung, zusammen bilden sie den Kunstraum.

Das Display kann zwischen Künstler und Betrachter vermitteln und neue Sichtweisen eröffnen. Um den Salonnières die Möglichkeiten der Präsentation anschaulich zu vermmitteln, habe ich als Gäste Hans-Jürgen Küster und Cristina Wiedebusch eingeladen. Die Ausstellungseröffnung beginnt um 16 Uhr und um 18 Uhr beginnen wir zur gewohnten Zeit mit unseren Gesprächen im Rahmen des Salons.

Bevor ich offiziel werde, möchte ich noch etwas zu meinem neuen Foto auf der Saloneinladung schreiben: Gina, eine alte Freundin, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ihr mein Zeigefinger auf den bisherigen Einladungen nicht gefällt, er sieht so anklagend aus. Ich wollte in als „Präsentationsfinger“ verstanden sehen, habe mir aber auch selber Gedanken gemacht, ob es wirklich wie eine Präsentation oder eher wie eine Anklage wirkt. Das 11. Salonfoto von mir ist jedoch auch wieder nur ein Zwischenstand, bis Micha und ich dazu kommen, mich präsentierend in Szene zu setzen.

Offiziel gesagt:

Ausstellung Wegschütten

Hans – Jürgen Küster und Susanne Haun sind neugierig. Sie loten die Dinge aus. Und sie sind interessiert an kooperativen, dialogischen  Vorgehensweisen in ihrer künstlerischen Arbeit. Also sendete Susanne Haun an Hans – Jürgen Küster  eingescannte Zeichnungen per Mail zum Thema wegschütten, und er antwortete auf dem gleichen Wege. In unterschiedlichen zeitlichen Abständen wechselten auf diese Art und Weise Arbeiten zwischen den Beiden. Bei dieser Ausstellung werden 70 Arbeiten aus der Zeit zwischen Juli und September 2015 präsentiert.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, den 16. August 2016, 16.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Ab 18.00 Uhr findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung der 11. KunstSalon am Dienstag zum Thema „Möglichkeiten der Präsentation von Kunst“ statt.

Cristina Wiedebusch ist Kunsthistorikerin. Sie hat gerade ihren Bachelor zum Thema „Admiratio und aemulatio des menschlichen Körpers, Rembrandts Gemälde Die Anatomiestunde des Dr. Nicolaes Tulp“ geschrieben und abgegeben. Sie wird eine kleine Einführung zu den beiden Künstlern und die Präsentation der Arbeiten Wegschütten, geben.

 

KunstSalon am Dienstag

KunstRaum Susanne Haun
16. August 2016 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin-Wedding

info@susannehaun.de   T: 030 43 00 45 72   M 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Einladung zur Ausstellung Wegschütten - Jürgen Küster Susanne Haun Cristina Wiedebusch

 

 

 

 

Erste Gehversuche: mit dem Finger auf dem Display zeichnen – Bildschirmzeichnungen von Susanne Haun

Posted in Bildschirmzeichnungen, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 21. September 2012

David Hockney und Jügen Küster machen uns vor, wie es geht, das Bildschirmzeichnen. Es ist faszinierend mit dem Finger auf dem Galaxy, iPad oder iPhone zu zeichnen.

Seit ich mein neues Handy habe, bin ich am probieren, welches Grafikprogramm oder zu neudeutsch welche App sich für das „Finger malen“ am besten eignet. Die heute gezeigten Bildschirmzeichnungen habe ich mit der App „sketch book“ gezeichnet. Ebenso benutze ich HandPaint. Aber das ist noch nicht das, was mir vorschwebt. Brushes, wie Hockney es benutzt, kann ich auf meinem Galaxy nicht laden.

Engel (c) Bildschirmzeichnung von Susanne Haun

Engel (c) Bildschirmzeichnung von Susanne Haun

Das Museum Ludwig wird vom 27. Oktober 2012 bis zum 3. Februar 2013 David Hockneys Bildschirmzeichnungen in der Ausstellung „A Bigger Picture“ zeigen. Ich habe

Eine Passage aus der Ausstellungsbeschreibung lautet:
„Parallel zur traditionellen Malerei experimentiert Hockney seit einiger Zeit mit Bildschirm-Zeichnungen. Mittels der iPhone-App „Brushes„ entstanden zuerst auf dem Touchscreen seines Smartphones und mittlerweile auf seinem iPad Bilder, die durch ihre starke Lebendigkeit bestechen.“

Interessant finde ich im Vergleich dazu den Artikel im Feuillton der FAZ, vom 25.1.2012, siehe hier. Dort wird Hockney als konservativer Maler betitelt. Im ersten Moment dachte ich, wie kann man konservativ zu jemanden sagen, der Bildschirmzeichnungen vom iPad ausstellt, aber inzwischen bin ich zu der Überlegung gekommen, dass das Mittel der Erstellung der Bilder nicht wichtig ist sondern das Ergebnis. Das Ergebnis Hockneys Arbeit sind expressive Landschaftszeichnungen, also doch konservativ?

Jürgen berichtet in seinem Blog von seinen Problemen, seine Arbeiten vom iPad in passender Größe zu drucken. Hockney scheint dieses Probelm schon gelöst zu haben, das mag an der sicher teureren Technik liegen

Schon vor einigen Jahren habe ich die speedpaintings von Martin Mißfeldt betrachtet (seht hier), Martin malt mit einem Grafiktablett am PC.

Interessant finde ich auch die Fingerpaiting Portraits von David Kassan, hier ein Video dazu.

Was mache ich nun daraus? Ich habe schon eine Vorstellung aber sie ist noch nicht konkret, ich werde diese Technik als Medium für meine Zeichnungen nutzen, aber nicht als Ersatzmedium für Tusche, ich möchte es eher in meine Animationen einfließen lassen.

Engelkopf (c) Bildschirmzeichnung von Susanne Haun

Engelkopf (c) Bildschirmzeichnung von Susanne Haun

For my english speaken reader:
I have a new smart mobil telephone and now I have the possibility to draw with my fingers on the telephone display. I use the app sketchbook and I have great fun with it. There are many artists to use that, ahead Hockney in his exibition „A Bigger Picture“ in the Royal Academie, London. But Hockneys themes are conservative landscapes. Here is the question, is he progressively or not?

Erste Gehversuche: mit dem Finger auf dem Display zeichnen – Bildschirmzeichnungen von Susanne Haun

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